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Thema"Pflege- und Entwicklungsplan für das NSG "Nüssenberg" bei Weischütz (Burgenlandkreis) mit Untersuchungen zur Schutzwürdigkeit nach § 17 NatSchG LSA sowie im Rahmen der Ausweisung von Vorranggebieten nach der FFH-Richtlinie" ZusammenfassungAusgehend von einer theoretischen Betrachtung des Pflege- und Entwicklungsplanes als Fachplanung des Naturschutzes bei der einerseits die Notwendigkeit des Naturschutzes bzw. verschiedene Naturschutzstrategien vorgestellt und andererseits die methodischen und inhaltlichen Anforderungen an moderne Pflege- und Entwicklungspläne geklärt wurden, ist eine Gliederung entwickelt worden, die letztlich Grundlage der weiteren Diplomarbeit wurde. Nach der Darstellung der naturräumlichen, rechtlichen und administrativen Grundlagen sowie einem Abriss zur Geschichte und Nutzungsgeschichte des Gebietes bildet eine ausführliche Bestandserhebung des aktuellen abiotischen und biotischen Zustands die Basis für die Bewertung des naturschutzfachlichen Wertes des Untersuchungsgebietes und seiner Teilflächen. Die Ausführungen zur Abiotik stützen sich dabei hauptsächlich auf die Auswertung vorhandener Daten und Literatur während die Kapitel zur Biotik auf eigenen Untersuchungen im Gelände (Biotoptypenkartierung, Artenlisten, Dokumentation und Kartierung der Beeinträchtigungen und Gefährdungen) beruhen. Zusätzlich flossen Daten zur Fauna aus einer Untersuchung des LAU Halle zur bodenbewohnenden Wirbellosenfauna auf Trocken- und Halbtrockenrasenstandorten im Unteren Unstruttal ein. Die Bewertung als zentraler Punkt der Arbeit für den eigens ein Bewertungsschema/-verfahren entwickelt wurde führt zur Festlegung von Entwicklungszielen, zur Bewertung der Schutzwürdigkeit und zur Erarbeitung von geeigneten Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Innerhalb des Textes wurde das Bewertungsverfahren diskutiert, die zusammenfassende gesamtgebietsbezogene Bewertung zu einzelnen Kompartimenten (Flora, Fauna usw.) vorgenommen und mögliche Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen auf der Grundlage einer ausführlichen Literaturarbeit diskutiert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Handhabbarkeit wurde eine flächenbezogene Bewertung in Katalogform vorgezogen. Gleiches gilt für die Darstellung der Maßnahmen. Beide Kataloge können auf der Download-Seite herunter geladen werden. Die Flächenausgrenzung erfolgte nach pragmatischen und Ähnlichkeitskriterien auf Grund der Biotoptypenkartierung. Die Arbeit wird durch Aussagen zu den Anforderungen an konkurrierende Nutzungen und Vorschläge zur Gebietsbetreuung (einschließlich Ausweisung von Dauerbeobachtungs- und Kontrollflächen sowie dem jeweiligen Erhebungsprogramm) ergänzt und durch die Darstellung aller wichtigen Grundlagen (Bodenartenkarte, Aktueller Schutzstatus, Eigentumsverhältnisse etc.), Erhebungsdaten (Biotoptypen, Beeinträchtigungen und Gefährdungen) und Ergebnisse (Naturschutzwert, Entwicklungspotential, Maßnahmen) in geeigneten großformatigen Karten komplettiert. | |||||||