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Titel

In Search of Stupidity: Over 20 years of high-tech marketing disasters

Wertung

durchwachsen

Das an sich spannende Thema wird durch verachtende Bemerkungen des Autors über Europäer (Franzosen im speziellen) sehr getrübt.

Hauptthema

Der Autor hat in den 80er und 90er Jahren als Produktmanager für einige Softwarehäuser gearbeitet und berichtet über die fatalen Managementfehler aus dieser Zeit. Softwareanbieter wie MicroPro, Ashton-Tate, Borland, Netscape und andere sind entweder verschwunden oder bedeutungslos. Bis auf ... ihr wisst schon...

Kapitelstruktur

 Foreword
 About the Artist
 Acknowledgement
 1 Introduction
 2 First Movers, First Mistakes: IBM, Digital Research, Apple, and Microsoft
 3 A Rather Nutty Tale: IBM and the PC Junior
 4 Positioning Puzzlers: MicroPro and Microsoft
 5 We Hate You, We Really Hate You: Ed Esber and Ashton-Tate
 6 The Idiot Piper: OS/2 and IBM
 7 Frenchman Eats Frog, Chokes to Death: Borland and Philippe Kahn
 8 Brands for the Burning: Intel and Motorola
 9 From Godzilla to Gecko: The Long, Slow Decline of Novell
 10 Ripping PR Yarns: Microsoft and Netscape
 11 Purple Haze All Through My Brain: The Internet and ASP Busts
 Afterword: Stupid Development Tricks
 Glossary of Terms
 Selected Bibliography
 Index

Was ist die Botschaft? Motivation und Begründung

Viele einst bekannte Softwareunternehmen haben immer wieder grosse Fehler gemacht. Der Autor beschreibt aus eigener Erfahrung die fatalen Dummheiten von MicroPro (zwei Wordstar versionen), Ashton-Tate (Entwickler vergrault), Netscape (Grössenwahn und kompletter Rewrite) und viele mehr.

Der Autor zeigt mehr als deutlich, was passiert, wenn auch oder gerade in Softwareunternehmen der gesunde Menschenverstand "aussetzt". Eigentlich lustig, wenn es ni cht so traurig wäre.

Meine Meinung

Der eigentliche gute Inhalt wird durch zwei kapitale Fehler völlig verhunzt. Zum einen stellt sich der Autor immer sehr in der Vordergrund -- sicher er war dabei, aber ein wenig dezenter wäre viel besser. Noch schlimmer ist allerdings die Tatsache, dass der Autor keinen Hehl aus der Verachtung der Europäer und der Franzosen im speziellen macht (S. 173 "Boy, we sure hate the French"). Das ist eine Todsünde.

Am besten hat mir das Schlusskapitel mit dem Interview mit Joel Spolsky gefallen -- das ist echt super. Das sollte jeder mal gelesen haben... Es wird die These aufgestellt, dass nur Softwareunternehmen dauerhaft überleben, wenn das Topmanagement aus Ingenieuren besteht -- das hat was.

Autor(en)

Merril R. Chapman

Erscheinungsjahr, Verlag, ISBN, Seitenzahl

2003, Apress, ISBN 1-59059-104-6, 252 Seiten

URLs

Amazon: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1590591046

Verlag: http://www.insearchofstupidity.com/

Schlagworte

Marketing, Software, Dummheit, amerikanischer Franzosenhasser

Datum

07-Mar-2004

last modified: $Date: 2004/03/07 17:17:35 $