Okt 2007
Fechtclub Moers gewinnt Hodey-Cup
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Vorbericht Hodey-Cup
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Der Fechtclub Moers organisiert am kommenden Wochenende (27./28.10.07) in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule ein Fechtturnier für rund
200 Fechterinnen und Fechter aus dem Nachwuchsbereich.

Neben den zahlreichen Pokalen in den 14 Einzelentscheidungen im Damen- und Herrenflorett der Schüler, B-und A-Jugend, sowie den Junioren, wird bei
diesem Qualifikationsturnier des Rheinischen Fechterbundes zum zweiten Mal der stattliche „HODEY-Wanderpokal" für den erfolgreichsten Fechtverein
vergeben.

Frank Hodey, Vorstandsvorsitzender der Hodey AG aus Kamp-Lintfort:

„Die Förderung von jungen Sportlern aus der Region Niederrhein ist uns ein besonderes Anliegen.
Der Fechtsport steht für Dynamik, Schnelligkeit und Entscheidungskraft.
Wichtige Eigenschaften um Erfolg zu haben, im Sport oder im Unternehmen“.

Der FCM hofft auf zahlreiche Besucher, die bei kostenlosem Eintritt eine besondere Sportart erleben möchten. In der Cafeteria werden preiswerte Speisen
und Getränke angeboten. Die spannenden Gefechte beginnen Samstag und Sonntag jeweils um 9:00 Uhr vormittags.

Für das Betreten der Sporthalle sind Hallenturnschuhe erforderlich.

2. Hodey-Cup 2007
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Ausschreibung als Worddokument zum Download:

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Hannah Fenger gewinnt sensationell Bronze beim intern. Kadettenturnier in Samorin/Slowakei
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Ergebnisse und Bilder aus Remscheid
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Inga Lechtenböhmer Platz 3 DFL B-Jugend 95 +++Liska Derkum Platz 1 DFL Schüler 98+++
Paul Tenbergen Platz 1 HFL Schüler 97 +++Melissa Zekorn Platz 1 DFL Schüler 96+++


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Philipp Rapp Platz 2 B-Jugend HFL 94+++Felix Gluma Platz 1 B-Jugend HFL 95+++
Maximilian Böhm Platz 7 B-Jugend HFL 94+++Samantha Schwarz Platz 2 DFL Schüler 97+++

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Sophie Böhm Platz 2 B-Jugend DFL 94+++Hannah Scheibel Platz 3+++Anne Gerwers Platz 3+++
Lachen oder Weinen -Moerser Fechter im Wechselbad der Gefühle
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Die Moerser Fechtfreunde freuen sich mit dem ehemaligen FCM-Fechter Benjamin Kleibrink (jetzt OFC Bonn)
über eine sehr erfolgreiche Saison mit bereits vier gewonnenen Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften.

Nach dem Europameistertitel Juli 2007 mit der Florettmannschaft und der Silbermedaille im Einzelwettbewerb im
belgischen Gent konnte Kleibrink auch im russischen St. Petersburg bei den Fechtweltmeisterschaften überzeugen.
Zusammen mit dem jetzt dreifachen Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz wurde er Vizeweltmeister mit der Mannschaft
und holte die Bronzemedaille im Einzel.
Benjamin Kleibrink gehört zum festen Kern der Florett-Nationalmannschaft, hat sich für die Olympiade in Peking 2008
qualifiziert und ist einer der großen Medaillenhoffnungen des deutschen Fechterbundes.

Kleibrink wurde als Jugendlicher rund 5 Jahre von FCM-Trainer Herbert Wagner betreut und gefördert. Wagner erkannte
schnell das außerordentliche Fechttalent: „Benni kam mit dreizehn Jahren aus Neuss zum Landesleistungszentrum Moers,
um hier die besseren Trainingsmöglichkeiten zu nutzen. Er war sehr zielstrebig und diszipliniert. Ich war vom Trainingsfleiß
des Jungen beeindruckt. Benni hat die Fechtlektionen oft eigenständig weiter eingeübt und perfektioniert. Er hat gerne
und freiwillig an sehr vielen Turnieren teilgenommen und sich voll auf das Fechten konzentriert.“

Benjamin Kleibrink und der neue Fecht-Superstar Peter Joppich sind die Zugpferde des deutschen Fechterbundes.
Die harte Trainingsarbeit und die intensive Förderung durch den Fechtclub Moers hat sich für das Sportland NRW ausgezahlt.
Allerdings weniger für den Moerser Fechtclub, der bereits den zweiten Olympiateilnehmer nach David Hausmann (Sydney 2000)
hervorgebracht hat, aber laut Innenministerium NRW nicht förderungswürdig ist.

„Im besonderen Landesinteresse“ liegen demnach nur drei Landesleistungsstützpunkte, u.a. Bonn für das Florettfechten.
Die Bonner profitierten aber insbesondere von der Nachwuchsarbeit des Fechtclubs Moers.
Eine gezielte Talentsuche-/förderung im Bereich der Schüler, der B- und A-Jugend (Altersgruppe von 10-17 Jahren)
findet in Bonn praktisch nicht statt. So dominieren die jungen Moerser Fechter in fast allen Landesranglisten.

„Wir geben seit Jahren unsere Juniorenfechter im Alter von etwa 18 Jahren an den OFC Bonn ab. Die jungen Athleten müssen dort auf
den Übergang zu den Aktiven vorbereitet werden und trainieren dann mit den erwachsenen Spitzenathleten im angeschlossenen
Bonner Olympiastützpunkt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir die Jugendlichen, die als Kinder mit durchschnittlich etwa 8 Jahren zu uns
kommen, rund 10 Jahre sportlich ausgebildet.“ so FCM-Pressesprecher Helmut Zekorn.

„Unsere Trainer haben mit den Kindern und Jugendlichen trotz der ungünstigen Bedingungen immer sehr erfolgreich gearbeitet.
Wir stoßen aber jetzt an die Grenze des Zumutbaren. Die Fechthalle ist stark sanierungsbedürftig. Grundlegende Modernisierungs-
maßnahmen werden im Hinblick auf die marode Sportstätte nicht mehr gefördert und gleichzeitig verweigert man uns die dringend
notwendigen Landesmittel für die geplante neue Fechthalle. Das hat der Fechtclub Moers nicht verdient und ist für alle Freunde
des Moerser Fechtsports sehr enttäuschend.“
Fechter bangen um Ihre Zukunft -RP 11.10.2007-
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Benjamin Kleibrink gewinnt Silber und Bronze bei der Fecht-WM in St. Petersburg


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Benjamin Kleibrink, ehemaliger Fechter aus dem Fechtclub Moers und Schüler von Herbert Wagner
hat bei den Fechtweltmeisterschaften im russischen St. Petersburg nach der Bronzemedaille im Einzel
auch noch Silber mit der Mannschaft gewonnen.

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Bilder Fotograf Xavier Marest

Das Quartett Dominik Behr, Peter Joppich, Benjamin Kleibrink und Christian Schlechtweg
hat im Halbfinale China deutlich mit 45:31 besiegt und war dann im Finale den Franzosen mit 32:45 unterlegen.

Das Halbfinal-Gefecht gegen China war spannend bis zuletzt. Lange Zeit führte China. Im achten Gefecht
übernahm Kleibrink mit einem Rückstand von 25:27. Er kämpfte gegen den Chinesen Zhang Liangliang
und wies ihn in die Schranken. Kleibrink setzte einen Treffer nach dem anderen, es hagelte nur so an Punkten,
so dass Kleibrink nach drei Minuten das Gefecht mit einem Stand von 40:28 an Joppich übergab.
Dieser führte das Gefecht bis zum Stand 45:31 zu Ende und streckte mit dem letzten Treffer die Faust in den Himmel: die nächste Medaille!


weitere Infos auf der Website des Deutschen Fechterbundes:

mehr .....
B-Jugend konnte das Bitterfelder Schwert nicht verteidigen
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Die Moerser B-Jugend Mannschaft mit Max Böhm, Philip Rapp, Matthias Neuhaus und Felix Gluma
machten sich auf, das traditionsreiche Bitterfelder Schwert zu verteiligen.

Zunächst verliefen alle Mannschaftsgefechte souverän. Doch im Finale gegen Halle an der Saale zeigte
das Moerser Team Nerven und zuviel Respekt vor dem Gegner. Bis zu einem Stand von 33:32 war das Gefecht sehr ausgeglichen.
Durch zwei unglückliche Entscheidungen des Obmann`s kamen die Moerser jedoch aus dem Tritt.
Die Mannschaft aus Halle konnte das Finalgefecht in der Folge mit 44:34 für sich entscheiden und das begehrte Bitterfelder Schwert
mit nach Hause nehmen.

Am nächsten Tag im Einzel wurde die Schmach aber wettgemacht. Die älteren B-Jugendlichen mit Philip Rapp (3) und
Max Böhm (5) kämpften sich diszipliniert nach vorne.
Der jüngere B-Jugend Jahrgang sorgte mit Felix Gluma (1) und Matthias Neuhaus (5) für weitere gute Platzierungen.


- Danke für den Bericht und das Foto an Christiane Gluma -

Herbert Wagner vom Fechtclub Moers trainierte das DFB-Perspektivkader im Fechtzentrum Heidenheim
Spezialtraining für herausragende Nachwuchsfechter

Am vergangenen Wochenende sind 16 Florettfechter der Jahrgänge 1991 bis 1993 aus ganz Deutschland
einer Einladung ins Fechtzentrum Heidenheim gefolgt, um ihre Fertigkeiten zu verbessern.

„Die Berufung in diesen Perspektivkader des Deutschen Fechterbundes erhalten nur Fechter, die in der vergangenen
Saison herausragende Leistungen erbracht haben“,
erklärte Herbert Wagner, der aus Moers stammende zuständige Trainer des Deutschen-Fechter Bundes (DFB).

Neben Florettfechtern aus den deutschen Stützpunkten konnten sich auch zahlreiche Nachwuchsfechter kleinerer
Vereine für diesen speziellen Wochenendlehrgang qualifizieren. Wie der verantwortliche Nachwuchstrainer für den
Perspektivkader erläuterte, gehe es für die Teilnehmer vor allem darum, eine vielseitige Fechtausbildung zu erfahren.
Erst in den höheren Altersklassen erfolge eine detaillierte Festlegung des Kampfstils.

Somit stand im ersten Teil des Sondertrainings ab Freitag Abend vor allem die Leistungserfassung im
athletisch-koordinativen Bereich im Mittelpunkt des Programms.

Für Fechter sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen wesentliche Wettkampfmerkmerkmale, die es
besonders intensiv zu trainieren gilt. Das Augenmerk wurde also auf ein entsprechendes Lerntraining mit entsprechenden
Fechtstrategien und Fechttaktiken gelegt. Im weiteren Verlauf des zweieinhalb Tage umfassenden Lehrgangs trat dann
zunehmend das wettkampfnahe Training in den Vordergrund.

Herbert Wagner bringt seine Philosophie wie folgt auf den Punkt:
„Da wir in dieser Altersklasse noch keine Haupt- und Nebengegner haben, zeigen wir, wie sich die jungen Florettfechter
gegen Kontrahenten mit unterschiedlichen Wettkampfstilen verhalten sollten“.

Eine vielseitig spezielle Ausbildung ist demnach hier wichtiger als die Festlegung auf einen bestimmten Fechtstil.
„Wir müssen bei diesen jungen Männern zunächst die körperliche und geistige Entwicklung sehr genau verfolgen.
Die individuellen Hebelwirkungen und Kraftverhältnisse bei den jungen Sportlern verändern sich noch
- erst später kristallisiert sich dann heraus, welcher Stil der für den Florettfechter charakteristische sein wird“,
erläutert Wagner die entsprechende Vorgehensweise mit den 14- bis 16-jährigen Lehrgangsteilnehmern.

Für die jungen Florettasse war es eine wertvolle Erfahrung, sich in zahlreichen Übungseinheiten mit den Besten der
Altergruppe zu messen.

Teilnehmer für Moers waren die Kaderfechter Mathias Maxem, Jonas Grundler, Maximilian Gluma und Felix Ozwirk.

- Danke für den Originalbericht und die Bilder an Hubert M. Gentner vom Fechtzentrum Heidenheim (Artikel wurde mit Zustimmung des Verfassers leicht verändert) -


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