CASTAÑAS & CASTAÑEROS - VON NÜSSEN UND MENSCHEN
Wir leben in einer Welt in der fast jedes Konsumgut in der Westlichen Welt verfügbar ist. Der Großteil der Nahrungsmittel wird heute völlig außerhalb der ursprünglichen, natürlichen Umgebung produziert. Von Bananenplantagen über Legebatterien bis hin zu Shrimpsfarmen - vieles wird völlig von seiner eigentlichen Umwelt entfremdet. Niemand würde der Paranuss ansehen, dass sie das Zentrum eines Mikrokosmos darstellt: Aufgrund verschiedener Verflechtungen der Paranuss mit dem sie umgebenden Ökosystem ist es nicht möglich, sie gewinnbringend zu kultivieren oder außerhalb des südamerikanischen Regenwaldes anzubauen. Alle auf der Welt erhältlichen Nüsse werden wild im Amazonas gesammelt - von so genannten Castañeros. Ganze Großfamilien machen sich jedes Jahr auf die Reise in entlegene Regenwaldgebiete, wo sie für mehrere Monate in einfachsten Dschungelcamps leben und arbeiten. |
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| Sie schützen die Bäume und damit den sie umgebenden Urwald, um die einzige Einnahmequelle, die Paranuss, zu erhalten. Der Film zeigt diese unbekannte Welt, die den augenscheinlich ordinären Snack umgibt. Auch der Zuschauer begibt sich auf die Reise und trifft auf die Menschen, für die sich alles um die Nuss dreht: Von den Castañeros in den Dschungelcamps bis zu den Frauen, die in der Stadt in großen Lagerhallen jede Nuss einzeln knacken. Auch Großgrundbesitzer, Gewerkschaften und Konzerne, für welche die Paranuss eine zentrale Rolle spielt, kommen zu Wort. |
Die Dokumentation wurde mit 4-köpfigem Team mit 3 Kameras (Sony DSR-PD 170) gedreht. Der Weltvertrieb ist Insomnia Sales, Paris. Auf dessen Homepage sind weitere Informationen und ein kurzer Trailer zu finden.
Der Film lief unter anderem in der internationalen Version auf dem Milano Film Festival.
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