Apr 2008
Top-Platzierungen für Matthias Maxem und Jonas Grundler beim Flughafenturnier in Leipzig-Schkeuditz
22.04.2008

Mit zwei Silbermedaillen, einer Bronzemedaille und guten Platzierungen präsentierten sich die Moerser A-Jugend-Fechter beim 7. Internationalen
Flughafenturnier in Leizig-Schkeuditz in Bestform. Nach Platz zwei und drei für Matthias Maxem und Jonas Grundler in der Einzeldisziplin,
konnten die jugendlichen Florettfechter auch am zweiten Wettkampftag in der Mannschaftskonkurrenz mit beiden Mannschaften
überzeugen. Moers 1 mit Matthias Maxem, Jonas Grundler und Felix Ozwirk verpassten im Finale mit 43:45 gegen Jena denkbar knapp
den Sieg. Im Halbfinale hatten sie zuvor ihre Vereinskameraden Max Gluma und Fabian Zekorn (Moers 2) geschlagen. Diese sicherten
sich zusammen mit Franz Opel (Fechtclub Jena) einen guten vierten Platz. Johannes Spicker konnte beim Mannschaftswettbewerb
verletzungsbedingt leider nicht eingreifen. Elisabeth Anlahr, einzige mitgereiste Fechtamazone, erreichte Platz 10 im Damenflorett.
Insgesamt kämpften 135 A-Jugend-Fechter im Alter von 14-17 Jahren aus drei Nationen um die Medaillen.
Vertreten waren neben der gesamten ostdeutschen Fechtelite auch starke Nachwuchsfechter aus Lettland und Polen.
Das Finale wurde in stilvoller Kulisse im Gebäude des Flughafens Leipzig-Schkeuditz durchgeführt.
So war Trainer Herbert Wagner auch insgesamt zufrieden mit den Wettkampfbedingungen und den Leistungen seiner Fechtschüler:
"Dieses Turnier war eine gute Vorbereitung für die in zwei Wochen stattfindenen deutschen Meisterschaften. Die guten Ergebnisse
werden das Selbstbewußtsein unserer Fechter stärken."
Ergebnisse Herrenflorett Einzel:
2. Mathias Maxem
3. Jonas Grundler
9. Felix Ozwirk
12. Johannes Spicker
13. Max Gluma
19. Fabian Zekorn
Damenflorett Einzel:
10. Elisabeth Anlahr


Ergebnisse Landesmeisterschaften Essen B-/A-Jugend DFL und HFL
07.04.2008
A-Jugend HFL
3. SPICKER Johannes GER NR FC Moers 05.11.1991
3. OZWIRK Felix GER NR FC Moers 11.07.1991
5. GRUNDLER Jonas GER NR FC Moers 27.09.1991
7. MAXEM Matthias GER NR FC Moers 23.07.1992
10. SCHEIBEL Mike GER NR FC Moers 20.06.1991
12. SCHEPER Vincent GER NR FC Moers 31.10.1992
14. RAPP Philip Konstantin GER NR FC Moers 30.06.1994
16. NEUHAUS Matthias GER NR FC Moers 12.07.1995
17. Gluma Felix
18. Zekorn, Fabian
B-Jugend HFL Jahrgang 94
3. RAPP Philip Konstantin GER NR FC Moers 30.06.1994
6. BÖHM Maximilian Carl GER NR FC Moers 07.06.1994
B-Jugend HFL Jahrgang 95
1. NEUHAUS Matthias GER NR FC Moers 12.07.1995
3. GLUMA Felix GER NR FC Moers 16.06.1995
15. VOSKÜHLER Jan GER NR FC Moers 17.03.1995
A-Jugend Mannschaft DFL
2. Platz Landesvizemeister
SCHEIBEL Hannah
BÖHM Sophie-Charlotte
GERWERS Anne
ANLAHR Elisabeth
A-Jugend DFL
3. ANLAHR Elisabeth GER NR FC Moers 13.07.1992
11. SCHEIBEL Hannah GER NR FC Moers 30.07.1994
14. GERWERS Anna GER NR FC Moers 08.12.1992
3. SPICKER Johannes GER NR FC Moers 05.11.1991
3. OZWIRK Felix GER NR FC Moers 11.07.1991
5. GRUNDLER Jonas GER NR FC Moers 27.09.1991
7. MAXEM Matthias GER NR FC Moers 23.07.1992
10. SCHEIBEL Mike GER NR FC Moers 20.06.1991
12. SCHEPER Vincent GER NR FC Moers 31.10.1992
14. RAPP Philip Konstantin GER NR FC Moers 30.06.1994
16. NEUHAUS Matthias GER NR FC Moers 12.07.1995
17. Gluma Felix
18. Zekorn, Fabian
B-Jugend HFL Jahrgang 94
3. RAPP Philip Konstantin GER NR FC Moers 30.06.1994
6. BÖHM Maximilian Carl GER NR FC Moers 07.06.1994
B-Jugend HFL Jahrgang 95
1. NEUHAUS Matthias GER NR FC Moers 12.07.1995
3. GLUMA Felix GER NR FC Moers 16.06.1995
15. VOSKÜHLER Jan GER NR FC Moers 17.03.1995
A-Jugend Mannschaft DFL
2. Platz Landesvizemeister
SCHEIBEL Hannah
BÖHM Sophie-Charlotte
GERWERS Anne
ANLAHR Elisabeth
A-Jugend DFL
3. ANLAHR Elisabeth GER NR FC Moers 13.07.1992
11. SCHEIBEL Hannah GER NR FC Moers 30.07.1994
14. GERWERS Anna GER NR FC Moers 08.12.1992
Die US-Girls, die können was -Rheinische Post 04.04.2008
04.04.2008
VON NILS JANSEN
http://www.rp-online.de
(RP) Hannah Fenger und Natasha Gollan vom Moerser Fechtclub nehmen an der Weltmeisterschaft der Kadetten mit dem Florett teil. Die globalen Titelkämpfe finden auf Sizilien statt. Zwei Moerser Trainer begleiten die Beiden.
Hannah Fenger und Natasha Gollan vom Fechtclub Moers fliegen heute zu den Kadetten-Weltmeisterschaften ins italienische Acireale. Nur wenige Wochen nach den kontinentalen Titelkämpfen wollen die beiden Nachwuchs-Asse erneut den Beweis erbringen, dass sie zur internationalen Elite gehören – diesmal im Reigen der komplett versammelten Weltspitze. Beide Florettfechterinnen des Moerser Fechtclubs haben sich als Ziel gesetzt, die Runde der letzten 16 zu erreichen. Das wäre dann sogar eine Steigerung gegenüber den jüngst ausgetragenen Europameisterschaften.
„Diesmal nicht so nervös“
„Ich gehe diesmal weniger nervös ins Turnier als beim letzten Mal“, sagt Hannah Fenger. „Inzwischen weiß ich ja in etwa, was da auf mich zukommen wird.“ Damit ist das gesamte „Spektakel“ eines so bedeutsamen Wettbewerbs gemeint. Der einzige „kleine“ Unterschied liegt darin, dass bei der WM auch Konkurrentinnen von anderen Kontinenten wie Amerika oder Asien mit von der Partie sein werden.
Vor den Amerikanerinnen haben Natasha Gollan und Hannah Fenger besonderen Respekt. Bei zwei Turnieren innerhalb der letzten Monaten tauchten die US-girls in Europa auf – in Jena und in Bratislava. „Da bin ich jedes Mal auf Amerikanerinnen gestoßen. Die können was“, erklärt Hannah Fenger. Wie stark die Konkurrenz aus Asien ist, wissen die Moerserinnen nicht. Seit langer Zeit sind sie bei Turnieren nicht direkt aufeinander getroffen. Begleitet werden die Beiden in die Kleinstadt auf Sizilien von zwei vertrauten Gesichtern, den FCM-Trainern Herbert Wagner und Matthias Block. „Das wird uns ein wenig mehr Sicherheit geben“, vermutet Hannah Fenger.
Wagner ist allein schon deshalb vor Ort, weil er als Bundestrainer für die männlichen Kadetten zuständig ist. Block fliegt ausschließlich wegen „seiner“ jungen Damen mit auf die Mittelmeerinsel. Zudem ist Bundestrainer Sven Todt vom Bundesleistungszentrum Tauberbischofsheim als verantwortlicher Coach vor Ort. Den dreiköpfigen Kader komplettiert Anne Sauer (Tauberbischofsheim). Bei der WM sind lediglich drei Starterinnen pro Nation zugelassen. Eine Mannschaftskonkurrenz gibt es diesmal nicht, so dass sich jede Sportlerin ausschließlich auf sich allein konzentrieren kann.
Dennoch erwarten die beiden jungen FCM-Vertrerinnen wieder eine nicht unerhebliche Portion Stress. „Wir sind am Dienstag an der Reihe. An diesem einen Tag entscheidet sich alles für uns“, sagt Hannah Fenger. Heißt also: Wer eine ansprechende Tagesform erwischt, der beziehungsweise die kann es weit bringen.
(RP) Hannah Fenger und Natasha Gollan vom Moerser Fechtclub nehmen an der Weltmeisterschaft der Kadetten mit dem Florett teil. Die globalen Titelkämpfe finden auf Sizilien statt. Zwei Moerser Trainer begleiten die Beiden.
Hannah Fenger und Natasha Gollan vom Fechtclub Moers fliegen heute zu den Kadetten-Weltmeisterschaften ins italienische Acireale. Nur wenige Wochen nach den kontinentalen Titelkämpfen wollen die beiden Nachwuchs-Asse erneut den Beweis erbringen, dass sie zur internationalen Elite gehören – diesmal im Reigen der komplett versammelten Weltspitze. Beide Florettfechterinnen des Moerser Fechtclubs haben sich als Ziel gesetzt, die Runde der letzten 16 zu erreichen. Das wäre dann sogar eine Steigerung gegenüber den jüngst ausgetragenen Europameisterschaften.
„Diesmal nicht so nervös“
„Ich gehe diesmal weniger nervös ins Turnier als beim letzten Mal“, sagt Hannah Fenger. „Inzwischen weiß ich ja in etwa, was da auf mich zukommen wird.“ Damit ist das gesamte „Spektakel“ eines so bedeutsamen Wettbewerbs gemeint. Der einzige „kleine“ Unterschied liegt darin, dass bei der WM auch Konkurrentinnen von anderen Kontinenten wie Amerika oder Asien mit von der Partie sein werden.
Vor den Amerikanerinnen haben Natasha Gollan und Hannah Fenger besonderen Respekt. Bei zwei Turnieren innerhalb der letzten Monaten tauchten die US-girls in Europa auf – in Jena und in Bratislava. „Da bin ich jedes Mal auf Amerikanerinnen gestoßen. Die können was“, erklärt Hannah Fenger. Wie stark die Konkurrenz aus Asien ist, wissen die Moerserinnen nicht. Seit langer Zeit sind sie bei Turnieren nicht direkt aufeinander getroffen. Begleitet werden die Beiden in die Kleinstadt auf Sizilien von zwei vertrauten Gesichtern, den FCM-Trainern Herbert Wagner und Matthias Block. „Das wird uns ein wenig mehr Sicherheit geben“, vermutet Hannah Fenger.
Wagner ist allein schon deshalb vor Ort, weil er als Bundestrainer für die männlichen Kadetten zuständig ist. Block fliegt ausschließlich wegen „seiner“ jungen Damen mit auf die Mittelmeerinsel. Zudem ist Bundestrainer Sven Todt vom Bundesleistungszentrum Tauberbischofsheim als verantwortlicher Coach vor Ort. Den dreiköpfigen Kader komplettiert Anne Sauer (Tauberbischofsheim). Bei der WM sind lediglich drei Starterinnen pro Nation zugelassen. Eine Mannschaftskonkurrenz gibt es diesmal nicht, so dass sich jede Sportlerin ausschließlich auf sich allein konzentrieren kann.
Dennoch erwarten die beiden jungen FCM-Vertrerinnen wieder eine nicht unerhebliche Portion Stress. „Wir sind am Dienstag an der Reihe. An diesem einen Tag entscheidet sich alles für uns“, sagt Hannah Fenger. Heißt also: Wer eine ansprechende Tagesform erwischt, der beziehungsweise die kann es weit bringen.
WM-Premiere -Rheinische Post 01.04.2008-
01.04.2008
(RP) VON RENE PUTJUS
www.rp-online.de
Die besten Nachwuchsfechter der Welt stehen ab 6. April auf Sizilien auf der Planche. Der Deutsche Fechter-Bund schickt knapp 40 Aktive nach Acireale. Die 16-jährige Natasha Gollan aus Rheinberg ist in der Kadettenklasse dabei.
Sizilien hat für die Touristen viel zu bieten. Den Vulkan Ätna, zahlreiche griechische Tempel oder Italiens größte Oper in Palermo. Doch dafür interessiert sich Natasha Gollan nur am Rande, wenn überhaupt. Sie fliegt am Freitag aus einem anderen Grund zur größten Insel im Mittelmeer. Die 16-Jährige hat sich für die Weltmeisterschaft der Kadetten und Junioren qualifiziert. Die Rheinbergerin steht ab nächsten Dienstag in Acireale mit dem Florett auf der Planche. Vom Fechtclub Moers ist auch Hannah Fenger dabei. In der Kleinstadt im Osten Siziliens wollen die beiden einen Rang unter den besten 16 Teilnehmer ergattern. „Es gehört natürlich viel Glück dazu“, meinte Natasha, die topfit in den Flieger steigen wird.
Starke Konkurrenz
Mit Spannung sieht Matthias Block den Titelkämpfen entgegen. Auch für den Trainer, der die Rheinbergerin seit viereinhalb Jahren betreut, ist es die erste WM. Er hofft auf eine gute Auslosung. „Eine gute Platzierung hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise, wie sie gesetzt wird“, sagte der Coach. Respekt hat er vor allem vor den Amerikanern und Asiaten. „Auch die Russen sind nicht zu verachten. Sie haben eine exzellente Beinarbeit und sind viel in Bewegung. Da habe ich beispielsweise noch Nachholbedarf“, meinte Natasha, die in der Kadettenklasse antritt. In den noch anstehenden Trainingseinheiten ist der Vorsprung der Konkurrenz in diesem Bereich natürlich nicht mehr einzuholen. Vielmehr stehen in der heimischen Halle taktische Dinge oder Stoß-Techniken auf dem Übungsplan. Angesichts der starken Konkurrenz gewinnt die mentale Stärke auf Sizilien an Bedeutung. Und genau die ließ die Rheinbergerin bei der Europameisterschaft im vergangenen Monat im Stich. In der zweiten K.o.-Runde führte sie gegen eine Ungarin bereits mit 9:4 und sah wie die sichere Siegerin aus, verlor dann aber plötzlich die Konzentration und schließlich auch das Gefecht. „Da hatte ich meine Nerven nicht im Griff, das muss bei der WM besser werden. So richtig erklären kann ich mir die Konzentrationsschwäche immer noch nicht“, übt die Gymnasiastin Selbstkritik. Am Ende musste sich Natasha mit dem 19. Rang begnügen. Sie hatte ihr Ziel nicht erreicht.
Zwei Trainer geben Rückhalt
Doch die Rheinbergerin ist bekannt dafür, aus ihren Fehlern zu lernen. Block und der zweite Moerser Trainer, Herbert Wagner, werden ihr vor Ort sicherlich zusätzlichen Rückhalt geben.
Die besten Nachwuchsfechter der Welt stehen ab 6. April auf Sizilien auf der Planche. Der Deutsche Fechter-Bund schickt knapp 40 Aktive nach Acireale. Die 16-jährige Natasha Gollan aus Rheinberg ist in der Kadettenklasse dabei.
Sizilien hat für die Touristen viel zu bieten. Den Vulkan Ätna, zahlreiche griechische Tempel oder Italiens größte Oper in Palermo. Doch dafür interessiert sich Natasha Gollan nur am Rande, wenn überhaupt. Sie fliegt am Freitag aus einem anderen Grund zur größten Insel im Mittelmeer. Die 16-Jährige hat sich für die Weltmeisterschaft der Kadetten und Junioren qualifiziert. Die Rheinbergerin steht ab nächsten Dienstag in Acireale mit dem Florett auf der Planche. Vom Fechtclub Moers ist auch Hannah Fenger dabei. In der Kleinstadt im Osten Siziliens wollen die beiden einen Rang unter den besten 16 Teilnehmer ergattern. „Es gehört natürlich viel Glück dazu“, meinte Natasha, die topfit in den Flieger steigen wird.
Starke Konkurrenz
Mit Spannung sieht Matthias Block den Titelkämpfen entgegen. Auch für den Trainer, der die Rheinbergerin seit viereinhalb Jahren betreut, ist es die erste WM. Er hofft auf eine gute Auslosung. „Eine gute Platzierung hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise, wie sie gesetzt wird“, sagte der Coach. Respekt hat er vor allem vor den Amerikanern und Asiaten. „Auch die Russen sind nicht zu verachten. Sie haben eine exzellente Beinarbeit und sind viel in Bewegung. Da habe ich beispielsweise noch Nachholbedarf“, meinte Natasha, die in der Kadettenklasse antritt. In den noch anstehenden Trainingseinheiten ist der Vorsprung der Konkurrenz in diesem Bereich natürlich nicht mehr einzuholen. Vielmehr stehen in der heimischen Halle taktische Dinge oder Stoß-Techniken auf dem Übungsplan. Angesichts der starken Konkurrenz gewinnt die mentale Stärke auf Sizilien an Bedeutung. Und genau die ließ die Rheinbergerin bei der Europameisterschaft im vergangenen Monat im Stich. In der zweiten K.o.-Runde führte sie gegen eine Ungarin bereits mit 9:4 und sah wie die sichere Siegerin aus, verlor dann aber plötzlich die Konzentration und schließlich auch das Gefecht. „Da hatte ich meine Nerven nicht im Griff, das muss bei der WM besser werden. So richtig erklären kann ich mir die Konzentrationsschwäche immer noch nicht“, übt die Gymnasiastin Selbstkritik. Am Ende musste sich Natasha mit dem 19. Rang begnügen. Sie hatte ihr Ziel nicht erreicht.
Zwei Trainer geben Rückhalt
Doch die Rheinbergerin ist bekannt dafür, aus ihren Fehlern zu lernen. Block und der zweite Moerser Trainer, Herbert Wagner, werden ihr vor Ort sicherlich zusätzlichen Rückhalt geben.
Neue Fechthalle liegt auf Eis
01.04.2008
VON NILS JANSEN
RP-Online
Der Fechtclub Moers ist in einem alten Gebäude am Nordring beheimatet. „Das ist zwar nicht schön, aber die Halle wird immerhin nur von uns genutzt.“ Mit dieser Erkenntnis tröstet man sich im Verein. Unter der sportlichen Leitung von Kadetten-Bundestrainer Herbert Wagner wurden immer wieder Talente an den Spitzensport in Deutschland heran geführt.
Der wirklich nicht schöne, triste, ja geradezu unzumutbare Zustand der Halle des Moerser Fechtclubs wird sich auf absehbare Zeit wohl kaum ändern. FCM-Vorsitzender Burkhard Zyber muss erst mal mit 2000 Euro für die Reparatur des ruinierten Bodens zufrieden sein.
Es ist schon erstaunlich, unter welch bescheidenen Bedingungen beim Fechtclub Moers international erfolgreiche Nachwuchs-Asse „geschmiedet“ werden. Wer sich in Ruhe und mit voller Konzentration die Fechthalle des Vereins am Nordring anschaut, dem kommt alles Mögliche in den Sinn, nur nicht der Ursprungsort einer nahezu einzigartigen sportlichen Nachwuchsarbeit in der Region. Aktuell freuen sich die Verantwortlichen des FC Moers darüber, dass ihnen zur Osterwoche die Reparatur eines mehr als 30 Jahre alten (!) Linoleumbodens zugesagt worden ist.
„Das ermöglicht uns die Planung eines einwöchigen Trainingslagers in den Tagen nach dem Fest“, sagt Walter Zyber, der Vorsitzende des Clubs, aus dessen Reihen so namhafte Akteure wie Benjamin Kleibrink, David Haussmann, Katja Nass, die Golebiewski-Schwestern Martha und Monika, Beate Lauter sowie aktuell Natasha und Aljoscha Gollan und Hannah Fenger hervor gegangen sind. Sie alle vertraten und vertreten den FCM auch auf internationalem Parkett bis hin zu Olympischen Spielen. Derweil ist der Boden in der Halle derart ruiniert, dass der Sportausschuss kürzlich nach einer Besichtigung vor Ort die schnelle Hilfe zusagte.
Nach Peking neue Gelder?
Das große Ziel, eine neue und vor allem moderne Fechthalle, verlieren alle Beteiligten zwar grundsätzlich nicht aus den Augen – freilich müssen aber mangels bereit stehender Finanzierungsmittel solche Pläne erst mal (weit) zurück gestellt werden. Zyber: „Vielleicht wird es nach den Olympischen Spielen in Peking ja neue Gelder für den Sport in Deutschland geben. Es ist jedenfalls sehr zu hoffen.“ Vorerst aber muss man sich bei den Klingensportlern in der Grafenstadt (gezwungenermaßen) in Bescheidenheit üben.
Verständnis hat Zyber für die Situation ohnehin: „Der Etat für den Sport im Haushalt der Stadt liegt bei etwas mehr als 300 000 Euro. Die Reparatur des Hallenbodens kostet etwa 2000 Euro. Das ist doch schon was. Andere Vereine wollen ja auch ihren Anteil am Etat haben.“ Rechnet man diese Zahlen auf die Einwohnerzahl der Grafenstadt um, so stünde jedem Moerser pro Jahr ein Betrag von drei bis vier Euro aus dem Etat zu – keine Summe, mit der weltbewegende Aktionen auf die Beine gestellt werden könnten.
Der Landesleistungsstützpunkt Moers für das Florettfechten ist zudem in akuter Gefahr, weil die Regierung in Düsseldorf vor einiger Zeit erklärt hat, dass zukünftig nur noch Stützpunkte „im besonderen Landes-Interesse“ eine Sonderförderung erhalten könnten (die RP berichtete). Im Fechtsport sind dies Leverkusen (Degen), Bonn (Florett) und Dormagen (Säbel). Am tristen Erscheinungsbild des Hallen-Eingangsbereichs des erfolgreichen Moerser Fechtclubs wird sich somit auf absehbare Zeit wohl kaum etwas ändern.
Der Fechtclub Moers ist in einem alten Gebäude am Nordring beheimatet. „Das ist zwar nicht schön, aber die Halle wird immerhin nur von uns genutzt.“ Mit dieser Erkenntnis tröstet man sich im Verein. Unter der sportlichen Leitung von Kadetten-Bundestrainer Herbert Wagner wurden immer wieder Talente an den Spitzensport in Deutschland heran geführt.
Der wirklich nicht schöne, triste, ja geradezu unzumutbare Zustand der Halle des Moerser Fechtclubs wird sich auf absehbare Zeit wohl kaum ändern. FCM-Vorsitzender Burkhard Zyber muss erst mal mit 2000 Euro für die Reparatur des ruinierten Bodens zufrieden sein.
Es ist schon erstaunlich, unter welch bescheidenen Bedingungen beim Fechtclub Moers international erfolgreiche Nachwuchs-Asse „geschmiedet“ werden. Wer sich in Ruhe und mit voller Konzentration die Fechthalle des Vereins am Nordring anschaut, dem kommt alles Mögliche in den Sinn, nur nicht der Ursprungsort einer nahezu einzigartigen sportlichen Nachwuchsarbeit in der Region. Aktuell freuen sich die Verantwortlichen des FC Moers darüber, dass ihnen zur Osterwoche die Reparatur eines mehr als 30 Jahre alten (!) Linoleumbodens zugesagt worden ist.
„Das ermöglicht uns die Planung eines einwöchigen Trainingslagers in den Tagen nach dem Fest“, sagt Walter Zyber, der Vorsitzende des Clubs, aus dessen Reihen so namhafte Akteure wie Benjamin Kleibrink, David Haussmann, Katja Nass, die Golebiewski-Schwestern Martha und Monika, Beate Lauter sowie aktuell Natasha und Aljoscha Gollan und Hannah Fenger hervor gegangen sind. Sie alle vertraten und vertreten den FCM auch auf internationalem Parkett bis hin zu Olympischen Spielen. Derweil ist der Boden in der Halle derart ruiniert, dass der Sportausschuss kürzlich nach einer Besichtigung vor Ort die schnelle Hilfe zusagte.
Nach Peking neue Gelder?
Das große Ziel, eine neue und vor allem moderne Fechthalle, verlieren alle Beteiligten zwar grundsätzlich nicht aus den Augen – freilich müssen aber mangels bereit stehender Finanzierungsmittel solche Pläne erst mal (weit) zurück gestellt werden. Zyber: „Vielleicht wird es nach den Olympischen Spielen in Peking ja neue Gelder für den Sport in Deutschland geben. Es ist jedenfalls sehr zu hoffen.“ Vorerst aber muss man sich bei den Klingensportlern in der Grafenstadt (gezwungenermaßen) in Bescheidenheit üben.
Verständnis hat Zyber für die Situation ohnehin: „Der Etat für den Sport im Haushalt der Stadt liegt bei etwas mehr als 300 000 Euro. Die Reparatur des Hallenbodens kostet etwa 2000 Euro. Das ist doch schon was. Andere Vereine wollen ja auch ihren Anteil am Etat haben.“ Rechnet man diese Zahlen auf die Einwohnerzahl der Grafenstadt um, so stünde jedem Moerser pro Jahr ein Betrag von drei bis vier Euro aus dem Etat zu – keine Summe, mit der weltbewegende Aktionen auf die Beine gestellt werden könnten.
Der Landesleistungsstützpunkt Moers für das Florettfechten ist zudem in akuter Gefahr, weil die Regierung in Düsseldorf vor einiger Zeit erklärt hat, dass zukünftig nur noch Stützpunkte „im besonderen Landes-Interesse“ eine Sonderförderung erhalten könnten (die RP berichtete). Im Fechtsport sind dies Leverkusen (Degen), Bonn (Florett) und Dormagen (Säbel). Am tristen Erscheinungsbild des Hallen-Eingangsbereichs des erfolgreichen Moerser Fechtclubs wird sich somit auf absehbare Zeit wohl kaum etwas ändern.



