Die Übersetzung von Anna Marianne Schreiber aus dem Jahre 1989 ist zum Schreien schlecht. Ich habe mich noch NIE so über einen Fehlkauf geärgert, wie bei diesem Buch. Ich kritisiere hier nur die deutsche Übersetzung.
Das amerikanische Original von Leffler, McKusick, Karels und Quarterman ist 1996 in einer neuen Auflage "The Design and Implementation of the 4.4BSD Operating System" erschienen. Dies Buch ist die Grundlage aller BSD-Unix-Varianten (und um Klassen besser als die deutsche Übersetzung).
Dieses Buch von Edward R. Tufte wird viel referenziert und auch gelobt -- dem kann ich micht nicht so recht anschliessen. Es sind zwar viele schöne und auch sehr beeindruckende Bilder und Grafiken drin, aber das Buch beschränkt sich aufs beschreiben und kritisieren. Es fehlen die Hinweise, wie man gute Grafiken denn nun auch wirklich macht (oder ich habe das übersehen...).
Wer die "Unix Power Tools" hat oder man-pages lesen kann, der braucht dieses Nutshell Buch wirklich nicht.
Die drei Autoren Aho, Hopcroft und Ullman haben mich ermutigt, dieses Buch aus dem Jahre 1974 zu kaufen. Im Vorwort steht drin, dass es für Hochschulvorlesungen zum Thema geschrieben wurde -- und das merkt man sehr deutlich. Es ist zwar nicht so streng mathematisch wie TheArtOfCompProg (TAOCP) gemacht, aber harte Kost. Ich war dann doch ein bisschen enttäuscht, zumal dieses Buch von vielen anderen Autoren zitiert wird. Aber es gehört wohl in die Kategorie Bücher, die jeder im Literaturverzeichnis haben muss...
Aufmerksam geworden durch einen Slashdot Artikel und den vielversprechenden Titel habe ich dieses Buch gekauft. Es ist ist mit Ausnahme von ein paar Seiten total langweilig. Nicht wirklich neues -- bis auf ein paar Geschichten zum 2001-09-11. Der Rest ist staubtrocken präsentiert. Wer sein Topmanagement überzeugen will/muss, Geld für eine Second-Site oder Disaster-Konzepte los zu eisen, der findet hier jedoch einiges Material. Das Lesen macht aber eigentlich keinen Spass.
Durch Franzosenhass und zuviel Selbstbeweiräucherung disqualifiziert sich der Autor selbst -- schade (InSearchOfStupidity)
Es gibt fast gar keine Bücher zu OCaml, insofern habe ich ungesehen das Buch von Joschua B. Smith aus dem Apress verlag gekauft. Das Buch ist eine Enttäuschung. Der didaktische AUfbau ist undurchsichtig, die Stärken der funktionalen Programmierung kommen nicht recht zur Geltung, aber am schlimmsten ist der hässliche Satz. Die Codebeispiele sind fast nicht zu lesen, da zuwenig Zeichen auf eine Zeile passen und blöde umgebrochen wird. Der Font für die Beispiele ist schlecht gewählt. Das Inhaltsverzeichnis liest sich ganz spannend, aber der Author hat zuviel gewollt und nichts wirklich gut hinbekommen.
7-Sep-2003