Krieg und Nachkrieg
taz -
24.10.2003
Die Vereinigten
Staaten haben soeben zwei Kriege gegen Feinde geführt, die als schwer
besiegbar galten, und beide eindeutig, rasch und mit minimalen Verlusten
gewonnen. Beide Male beeindruckte die militärische Leistung. Doch zeigten
die USA sich in beiden Fällen weit weniger erfolgreich dabei, den Frieden
zu gewinnen als den Krieg.
Warum? Der Errichtung stabiler politischer Gebilde in
Kabul und Bagdad standen immer beträchtliche Hindernisse im Wege. Aber der
Charakter der amerikanischen Militäreinsätze hat in beiden
Ländern die Zahl jener Hinder- nisse vervielfacht, statt sie zu verringern,
und die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass die angestrebten
politischen Ziele verfehlt werden. Der Grund hierfür liegt teilweise in der
Vision vom Kriege, die Präsident Bush und seine Administration mit ins Amt
gebracht haben. Diese konzentriert sich darauf, die bewaffneten Kräfte des
Feindes und seine Fähigkeit, diese zu befehligen und zu kontrollieren, zu
zerstören. Ihr Schwerpunkt liegt nicht darauf, wie politische Ziele
erreicht werden können. Die Verfechter eines "new American way of war", an
ihrer Spitze Verteidigungsminister Rumsfeld und Präsident Bush, haben
versucht, Krieg in eine simple Zielübung umzuwandeln. Sie betrachten den
Feind als einen Satz Ziele und glauben, wenn alle oder fast alle dieser Ziele
getroffen sind, wird er unweigerlich kapitulieren und Amerika seine
Vorstellungen durchsetzen können.
Aber
Krieg ist nicht so simpel. Im Hinblick auf die Schaffung eines brauchbaren
Friedenszustands hängt eine Menge von der konkreten Art und Weise ab, in
der man den Feind besiegt, und davon, wie dessen Land aussieht, wenn das
Schießen aufhört. Die USA haben eine Kriegsführungsmethode
entwickelt und praktiziert, die verblüffende militärische Siege
hervorzubringen vermag, aber nicht notwendigerweise die politischen Ziele
erreicht, um derentwillen der Krieg geführt wurde.
Als George W. Bush sich um die
Präsidentschaft bewarb, verfügte er über eine klare Vorstellung
davon, was die Streitkräfte sein und tun sollen. Der Zweck der
Streitkräfte bestehe darin, sagte er, Kriege durch Abschreckung zu
verhindern, sie auszufechten und zu gewinnen. Peacekeeping und Nationbuilding
schloss er gänzlich aus.
Die
Entschlossenheit des Kandidaten Bush, den Einsatz der Truppe für andere
Aufgaben als den Krieg ("operations other than war", OOTW) zu vermeiden, ging
einher mit dem ebenso entschiedenen Willen, das Militär grundlegend
umzugestalten. Bush kündigte an, mit ihm werde eine neue Ära beginnen.
Seine Reformvision basierte auf der Informationstechnologie und den
Präzisionsschlägen über große Entfernungen hinweg, die
diese mittlerweile gestattet.
Selbst im
Verlauf des Afghanistankrieges und danach änderte Bush seine Ansichten zu
militärischen Fragen nicht: "Ich wehre mich gegen den Einsatz des
Militärs zum Nationbuilding. Wenn sie ihren Job getan haben, werden unsere
Streitkräfte sich nicht als Peacekeeper betätigen. Wir sollten eine
UN-Schutztruppe etablieren und abziehen." Doch diese Verfahrensweise erwies sich
als undurchführbar. Noch immer befinden sich Tausende amerikanischer
Soldaten in Afghanistan, um eine schwache, instabile Regierung zu stützen.
Einer der Gründe für die Schwäche dieser Regierung liegt darin,
dass unsere Truppen erst ins Land kamen, als der Schaden bereits angerichtet
war, und obendrein in viel zu geringen Zahlen, um das politische Ziel erreichen
zu können. Aber für Bush erhärtete der Feldzug seine Vision vom
Krieg der Zukunft: "Die vergangenen beiden Monate haben gezeigt, dass eine
innovative Doktrin und Hightech-Waffen einen unkonventionellen Konflikt
strukturieren und schließlich beherrschen können. [...] Der Krieg in
Afghanistan hat uns mehr über die Zukunft unseres Militärs gelehrt als
ein ganzes Jahrzehnt hochrangiger Expertenkommissionen und -symposien."
Rumsfeld machte sich mit Enthusiasmus
daran, Bushs Reformvision umzusetzen. Im Oktober 2001 schuf er das Office of
Force Transformation. Dessen Auftrag besteht in der Synchronisierung aller
Reformanstrengungen der Teilstreitkräfte unter den Auspizien einer
bestimmten Vision künftiger Kriegführung, die man Network-Centric
Warfare (NCW) nennt. Am klarsten und detailliertesten haben die Autoren David
S. Alberts, John J. Gartska und Frederick P. Stein 1999 die Idee entwickelt:
"Ihrem Wesen nach übersetzt NCW informationelle Überlegenheit in
Kampfkraft, indem sie intelligente Funktionseinheiten auf dem Schlachtfeld
effektiv miteinander verbindet."
Die
netzwerkzentrierte Kriegführung werde eine Revolution bewirken, heißt
es. Erstmals werde sie uns befähigen, von einer Strategie der
Zermürbung überzugehen zu einer "shock and awe"-basierten Strategie.
"Shock and awe" ist ein kompliziertes Konzept. Es wurde Mitte der 90er-Jahre
entwickelt und basiert auf einer Position "beherrschender
Gefechtsfeldübersicht", das heißt auf präzedenzloser
informationeller Überlegenheit über den Feind. "Shock and awe" soll
diese bemerkenswerte Aufklärungskapazität dazu nutzen, das
Vermögen des Feindes, Befehle zu erteilen, für Nachschub zu sorgen,
seine Gesellschaft zu organisieren, zu neutralisieren. Als die
Bush-Administration versprach, im irakischen Fall ebendiese Strategie
anzuwenden, zogen die Autoren Harlan K. Ullman und James P. Wade (Verfasser des
Buches "Shock and awe", 1996) einen Vergleich, der internationale Beobachter
entsetzte. Das Land des Feindes "stillzulegen", erklärten die beiden,
"würde sowohl die physische Zerstörung einer funktionsfähigen
Infrastruktur als auch die Unterbindung oder Kontrolle aller lebenswichtigen
Nachrichten- und Handelsbewegungen bedeuten, und zwar so schnell, dass damit ein
nationaler Schock von vergleichbarem Ausmaß bewirkt würde wie in
Japan durch die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki."
Präsident
Bush hat die amerikanische Sicherheitspolitik nicht allein durch die
Verkündung einer Doktrin präemptiven (oder präventiven) Handelns
grundlegend verändert. Das Gleiche gilt für die erklärte Absicht
des Regimewechsels. Seit 9/11 haben die Vereinigten Staaten bereits zwei solcher
Kriege geführt, und Bush hat wiederholt klar gemacht, dass er weitere in
Betracht zieht. Regimewechsel ist ein kompliziertes Geschäft. Wie die
Historiker des revolutionären Kriegs sehr wohl wissen, ist es viel
leichter, ein bestehendes Regime zu zerstören, als ein legitimes und
stabiles neu zu installieren. Die Zyklen der Gewalt in Lateinamerika und Afrika
und das sowjetische Scheitern in Afghanistan: Sie zeigen, wie leicht selbst eine
relativ stabile und sichere Regierung von innen oder von außen zu
stürzen ist - und wie schwierig es sein kann, dem Chaos und der
Gewalttätigkeit, die normalerweise folgen, ein Ende zu bereiten. Das
wirkliche Gravitationszentrum eines Regimewechselkrieges liegt nicht in der
Zerstörung des alten Systems, sondern in der Erschaffung des neuen.
Über diese allerwichtigste Aufgabe schweigen NCW und "shock and awe" sich
aus.
In beiden Konzepten besteht das
wichtigste Mittel darin, Sachen zu zerstören und Menschen zu töten.
Die kecke Frage, ob Krieg sich denn nicht genau darum dreht, geht leicht
über die Lippen. Aber die Antwort lautet: Nein. Menschen zu töten und
Dinge zu zerstören, das charakterisiert die Schlacht; im Krieg geht es um
weit mehr. Wenn die schwierigste Aufgabe für einen Staat, der das Regime
eines anderen Staates auszuwechseln wünscht, darin besteht, die
Unterstützung der besiegten Bevölkerung für die neue Regierung
sicherzustellen, dann müssen die Streitkräfte des betreffenden Staates
auch die wesentlichen Bevölkerungszentren und staatlichen Infrastrukturen
sichern. Sie haben die Aufgabe, die Ordnung aufrechtzuerhalten und die
Entstehung humanitärer Katastrophen zu verhüten, die Amerikas
Bemühungen um die Errichtung eines stabilen neuen Regimes untergraben
könnten. Wenn die Verfechter von "shock and awe" sagen, wir sollten die
Infrastruktur des feindlichen Landes zerstören, so widerspiegelt eine
solche Formulierung, in welchem Ausmaß sie das Problem verkennen.
Die
Bush-Administration verwendet die Mittel für die Verteidigung entsprechend
ihrer Vision des Zukunftskrieges. Alle wesentlichen Reformen in den
Teilstreitkräften und bei den wichtigsten militärischen Systemen, die
sich in der Erforschung, Entwicklung oder im Bau befinden, konzentrieren sich
auf die Verbesserung der Fähigkeit, feindliche Ziele präzise, schnell
und aus der Entfernung von Hunderten (oder Tausenden) von Meilen zu
zerstören. Ein Vertreter der Air Force behauptete sogar, es sei
möglich, "dass wir noch zu unseren Lebzeiten die Fähigkeit erlangen,
einen Konflikt auszufechten, ohne dabei die Vereinigten Staaten jemals zu
verlassen."
Deshalb hängt die
Einsatzfähigkeit der Zukunftstruppe auch weniger davon ab, feindliche
Angriffe überleben zu können, als von der Fähigkeit, den Feind
vernichten zu können, bevor dieser angreifen kann.
Überlebensfähigkeit ist zu einer Offensivfunktion geworden.
Die Verfechter von "shock and awe"
glauben, ihre Vorstellung vom Kriege lasse sich auch auf nichtkriegerische
Einsätze übertragen. Aber Peacekeeper können nicht auf jeden
schießen, der ihnen möglicherweise Schaden zuzufügen
vermöchte. Es gibt viele Situationen, selbst im Krieg, in denen es nicht
wünschenswert ist, jeden feindlichen Panzer und jedes Militärfahrzeug,
das in die Reichweite unserer Waffensysteme geraten könnte, zu
zerstören.
Der Erfolg der
Peacekeeper hängt gerade von der Fähigkeit ab, Risiken einzugehen -
die für amerikanische Soldaten dadurch gemildert werden, dass sie selbst
dann, wenn der Feind zuerst das Feuer eröffnet, eine faire
Überlebenschance besitzen. In vielen Fällen ist es hochgradig
wünschenswert, den Feind den ersten Schuss abgeben zu lassen. Ansonsten
riskiert die Peacekeeping-Streitmacht, eine vermeidbare Krise auszulösen
und damit den Erfolg ihrer eigenen Mission zu gefährden.
Aber Streitkräfte in leicht
gepanzerten Fahrzeugen, deren Überleben von ihrer Fähigkeit
abhängt, zu töten, können es sich nicht leisten, den ersten
Schuss dem Feind zu überlassen. Sie können bestenfalls darauf hoffen,
dass ihre Aufklärungssysteme sie jedes Mal alarmieren, sobald irgendjemand
möglicherweise auf sie schießen möchte - damit sie als Erste
töten können. Aber wie wird das auf dem CNN-Bildschirm aussehen? Die
ganze Welt und nicht zuletzt die Leute vor Ort werden nichts anderes sehen als
eine Abfolge "unprovozierter" amerikanischer Angriffe auf "unschuldige
Dörfler". Die ganze Doktrin ist jeglichem Konzept, das eine Chance zur
Erreichung politischer Erfolge bieten soll, ganz unangemessen.
Die
Operation "Iraqi Freedom" hat nichts dazu beigetragen, diese Trends zu
verlangsamen. Kaum war der Krieg vorbei, erhob sich ein Chor zum Lobpreis der
militärischen Transformation, die er demonstriert habe. Vizepräsident
Cheney behauptete, der Krieg habe "den Erfolg unserer Militärreform"
positiv belegt. Aber ist das die richtige Lektion? Hat "Iraqi Freedom"
tatsächlich bewiesen, dass NCW den Weg zu einem glänzenden neuen
Zeitalter eröffnet, in dem Bodentruppen überflüssig sein werden?
Die Antwort auf diese Fragen wird dadurch erschwert, dass die irakischen
Streitkräfte schlecht gerüstet waren. Die USA und ihre Alliierten
hatten das irakische Militär 1991 gründlich zerstört.
Natürlich spielten die
Luftüberlegenheit und die Präzisionswaffen eine entscheidende Rolle
für den Sieg. Aber der Luftkrieg allein hätte diesen Krieg nicht so
schnell und gründlich gewinnen können, wie es der kombinierte Luft-
und Landangriff tat. Die "shock and awe"-Kampagne verfehlte das von ihr
angestrebte Ziel, Saddam oder seine Befehlshaber zur Kapitulation zu zwingen.
Saddam Hussein ließ sich durch die
Androhung eines amerikanischen Angriffs nicht einschüchtern, obwohl er
wusste, dass seine Streitkräfte denen der Koalition nicht würden
standhalten können. Ebenso wenig konnte die Androhung eines "shock and
awe"-Feldzuges, selbst in ihrer übertriebenen Form, ihn in die Knie
zwingen. Als diese Strategie dann tatsächlich angewandt wurde, konnte auch
dies ihn nicht dazu bewegen, seine zusehends geschwächte Macht aufzugeben.
Was immer "shock and awe" in der Zukunft möglicherweise erreichen kann, die
Operation "Iraqi Freedom" hat eindeutig nicht den Triumph dieser Strategie,
sondern ihre derzeitigen Grenzen demonstriert.
Die Vorstellung, die USA sollten "einen
Krieg führen können, ohne dabei die Vereinigten Staaten jemals zu
verlassen", hat in den Plänen der Bush-Administration tiefe Wurzeln
geschlagen. Rumsfeld versucht seit mehr als einem Jahr, den Umfang des
Berufsheeres und der Reserveeinheiten um 20 Prozent zu reduzieren. Desgleichen
unterstützt er eine Reihe von Vorschlägen, die auf den Rückzug
amerikanischer Streitkräfte aus ihren europäischen Stützpunkten
und aus Korea hinauslaufen. Die Rechtfertigung solcher Vorschläge besteht
im Grundsatz darin, dass unsere Präzisionswaffen großer Reichweite
eine solche vorgeschobene Truppenstationierung überflüssig machen.
Tatsächlich haben Vertreter des Verteidigungsministeriums kürzlich
behauptet, wenn wir die Nordkoreaner ganz einfach wissen ließen, dass wir
militärisch in der Lage sind, ihre Führung im Konfliktfall zum Ziel
des ersten Schlages zu machen, könnte dies genügen, sie abzuschrecken
- und eine nennenswerte US-Militärpräsenz in Südkorea
überflüssig machen.
So wie die
Kriegsvorstellungen der gegenwärtigen Reformprogramme das Problem des
Übergangs vom militärischen Sieg zur Realisierung politischer Ziele
außer Acht lassen, so ignorieren diese Vorschläge einer drastischen
Verringerung der Präsenz in Übersee die politischen Aspekte
vorgeschobener Stationierung. In Übersee stationierte amerikanische
Streitkräfte verkörpern eine nachdrückliche Verpflichtung der USA
gegenüber der betreffenden Region. Sie verleihen den Vereinigten Staaten
eine starke Stimme bei den Entwicklungen vor Ort und helfen ihnen dabei, den
Rahmen politischer Diskussionen in lebenswichtigen Regionen zu definieren.
Natürlich erleichtern sie gleichzeitig die rasche Verlegung von
Streitkräften in potenzielle Kriegsgebiete.
Es geht also um die Frage: Werden die
Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen einhalten? Die Präsenz
amerikanischer Streitkräfte auf möglichen Kriegsschauplätzen hat
es der amerikanischen Führung stets erheblich erleichtert, furchtsame
Alliierte davon zu überzeugen, dass man sie verteidigen würde. Der
Rückzug dieser Streitkräfte könnte, mit gleicher Deutlichkeit,
die gegenteilige Botschaft vermitteln. Und die vorgeschlagene drastische
Verkleinerung der Army könnte eben diese Botschaft noch
nachdrücklicher aussenden.
Wenn
die Vereinigten Staaten in der Lage sein sollen, Regimewechselkriege zu
führen und zugleich ihre heutige entscheidende Stellung bei der Kontrolle
und Leitung der internationalen Angelegenheiten aufrechtzuerhalten, müssen
sie ihre Vorstellungen vom Krieg grundlegend verändern. Es reicht nicht
aus, sich damit zu beschäftigen, wie man den Feind mit Abstandswaffen zur
Unterwerfung bringt. Wer den Feind als bloßen Satz Ziele ansieht, begeht
einen fundamentalen Fehler. Im Krieg ist der Feind eine Gruppe von Menschen.
Einige von ihnen wird man töten müssen. Andere gefangen nehmen oder in
die Flucht schlagen müssen. Doch die überwältigende Mehrzahl wird
man überzeugen müssen. Und sie müssen nicht lediglich von der
schockierenden Zerstörungskraft der amerikanischen Macht überzeugt
werden, sondern auch davon, dass es für sie wünschenswert ist, sich
politisch so zu verhalten, wie die USA es wünschen. Es darf nicht sein,
dass ein von unseren Präzisionswaffen geschaffenes chaotisches und
rechtloses Vakuum diese Mehrheit davon abschreckt, die von uns gewünschte
Politik zu verfolgen. Die Durchführung eines Regimewechsels erfordert, dass
die US-Streitkräfte das feindliche Territorium und seine Bevölkerung
so schnell wie möglich unter ihre Kontrolle bringen können. Eine
solche Kontrolle lässt sich nicht durch Maschinen erreichen, erst recht
nicht durch Bomben. Das können nur Menschen, die mit anderen Menschen
interagieren. Jene Fortsetzung der Politik, die der Krieg darstellt, kann
künftig nur auf Erfolg hoffen, wenn es gelingt, dem gegenwärtigen
Reformkonzept das menschliche Element wieder einzufügen.
Der Text ist die gekürzte Fassung eines
Aufsatzes Kagans, der in der November-Ausgabe der "Blätter für
deutsche und internationale Politik" erscheint ( www.blaetter.de
)
taz Nr. 7190 vom 24.10.2003, Seite 4,
460 TAZ-Bericht FREDERICK W. KAGAN
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Posted: Fr - Oktober 24, 2003 at 09:55 vorm.