Das Sandora-Projekt
Diakonie und Jugendarbeit in Kretinga/Litauen
Das Diakonieprojekt "Sandora" - was so viel heißt wie "der Bund" - knüpft an vorsowietische Aktivitäten an und hat sich nach der Wende in ganz Litauen neu organisiert. Sandora ist keine Einrichtung der Evangelischen Kirche, versteht sich jedoch als unabhängige evangelisch-lutherische Organisation, die eng mit der Kirche zusammenarbeitet. Zunächst als einzelne voneinander unabhängige Vereine entstanden, hat sich Sandora im vergangenen Jahr landesweit als Verbund zusammengeschlossen. |
 Die Hilfsgüter werden entladen |
Im Mittelpunkt der Arbeit von Sandora steht die Hilfe Bedürftiger und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.Die Sandora-Station in Kretinga kümmert sich um hilfebedürftige Familien in Kretinga und Umgebung, unabhängig von deren Glaubenszugehörigkeit. Sandora unterhält eine Kleiderkammer, aus der Spenden verteilt werden. Unterstützt werden außerdem ein Kinderheim, ein Altenheim, eine Tagesstätte für Behinderte und eine Schule in Kretinga. |
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| In Silute wurde 1992 die evangelische Jugendorganisation gegründet um der evangelischen Jugend Litauens eine aktive Teilnahme am geistlichen Leben der Kirche zu ermöglichen, sie nach der Konfirmation nicht alleine zu lassen. Jugendliche aus 18 Gemeinden haben sich angeschlossen. Der Jugendverband koordiniert Aktivitäten in der ganzen Region, macht Bildungsangebote und knüpft Kontakte mit Jugendlichen aus aller Welt. Sandora/Kretinga arbeitet eng mit dem Jugendzentrum zusammen. |
| Ein großes Jugendcamp organisiert das Zentrum zusammen mit Sandora in Kretinga und der lutherischen Kirche jedes Jahr im Sommer am Strand von Butinge. Eine andere wichtige Aufgabe ist die Ausbildung von Jugendleitern. |
| Die räumlichen Bedingungen für beide Projekte sind noch provisorisch. So wird z.B. bei größeren Veranstaltungen oft die Gastfreundschaft der Schule in Anspruch genommen. Gruppenarbeit findet zum Teil im kleinen evangelischen Gemeindehaus von Kretinga statt. Sandora und das Jugendzentrum planen, in Kretinga ein Jugendbegegnungs- und Diakoniezentrum zu errichten. Unsere brandenburgische Partnergemeinde Blankenfelde hat einen Freundeskreis für das Litauen-Projekt ins Leben gerufen. Durch Spenden können seit 2001 angemietete Räume im Zentrum Kretingas finanziert werden. Dort sind Kleiderkammer, Büro und Lagerräume untergebracht. Aber es gibt schon seit langem den Traum vom eigenen Sandora-Diakoniezentrum in Kretinga. Ein Grundstück ist bereits vorhanden. Eine andere Möglichkeit bietet sich durch ein seit langem leerstehenden Gebäude im Zentrum von Kretinga. Es steht zum Verkauf. Leider fehlt bis heute das Geld. Etwa 260.000 Euro müssten für ein Diakonie-Zentrum aufgebracht werden. Seit Mai 2004 liegt eine konkrete Projektbeschreibung vor. |
 Arunas Sulskis |
Die Arbeit in Sandora in Kretinga wird ganz von Ehrenamtlichen durchgeführt. An erster Stelle von dem Vorsitzenden Arunas Sulskis und seiner Frau Ruta Sulskiene, die auch für die Jugenarbeit zuständig ist. Dazu kommen eine Reihe von Aktiven der Ev. Gemeinde Kretinga und andere Mitstreiter. Das Jugendzentrum in hingegen kann sich nicht nur auf den Einsatz von Ehrenamtlichen stützen. Zu vielfältig sind die organisatorischen Aufgaben, insbesondere bei den großen Jugendfreizeiten. Zur Finanzierung der Sandora-Arbeit werden regelmäßige Spendengelder benötigt. |
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| Auch die Evangelische Kirchengemeinde Saarbrücken-St.Johann hat ein Spendenkonto für Sandora eingerichtet. Aus den eingegangenen Geldspenden finanzieren wir unter anderem die Infrastruktur von Sandora/Kretinga. |
Spendenkonto: "Freundeskreis Litauen" der Evangelischen Kirchengemeinde Saarbrücken-St.Johann: Verwaltungsamt des Kirchenkreises Saarbrücken
Sparkasse Saarbrücken
Konto-Nr. 97111744
BLZ 590 501 01
Stichwort: "Kretinga"
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