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Textil

 
ZitatQuadrate:
2008, je 20x20cm, gestrickte Oberfläche, Zeitungsüberschrift


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"Musterhaus #1 - #5"
gestrickte, 5-teilige Bildserie, 2006
je 40,5 x 25,5 cm


Die Kunst des Musterhauses
- Kommentar von Karlheinz Pichler
Im Bereich der Kunst spielt das Medium „Stricken“ bis heute nur eine marginale Rolle. Die Tätigkeit ist prozessual mit „Handarbeit“ oder gewerblicher Bekleidungsproduktion besetzt. Veronika Schubert
gehört zur radikalen Minderheit, die dieses Medium als künstlerische Ausdrucksform einsetzen.

Der Strick-Prozess bietet im Vergleich zur Malerei interessante Möglichkeiten. Statt Schicht über Schicht wird hier beispielsweise Reihe für Reihe gearbeitet. Das Bild entsteht sozusagen linien- oder reihenweise. Daraus ergibt sich ein korrespondierender Zusammenhang zwischen den Sujets Schuberts und der Werkmethodik.
Ihr Trickfilm Tele-Dialog etwa basiert auf 830 einzeln gestrickten Fernsehszenen: Das Fernsehbild wird auch zeilenmäßig aufgebaut.
Oder Schuberts Serie „Musterhäuser“: Auch das reale Haus wird Reihe für Reihe gemauert. Und umgekehrt spricht man bei Fachwerkhäusern oder Alphütten von einer „gestrickten“ Bauweise.

Durch das Aneinanderreihen der gestrickten Zeilen und die mehrfache Wiederholung gleicher Zeilen erhält das Bild zudem eine ganz spezielle Qualität: Das gestrickte Haus erhält nicht nur eine materiell-taktile Oberfläche, sondern die dargestellten Motive wirken auch eigenartig verzerrt.
Mit Hilfe der „Bausubstanz“ Wolle wächst das Musterhaus in einem permanenten Bewegungszustand der Verzerrung zu seiner finalen Grösse heran. (Karlheinz Pichler)


 
Krawatten-Kollektion 05/06
       Modelle 1-3       Modelle 4-6       Modelle 7-9

 

gestrickter Trickfilm "Tele-Dialog"


 
Kleidungsstücke IKA


 


Video "Stricken mit Vroni"
limitierte Auflage: 10 DVDs in gestrickter Hülle




 
Ausstellung "Kunst:Erzählung", Galerie Paradigma, Linz, 2001

"Schutzkleidung für Märchenfigurgen"
Dokumentation als shockwave-file (Shockwave Player muss installiert sein).
Die virtuelle Projektmappe kann mit den roten Pfeilen, sowie mit den Laschen links und rechts navigiert werden. (hohe Bildschirmauflösung empfohlen, Fotos: Susann Rezniczek)

 

Papierkleid

Papierkleid (Barockes Fest, Steyrermühl 1999)
1wöchige Studien-Exkursion nach Steyrermühl 1999
Projektarbeit in einer leerstehenden Halle der Papierfabrik
Abschluß: Inszenierung eines Barocken Festes

Bei meinem Projekt habe ich mich mit dem Schönheitsideal des Barock und den im Widerspruch dazu stehenden üppigen Gelagen und Festen beschäftigt.
Als Grundlage für meine Arbeit habe ich ein Foto eines abgeschnürten Bauches gewählt und aus einem Detailausschnitt ein Muster entwickelt, womit ein Tischtuch für die Tafel (Siebdruck) bedruckt und ein barockes Papierkleid (SW-Kopien) gestaltet wurden.