Fr - März 24, 2006

Schon wieder live: the horror the horror


Tja, sind wohl gerade einige Konzerte. Und dann auch noch ständig die von den Tapezierern! Aber The Horror The Horror wurden so Richtung Himmel gelobt dass ich mal reinspitzen musste. Ich mag das Nachtasyl über dem Thalia Theater ja eigentlich als Konzertort, aber für die fünf Schweden war es heute nicht rockig genug. Sie haben trotzdem ziemlich gerockt (von den überschwenglichen Ansagen abgesehen). Sehr gefällige Harmonien und Arrangements gehen schnell ins Ohr ein ohne zu wiederholen oder zu ermüden. Genau das richtige so mitten in der Arbeitswoche. Vergleiche fallen mal wieder schwer - da bedient man lieber selbst die entsprechenden Press Kits. Als Wurzeln werden jedenfalls auch die Beatles angegeben (is klar, ne?). Leider war das Hamburger Publikum heute noch festgeschraubter als sonst; aber man muss ja früh raus morgen.

Also mal schön hingehen zu den Schwedenbuben! Tourdaten gibts hier.

Posted at 12:50 vorm.     Read More    

So - März 19, 2006

Live: Hidalgo


Astra Stubb voll! Geht ja auch schnell...allein schon die 5-Köpfige Band ... Schöne Musik sehr schön gespielt. Obwohl oder gerade weil die Tour sich ausgeht. Rockiger sind sie geworden. Die Personalverstrickungen mit den Cops hinterlassen Spuren. Aber die Gesangsstimme holt sicher immer wieder das nette Songwriting hervor. Songs die das Ohr gern hört weil es dennoch bewegt wird. Der erstaunliche Robin Van Velzen überzeugt als neuer Gitarrist auf der linken Aussenbahn. Geschmackvoll tröpfeln die Fills zur Mitte.
Elmshorner im Publikum lenken leider etwas von der Musik ab. Gute Gelegenheit aber für Gunther und mich mal wieder etwas zu randalieren. War schön!

Danach ab in den Grünen Jäger. Wieder Dorfdisse. Wieder morgens früh.

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So - März 12, 2006

*(-1) oder 10 Jahre Sunday Service Festival



Wie sehr sich eine Platte vom Liveauftritt einer Band unterscheiden kann zeigte das zweitägige Jubiläumsfestival von Sunday Service . Zum Glück hatten Jens und ich Karten für beide Tage. Also:

Tag 1
Help She Can't Swim - der Name ist Programm. Und so fand ich sie von der Platte eher etwas schrill und unruhig. Und live genau richtig! Die fünf jungen Südengländer/-innen taten auf der Büne das was wir alle schonmal tun wollten. Zu Boden fallen. Aber sie hoben auch die Gitarren über ihre Köpfe und posten zu frickeligen Riffs. Vielleicht die beste Liveband des Abends.

The Je Ne Sais Quoi - die Schweden kommen schon anders daher als die Rocker aus England. Schwedisch! Es soll angeblich 60s-artiger Garage-Rock mit Hinweisen zu Joy Division oder The Fall sein. Jedenfalls werden trickreiche Arrangements von Chorgesängen überlagert. Und der Wechsel zwischen zweiter Gitarre und E-Piano ist erfrischend. Leider hatten die Musiker wohl zu lange im Schneestau gestanden. Da geht wohl normalerweise noch etwas mehr. Trotzdem: tolle Musik!

Masha Qrella - spielt normalerweise bei Contriva und Mina. Jetzt aber Solo. Mit zweiter Gitarristin und E-Piano. Seltsame Ansagen. Sehr ruhige Musik. Nicht sympathisch.

Tag 2
Rivulets - "Melancholische Musik von zerbrechlicher Schönheit..." las ich irgendwo. Zu Hause mit Kopfhörer gehört mag das stimmen. Nathan Amundsons Musik hat es wie viele stille Musiken schwer sich bei so einem Festival durchzusetzen. Und so geht sie leider etwas spurlos an uns vorüber.

Jel - er ist die Drummachine bei themselves. Mit Recht. Schnelle Finger trommeln auf Drumpads. So bekommt man von einer einzigen Person komplette Arrangements vorgespielt. Und versteht erst nach und nach was die Finger da gerade alles gleichzeitig tun. Erstaunlich!

Numbers - "Think Kraftwerk and Gang of Four getting drunk in a basement and you’re halfway there.” Zu albern um Math zu sein aber zu angriffslustig um Pop zu sein. Aber lustig, das ist es. Wieder E-Piano und Gitarre aber diesmal mit Schlagzeug und Gesang in Personalunion. Etwas B-52s. Herausragende Vorstellung. Der Höhepunkt des Festivals!

An beiden Tagen gab es vor und zwischen der Musik Kurzfilme zu sehen. Und am Ende des zweiten Tages noch die DJ-Battle zwischen Sunday Servce und SPEX. Da wurde es mal richtig dorfdissig. Also doch getanzt bis morgens früh.

Posted at 12:17 vorm.     Read More    

Di - März 7, 2006

Caspian - You are the Conductor



Weil sie mein MP3 Player gar nicht mehr loslassen will wird sie jetzt erwähnt. Die EP "You Are The Conductor" von Caspian , einer relativ jungen Band aus Beverly, Massachusetts. Delay-Gitarren und Slidegejammer laden zum Träumen ein, machen den Horizont weit, der in der am Atlantik gelegenen Heimatstadt der vier Musiker besonders sehenswert sein soll. In den längeren Passagen der Songs (eigentlich sind es keine Songs, ich preise hier nämlich schon wieder eine Instrumentalband) sind soger vereinzelt Explosionen am Himmel zu sehen...leider finde ich das Format einer EP für die Epik der einzelnen Lieder etwas kurz und es wäre wirklich interessant mal eine volle Länge von der Band zu hören. Erst recht live! Doch so schnell wird das wohl nicht passieren, man tourt nämlich fein säuberlich in den USA, Europa nicht in Sicht. Wer stirbt nochmal zuletzt?
Solange muss eben die Aufnahme herhalten. Aber für alle die gerne etwas wehmütigen Emokram mögen ist das schonmal ein sehr guter Anfang!

Posted at 12:00 vorm.     Read More    

So - Februar 19, 2006

Live: A.M.Thawn + Peters



Gleich zwei Überraschungen waren das gestern in der Schilleroper (Schlopa). Naja, eigentlich drei. Die Erste stellte die hohe Zahl an Besuchern für die beiden Bands dar. Sicherlich sind A.M.Thawn auf Day After Records sehr gut aufgehoben und auf einem guten Weg, aber dass sie und die Lokalherren von Peters die Schlopa komplett füllen würden wie seinerzeit The Black Heart Procession hätte ich nicht erwartet.
Überraschung 2: Peters - die Hamburger die ich beschämenderweise zum ersten Mal sehe zeigen uns wie rauhe, schmissige Emogtarrenmusik gemacht wird - so wie sie früher war und so wie sie bleiben soll. Nicht verfälscht durch Neuromantik oder anderen neumodischen Kram, sondern rein. Wir haben getanzt. Ach - man singt übrigens Deutsch, was uns einmal mehr das Gefühl gibt dass wir wirklich Deutschland sind!
Überraschung 3: A.M.Thawn (nicht zu verwechseln mit Elmshorn)- ja die sind gut, deswegen sind wir ja hin! Aber wie gut! Ausländisches Spielniveau! Kompakte Arrangements, kompakter Sound. Kompakt, kompakt, kompakt...! Mit ordentlichem Pfund Delay auf dem Gesang wird dubbig gewabert. Zwei Schlagzeuger spielen, einer davon singt mit Front. Dazu noch ausserirdische Schatten an der Decke. Wir haben wieder getanzt!

So ein Abend kann musikalisch eigentlich nicht mehr verbessert werden. Aber wäre doch schaaaaaade...deswegen ziehen wir noch ins Sorgenbrecher wo Herbert Heitz wunderwunderschön ausgesuchte Indiemusik auflegt. Jetzt aber mal fix The Fall angehört! Und zur Krönung spielt er dann noch The Van Pelt die ich schon längst zu geschichtlichem Geheimwissen eingeordnet hatte. Schön dass die Sultane der Sentimentalität nicht ganz in Vergessenheit geraten sind!

Posted at 06:11 nachm.     Read More    

Mi - Februar 8, 2006

Jetsetready - Endless Endeavours


Endlich hat es die neue Platte der vier Holländer in meinen CD-Player geschafft. Harmonisches schallt mir entgegen. Akkordaufbau und -folgen der Gitarren sind wohlklingend und geben ein gutes Gefühl. Zu diesem emotionalen Aufbau wird dann oft und gern geschrien. Emo...allerdings ist der Klang des geschrienen Gesangs manchmal etwas gewöhnungsbedürftig da von der Tonlage überraschend hoch. Trotzdem funktioniert die Zusammenführung von Sanftheit und Ausbruch hervorragend. Ein schöner Wechsel der den Hörer zwischen Ruhe und Rebellion hin und her schickt. Ganz wie es mal war, aber neu und frisch.
Wer ein bisschen Blick zurück in die Zukunft nicht scheut sollte diese Platte mal hören und kann sie hier erwerben.

Posted at 11:45 nachm.     Read More    

Sa - Februar 4, 2006

Death Cab For Cutie - Live



Gibbard und seine Schergen haben es uns mal wieder richtig gezeigt. So schreibt man gute Songs, wird bekannt und bleibt trotzdem sympathisch. Die Lieder der neuesten Platte wirken live noch tiefer. Gerade für "Summer Skin" gilt das. Der Vortrag macht aber auch Spaß! Auf beiden Seiten. Vor allem der Mann am Bass rockt, und rockt, und... Gespielt werden nur Hits. Geht ja nicht anders. Bei jedem Anfangsakkord bricht im Publikum Freude aus. Die Markthalle scheint der Ideale Ort für dieses Konzert zu sein, das Publikum folgt im Theaterrund dem Vortrag der Liedermacher aus Washington. Gibbard wechselt von Gitarre zu Klavier, von links nach rechts und wieder zurück. So steigt die Spannung vor den Liedern noch mehr. Und keiner wird enttäuscht. Im Livespiel übertrifft die Band sich selbst - zumindest ihre Platten. Ich konnte jedenfalls nicht ruhig stehen bleiben. Und am Ende der Songs - ooooch, schon vorbei.
Wie schon in Berlin ist man auch in Hamburg versucht das beste Konzert des Jahres zu küren, aber auch an der Elbe ist das Jahr noch so verdammt jung. Die DCFC-Tour zu erleben ist also mehr als empfehlenswert, und überdies lacht der Vorverkauf, mussten doch ca. 200 Bedauernswerte vor der Markthalle zurückbleiben. Mehr Fotos unter "Read more".

Achja, auf keinen Fall soll der vor den Taxi-Boys spielende John Vanderslice vergessen werden. Er spielt zu zweit mit Gitarre und einem Schlagzeuger überraschend schöne Songs. Und sein Schlagzeuger spielt Drums und Keyboard - gleichzeitig!

Posted at 07:35 nachm.     Read More    

Mo - Januar 30, 2006

Amical - Plane Records


Die neue Maschine im Hangar von Plane Records heisst Amical . Im April soll die neue volle Länge erscheinen, so fern sie denn bis dahin den Weg aus der Schwedischen Heimat ins Fränkische geschafft hat. Die vier neuen Plane Insassen aus dem Norden haben wohl Europa schon ausführlich mit ihren Instrumenten bereist und dabei so einiges Spannende erlebt. Was sie wohl nicht soweit abschrecken konnte dass sie sich nicht wieder im Frühjahr auf die Strassen durch diesen Kontinent legen würden um das neue Album zu sporten. Sie selbst zitieren als Einfluss unter Anderem Fugazi, ich denke auch etwas an Pilot to Gunner - vielleicht. Belichtet wird dies wohl erst wenn das Release releast ist. Bis dahin können wir uns von Kostproben überzeugen lassen .
Und dann aber auch Tourdaten checken ...

Posted at 08:06 nachm.     Read More    

Do - Dezember 29, 2005

Live: The Plane Is On Fire


Gut, ist jetzt schon wieder ein paar Tage her, aber dazwischen lag ja noch Wett-Putenverdrücken. Dies ist ja nun geschafft und da sich zusammen mit den Böller-Statt-Brot-Einkäufen die Rückblicksbesinnlichkeit langsam anbahnt erinnere ich mich gerne nochmal an das Konzert von The Plane is on Fire im Dezember in HH. Per Last-Minute-SMS (Danke Susi!) erfuhr ich dass die verdächtig alten Bekannten aus NBG bei Rodi-Brot konzertieren. Nicht ahnend wie sehr sich der Besuch des Konzertes letztendlich lohnen würde harrten mein Mitstreiter Jens und ich während Accu-Gitarrensolo und Stoner-Hardcore aus um endlich TPIOF zu sehen. Um mir die Langeweile zu vertreiben riss ich dann noch "unabsichtlich" eine Info-Wand der Jesus Freaks im Foyer nieder - vergebt mir...
Nach vollbrachter Tat schritt ich schnurstracks zur Bühne um schliesslich den Klängen waschechter Hersbrucker Schule zu lauschen, und siehe da - ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist eine Freude zu hören wenn sich eine Band "den Arsch abspielt". Viele Liveauftritte äussern sich nunmal im Zusammenspiel, und das ist bei TPIOF wirklich klasse! Da kommt auch eine kleine Besucherschar in Bewegung.
Vielen Dank für dieses tolle Konzert und dafür dass Hersbruck noch etwas wert ist auf den Emobühnen!

Posted at 07:32 nachm.     Read More    

So - November 13, 2005

Live: Nix Noltes und Animal Collective


Diesmal war es das Konzert der Vorband. Nix Noltes quälen ihr Publikum mit Folklore aus Bulgarien und dem Balkan. Quälend ist es deswegen weil entstehende Energie beim Vortrag sofort elektrisiert und zum Mittanzen zwingt, aufgrund kaum zu identifizierender Taktarten der Stücke (13/16) dies für uns Mitteleuropäer aber unmöglich wird. So war das Publikum einhellig und restlos begeistert, zappelte aber immer etwas hilflos vor sich hin. Gut dann hört man sich eben mediterran-lässige Trompetensoli, metalige Banjosoli und verschrobene Akkordeonrhythmen an. Das allein war schon das Hingehen wert!
Muss es auch, denn Animal Collective ging garnicht!

Posted at 07:07 nachm.     Read More    

So - November 6, 2005

Platte des Winters: The National - Alligator


Hach ist das wieder traurig. Aber wenigstens eine Unterbrechung der Pop-Schmiere. The National faszinieren mich mit ihrer eigenwilligen Authentizität die wohl entsteht durch das seltsame Schlagzeugspiel, den markanten Gesang und das langsam ersterbende Herbstlicht. Eigentlich wollte ich hier in der Kiste einiges über die Wunderlichkeit der letzten Wochen schreiben, doch als ich heute im Zug dem nahenden Winter davonraste wurden diese Gedanken von "Alligator" zusammengefasst. Ich fuhr an einem verlassenen Sportflugplatz vorbei, mit Wellblechhütten, Bahnmarkierungen und einem kleinen Tower. Fahl und ausdruckslos parkten die Flugzeuge in der heimeligen Nachmittagssonne. Einzige Bewegung Die nicht mehr vorhandener Insekten. Das ist "The National".
Im Dezember sind sie live zu hören und ich hoffe nach "The Arcade Fire" zum zweiten Mal in diesem Jahr tief getroffen zu werden.

Sie hören: The National - Alligator

Posted at 09:48 nachm.     Read More    

Fr - August 26, 2005

Halloween, Alaska


Mal wieder Zeit für einen Review. Die Popwelle die mich erfasst hat schwemmt mich nun diesen jungen Herren in die Saiten. Elektronische Instrumente so organisch einzusetzen will gekonnt sein. Ruhige Songs mit klebrigen Arrangements beruhigen an bekanntere Popmusiker erinnernd. Da stimmt die Gitarre nur leicht versöhnlich. Es klingt nach Sommer und Dunkelheit, ersterbender Hitze und Windlichtern und nach einem Hund der vorbei läuft. Pop is the new Quiet! Na das legt sich schon wieder, hoffentlich. Aber bis dahin wir hier mal ruhig geblieben.

Posted at 12:38 vorm.     Read More    

Mo - Juli 25, 2005

airnaud old




Habe den alten Sommerhit wiedergefunden. Das ist aber lange her. Trotzdem kannst du Diesen - und nur Diesen - jetzt hier herunterladen. Gerüchten zufolge sind die Jungs von der "Euro-House-Hoffnung" aus den 90ern gerade wieder im Studio...;-)

Posted at 11:27 nachm.     Read More    

Sa - Juni 25, 2005

Und immer wieder Maximo Park



Ich höre das nun schon seit einigen Wochen. Das Konzert ist auch schon wieder einige Tage her, aber hartnäckig kommt diese Musik immer wieder zurück und markiert den Sommer. Vergleichbar ist das nicht. Am ehesten flackert manchmal etwas Ben Folds auf - sehr entfernt. Aber es wurde ein neuer Standard geschaffen mit dem vielleicht einmal Andere verglichen werden. Zwischen britischem Ex-Punk-Gitarrensound blinkt auch eine Portion Rock. Und dann gibt es noch die melodiösen Arrangements die manchmal fast hymnisch gemeint sein könnten...
Live war das schunkeln und tanzen. Dank der kompletten Füllung des Molotow auch noch alle in die selbe Richtung. Es war eins von den Konzerten bei denen alle nervös-zappelnd auf ihre Lieblingslieder warten, und die wollten dann auch mitgesungen werden.
Mal sehen wann das wieder freiwillig vom Plattenteller hüpft...

Posted at 01:52 vorm.     Read More    

Mi - April 20, 2005

Karate live


Na doch wieder alles gut! Die Tour zur neuen Platte war zunächst ohne Termin in Hamburg angekündigt. Panik. Verwirrung. Zweifel. Und dann doch noch die "Appearance" im Molotov, unserrm zweiten Wohnzimmer.
Man kann wieder zu Karate gehen, ja, von schwindelerregenden Gitarrensolohöhen ist die Band wieder zurück auf dem Boden der Arrangements. Auch wenn über die Jahre lieben und auswendig gelernte Akkordfolgen manchmal leicht abgeändert wurden. Unprätentiös ist das erste Wort das sich mir aufdrängt um die gestrige "Performance" zu beschreiben. Erfreulich schlicht und schlank kamen Musiker, Equipement und Darbietung daher. Auch wenn man den Eindruck hatte dass das alles früher mal entwickelter war, es reduziert sich auf die Entstehung von Musik.
Ein relativ kurzes Set verhinderte leider das adäquate huldigen Karates Lebenswerkes, durch die Kurzweiligkeit des Auftrittes kann dieser Eindruck jedoch verstärkt worden sein.
Die "Keywords" "unprätentiös", "erfreulich" und "huldigen" sollten dich also eigentlich dazu bringen stante pede zu einem Konzert der Tour zu gehen.
Geeignete Koordinaten finden sich hier .

Posted at 10:12 nachm.     Read More    

Mi - März 30, 2005

Kaiser Chiefs und Konzerte



Die Rockdisco und Ähnliche schwemmen immer mehr gute Musik an Land. Zu den - nicht ganz undergroundigen - Überraschungen gehören Kaiser Chiefs . Mit ihnen schweben wir im Fahrstuhl zur Vergangenheit einem weiteren Stockwerk entgegen. Rock 'N' Roll Piano und Gitarrensoli sprengen den Rahmen reinen, guten Gitarren Indies, es ist nunmal Rahmensprengerzeit.
Zum Glück ist die Band im Mai in Hamburg live zu hören und setzt einen ereignisreichen Konzert-April mit Interpol, Bloc Party und Karate fort.

Posted at 09:41 nachm.     Read More    

Di - Januar 25, 2005

Pulka : Da


Seine erste Platte "Da" als Pulka veröffentlicht und dann das ganze live vorgetragen hat unser lieber Frank Szardenings. Mehr lesen!

Posted at 10:46 nachm.     Read More    

Mo - Januar 17, 2005

Titan Sounds



Im heutigen Platten-Review geht es um die neue "Titan", den kommenden Longplayer des gleichnamigen Saturnmondes der gerade von einer Sonde der ESA besucht wird. Ein automatisches Recordingteam an Bord hat hervorragende Aufnahmen zur Erde gefunkt. Das wird ein Hit!
Bitte hört selbst rein in einen Testtrack des neuen Stars (äh Moons) am Pophimmel...

Posted at 11:12 nachm.     Read More    

Sa - Dezember 18, 2004

Winterplatte


Obwohl die Platte schon im Frühjahr erschien haut Lali Puna im Winter nochmal richtig rein. Die Platte des Winters! So viel gutes aus so einer kleinen Stadt...und trotzdem lehnt sich da niemand an nirgendwen an, schon garnicht an die berühmten Kollegen Ms. John Soda. Die werden einfach überrifft mit schönen Melodien. Steter Wechsel zwischen expressiven Drumsounds und einlullenden Synthesizer-Gebilden - gute Ideen.
Da kann ich nur empfehlen sich dieses Werk im Winter schön ans Ohr zu nageln!

Posted at 12:26 vorm.     Read More    

Mi - Dezember 1, 2004

Live: Bloc Party und Interpol



...mal wieder in der Markthalle. Bloc Party überraschen sehr positiv. Die jungen Herren aus Ost-London benutzen musikalisch jugendlichen Charme um im Publikum Erstaunen auszulösen. Trotz miesem PA-Sound wird im bereits gepackten Saal aufmerksam zugehört und mehr als Anerkennung geerntet.

Und dann betritt die Band des Jahres 2003 die Bühne um endlich und zum ersten mal live vor mir zu spielen. Eine beeindruckende Erfahrung zu sehen dass diese Musik live spielbar ist, so wie man sie kennt. Hielt ich das von Platte bisher doch eher für Zauberei so bin ich heute eines besseren belehrt worden. In fast festlicher Stimmung werden die Songs rezitiert wie komplizierte klassische Musikstücke. Das Publikum weiss die Anstrengung zu schätzen, lächelt und weint über eherne Hits.
Und etwas traurig erkennt man dass die böse Stadionrockbühne diese fünf Herrschaften aus New York schon bald dem lieben "kleinen" Indie-Auditorium weggeklaut haben wird...
Also lieber nochmal die Chance ergreifen!

Posted at 12:56 vorm.     Read More    

Fr - Oktober 8, 2004

Plane Records: Interview mit Alex Cee


Das junge Label PLANE RECORDS wurde hier bereits kurz vorgestellt. Jetzt habe ich dem Chef persönlich einige Fragen gestellt, was genau es denn damit auf sich hat. Grosszügig gewährt er Einblick hinter die Kulissen des Musikbiss-ness, und verrät warum er keine Becken am Schlagzeug hat.
Also, jeder der wissen möchte wie eine moderne Plattenfirma funktioniert klickt jetzt: "Read More"

Posted at 06:12 nachm.     Read More    

So - September 26, 2004

All-Time Quarterback



Wieder eine Platte von 1999. Dafür aber umso interessanter. DCFC-Benjamin Gibbard hat mal einige unpassende Klangerzeuger und Aufnahmegeräte zusammengesammelt... (mehr:read more)

Posted at 07:00 nachm.     Read More    

Di - September 7, 2004

Canyon - Empty Rooms


Naja, mal wieder nicht ganz neu, aber trotzdem noch entdeckt. Eine weitere Platte deren Cover nichts mit der enthaltenen Musik zu tun hat. Macht aber die Tage kürzer, überreif.
Aber lest selbst...(Read More)

Posted at 10:13 nachm.     Read More    

Mi - August 11, 2004

Kings Of Convenience



Leise Gitarrentöne, Terzgesang und geschmackvolle, leichte Hintergrundrhythmen. Schon jetzt meine Platte des Sommers! Mehr unter "Read More",
oder gleich zu den Königen ...

Stefan Pillhofer

Posted at 11:23 nachm.     Read More    

So - August 8, 2004

A.M. Thawn - Coalition: Now


Deutsche Wertarbeit aus Rheine. Mittelenergiereicher Postpunk mit hohem, nett-shoutigem Gesang. Treibendes Schlagzeug und schnoddrig-kratzende Gitarren. Trotz guter Produktion kommt Dank der Schmissigkeit richtig Proberaumatmosphäre auf.

[Um den längeren Text zu lesen bitte auf "Read more" klicken]

Direkt zur Band gehts hier .

Posted at 07:38 nachm.     Read More    

Mi - Juli 28, 2004

Engine Down




Bald bringen die Herren aus Amerika eine neue Platte auf den Markt, und man darf gespannt sein. Der oben gezeigte Vorgänger "Demure" war seinerseits nämlich sehr umstritten, obwohl die Band stetig ihren Sound entwickelt und verbessert hat. Auch enthält diese Platte weitaus mehr gute Ideen aus der lustigen Riffkiste als einem die Presselandschaft glauben machen will, und zimperlich ist der Einsatz von weit gespreitzten Akkordmustern zur Tiefenwirkung nun nicht.
Da würde ich nochmal genauer hinhören .

Posted at 02:40 nachm.     Read More    

So - Juli 4, 2004

Pinback




Some Voices EP durch puren Zufall im Online-Musikladen gefunden und gefangen worden. Wenn man dann erfährt dass es ein Projekt von Zach von Three Mile Pilot ist bleibt nur noch ein breites Grinsen. Immerhin war ich im iTunes Store gewesen...
Die Musik bietet so viel Epik wie es der Name der Band vermuten lässt. Die Musiker haben die Platte sehr minimalistisch erstellt und nehmen dich mit auf eine kleine Reise in die Schwerelosigkeit. Beim Hören befürchtet man manchmal sogar Angriffe von Rockmärchen und mein Hirn träumt plötzlich vom Krieg der Welten, und natürlich von den Phönix-Asteroiden !

Diese herrliche Platte findet man auf Absolutely Kosher Records , und wer TMP oder The Black Heart Procession mag...

Posted at 04:33 nachm.     Read More    

Sa - April 24, 2004

Große und kleine Trommeln




Rührten JR Ewing gestern im Molotow. Rockig, energiegeladen und fast ein bisschen math; unaffektiert, ungeschliffen, unleise.
Und bewiesen dass ausufernde Tomläufe doch cool sein können, wenn man eben aus Norwegen kommt.

Also Leute, bitte hingehen, jetzt echt. Ich sags nurnoch einmal:

Hingehen!

Posted at 06:28 nachm.     Read More    

Sa - März 6, 2004

Live Kalender




Im Molotow erfreuten vorgestern Abend Plokk und The Appleseed Cast die Ohren der sehr zahlreichen Zuhörer.
Plokk überrascht mit mathematisch-puristischen Kompositionen die zu konzentriertem Zuhören auffordern. Wie kann man so viel Technik zur Verfügung haben und auch nutzen, ohne aber techniklastig zu spielen...?

The Appleseed Altmeister entschwanden danach in ihre höhrern Sphären, angefüllt mit verdammt guten Songs und ordentlich Delay auf den Gitarren. Immerwieder fällt der Vergleich mit der zwei-Buchstaben-Band. Macht aber trotzdem Spass und ist deshalb absolut des Hingehens wert, denn: Neue Hymnen braucht das Land!

Posted at 07:13 nachm.     Read More    

Di - Februar 17, 2004

DCFC


Näxter Konzerttip: Death Cab For Cutie reisen durch die Welt und spielen ihre Hit-Rekorde in atembetäubender Präzision. Dabei wird gelächelt, oder gezuckt, wenn man Bassist ist. Wer Modest Mouse oder Jimmy Eat World mag sollte sich hier vielleicht blicken lassen...

Posted at 08:46 nachm.     Read More    

So - Februar 15, 2004

ida red




Gestern im Planet Subotnik entdeckt: ida red aus Frankfurt/M. Auf der Bühne wirken die vier jungen Damen als wäre es ihr erstes Konzert, aber sie spielen als wäre es ihr 200stes. Sie selbst ordnen ihre Musik zwischen 60er Garagen, 70er Vorgärten und 80er Hochhäusern ein, Fakt ist aber dass einem ein gutgelaunt-rockender 60ies Punk-Pop von der Bühne entgegensprudelt, dass es meinem Orthopäden eine wahre Freude wäre. Um es mal mit unserem beliebtesten Internet-Platten-Kaufmoloch zu sagen: Kunden, die The Robocop Kraus gekauft haben, haben auch diesen Titel gekauft. Nur dumm dass es diesen Titel noch nicht zu kaufen gibt, naja-ok, nur als Demo . Eine entsprechende Plattenverfielfältigungsinstitution haben die Damen nämlich noch nicht gefunden. Seltsam, denn hier wäre das "frische Blut" das der so viel besungene, abgefahrene Emo-Zug bitter nötig hätte.

Sodann: Sofort live sehen, oder hören, oder einfach nur die ida red-Heimseite besuchen!
Und alle Rockstars: Sofort die Damen brav um ein gemeinsames Konzert bitten!

Posted at 10:20 nachm.     Read More    

Fr - Februar 13, 2004

Laut


Pilot to Gunner zeigten gestern im Molotow wie man auch vor 20 Leuten abrockt. Die vier New Yorker boten ihre gern mit Dismemberment Plan oder Jawbox verglichene Musik derart energiegeladen dar dass sich fast jeder im Publikum auf eine rhythmisches Kopfnicken einlassen konnte - in der Hansestadt schon ein Schritt zu Extase.

So muss ich also meinen vorherigen Tip in einen Hörbefehl umwandeln: Sollten die Herren in eurer Nähe auftauchen, dann aber fix Karten beim autorisierten Fachkonzertveranstalter eurer Wahl gekauft!

pilot to gunner

Posted at 03:04 nachm.     Read More    


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