1920
8. Februar
  • Robert William Bemer wird in Sault Sainte Marie /Michigan geboren. Er wird später u. a. bei IBM, Bull und GE arbeiten und u. a. die 8-Bit ASCII-Codierung entwickeln.


1921

  • In Boston wird ein Rundfunkgeschäft namens RadioShack gegründet. 1940 bringt die Firma seinen ersten Versandkatalog heraus.


1923
8. Januar
  • Joseph Weizenbaum wird in Berlin geboren. Er stirbt am 5. März 2008 in Grüben bei Berlin. Wikipedia-Link


Monat unbekannt
  • Siemens gründet zusammen mit der Furukawa-Gruppe die Firma Fusi Denki Seizo. Fusi steht für die Gründernamen Furukawa und Siemens. 1935 wird der Kommunikationsbereich unter dem Namen Fujitsu ausgegliedert. Der Rest der Firma heißt jetzt Fusi Tsushinki Seizo.
    Deshalb begrüßten die Vertreter von Fujitsu die Abordnung von Siemens auch als alte Familienmitglieder die endlich wieder zusammen kommen, als diese in den 1990ern zur Gründung der Firma Fujitsu Siemens Computer (FSC) nach Japan flogen (was die deutsche Delegation ziemlich verwirrt hat).


1924
1. April
  • George E. Pake wird in Ohio geboren. Er wird 1970 das Xerox Palo Alto Research Center (PARC) gründen. Er stirbt am 4. März 2004.


3. Dezember
  • John Backus, der spätere "Erfinder" der Programmiersprache Fortran wird in Philadelphia geboren.


Monat unbekannt
  • Die Firma Computing Tabulating Recording Company (CTR) mit Sitz im Bundesstaat New York wird in International Business Machines Corp. (IBM) umbenannt. Die Firma hat bisher vor allem Waagen, Zeitregistrierungsgeräte und Hollerith-Maschinen (werden besonders für Volkszählungen verwendet) produziert.


1925
9. April
  • Heinz Nixdorf wird in Paderborn geboren.


1926
3. Januar
  • In Oranienburg bei Berlin wird Michael Blumenthal geboren. Nach der Flucht seiner Familie wird er in den USA von 1977 bis 1979 Wirtschaftsminister sein. In der Computerbranche fällt er auf, weil er 1986 die Fusion der Firmen Burroughs und Sperry zur Unisys vollzog. Später wurde er Leiter des neuen Jüdischen Museums in Berlin.


1927
  • Remington Typwriter und Rand Kardex fusionieren zu Remington Rand.


1928
  • Der Deutsche Fritz Pfleumer meldet das Magnetband zum Patent an.

  • Die 80 spaltige Lochkarte beginnt die 45 spaltige abzulösen. Die Größe der 45er Karte entspricht der einer 1-Dollar-Note. Die Vorteile dieser Karte sind eindeutig, wie einer IBM-Publikation von 1975 zu entnehmen ist: Sie war zunächst einmal billig, was sich allerdings im Vergleich zur Kapazität relativiert, und, im Gegensatz zu einer Diskette, mechanisch mischbar, außerdem sowohl maschinell als auch visuell lesbar. Vor allem aber bot sie ein Signal-Störverhältnis mit dem überragenden Wert von mehr als 106, denn die eingestanzten Löcher waren natürlich deutlich zu erkennen.

  • Kazuo Tashima gründet zusammen mit zwei deutschen Freunde die Firma Nichidoku Shashinki Shoten (Japanisch-Deutsches Kamerageschäft). 1931 wird die Firma umbenannt in Molta Goshi Kaisha, später dann in Mechanismus, INstrumente, Optik und Linsen von TAshima. Daher kommt es, daß der Name MINOLTA für die Japaner ausländisch, für uns aber sehr eingängig klingt.