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ErgebnisseAn dieser Stelle sollen einige zentrale Punkte aus den Ergebnissen der Promotion behandelt werden. Da die Promotion kumulativ angelegt ist, sind dies Auszüge aus veröffentlichten Artikeln. Dieser Abschnitt kann allerdings nur einen kleinen Teil der Ergebnisse aufnehmen.   Strukturerfassung im hexagonalen PlotEin Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Methodik der rasterbasierten Biodiversitätsuntersuchung. Um die Qualität und Güte der Strukturerfassung im hexagonalen Plot über die Line-Intercept-Methode beurteilen zu können, wurden im Jahr 2003 zusätzlich zu dieser detaillierte Skizzen aller besuchten Plots angefertigt. Die Qualität und Genauigkeit der Skizzen wird dabei als sehr hoch eingeschätzt, da die markierten Abspannleinen die Projektion der erfassten Einheiten auf Linienpunkte zulaßen und so eine korrekte Abbildung der Realität ermöglichen. Die mit der Line-Intercept-Methode erhaltenen Flächenanteile entsprechen relativ gut den realen Verhältnissen. Aus den Korrelationen zwischen der Unähnlichkeit der Strukturen (erfaßt mit der Line-Intercept-Methode) und der Unähnlichkeit in der Vegetation ist dies zu schließen. Bezieht man nun noch die Zeit, welche für die einzelnen Methoden beansprucht wird, in die Betrachtung mit ein, so erscheint die durch die hexagonale Form ermöglichte Erfassung struktureller Merkmale mittels Line-Intercept-Methode als sehr günstig und effizient: Die Anfertigung der Skizzen im Feld nimmt ca. eine Stunde in Anspruch, pro Skizze muß für die folgenden Arbeitsschritte dann mindestens noch einmal eine halbe bis dreiviertel Stunde gerechnet werden. Bei der Line-Intercept-Methode ist die Erfassung im Feld in ca. 15 Minuten erledigt und die Eingabe nimmt weniger als 5 Minuten in Anspruch. Mehr dazu im Zwischenbericht und im PRIA Artikel Alpha-DiversitätIm Untersuchungsgebiet konnten insgesamt 365 Arten der Feldschicht nachgewiesen werden. Dabei sind auffällig viele Arten nur 2004 gefunden worden. Dies könnte an der Erweiterung des Untersuchungsgebietes in die Hangbereiche liegen, denn viele der hinzu gekommenen Arten wurden dort nachgewiesen, was für die Andersartigkeit der Flächen spricht. Außerdem sind es auch Arten der steppigen, offenen Bereiche, die auf den hinzu gekommenen ackernahen Flächen auf dem Plateau gefunden wurden. Letztlich sind einige wenige Arten wegen der gewachsenen Artenkenntnis besser erkannt worden und andere tatsächlich zum ersten Mal aufgetaucht. Eine Begründung hierfür könnte in der anhaltend besseren klimatischen Lage liegen. In den letzten drei Jahren hat eine stetige Steigerung der Regenmengen statt gefunden was mit den Loggerdaten des Untersuchungsgebietes sowie mit den Niederschlagsdaten der Station Ayn El Kbira ausschnitthaft nachvollzogen werden konnte. Wenn man bedenkt, dass diese Zahlen sich auf insgesamt 36,6 ha beziehen - dies ist die Fläche die sich ergibt, wenn man die bearbeitete Fläche (220 Sample-Plots) addiert - so ist die Artenvielfalt relativ hoch. Im Jahr 2004 konnten in je einem Plot mit jeweils 3-4 Exemplaren innerhalb von niedrigem Eichengesträuch (Quercus rotundifolia L.) 2 Orchideenarten (Ophrys tenthredinifera Willd., Orchis langei Richter) gefunden werden. Die Wahrscheinlichkeit solche zerstreuten Exemplare mit präferenzieller Vorgehensweise zu finden ist sehr gering. Die alpha-Diversität auf den einzelnen Flächen ist - von Ausnahmen abgesehen - ebenfalls sehr hoch und bewegt sich zwischen 38 und 102 im Jahr 2003 (125 Plots), zwischen 1 und 113 im Jahr 2004 (143 Plots) sowie zwischen 64 und 108 im Jahr 2005 (15 Plots wurden zweimal besucht). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass 2004 die Plots mit 1-4 Arten alle zu einem Plot (Ha7) gehörten. Dort lagen die durch die Zufallsauswahl vorgegebenen Flächen innerhalb eines längere Zeit überschwemmten Bereiches weshalb dort so gut wie keine Vegetation entwickelt war. Im Jahre 2004 war der Anteil an Flächen mit Artenzahlen über 100 höher und auch die Anzahl der durchschnittlich auf einer Fläche gefundenen Arten war höher. Die Intensität der Störungen hat auf Plot- als auch auf Groß-Plot-Ebene keinen erkennbaren Einfluss auf die Anzahl der Arten. Auf der Sub-Plot-Ebene wurden in als "extrem gestört" eingestuften Flächen deutlich weniger Arten gefunden (LERCHE 2004). Mehr dazu im Zwischenbericht und im Dossier für das Institute Agronomique et Veterinaire in Rabat |
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