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Der Dreidel, die Geschichte und wie man mit ihm spielt |
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Ein Dreidel (Trendl, draydel, s'wiwwon) ist im jüdischen Glauben ein Gebetskreisel. Traditionell wird er von jüdischen Kindern am Tag der Chanukka gedreht. Es ist sowohl ein Gebetsritus als auch ein Spiel. Beim Dreidel handelt es sich um einen Kreisel mit vier Seiten. Jede Seite zeigt einen anderen hebräischen Buchstaben: Nun, Gimmel, Hej, Schin. Sie stehen für den Satz Nes gadol haja scham (Ein großes Wunder ist dort geschehen). [Bearbeiten]
Entstehung des Dreidel Während ihrer Herrschaft über Israel verboten die Syrer den Juden das Lehren und Erlernen der Torah und stellten es unter Strafe, welche mit dem Tod oder mit Gefängnis geahndet wurde. Die gläubig gebliebenen Juden hielten ihre Kinder trotz des Verbotes zum Studium des Glaubens an. Tauchten syrische Patrouillen auf, dann hatten die Kinder schnell den Dreidel zur Hand und taten so als spielten sie damit. Man behauptete, man habe sich nur zum Spielen getroffen. So trug der Dreidel zur Erhaltung des jüdischen Glaubens bei. [Bearbeiten]
Das Dreidel-Spiel Das Spiel das die Kinder damals mit dem Dreidel spielten, wird heute noch gespielt. Dabei setzt jeder Spieler einige Süßigkeiten in den Pott, und die Spieler drehen abwechselnd den Dreidel. Die Seite, welche nach oben zu liegen kommt, gibt den Gewinn an:
Nun = nichts. Man gewinnt nicht, verliert aber auch nichts. Gimel = man gewinnt alles. Hej = man gewinnt die Hälfte der Kasse. Schin = man muss etwas in die Kasse legen.
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