Einnahmen einiger Computerfirmen in diesem Jahr in Millionen: IBM US$4000, Apple US$1900, Commodore US$1130, HP US$510, Tandy US$400 und Compaq US$329.

Intels 286er Prozessoren kosten in der Herstellung US$34, sie werden für US$250 verkauft, Muster des 386er kosten in der Herstellung US$141 und werden für US$900 verkauft.


13. Januar
  • Jack Tramiel, Gründer und Präsident von Commodore, verläßt nach Querelen die Firma und nimmt vier Top-Manager mit, u. a. den Entwickler des C-64, Shiratz Shivji, der später auch den Atari ST entwickeln wird.


Januar
  • Apple bringt beim SuperBowl seinen legendären Anti-IBM-Spot "1984". Er wird das Gesprächsthema, Kosten US$ 1,5 Mill. Der Spot wurde ursprünglich 1982 von der Agentur Chiat/Day für den Apple II entwickelt, verschwand dann aber in der Schublade.

  • Der Apple Macintosh kommt für US$2495 in den Handel. In den ersten sechs Monaten werden 100.000 Stück verkauft.

  • Seiko Instruments U.S.A. Inc. stellt den ersten Armbanduhr-Computer vor. Er hat ein 10 Zeichen Display mit 4 Zeilen, eine 4-Bit CPU, 2KByte RAM, und 7.5 KByte ROM.

  • Hitachi meldet zu seinem 3" Compact Floppy Drive, es wäre völlig klar, das 3" Laufwerk werde der neue Standard.

  • Nintendo stellt auf der Elektronikmesse in Las Vegas das AVS (The Advanced Video System) Konsolensystem vor, welches es in Japan schon seit ein paar Jahren gibt (später als NES am Markt). Es wird zunächst ein Flop. Sie hat eine 2Mhz 6502 CPU.

  • Terrence E. Valeski und eine Investorengruppe kaufen für US$16,5 Mill. die Rechte an Intellivision von Mattel.

  • Microsoft liefert MacBASIC und Multiplan für die Macintosh aus.

  • Apple kündigt den LISA 2 an.

  • IBM verklagt erfolgreich Corona Data Systems wg. Copyrightverletzungen am BIOS des IBM-PC's.

  • Commodore stellt auf der CES den SX-64 vor, vormals Executive 64. Ferner werden der Commodore 264 und 364 vorgestellt, sie haben u. a. eine 7501 CPU, 64kb RAM und eine 320x200x128 Grafik.

  • Nachdem TI aus dem Homecomputer-Markt ausgestiegen ist, erhöhen Coleco und Atari die Preise für Ihre Systeme Adam, bzw. die XL Rechner.

  • Der Chaos Computer Club in Hamburg bringt die erste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, die Datenschleuder, heraus.


Februar
  • IBM kündigt seinen ersten Portable PC für US$ 2900 an.

  • MS Multiplan 1.1 für PC's erscheint.

  • Einen Monat nach Symphony stellt Ashton-Tate Framework vor.


März
  • Nadir Engeneering gibt bekannt am 1. April den Shrinter rauszubringen, den ersten Drucker mit eingebauten Reißwolf.

  • IBM bringt den PCjr. in den Handel. Er hat einen 8088 Prozessor, 64kb RAM, ein "Freeboard" Keyboard und eine 5.1/4" Floppy, er kostet ohne Monitor US$1300.

  • HP bringt den ersten LaserJet raus, er kostet US$3495. Er basiert auf einem Canon OEM-Druckwerk, welches rd. US$2000 kostet.

  • NEC kündigt den V20 als Intel 8088 kompatiblen, und die V30 als Intel 8086 kompatiblen Prozessor an, beide haben 63.000 Transistoren.

  • Apple stellt die Entwicklung des IIx ein.

  • MS-DOS 2.1 für den IBM PCjr. erscheint, ebenso MS-DOS 2.11 für PC's.

  • Microsoft entwickelt eine neue Tabellenkalkulation (Excel) und konzentriert sich dabei auf den Macintosh.


April
  • Die Entwicklung des Apple III und III+ wird eingestellt, es wurden nur 65.000 Einheiten verkauft.

  • Canon vertreibt die ersten Macintoshs in Japan.

  • Compaq beginnt mit dem PC-Verkauf in Europa.

  • MS Word 1.1 erscheint.

  • Der Apple Scribe printer erscheint, ein Farbdrucker mit speziellem Wachs-Farbband und Thermo-Druckkopf.

  • Silicon Graphics liefert die ersten 3D Graphic Workstations aus.

  • Das Hong Konger Handelsunternehmen Locumals bringt unter dem Firmenlabel Elan Computers den Enterprise heraus. Da die Entwicklung jedoch zu lange gedauert hat (begonnen 1982) und die Entwicklung von Software zu lange dauert, floppt das Gerät.


Mai
  • Apple kündigt eine Sonderaktion für den Apple IIc an, US$1300. 2000 Händler bestellen über 52.000 Rechner.

  • Atari kündigt die Konsole 7800 für US$140 an.

  • Michael Dell gründet in Austin, Texas die Firma DELL.


Juni
  • Tom Jennings startet das FIDO als erstes Mailboxnetz, in welchem man die Nachrichten paketweise abholt um sie dann offline zu lesen, Namensgeber ist ein Hund.

  • Motorola bringt den 68020 32-Bit Prozessor heraus.

  • dBase III wird ausgeliefert.

  • Der erste WDR Computerclub geht auf Sendung.


17. Juli
  • Mit Mitte 20 lässt der Haward MBA Jost Stollmann im Kölner Handelsregister sein Firma Compunet eintragen. Das Unternehmen ist zunächst ein Ladengeschäft welches seine Frau und er betreiben. Da für Stollmann aber klar ist, das der Laden nur der Einstieg sein kann, gelingt es ihm, nicht zuletzt indem er sich selber keine Grenzen setzt, Großkunden wie z. B. die heutige Hypovereinsbank als Kunden zu gewinnen.
    Für die damalige Zeit noch ungewöhnlich, installiert er die komplette Filial-Infrastruktur der Bank in seinen Räumen vor und bringt diese dann komplett funktionsfähig in einer Nacht in die jeweilige Filiale.


Juli
  • Jack Tramiel kauft Atari von Warner Communications. Er bekommt 51% der Aktien. Als erstes entläßt er über 1000 Mitarbeiter.

  • Sechs Monate nach der Markteinführung wurden 100.000 Macintosh verkauft.

  • Digital Vision bringt für US$130 das Computer Eyes video capture system für den Apple II heraus.


1. August
  • Alan Malcom Sugar Trading von Amstrad und Albert und Bernhard Schneider von den Schneider Rundfunkwerke in Türkheim unterzeichnen einen Vertrag, der den Vertrieb des von Amstrad in Korea gebauten CPC464 (Colour Personal Computer) über den Vertriebskanal des Hifi Herstellers Schneider vorsieht. Der CPC464 hat einen Z80A Prozessor mit 4Mhz, 64kb RAM, davon 42kb unter Basic frei, beherrscht verschiedene Grafikauflösungen (max. 600x200 bei 27 Farben) und hat ein besseres Basic mit Fenstertechnik (Locomotive Basic) als der C64, er kostet mit Kassettenlaufwerk DM 899,-.
    Am 7.10.1989 wird in der DDR eine Nachbau des CPC unter dem Namen KC compact vorgestellt, er kann rd. 90% der CPC-Software verarbeiten.


2. August
  • Werner Zorn, Informatiker an der UNI-Karlsruhe schreibt die erste deutsche Internet-eMail. Es war seine Antwort auf die Begrüßungsmail des amerikanischen Csnet, mit dem Deutschland als 4. Empfängernation für Internet-eMails begrüßt wurde. Je nach Sichtweise gilt dieser Tag als Geburtstag des Internets. Ein anderer Geburtstag kann aber auch der 5. November 1986.


August
  • Nach langem Ringen zwischen Atari und Commodore kauft Commodore die kleine in Finanznöte geratene Firma Amiga Inc. (Hi-Toro) für US$27.1 Millionen (US$4,25 je Aktie, Atari hat nur 9 Cents geboten). Commodore läßt mit Hochdruck an dem bereits in der Entwicklung befindlichen Amiga weiterarbeiten, Atari beginnt mit der Entwicklung eines vergleichbaren Modells.

  • IBM kündigt den PC AT an, er soll einen 80286 mit 6Mhz, eine 1.2MB 5.1/2" Floppy, 256kb RAM haben und mit PC-DOS 3.0 oder XENIX laufen. Er soll US$4000 kosten, ohne HDD und Monitor. Mit 20MB Festplatte, Farb-Grafikkarte und Monitor soll er US$6700 kosten.

  • IBM kündigt das PC Netzwerk Local Area Network an, max. 72 PC's, Übertragungsrate 2Mbps.

  • IBM kündigt TopView an, ein DOS Multitasking Programm. Das Programm kommt erst 1985 heraus und findet keinen Anklang.

  • MS-DOS 3.0 erscheint. Es unterstützt jetzt 1.2MB Floppys und Festplatten größer 10MB.


September
  • Der Tandy 1000 erscheint. Er hat einen 8088 mit 4.77Mhz, 128kB RAM (max. 640kB) und 3 XT-Slots. Betriebssystem ist MS-DOS. Er erscheint später auch noch in diversen Unterbauarten.

  • Apple kündigt den Mac mit 512kb RAM an, Preis US$3200.

  • Digital Research kündigt die grafische Oberfläche GEM für 8086- und DOS-basierende PC's an.

  • Apple liefert Prototypen seines LaserWriters an Microsoft, Adobe und Lotus.

  • Atari reicht eine US$100 Mill. Klage geben Commodore wg. Bruch eines Liefervertrages und betrügerischer Absichten ein. Ziel ist es, den Vertrieb des angekündigten Amigas zu verhindern.


Oktober
  • Microsoft stellt IBM die Final-Release von Windows vor, IBM ist nicht interessiert.

  • Im Internet sind jetzt 1000 Hosts angebunden.

  • MS Word 1.15 für DOS erscheint.


November
  • Der Tandy 1200 erscheint. Er hat eine 8088 CPU mit 4.7MHz, 256kB RAM (max. 640kB), 5-7 XT-Slots (je nach Unterbauart) und eine austauschbare Grafikkarte.

  • Apple beginnt die "Test Drive a Macintosh" Promotion. 200.000 Leute leihen sich für 24 Stunden einen Mac zum kostenlosen Test. Es werden jedoch kaum Rechner verkauft, dafür kommen die geliehenen in einem katastrophalen Zustand und vielfach kaputt zurück.

  • Der 2.000.000 Apple II wird verkauft.

  • Satellite Software International bringt WordPerfect 4.0 für US$500 heraus.

  • MS-DOS 3.1 erscheint, das Microsoft Network wurde implementiert.

  • Jim Manzi wird zum Präsidenten von Lotus Development ernannt.

  • Der Chaos Computer Club findet erstmal großen Einzug in die Medien; durch ihren Hack des BTX-Angebots der Hamburger Sparkasse.


Dezember
  • Mehrere Firmen kündigen auf der Comdex ein 2400 Baud Modem für US$800-900 an.

  • Der Stanford-Student Lan Bozack gründet zusammen mit einigen Kollegen Cisco. Ziel der Firma ist es, die Vernetzung von Computern zu vereinfachen. 1986 bringt Cisco mit einem Multi-Protokoll-Router sein erstes Produkt heraus.


Monat unbekannt
  • Microsoft lizensiert Mac OS Technologien zur Verwendung in Windows 1.0.

  • Appleworks von Rupert Lissner, eines der ersten integrierten Pakete, erscheint.

  • Sinclair stellt den QL für US$499 vor, einen Rechner auf Basis des 68000 mit 128 KByte RAM, kann diesen aber vorläufig nicht liefern. Außerdem wird der Spectrum+, der ZX Spectrum mit neuer Tastatur und neuem Gehäuse rausgebracht.

  • HP bringt den ThinkJet, ein Thermotintenstrahldrucker mit 96dpi für Spezialpapier raus.

  • HP bringt den Aktentaschencomputer HP-110 mit 80C86 CPU, LCD-Display mit 16 Zeilen und 80 Zeichen Breite, 272 kbyte RAM, 384 KByte ROM mit Textverarbeitung, Lotus 1-2-3 und Terminalprogramm, optional mit Modem und Floppy (extern) heraus.

  • IBM und Microsoft beginnen mit der Entwicklung eines DOS-Nachfolgers, er soll DOS 3.0, später DOS 5.0 oder DOS/286 heißen. Erscheinen wird er 1987 als MS-OS/2 bzw. IBM-OS/2, in Deutschland heißt es BS/2 (Betriebssystem/2).

  • Commodore stellt einen Prototypen des Amiga 1000 vor.

  • Apple Computer kauft für US$2,5 Mill. 15% an Adobe.

  • Apple bringt ProDOS heraus.

  • subLogic bringt den Flugsimulator für den C64 heraus.

  • Olivetti kauft 60% an Acorn Computers' public shares.

  • Foxbase veröffentlicht Foxbase für DOS.

  • Sirius Software meldet Konkurs an.

  • MIPS Computer Systems wird gegründet und beginnt mit der Entwicklung von RISC Systemen.

  • Philips bewirbt einen CD-Player für PC's für unter US$1000.

  • Sega bringt das Master System mit Z80 CPU mit 3,68Mhz heraus.

  • Commodore bringt den in Braunschweig entwickelten 710 auf den Markt. Er wurde bereits 1982 angekündigt und ist eine Weiterentwickung des erfolglosen 610. Er hat 128kb RAM (der 720 hat 256kb), eine RS232, zwei IEE488 Anschlüsse, Expansionsport, einen Datasette-Anschluß (der vom Betriebssystem nicht unterstützt wurde) sowie einen Reset-Knopf. Er soll DM 3000,- kosten und floppt, da er diverse Fehler hat und technisch überholt ist

  • Ray Ozzie gründet mit US$1 Mill. von Lotus-Gründer Mitch Kapor die Firma Iris Association. Diese Firma wird später Notes entwickeln.

  • Im Usenet wird der Domain Name Server (DNS) eingeführt.

  • Das Hacker Magazin 2600 erscheint regelmäßig. Chefredakteur ist Emmanuel Goldstein (eigentlich Eric Corley).

  • PostScript Level 1 erscheint.

  • Unter Niklaus Wirth beginnt an der ETH-Zürich die Entwicklung der Computersysteme Ceres 1-3. Die drei verschiedenen Rechner, die von 1986 bis 1990 erscheinen, beruhen alle auf verschiedenen 32-Bit CPUs von National Semiconductor.

  • In der DDR kommt der Mikrorechnerbausatz Z1013 vom VEB Robotron-Elektronik Riesa auf den Markt. Es ist eine fertig bestückte Platine mit 32-Tasten Folientastatur, jedoch ohne Netzteil. Die Lieferzeit beträgt rd. 1 Jahr. Für die Bauteile wird Ausschußware verwendet, als CPU dient ein U880 (Z80 Clone) mit 1 Mhz, er hatte 16 KByte RAM (Modell Z1013.01) bzw. 2 Mhz und 1KByte SRAM (Modell Z1013.12) beide haben 2 KByte ROM. Die Bildschirmausgabe hat 32x32 Zeichen. Zunächst gab es nur ein 3 KByte Tiny-Basic, ein 10 KByte Interpreter erscheint erst später. Er kostet rd. 1000,- Ost-Mark.

  • Der Einplatinenrechner LC 80 erscheint in der DDR. Er hat eine LED-Anzeige für Daten und Adressen, 2 KByte ROM für das Betriebssystem, 1 KByte RAM und einen U880 Prozessor (ein Z80 Clone).

  • In der DDR-Zeitschrift Funkamateur erscheint die Bauanleitung für den AC 1. Dem wohl ersten Rechner der DDR, der eine echte Bildschirmausgabe ermöglicht. Er basiert auf einem U880 Prozessor, vier 1 KByte ROM Speicherplätze, 1 KByte RAM und eine Textausgabe von 16 Zeilen á 64 Zeichen. Ferner hatte er eine ASCII-Tastaur und eine Anschlußmöglichkeit für einen Kassettenspeicher.
    Im Laufe der Zeit wurde der Rechner auf Vollgrafik, Diskettenanschluß und CP/M kompatibilität aufgerüstet.

  • Der HC 900 wird angekündigt. Er verfügt über einen abgesetzte alphanumerische Tastatur, Farbgrafik (320x256 Punkte) mit 16 Vorder- und 8 Hintergrundfarben, erweiterbare 32 KByte RAM und einer Kassettenschnittstelle. Margot Honecker, damalige Bildungsministerin ordnet jedoch an, diesen Rechner nur für Schulen und nicht für den freien Verkauf zu produzieren.
    Interessant ist bei allen DDR-Rechnern die Sprachwahl. Da die meiste Software ohnehin aus dem Westen geklaut wird da im Inland Entwickler fehlen, werden viele Programme umbenannt oder eingedeutscht. So wird aus CP/M SCP, aus DBase REDABAS, aus Homecomputer Kleincomputer und aus Computerclubs Arbeitsgemeinschaften für Mikrorechentechnik. Als Betriebssysteme gab es u. a. DCP (weitgehend kompatible zu MS-DOS 3.xx), MUTOS 1700 (kompatible zu UNIX V7) und SCP1700 (kompatible zu CP/M-86). Oberbegriff für all dieses ist der Computersport. (Da versagt jede Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung...;-) )

  • Robotron bringt den Z 9001 heraus. Er hat 4 KByte ROM, 16 KByte RAM, 24 Zeilen Grafik mit 40 Zeichen, sowie eine eingebaute ASCII-Tastatur aus Gummi. Es dauert jedoch noch lange, bis dieser Rechner in den Geschäften zu finden ist.

  • In Deutschland wird das Jugendschutzgesetz novelliert. U. a. dürfen die populären Videospielgeräte nicht mehr in der Öffentlichkeit (Kaufhäuser usw.) aufgestellt werden. Damit rücken die Geräte in eine Spelunken-Ecke.

  • In der DDR erscheint der A5130 des VEB Buchungsmaschinenwerk. Im Gegensatz zum A5120 von 1982 hat er einen eingebauten Drucker. Einsatzgebiet ist auch hier die Datenerfassung.

  • Aufgrund seiner Erfahrungen mit Emacs gründet Richard Stallmann das GNU-Projekt (GNU's Not Unix) für offene Softwarecodes.

  • Die Firma Phoenix Technologies Ltd. bringt ein BIOS heraus, welches kompatibel zum Original IBM-BIOS ist. Damit wird der Markt geöffnet um IBM kompatible PCs zu bauen ohne Lizenzen an IBM zahlen zu müssen.

  • Sun stellt NFS (Network File System) vor und stellt es als offenes System der Industrie zur Verfügung.

  • Die 1982 in den USA gegründete Sun Inc. gründet seine deutsche Niederlassung als Sun Microsystems GmbH.

  • Bob Gaskins, bei Bell Northern Chef von Whitfield Diffie, wittert ein Geschäft. Sein Mitarbeiter Diffie hatte, um seine Präsentationen nicht immer mit Schere und Tipp-Ex erstellen zu müssen, ein kleines Programm geschrieben mit welchem er seine Overhead-Präsentation erstellen und ausdrucken konnte. Gaskins kauft die ins straucheln geratene Programmierklitsche Forethought und nennt das Programm Presenter; da es den Namen schon gibt wird es in Powerpoint umbenannt. Im April 1987 erscheint die Version 1.0, in schwarz-weiß auf einem Apple. Nachem das Programm zu einem Renner wurde kauft Microsoft es sich noch im gleichen Jahr.

  • Fred Cohen veröffentlicht seine 1983 geschriebene Doktorarbeit über Computerviren inkl. Quellcodes. Er weist auf die Gefahren hin und fordert Forschungsgelder zur Bekämpfung; diese werden nicht gewährt. In der Folge treten immer mehr Computerviren auf.