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Ich bin der Meinung, dass man jedes Buch (ausser den Zitronen) von vorne bis hinten durchlesen sollte. Also auch den Einband und das Literaturverzeichnis! Besonders spannend sind die Vorworte und Einleitungen, geben sie doch den besonderen Vorgeschmack auf das, was kommt. Also das Vorspiel zu einem hoffentlich schönen Erlebnis...
Für die wichtigsten Programmiersprachen habe ich nur eine Seite mit Kurznennungen gemacht, da es sich um Standardwerke handelt, die schon dutzende Male rezensiert wurden...
Bücher rund um Unix habe ich hier zusammengestellt:
In 2006 hat sich auch wieder etwas bei den relevanten Unix Grundlagenbüchern getan. Einen Blick wert sind:
In der Rubrik LeichteKost findet sich Unterhaltungsliteratur, Biografien, Romane usw. aber auch echte Geheimtipps zum Thema Computer Historie.
Moderne Geschichte der Informatik ist ein interessantes Thema. Leider sind viele Bücher meiner Bibliothek nicht mehr zu bekommen (deshalb werden wohl die wenigstens hier eine Erwähnung finden), aber ein paar gibts doch noch.
In der ZitronenKiste liegen die Bücher, die ich besser nicht gekauft hätte -- rausgeschmissenes Geld.
Da es in der Schweiz nur wenige Buchhandlungen mit wirklich gut sortierter Informatikabteilung gibt, muss man suchen. Am besten eignen sich die Bücherecken in Zeitschriften wie c't, iX, ;login:, DDJ oder im Internet, z.B. auf http://slashdot.org/ oder liebe Kollegen fragen.
Ist ein Buch vergriffen oder sonstwie nicht mehr verfügbar, dann helfen entweder die Amazon Gebrauchtshops oder http://www.alibris.com weiter. Alibris ist mit Abstand am besten sortiert -- die haben fast alles :-)
Im Laufe der letzten 25 Jahre ist mir doch etwas aufgefallen. Das Aussehen eines Buches (also sein Satz) ist ein guter Indikator für dessen inhaltliche Qualität. Wenn also ein Buch offensichtlich in TeX oder [gt]roff gesetzt ist, dann ist meistens der Inhalt gut. Ist es hingegen schlecht gemacht (in Word o.ä.), falsche Fonts oder Fontgrösse, dann ist Vorsicht geboten. Warum ist das so?? Wer etwas sagen will, der tut es auch und nimmt Tools, die er selber bedienen kann (eben TeX oder [gt]roff) -- somit steht der Wille des Autors im Vordergrund Wissen zu teilen. Wer Word oder so nimmt, der tut dies, weil der Verlag das vorschreibt. Und wenn der Verlag etwas vorschreibt, dann gibt er vielleicht auch den Inhalt vor (das Thema ist gerade in, also lieber Autor schreib mal 800 Seiten zusammen...)
Dicke Bücher sind meistens schlechter als dünne. Kaum ein Thema rechtfertigt eine Schwarte mit mehr als 450 Seiten! Ausnahmen gibts natürlich, z.B. das O'Reilly Buch zu sendmail oder die Unix Power Tools aus der UnixKiste.
Es ist schon eine Frechheit dicke Bücher zu schreiben und zu verlegen, weil:
Deshalb: Gebt dem Labern keine Chance, kauft konzise Literatur!
Das in meinen Augen beste Beispiel ist TheAWKProgrammingLanguage.
Für die Kritiken verwende ich folgendes Template (TheTemplate).
28-Sep-2003