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Ralf Krause Cookies sind keine KekseManchmal bocken Computer, wenn sie mit Moodle arbeiten und dessen Seiten ausliefern sollen. Dieses Dokument soll helfen, die Fehlermeldung zu den deaktivierten Cookies nicht mehr sehen zu müssen. Moodle verweigert die AnmeldungFalls im Internetbrowser die Annahme von Cookies verweigert wird, kann man sich nicht auf Moodle-Seiten anmelden. Der Grund dafür liegt darin, dass sich der Browser nach der einmaligen Anmeldung am Anfang einer Arbeitssitzung die Zugangsberechtigung über die gesamte Sitzung hinweg merken muss. Diese Zugangsberechtigung wird in einem Cookie abgespeichert.
Wenn der Computer durch besonders strenge Systemeinstellungen die Annahme eines Cookies verweigert oder der Benutzer die Cookies während einer Sitzung wieder löscht, dann besteht keine Zugriffsberechtigung mehr für Moodle. Der Mechanismus ist plattformunabhängig gleich, d.h. er läuft in allen Browsern und auf allen Betriebssystemen (Windows, Linux, Mac OS X) auf die gleiche Weise ab. Was sind Cookies?Cookies sind kleine Datenschnipsel, die der Webbrowser auf Anforderung durch einen Webserver als Textdateien auf der Festplatte ablegt. Die Cookies enthalten -mehr oder weniger kodiert- Informationen, mit denen der Webserver seine Besucher auf den Folgeseiten oder beim nächsten Besuch wiedererkennen kann. Nur so ist es möglich, dass Moodle beim Laden einer neuen Kursseite auch weiß, dass die Benutzer zum Zutritt berechtigt sind. Ohne Cookies müsste man sich auf jeder Seite neu ausweisen. Abbildung 1: Cookies vom Server bvs2.moodleschule.de wurden empfangen
Mit den Cookies passiert die Authentifizierung auf allen Folgeseiten automatisch. Nach der ersten ordnungsgemäßen Anmeldung liefert der Webbrowser bei einer Anfrage an den Webserver das Cookie automatisch mit und weist sich damit seine Zugangsberechtigung nach. Die Cookies von Moodle sind nur 60 Minuten gültig, um den Benutzer zu schützen, falls er mal das Abmelden vergessen hat. Außerdem werden die Cookies automatisch ungültig, sobald man seinen Browser beendet hat. Bei der nächsten Anmeldunggibt es neue Cookies von Moodle, die alten werden gelöscht. Zum Sicherheitsproblem werden Cookies, wenn sie in die falschen Hände gelangen. Normalerweise bekommt ein Server nur die Cookies für seine eigene Domain - also beispielsweise von http://kurse.bvsdormagen.de - zu Gesicht. Man kann inzwischen fast jeden Browser einstellen, wie er Cookies akzeptieren soll. Man kann Cookies von jedem Server akzeptieren oder nur von bestimmten Servern. Wenn man dabei vorgibt, dass nur Cookies akzeptiert werden, die wirklich von dem Server kommen, den man gerade besucht, dann sollte dies eine brauchbare Einstellung sein. Man kann beim Firefox auch einstellen, dass er alle Cookies beim Beenden vollständig löscht. Beim Firefox kann man auch genau sehen, woher ein Cookie stammt. Schaltet man dagegen die Annahme von Cookies aus, so erhält man keinen Zutritt, weil sich bereits die Seite nach dem Login nicht mehr an das Login erinnern kann. Auch Computer sind eben vergesslich! Weitere ausführliche Informationen findet man in Wikipedia:
Welche Einstellungen muss man beim Firefox setzen?Die folgenden Einstellungen erlauben dem Firefox, die Cookies anzunehmen, wenn sie von dem Server stammen, den man gerade besucht. Sie führen dazu, dass der Firefox genau drei Cookies abspeichert, und zwar von unserem neuen Kurse-Moodle, das aktuell unter der URL http://bvs2.moodleschule.de zu erreichen ist. Der Dialog beim Mozilla Firefox 2.0 sieht dazu so aus: Abbildung 2: Cookie-Einstellungen beim Firefox
Das Fobi-Moodle für meine Lehrerfortbildung "Informatik in der Sek.I" hat die URL http://bvs1.moodleschule.de ... die teilnehmenden KollegInnen müssten also die Cookies von diesem Webserver erlauben. Auch das Lehrer-Moodle für die LehrerInnen ist umgezogen, und zwar zur URL http://bvs3.moodleschule.de ... hierfür gelten die gleichen Aussagen wie beim Moodle für die SchülerInnen oder für die Lehrerfortbildung. Abbildung 3: Cookie-Erlaubnis beim Firefox erteilen
Welche Einstellungen muss man beim Internet Explorer vornehmen?Beim Windows Internet Explorer öffnet man die Internetoptionen im Menü Extras. Dort findet man die verschiedenen Einstellmöglichkeiten zur Internetverbindung, zum Proxy-Server und auch zum Datenschutz. Abbildung 4: Internetoptionen beim Windows Internet Explorer 6.0
Für die folgenden Einstellungen schaltet man auf der Karte zur Datensicherheit. Als Erstes erlaubt man für Moodle die Popup-Fenster unseres Moodle-Servers frei und mimmt dafür den Haken bei "Popups blocken" weg. Abbildung 5: Einstellungen Datenschutz
Über den Knopf "Sites..." kommt man auf eine Einstellmöglichkeit, die Cookies für bestimmte Webserver zu akzeptieren. Hier ist bvsdormagen.de einzutragen, weil dort die Seiten der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen liegen. Zusätzlich benötigt das Fobi-Moodle die Freischaltung von bvs1.moodleschule.de, das Kurse-Moodle die Freischaltung von bvs2.moodleschule.de und das Lehrer-Moodle die Freischaltung von bvs3.moodleschule.de. Dafür gibt man die URL im Feld Adresse der Website ein und drückt auf den Knopf Zulassen. Abbildung 6: Cookies für bestimmte Internetseiten zulassen
Mit OK werden die Eingaben gespeichert und können benutzt werden. Damit die Einstellungen wirksam werden, muss der Internet Explorer einmal neu gestartet werden. Jetzt sollte alles in Ordnung sein .... RückmeldungIch würde mich freuen, wenn es mit den beschriebenen Einstellungen keine Schwierigkeiten mehr gibt, unsere Moodle-Angebote zu benutzen. Sollte es trotzdem klemmen, bitte ich um eine Mail mit der entsprechenden Fehlerbeschreibung. |