Vulkan-Beispiele
Vulkanname Ort Typus
Ätna Italien: Sizilien Schichtvulkan
Stromboli Italien(auf Liparischen Inseln) Schichtvulkan
Fuji / Fujiama Japan Schichtvulkan (Kegelförmig)
Vesuv Italien Schichtvulkan mit Somaring
Kaiserstuhl Deutschland (Reinebene) Strato/Schichtvulkan
Orohena auf Tahiti (Frz. Polinesien) Schichtvulkan
Ruapehu Neuseeland Schichtvulkan
Hekla Island Schichtvulkan
Skjalbreidur Island Schildvulkan
Mount Saint Helens USA: Südwesten des Schichtvulkan
Bundesstaates Washington bei Seatle
Mauna Kae Hawaii (grösster Vulkan auf Hawaii) Schildvulkan
Mauna Loa auf Hawaii Schildvulkan
Vulcano bei Liparischen Inseln Schichtvulkan
Die Römer dachten dass der Feuergott Vulcanus dort seine Sachen schmiede. ==> Typuslokalität
Viele Vulkane - um die Region von Mexiko
- auf Heimaey
- viele Nebeninseln von Heimaey
Der Vulkan Surtsey auf Island
Er entstand als Submarinen/ Untermeerischen-Vulkan. Durch viele Eruptionen unter der Meeresoberfläche schüttete sich der Vulkan allmählich zu einer Vulkanischen Insel auf. 1963 kam dann das erste Material über die Meeresoberfläche. Diese neu entstandene Insel nutzten die forscher um zu schauen welche Pflanze sich zuerst auf dem neuen Gestein bildet. Es war der Meersenf, danach eine ganze Vegetationsdecke.
Weitere Informationen
• Gasaustritte: Gasaustritte treten bei einer Eruption eines Vulkanes aus. Es gibt verschiedene arten, welche auch unterschiedliche Farben habe. - Schwefel ... gelblich
- Mangan ... schwärzlich
- Fluor ... grünlich
- bei einer Eruption kann auch mehr oder weniger Gas austreten
• Magma/Lava: Ist ein und dieselbe zähflüssige Masse, welche bei Eruption eines Vulkans austritt. Wenn diese Masse unter der Erde ist nennt man sie Magma, wenn sie an der Erdoberfläche ist nennt man sie Lava.
Geographie Vortrag
Das Klima seit der Eiszeit:
Einleitung:
Gletscherschwankungen sind folgen von Klimaveränderungen. Es wurden viele verschiedene Methoden entwickelt um dem Klima auf die spur zu kommen. Darunter geologische wie auch biologische. Daraus lässt sich feststellen das sich das Klima seit der Eiszeit nur gering verändert hat und das seit rund 10000 Jahren die Gletscher etwa gleich gross sind wie in historischer Zeit.
Permafrost
Ein Phänomen des Permafrostes gibt uns Auskunft wie kalt es dazumal wirklich war. Viele Meter tiefe und mit eis gefüllten spalten , welche als Eiskeile bezeichnet werden, entstehen durch das zusammenziehen (Verringerung) von dauernd gefrorenen Böden bei Lufttemperaturen unter –6°C bis –8°C im durchschnitt. das vorkommen von fossilen Eiskeilen in eiszeitlichen Ablagerungen weißt darauf hin, dass der Lufttemperaturdurchschnitt mitteleuropas in den kältesten Phasen der Eiszeit wahrscheinlich 15°c tiefer war als heute.
Heute entstehen nur noch in der Arktis solche Eiskeile, wo sie an der Oberfläche auffällige Muster bilden.
Dehndrohchronologie
Die genau zeitliche Fixierung der Holz Funde ist möglich dank einer Naturwissenschaftlichen Datierungsmethode: die Dehndrohchronologie(dendrio = Baum, chronos= zeit) sie beruht auf der Tatsache das ein (gesunder Baum) jedes Jahr vom Frühsommer bis zum Herbst einen Ring zulegt- einen breiten in einem klimatischen günstigen, einen schmalen in einem klimatisch schlechtem Jahr. Aus der Abfolge von breiten und schmalen Jahrringen ergibt sich ein Muster, das bei Bäumen, die zur gleichen Zeit in derselben klimatischen Zone wuchsen, sehr ähnlich oder identisch sind. Aufgrund dieser Muster erstellt man kurven, die, jenes graphisch darstellen, Und gestatten, die Wachstumsmuster verschieden alter Bäume miteinander zu vergleichen b.z.w. deren Anfangs- oder Endabschnitte miteinander zur Deckung zu bringen. Der Vergleich der Wachstums Muster von Bäumen verschiedenen Alters und aus verschiedenen, zeitlich jedoch nicht allzu weit liegenden Perioden erlaubt es schliesslich, Standardkurven zu entwickeln, die exakt das klimatische auf und ab der letzten 6000 Jahre widerspiegeln.( Folie: in kurve a die Sommertemperaturen in subalpinen lagen, in kurve b die Sommerniederschläge in trockenen lagen. Um das Klima früherer Zeiten zu rekonstruieren, müssen an den Jahrringabfolgen der heutigen zeit solche aus früherer zeit angehängt werden.)
Eichen Hölzer eignen sich für solche Bestimmungen besonders gut, weil es sich um besonders zähes und solides holz handelt; ausserdem wurde Eichenholz sehr oft als Baumaterial verwendet und taucht überall in den Grabungen wieder auf.
Moore und Pollen
Der Wechsel der Vegetation spiegelt sich sehr deutlich in unseren Mooren und den darin enthaltenen Blütenstaub. Für die letzten 10000 Jahre eignen sich vor allem Moore aus dem Bereich der Waldgrenze. Das ist deshalb so weil wenn die Waldgrenze sinkt aufgrund einer Klimaverschlechterung, so finden sich im Pollenprofil vermehrt Gras- und Kräuterpollen, steigt die Waldgrenze wegen einer Klimaverbesserung wieder an so nehmen die Baumpollen wieder zu. Der grosse Vorteil der Pollen Analyse besteht in der Möglichkeit der Rekonstruktion der dauernden Vegetationsentwicklungen. und aufgrund der Vegetationsentwicklungen ist es möglich die Klimaentwicklungen zu erfassen.
In den Pollenprofilen zeichnen sich auch die menschlichen Einflüsse ab. Vor allem beginnen verstärkte Waldrodungen und Kulturpflanzen(z.b Getreide) das Bild einer natürlichen Klimaentwicklung im Pollenprofil zu verfälschen. Aus einem Pollendiagramm kann der Spezialist herauslesen, dass die Wiederbewaldung am Schluss rasch erfolgt und dass die letzten 9000 Jahre seither ruhig verlaufen, bis der Mensch mit seiner Waldrodungstätigkeit zu einem wichtigen Faktor in der Vegetationsgeschichte wurde.
Weitere Methoden
Es gibt noch viele weitere phämonene aus denen sich Klimaentwicklungen feststellen lassen.
Mit dem abschmelzen des Eises kommen vielfach Baumstämme und Baumstrünke zum Vorschien, die bei Gletschervorstössen überfahren worden sind . der äusserste datierte Jahrring gibt das Absterbedatum an und ist mit dem Gletschervorstoss gleichzusetzen
Auch fruchtbare Humusschichten von damals sind heute überdeckt. Solche fossile Böden in Seitenmoränen der Gletscher zeugen von früheren Gletscher ständen..
Obwohl sich die Erdpyramiden oder die erdmannli wie sie auch genannt weit ausserhalb der historischen Gletscherstände befinden , haben sie ihren Ursprung in der Eiszeit.
Der schnelle Gletscherrückgang zwischen rund 18000 und 10000 vor heute wurde von verschiedenen Halten unterbrochen. Die bei diesen Rückzughalten geformten Moränenlandschaften sind gut sichtbar. Doch der Rückgang der Gletscher bringt auch folgen wie z.b Bergstürze in den Alpen am ende der letzen Eiszeit
Ihren Ursprung in der Eiszeit haben auch die Klimageschichte seit der Eiszeit und die damit zusammenhängenden Schwankungen der Gletscher, schnee- und Waldgrenze zeigen ein einheitliches bild: nach der schnellen wende des Klimas am ende der letzten Eiszeit und einem raschen Anstieg der Sommertemperaturen der wald- und Schneegrenze verlaufen die letzten 10000 Jahre ausgesprochen ruhig.
Aufbau und Entwicklung der Gletscher
Aufbau:
Aus Schneeflocken bilden sich Firnkörner, aus Firnkörnern entstehen Eiskörner und diese bilden die obersten Schichten des Gletschers. Darunter befindet sich die Eisschicht.
Spalten:
-Bergschrund : Diese Spalten trennen den Beweglichen von dem unbeweglichen
Teil des Gletschers.
-Randspalten : Diese Spalten entstehen weil der mittlere teil schneller fliest und
der äussere Teil durch den Rand gebremst wird.
-Querspalten: Diese Spalten ergeben sich, wenn der Gletscher über eine
Felsstufe fliesst. Dabei bewegt er sich schneller in den steileren
Bereichen.
-Radiärspalten: Durch die Ausdehnung der Zunge öffnen sich Radiärspalten.
Radiärspalten sind Spalten die sich am Ende des Gletschers
befinden. ( am Ende der Gletscherzunge )
-Längsspalten: Die Längsspalten entstehen durch die Spannung im oberen Teil
des Gletschers.¨
Gletschertypen
Sie können eingeordnet werden nach ihrer Grösse ( Relievbedingte Gletscher) oder nach ihrer Temperatur.
Relievbedingte Gletscher: Diese werden unterteilt in
Gebirgsgletscher: Diese wiederrum werden unterteilt in Eisstromnetze, Talgletscher, Kargletscher
- Eisstromnetze sind meherere Talgletscher zusammen. Sie sind oft über eine Wasserscheide verbunden.
- Talgletscher (Zungengletscher) sind nicht mehr durch Wasserscheiden verbunden, ansonsten sind sie die Überresten der Eisstromnetze.
- Kargletscher sind die Überreste von Talgletschern die ihre Zungen verlohren haben.
Deckgletscher: Diese werden unterteilt in kontinentalen Eisschilde (Inlandeis), Vorlandgletscher und Plateaugletscher.
- Eisschilde sind riesige Flächen von Eis, wie zum Beispiel die Antarktis.
- Vorlandgletscher sind riesige Eiskörper und entstanden aus grossen Talgletschern.
- Plateaugletscher sind nicht sehr dick, überdecken aber grosse Flächen.
Temperierte Gletscher:
Es gibt kalte und warme Gletscher. Die kalten Gletscher weisen das ganze Jahr durch Temperaturen unter dem Schmelzpunkt auf.
Warme Gletscher (temperierete Gletscher) Haben immer Temperaturen um den Schmelzpunkt ( 0 Grad )
Unsere Gletscher sind alles warme Gletscher.
In der Schweiz gibt es 1828 Gletscher.
Eiszeit: Während der Eiszeit war ein riesiges Gebiet der Nordhalbkugel mit Eis bedeckt.
Geografie Vortrag Pazifischer Raum:
Einleitung:
Geografische Lage
Als Patagonien bezeichnet man die Spitze Kontinenten Südamerika, nämlich das Gebiet südlich des Rio Colorado, also unterhalb des 40. Südlichen Breitengrad. Somit liegt dieses Gebiet genau zwischen den beiden Weltmeeren Atlantik auf der östlichen Seite und dem Pazifik auf der westlichen Seite. Diese beiden Meere prägen auch das Klima in der Region was sich wiederum auf die Bevölkerung und die Tierwelt auswirkt. Das Gebiet befindet sich am südlichen Ausläufer der Anden, dessen höchster Punkt, genannt San Vialentin, noch 4058 m. ü. M ist.
Namensgebung:
Magellan hat 1520 in seinem Winterlager an der patagonischen Küste die dortigen Eingeborenen „Patagoni“ genannt, wie sein Reiseschreiber Pigafetta berichtet - höchstwahrscheinlich nach einem Phantasieungeheuer namens „Patagon“ in dem mittelalterlichen Ritter Primaleon.
Die Gegend Patagonien
Politisches
Patagonien erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 700'000 km2 und es gibt keine klaren Abgrenzungen. Das Gebiet westlich der Anden gehört dem Staat Chile, der östlich liegende Teil Argentinien an. Somit wird das gesamte Patagonien in ein Westpatagonien und ein Ostpatagonien aufgeteilt.
Zur Bevölkerungsdichte gibt es zu sagen, dass Patagonien sehr dünn besiedelt ist, wobei die Mehrheit der Bevölkerung im westlichen, feuchteren Teil lebt. Dort beträgt die Bevölkerungsdichte nämlich 2 Einwohner / km2. Im östlichen Teil, in Santa Cruz z.B leben nur gerade 1 Einwohner / km2.
Die Verschiedenheit von Ost und Westpatagonien wirkt sich nicht nur auf die Bevölkerungsdichte sonder natürlich auch auf deren Einnahmequellen aus.
In Ostpatagonien ist und war vor allem die Schafzucht die Großeinnahmequelle. Zwischen 1930 und 1970 boomte das Geschäft mit der Wolle, worauf aber der Preis wegen günstigeren Produktionen in anderen Gebieten sank. Als dann letztendlich noch der diesem Gebiet anliegende Stratovulkan Cerro Hudson 1970 ausbrach wurde die Produktion nochmals verkleinert. Dies weil viele Gauchos (wie die dortigen Bauern genannt werden) ihre Estanzias (deren Farmen) aufgeben mussten.
Mittlerweile kauften viele reiche Unternehmer alte Estanzias auf und erneuerten sie. Nun stieg die Produktion wieder an.
Die Haupteinnahmequelle in Westpatagonien ist vor allem heute der Tourismus. Anziehungspunkte für Touristen sind vor allem der die beiden Nationalpärke Torres-del-Paine und Los-Glaciares. Beliebtestes Reisedaten sind die Monate November bis Februar (der Südsommer). Unter den Besuchern befinden sich aber auch mehr und mehr Einheimische.
In beiden Teilen Patagoniens gibt es auch noch Erdölvorkommen, welches genutzt wird und Kohlebergbau.
Klima
Patagonien ist das einzige größere kühlgemäßigte Landgebiet auf der Südhalbkugel der Erde. Es herrscht somit, vor allem in Westpatagonien das gemässigte Klima vor, welches auch bei uns zu finden ist. Die Landschaften sind aber auch durch steppenartige Ebenen geprägt, die so genannten Pampas.
Das Klima ist jedoch in West- und Ostpatagonien extrem verschieden. Östlich der Anden ist das Klima feucht und kühl. Deshalb entwickelte sich dort auch der Valdivianische Regenwald. Weite Teile sind zudem mit Eismassen bedeckt. Der Grund für dieses kalte und feuchte Klima ist zuerst einmal bei der Geografischen Lage zu suchen, da sich das Gebiet weit südlich des Südlichen Wendekreis befindet. Weiter bringt der Pazifik mit dem Kap Hoorn Strom viel Feuchtigkeit.
Genau diese feuchten Luftmassen erreichen aber das hinter den Anden gelegene Gebiet nicht, da die feuchten Luftmassen zum aufsteigen gezwungen werden, und es somit zum Steigregen kommt. Dadurch gelangen nur noch die trockenen Luftmassen in den östlichen Teil, welche sich als trockene Winde erkennbar machen.
Bemerkenswert ist vor allem auch das chilenische Inlandeis, welches die grösste zusammenhängende Eismasse ausserhalb der Polregionen darstellt.
Charakteristische Vertreter der patagonischen Tierwelt sind das Guanako, der Nandu und der Kondor. Die zahlreichen Seen Patagoniens sind Heimat für Flamingos und zahlreiche andere Wasservögel.
Zusammenfassung:
Als Patagonien bezeichnet man die Spitze Südamerikas südlich des Rio Colorado. Politisch gehört das Gebiet zu Chile und Argentinien. Vegetationszonen dort sind Regenwälder, Buschland, Gebirge und Trockengebiete wie Savannen. Die wenigen Menschen dort, leben von der Schafzucht, Erdöl und dem Kohlebergbau und dem Tourismus.
Patagonien wird durch die Anden in zwei Teile getrennt. Der westliche Teil, welcher mehrheitlich zu Chile gehört weißt vor allem feuchtes und kühleres Klima auf, als der östlich der Anden liegende Teil. Dort herrscht vor allem Trockenheit vor welche von starken Winden begleitet wird. Im westlichen Teil liegt auch der Valvidianische Regenwald
Geografie Vortrag Pazifischer Raum:
Eine Wüste aus Fels und Eis, unberührtes Land, majestätisch und schön. Lebensraum der erstaunlichsten Wesen die es auf Erden gibt. Patagonien der Garten Eden unter ewigem Wind.
Einleitung:
Geografische Lage
Als Patagonien bezeichnet man die Spitze des Kontinenten Südamerika, nämlich das Gebiet südlich des Rio Colorado, also unterhalb des 40. Südlichen Breitengrad. Somit liegt dieses Gebiet genau zwischen den beiden Weltmeeren Atlantik auf der östlichen Seite und dem Pazifik auf der westlichen Seite. Diese beiden Meere prägen auch das Klima in der Region was sich wiederum auf die Bevölkerung und die Tierwelt auswirkt
Namensgebung:
Magellan, der bekannte Seefahrer hat 1520 in seinem Winterlager an der patagonischen Küste die dortigen Eingeborenen „Patagoni“ genannt, wie sein Reiseschreiber Pigafetta berichtet - höchstwahrscheinlich nach einem Phantasieungeheuer namens „Patagon“.
Die Gegend Patagonien
Geografisches:
Das Gebiet befindet sich im Ausläufer der Anden. Wie Ihr ja schon von Eric gehört habt sind die Anden, wie alle anderen Gebirge auch durch Plattenaktivitäten entstanden. Bei den Anden handelt es sich dabei um eine typische Subduktion. Als Folge daraus gibt es dort auch heute noch aktive Vulkane und eben die hohen Gebirgsketten. Der höchste Punkt Patagoniens liegt auf dem San Vialentin, nämlich stolze 4058 m. ü. M. Westlich, Östlich und auch Südlich Patagoniens liegen die Weltmeere Pazifik und Atlantik, Südlich der Feuerland-Inseln treffen diese beiden Weltmeere sogar aufeinander, was zu oft starken Orkanen und auch häufiger Nebelbildung führt.
Politisches
Patagonien erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 700'000 km2 und es gibt keine klaren Abgrenzungen. Das Gebiet westlich der Anden gehört dem Staat Chile, der östlich liegende Teil Argentinien an. Somit wird das gesamte Patagonien in ein Westpatagonien und ein Ostpatagonien aufgeteilt.
Zur Bevölkerungsdichte gibt es zu sagen, dass Patagonien sehr dünn besiedelt ist, wobei die Mehrheit der Bevölkerung im westlichen, feuchteren Teil lebt. Dort beträgt die Bevölkerungsdichte nämlich 2 Einwohner / km2. Im östlichen Teil, in Santa Cruz z.B leben nur gerade 1 Einwohner / km2.
Die Verschiedenheit von Ost und Westpatagonien wirkt sich nicht nur auf die Bevölkerungsdichte sondern natürlich auch auf deren Einnahmequellen aus.
In Ostpatagonien ist und war vor allem die Schafzucht die Großeinnahmequelle. Zwischen 1930 und 1970 boomte das Geschäft mit der Wolle, worauf aber der Preis wegen günstigeren Produktionen in anderen Gebieten sank. Als dann letztendlich noch der diesem Gebiet anliegende Stratovulkan Cerro Hudson 1970 ausbrach wurde die Produktion nochmals verkleinert. Dies weil viele Gauchos (wie die dortigen Bauern genannt werden) ihre Estanzias (deren Farmen) aufgeben mussten.
Mittlerweile kauften viele reiche Unternehmer alte Estanzias auf und erneuerten sie. Nun stieg die Produktion wieder an.
Die Haupteinnahmequelle in Westpatagonien ist vor allem heute der Tourismus. Anziehungspunkte für Touristen sind vor allem der die beiden Nationalpärke Torres-del-Paine und Los-Glaciares. Beliebteste Reisedaten sind die Monate November bis Februar (der Südsommer). Unter den Besuchern befinden sich aber auch mehr und mehr Einheimische.
In beiden Teilen Patagoniens gibt es auch noch Erdölvorkommen, welches genutzt wird und Kohlebergbau.
Klima
Patagonien ist das einzige größere kühlgemäßigte Landgebiet auf der Südhalbkugel der Erde. Es herrscht somit, vor allem in Westpatagonien das gemässigte Klima vor, welches auch bei uns zu finden ist. Die Landschaften sind aber auch durch steppenartige Ebenen geprägt, die so genannten Pampas.
Das Klima ist jedoch in West- und Ostpatagonien extrem verschieden. Westlich der Anden ist das Klima feucht und kühl. Deshalb entwickelte sich dort auch der Valdivianische Regenwald. Weite Teile sind zudem mit Eismassen bedeckt. Der Grund für dieses kalte und feuchte Klima ist zuerst einmal bei der Geografischen Lage zu suchen, da sich das Gebiet südlich des Südlichen Wendekreis befindet. Weiter bringt der Pazifik mit dem Kap Hoorn Strom viel Feuchtigkeit.
Genau diese feuchten Luftmassen erreichen aber das hinter den Anden gelegene Gebiet nicht, da die feuchten Luftmassen zum aufsteigen gezwungen werden, und es somit zum Steigregen kommt. Dadurch gelangen nur noch die trockenen Luftmassen in den östlichen Teil, welche sich als trockene Winde erkennbar machen.
Urspr¨nglich war das ganze Gebiet mit dichtem Regenwald bewaldet. Nach der Bildung der Anden, durch Plattenaktivitäten, konnte die feuchte Luft vom Pazifik Ostpatagonien nicht mehr erreichen und das Gebiet trocknete langsam mehr und mehr aus. Beweise dafür sind Versteinerungen, welche sich in den Wüstengebieten finden lassen.
Bemerkenswert ist vor allem auch das chilenische Inlandeis, welches die grösste zusammenhängende Eismasse ausserhalb der Polregionen darstellt.
Eismasse:
Genau über diese Eismasse, ein gigantischer Gletscher, möchte ich noch ein paar Worte verlieren:
Die Entstehung dieser Eismassen hat vor Jahrmillionen begonnen. Die Berge sammelten den Schnee und das Eis wie in einem grossen Gefrierfach. 600 Meter hoch 35 km lang und 5 km breit bilden einen gigantischen Keil, der immer in Bewegung ist. Der Names dieses Gletschers ist Perito-Moreno. Jeden Sommer, wenn die Eismasse erwärmt wird, fallen reisige Eisplatten in einem grossen Spektakel ab. Im Winter gewinnt er dann wieder an Mächtigkeit. Anzufügen ist hier noch, dass trotz der Klimaerwärmung der Gletscher weiter wächst und sich rund einen Meter pro Tag vorschiebt, wegen der vielen Niederschläge in den Anden. Jedoch fallen aber auch jeden Tag Stücke davon wieder ab.
Tiere:
Nur wenige Tiere haben sich den extremen Bedingungen Patagoniens anpassen können. Denn der ewige Wind macht das Leben schwer. Ich möchte euch ein paar dieser Tiere ganz kurz vorstellen:
Magellanpinguine:
Magellanpinguine sind viel kleinere Pinguine als z.B die Königspinguine. Sie leben auch in wärmeren Gegenden und brüten während des Frühsommers in Patagonien. Ein erwachsener Magellanpinguin kehrt nämlich immer wieder zu seinem Brutloch zurück.
Guanako:
Dies ist eine Wildform des Lamas, welche bis in Höhen von 400 Metern leben, meistens in kleinen Herden von 20 Tieren, die von einem Hengst geführt werden. Früher war diese Tierart in ganz Südamerika verbreitet, heute ist sie fast nur noch in Patagonien zu finden.
Kondor:
Kondore sind mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern die Könige der Patagonischen Lüfte. Kondore sind Aasfresser und bauen ihre Nester in den Felsen der Anden.
Die zahlreichen Seen Patagoniens sind Heimat für Flamingos und zahlreiche andere Wasservögel.
Zusammenfassung:
Als Patagonien bezeichnet man die Spitze Südamerikas südlich des Rio Colorado. Politisch gehört das Gebiet zu Chile und Argentinien. Vegetationszonen dort sind Regenwälder, Buschland, Gebirge und Trockengebiete wie Savannen. Die wenigen Menschen dort, leben von der Schafzucht, Erdöl und dem Kohlebergbau und dem Tourismus.
Patagonien wird durch die Anden in zwei Teile getrennt. Der westliche Teil, welcher mehrheitlich zu Chile gehört weißt vor allem feuchtes und kühleres Klima auf, als der östlich der Anden liegende Teil. Dort herrscht vor allem Trockenheit vor welche von starken Winden begleitet wird. Im westlichen Teil liegt auch der Valvidianische Regenwald und die grösste aneinanderhängende Eismasse ausserhalb der Poolregion.
D 1 E TRAC HTEN DEB BR ETAGNE
Bis zur Französischen Revolution 1789 unteriagten Luxusgesetze dem einfachen Volk für Kleidung teure Stoffe zu verwenden.Diese waren dem Adel vorbehaften.Doch dank der Französischen Revolution,konnten die bretonen Trachten entwickein.die den vielbewundetten Trachten der Adeligen glich.Aber da sie wenig Ge!d hatten unterschieden sich die ersten Trachten. nk*etit von der Alltagskleidung. Sogar Regionen wurden nach den trachten bennant.Z.B Pays bigouden. Pays heisst die Farbe der Männertracht.bigouden heisst die Form der Frauenhüte.(Das Hütchen oder je nach dem der Hut.wird übrigens Borleden genannt.) Nach dem ersten Weltkrieg gab es einen Niedergang der TraMen.Doch dank vieler Folklorefeste(bei denen heute auch Touristen zugelassen sind sofern sie sich anpassen könrw)wurden dieTrachten wieder populär und sind hatte In einigen westlichen Flegionen knn,*rnoch AfltfflkkddungA ~x-x~
DOLMEN UND MENHIRE
Die Steine der Doknen und Menhire viMen Megalithen genanntDarum heisst diese Kultur Megalithkultur». DOLMEN:Dolmen werden auch Steintische*genannt. Unter diesem.,Stek&,ch«befindet sich eine Grabkammer.Ein enger.niedriger Gang führt in die eigentlicheGrabkammr.in der man aufrecht stehen kann.in vieler dieser Grabkammern wurden Skelette gefunden. Schönes Beispiel,lias Grab In La Roche-aux F6V im Departement llle-et-\Alaine.Jede der 8 Steinplatten,die horizontal auf 34 stehenden Platten ruhen,wiegt ce.40 Tonnen.Sie bestehen aus rotem Schieferstein,der in näherer Umgebung nicht vorkommt. Sie müssen also aus mehr als vier Clornetem geholt worden sein. Wle,weiss man heute noch nicht. MENHIRE:Die Bretonen nannten Menhire Peluvan.Archüoiogen bestanden aber auf die Bezeichnung Menhire und so blieb es bis heute. AN MenNren wurden,so ni . mrnt man an,Sonne und Mond angebetet.Denn manche der &einreihen entsprechen den Himmeisrichtungen,andere den Koordinaten der Mondphesen-Höhenpunkte. Zehn kiJometer s0döstlich von Camac liegt der Grosse Menhir(Mand er Hroe),der gleichzeitig auch der schwerste Menhir ist.in den Dünen von Locmariaquer.Der Menhir ist 12 meter hoch und wiegt beachtliche 350 Tonr*n(ff) Der Menhir ist In fünf Stücke zerbrochen. Manche glaubM.er wer das Zentrum eines gewaltigen kosmischen Obsereatorlurns.Andere glauben,er sei wegen seinem Gewicht schon beim Aufstellen eirKiestürtzt
DIE GEOGRAPHIE DER BRETAGNE
Die eretagne, die weWÜchste Halbinsel Frankreichs, hat eine so verwInkelte Küste, dass ihre Uledinie ljWkm beträgt. In der Btetagne herrscht ein ozeanisctm kliffia. Die meisten Bretonen leben von der Landwirtschaft und von der Fischerei. von 1.2 M. befragten Bretonen, sprechen 25Ö.000 Bretonisch, und 665,ooo verstehen es. Allerdings versteht jeder Brotone Französisch. Bretonisch besteht zur Hälfte aus Keltisch und zur Hälfte aus Französisch.
Notizen zum Film:
• Erdbeben und Vulkane treten oft bei/an
Jungen Gebirgszügen
Bruchzonen
Unterirdische Gebirge
• Die Platten sind nicht an die Einteilung der Kontinente Gebunden.
• Aufzählung der Platten: Naskaplatte, Indoaustralische Platte, Antarktische Platte, Nordamerikanische und Südamerikanische Platten, Afrikanische Platte, Eurasische Platte, Australische Platte, und dazu noch weitere kleine Platten sogenannte Mikroplatten.
• Die Gesteinshülle = Lithosphäre: Sie ist der oberste Teil der Erdkruste. (siehe vorne Blatt)
• Die Moho-Grenze ist die Grenze zwischen der Erdkruste und des Erdmantels.
• Die Entstehung eines Rift Valley:
Durch Konvektionsströmungen wird eine Platte aufgewölbt und gedehnt, danach bricht sie und Magma kommt an die Erdoberfläche. So entstehen Vulkane
• Zu Seafloor Spreading:
Eine Methode um zu beweisen, dass es Platten gibt ist zum Beispiel beim Mittelatlantischen Rücken: Die Magnetgesteine richten und richteten sich immer nach dem derzeitigen Magnetpol der Erde. So zeigen sie auf beiden Seiten in eine Richtung. Dieser Magnetpol veränderte sich mehrere Male in der Erdgeschichte.
• Die Benioff – Zone ist die Zone wo bei einer Subduktion die Epizentren sind.
• Transformströmungen:
Das Verschieben der Platten; wenn sich die Platten verhacken entsteht Spannung und es entstehen Erdbeben.
• Bei einer Subduktion schmelzen die Platten in einer Tiefe von 700km ein. --- Die tiefsten Erdbebenherde sind in der Tiefe von 700km.
Mehr Informationen unter: www.google.ch Stichwort: „Alfred Wegner“
Weshalb gibt es Temperaturunterschiede im Magma?
• Temperaturen im Erdinnern sind wärmer
• Unterschiedliche Mächtigkeit der Kontinentalkruste zwischen Kontinent und Ozean
• Lokal hat es im Magma radioaktive Stoffe, welche Wärme aussenden
Wie entstehen Konvektionsströmungen?
• Unterschiedliche Temperaturen Kern Mantel
• Unterschiedliche Mächtigkeit der Ozean- und Kontinentalkruste
• Unterschiedliche Verteilung des radioaktiven Materials
Die Konvektionsströmungen bewirken
• Rift Valley
• Seafloor Spreading
Wilson-Zyklus
Beweise
Vulkantypen (mehr dazu siehe Blatt 9.)
Nach Form und Aufbau des Vulkans werden verschiedene Typen unterschieden: Decken- oder Plateauvulkane, Schildvulkane, Schicht- oder Stratovulkane, Locker- oder Aschenvulkane, Quell-, Stau- und Stoßkuppen Gasvulkane wie die Maare.
1. Hot Spott
Häufig bilden sich kleine Seechen im innern, des nicht sehr hohen Kraterkranz. Der Kraterkranz ist nicht sehr hoch, da er aus dem wenigen Schlotmaterial der Eruption gebildet wurde.
2. Schichtvulkan / Stratovulkan
strato = ist griechisch und heisst „Schicht“
Der Schichtvulkan entsteht durch mehrere EruptionenAsche und Schlacke Gemisch) und Ergüsse(vorwiegend Lava). Durch das Abwechseln der beiden Vorgänge entstehen die Schichten.
3. Schildvulkan
Siehe Blätter.
4. Lakkolith
Magma wölbt die Erdoberfläche auf. Es bildet sich eine Magmakammer. Da sie keine explosive Gase enthält kühlt die Magmakammer ab und erstarrt mit der Zeit. Sie kommt dann durch Verwitterung und andere Abtragungsarten an die Erdoberfläche.
Das Eindringen nennt man Intrusion. (der Vorgang) --- Beispiel in Illimani.
4.1 (Kleiner Lakkolith, der Basalttropfen):
Beispiel in Le Puy
5. Maar:
Das ist eine reine und eine einmalige Gasexplosion. Dann füllt sich der Krater mit Wasser. Zuerst werden Basaltbomben (Vulkanisch) herausgeschleudert, nachher noch Lapilli (kleines Gestein) und Asche(Vulkanisch)
Ein Beispiel in Deutschland an der Eiffel.
Sturmfluten auf der Hallig (Atlas S. 46)
Halligen: Inselkette in Deutschland
Warft: über 5m grosse Grashügel, auf denen vor der Flut geschützte bewohnte Bauernhäuser stehen.
„Land unter“: Das Hochwasser überschwemmt das ganze Land ausser die Warfte bleiben trocken. (bis 50mal im Jahr ist Flut)
Die Halligen sind nur durch Schienen (Wagon auf Schienen heissen Loren/Tresinen) auf einem Damm mit dem Festland verbunden.
Diese Landschaft ist durch Entwässerungsarme durchzogen → Brillen
In dieser Landschaft wächst nur Gras → keine Bäume und kein Getreide wegen dem vom Salzwasser überflutetem Land.
Sturmfluten können bis zu 5m hoch werden. Deshalb ist es sehr gefährlich auf den Warften zu leben.
Es ist auch sehr langweilig dort zu leben; da die nächsten Nachbarn weit weg sind und man wenig Gesellschaft bekommt.
Allgemeine Informationen:
Ursprünglich waren ale Kontinente aneinander. Es war nur ein Nördlicher und ein Südlicher Kontinent vorhanden.
Der Nordkontinent: genannt LAURASIA: er bestand aus Nordamerika, Europa und Asien.
Der Südkontinent: genannt GONDWANA: er bestand aus Südamerika, Afrika, Vorderindien, Arabien, Australien und der Antarktis.
Diese Urkontinente sind die Erklärung für das Kohlevorkommen in der Antarktis. Denn für die Kohlenbildung muss es Pflanzen gegeben haben.
Vesuv und Stromboli
Postvulkanische(Nach-) Erscheinungen
Gasaustritte:
Zum Beispiel: Solfataren (sulfur = Schwefel)
Geysire: Die unterirdischen Magmastöcke wärmen das Grundwasser auf und es entstehen Springquellen.
Typuslokalität: Geyrir in Island
3. Plattentektonik
Die Plattentektonik ist die Einteilung der Erdoberfläche in Platten, die sich bewegen. Durch die Plattentektonik haben wir die Erklärung für
• Erdbeben
• Vulkane
• Gebirgsbildung (Ränder stauchen sich auf)
• Grabenbildung/ Tiefseegrabenbildung; zum Beispiel Marianengraben.
Ein Beispiel für einen Ort wo viele Erdbeben und Vulkane auftreten ist der Zirkumpazifische Feuerring. Da sich dort Platten bewegen. Ein weiteres Beispiel ist der Mittelatlantischer Rücken. Diesen Rücken erstreckt sich von Nord nach Süd durch den ganzen Atlantik. Dabei gehen zwei Platten auseinander und es entstehen Erdbeben und Vulkane. ...Mehr unten...
Zur nächsten Seite:
• Ein Beispiel zu divergierenden Plattenränder:
Der Mittelatlantischer Rücken/die Mittelatlantische Schwelle:
Wenn zwei Platten auseinander getrieben werden quillt dazwischen Magma empor. So schliesst sich die Lücke wieder.
• Beispiel für eine Subduktion:
Durch die Erdbeben bis in die Tiefe von 700 km kam man auf die Idee, dass eine Platte abtauchen muss. Erdbebengebiete:
Wo das Erdbeben entsteht: Hypozentrum
Wo es wirkt/wo es an Erdoberfläche kommt: Epizentrum
Die Beweise für Plattenbewegung:
• Mit neuen Satteliten können wir die Bewegungen der Platten messen.
• Die Gesteinschichten passen zusammen. (Beispiel Amerika und Afrika)
• Äussere Umrisse passen zusammen -- Puzzle. (Beispiel Amerika und Afrika)
• Je weiter wir uns zum Beispiel vom Atlantischen Rücken entfernen desto älter werden die Gesteine: Eine Symmetrie:
Legende:
1. Pyrenäen
2. Zentralmassiv
3. West-Alpen
4. Jura
5. Vogesen
6. Garonne
7. Garonne
8. Rône
9. Genfersee
10. Rhein
11. Mosel
12. Seine
13. Loire
14.
15. Rône
16. Genfersee
17. Rhein
18. Mosel
19. Seine
20. Loire
21.
1. Garonne
2. Rône
3. Genfersee
4. Rhein
5. Mosel
6. Seine
7. Loire
Legende
Flüsse
1. Loire
2. Garonne
3. Dordogne
4. Rhone
5. Seine
6. Maas
7. Mosel
8. Rhein
9. Saône
10. Doubs
Regionen
1. Korsika
2. Lothringen
3. Elsas
4. Provence
5. Languedoc
6. Burgund
7. Savoyen
8. Normandie
9. Bretagne
10. Ile de France
11. Champagne
12. Picardie
13. Landes
14. Gascogne
Städte
1. Strasbourg
2. Toulouse
3. Orléans
4. Brest
5. Nantes
6. Dijon
7. Lille
8. Le Havre
9. Paris
10. Rennes
11. Nizza
12. Marseille
13. Bordeaux
14. Montpeiller
15. Lyon
Legende zu Karte
Zu Türkei: Abdul Hamid war von 1876 bis 1908 der Herrscher von der Türkei. Er war autokratisch, traditionell und supernational. In der Revolution von 1908 musste er gegen die Modernen- Westlichen Türken, den Jungtürken, sich durchzusetzen versuchen. Dies gelang im nicht. So hatten die Liberalen und Nationalen der Jungtürken nach der Revolution endlich die schon lange geforderte Mitsprache in der Regierung. Um sich in der Revolution durchzusetzen benutzten die Jungtürken Mohammed VI als Werkzeug. Das ganze türkische Reich wurde von andernen Ländern erobert, da die Türken mit der Revolution beschäftigt waren, ausser dem Zipfel bei Istanbul. So war 1908 der Beginn des Untergangs vom Türkischen Reich. Welches dann 1918 vollständig erobert und ausgebeutet war bis auf den Zipfel bei Istanbul.
Legende zu Karte
Zu Blätter von Buch Schiib-Boesch II
• Allgemeines: Die Jungtürken führten die Revolution im Osmanischen Reich durch, daraus entstand nachher die heutige Türkei. Sie fand 1908 statt. Die Jungtürken wollten einen modernen sozialistischen und westlich ausgerichteten Staat. Mit westlich ausgerichtet ist die Politik und Wirtschaft gemeint. Als ersten Schritt setzten die Jungtürken einen konstitutionellen, anstelle vom vorherigen souveränen Sultan ein. Dann als weiteren Schritt kam die Demokratie. Doch die führten die Jungtürken nicht so streng. Dagegen waren andere arabische Länder viel härter und setzten die Demokratie ganz klar durch und dazu noch, dass es keine Adelsprivilegien mehr gab. So entstand allmählich eine Nation. Mit Nation ist eine Einheit gemeint, worin alle „Brüder“ sind. Vor der Türkischen Revolution gab es in der Türkei ein Ensère-Regime. Das bedeutet, dass ein König (in diesem Fall Sultan) seine Vertreter und Aushilfen bestimmt. Das sind dann seine Minister. Sie wurden gewählt und stammten meistens aus der Schicht der Adeligen. Sie versammeln und beraten sich im Kabinett(kleines Kämmerchen). Die Adeligen haben Vorteile, sowohl im Militär(sie werden Offiziere) oder in der Politik. Manchmal schafften es aber auch nicht Adelige, welche sehr schlau und geschickt sein mussten in die Politik. Nach der Revolution galt die Gleichberechtigung und es entstand ein Parlament. Das Parlament ist die Exekutive Gewalt des Staates. In einem Demokratischen Staat gilt: Vor dem Gesetz ist jeder und jede gleich, doch wer Arbeit leistet kann ins Parlament gewählt werden und so etwas Höheres sein als andere.
• Baad- und Wafd-Partei: Die Baad- und die Wafd-Partei waren in etwa dasselbe in verschiedenen Ländern. Sie waren beides Befreiungsparteien gegenüber den Mandatsherren. Die Baad-Partei war in Syrien und Irak, wodurch sie das Land von den britischen (Irak) und französischen (Syrien) Mandatsherren befreien. Die Wafd-Partei war dasselbe in Ägypten, also gegen die britischen Mandatsherren. Vor der Befreiung war:
• Palästina: britisch
• Transjordanien: britisch
• Irak: britisch
• Ägypten: britisch
• Syrien (Teil davon ist der Libanon): Französisch
• Protektorat ist ein geschützter Staat von einem Mandat (siehe oben). Manchmal wurden die Protektorate als Kolonien benutzt.
• Laizistische Republik Ein Staat, der nich religiös fundiert ist, also nicht auf religiöser Basis aufgebaut wurde. (zB. Iran)
• Formale Legitimation Formal: Keine Einwände, nicht alle sind dafür aber die Mehrheit. Legitimation: aus Lexikon Encarta: Berechtigungsausweis, Nachweis der Berechtigung, also keine Einwände gegen eine Berechtigung
• Distrikt: ein Bezirk oder ein Gebiet
• Ein Fez (gesprochen: Fes) das „Türkenkäppchen“, eine Art Gupf und meistens rot gefärbt mit Pömmel:
• Emphatischer mit grosser Betonung/Leidenschaft
• restrikt einschränkend
• Präjudiz ein Vorteil: ein Urteil auf das man sich stützen kann, welches in der Vergangenheit einmal gefällt wurde. Eine Entscheidung, die mal gemacht wurde.
• Arabische Liga Konferenz der Arabischen Staatsführer
• Panarabisch pan—heisst „für alle“. Demzufolge „für alle Arabischen Länder“
• UNO-Detachement eine beauftragte Truppe für eine spezielle Aufgabe
• Annexion, annektiert Das Gebiet wird angebunden, sozusagen dem Staat zugehörig machen.
• OPEC Das ist der Bund der Erdölfördernden Staaten
Zeitepochen (zusammengefasst)
Mittelalter
Das Mittelalter reichte von 529 n.Chr., der Gründung des 1. Westlichen??? Byzantinischen Klosters, bis 1492 n.Chr., der Entdeckung Amerikas. Die obersten Herrscher im Mittelalter waren die Könige, die Herzöge und die Erzherzöge. Der Obertitel dieser drei ist der Fürstentitel. Der König herrscht souverän, weshalb er auch der Souverän genannt wird, was soviel wie Oberster bedeutet. Jemand ist ein Erzherzog der sich selbst den Titel gibt. Diese drei Herrschertypen hatten immer die selben drei Aufgaben:
1. Sie sind die obersten Befehlshaber des Militärs. Also Oberkommandierender des Heer.
2. Er ist oberster Richter.
3. {Er ist (oberster) Priester und vertritt so dem Volk die Götter.} Dies ist jedoch in moderneren Zeiten nicht mehr der Fall.
Zeit des Humanismus
Diese Epoche kann man heute noch in Bauwerken/ allgemein der Architektur sehen. Bei uns eher selten in Deutschland öfter und in Italien massig.
Renaissance
Man versuchte in dieser Epoche den Baustil der Römer nach zu amen. Doch man hatte nicht sehr viele Informationen. Diese Epoche ging etwa von 1350 bis 1500.
Begin der Neuzeit
Anhang: Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Völkerwanderungen. So zum Beispiel auch bei den Germanen, es waren junge Männer welche ausziehen. Die Germanen zogen in den Süden. Bei diesen Wanderungen bildeten sich oft Zusammenschlüsse der jungen Erwachsenen (15-??) innerhalb der ganzen Gruppe. So schliessen sich die einen als Wanderkrieger und die anderen als Banden usw. zusammen. Ein Beispiel sind die Freien.
Die Freier sind der gleiche Stamm wie die Franken. Der berühmteste Franke ist Karl der Grosse, welcher um 800v.Chr. lebte.
Unser Dialekt (Schweizerdeutsch) ist allemannisch, die Schriftdeutsche Sprache kommt hingegen wie das Churerdeutsch vom Säxischen.
Zeit um den 1.Weltkrieg
Mittelmächte: (Österreich, Ungarn) → war ein Kaiserreich, Deutschland (Kaiserreich), Türken, Bulgarien.
Entente Mächte Frankreich, England, Russland(Kaiserreich mit Zar), später USA
Zu England: England hatte 2 Oberhaupte: König von England und der König von Schottland und dazu war der Englische König noch Kaiser über Indien.
Zu Lawrence von Arabia: Er war ein schlauer Mann und spionierte und kämpfte für die Engländer die Türken aus. Die Engländer schnappten die Araber auf. Sie sagten ihnen dass sie ihr Grossreich von Khalif wieder zurückbekämen, wenn sie ihnen im Krieg helfen. Da das Grossreich vom Khalif in den Köpfen der Araber steckte, kämpften sie für die Engländer. Doch ihr Grossreich bekamen sie nie.
• Zu Juden: Die Juden waren vorwiegend Seniten, wer also gegen die Juden ist, ist Antisenitisch.
• Sprachen: Die Israeli sprechen Ibit, das ist das alte Wort für Hebräisch. Obwohl Jesus auch in dieser Region lebte sprach er nicht Ibit sondern Aramänisch. Seit Omar, er war 2. Khalif, ist die Arabische Sprache eine Sprache mit hohem Stellenwert vom Islam.
• Religionen usw.: Dogma ist die Lehre und bedeutet der Glaubensgrundsatz. Die Dogmatische Sprache des Christentums ist Hebräisch. Doch die Christliche Bibel wurde später in Alexandria(Bildungsmetropole des Altertums) von 70Gelehrten ins Griechische übersetzt. Deshalb nennt man den ersten Teil der Bibel Septuaginta (von 70??). Das Neue Testament geht von der Geburt Jesu (Engel Gabriel) bis zur Offenbarung. Das alte Testament wurde in Hebräisch geschrieben und dann in Alexandria ins Griechische übersetzt und das Neue Testament wurde in Griechisch geschrieben und danach ins Lateinische übersetzt. Die Bibel wird auch Vulgata genannt (lat). Erst im 16 Jahrhundert übersetzte Martin Luther in der Zeit der Reformation ins Deutsche übersetzt.
• Shiitien usw. – Husein ist ein Shiite, da es im Süden vom Irak noch Sunitten gibt entstehen dort viele Konflikte. Die Shiitische Hochburg ist im Iran, doch diese spielte im ersten Weltkrieg noch keine grosse Rolle.
Warum ist Bagdad kampflos gefallen?
Das kann man als ein Phänomen (Phänomina) bezeichnen, denn die Republikanische Garde ist einfach weg.
Das ist auf die Herrschaft von Saddam Hussein zurückzuführen. Er hat/hatte eigentlich eine Dressur. Damit ist gemeint dass er auf der einen Seite Zuckerbrote verteilte und anderseits mit der Peitsche arbeitet(e). Er hat in der Arabischen-Islamischen Reich Angst und Schrecken verbreitet. Diese Herrschaft entstand bei uns im Mittelalter und ist verschwunden, doch Saddam Hussein wendet dies immer noch erfolgreich an. In Europa verwendete man 500 Jahre bis die modernen Länder kamen. Im Irak geht es immer noch so weiter.
Bei einer solchen Regierung eines Landes sind zum Beispiel Invasionen von andern Länder oder Seuchen sehr gefährlich. Weil der Diktator dann seine Leute weder belohnen noch bestrafen kann, dann verkrümeln sich alle. Saddam Hussein hat sich jetzt nach Takrit zurückgezogen, wo er nur noch seine engsten Verbündete hat und eventuell noch so etwas wie einen Schlusskampf gegen die Amerikaner will.
Das Herrschaftsmittel ist der Fernseher, früher benutzte man dafür das Radio. So zum Beispiel Hitler. Durch diese Propagandamittel macht der Diktator sich mit dem Volk vertraut und sichert sich dadurch ab.
Nach der Übernahme der alleinigen Macht Saddam Husseins 1968(ausser noch Hassan al Bakr). Durch Bilder in der Öffentlichkeit und ihn privaten Wohnungen machte er sich dem Volk vertraut, später auch durch den Fernseher. Sie zeigen nicht nur Loyalität(Treue) sondern auch omnipräsenz (Allgegenwärtigkeit)des autokratischen Herrschers (Selbstherrscher, Diktator). Saddam Hussein stellte sich auf den Bildern in sehr verschiedenen Kleidungen usw. dar: Saddam Hussein setzt sich auf ein Pferd, weil Saddam Hussein zum Volk der Araber gehört, deshalb knüpft er an die Reitkrieger der Araber an. Man setzt sich auf ein Pferd, wenn man parodiert. Auf einem anderen Bild sitzt Saddam Hussein an einem Schreibtisch und symbolisiert somit den zivilen Herrscher. Auf anderen Bildern, auf denen er als Hirte oder Bäcker dargestellt wird, ist die Symbolik meistens schwer zu entziffern. Saddam Hussein kontrolliert seine Bilder selbst und auch manchmal Irakische Familien. Diesen Besuch wird dann vom einzigen erlaubten Fernsehen im Irak übertragen. Saddam Hussein schaut in den Kühlschrank um erstens zu zeigen, dass er mit dem Volk verbunden ist und zweitens, dass alle Familien und Menschen genug zu Essen haben. Sprichwörtlich: „Alle müssen ein Huhn im Topf haben“. Das gab es schon früher, wie der Khalif, der ihre Beschwerden annahm. Saddam Hussein werkelt dann auch an kaputten Gegenständen herum und flickt sie. Die Leute, welche das im Fernsehen dann schauen denken, dass Saddam Hussein sich um das Volk kümmert. Saddam Hussein scheint also omnipräsent zu sein, und er kümmert sich (scheinbar) ums Volk, er war also omnipräsent und zeigte sich auch religiös Präsent. Saddam Hussein scheint wie ein Deus ex machina (er ist immer für sein Volk da und macht alles für es), was auch eine omnipräsenz des Glaubens zeigt. Saddam Hussein macht eine ästetische (Lehre vom Schönen) Legitimation (gesetzlich Erlauben). Was soviel bedeutet wie, dass das mit der Diktatur gut kommt. Um das zu zeigen bauen sie auch ein grosses, schönes, oder anderswie besonderes Gebäude. Saddam Hussein liebt sein Volk doch die Politik kommt vorher.
Um den anderen Ländern zu zeigen, dass das Land etwas Wert ist baut es einGebäude(möglichst gross/schön/ grosstechnisch). Nasser-Staudamm; Pharaonen-Tempel+Pyramiden; Schweiz-das Bundeshaus.
Die Diktatoren haben immer Glück. So zum Beispiel Hitler, er erlitt bei einem Bombenanschlag nur leichte Armverletzungen. So auch Hussein, der bis heute überlebt hat. So viele Bomben auf Bagdad, doch Saddam Hussein nur leicht verletzt.
Vorderen Orient 18Jh. bis 21Jh.
Der Name erhielte der Vordere Orient von den Römern. Die Römer nannten diese Länder so da sie dort liegen, wo für sie die Sonne aufging. So nannten sie diese Region Orient, was soviel wie aufgehend heisst.
Der Vordere Orient ist ein Teil des Orients. Es gibt auch noch einen Mittleren und einen Weiten Orient.
Osmanische Reich: Führung
Das Osmanische Reich bedeckte den Ganzen Vorderen Orient und noch einige Länder mehr.
Im Osmanische Reich herrschte der Sultan. Er hatte die gleiche Macht wie sein Vorgänger der Khalif. Doch der Khalif verlor mit der Zeit an Macht und war nachher nur noch ein Heiliges Oberhaupt. Der Khalif war ein Verwandter von Mohammed doch der Sultan nicht. Der Sultan hatte seine Pascha(s)/Vasallen, welche er beschützen musste, wenn sie ihm Treu waren. Die Pascha(s) mussten für den Sultan Geld eintreiben. Der Sultan hatte auch noch Millets. Paschas, Vasallen und Millets waren Leute aus der Osmanischen Führungsschicht oder Lokale Machthaber. Wenn einer von diesen nicht mehr Treu ist muss der Sultan ihm den Krieg erklären, erst wenn er ihn besiegt hat darf er bestraft werden, immer mit dem Tod.
UNO - Vereinte Nationen
Aus "Vereinte Nationen."Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2001. © 1993-2000 Microsoft Corporation.
(UN für englisch United Nations oder UNO für United Nations Organization), weltweite Staatenorganisation zur Erhaltung des Weltfriedens, zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie zur Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte auf der Grundlage der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker. Der Hauptsitz der Vereinten Nationen befindet sich in New York (Nebensitze in Genf, Wien und Nairobi).
Aus Schule
Die UNO wurde nach dem ersten Weltkrieg gegründet. Vorher gab es ab dem ersten Weltkrieg den Vorgänger der UNO der Völkerbund. Der Hauptsitz der UNO liegt in New York, die Nebensitze in Genf, Wien und Nairobi (in Kenia). Dazu kommen noch Justizableger, die beiden Strafgerichte in Den Haag und in Ruanda (Zentralafrika). Der Hauptsitz des Völkerbundes lag auch in Genf, im Völkerbundspalast. Die UNO – Leute erkennt man an ihren blauen Helmen.
Um in einem Krisengebiet den Frieden zu gewährleisten, zieht die UNO auf Beschluss der Generalversammlung in das Krisengebiet und führt dort folgende Massnahmen durch:
- sie verhindern Waffentransporte
- sie schützen die Bürger
- sie sichern eine Pufferzone zwischen den kritischen Parteien. Wenn diese Pufferzone angegriffen werden sollte, sollten sie eigentlich kombatant(=kämpfend) verteidigen doch das konnten sie noch nie durchziehen, jedes Mal flüchteten sie.
Wer beschliesst einen Einsatz der UNO?
Der Sicherheitsrat der UNO macht Resolutionen(„Wiederlösung“, Vorschlag zur Lösung eines Problems. Dann stimmt er über eine mögliche Resolution ab. Wenn die Resolution dann angenommen wird, wird die Resolution zu einem Beschluss. Ausser wenn China, Frankreich, Russland, Grossbritannien oder USA ihr Veto-Recht einlegt. Das geschiet folgendermassen:
Das ist reine Interessenpolitik.
Das Veto können nur die Ständigen Vertreter einlegen.
Der UNO Sicherheitsrat hat keine Truppen, er bestimmt nur von welchem Land Truppen in Marsch gesetzt werden sollen. Von den Ländern, welche Truppen entsenden, wird dann ein hoher Befehlshaber des Militärs zum General der Truppen gewählt.
Die UNO besteht aus
(Die Schweiz trat vor Kurzem nach 50 Jahren zahlen und „nichts zu sagen haben“ der UNO bei.)
Sicherheitsrat – die Exekutive – die besteht aus den 5-Ständigen: China, Frankreich, Russland, Grossbritannien, USA, die weiteren 10 werden immer wieder neu gewählt.
Generalversammlung – die Legislative – sie besteht aus Vertreter aller Nationen. Von allen Ländern ist ein Vertreter dort und zahlen müssen auch alle, doch etwas zu sagen haben nur diese Länder, welche in die UNO beigetreten sind.
Und Unterorganisationen:
• UNICEF: Jugendschutz und Ausbildung
• UNHCR: Flüchtlingsbekämpfung; in Genf Hauptsitz da in Genf der Rotkreuzsitz IKRK ist. (Internationales Komitee des Roten Kreuzes)
• WPT: Welternährungsorganisation
• UNCTAB: Welthandelskonverenz
• + weitere
In Bild dargestellt:
Uno: Ihre Organe
1. Das UNO-System setzt sich zusammen aus Hauptorganen, Komissionen, Instituten und Nebenorganen, Spezialorganisationen, Welt- und regionalen Entwicklungsbanken.
Die UNO-Hauptorgane und die von ihnen abhängigen Kommissionen, Institute und Nebenorgane werden auch "Kern-UNO" genannt. Gemeinsam mit den über eine eigene Rechtskörperschaft und eigene Mitglieder (zu denen die Schweiz durchwegs gehört) verfügenden Spezialorganisationen sowie mit der Weltbank (auch eine Spezialorganisation) und den mit dieser assoziierten regionalen Entwicklungsbanken bildet sie das UNO-System.
2. Die Hauptorgane
Unter den Hauptorganen versteht man die in der Charta beschriebenen Organe der UNO. Es handelt sich um die folgenden Körperschaften:
Generalversammlung - GV: Organ, in dem alle Mitglieder mit gleichen Rechten vertreten sind. Sie befasst sich mit allen von der Charta erwähnten Bereichen. Die Schweiz ist wie alle anderen Mitglieder in der GV vertreten.
Sicherheitsrat - SR: Er ist zuständig für Fragen im Zusammenhang mit Frieden und Sicherheit. Er kann bindende Massnahmen beschliessen und setzt sich zusammen aus fünf permanenten und zehn von der GV auf je zwei Jahre gewählten Mitgliedern. Die Schweiz kann in den Sicherheitsrat gewählt werden und kann, wenn sie es will, für eine Wahl kandidieren. Vor Einreichen einer schweizerischen Kandidatur in den Sicherheitsrat wird der Bundesrat die aussenpolitischen Kommissionen, des Parlaments konsultieren.
Wirtschafts- und Sozialrat - ECOSOC: Er wird von der GV gewählt, koordiniert die Tätigkeiten der UNO im Wirtschafts- und Sozialbereich und berichtet der GV. Die Schweiz kann in den ECOSOC gewählt werden.
Internationaler Gerichtshof - IGH: Rechtsprechungsorgan der UNO. Die Schweiz ist Vertragspartei (Mitglied) des IGH.
Sekretariat: Erledigt unter Leitung des höchsten UNO-Beamten, des Generalsekretärs, die von den Räten zugewiesenen Aufgaben.
3. Die Institute, Kommissionen und Nebenorgane.
Die Mitbestimmungsrechte sind sehr unterschiedlich geregelt.
In den Organen, die von der Schweiz durchwegs mitfinanziert werden, kann sie im Verwaltungsrat Einsitz nehmen und tut dies auch regelmässig, so z.B im Kinderhilfswerk UNICEF, im Entwicklungsprogramm UNDP oder im Bevölkerungsprogramm UNFPA.
In den Kommissionen ( Kommission für soziale Entwicklung CSocD, Kommission für nachhaltige Entwicklung CSD, Suchtstoffkommission CND, Kommission für Bevölkerung und Entwicklung CPD, Menschenrechtskommission CHR, Kommission zur Rechtsstellung der Frau CWD, Kommission für Verbrechensverhütung und Strafjustiz, Kommission für Wissenschaft und Technologie im Dienste der Entwicklung und statistische Kommission) kann die Schweiz wie alle anderen UNO-Mitglieder Einsitz nehmen.
An den Instituten beteiligt sich die Schweiz finanziell und verfügt im Gegenzug über eine be-stimmte Einflussmöglichkeit. Die Institute hängen aber im Prinzip vom Generalsekretär ab.
4. In Spezialorganisationen, Welt- und regionalen Entwicklungsbanken verfügt die Schweiz als Mitglied über volle Mitbestimmungsrechte.
Sowohl Spezialorganisationen als auch die Welt- und die mit ihr assoziierten regionalen Entwicklungsbanken verfügen über eigene Rechtskörperschaften. Die Schweiz ist bei allen Mitglied mit vollen Rechten. Die UNO-Hauptorgane GV und ECOSOC nehmen eine gewisse Koordinationsfunktion zwischen den Organisationen wahr.
Ist die Uno eine Weltregierung?
Die UNO hat eigentlich fast alles für eine Weltregierung, nur eine Macht nach innen fehlt: Der UNO fehlt eine Polizei, welche Beschlüsse der Regierung im Territorium durchsetzt. Die UNO kann solche Beschlüsse nur durchziehen wenn alle Länder damit einverstanden sind, doch noch dann geht es nicht besonders gut. Die Gewalt nach aussen hat die UNO gewissermassen: die von den verschieden Ländern zusammengestellte Truppen, jedoch fehlt ihr ein eine innere Gewalt. Sozusagen der Starke Arm des Justiz - Systemes.
Ihr fehlt zur Weltregierung:
1. Äussere Gewalt: eigene Armee
2. Innere Gewalt: eigene Polizei
Den Rest hat die UNO für eine Weltregierung:
• Bundesrat: Sicherheitsrat Exekutive
• Nationalrat: Generalversammlung Legislative
• Ständerat??: DenHaag usw. Judikative
Die UNO wirkt wie eine Weltregierung:
• Der souveräne Staat Irak wird durch UNO Regierung zu Sachen gezwungen (Militär zeigen usw.) – was man von einem souveränen Staat nicht erwarten dürfte.
• Die UNO spielt nur Schiedsrichter wenn 2 Länder Konflikte haben ...
• Die UNO hat den umliegenden Ländern verboten Öl vom Irak abzukaufen, damit Irak seine Waffen vernichtet: Sie versuchten Boykott/Embargo (siehe Gelbe Liste): Doch das klappt nur wenn alle Umliegenden Länder um Irak mitmachen und das ganze auch finanzieren:
Turm zu Babel (hebräisch Bâbhel; von assyro-babylonisch bâb-ili: Tor Gottes).
Im Alten Testament (Genesis 11, 1-9) jener Turm, der von den Nachfahren Noahs auf der Ebene im Land Sinear in Babylonien errichtet wurde. Der Turm sollte bis in den Himmel reichen, doch Jahwe (Name des Gottes des Volkes Israel.) war über diese Anmaßung erzürnt und unterbrach den Bau, indem er eine Sprachverwirrung bewirkte. Daraufhin verstreuten sich die Menschen, die nun verschiedene Sprachen redeten, über die ganze Erde.
Die Geschichte wurde möglicherweise durch den Einsturz des berühmten Zikkurats von Etemenanki angeregt, der später vom babylonischen König Nabopolassar und seinem Sohn Nebukadnezar II. restauriert wurde. Die Darstellung in der Schöpfungsgeschichte ist ein Wortspiel mit dem babylonischen Wort bâb-ili (Tor Gottes) und mit den hebräischen Wörtern Bâbhel (Babylon) sowie bâlâl (verwirren).
Die hängenden Gärten der Semiramis/ von Babylon
Die hängenden Gärten von Babylon sind eines von den Sieben Weltwundern.
Die zu Unrecht der Semiramis zugeschriebenen Hängenden Gärten von Babylon, eine terrassenförmige Gartenanlage, auf den Dächern des königlichen Palastes, die wahrscheinlich um 600 v. Chr. von König Nebukadnezar II. (König von Babylonien Regierungszeit 605-562 v. Chr.) angelegt wurde:
Stein von Rosetta
Definition, Bedeutung, Erklärung im Lexikon
Artikel auf Englisch: Rosetta Stone
Der Stein von Rosetta oder Rosettastein ist eine Steinfläche mit einem in drei Sprachen eingemeißeltem Text, der zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen führte. Der Stein befindet sich seit 1802 im Britischen Museum in London.
Als Napoléon in Ägypten einmarschierte, wurde 1799 der Stein von einem französischen Offizier bei Rosetta im Niltal gefunden. Der Stein stammt aus dem Jahr 196 v. Chr.. Darin eingemeißelt ist ein Dekret des Rates der ägyptischen Priester. Das besondere daran ist, dass dieser Text in drei verschiedenen Schriften geschrieben wurde, in Hieroglyphen, in demotisch und in griechisch. Der leicht lesbare griechische endete mit der Anweisung, das Dekret in drei Schriften einzumeißeln. Daher mussten die drei Texte identisch sein. Der Text mit den Hieroglyphen war der am meisten beschädigte.
Jean-François Champollion gelang 1822 die Entzifferung der Hieroglyphen und damit der demotischen und hieratischen Schrift. Nach der Veröffentlichung seiner Entdeckung gelang die Entzifferung weiterer Hieroglyphen relativ schnell. Dadurch wurde es Archäologen möglich, viele weitere ägyptische hieroglyphische Inschriften zu entziffern.
Der Stein von Rosetta war einer der Anstöße für die moderne Ägyptologie. Tatsächlich wird sein realer Wert für Champollions Arbeit überbewertet, der die Übersetzung nie veröffentlichte.
Quelle: http://www.net-lexikon.de/Stein-von-Rosetta.html
Skulpturen und Bilder der Renaissance
Erst in der Renaissance kamen viele neue Künstlerische Entwicklungen auf, so gibt es erst seit der Renaissance Selbstbildnisse. Vorher war ein Künstler niemand. Im Mittelalter wusste man sogar nicht von wem ein Bild geschaffen wurde, denn die Personen interessierten nicht, sondern nur das Bild. Auch hatte die Kunst nicht so grossen Wert im Mittelalter als in der Renaissance, denn wenn man kein Geld mehr hatte um Materialen für etwas zu kaufen schmolz man einfach eine Statue oder so ein. Im Mittelalter schaute man nur auf die Kleider und nicht auf das Gesicht, man konnte das sogar austauschen. In der Renaissance begann man dann jedoch die Bilder genauer anzuschauen und schaute auch die Gesichter, vor allem aber die Augen an. Deshalb machten Künstler Selbstbildnisse um ihr Denken und ihre Ansichten zu zeigen. Deshalb legen die Künstler der Renaissance auch ein so ein Gewicht auf die Augen. Man erkennt an den Augen wie das Leben des betreffenden aussah, und welche Wirkung es auf ihn hatte. So zum Beispiel Leonardo da Vinci, er war ein bedachter Mann mit eher traurigem Leben, doch sieht Freundlich aus.
Albrecht Dürrer ist der berühmteste Renaissance-Maler und zeichnete zum Beispiel Oswolt Krel (1499).
Michaelangelo (Familienname: Buonarroti) gestaltete die Statue „marmor David“. Er gestaltete sie nach der griechischen Kunst, genauer nach der Helenistischen Epoche. Michaelangelo lebte eher gegen Ende der Renaissance.
Heute ist die Mona Lisa das bekannteste Bild von Leonardo da Vinci. Früher war das Abendmahl viel bekannter, jedoch malte und experimentierte er bei diesem Bild mit speziellen Farben, weshalb es nicht bis heute erhalten geblieben ist. Viele neuere Kopien wurden dann später davon erstellt. Das Mentower-Plakat zeichnete Leonardo da Vinci um die Proportionen des Menschen zu zeigen. Dazu zeichnete er ein Quadrat von Kopf bis Fuss und einen Kreis um die Spannweite(Klafter) von Armen und Beinen, mit dem Bauchnabel als Mitte. In den Beiden Geometrischen Formen ist der ganze Mensch darin gezeichnet. Leonardo da Vinci zeigte damit, dass die Proportionen von Körper und Spannweiten gleich sind. Er begann Anatomiestudien zu betreiben um heraus zu finden, wo die Muskeln genau liegen usw.. Diese Studien/Übungen betrieb er auf Notizzetteln. Die fertigen Bilder malte man dann auf Leinwand (Ölbilder), man kann al fresco malen(auf nassem Verputz), al sacco (auf trockenem Verputz) oder mit Farben, die mit Eiweiss vermischt worden sind. Leonardo zeichnete auch eine Landschaft mit Gewitter. Dazu begann Leonardo da Vinci Ingenieurarbeiten und Architekturarbeiten zu konstruieren.
In der Renaissance überlegte man sich noch wie man die Natur auf dem Papier darstellen muss, damit sie real wirkt. Man begann auch überhaupt erst in der Renaissance Naturlandschaften zu zeichnen. Ach die Perspektive ist ein Produkt der Renaissance und noch vieles mehr. In der Renaissance kamen, wie schon erwähnt auch die Perspektiven auf. Es gibt verschiedene Perspektiven, wie zum Beispiel die Zentralperspektive(mit einem Fluchtpunkt) oder die Normalperspektive (mit zwei Fluchtpunkten, links und rechts). Leonardo da Vinci zeichnete auch Elevationskurven (Elevation- Aufhebung). Diese berechnete er für die Mörser(heutigen Minenwerfer). Die Geschosse fliegen in einer Parabel. Das ist eine genau definierte Kurve. Die Parabeln für die heutigen Gewehre sehen viel anders aus.
Wie funktioniert ein altes Gewehr: Mörser:
Flachbahngeschütze sehen so aus:
Diese sind oft nicht präzise Waffen. In der Neuzeit perfektionierte man die Waffen. Das macht man mit einem Drall, den man dem Geschoss zufügt, damit es schnell um seine Längsachse dreht. Der Drall dient dazu um genauer zielen zu können und um die Flugbahn zu strecken.
Heutiges Geschoss: man gibt den Drall mit Hilfe von Zügen im Lauf:
Die alten Geschütze waren Vorderlader, die neuen sind Hinterlader. Das Problem der Hinterlader ist, dass der Schuss „hinten hinaus“ gehen kann.
Alle Nichtautomatik-Waffen haben einen Hahn eingebaut:
Ein moderner Schuss wird mit Hilfe einer Zündkapsel abgeschossen:
Leonardo da Vinci konstruierte auch Geschütze, doch diese wurden nie gebaut. Er baute auch alltägliche Sachen, wie Getriebe (usw.). Immer, wenn Kraft über Zahnräder überbrückt wird, nennt man das Gerät Getriebe. Zum Beispiel Kegelgetriebe. Leonardo da Vinci baute noch Flugmaschinen, hat sie aber nie ausprobiert. Manchmal zeichnete er Kurbeln als Antrieb der Flugmaschinen. Die Zentralperspektive wurde zwar in der Renaissance erfunden doch vor Leonardo da Vinci. In der Renaissance stellte man viel Keramik-Gegenstände her. Keramik ist eigentlich hart gebrannter Ton, welchen man mit einer Glasur(geschmolzene Mineralien) überzog. Bekannte Keramik-Gegenstände Hersteller waren Della Robbia.
Die Zusammenschlüsse der Schweizerkantone
• Der erste Bourbone war Heinrich IV. Er wurde 1607 bei einem Attentat ermordet. Er war ein Protestant und überrumpelte seine Gegner mit einem Konfessionswechsel. Mit der Katholischen Kirche bekam er Zugang zu Paris: Zitat: „Paris ist eine Messe wert.“
• Die französischen Protestanten sind die Calvinisten, also ihr Dogma war die Schrift von Calvin. Die französischen Protestanten werden auch Hugenotten genannt. Calvin war ein Genfer.
Der Schweizerkanton Waadt gehörte ursprünglich den Savoyern , dann wechselte der Besitz zu den Burgundern (der berühmteste Burgunder: Karl der Kühne gestorben 1477) über. Danach zu Bern bis zur französischen Revolution. Da Waadt ihre Freiheit durch Frankreich gekriegt hatte, steht heute auf dem Wappen von Waadt: liberté patri. Bern und Zürich hatten mit einem Umschwung die Eidgenossenschaft gebildet. Luzern war der Organisationspunkt der Innerschweizer Kantone. Die Zürcher hatten Interesse am Tessin (Cavenna). Da Cavenna das Tor für das Veltlin war. Da Zürich der Marktplatz war, mussten die Schwyzer nach Zürich, deshalb waren die Innerschwyzer gute Handelspartner für Zürich. Zürich hatte auch nach Westen Interesse. Also in Richtung Bern. Die Zürcher und Berner fanden sich un besiegten in wirren Zeiten die Habsburger im Argau (Windisch). Diese wanderten dann nach Wien ab. Das Interesse nach Norden der Zürcher war Schaffhausen und Basel. Als die Zürcher sich mit Bern zusammenschlossen wurde automatisch noch Solothurn und Freiburg aufgesogen. Jetzt bestand die Eidgenossenschaft schon aus dreizehn Kantonen. Das war das Kerngebiet der Eidgenossenschaft. Später kamen dann noch die Kantone Graubünden, Thurgau, Tessin, Waadt, Neuenburg, Wallis, Genf und zum Schluss noch Jura hinzu. Diese kamen durch Handel und Verbündungen zusammen.
Schweizer Entstehungsgeschichte
Nach Sagen entstand die Schweizer-Eidgenossenschaft durch die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden. Sie schwuren den Frieden und Zusammenhalt, das fand auf der Rütliwiese(kleines Rüti: kleine gerodete Stelle -> Wiese) statt. Wichtige Daten:
1315 Schlacht bei Morgarten
1386 Schlacht bei Sempach(Arnold Winkelried)
1415 Habsburger
1515 Schlacht bei Marignano. Ab dieser Schlacht ist die Schweiz neutral.
Diese Entstehungsgeschichte mit Willhelm Tell und Schwur usw. schrieb Schiller.
Eigentlich entstand die Schweiz folgendermassen. Im 11 Jahrhundert bestand im Gebiet der heutigen Schweiz eine wackelige Herrschaft. Niemand wollte die Kontrolle über das Gebiet übernehmen. Im 13 Jahrhundert gab es keinen Kaiser. Das funktionierte nicht da der Kaiser oberster Heeresführer, oberster Priester und vor allem oberster Richter war. Dann wurde Rudolf I zum Römischen König gewählt. Doch Rudolf starb 1291. Im 1 Bundesbrief schrieben Uri, Schwyz und Unterwalden, dass sie mit diesem Brief und Siegel ein Rechtshilfeabkommen abschliessen. Die Habsburgische Familie, wurde ausgeschaltet, da der Vater von Albert I gestorben und Albert selbst wurde ermordet. Der Rest ist nach Österreich abgewandert, da dort neues und einfacher zu beherrschendes Gebiet und Leute war. Im 14 Jahrhundert fand eine Neuorganisation der Adelsherrschaft statt. Doch ihre Gegner waren die Städte mit ihren eigenen kleinen Regierungen. Sie begannen kleine Herrschaften aufzubauen. (alte Städte- Kiwitas( -> City). In der Schweiz konnten sich Zürich und Bern als Städte durchsetzen.
Der Schlesische Krieg
In Europa geht die Macht von Mann zu Mann. Wenn die Macht aber ausnahmsweise an eine Frau weitergegeben sollte musste man sich durchsetzten. Dies nannte man dann eine pragmatische Sanktion(eine Massnahme/Anerkennung nach Fakten):
Maria Theresia war von 1740-1745 an der Macht. Mit der Macht ist der Königstitel gemeint. Da sie aber den Kaisertitel nicht annehmen konnte (Frau) kam, der mit ihr verheiratete Mann Franz von Lothringen, an die macht. Maria Theresia’ s Konkurrent war Friedrich II (der Grosse) regierte über Brandenburg-Preussen. Dieses Land liegt zwischen Polen und der Ostsee.
Zwischen diesen Beiden Ländern entstand ein Krieg, der Schlesische Krieg. In diesem Krieg schlug Friedrich II die Österreicher. So musste Maria Theresia ihr Land abgeben und ihr Amt aufgeben. Doch dann griffen die Franzosen ein und brachten es fertig ein Bündnis zwischen dem französischen König und den Habsburger zu machen. Das Bündnis heisst das Österreicher-Franzosen Bündnis. Dies brachten die Franzosen fertig indem sie ganz offiziell die Tochter von Maria Theresia(damals 13 Jahre alt) und den französischen Prinzen (damals 16 Jahre alt) miteinander verheirateten.
Im 18 Jahrhundert wurden Marie Antoinette und ihr Mann Ludwig XVI hingerichtet, denn man wollte Schleswig erobern (dennoch grosser Verlust). So umzingelten die Länder Österreich und Russland und Frankreich Preussen:
Darauf tritt Russland noch dem Österreicher-Franzosen Bündnis bei.
Preussen startete darauf einen Präventivkrieg. Das ist ein Krieg in welchem ein Land angreift bevor das andere Land sich bereitgemacht hat. Ein sogenannter zuvorkommenden Krieg: praevenire----zuvorkommen. Dies war im Jahre 1756. Doch dies büssen sie fast mit dem ganzen Land, denn dann griffen Frankreich, Russland und ein Teil Österreichs an. Da England keine Supermacht in Europa wollte, verbündeten sie sich mit Preussen.
Darauf folgte der 7-Jährige Krieg. Er fand in Amerika und zwischen England und Frankreich statt, vom Jahre 1754 bis 1763. Die Engländer siegten. Da die Engländer die Franzosen besiegten und die Russen sich aus Preussen zurückzogen wurde Preussen gerettet. Das Jahr 1763 ist ein wichtiges Datum für Europa als auch für Amerika. Denn diese Politische Regelung, nach dem Krieg, blieb noch eine Weile.
Schlacht bei Sempach
Der Held der Schlacht bei Sempach (1386) war der Unterwaldner Winkelried. Er stellte sich den Österreichern und ging durch die Gasse, welche die gepanzerten Österreicher bildeten, dabei sagte er: „Sorgt für mein Weib und meine Kinder!“ Er kämpfte an der Seite und für Rudolf Bruun (Zürcher). Heute steht ein Denkmal an ihn an der Rudolf-Bruun-Brücke (ein Ritter auf einem Pferd).
Rudolf Bruun schrieb 1336 die brunsche Verfassung. In diesem Vertrag vereinigte er 13 Räte von Konstafel (das waren Grossräte und Stadtadelige). Diese Verfassung war der beste organisierte Bund und trug wesentlich zur Gründung der Eidgenossenschaft bei. Er bildete auch die Grundlage.
In einen Bund gehörten damals Uri, Schwyz und Unterwalden und Zürich, Bern, Luzern.
Scherif von Mekka...
Der Völkerbund hatte das Mandat nach dem ersten Weltkrieg Frankreich und England müssen ihr Gebiet nur so lange verwalten und garantieren bis diesen Staaten zum Aufbau zum eigenen Staat reicht. Doch Frankreich und England wollten diese Länder nicht mehr abgeben und nahmen sie als ihre Kolonien. Doch sie mussten schon auf die dort bestehende Regierung Rücksicht nehmen. Die Regierung ist in unserem Sinne nicht ein organisiertes System. Es besteht aus Scherifen usw., welche nicht demokratisch gewählt sondern einfach bestimmt werden.
Die Wahabiten vertrieben unter der Führung von Ibn Saud Hussein aus Mekka. So war Hussein nicht mehr eine Gefahr für die Engländer. Danach wurde das Land Palästina ein Sandisches Königreich. Und Husseins Söhne Feisal und Abdullah wurden Scherife in diesem Reich. Als dann die Engländer und die Franzosen das Gebiet als ihre Kolonie nahmen, machten sie Feisal zum König von Irak und Abdullah zum König von Transjordanien. Frankreich hätte Feisal einfach kaltgestellt, doch England machte ihn dann zum König vom Irak. Jedoch war er nur eine Marionette der Kolonialmacht England. Frankreich liess ihren Kolonien keine Selbständigkeit.
Palästina wurde dann zum Problemgebiet, da es verschiedene ansässige Araber dort hatte:
• Muslimische/ Christliche Palästinenser !!!!!
• Christen (Syrer)
• Juden !!!!!
Das Problem bestand darin, dass die Engländer den Palästinenser und den Juden beiden einen eigenen Staat versprachen. Der Englische Vertrag mit den Juden: 1916 das Balfour-Abkommen. Zwischen den Palästinensern und den Juden entstehen Auseinandersetzungen und es gibt einen „Alle-gegen-Alle-Krieg“. Denn die Palästinenser und Juden greifen auch nich die dort ansässigen Briten an. Bis zum zweiten weltkrieg dauerten diese Unruhen an, als dann England mit stärkeren Waffen und Truppen kam um Ordung zu schaffen.
In Skizze:
Erklärung: Ein Scherif:
Das ist ein Führer einer kleinen Region, etwa von einem Dorf oder so. Er wird nicht demokratisch gewählt, jedoch von den meisten anerkannt. Sie wurden oft in geistlichem und religiösen Gebieten im Irak eingesetzt. Man vertraut ihm und befolgt seine Ratschläge und Befehle.
Rohmetallgewinnung und ihre Nebenprodukte und Hilfsmittel
Rohmetalle sind zum Beispiel Eisenerz, Silber usw.. Im 16/17 Jahrhundert betrieb man viel Bergbau. Die Silbergewinnung zum Beispiel brachte einen grossen Industriellen Aufschwung, doch da zuviel Silber gefördert wurde, stellten viele verschiedene Städte eigene Münzen her. Dadurch hatte man zuviel Geld und zuwenig Ware, was Inflation genannt wird. So wurde die Ware sehr teuer.
Für die Förderung von Eisenerz grub man ein Senkrechtes Loch, wo die Bergleute/Bergmänner hinuntergelassen wurden. Unten grub man dann einen waagrechten Stollen, der etwa 50 cm Hoch war. Die Bergleute mussten also kriechend diese Stollen ausbauen. Licht hatten sie Anfangs nur durch offene Schalen, welche mit angezündetem Walöl brannten. Bis man dann eine Hülle um diese schale machte.
Die Wale tötete man nicht nur wegen dem Walöl, denn man konnte aus verschiedenen Organen, Häuten und Schichten eines Wals noch viele andere Produkte herstellen und das Walfleisch kann man auch essen.
Doch später entdeckte man das Erdöl, welches die Wale schliesslich vom Aussterben rettete.
Die Verarbeitung von Walen:
Die Wale wurden auf dem Meer mit Schiffen gefangen und noch auf dem Schiff verarbeitet: Man schnitt dem Wal die ca. 1m dicke Fettschicht ab und den Rest, den man nicht brauchen konnte warf man weg. Manchmal verwendete man noch andere Körperteile des Wals.
In den Eisengruben entstand die Eisenbahn. Zuerst waren es einfache Stollenhunde (Wägelchen) auf einfachsten Holzschienen. Danach baute man vermehrt Metallschienen. --- Heutige Eisenbahn
Die zwei Revolutionen Englands (+Hobbes)
Ludwig XIV in Frankreich regierte absolutistisch. In England gab es das Parlament(Stände). Sie konnten sich auf die Magna Charta (1215) stützen. Das Parlament bestand aus House of Lords und House of commune. 1628: Entstand eine Neuauflage von der Magna Charta. Sie wurde Bill of Rights genannt. Nachdem Karl V umgebracht wurde entstand in England eine Republik unter Oliver Cromwell. 1660 kam Karl II an die Macht von England. 1688 wurde der Nachfolger von Karl II ins Exil vertrieben. Es gab also zwei Revolutionen in England: Die erste, als Cromwell die Republik errichtete und die zweite als die Konstitutionelle Monarchie unter der Führung von Wilhelm von Oranien (1688) errichtet wurde.
Annahmen Hobbes:
1. homo homini lupus Der Mensch ist des Menschen grösster Feind
2. Bändigen durch gemeinsame Aktion beziehungsweise Einrichtung, denn zoon politikon (lateinisch: animal sociale). Das heisst, dass der Mensch ein Rudel/Herdentier ist, aber nicht ein Einzelkämpfer.
Revolution in Frankreich
- zu hohe Steuern (ruinös)
- Armut, Hungersnot
- Moderen Technologien verringern Arbeitsplätze (Bsp. Mechanische Webstühle)
- Keine Sicherheit (Polizei) mehr! Staatsorgane arbeiten nicht/ zuwenig
Renaissance: Regierungsformen
Die Staaten in der Renaissance haben eine bestimmte Form. Die Regierung bestand aus einer Gruppe(„die Besten). Das nennt man eine Aristokratie. Dazu gab es an anderen Orten noch Monarchien(Alleinherrscher). Doch Demokratien gab es nirgends. Die ersten wirklichen Demokratien gab es erst nach der Französischen Revolution. Vor der Französischen Revolution gab es nur eine gelockerte Aristokratie, welche einer Demokratie ähnelt. Doch die Aristokraten hätten die Demokratie als Ochlokratie(Pöbelherrschaft) bezeichnet.
Königreich Frankreich
Das Französische Königreich war eine Monarchie unter der Führung (meistens) der Ludwige. Die Ludwige stammen von den Merowingern ab. Alle Karle hingegen von den Karolingern. Die Karle in der Französischen Herrschaftsgeschichte strebten nach dem Kaisertitel, wegen Karl dem Grossen. Die Karolinger starben dann jedoch aus. Die Kapetinger waren die Herrscher in Frankreich bis ins 14 Jahrhundert. Dazu noch waren sie Herrscher über Sizilien und Ungarn.
Machtverteilung in der Französischen Geschichte
Reformatoren und Kerzer
• Warum wurde Luther exkommuniziert(von der Kirche ausgeschlossen werden, vor allem bei Sakramenten)?
Er exkommunizierte sich eigentlich selbst, da er sich gegen die Kirche aufwandte und seine Lehren auch noch verkündete. So wurde Luther ein Kerzer. Die Kerzer sind ganz von der Kirche ausgeschlossen, also lebten sie zu dieser Zeit gefährlich. Sie gehörten nicht mehr zur Kirche, und sie haben einen eigenen Papst. Doch sie gehörten noch dem Christentum an, ganz im Gegensatz zu den Heiden.
Die Kerzer wurden verbrannt, damit sie nicht mehr auferstehen konnten. Das musste der Kirchenvogt, also der Kaiser anordnen. So musste Luther um sein Leben kämpfen. Dadurch verschärften sich seine Schriften immer mehr gegen die Kirche. Luther überlebte nur da er vom Landfürst beschützt wurde. Auch verbannte sich Luther selbst auf der Warteburg um sich zu schützen.
Viele Reformatoren hatten keinen Erfolg. Das waren die Vorreformatoren:
• Jan Hus, der aus Böhmen kam. Seine Anhänger, die Husiden wollten den Husismus in Europa verbereiten. Sie hatten sogar Militärische Mittel, wie Pistolen und Kanonen.
• Ein zweiter war der Engländer John Wiclif.
• Warum hatten Luther, Calvin und auch Zwingli erfolg und wurden nicht getötet?
Denn die Reformatoren bekämpften die Bauernaufstände gegen die Kirche.
(siehe Blatt Politische Entwicklung im Römischen Reich)
Die Reformation
Warum fand die Reformation statt?
Es gibt mehrere Gründe für die Entstehung der Reformation:
Der Humanismus ist ein Grund. Der Humanismus wurde von den Mönchen, welche Griechischkenntnisse hatten betrieben. Die Griechischkenntnisse hatten sie durch die vielen Griechischen Gelehrten erworben, die nach der Eroberung von Konstantinopel(1453) nach Westeuropa flohen.
Ein weiterer Grund ist die Kirche. Sie bildete eine heilige Hierarchie. Der Papst ist dessen Oberhaupt. Er liess grosse Kirchen und für sich einen grossen Palast bauen um seine macht zu zeigen.
Dazu herrschte im 16 und 17 Jahrhundert eine wirtschaftliche Prosperität, das heisst, dass die Länder mehr Geld als sonst hatten und somit auch noch die Gelehrten bei ihren arbeiten unterstützen.
Was geschah während der Reformation?
Re-formare heisst soviel wie rückbilden. Damit ist gemeint die alte Gestalt wieder annehmen. Diese alte Gestalt der Kirche findet man in den alten Bibeln. Deren Grundlagen Jesu Worte bilden. Denn Jesus predigte in Aramäisch (ähnlich wie Hebräisch). Paulus, einer seiner zwölf Jüngern, übersetzte die Predigten dann ins Griechische und machte sie den Nichtjuden zugänglich.
• Dogma -> Glaubenslehre (docere - lehren)
• Das Abendmahl ist der Grundsatz vom Neuen Testament der Bibel. Durch den Tod Jesu wurden die Sünden der Menschheit vergeben.
Reformation: Die Niederlanden
Die Niederlanden haben festgestellt, dass der Spanische König ein Tyrann war. Wenn er protestantisch gewesen wäre, hätte man ihn vermutlich nicht so streng behandelt und das ganze wäre nicht so eskaliert (hochgeschaukelt werden). Bei den Niederländern hat dass aber noch die Politik mitgespielt:
• Die Habsburger haben die Niederlanden geerbt. Das geschah da der Herzog von Burgund, Karl der Kühne, gestorben war. Er wäre gerne König von Habsburg gewesen doch, doch er war nur Herzog, deshalb gründete er das Orden vom Goldenen Flies, um wie ein König zu sein.
• Karl V gibt Deutschland einem anderen Herrscher ab, die Niederlanden jedoch behielte er für sich..
• Belgien sind eigentlich die Südlichen Niederlanden. Es wurde durch die Spaltung im Jahre 1581 der Niederlanden ei eigenes Land. Der Norden der Niederlanden wollte sich von dem Süden lösen. Das führte zu einem Krieg. Die Niederlanden(Norden) gewannen diesen Krieg, da ihnen die Engländer zur Hilfe kamen. Weil es einen Konflikt zwischen den Franzosen und den Spaniern gab, halfen die Engländern den Niederlanden. Denn sie kämpften ja beide um Burgund. So waren die Niederlanden von den Franzosen sicher. Denn bei einem Angriff der Spaniern auf die Franzosen würden die Franzosen sofort zurückschlagen. Den Spaniern blieb danach nur noch der Seeweg übrig. Die Engländer konnten den Niederlanden insofern helfen, indem sie den Nachschub der Spaniern übers Meer verhinderten. Denn gegen die gesamte Flotte der Spaniern konnten die Engländer nicht besiegen. Die grosse Englische Flotte gab es erst im 19 Jahrhundert. Die Engländer konnten den Niederlanden auch noch helfen indem sie einen Wisch (kleiner Zettel: Wechsel) einem Land in Europa schickten und somit viel Geld/Ware verschieben. Die Engländer verschoben ihr Geld zu den Niederlanden, indem sie einem Land, welches Schulden bei den Engländern hatte, schrieben, dass sie die Schulden den Niederlanden auszahlen sollen. Die Engländer unterstützen die Niederlanden, da beide calvinistischen/protestantischen Glaubens waren. Dazu herrschte noch eine Spannung zwischen den Engländern und den Spaniern, da
So will Spanien den Engländern Schaden. Dazu braucht Spanien eine grosse Flotte. Diese hatte Spanien auch im Jahre 1588 erbaut, sie wurde Armada genannt. Doch sie kam in einen Sturm und konnte somit von den Engländern und den Niederländern besiegt werden. Dazu waren die Schiffe der Armada so gross, dass sie die kleinen Schiffe der Engländer gar nicht trafen, und die Engländer viele Zerstören konnten.
Nebenbei:
Chef = Magister
Diener = Minister
Zimmerchen = Kabinett
Chefminister für Geschäfte = Premier Minister
Reformation: Die Niederladen
Die Niederladen haben festgestellt, dass der Spanische König ein Tyrann war. Wenn er protestantisch gewesen wäre, hätte man ihn vermutlich nicht so streng behandelt und das ganze wäre nicht so eskaliert (hochgeschaukelt werden). Bei den Niederländern hat dass aber noch die Politik mitgespielt:
• Die Habsburger haben die Niederladen geerbt. Das geschah da der Herzog von Burgund, Karl der Kühne, gestorben war. Er wäre gerne König von Habsburg gewesen doch, doch er war nur Herzog, deshalb gründete er das Orden vom Goldenen Flies, um wie ein König zu sein.
• Karl V gibt Deutschland einem anderen Herrscher ab, die Niederladen jedoch behielte er für sich..
• Belgien sind eigentlich die Südlichen Niederladen. Es wurde durch die Spaltung im Jahre 1581 der Niederladen ei eigenes Land. Der Norden der Niederladen wollte sich von dem Süden lösen. Das führte zu einem Krieg. Die Niederlanden(Norden) gewannen diesen Krieg, da ihnen die Engländer zur Hilfe kamen. Weil es einen Konflikt zwischen den Franzosen und den Spaniern gab, halfen die Engländern den Niederladen. Denn sie kämpften ja beide um Burgund. So waren die Niederladen von den Franzosen sicher. Denn bei einem Angriff der Spaniern auf die Franzosen würden die Franzosen sofort zurückschlagen. Den Spaniern blieb danach nur noch der Seeweg übrig. Die Engländer konnten den Niederlanden insofern helfen, indem sie den Nachschub der Spaniern übers Meer verhinderten. Denn gegen die gesamte Flotte der Spaniern konnten die Engländer nicht besiegen. Die grosse Englische Flotte gab es erst im 19 Jahrhundert. Die Engländer konnten den Niederlanden auch noch helfen indem sie einen Wisch (kleiner Zettel: Wechsel) einem Land in Europa schickten und somit viel Geld/Ware verschieben. Die Engländer verschoben ihr Geld zu den Niederlanden, indem sie einem Land, welches Schulden bei den Engländern hatte, schrieben, dass sie die Schulden den Niederlanden auszahlen sollen. Die Engländer unterstützen die Niederlanden, da beide calvinistischen/protestantischen Glaubens waren. Dazu herrschte noch eine Spannung zwischen den Engländern und den Spaniern, da
So will Spanien den Engländern Schaden. Dazu braucht Spanien eine grosse Flotte. Diese hatte Spanien auch im Jahre 1588 erbaut, sie wurde Armada genannt. Doch sie kam in einen Sturm und konnte somit von den Engländern und den Niederländern besiegt werden. Dazu waren die Schiffe der Armada so gross, dass sie die kleinen Schiffe der Engländer gar nicht trafen, und die Engländer viele Zerstören konnten.
Nebenbei:
Chef = Magister
Diener = Minister
Zimmerchen = Kabinett
Chefminister für Geschäfte = Premier Minister
Reformation in Deutschland
Hatte die Reformation in Deutschland Erfolg? Kurz:
Die Reformation hatte in Deutschland Erfolg. Karl V sollte eigentlich das Womser Edikt durchführen(gegen die Reformation vorgehe), doch durch Frankreich-Krieg wurde er davon abgehalten:
1521 Kriegserklärung
1526 Schlacht bei Pavia
1554 Waffenstillstand.
Danach hinderte der Vorstoss der Türken nach Ungarn das Vorhaben von Karl V in Deutschland. So hatte Karl V zu viel mit der Aussenpolitik zu tun, so konnte er das Womser Edikt nicht durchführen.
Ausführlich:
1521: Das Womser Edikt: Luther wurde von Landsherren beschützt. Ein Edikt ist ein Erlass einer Autorität. Luther lebte auf der Warteburg in Niedersaxen, wo er untertauchen konnte. Karl V führte Türkensteuer ein, das sind Steuern für den Krieg gegen die Türken.
Die Herzoge von Burgund waren zur Zeit der Reformation die Mächtigsten Herzoge in Europa. Burgund lag im heutigen Frankreich und sie waren die Konkurrenz der Franzosen. Das führte dann auch zum 100-jährigen Krieg. Eine der Hauptfiguren dieses Krieges ist die Jungfrau von Orléans oder auch Jean d’Arque genannt. Ursprünglich war es ein Krieg zwischen Frankreich und Burgund, doch später mischte sich auch noch England in den Krieg, auf der Seite der Burgunder in den Krieg ein. Karl V gründete einen Orden, er hiess Orden vom Goldenen Vlies. Es war ein Orden der Herrscher in Europa, und die Mitglieder mussten einen Kette tragen die so aussah:
Zu Tabelle:
Maximilian von Habsburg denkt er habe anrecht au Burgund, da (siehe Beiblatt)
Links:
1544 totaler sieg
mitte:
1521 1. Habsburgisch-Französischer Krieg
-1526:
1527: Sacco di Roma: Plünderung der Päpstlichen Stadt.
1526 2. Habsburgisch-Französischer Krieg
-1529:
1536 3. Habsburgisch-Französischer Krieg
-1538:
1542 4. Habsburgisch-Französischer Krieg -> Friede von Crépy
-1544:
1547: Franz I stirbt -> Heinrich VIII stirbt auch -> Regimewechsel in Frankreich
rechts:
1529: Sülejam I vor Wien
1532: Sülejam I vor Graz
Zu Reformation: Luther
Text 1:
- Luther ist ein Geistlicher gewesen. Er befasste sich mit seiner eigenen Religion.
Text 2:
- „Luther hat keine Sünden mehr, da er an Gott glaubt (Paradie)“. Dieser Satz gehört in die Rechtfertigungslehre(siehe Blatt Reformatorische Grundanliegen).
- Luther schrieb in seinen Interpretationen: „Sohn finde allein durch den Glauben.“ Solche Sätze durfte er einbauen.
Text 3:
- Kurfürstliche Gnade: Euer Gnaden: so sprach ein Normalsterblicher den Fürsten (alle Herrscher über einem Gebiet) an.
- Erzbischof Albrecht von Mainz: Er war zuständig für das Bischoftum von Mainz. Dazu war er noch einer der 7 Kurfürsten.
- 7 Kurfürsten: Sie wählen den König im grossen römischen Reich. Drei Kurfürsten waren geistlich und die anderen vier waren weltlich. Das heisst drei waren Priester, oder sonstige Geistliche und die anderen 4 waren Fürsten oder andere Oberhaupte von Regionen. Doch alle Kurfürsten waren hoch im Militär, sodass sie alles beherrschen und beschützen konnten. Der König von Böhmen, der Herrscher von Saxen, der Marktgraph von Marckenburg aber auch der Pfalzgraph beim Rhein waren Kurfürsten. (Pfalz kommt von pallatio -> Palast; Er heisst so, da er die Paläste verwaltete.)
- (Mönchs-)Tonsur: Schönes langes Haar war im Mittelalter ein Zeichen der Macht. So rasierten sich die Mönche die Haare ab, um zu zeigen, dass sie keine weltliche Macht haben. Diese Glatze wird (Mönchs-) Tonsur genannt. Lange Haare signalisierten, dass man in der Welt stand und etwas zu Sagen hatte.
Zur Frage 4b)
- Da die Geistlichen die Leute nicht vor dem Fegefeuer bewahren können.
Weiteres zum Ablass: (Do; 28.8.2003)
‚Pecca fortiter’ ist lateinisch und bedeutet ‚sündige tapfer’. Jesus sagte, dass eher ein Kamel durch das Nadelöhr (=kleines Personentürchen in den Stadtmauern), als ein Reicher in den Himmel kommt. Es war also nicht ganz unmöglich, kam aber auch doch nicht so oft vor. Nochmals zu dem, was eine Ablasszahlung ist: Ein Zeichen der Reue, also ein Reuebeweis.
Meisten bezahlte man seine Sünden ja mit dem Ablass, also mit Geld. Doch da man im frühen Mittelalter kein Geld hatte, gab es andere Strafen:
Pilgerreisen: =Wallfahrt, Kreuzzug→ Der Name Pilger kommt vom lateinischen, denn
dies bedeutet Wanderer. Auch die Pelerine kommt eigentlich vom
Wanderer her. Der berühmteste Pilgerweg Europas ist der Weg des
Heiligen Jakobs nach Compostela. (=Sant Jago di Compostela). Jakob
war dort nämlich begraben worden, hat ansonsten aber nicht besonders
viel damit zu tun. Viele Bauten (Kirchen) von dort wurden in ganz
Europa nachgebaut oder ähnlich gebaut. Ein weiterer sehr berühmter
Weg war der nach Jerusalem. In Jerusalem gibt es sehr viel, das man
sich unbedingt anschauen muss, so das Grab (Jesus), die Grabkirche, die
Stelle/ der Hügel, wo Jesus gekreuzigt wurde (Gollgotta) und der Weg
vom Palast zum „Todesplatz“, der Kreuzweg („Kreuzigungsweg“). Der
Kreuzweg umfasst 12 Stationen, die in den katholischen Kirchen auch
nachgebildet sind. Zu diesen 12 Episoden zählen folgende: Jesus, der von
Veronica gepflegt wird. Das Tuch, mit dem sie Jesus abgetrocknet hatte,
soll es mit den Gesichtszügen Jesus immer noch geben (doch es ist sicher
eine Fälschung). Eine zweite Episode ist die mit dem Dornenkranz. Und
weiter. Solche Pilgerreisen musste man oft für schwere und grosse
Sünden zurücklegen.
Rosenkranz: Mit den Gebeten, wie am 26.8.2003 erklärt.
Weitere Strafen wie am 26.8.2003 erklärt.
Der Grundsatz der Reformation → das Glaubenserlebnis: (Do; 28.8.2003)
Der Mensch selbst kann nicht über das Jenseits bestimmen. Ein Christ ist zu Lebzeiten selig und gerecht (also ein Kind Gottes), und zwar allein durch den Glauben an Gott. Diese direkte Verbundenheit mit Gott nennt man das Glaubenserlebnis. Dies ist auch der Grundsatz der Reformation.
Verurteilung Jesus: (Do; 28.8.2003)
Als Jesus getötet wurde, gab es noch einen anderen, der auch hätte getötet werden sollen. Dies war der Schwerverbrecher Barrabas. Doch die Leute durften entscheiden, wer von beiden noch am Leben bleiben solle. Sie entschieden sich für den Barrabas. (Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es).
Passionsmusik: (Do; 28.8.2003)
Passionsmusik ist Leidensmusik. Die berühmtesten Leidensmusiken schrieb Johann Sebastian Bach. Er schrieb insgesamt vier solche, denn es gibt ja auch vier Evangelien. Solche Passionsmusiken werden an den grossen Feiern der Kirche vom Chor gesungen.
→Siehe bitte unbedingt auch Gelbe- Liste←
Ketzer: (Do; 28.8.2003)
Einer, der nichts über die Bibel weiss, ist ein Ketzer.
Heinrich der Seefahrer ( 1394 – 1460 )
Prinz Heinrich der Seefahrer wollte einen Seeweg nach Indien finden, mit welchem die Reiche der Türken und Araber umgangen werden konnten. In Sagres unterrichtete Heinrich VIII in der ersten Marineschule der Welt. In dieser Schule entwarf er Expeditionen und rüstet sie mit Hilfe alter Reiseberichte auf. All dies ohne jemals selbst mitzufahren. Einer seiner grössten Triumphe war das Erreichen des „ Kabo Verde“. Die Ansicht der Geographen zu dieser Zeit war, dass je mehr man in den Süden kam, desto wärmer und lebensfeinlicher werde das Klima.
Ab der Guineküste finanzierte man die Reisen mit Hilfe von Sklavenhandel, so dass das Projekt, das Heinrich entworfen hatte, auch nach seinem Tod weiter finanziert werden konnte.
Hernàn Cortez ( 1485 – 1547 )
Cortés war ein spanischer Entdeckungsreisender. Er eroberte und zerstörte an der Spitze von einigen hundert Mann das Aztekenreich. Er wurde Bürgermeister in Santigo. Später stiess er nach Mexiko vor, wo er die Stadt Tabasco unterwarf. Er verbündete sich mit den Tlaxcalteken gegen die Azteken, die einen Aufstand gegen ihn durchführten. Nach dem Sieg, baute er auf deren alten Hauptstadt seine neue Stadt, Mexico-Stadt auf. Sie wurde eine der wichtigsten europäische Städte in Amerika. 1522 wurde er zum Generalkapitän und zum Statthalter von Neuspanien ernannt. 1536 entdeckte er die Halbinsel Baja California im Nordwesten Mexikos und erforschte die Pazifikküste von Mexiko.
Heinrich VIII ( 1491 – 1547 )
Heinrich VIII lehnte die Reformation scharf ab. Trotzdem kam es zu einer Abspaltung vom katholischen Glauben. Heinrich VIII wollte sich von seiner Frau scheiden lassen, da sie ihm keinen regierungsfähigen männlichen Nachfolger zur Welt brachte. Dies musste im 16 Jahrhundert vom Papst bewilligt werden. Der Vatikan bewilligte die Scheidung jedoch nicht. Also ernannte er sich selbst zum Papst und zwang die Bischöfe von England der Scheidung zuzustimmen und ihn als Papst anzuerkennen. So entstand die sogenannte anglikanische Kirche. Der König nannte sich nun „God’s vice-regent and Christ’s vicar.“ Der Papst verbannte ihn aus der Kirche.
Philipp II ( 1527 – 1598 )
Philipp II wollte den katholischen Glauben durchsetzen. So musste auch die Niederlande dem Glauben des spanischen Königs folgen. Er versuchte damit gegen den bereits in die Niederlande eingedrungenen Calvinismus anzukämpfen. Dies gelang ihm nur schwer, aus welchem Grund er auch 1567 eine starke Truppe mit dem Feldherrn Alba in die Niederlande sandte. Dieser taktische Zug führte jedoch zum genauen Gegenteile des erwünschten Ergebnisses. Die Härte des Königs führte zu einer allgemeinen Erhebung gegen die spanische Herrschaft, was die Ausbreitung des Calvinismus zur Folge hatte. Den Nachfolgern Albas gelang es ebenfalls nicht diese Region unter Kontrolle zubringen. Nachdem Willhelm von Oranien ermordet worden war. Kam es schlussendlich durch den Sohn Willhelms zu einem zwölfjährigen Waffenstillstand mit Spanien. Dieser bedeutete die faktische Anerkennung der Unabhängigkeit der Niederlande. Schlussendlich versuchte Philipp II mit Hilfe der Armada England zu erobern.
Elisabeht I ( 1533 – 1603 )
Nach dem Tod von Maria Tudor, kam Elisabeth I an die Macht. Sie führte die romfreie anglikanische Kirche wieder ein. Die katholischen Gottesdienst Rituale und weiteren grundliegenden Fragmente des katholischen Glaubens wurden beibehalten. Die Glaubensrichtung veränderte sich jedoch sehr stark. So wurden auch protestantische Vorstellungen hinzugefügt, was zur Abschaffung des Priesterzölibats führte.
Elisabeth hatte sich durch ihre Aussenpolitik bereits grosses Ansehen geschaffen, denn sie vermied so gut wie nur möglich Konflikte mit dem viel mächtigeren Spanieren. Ende des 16 Jahrhunderts hielt sie ihr Königreich für genügend Stabil um eine Ausseinandersetzung mit Spanien zu wagen. 1588 wollte Spanien eine Invasion Englands durchführen. Die gesamte Flotte, die Armada wurde jedoch geschlagen. Elisabeth hatte in der Zwischenzeit die aus Schottland geflüchtete Maria Stuart, die Anspruch auf den Thron gehabt hätte, hinrichten lassen.
Die Unabhängigkeit von der Niederlande und England
Im 15 Jahrhundert wurde es in Europa unruhig. Denn die Niederlande und England wollten unabhängig werden:
Die Niederlande
1581 führte die Niederlande einen Krieg gegen Spanien.
Aber weshalb gegen Spanien?
Und wie kommt es dass die Niederlande zu Spanien gehörte?
Diese Fragen werfen sich auf. Karl der Kühne war der letzte Herzog vom Burgunderreich, wozu Spanien und viele andere Länder gehörten. Doch etwas später, als die Tochter von Karl dem Kühnen Maria die Niederlande erbte, kam auch noch das Burgundreich dazu. Also besass sie die Niederlande und das Burgundreich. Maria heiratete Maximilian I aus Habsburg(Spanien gehörte zu Habsburg). Damit regierte in den Niederlanden für eine Weile (bis wieder ein König kommt—Sohn von Maria und Maximilian I) ein Statthalter/ Stellvertreter(Oranier).
Doch da erstens der absolutistische Monarch gegen die Generalstaaten war und die Katholische Kirche sich gegen die Calvinistische Kirche (Nördlicher Teil der Niederlanden) durchzusetzen versuchte, entstand ein Krieg--- der Unabhängigkeitskrieg. Dieser Krieg dauerte von 1581 – 1648 und endete mit der Unterteilung des grossen Reichs in die Generalstaaten. Wie die heutige Niederlande.
England
England ist seit dem 15 Jahrhundert eine Dynastie. Die Familie Tudor ist seit Heinrich VII an der Macht.
Heinrich VII hatte einen Sohn, Heinrich VIII, doch dieser hatte keinen Sohn, dem er das Erbe zuschreiben konnte (Nur für kurze Zeit ----er starb nach kurzer Zeit). Da er von dieser Frau, mit welcher er verheiratet war keinen Sohn kriegte, wollte er sich scheiden lassen. Doch im späten Mittelalter musste man dafür eine Kirchliche Genehmigung haben. Doch das Päpstliche Gericht lehnte die Scheidung ab. Da ernannte sich Heinrich VIII zum Papst. So war er nun König und Papst zugleich. (Seine Kirche war die „ Angelikanische Kirche“, welche nach der Reformation calvinistisch wurde. Heinrich VIII hatte viele Frauen, doch nie bekam er mit einer Frau einen Sohn. Und so liess er viele Frauen umbringen oder zumindest einkerkern. Daraus kam nur eine taugliche Tochter heraus, welche Elisabeth I hiess. Sie war eine gute Frau und schaffte ihr Leben lang unverheiratet zu regieren (normalerweise musste ein Frau einen Mann als „Beihilfe“ haben). Ihr Königstitel war unangefochten und setzte sich gegen Maria Stuart (Königin von Schottland), ihre Konkurrentin, im Staat durch. 1588 besiegte sie die Spanische Armada. Nach Elisabeth I schloss man England und Schottland zu einem reich zusammen, Grossbritannien. So kamen die Königsfamilie Stuart an die Macht, im Jahre 1603(König Jakob I). Dieser hatte einen Sohn namens Karl I. Er regierte absolutistisch und gegen das Parlament. Dadurch wurde er im Jahre 1649 von den Ständen abgesetzt und, als Höhepunkt sozusagen, noch ermordet. 1660 holten die Engländer gleich zwei König zurück, namens Karl III und Jakob II (nach 11 Jahren). Beide waren von katholischer Konfession. Da die Stände keinen katholischen König wollten, entwickelte sich einen Streit zwischen den Ständen und den Königen. 1688 eskalierte dieser Streit schliesslich, da Jakob II einen Sohn bekam. Denn dieser würde dann König und ist auch katholisch. So wurde Jakob II abgesetzt. So kam seine Schwester Maria an die Macht.
Da seine Schwester mit Willhelm III von Oranien verheiratet war, eroberte Willhelm III ganz Grossbritannien. Er kämpfte gegen die Leute von Jakob, doch schliesslich wurde er vom Parlament eingesetzt. So erreichte er eine konstitutionelle Monarchie, das heisst der König ist an die Verfassung gebunden, darf aber sonst unangefochten regieren. Hier war noch keine Spur von Demokratie zu sehen, diese kam erst 200 Jahre später. (In der Demokratie wird die Legislative vom Volk gewählt)
Der dreissig jährige Krieg (1618-1648)
Der Böhmisch-Pfälzische Krieg (1618-1623)
• Verbündung von Böhmen und der Pfalz: 1618
• Angriff auf Wien und Gegenangriff am Weissen Berg
• Ferdinand II, ein Habsburger war Kaiser und er wollt König von Böhmen werden. Die Fürsten, Bischöfe und die Stände wählen dann jedoch Friedrich(V) von der Pfalz als König von Böhmen. Die Böhmer waren Protestanten, durch Jan Hus. Ferdinand II war katholisch( denn der Papst muss den Kaiser beschützen). Und Friedrich V war protestantisch.
• Böhmen wurde durch Eroberung habsburgisches Verwaltungsgebiet. Jetzt wollten die Habsburger die Böhmer zu Katholiken machen. Einige, die konnten flohen nach Holland, Dänemark, Zürich, Basel, Genf, Bern ( das sind alles protestantische Orte). Pfalz wir zerstört, auch durch die Habsburger. Die Pfälzer verlieren die Kur-Würde dafür bekamen sie die Bayern.
Der Dänisch-Niedersächsische Krieg (1625-1629)
Danach weitete sich der Krieg weiter nach Nord-Westen aus. Tilly eroberte Westfahlen wegen den protestantischen Verbündeten der Pfälzer. Die Dänen ( unter König Christian) greifen ein, um Protestanten und sich selbst zu schützen, jedoch erfolglos.
Der Schwedische Krieg (1630-1635)
Schweden hilft den Dänen. Sie besiegen den Kaiser in der Pfalz. Doch bei dieser Schlacht fällt der Schwedische König Gustav Adolf. Dann greift der Graf von Wallenstein (Waldstein) ein. Er liess von Böhmen seine Ausrüstungen zahlen und er greift für den Kaiser (Tilly) in den Krieg ein. Obwohl Schweden gute Kämpfer waren verloren sie, da sie keinen König mehr hatten. Darauf wurden sie zurückgetrieben.
Französisch-Schwedische Krieg ( 1635-1648)
Dann mischte sich noch Frankreich in den Krieg ein. Und das wegen dem Krieg um Burgund. Sie hatten auch Interesse an den Südlichen Niederlanden, denn diese waren vom Kaiser(Tilly) und Spanien besetzt. Deshalb waren die Franzosen von den Habsburgern umzingelt, was eine Übermacht für sie war. Darauf griffen sie ein, und zwar nach Süd-Deutschland(Pfalz).
(siehe auch Karte)
Der Westfälische Frieden: 1648, das Ende des dreissigjährigen Krieg. Er wird auch Frieden von Münster genannt, denn niemand wollte mehr Krieg.
Im allgemeinen siegten die Franzosen in diesem Krieg. Frankreich wird dank dem 30 jährigen Krieg zur grossen Europäischen Macht. Das 17 Jahrhundert war das französische Jahrhundert. Das grosse Vorbild: Ludwig XIV (14). Er resigniert in Versailles in Paris. Überall wollte man Versailles nachbauen. Ludwig XIV ist wirkte auch in den Barock. Ludwig XIV konnte so viel bewirken, da er viel Steuern einnahm. Das ist auch der Grund, weshalb er mit den Ständen, die die Steuern bewilligen mussten, oft streit hatte.
Ab 1648 ist die Schweiz ein unabhängiger Staatenverband, sie gehörte nicht mehr zum römischen Reich.
Von diesem Krieg ist im allgemeinen sehr viel überliefert, da viele Texte und Geschichten darüber erzählt und geschrieben wurden.
Die Regalien des Königs/Die Rechte des Königs
Um regieren zu können braucht man Geld, welches ein König mit Zöllen, Steuern und Strafen. Doch die für die Genehmigung für die Erhebung von Steuern kostete auch. So musste der König mit Anteilen an der Regierung, Landstücken, Rohstoffen, einem Geleit, dem Münzrecht, dem Bergrecht, usw. verteilen.
Anfang konnten die Könige Landstücke verteilen, doch mit der Zeit gab es kein Land mehr zu verteilen. Dies war im 12 Jahrhundert, danach gab es eine ca. 100 Jahre andauernde Krise. Dann musste der König sein Geld durch Geldverleihung eintreiben. Meisten vermieteten Juden ihr Geld (sie waren die einzigen die das machten, doch sie verlangten Zins),doch als der König dann das Geld nicht mehr zurückzahlen konnte, und den Zins sowieso nicht mehr bezahlen konnte, liess er den Vermieter des Geldes einfach umbringen.==> Judenverfolgung. Und später als man bessere Mittel für die Ausgrabung und Bearbeitung von Rohstoffen hatte konnte der König einem Bauern/einem Adeligen Rohstoffe geben, oder die Erlaubnis das er Rohstoffe ausgraben darf.
• Das Geleit: Der König kann einem Bauern ein Geleit geben, das heisst er bekommt einständiger Beschützer.
• Das Münzrecht: Das erlaubt einer Person eigene Münzen herzustellen.
• Das Bergrecht: Das erlaubt einem (Bauern-)Betrieb Bergbau zu betreiben
Doch da die Besitzer/Eigentümer (er beschützt die Bauern) der Bauern der Adel(meistens Hochadel) war, musste der König mit dem Besitzer verhandeln.
Die Reformation
Der Reformation voraus ging der Vorreformator Jan Hus ca. 1415 n. Chr.. Die Reformation krempelte ganz Europa um. Der Gedanke der Reformation ist: „Das Leben selbst ist ein Gottesdienst.“ Im Zeitalter der Reformation beginnt die moderne Denkensweise und Arbeit:
„Arbeiten→Geld sparen→anlegen→Häuser bauen.“
Die Reformatoren:
(Jan Hus 1415 n. Chr. Er war Priester und zugleich Vorläufer der Reformation; er kam aus Tschechien.)
• Calvin Er war von Genf und er verbreitete den Glauben in Genf und in der ganzen protestantischen Welt: Grossbritannien, Irland, Amerika*, Schweden, +, +, +
• Luter Deutschland, Böhmen(Tschechien) und Österreich
• Zwingli In der Schweiz → Protestantische Kirche
1415 n. Chr. 1) Jan Hus; Vorreformator
[2) „Eroberung des Aargaus]
1517 n. Chr. Beginn der Reformation durch Luthers These
Nach dem Beginn der Reformation entstand ein Krieg. Es kämpften die Helvetier gegen die Spanier. Die entscheidende Schlacht war am 1515 n. Chr.. Diese Schlacht verhinderte, dass Luther bekämpft wurde. Also war die Reformation erfolgreich.
Ab 1555 n. Chr. herrschte Augsburger Religionsfrieden.
DOCH: Noch heute herrscht in Irland kein Friede, verschiedene Konfessionen
Die Judenverfolgung
Die Judenverfolgung wurde schon viel vor Hitler ausgeübt. Schon 1000 Jahre vorher verfolgte man die Juden in ganz Europa. Im Mittelalter stellten die Könige unter Schutz damit nicht alle Juden umgebracht wurden. Wenn ein Jude doch umgebracht werden sollte liess der König ihn bestrafen (immer Versuch geblieben) oder er drückte ein Auge zu und liess den Mörder gehen. Im 19 Jh. Richtete man in Europa verschiedene „Gettos“ ein, in welchen Lagern die Juden leben durften, woanders nicht.
Frankreich exportierte also die Revolution(Die Devise war: Freiheit, Gleichheit, Nation). Napoleon war Kaiser von Frankreich. Er war erster Konsul und ernannte sich zum Kaiser und seine Frau krönte er auch. Als es den Franzosen einmal gelang die ganze Englische Flotte auszuschalten, hängten die Franzosen eine Kontinentalsperre zu England an, um sie auszuhungern. Um diese zu erstellen musste er Russland angreifen. Napoleon stellte die grösste Armee auf, welche mit vielen Kontingenten aus verschiedenen Ländern verstärkt. So besetzten die Franzosen Moskau, doch Moskau brannte aus ungeklärten Gründen herunter. So mussten sich die Truppen zurückziehen. Doch es kamen nur ein zehntel der Ganzen Armee zurück. Das war ein sehr grosses Unglück. Die Schweizer Kontingenten mussten noch keine grossen Verluste einbüssen, doch beim Überqueren des Flusses Peresina starben auch viele Schweizer. Danach richtete Napoleon das Neue Helvetien ein: La republic une et d’indivisible.Doch schon wenig später stritten sich die Helvetier ob der Staat zentralistisch oder föderalistisch sein soll. Da sie fast keine Waffen hatten nannte man diesen Krieg Stöcklikrieg. Im Stöcklikrieg zog sich die CH- Regierung bis nach Fribourg zurück, wo sie Napoleon um Hilfe riefen. Napoleon gab den Schweizern eine Meditationsverfassung(=Vermittlungsverfassung). Danach funktionierte es in der Schweiz.
Dann wurde Napoleon abgesetzt und die Französische Königsfamilie Burbonen kamen an die Macht. Doch irgend wie schaffte es Napoleon noch einmal 100 Tage zu regieren. Doch danach nahm man ihn wieder fest und verbannte ihn auf die Insel Waterloo.
1815 fand der Wiener Kongress statt. Er bewirkte
• Schweizerische neutrale Bund: Zur Eidgenossenschaft kamen noch die Kantone Genf, Wallis und Neuenburg dazu. -- Sie wirkte als Pufferstaat.
• Die Vereinigung der Niederlanden.
• Kongresspolen Personalunion entsteht: 1 Herrscher mit 2 Kronen.
Der Wiener Kongress ist der Beginn der Restauration. Also der Wiederherstellung vorrevolutionären Zuständen. Doch kein Kongress konnte diese Menschenrechte wieder abschaffen. Da diese Ideen in den Köpfen des Volkes festsass. Im Jahre 1830 versuchten die Franzosen die vorrevolutionären Zustände wieder herzustellen mit dem Bürgerkönigtum. (König: Louis Philip) Das heisst dass die Könige nicht mehr den Heiligen Göttern sondern den Bürgern dienen. Dann kam in den Verfassungen der neue Begriff der Liberalisierung auf. In der Schweiz am meisten, da man eine Schweiz ohne Vorurteile wollte.
Belgien:
Doch auch nach der Restauration gab es in Europa noch Länder, welche noch keine Nationen waren. So zum Beispiel Deutschland, Italien und Österreich.
1847 gab es in der Schweiz einen Bürgerkrieg, den Sonderbundkrieg. Ein Führer war Henry Dufour, er versuchte den Krieg möglichst schnell auszuführen damit keine Rachegefühle entstehen. So entstand schon 1848 die Schweizer Verfassung. Zur gleichen Zeit fand in Frankreich eine weitere Revolution statt. So wurde Frankreich zur 2. Republik. Dazu hatten die Länder Österreich, Ungarn, Italien und Böhmen Revolutionen(Radecki, Windischgrüz). In Deutschland fand auch eine Revolution statt doch man schaffte es nicht Deutschland zu einigen. Wenigstens erstellte man eine liberale Verfassung.
1848 war auch das Ende des Revolutionszeitalter.
Die Französische Revolution
Auslöser für die Französische Revolution war die Amerikanische Revolution.
Ideologisch wollte Frankreich: politisch:
• Gleichberechtigung Finanzkrise des Staates
• Demokratie
So rief man 1789 die états généraux(waren lange Zeit nicht zusammengekommen). 3.Stand sagten: Wir vertreten und wir sind das Volk, In uns ist die Nation versammelt. Darauf schlossen die Stände mit dem König(Luis XVI) den Ballhausschwur (König sagte das vermutlich einfach so, denn während die Regierung in Ballhaus diskutierten, liess er seine Truppen in Paris versammeln. Wodurch die Pariser unruhig wurden und griffen schliesslich den König und seine Truppen an: Bastillesturm am 14. Juli 1789. Von diesem Zeitpunkt an hatte der König in Frankreich nichts mehr zu sagen. 1791 wurde dann die neue Verfassung (bei Amerikanern abgeschaut) erstellt, welche etliche Male kopiert wurde und im 19 Jh. zum Bestseller.
Im Bereich der Ideologie in Frankreichs spielte der Genfer JJ. Rousseau aus Genf eine grosse Rolle. Er erfand eine neue Staatsform, welche in Frankreich eingeführt wurde (Gewaltenteilung). Er wirkte in den Ständen mit und hatte das Veto- Recht, welches er oft benutzte.
Darauf erklärte Frankreich den umliegenden Ländern mit Emigranten (hauptsächlich Adelige) den Krieg an. (fataler Fehler mit verheerenden Folgen für Frankreich) Denn früher meinte man wenn andere Länder von aussen Druck auf das Land ausüben gäbe es auch Unruhen im Landesinnern. Für den ersten Moment war dieser Schritt katastrophal. Denn kürz nach der Kriegserklärung, standen die Österreichischen und Preussischen Truppen schon an der Grenze, kampfbereit. Dies geschah so schnell da die Emigranten (vorwiegend Adelige) die Franzosen verraten haben damit sie so schnell wie möglich wieder nach Frankreich gehen können. Sie waren in den Augen der Pariser und des Königs Landesverräter. 1793 wurde der Frz. König abgesetzt und ein halbes Jahr später hingerichtet. Nachdem gab es eine allgemeine Katastrophe, denn eigentlich sollte dann ein neuer König an die Macht kommen, doch damals wurde Frankreich zu einer Republik (die erste von Frankreich). Eine Republik braucht eine Verfassung, das hatten die Franzosen schon gemacht, doch sie wurde nie eingeführt oder angewandt. Also kam die Notstandsregierung: Comité du Salut Public. Dieser Ausschuss löste sowohl die innen als auch aussenpolitischen Problemen unter der Führung von Robespierre (er führte eine Diktatur und rettet so die Nation). Innenpolitisch: Ausrottung der Revolutions-Gegnern; aussenpolitisch: militärische Abwehr. So konnten die Franzosen ihr Land verteidigen. Doch 1794 kommt zu den Französischen Gegnern, zu Österreich und Preussen noch England mit ihrer sehr grossen Flotte. Die Landheere konnte Frankreich ausschalten doch es gelang ihnen nie die ganze Flotte auszuschalten. 1794-1804 eroberten die Französischen Truppen Europa. Sie waren so stark durch: l’iberté; l’égalité; Fraternité.
(Freiheit; heisst Gleichheit doch bedeutet gleiche Rechte; In Richtung von einer neuen Staatsform: Nation – Ein Volk von Brüdern; Soweit unser Volk geht, geht unser Staat : Ursprüngliche Idee von Rousseau.
In Amerika gab es um 1800 Indianer (Ureinwohner), Franzosen, Engländer (Kolonisten) und Engländer (Soldaten von Mutterland). Unter den Kolonisten gab es aber auch noch solche, welche für den König kämpften – Königstreue. Die anderen wurden die Aufständischen, die Rebellen oder die Insurgenten(Insurrektion – der Aufstand) genannt. Die Franzosen kämpften auf der Seite der Insurgenten. Die Folge auf die Französische Revolution: Die Menschenrechte. Alle im Krieg erfolgreichen Leute brachten diese nach Europa. Die Feldzüge der Franzosen:
Der „Schweiz-Feldzug“ fand recht rasch statt, da die Wattländer schon einige Zeit zuvor die Franzosen schon um Hilfe baten: Sie wurden allmählich von Bernern unterdrückt (auch noch andere Kantone). So befreiten die Franzosen die Unterganggebiete → die Kantone entstanden.
Gleichberechtigung + Demokratie: Wie kommt ein Bürger in eine Regierung, welche absolutistisch ist?
Man musste versuchen Diener des Königs zu werden, die nennte man Minister. Den König nannte man Magister. Oder man wurde Hofschranze, welche dem König den Alltag erleichterten.
Heute noch: England: Prime Minister – Tony Blair
Frankreich: Premier Minister
Deutschland: Bundeskanzler – Schröder
Alle Könige hatten ein Kabinett In Frankreich war es die Ministerrunde. Wo sich die Intellektuellen versammelten
Heute in Italien: eine kleine Kammer mit fliessend Wasser
Finanzkrise: Man durchzog ganz Frankreich mit Strassen und Kanälen, so verlor der Staat sein Geld. Wenn nach den Strassen und Kanalbauten noch Geld übrig blieb führten sie einen Krieg und verloren dadurch das restliche Geld (7-jähriger Krieg, Unabhängigkeitskrieg von Amerika). Wenig Geld verdiente der Staat durch Aktien. Viele Leute kauften Aktien beim Staat, doch nach kurzer Zeit waren sie nichts mehr Wert (Börsenspekulation). Dazu kam noch die Klimaverschlechterung und die Bauern hatten keine guten Ernten mehr und verloren alles. So kamen die Gelehrten und Gläubigen zusammen und mussten feststellen, dass der Staat Bankrott war. (Bankrott: man hat als Zeichen seinen Tisch auf dem Markt zerbrochen.
Neffe von Napoleon wanderte in die Schweiz aus und brachte den Thurgauern den Umgang mit Kanonen bei. Er brachte sie auch zu militärischen Truppen: So entstand das Napoleon-Monument: Das Schloss am Bodensee.
Die Expansion der Türkei (Legende zu Karte)
Karte 1:
Kleinasien wurde erst im 11 Jahrhundert von den Türken erobert. Vorher liess sich die Familie der Selçut in Anatolien nieder. Erst danach kam die türkische Familie Osmanen. Diese eroberten die ganze Türkei und vereinigten es zu einem Reich. Die Osmanen machten auch den Sprung auf das Festland hinüber und eroberten dort Griechenland. Nur Konstantinopel konnten sie nicht erobern (Festung und Stadt ). Diese Stadt gehörte zum Römischen Reich und wurde noch lange vom Festland her, übers Meer, versorgt.
Karte 2
Die Türken expandierten auf dem Festland in Richtung Norden und stiessen auf Kosovo(Amselfeld). (Schlacht von Amselfeld). Anschliessend eroberten sie fast die ganze südliche Hälfte des Donauraums . Somit konnten sie auch 1453 n. Chr. Konstantinopel erobern . Danach stiessen sie weiter Richtung Norden vor und besiegten 1526 n. Chr. Ludwig II von Ungarn. (Die Erben wären eigentlich die Habsburger gewesen, doch den grössten Teil des Landes nahmen die Türken ein. Dann belagerten die Türken Wien, doch dann wurde Wien durch den Polnischen König befreit.
Das Ende der Türkischen Expansion!
Die Österreicher drängten dann die Türken zurück. 1718 hatten die Österreicher die Türken bis nach Belgrad zurückgedrängt .Ein Nationalheld der Österreicher ist der savoyer(Turin ist eine savoyer Stadt) Prinz Eugen, weil er Belgrad eroberte. Diese Grenze hielte 200 Jahre lang an. Diese Grenze war die Wehrbauern Militärgrenze. Dort siedelten die Österreicher Slowenen, Serben, Ungaren, Kroaten usw., welche als Abwehr gegen die Türken dienten.
Die Entdeckung Amerikas
Der Bekannte Entdecker von Amerika ist Kolumbus. Doch vor ihm entdeckten schon viele Europäer diesen Kontinent. Doch da diese nicht schriftlich festgehalten wurden vergass man das schnell wieder. Zum Beispiel Björn Herjuvson.
Er wollte mit seinem Segelschiff nach Grönland fahren:
Es war schönes Wetter als er aufbrach, doch als er weit vom Land weg war kam dichter Nebel auf und sie konnten sich nicht mehr orientieren. So kam er an 4 Ländern vorbei. Anhand der Überlieferungen konnte man erkennen, dass er 3-Mal an der Küste von Amerika entlang/vorbei fuhr, und das vierte Mal an Grönland. Er ging die ersten drei Mal nicht an Land, da das Land nicht seinem Bilde von Grönland entsprach.
Das vierte Land das er sichtete war, wie er vermutete, Grönland. Sein Vater lebte dort und starb, nachdem sein Sohn angekommen war. Björn blieb aber trotzdem in Grönland.
15 Jahre später brachen die bekannten Entdecker auf, um die Neuen Länder zu entdecken.
Wie überquerten die Wikinger den Atlantik?
Sie überquerten den Atlantik mit ihren Wikingerbooten. Diese waren ca. 15 auf 5 Meter gross und waren wie eine Halbe Nussschale. Also oben offen. Als Antrieb hatten sie ein grosses Segel, welches in der Mitte des Bootes an einem Masten befestigt war. Das Überqueren des Atlantiks mit solchen Booten ist und war sehr gefährlich.
Die Ruderboote der Wikinger dienten nur zu Raubfahrten, den Küsten entlang und sie waren sehr klein.
Um zu Steuern hielten sie einfach ein Ruder hinten links ins Wasser. So kam es dass man die linke Seite, in der Schiffssprache Steuerbord nennt. Sie konnten damit nicht sehr gut steuern und deshalb nur fahren, wenn der Wind von hinten ins Segel blies. (Skizze rechts).
Die Nachfolger der Wikinger erfanden dann ein Boot mit der Steuerung nach hinten. So konnten sie immer fahren, sogar wenn der Wind von vorne kam (siehe Kreuzen).
Das Kreuzen: Wenn der Wind von vorne kam, fuhr man einfach im Zick-Zack in Richtung Ziel. Das konnte man nur mit Schiffen die das Steuer hinten hatten, da man gut steuern können muss.
Wie süsste man früher seine Speisen?
Zur Zeit der Wikinger kannte man den Zucker noch nicht in Europa. So musste man seine Speisen mit anderen Mitteln süssen. Den Zucker kannte man in Europa erst 200 Jahre vor uns. Etwas süsses für die Wikinger war der Tau auf den Blättern. Doch noch süsser war für sie Honig, doch dieser war so teuer, dass sich ihn fast niemand leisten konnte. So legte man Früchte ein, um etwas süsses zu haben. Zum Beispiel Birnensaft.
In Amerika gab es keine Bienen, so süssten sie ihre Speisen (auch heute noch) mit Ahornsaft. Doch dieser war nicht sehr süss, doch es musste genügen.
Um etwas süsses noch süsser zu machen kochte man es einfach ein (Weniger Wasser—mehr Konzentration des Fruchtzuckers). DOCH: Holz war teuer.
Deutsche Einigung
Allgemeines:
Der liberalistischste Staat Mitte des 19.Jahrhunderts ist die Schweiz, weil sie die Revolution am besten umgesetzt hat.
Bis ins Jahre 1870 war Napoleon der Dritte Kaiser vom Frankreich. Frankreich hatte Pech mit ihrer Revolution und es klappte nicht. Erst 1870 hatte Frankreich die 3. Republik gegründet, welche dann auch bis zum 2.Weltkrieg anhielt.
Auch Deutschland hatte Pech mit ihren Revolutionen und es gab keine Nation. Ebenfalls erst 1870 gab es eine Art deutschen Staat, dazu aber später noch mehr.
Italien hatte leider auch Pech mit ihrer Revolution gegen die Österreicher, denn sie wurden bei einem Befreiungsversuch von diesen einfach fertig gemacht und zusammengeschlagen.
1848 war die Deutsche Einigung ja misslungen. Erst 1870/1871 tat sich etwas: Der preussische Kanzler Bismarck machte den preussischen König zum Deutschen Kaiser! Er hatte schon lange gegen Napoleon gestichelt, solange, bis dieser Krieg gegen Deutschland wollte. Die Deutschen nahmen dann Napoleon gefangen, zogen weiter nach Paris und schliesslich brach Frankreich zusammen. Im Spiegelsaal vom Schloss von Versailles liess sich dann der preussische König zum deutschen Kaiser proklamieren; d.h. er liess sich dies. Dann machte er einen Burgfrieden, welcher soviel bedeutet wie, dass es im innern einer bedrohten Gemeinschaft friedlich sein muss. Bismarck erzeugte einen äusseren Druck, damit die anderen Könige mitmachen mussten, da sie ja sonst quasi nicht national genug waren. So entstand also das Kaiserreich Deutschland, welches es auch heute in einer verkleinerten Form noch als Bundesrepublik Deutschland gibt. All dies war ein massiver Schritt gegen die Liberalisierung:
Damals hiess es: "Italien soll sich erheben!". Diese Ansicht wurde von der italienischen liberalen Bewegung, dem Risorigimento (von risoreere') vertreten. Ihr Anführer war Nikleu, ein Savoyer. Die Savoyen fechten dann einen Krieg aus und erst 1860 gelang es ihnen dann Österreich zu besiegen, da die Österreicher da gerade gegen die Preussen kämpfen mussten. Der Zug der 1000, der von einem im Exil Spanien lebenden namens Garibaldi ausgeheckt und geplant wurde, zog durch Sizilien und Savoyen, worauf der König Angst hatte, der Zug könnte sich zu sehr vergrössern so besiegte er Neapel, damit der Zug nicht noch mehr Anhänger bekam. Dies ist eigentlich die Geburt des neuen" Italiens.
Doch zuerst konnte Rom nicht dessen Hauptstadt werden, da der nicht liberalistische Papst, der von Frankreich gestützt wurde, noch da war. Erst 1870, also fast zehn Jahre später, wurde Rom die Hauptstadt Italiens. Zur Republik wurde Italien dann erst nach dem 2. Weltkrieg:
*Risorigimento
*Nukleus: Savoyen
*italienisch - österreichische Kriege
*Zug der 1000 (Garibaldi)
*1870 Rom italienisch
Der bekannte und beliebte Musiker und Komponent Giuseppe Verdi hätte eigentlich italienischer König werden sollen, da man VERDI wie folgt auffassen kann:
Vittorio
Emanuele
Re (=König)
D'
Italia
Also, Vittorlo Ernanuele, der König von Italien
Die Träume der Länder:
1821 löste sich Griechenland unter Mithilfe von ganz Europa, insbesondere von England und Russland, von den Türken
1911 werden die Türken abgelöst, wobei vor allem Russland half und es einen Krieg zwischen Russland und der Türkei gab. Doch sobald die Russen zu Nahe an Istanbul herankamen, griffen sie ein, denn die Europäer wollten ein Gleichgewicht zwischen den Türken und sich selbst, und nicht, dass diese zu mächtig wurden. 1911 wurden dann also (weil oben) Rumänien, Bulgarien, Serbien (--> Grossserbien?) und Albanien zu selbstständigen Staaten. Albanien wurde erst von England als Sperrriegel eingerichtet, so dass die Serben keinen Meeranschluss hatten und zu mächtig werden konnten:
Der Böhmische Krieg
Die Habsburger und ihre Süddeutschen Verbündete griffen Norddeutschland an. Da Schweden an Norddeutschland Interesse hatte, kamen sie Norddeutschland zu Hilfe. Doch dabei fiel der Schwedische Held Gustav Adolf I und die Schweden zogen sich wieder zurück. Dann kam noch Frankreich zu Hilfe und mit Hilfe derer konnten die Norddeutschen die Habsburger und die Süddeutschen besiegen.
Dieser Krieg war eigentlich schon ein Weltkrieg, da alle Staaten von Europa daran beteiligt waren.
14-15Jahrhundert: Entwicklungsschub in Europa
Doktortitel usw.
Nachdem ein Adeliger die 7 artes liberales studiert hat, nannte man ihn magister artium. Danach ging dann direkt das Theologie Studium los. Diesen Titel hat man bis heute hin im angelsäxischen (englischen Bereich) behalten: m.a.. Bei uns nennt man diesen Titel das Lizenziat (Diplom), bzw. licentiat. Abgekürzt nennt man diesen Titel heute: lic. phil. (licentiat philosophiae). Die nächste Stufe bei uns ist dann der Doctor (Philosophiae). Das entspricht dem angelsäxischen PhD. Nach wieder einigen Prüfungen und viel Arbeit (Buchschreiben) wird man dann Professor. Also kann man zusammengefasst schreiben:
Bei uns (heute): Im angelsäxischen:
Lizenziat ma
Doctor PhD
Professor ??
Die 7 artes liberales sind also eine Vorbereitungsschule für das Theologiestudium und „ma“ ist ein Doctor an der Artistenfakultät (Kunststudiermöglichkeit) und er lehrt in 7 artes liberales.
Studiermöglichkeiten:
Früher gab es viel weniger Studiermöglichkeiten als heute. Eine Studiermöglichkeit wird eine Fakultät genannt. Es gibt heute mal die Studiermöglichkeit, welche „mod. phil. I“ genannt wird. Sie entspricht in etwa dem Trivium/Humana (Rhetorik, Grammatik, Dialektik) der Adeligen. Dazu gibt es bei uns noch die Fakultät „mod. phil. II“ zu studieren, welche früher als Naturwissenschaften (Arithmetik, Musik, Astronomie, Geometrie) bezeichnet wurden. Heute haben wir noch mehr Möglichkeiten wie Jura, Geologie, Ökonomie/Wirtschaft oder Medizin zu studieren. Dich diese Fakultäten hatte man früher noch nicht.
Warum hat das Luxusgebiet (Humana) soviel Gewicht im 14 - 15Jh. bekommen?
Weil in Europa im 14 – 15 Jh. viele Wirtschaftsmöglichkeiten vorhanden waren. Anders ausgedrückt: Europa war reich, aber nicht nur durch Geld:
Im Mittelalter entwickelten die Leute in der Landwirtschaft neue Techniken. Dann veränderte sich noch das Klima in der Renaissance, wodurch es wärmer wurde und was dazu führte, dass man weiter in die Berge hinauf anpflanzen konnte, dass es mehr Wasser hatte, dass der Boden fruchtbarer wurde usw.. Die Adeligen(Herzoge, Könige) errichteten Residenzen und Höfe. Sie wurden zu den Wissenschaftlichen Motoren für den Entwicklungsschub.
Papierherstellung:
Man nimmt Holz zermalmt es fein. Dann presst man es mit Wasser und Klebestoff zusammen bis eine dünne Schicht entsteht. Das Papier. Früher machte man das noch mit Händen und Füssen doch mit der Zeit kamen dann auch die Papiermaschinen.
Genauer:
Zuerst wurde Papier(nicht wie das heutige). Es wurde aus Papyrus erstellt, ein mit dem heutigen Papier vergleichbares wurde zuerst in China hergestellt. Ab dem 14-15Jh. begann man dann industriell Papier herzustellen. Ein Wespennest besteht sozusagen aus Papier. Genauer besteht es aus Holzfasern, welche mit Wespenspucke zusammengeklebt ist.
Früher stellte man Papier aus Textilabfällen (Hadern) her. Genauer benötigte man die Textilfasern. Diese Textilabfälle nannten die Leute Lumpen, also entstand daraus das Lumpenpapier.
Vom Lumpen zum Papier:
• Lumpen sammeln
• Die Lumpen einweichen
• Sieden
• Schlagen: Die Textilmischung in einer Papiermühle schlagen.
• Trocken: Textilfasern
• Mit Leim(Bindemittel) vermengen
• → Dicke Sauce
• Sauce in ein grosses Gefäss füllen: In den Bottich geben (Bottich → Pot → Bütt) →Büttenpapier ist ganz teures Papier
• Man taucht einen Rahmen, der mit einem Sieb bespannt ist und die gewünschte Papiergrösse besitzt in den Bottich.
• Trocknen lassen => Papier
Früher leimte man die Papierblätter zusammen und machte eine Schriftrolle(Volumen)
Heute verarbeitet man das Papier zum Beispiel zu einem Heft: Man muss das Papier falten und beim Falt zusammennähen. Die Hefte kann man dann zu einem Buch heften, indem man mehrere Hefte mit einer Schnur oder so zusammenbindet. Wenn man dann noch einen Buchrücken drum macht hat man ein Buch.
Filzherstellung:
Für die Filzherstellung benutzt man Wolle. Man schärt den Schafen das Fell ab und gibt die entstandenen Schafhaarklumpen dem Wollschläger, der von Beruf mit einem Bogen Filz herstellte. Der trennt die Haare mithilfe der Schwingungen des Bogens und verteilt sie dann zu einem Teppich, dann mussten mehrere Leute 2 Tage darauf herumtrampeln bis der Filz fertig ist. (das ist die gleiche Methode wie bei der traditionellen Papierherstellung, doch heute wird alles industriell Hergestellt.
Entdeckung Roms
Im 15Jh. wurde Rom entdeckt, das heisst Rom wurde ein Dorf, denn vorher war es eine Kuhweide. Unter dieser Kuhweide grub man dann das alte Rom aus, welches 1000 Jahre lang verschüttet war. Das alte Rom wurde durch die vielen grossen Überschwemmungen des Tibers vergraben. Sie brachten viel Schlamm, Schotter und andere Gesteine mit sich und deckten das alte Rom durch mehrere Schichten zu. Die Stadt sank bei jeder Überschwemmung eine Schicht tiefer. Dieses Phänomen gab es in vielen Städten. Dazu kamen noch alte, nicht mehr gebrauchte Gebäude aus Schotter, welche langsam zusammenfielen dazu. Sie bildeten Schotter und verstärkten noch die Überschwemmungen. Nördlich der Alpen entstanden die Überschwemmungen durch das eis, welches im Frühling geschmolzen war und somit viel Wasser auf einmal den Fluss abwärts kam. In Südlicheren Gebieten kamen diese Fluten vorwiegend im Sommer.
Von den alten Gebäuden klaute man alles, nur den Beton nicht, da man den nicht mehr verwenden konnte. Beton besteht heute noch aus fast den gleichen Zutaten wie früher: vor allem aus Zement und Wasser, als Zuschlag kann man noch Kies oder Sand beimischen. Zement ist eigentlich gebrannter Kalk (das macht man im Kalkofen) und Sand. Beton reagiert nicht auf Druck, auf Zug aber schon. Heute verstärkt man den Beton mit Stahl, damit er nicht gerade verbricht wenn man Zug auf ihn ausübt.
Der schönste Kalkstein ist Marmor und Kalkstein ist eigentlich nur gebrannter Lehm.
Im 15Jh. begann man in Rom zu graben, dabei fand man aber nur noch die Betonbauten, da alles andere gestohlen wurde. Man lernte dann die alten lateinischen Inschriften und Bücher zu lesen und zu verstehen. Danach kam auch das Griechische auf, da die Griechischen Gelehrten aus Konstantinopel von den Osmanen vertrieben wurden. Sie brachten wichtiges Wissen mit.
→Entwicklungsschub in Europa (siehe Reinschrift)
Die englischen Königsfamilien (2)
In England leben die Engländer. Die Völkerwanderungen ( 475 n.Chr.): Dabei wanderten die Germanen. Germanische Stämme zum Beispiel sind Bayern, Sachsen, Franken, und die Schweizerischen Germanen waren die Alemannen. Nördlich der Alemannen lebten die Schwaben. Auch die Langbarden (von Lombardei), und die Goten sind Germanen. Die Englischen Völker sind angelsächisch. Diese eroberten im 16Jh. England und sie verdrängten die ursprünglichen Einwohner von England. Diese wanderten in die Bretagne aus (sprachen bretonisch: keltisch). Die Schlacht bei Hastings ( 1066 ). Ab dieser Schlacht war England normannisch. Dadurch wurde die französische(höfische) Kultur nach England gebracht. Diese Normannischen Völker teilten England unter sich auf und sie stellten die Könige: -York; - Lancaster; -Tudor—(später)—Stuart. Dabei entstand die Magna Charta (1215).
1603 Dynastiewechsel, da Elisabeth I stirbt. Das ist ein Problem, weil sie verschiednen Konfessionen hatten(Elisabeth und Maria Stuart usw...):
Der Protestbereich trifft gegen die katholischen Stuarts (halb frz.), die also ein Parlament wollen, wie in Frankreich. Denn dort gab es das Parlament schon seit dem 30-jährigen Krieg. Das Parlament bestand aus Protestanten, somit scheiterte der englische Absolutismus.
ÄREN
23.8.02
Die Ära ist ein Zeitabschnitt, der bei einem Nullpunkt beginnt. Ausgelöst wird sie durch ein geschichtlich wichtiges Ereignis, die sogenannte Epoche.
Christliche Ära
In der christlichen Ära ist diese Epoche die Geburt Christi. Wann diese genau war, weiss man nicht genau. Lange feierte man den Geburtstag Christi am 6.Januar. Der Begründer unserer heutigen christlichen Zeitrechnung ist Dionysius Exiguus. Er war es auch, der den Geburtstermin Christi auf den 25.12 des Jahres vor 1.n.Chr. versetzte. Dies war im Jahre 595 n.Chr.. Auf den 25. Dezember kam Dionysius Exiguus wahrscheinlich durch die Sonnenwendfeier, welche am gleichen Tag stattfindet.
Eine andere Bezeichnung für die christliche Ära ist „Anno domini“, was soviel bedeutet wie „im Jahre des Heils, - des Herrn“.
Mohammedanische Ära
Mohammed predigte in Mekka seine Lehre. Dies passte vielen nicht und diese Leute wollten ihn umbringen. So flüchtete der Prophet am 16.Juli 622 n.Chr. nach Medina. Diese Flucht heisst auf arabisch „Hedschra“ und bildet den Ursprung der Mohammedanischen Ära. Die Muslime sind heute also im Jahr 1380 n.Chr.. die muslimischen Jahre sind kürzer als die unsrigen , da bei ihnen nach Mondjahren gezählt wird.
24.8.02
Alexandrinische Ära
Im Jahre 30 v.Chr. eroberte der spätere römische Kaiser Augustus die Weltstadt Alexandria. Der Beginn der Regierungszeit des Augustus war zugleich der Beginn der Alexandrinischen Ära. Alexandria wurde von Alexander dem Grossen erbaut. Bekannt ist die Bibliothek wie auch der Leutturm von Pharos. Die Bibliothek war die grösste des Altertums und wurde von Alexander in Auftrag gegeben. Der Leuchtturm gehört zu den sieben Weltwundern und stand auf der von Alexandria nahegelegenen Insel Pharos. Alexander der Grosse war Makedonier und wollte das persische Reich erobern. Die dazu entscheidende Schlacht wurde 333 v.Chr. geschlagen. Mit Alexander begann die griechische Kultur, die sich später weit in den Osten und auch in den Westen ausbreitete.
27.8.02
Byzantinische Ära
Die Byzantinische Ära wurde ab dem 7 Jh. n.Chr. angewendet. Die Epoche ist allerdings unbekannt, es könnte die Erschaffung der Welt sein. Als genaues Datum wird der 1.September des Jahres 5509 v.Chr. genommen. Die Byzantinische Ära wurde in der griechisch-orthodoxen Kirche bis ins 18 Jh. n.Chr. angewendet. Byzanz war ursprünglich eine griechische Stadt, die unter der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin in Konstantinopel umgetauft wurde. Durch eine erneute Namensänderung wurde aus Konstantinopel schliesslich das heutige Istanbul.
Jüdische Ära
Die jüdische Ära nimmt als Ausgangspunkt die Erschaffung der Welt, die am 7.Oktober 3781 v.Chr. stattgefunden haben soll. Seit dem 11 Jh. n.Chr. wird die Ära angewendet und sie ist ein religiöser Kalender. Die christliche Form ist eine Sonderform der jüdischen Form.
Olympiaden - Ära
Die Olympiaden – Ära richtet sich nach den Olympischen Spielen, welche die Griechen durchgeführt haben. Sie verwendeten diese Zeitrechnung vom Jahr 200 v.Chr. an. Die Epoche ist die Durchführung der ersten, bekannten olympischen Spielen im Jahre 776 v.Chr. Das folgende Jahr, 775 v.Chr. war das zweite Jahr der ersten Olympiade usw. bis zum Jahre 772 v.Chr., welches das erste Jahr der zweiten Olympiade wurde, weil die olympischen Spiele alle vier Jahre abgehalten wurden.
Römische Ära
Sie beginnt mit der Gründung der Stadt Rom, welche auf den 21. April 753 v.Chr. datiert wird. Angewendet wurde sie vom 1 Jh. v.Chr. bis ins 6 Jh. n.Chr.. Man sagt im Jahre x ab urbe condita, kurz a.u.c., was soviel wie „seit der Gründung der Stadt“ bedeutet.
31.8.02
Steinzeit
Die Steinzeit unterteilt man in Neolithikum (Jungsteinzeit), Mesolithikum (Mittelsteinzeit) und Paläolithikum (Altsteinzeit). Die Fundgegenstände aus der Steinzeit benennt man entweder nach dem Fundort, der zuerst wissenschaftlich ausreichend beschrieben wurde, nach dem Material (Stein – Metall) oder aber nach der Keramik. Als Kultur bezeichnen wir einen einheitlichen Fundkomplex, die gleiche Zeit oder das gleiche Volk.
Gut bekannt ist der Feuer- oder Flintstein, den man zu entfachen von Feuern verwendete. Der Name Flintstein kommt von der Flinte. Anfangs entzündete man diese, indem man die Lunte durch ein kleines Loch steckte und anzündete. Später befestigte man oberhalb von diesem Loch eine Platte, auf die man das Schwarzpulver streute. Links davon war eine Stahlplatte. Einen Hebel mit einem oberhalb liegenden Feuerstein konnte man dann auf diese Stahlplatte schlagen, wodurch es Funken gab und somit das Schwarzpulver entzündet wurde. Diese Konstruktion bezeichnet man als Radschlossgewehre. Allerdings dauerte das nachladen viel zu lange. Die einzigen Waffen ohne problematisches nachladen waren überhaupt während der ganzen Geschichte die aus Eibenholz hergestellten Pfeilbogen und dessen Nachfolger, die Ballisten.
Schrift kannte man in der Steinzeit noch keine. Die Zeit vor der Schrift nennt man die Urgeschichte, ab dem ersten schriftlichen Zeugnis spricht man von der eigentlichen Geschichte. In der Schweiz ist das im 1.Jh v.Chr., als die Helvetier von Cäsar in einigen Kapiteln seines Buches erwähnt wurden. Grund dafür war die Schlacht bei Bibracte, in der Cäsar die Helvetier aus seinem Gebiet vertrieb.
12.09.02
Erste Schrift
Man weiss nicht genau, welches Volk als erstes die Kunst des Schreibens beherrschte.
Die erste Schrift in Mesopotamien war die Keilschrift, welche seit 3000 v.Chr. verwendet wurde. Man drückte mit einem Stempel aus Stein keilförmige Eindrücke in weichen Ton.
Zur wahrscheinlich gleichen Zeit schrieb man in Ägypten auf Papyrus. Man verwendete Schilf als Stifte, Pflanzensaft, Papyrus und als Farbstoff Russ. Diese Schrift war eher eine Art zeichnen, man nennt sie Hieroglyphen oder Wortschrift.
13.09.02
C-14 – Radiochronologie
Das häufigste Kohlenstoff-Isotop ist C mit 12 Elektronen. Ein seltenes, instabiles Isotop ist C mit 14 Elektronen. Diesen radioaktiven Kohlenstoff verwendet man zur genauen Altersbestimmung von toten organischen Stoffen. Diese Altersbestimmung bezeichnen wir als C-14 – Radiochronologie. Alle Lebewesen enthalten neben dem normalen Kohlenstoff auch winzige Mengen des radioaktiven Kohlenstoffes. Wenn ein Lebewesen stirbt, nimmt es logischerweise kein C-14 mehr auf. Von da an zerfällt der im Organismus befindliche radioaktive Kohlenstoff, ohne ersetzt zu werden. Dieser Zerfall löst eine Strahlung aus. Der Anteil an C-14 nimmt ab, und somit auch die von ihm ausgehende Strahlung. Nun hat jeder radioaktive Stoff eine ganz bestimmte, für ihn typische Zerfallszeit. Man nennt sie Halbwertszeit. Mit Halbwertszeit ist die Zeit gemeint, nach der die Hälfte der Atome zerfallen ist. Die Halbwertszeit bei C-14 beträgt ca. 5730 Jahre.
Alter Orient
Mesopotamien
Das erste Volk, das sich in Mesopotamien niederliess, war das Volk der Sumerer (4000 – 2350 v.Chr.), welches seit dem 4.Jahrhundert v.Chr. im südlichen Teil Mesopotamiens lebte. Die Sumerer schufen die älteste Hochkultur der Erde. Auf der Grundlage des Ackerbaus hatten sie eine Kultur geschaffen, die schon eine hoch entwickelte Technik hatte (Baukunst, Metallverhüttung). Auf die Sumerer geht die Kreiseinteilung in 360 Grad, die Zusammenfassung von sieben Tagen zu einer Woche und vor allem die Erfindung der Keilschrift um 3000 v.Chr. zurück.
Um 2350 v.Chr. eroberten die Akkader Sumer. Die Akkader errichteten das Weltreich von Akkad. Die Lage des Reiches wird im heutigen nördlichen Irak angenommen. Die Kulturen der Semiter und Sumerer verschmolzen allmählich. Um 2150 v.Chr. erlagen die Akkader dem Einfall barbarischer Bergstämme aus dem Osten.
Später, im 18. Jahrhundert v.Chr., entwickelte sich Babylonien zu einem neuen Grossreich. Die berühmteste Schöpfung des Altbabylonischen Reiches (1728 – 1531 v.Chr.) ist das Gesetzeswerk von König Hammurabi (1728 – 1686 v.Chr.), das um 1700 v.Chr. alle Rechtsgebiete regelte und damit die erste Gesetzessammlung der Erde ist. Aus diesen Gesetzten geht das Talionsrecht „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ hervor. Zweihundert Jahre nach der Zeit Hammurabis eroberten die Hethiter Nordsyrien wie auch Babylon. In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v.Chr. schüttelten die Chaldäer in Babylon die assyrische Herrschaft ab, verbündeten sich mit Meder und zerschlugen vereint das zur damaligen Zeit vorherrschende Assyrerreich. Unter König Nebukadnezar eroberten die Chaldäer ganz Mesopotamien, Palästina, Syrien und Jerusalem. Dies war das Neubabylonische Reich (625 – 539 v.Chr.), welches bereits 100 Jahre später den Persern erlag.
Ägypten
Mit einem Zeitraum von fast 3000 Jahren lässt die altägyptische Geschichte alle anderen Hochkulturen hinter sich zurück. Der Ablauf der Ereignisse teilt man in 30 Dynastien ein. Eine Dynastie beginnt mit jeder neuen Herrscherfamilie.
In Ägypten erfand man um 3000 v.Chr. die Hieroglyphenschrift. 2850 v.Chr. ist der Anfang des Alten Reiches, in dem die Pharaonen eine absolute Herrschergewalt ausübten, welche in den Pyramiden sichtbaren Ausdruck fand. Das Alte Reich endet 2155 v.Chr., als eine wilde Revolution die alte Ordnung stürzte.
Das Mittlere Reich beginnt 2052. Die Herrscher dieser Zeit eroberten Gebiete am Oberlauf des Nils und stiessen bis zur Ostküste des Mittelmeeres vor. Mit Kreta, Syrien und Mesopotamien bestanden intensive Handelsbeziehungen. Nach vier Jahrhunderten überschwemmten um 1650 v.Chr. das Nomadenvolk der Hyksos von Osten her Ägypten und richtete eine Fremdherrschaft auf. Die Hyksos waren es auch, die das Land beherrschten, als Joseph von seinen 11 Brüdern verkauft und in Ägypten zum Kanzler des ganzen Reiches wurde. 100 Jahre später erfolgte die Vertreibung der Hyksos und die Gründung des Neuen Reiches. Im Neuen Reich ( 1570 – 715 v.Chr.) gab es herausragende Herrscherpersönlichkeiten, der berühmteste sicherlich Ramses II (1304 – 1213 v.Chr.), welcher 66 Jahre regierte. Während seiner Herrschaft fand der Auszug der Hebräer unter Moses aus Ägypten statt.
332 v.Chr. eroberte Alexander der Grosse Ägypten. Nach Alexander regierten die Ptolemäer bis 30 v.Chr., wo Ägypten eine römische Provinz wurde. Berühmteste Vertreterin der ptolemäischen Epoche ist ohne Zweifel Kleopatra (69 – 30 v.Chr.), deren Versuch, die Vormachtstellung ihres Landes zu erhalten, jedoch scheiterte.
Turm zu Babel
„Alle Welt hatte nur eine Sprache und dieselben Laute. Als sie von Osten her aufbrachen, fanden sie im Lande Sinear eine Ebene und wohnten dort. Sie sprachen zueinander: „Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie hart brennen!“ Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdpech diente ihnen als Lehm. Dann riefen sie: „Auf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reicht!“ Mit diesen Worten beginnt das elfte Kapitel des ersten Buches im Alten Testament (Genesis), das die Geschichte vom Turmbau zu Babel erzählt. Es hat den Turm weltberühmt gemacht.
Über die Anfänge des Turmes wissen wir nicht allzu viel, da die Überreste der ältesten Stadt heute unter dem Grundwasserspiegel liegen und beinahe unerforscht sind. Aber schon zu Zeiten Hammurabis (1728 – 1686 v.Chr.) stand ein solcher Turm in Babylon, nämlich Etemenanki oder der „Tempel des Fundaments von Himmel und Erde“, wie er offiziell genannt wurde. Doch dieser Turm gewann erst mehr als ein Jahrtausend später an Bedeutung.
Im Jahre 689 v.Chr. wurde Babylon völlig zerstört. Im Jahre 625 v.Chr. erkämpfte sich das wieder aufgebaute Babylon die Unabhängigkeit des Landes gegenüber Assyrien und begründete das sogenannte chaldäische Reich. Unter Nebukadnezar II. (605 – 562 v.Chr.) blühte Babylonien, nachdem es zuvor zerstört worden war, erneut auf. Nebukadnezar II. verstärkte die Mauern und erweiterte auch die acht Stadttore, besonders das sogenannte Ischtartor. Vor allem aber baute er den Turm Etemenanki aus. Dieser Tempelturm, ein siebenstöckiges Gebäude mit einem Hochtempel des Marduk (Stadtgott Babylons), gilt als das Vorbild zum Bericht vom Turmbau zu Babel im Alten Testament. Er hatte einen Grundriss von 190 x 190 m. Etemenanki war insgesamt sieben Stockwerke hoch, die nach oben hin flächenmässig immer kleiner wurden, im Prinzip war es also eine Stufenpyramide. Das erste Stockwerk hatte eine Höhe von 33 m, das zweite eine von 18m und die folgenden waren alle 6m hoch. Das letzte Stockwerk war der Tempel, das sogenannte Hochzeitshaus Gottes, mit einer Höhe von 15 m. In diesem soll ein grosses Bett und ein goldener Tisch gestanden haben. Gott sei manchmal in den Tempel gekommen und habe auf dem Bett geschlafen, heisst es. Zum Hochzeitstempel führte eine gewaltige Freitreppe, die aber nur für Gott gedacht war. Eine Wendeltreppe führte ebenfalls dorthin. Der gesamte Turm war mehr als 90 Meter hoch.
Hängende Gärten der Semiramis
Ebenfalls von Nebukadnezar II., errichtet wurden die Hängenden Gärten der Semiramis, das zweite der Sieben Weltwunder. Nebukadnezar II soll sie als Geschenk an seine Frau, eine persische Prinzessin, erbauen lassen. Ob ihr Name wirklich Semiramis war ist nicht bekannt, den Historikern ist nur eine weitaus ältere assyrische Königin mit Namen Semiramis bekannt.
Der König befahl, ihn der Nähe seines Palastes aus Steinen Anhöhen zu errichten, ihnen die Form von Bergen zu geben und sie mit allerlei Bäumen zu bepflanzen. Auf Wunsch seiner aus Persien (genauer: Medien) stammenden Frau legte er einen jener Gärten an, wie sie in der Heimat seiner Frau üblich waren.
Der Aufbau:
Bei den hängenden Gärten hat es sich nicht wirklich um aufgehängte Gärten gehandelt. Diese Bezeichnung beruht auf einem Übersetzungsfehler. Man glaubt, dass die Gärten von Babylon auf einem terrassenförmig ansteigenden Bauwerk, einer Art Dachgarten, den man künstlich bewässerte, blühten. Sie waren auf den Dächern des königlichen Palastes angelegt und erreichten eine Höhe von etwa 30 Metern. Auf einem Kellergewölbe, das 1898 entdeckt wurde, befand sich ein terrassenförmiger Zentralbau, jede Terrasse 5m über der darunter liegenden. Das Gewölbe war mit Steinbalken bedeckt, darauf folgte eine Lage Schilf mit Asphalt vermischt, dann eine doppelte Schicht gebrannter Ziegel, die Fugen wurden mit Gips vergossen. Schliesslich folgte eine Bleischicht, um das Durchdringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Oben war eine drei Meter hohe Humusschicht, worin auch Bäume wachsen konnten. Bei den hängenden Gärten handelte es sich für die damalige Zeit um die umfangreichste Pflanzensammlung der Welt, den ersten botanischen Garten. König Nebukadnezar II hatte seine Soldaten beauftragt, von ihren Feldzügen alle unbekannten Pflanzen in den Palast zu bringen.
Im Sommer, wenn die Temperaturen auf 50°C stiegen, waren ununterbrochen Sklaven damit beschäftigt, Wasser aus Brunnen zu fördern und in die vielen kleinen Kanäle zu Pumpen, die von der oberen Terrasse über die gesamte Anlage herunterflossen.
Der Grund für die Besonderheit der Hängenden Gärten liegt darin, das Babylon in einer sehr trockenen Ebene Mesopotamiens lag und es deshalb herausragend war, in dieser vegetationsarmen Gegend eine so grosse Zahl an Pflanzen zu haben.
Die Englische Königsfamilien
Die Bedeutendste Tudor war Elisabeth I (-1603), dessen Rivalin war Maria Stuart ( ermordet: 1558). Denn Maria Stuart war ein eheliches Kind(von einer Friedel), ganz im Gegensatz zu Elisabeth I, die ein Kegel, das heisst ein Kind einer Kepse (unehelichen Frau; Nebenfrau). Maria I hatte einen Sohn, welcher nach Spanien „abgehauen“ war. Und somit mit der Armada (1588) gegen die Engländer kämpfte. So wurde, da Elisabeth I keinen Sohn (nur Tochter) hatte, der Jakob VI von Schottland (später auch Jakob I von England genannt) König von England und Schottland vereint (Flagge: Union Jack). Das ganze Reich nennte sich dann Grossbritannien. Die Engländer mussten von den angelsächsischen fliehen. Sie flohen damals in die Bretagne (deshalb heisst das Reich auch Grossbritannien). Die Gallier in der Bretagne sprachen keltisch. Der Sohn von Jakob I von England war Karl I, dieser wird jedoch umgebracht. Die Magna Charta (1215 geschrieben) darin standen die meisten Gesetzte der Engländer. Wörtlich übersetzt heisst es grosses Papier. Diese Schrift ist sowohl staatlich als auch geistlich anerkannt. England ist anglikanisch, das ist wie katholisch aufgebaut, die Inhalte sind jedoch Protestantisch. Die englischen Stände sind die house of Parlament, sie mussten Jakob VI akzeptieren, denn er war ein Schotte(nach Elisabeth I). Die Papisten sind Katholiken, also Anhänger vom Papst.
Oliver Crouwell war der Lord Protector.
Die Entwicklung von England im 16Jh.
Tudor war die Königsfamilie in England. Sie erbten England. Der Mächtigste Tudor war Heinrich VIII, er war auch der letzte der Tudors. Er war christlich und bekam vom Papst den Titel defensor fidei. Verheiratet war er mit mehreren Frauen.
Heinrich VIII kam 1509 auf den Englischen Thron, darauf heiratete er Katharina, eine Spanierin. Im Jahre 1516 bekam sie eine Tochter Anna. Heinrich VIII musste jedoch einen Thronfolger haben. So lässt er sich scheiden. Doch damit er scheiden lassen konnte musste der Papst sein Einverständnis geben. Doch der verbiete ihm die Scheidung, darauf bestach Heinrich VIII die englischen Bischöfe, damit sie die Scheidung anerkennen und ihn zum Papst machen. Das machten sie schliesslich und Heinrich VIII liess sich scheiden. Das geschah 1534 und es wird das Supremat des englischen Königs über die Kirche genannt. Damit löste sich Heinrich VIII von der Kirche im Vatikan.
Heinrich VIII hatte viele Kampfrüstungen. Im 15Jh. War der Übergang vom Kampf zum Sport. Die Rüstungen wurden schwerer, da beim Lanzenkampf Gewicht auch von Vorteil war. Heinrich VIII war ein sehr grosser Mann. Nach der Frau Anne Boleyn (mit der er eine Tochter hatte) hatte er Jane Seymour zur Frau. (1066 Schlacht von Haisthings). Doch sie stirbt bei der Geburt eines Sohnes. Der Sohn überlebte. Danach suchte Heinrich VIII sich eine adelige Frau und heiratete schliesslich (per Post sozusagen; er kannte nur ihr Miniatur)Anna v. Cleve, doch als er sie in Wirklichkeit sah liess er sich wieder scheiden. Dann heiratete er Katharina Howard, welche dann wegen untreue Hungerichtet wurde. Darauf folgte Katharina Patt, sie überlebte ihn, und er starb vor ihr.
Überblick von Ende der Antike( ca. 500n.Chr) bis Heute
Die griechisch- römische Antike endet ca.500 n. Chr. Das Ende ist nicht genau definiert, man nimmt sogenannte Stichdaten:
• Der Untergang Westroms ca. 475 n. Chr.
• Der Benefikt gründete Mte. Cassino ca. 529 n. Chr.
• + weitere Daten
Das Mittelalter:
Wer Herrscher im Mittelalter war nannte man Kaiser; doch als Konkurenten der Kaise gab es auch Könige, Herzoge und Fürste. (Karl der Grosse)
Die Neuzeit:
Der Anfang der Neuzeit und zugleich das Ende des Mittelalters sind zum Beispiel die Stichdaten:
• Kolumbus entdeckte Amerika ca. 1492 n. Chr.
• Das endgültige Ende Osteuropas/ Das endgültige Ende von Konstantinopel (2tes Rom) ca. 1453 n. Chr.
Renaissance:
Die Renaissance ist das Zeitalter des Humanismus. Sie wird auch Frühzeit genannt.
In dieser Zeitepoche waren die Künstler Leonardo da Vinci, Erasmus von Rotterdamm und andere tätig. (→Bild)
Ein Vorläufer der Reformation war Jan Hus. Von Beruf war er Pfarrer. Er leitete die Reformation ein.
Die Reformation:
Die Reformation krempelte ganz Europa um. Der Gedanke der Reformation ist: „Das Leben selbst ist ein Gottesdienst.“ Die Reformatoren hiessen Martin Luther, Zwingli und Calvin.
Im Zeitalter der Reformation beginnt die moderne Denkensweise und Arbeit:
„Arbeiten→Geld sparen→anlegen→Häuser bauen.“
Herrschungsformen des 17 Jahrhunderts
Im Mittelalter: König oder ähnliches + Adel
In der frühen Neuzeit: Herrscher + Stände (darin enthalten: Adel/Kirchen/Städte)
Genf, Zürich, Basel waren alles Reichstädte die das Zeichen des Adlers auf dem Wappen tragen durften. Sie wurden direkt vom Kaiser regiert, also nicht noch von einem tieferen „Herrscher“. Uster und andere kleine Städte waren immer ohne Vertreter, da es erstens viel zu teuer war und zweitens gehörten sie zu einer grösseren Stadt (Bsp. Uster: Zürich).
Im 17 Jahrhundert herrschten viele der Könige absolutistisch, das heisst ohne Stände(auch Ludwig XIV in Frankreich). In England und den Niederlanden nicht. Dort herrschte eine Ständerherrschaft. In England war in dieser Zeit eine Republik unter O.Cromwell ( -1650 ). Diese Republik dauerte bis 1660 an.
Thomas Hobbes ( unterstützte den Stuart Absolutismus)
Staat ist eine Gemeinschaft von gezähmten Gewalttätern:
Denn: homo homini lupus! -> alleingänger
Aber: zoon politikon -> er muss zusammen leben CONTRAT SOCIAL (frz.)
Also: Frieden erzwingen durch Staat GESELLSCHAFTSVERTRAG (dt.)
Individuen geben ihre Gewalt ab.
John Locke
a) 1688 Glorreiche Revolution in England: Ende der Stuarts Herrschaft
Herrschaft des Parlaments; Beginn: Oranier ~ Anna
„Konstitutionelle Monarchie“
b) Volk = letzte Instanz, souverän
c)
Gesetz/Gesetzgeber --> Legislative: kontrolliert/setzt ein/setzt ab die Exekutive
Herrscher --> Exekutive
Zum Blatt Zeitalter der Vernunft/Siebenjähriger Krieg ( 1756-1763)
Der siebenjähriger Krieg ( 1756-1763)
Während des 7-jährigen Kriegs fand ein „Reversement de Qualitions“(Umkehrung der Situation) statt. Da verbündeten sich die Franzosen mit den Österreichern.
Senegambien ist ein Gebiet bei Senegal in Afrika.
Gibéron ist ein Gebiet im Norden von Frankreich
Kalkutta liegt am Ganges. Also in Asien.
Der 7-jährige Krieg in Europa:
Der 7-jährige Krieg war ein Weltkrieg, da er auf mehreren Kontinenten ausgetragen wurde. Und zwar auf den Folgenden: Europa, Nordamerika, Indien und auf den Wegen von Europa zu diesen Kontinenten, da England und Frankreich grosse Flotten hatten.
Der Krieg in Europa wurde hauptsächlich zwischen Preussen und Österreich ausgetragen. Danach verbündeten sich noch die Engländer mit den Preussen und die Franzosen mit den Österreichern(siehe oben). Er fand vorwiegend in Schlesien statt. Schlesien liegt zwischen Böhmen und Österreich am Oberlauf der Elbe oder der Oder. Der Herrscher von Böhmen war Maria Theresia (Herrscherin von Österreich), also war Böhmen ein Teil von Österreich. Schlesien gehörte zu Böhmen. Friedrich II (von Preussen) wollte als Alleinerbe von Preussen auch noch Schlesien haben, was dann zum Krieg führte.
Da Frankreich Geldmangel hatte, führten die Engländer den Krieg auch auf anderen Kontinenten als Europa aus. Da die französischen Kolonien kein Geld hatten, konnten die Engländer die Kriege fast widerstandslos siegen. Die Franzosen wollten vor allem ihr Heimatland Frankreich verteidigen. Die Engländer hatten dagegen fast keine Truppen in Europa.
Der 7-jährige Krieg in Nord-Amerika:
Die Englischen Kolonien lagen an der Ostküste, die französischen lagen an den grossen Seen. Viele Englische Kolonien waren von der Königin geschickt worden, doch einige sind auch Ausgestossene religiöse. Die Quäcker sind ein Beispiel für Ausgestossene. Sie fallen beim Beten in Trance, wobei sie sich schütteln. Sie wurden nach Amerika verdrängt. Das Schiff Mayflower ist ein Beispiel für die Königlichen Kolonien. Es legte in Massachusetts / Plymouth an. Eine andere Kolonie war Pennsylvania, deren Gründer ist William Pen). Auch die Kolonie Virginia wurde von Elisabeth I geschickt, auch Maryland und Anatolis.
Die Französischen Kolonien eroberten von den grossen Seen aus das ganze Ohio-Tal bis Orleans. Sie wollten dort überall Stützpunkte, zur Sicherung aufbauen doch das gelang ihnen nicht. Die Konflikte entstanden dort, wo die Siedler aufeinander trafen. Heute gibt es Krieg, wo Siedler miteinander auf fruchtbares Ackerland und Wasser stossen. Früher war das bei Rohstoffen so.
Der 7-jährige Krieg in Indien:
Zuerst konnten die Französischen Kolonien einen Anfangserfolg verzeichnen. Sie eroberten ganz Indien. Doch schon bald eroberte Robert Clive mit seiner Kompanie die wichtige Stadt Kalkutta. Bei der Schlacht von Kalkutta im Juni 1757 entschied sich der Kolonialkrieg in Indien. Die Französischen Indienpläne wurden vernichtet. Vor der Schlacht von Plassey kämpften die Inder, die Franzosen und die Engländer. Die Inder fochten die Schlacht alleine aus. Die Franzosen befahlen den Indern, was sie zu tun hatten. Doch die Inder waren Rivale, so verrieten sie sich selbst.
Robert Clive war einer der Ostindischen Kompanie, also war er ein Privatmann. Die Kompanie ist eine Gesellschaft. Diese Gesellschaft will eine Geschäftstätigkeit. Dazu benötigt die Gesellschaft Kapital. Für die Kolonialgeschäfte benutzte man risikofreudige Geschäfte. Also sind das Handelskompanien, sie handelten mit dem Heimatland. Riskant sind die Geschäfte, da viele Gefahren vorhanden waren. Dazu gehören Stürme, Kriege und andere Krisen. Die erfolgreichste Kompanie in Indien war die Ost-Indien-Kompanie. (Westindien ist Amerika) Gehandelt wurden Gewürze und Seide. Die Englische Ostkompanie hatte auch Staatlichen Hintergrund. Die Französischen Kolonien waren vollständig vom Staat geschickt worden.
Unterschied Krieg: Nordamerika und Indien
In Indien waren hoch entwickelte Kulturstaaten (besser als Europäer). Dazu waren grosse Reichtümer vorhanden.
In Amerika waren keine Infrastrukturen vorhanden, also war kein Handel möglich. Es war nur Wüste und Urwald vorhanden.
(Maharadscha—König der Könige in Indien)
Der 30 jährige Krieg
Der Johann Jakob Grimmelshausen beschrieb diesen Krieg in seinem Simplicius Simplicissimus. Er ist einer der literarischen Ereignisse dieses Krieges. Dazu berichteten Zeitungen und Flugblätter über diesen Krieg. Die Presse entschied aber nicht den Krieg, wie im Vietnam Krieg. Die Schweiz betraf dieser Krieg nicht. Obwohl danach Bauernkriege ausgetragen wurden, diese verschwanden danach aus der Schweizer Geschichte. Die Schweiz bekam diesen Krieg durch die Medien mit. Dadurch hatten sie Angst und so bauten die Zürcher zum Beispiel eine Festung, die aber nie gebraucht wurde. In Zürich sind diese Festungen zum Teil heute noch zusehen. Nach 1453 (Konstantinopel) wurden diese Festungen nicht mehr gebraucht, da grössere Artilleriegeschütze erfunden und eingesetzt worden sind. Bei dieser Festung in Zürich wollte man wie bei vielen anderen Beispielen, jeden Punkt der Festung mit den eigenen Waffen beschiessen können. Denn das ist nützlich um den Feind zu vernichten sofern er schon einen Teil der Festung erobert hat.
Grimmelshausen beschrieb das Kriegsschicksal eines Simplicimus also eines Normalverbrauchers.
Der Graf von Waldstein (= Wallenstein)
Er kam von Böhmen. Er ist eigentlich der literarische Bruder von Willhelm Tell. Denn beide wurden von Friedrich Schiller beschriebn.
Niederländischer Freiheitskampf
oder Achtzigjähriger Krieg (1568-1648), Unabhängigkeitskampf der Niederlande gegen die spanische Herrschaft.
König Philipp II. von Spanien hatte 1555 von seinem Vater Karl V. die Herrschaft in den 17 Provinzen der Niederlande (heute Belgien, Luxemburg, die Niederlande und Teile Nordfrankreichs) übernommen. 1559 ernannte er, sowohl um die Gegenreformation zu verschärfen als auch um die ständischen Freiheiten, die den Provinzen im Großen Privileg von 1477 zugestanden worden waren, zu unterdrücken, im Zuge einer kirchlichen Neuorganisation neue Bischöfe, die auch in den Generalstaaten (den Generalständen der Provinzen) vertreten sein sollten. Außerdem setzte er seine Halbschwester Margarete von Parma als Statthalterin in den Niederlanden ein und Kardinal Antoine de Granvelle, den Erzbischof von Mecheln, als ihren ersten Minister. Philipp selbst ging 1560 nach Spanien zurück und zog 1561 seine Truppen aus den Niederlanden ab.
Einige Mitglieder des niederländischen Staatsrates unter der Führung Wilhelms I. von Oranien und des Grafen von Egmont protestierten gegen diese Änderungen und erzwangen 1564 Granvelles Rücktritt. 1566 baten die Geusen, wie der niedere Adel abfällig bezeichnet wurde, Margarete von Parma im so genannten Adelskompromiss von Breda um die Beendigung der Inquisition und der Verfolgung der Protestanten sowie um die Wiederherstellung ihrer ständischen Freiheiten. Noch im selben Jahr erreichte der Protest gegen Spanien mit dem Bildersturm der Calvinisten gegen die katholischen Kirchen einen vorläufigen Höhepunkt. Philipp hob zwar die Inquisition auf, entsandte aber 1567 den Herzog von Alba als neuen Statthalter mit spanischen Truppen zu einer Strafexpedition in die Niederlande. Alba konnte den Aufstand zunächst unterdrücken; er richtete den so genannten „Blutsrat” oder „Rat der Unruhen” ein, der 1568 die Hinrichtung von über 6 000 Aufständischen, u. a. des Grafen von Egmont, anordnete. Im selben Jahr besiegte Alba die niederländischen Truppen unter Wilhelm I. von Oranien.
Mit seinen rücksichtslosen und willkürlichen Maßnahmen provozierte Alba jedoch neuerliche Aufstände der Niederländer. 1572 eroberten die Seegeusen – so genannt, weil sie vor allem von See aus operierten – die Provinzen Seeland und Holland; die Aufständischen wählten Wilhelm I. von Oranien zum Statthalter der Provinzen Holland, Seeland und Utrecht und übertrugen ihm damit de facto die Führung im Widerstand gegen Spanien. 1573 wurde Alba von Don Luis de Zuniga y Requesens abgelöst. Der neue Statthalter war anfangs erfolgreicher als sein Vorgänger; den Aufständischen gelang dennoch wieder ein großer Sieg, indem sie das Land fluteten, nach Leiden segelten und die Stadt von den spanischen Belagerern befreiten. 1576 formulierten alle 17 Provinzen gemeinsam die Genter Pazifikation, in der sie den Abzug der spanischen Truppen und religiöse Toleranz forderten und die von den Generalstaaten in Antwerpen ratifiziert wurde. Der neue spanische Statthalter, Philipps Halbbruder Don Juan de Austria, akzeptierte die Forderungen formal; dennoch gingen die Unruhen weiter. Die Genter Pazifikation war die letzte gemeinsame politische Handlung der 17 niederländischen Provinzen.
1579 zerbrach über konfessionellen Gegensätzen die in der Genter Pazifikation manifestierte Einheit der niederländischen Provinzen gegen Spanien: Am 6. Januar schlossen sich die zehn südlichen, vorwiegend katholischen Provinzen zur Union von Arras zusammen und erkannten im Mai im Frieden von Arras die spanische Herrschaft wieder an. Am 25. Januar vereinigten sich die sieben nördlichen, vorwiegend calvinistischen Provinzen (Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Friesland, Groningen und Overijssel) zur Utrechter Union gegen Spanien und für freie Religionsausübung. Am 24. Juli 1581 bildeten die Provinzen der Utrechter Union die Republik der Vereinigten Niederlande, sagten sich von Spanien los und ernannten Wilhelm zum Statthalter. Damit war die Trennung der Niederlande in die Generalstaaten und die Spanischen Niederlande besiegelt, und aus dem Aufstand der Niederlande, der im Süden begonnen hatte, wurde jetzt ein Kampf um die Unabhängigkeit der Generalstaaten.
In den südlichen Provinzen verlief die Unterwerfung durch die Spanier unter dem neuen Statthalter Alexander Farnese, dem Sohn Margaretes von Parma, erfolgreich; ebenso erfolgreich entwickelte sich der Unabhängigkeitskrieg im Norden. 1584 wurde Wilhelm von einem Katholiken ermordet, und 1585 ernannten Holland und Seeland Wilhelms Sohn Moritz von Nassau zum Statthalter, 1590 schlossen sich Geldern, Utrecht und Overijssel an. 1596 handelte der Ratspensionär von Holland, Johan von Oldenbarnevelt, eine Allianz der Generalstaaten mit Frankreich und England aus. Nach dem Tod Philipps II. 1598 erbten dessen Tochter Isabella und ihr Gatte Erzherzog Albrecht von Österreich die südlichen, die Spanischen Niederlande. 1600 eroberte Ambrosio Spinola, der Befehlshaber der spanischen Truppen, Ostende und verdrängte die Niederländer schließlich aus Flandern; 1609 einigten sich beide Seiten auf einen zwölfjährigen Waffenstillstand.
1621 brach der Krieg im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges erneut aus; er verlief zunächst ergebnislos, bis die Niederländer 1628 die gesamte spanische Silberflotte erbeuteten. Mit einem Teil der Beute finanzierte Friedrich Heinrich, Moritz’ Bruder und Nachfolger, die Eroberung von u. a. Herzogenbusch (1629) und Maastricht (1632). Eine Allianz mit Frankreich, 1635 zur Eroberung der Spanischen Niederlande eingegangen, führte zum Verlust von Venlo, Roermond und anderen Städten an die Spanier. Spanien suchte jetzt um Frieden nach, um seine Kräfte auf den Dreißigjährigen Krieg konzentrieren zu können. Nach dem Tod Friedrich Heinrichs 1647 setzte Holland die Verhandlungen mit Spanien und drei weiteren Provinzen gegen den Widerstand von Friedrich Heinrichs Sohn Wilhelm II. fort. 1648 wurde im Westfälischen Frieden, der zugleich den Dreißigjährigen und den Achtzigjährigen Krieg beendete, die Unabhängigkeit der Republik der Vereinigten Niederlande international anerkannt.
Die Machtverteilung in Europa während der Reformation
In Europa gab es 2. Herrscher. Der eine war Kaiser Karl V (Habsburg)und der andere war der König Valois (Frankreich). In Habsburg gab es aber auch noch Reichsfürsten, welche Karl V die Macht streitig machten. Deshalb musste Karl V mit ihnen über die Macht verhandeln. (Karl V musste mit den Reichsfürsten Politik betreiben. Die Reichsfürsten und Reformatoren nutzten die Reformation aus um dem Kaiser „eins auszuwischen“, um noch mehr Unabhängigkeit zu erlangen. So verbündeten sie sich mit dem König von Frankreich. Der König von Frankreich wiederum verbündete sich mit den Türken, um Sicherheit zu gewinnen. Und so wurde Karl V richtig „ eingekesselt“ und musste gezwungenermassen sein Amt aufgeben. Dies war im Jahre 1555 n. Chr..
Kampf bei Mailand
Die Beiden Mächte Frankreich und Habsburg wollten das Burgund(Reich). Doch da sie sich nicht einigen konnten wer dieses Reich erben soll, begann sie einen Krieg.
In Zeichnung:
Anhang: zum Thema Denken
Im 16 Jahrhundert begannen mehrere Menschen „vernünftig“ zu denken, sie fragten sich ob bis jetzt alles richtig war. Zum Beispiel Landesgrenzen: Es wurden Landesgrenzen nach natürlichem Dasein gesetzt.
denken: kommt von lat. ratio—Vernunft → frz. La raison
• Das 17 und 18 Jahrhundert ist das Zeitalter der Vernunft. Vor dieser Zeit kannte man nur irrationales/unvernünftiges denken.
• Zugleich wurden im 17 und 18 Jahrhundert sehr viele Hexen aus Europa vertrieben oder sogar verbrannt.
Der 1. Weltkrieg
Der Kosovo ist leer von Serben, weil sie in den Norden zogen, danach zogen die Albaner in den Kosovo.
1911 gab es in der Türkei eine Revolution, worin sich der Sultan den Bedingungen unterziehen (-- Verfassung) und er musste sich mit den Jungtürken revanchieren. Das war der erste Schritt zu einer modernen Türkei. Damals gab es in der Türkei noch zwei Kriege. Erstens wurde um Land gekämpft, so zum Beispiel wollte Bulgarien ans Meer. Später mussten oder wollten die Europäischen Mächte wieder eingreifen.
Der Monte Negro ist ein kleines selbständiges Fürstentum und blieb bei diesen Unruhen auch immer so, doch als man Serbien eine Sperre zum Meer erstellte musste Monte Negro auch Land abgeben.
1389 gab es in Serbien eine Schlacht. Die Serben verloren diese Schlacht, was das Ende des serbischen Sultans war. Diese Niederlage sitzt bis heute noch in den Köpfen der Serben fest, wie bei uns Moorgarten.
Die Österreicher schufen Albanien um den Serben den Meerzugang und um sie vollständig einzukesseln. So wurden die Serben wütend auf die Österreicher:
1914 wurde der Österreichische Kaisersohn, bei einem Staatsbesuch (in Bosnien Herzegowina) in Sarajevo, mit seiner Frau getötet. Später stellte sich heraus, dass es ein Serbe war, welcher die beiden mit einer Pistole erschossen hatte.
So erklärten die Österreicher den Serben den Krieg an. Dies war der Auslöser des Ersten Weltkrieges. Doch die Serben waren verbündet und dadurch geschützt mit dem Russischen Zar und sie wollten keinen Krieg. Doch dann brach der Krieg zwischen Österreich und Ungarn gegen die Serben und ihre Verbündeten doch noch aus. Als dann sich die USA auch nicht mehr daraus halten konnten war es ein Weltkrieg.
Die Mächte und ihre Feldzüge
Zwischen den Türken und Deutschen gab es ein enges Bündnis, da die Türken nicht russisch werden wollten. Alle Balkan- Staaten wollten einmal Grossstaaten werden. Der Gedanke von einem Grossserbien etc. war in den Köpfen des Volkes fest verankert. Diese Idee stammt zum Beispiel bei Griechenland von dem ehemaligen grossen Reich von Alexander dem Grossen. Bei Grossbulgarien war diese Idee von einem Grossreich deshalb vorhanden, weil die ehemaligen Zaren als grosse Konkurrenz gegen das oströmische Konstantinopel kämpften. Auch bei Serbien war es so.
Die Feldzüge der Mittel und Ententemächte:
Die Engländer versprachen Palästina und dem Irak einen eigenen Staat, so halfen diese den Engländern. Zur gleichen Zeit machte England mit Frankreich ab, dass Palästina und der Irak nachher den Engländern und Frankreich die Grenzgebiete gehören. Auch einen Staat versprachen die Engländer den Juden, damit diese auch für die Engländer kämpften.
Der damalige Völkerbund (=1. UNO) bestand aus reichen Ländern und versuchte den Krieg zu schlichten, so gaben sie England und Frankreich Palästina, den Irak und die Grenzgebiete.
Das Zeitalter der Vernunft/des Absolutismus
Im 16/17 Jahrhundert begannen erstmals Menschen über alltägliche Dinge nachzudenken.
„Warum oder weshalb passiert das und das, oder wie passiert das und das?“ Solche Fragen stellte man sich.→ Man begann vernünftig zu denken. Dies war neu und man machte dies sowohl in der Religion als auch in der Politik.
Doch das vernünftige Denken löste auch einige Konflikte aus, die zum Teil bis zu Kriegen heraufbeschwört wurden. In diesem Jahrhundert begann man den Staat vernünftig zu organisieren und man überlegte sich was überhaupt zu einem Staat gehört und was nicht:
Zu einem Staat gehört ein abgegrenztes Gebiet, Territorium genannt, eine Regierung und das Volk.
Die natürlichen Grenzen erkennt man nur auf Karten!!!!
Die Natürlichen Grenzen sind zum Beispiel Gewässer und Gebirge.
Situation in Frankreich:
Die Wasserscheide bei Gebirgen ist eine „heikle“ Grenze, da über diese Grenze oft Handel und Austausch statt gefunden hat (Auch heute noch). Dasselbe gilt auch für Gewässer – Grenzen.
Das vernünftige Denken im Staat
Im Mittelalter gab es Herrscher, derer schlimmste Bedrohung ihre Familie und der Hochadel, aber auch noch die Kirche war. Jeder versuchte damals zu überleben und seine Macht zu behalten. → Unpraktische Regelung, wenn überhaupt eine vorhanden war.
In der Neuzeit organisierte man die Nachfolge.
→ Die Regierung
Wegen dem Konflikt zwischen der Regierung und den Ständen gab es viele Kriege.
ZU den Ständen: Das Wort Stände kommt vom lateinischen Wort „status“ und bedeutet soviel wie Stand, Staat. Das Konkurenzwort dazu ist ordo statio, was soviel wie Ordnung bedeutet.
Ägypten
Altes Reich
Das Alte Reich (um 2755 bis 2255 v. Chr.) umfasste fünf Jahrhunderte, von der 3. bis zur 6. Dynastie. Die Hauptstadt war Memphis im Norden. Die Herrscher standen an der Spitze eines streng organisierten Beamtenstaates. Eine wichtige Rolle spielte die Religion, wie sie durch die ägyptische Mythologie überliefert ist. Staatsform war eine Theokratie, in der die Pharaonen, wie die Herrscher genannt wurden, sowohl absolute weltliche Herrscher waren als auch als Götter verehrt wurden.
Zwischenzeit
Mittleres Reich
2040 V. CHR. - 1784 V. CHR.
Mit der Wiedervereinigung der rivalisierenden Staaten entsteht das Mittlere Reich. Bedeutendster Herrscher dieser Epoche ist Mentuhotep II. Unter seiner Herrschaft beginnt die so genannte Klassische Periode.
Zwischenzeit
Neues Reich
Die Vereinigung des Landes und die Gründung der 18. Dynastie unter Amosis I. markiert den Beginn des Neuen Reiches (1570-1070 v. Chr.). Amosis stellte die Grenzen, Staatsziele und die Verwaltung des Mittleren Reiches wieder her und nahm das Landnahmeprogramm wieder auf. Mit Unterstützung der Streitkräfte, die entsprechend entlohnt wurden, sorgte er für ein Machtgleichgewicht zwischen den Nomarchen und der Zentralgewalt. Der Einfluss der Frauen im Neuen Reich zeigt sich an den hohen Titeln und Machtpositionen, die die Mütter und die Frauen der Könige innehatten.
Moses
UM 1270 V. CHR.
Zur Zeit der Herrschaft von Pharao Ramses II. verlassen die Israeliten unter der Führung von Moses Ägypten. Nach mehreren Jahrzehnten erreichen sie Kanaan.
Kleopatra
Kleopatra VII. wird nach dem Tod ihres Vaters Ptolemäus XII. im Jahr 51 v. Chr. Königin von Ägypten. Drei Jahre später wird sie von ihrem Bruder Ptolemäus XIII. vertrieben, besteigt aber mit Unterstützung von Gaius Julius Caesar 47 v. Chr. wieder den ägyptischen Thron.
Mesopotamien
Sumerer
Im 3. Jahrhundert wurde das Land reich und mächtig. Kunst, Architektur und Handwerk kamen zur Blüte, und die Hauptsprache des Landes wurde Sumerisch. Die Sumerer entwickelten eine eigene Schrift, die Keilschrift. Für etwa 2'000 Jahre wurde diese Schrift das Hauptmedium der schriftlichen Kommunikation in Westasien.
Akkader
Um 2350 v. Chr. wurde das Gebiet von den Akkadern, einem semitischen Volk aus dem mittleren Teil Mesopotamiens, erobert. Ihr König Sargon I. (Regierungszeit um 2335-2295 v. Chr.) gründete die Dynastie von Akkad. Damit begann auch die Zerstörung der Sumerischen Kultur, und die sumerische wurde durch die akkadische Sprache verdrängt.
GESCHICHTE
Der Süden Mesopotamiens wurde Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. besiedelt. Bis zum Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. entstand hier eine sumerische Hochkultur, deren Einfluss bis nach Nordsyrien reichte. Über die Frühgeschichte Babyloniens sind nur wenige gesicherte Fakten bekannt. Neben episch-mythischen Überlieferungen (Gilgamesch) und frühen Inschriften ist die Hauptquelle für die Herrscher der frühen Phase die sumerische Königsliste. Eine verhältnismäßig genaue Chronologie besteht für den Zeitraum, der mit der Dynastie von Akkad beginnt und mit der 1. Dynastie von Babylon um etwa 1530 v. Chr. endet.
Babylonien
ÄREN
23.8.02
Die Ära ist ein Zeitabschnitt, der bei einem Nullpunkt beginnt. Ausgelöst wird sie durch ein geschichtlich wichtiges Ereignis, die sogenannte Epoche.
Christliche Ära
In der christlichen Ära ist diese Epoche die Geburt Christi. Wann diese genau war, weiss man nicht genau. Lange feierte man den Geburtstag Christi am 6.Januar. Der Begründer unserer heutigen christlichen Zeitrechnung ist Dionysius Exiguus. Er war es auch, der den Geburtstermin Christi auf den 25.12 des Jahres vor 1.n.Chr. versetzte. Dies war im Jahre 595 n.Chr.. Auf den 25. Dezember kam Dionysius Exiguus wahrscheinlich durch die Sonnenwendfeier, welche am gleichen Tag stattfindet.
Eine andere Bezeichnung für die christliche Ära ist „Anno domini“, was soviel bedeutet wie „im Jahre des Heils, - des Herrn“.
Mohammedanische Ära
Mohammed predigte in Mekka seine Lehre. Dies passte vielen nicht und diese Leute wollten ihn umbringen. So flüchtete der Prophet am 16.Juli 622 n.Chr. nach Medina. Diese Flucht heisst auf arabisch „Hedschra“ und bildet den Ursprung der Mohammedanischen Ära. Die Muslime sind heute also im Jahr 1380 n.Chr.. die muslimischen Jahre sind kürzer als die unsrigen , da bei ihnen nach Mondjahren gezählt wird.
24.8.02
Alexandrinische Ära
Im Jahre 30 v.Chr. eroberte der spätere römische Kaiser Augustus die Weltstadt Alexandria. Der Beginn der Regierungszeit des Augustus war zugleich der Beginn der Alexandrinischen Ära. Alexandria wurde von Alexander dem Grossen erbaut. Bekannt ist die Bibliothek wie auch der Leutturm von Pharos. Die Bibliothek war die grösste des Altertums und wurde von Alexander in Auftrag gegeben. Der Leuchtturm gehört zu den sieben Weltwundern und stand auf der von Alexandria nahegelegenen Insel Pharos. Alexander der Grosse war Makedonier und wollte das persische Reich erobern. Die dazu entscheidende Schlacht wurde 333 v.Chr. geschlagen. Mit Alexander begann die griechische Kultur, die sich später weit in den Osten und auch in den Westen ausbreitete.
27.8.02
Byzantinische Ära
Die Byzantinische Ära wurde ab dem 7 Jh. n.Chr. angewendet. Die Epoche ist allerdings unbekannt, es könnte die Erschaffung der Welt sein. Als genaues Datum wird der 1.September des Jahres 5509 v.Chr. genommen. Die Byzantinische Ära wurde in der griechisch-orthodoxen Kirche bis ins 18 Jh. n.Chr. angewendet. Byzanz war ursprünglich eine griechische Stadt, die unter der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin in Konstantinopel umgetauft wurde. Durch eine erneute Namensänderung wurde aus Konstantinopel schliesslich das heutige Istanbul.
Jüdische Ära
Die jüdische Ära nimmt als Ausgangspunkt die Erschaffung der Welt, die am 7.Oktober 3781 v.Chr. stattgefunden haben soll. Seit dem 11 Jh. n.Chr. wird die Ära angewendet und sie ist ein religiöser Kalender. Die christliche Form ist eine Sonderform der jüdischen Form.
Olympiaden - Ära
Die Olympiaden – Ära richtet sich nach den Olympischen Spielen, welche die Griechen durchgeführt haben. Sie verwendeten diese Zeitrechnung vom Jahr 200 v.Chr. an. Die Epoche ist die Durchführung der ersten, bekannten olympischen Spielen im Jahre 776 v.Chr. Das folgende Jahr, 775 v.Chr. war das zweite Jahr der ersten Olympiade usw. bis zum Jahre 772 v.Chr., welches das erste Jahr der zweiten Olympiade wurde, weil die olympischen Spiele alle vier Jahre abgehalten wurden.
Römische Ära
Sie beginnt mit der Gründung der Stadt Rom, welche auf den 21. April 753 v.Chr. datiert wird. Angewendet wurde sie vom 1 Jh. v.Chr. bis ins 6 Jh. n.Chr.. Man sagt im Jahre x ab urbe condita, kurz a.u.c., was soviel wie „seit der Gründung der Stadt“ bedeutet.
31.8.02
Steinzeit
Die Steinzeit unterteilt man in Neolithikum (Jungsteinzeit), Mesolithikum (Mittelsteinzeit) und Paläolithikum (Altsteinzeit). Die Fundgegenstände aus der Steinzeit benennt man entweder nach dem Fundort, der zuerst wissenschaftlich ausreichend beschrieben wurde, nach dem Material (Stein – Metall) oder aber nach der Keramik. Als Kultur bezeichnen wir einen einheitlichen Fundkomplex, die gleiche Zeit oder das gleiche Volk.
Gut bekannt ist der Feuer- oder Flintstein, den man zu entfachen von Feuern verwendete. Der Name Flintstein kommt von der Flinte. Anfangs entzündete man diese, indem man die Lunte durch ein kleines Loch steckte und anzündete. Später befestigte man oberhalb von diesem Loch eine Platte, auf die man das Schwarzpulver streute. Links davon war eine Stahlplatte. Einen Hebel mit einem oberhalb liegenden Feuerstein konnte man dann auf diese Stahlplatte schlagen, wodurch es Funken gab und somit das Schwarzpulver entzündet wurde. Diese Konstruktion bezeichnet man als Radschlossgewehre. Allerdings dauerte das nachladen viel zu lange. Die einzigen Waffen ohne problematisches nachladen waren überhaupt während der ganzen Geschichte die aus Eibenholz hergestellten Pfeilbogen und dessen Nachfolger, die Ballisten.
Schrift kannte man in der Steinzeit noch keine. Die Zeit vor der Schrift nennt man die Urgeschichte, ab dem ersten schriftlichen Zeugnis spricht man von der eigentlichen Geschichte. In der Schweiz ist das im 1.Jh v.Chr., als die Helvetier von Cäsar in einigen Kapiteln seines Buches erwähnt wurden. Grund dafür war die Schlacht bei Bibracte, in der Cäsar die Helvetier aus seinem Gebiet vertrieb.
12.09.02
Erste Schrift
Man weiss nicht genau, welches Volk als erstes die Kunst des Schreibens beherrschte.
Die erste Schrift in Mesopotamien war die Keilschrift, welche seit 3000 v.Chr. verwendet wurde. Man drückte mit einem Stempel aus Stein keilförmige Eindrücke in weichen Ton.
Zur wahrscheinlich gleichen Zeit schrieb man in Ägypten auf Papyrus. Man verwendete Schilf als Stifte, Pflanzensaft, Papyrus und als Farbstoff Russ. Diese Schrift war eher eine Art zeichnen, man nennt sie Hieroglyphen oder Wortschrift.
13.09.02
C-14 – Radiochronologie
Das häufigste Kohlenstoff-Isotop ist C mit 12 Elektronen. Ein seltenes, instabiles Isotop ist C mit 14 Elektronen. Diesen radioaktiven Kohlenstoff verwendet man zur genauen Altersbestimmung von toten organischen Stoffen. Diese Altersbestimmung bezeichnen wir als C-14 – Radiochronologie. Alle Lebewesen enthalten neben dem normalen Kohlenstoff auch winzige Mengen des radioaktiven Kohlenstoffes. Wenn ein Lebewesen stirbt, nimmt es logischerweise kein C-14 mehr auf. Von da an zerfällt der im Organismus befindliche radioaktive Kohlenstoff, ohne ersetzt zu werden. Dieser Zerfall löst eine Strahlung aus. Der Anteil an C-14 nimmt ab, und somit auch die von ihm ausgehende Strahlung. Nun hat jeder radioaktive Stoff eine ganz bestimmte, für ihn typische Zerfallszeit. Man nennt sie Halbwertszeit. Mit Halbwertszeit ist die Zeit gemeint, nach der die Hälfte der Atome zerfallen ist. Die Halbwertszeit bei C-14 beträgt ca. 5730 Jahre.
Alter Orient
Mesopotamien
Das erste Volk, das sich in Mesopotamien niederliess, war das Volk der Sumerer (4000 – 2350 v.Chr.), welches seit dem 4.Jahrhundert v.Chr. im südlichen Teil Mesopotamiens lebte. Die Sumerer schufen die älteste Hochkultur der Erde. Auf der Grundlage des Ackerbaus hatten sie eine Kultur geschaffen, die schon eine hoch entwickelte Technik hatte (Baukunst, Metallverhüttung). Auf die Sumerer geht die Kreiseinteilung in 360 Grad, die Zusammenfassung von sieben Tagen zu einer Woche und vor allem die Erfindung der Keilschrift um 3000 v.Chr. zurück.
Um 2350 v.Chr. eroberten die Akkader Sumer. Die Akkader errichteten das Weltreich von Akkad. Die Lage des Reiches wird im heutigen nördlichen Irak angenommen. Die Kulturen der Semiter und Sumerer verschmolzen allmählich. Um 2150 v.Chr. erlagen die Akkader dem Einfall barbarischer Bergstämme aus dem Osten.
Später, im 18. Jahrhundert v.Chr., entwickelte sich Babylonien zu einem neuen Grossreich. Die berühmteste Schöpfung des Altbabylonischen Reiches (1728 – 1531 v.Chr.) ist das Gesetzeswerk von König Hammurabi (1728 – 1686 v.Chr.), das um 1700 v.Chr. alle Rechtsgebiete regelte und damit die erste Gesetzessammlung der Erde ist. Aus diesen Gesetzten geht das Talionsrecht „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ hervor. Zweihundert Jahre nach der Zeit Hammurabis eroberten die Hethiter Nordsyrien wie auch Babylon. In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v.Chr. schüttelten die Chaldäer in Babylon die assyrische Herrschaft ab, verbündeten sich mit Meder und zerschlugen vereint das zur damaligen Zeit vorherrschende Assyrerreich. Unter König Nebukadnezar eroberten die Chaldäer ganz Mesopotamien, Palästina, Syrien und Jerusalem. Dies war das Neubabylonische Reich (625 – 539 v.Chr.), welches bereits 100 Jahre später den Persern erlag.
Ägypten
Mit einem Zeitraum von fast 3000 Jahren lässt die altägyptische Geschichte alle anderen Hochkulturen hinter sich zurück. Der Ablauf der Ereignisse teilt man in 30 Dynastien ein. Eine Dynastie beginnt mit jeder neuen Herrscherfamilie.
In Ägypten erfand man um 3000 v.Chr. die Hieroglyphenschrift. 2850 v.Chr. ist der Anfang des Alten Reiches, in dem die Pharaonen eine absolute Herrschergewalt ausübten, welche in den Pyramiden sichtbaren Ausdruck fand. Das Alte Reich endet 2155 v.Chr., als eine wilde Revolution die alte Ordnung stürzte.
Das Mittlere Reich beginnt 2052. Die Herrscher dieser Zeit eroberten Gebiete am Oberlauf des Nils und stiessen bis zur Ostküste des Mittelmeeres vor. Mit Kreta, Syrien und Mesopotamien bestanden intensive Handelsbeziehungen. Nach vier Jahrhunderten überschwemmten um 1650 v.Chr. das Nomadenvolk der Hyksos von Osten her Ägypten und richtete eine Fremdherrschaft auf. Die Hyksos waren es auch, die das Land beherrschten, als Joseph von seinen 11 Brüdern verkauft und in Ägypten zum Kanzler des ganzen Reiches wurde. 100 Jahre später erfolgte die Vertreibung der Hyksos und die Gründung des Neuen Reiches. Im Neuen Reich ( 1570 – 715 v.Chr.) gab es herausragende Herrscherpersönlichkeiten, der berühmteste sicherlich Ramses II (1304 – 1213 v.Chr.), welcher 66 Jahre regierte. Während seiner Herrschaft fand der Auszug der Hebräer unter Moses aus Ägypten statt.
332 v.Chr. eroberte Alexander der Grosse Ägypten. Nach Alexander regierten die Ptolemäer bis 30 v.Chr., wo Ägypten eine römische Provinz wurde. Berühmteste Vertreterin der ptolemäischen Epoche ist ohne Zweifel Kleopatra (69 – 30 v.Chr.), deren Versuch, die Vormachtstellung ihres Landes zu erhalten, jedoch scheiterte.
Turm zu Babel
„Alle Welt hatte nur eine Sprache und dieselben Laute. Als sie von Osten her aufbrachen, fanden sie im Lande Sinear eine Ebene und wohnten dort. Sie sprachen zueinander: „Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie hart brennen!“ Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdpech diente ihnen als Lehm. Dann riefen sie: „Auf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reicht!“ Mit diesen Worten beginnt das elfte Kapitel des ersten Buches im Alten Testament (Genesis), das die Geschichte vom Turmbau zu Babel erzählt. Es hat den Turm weltberühmt gemacht.
Über die Anfänge des Turmes wissen wir nicht allzu viel, da die Überreste der ältesten Stadt heute unter dem Grundwasserspiegel liegen und beinahe unerforscht sind. Aber schon zu Zeiten Hammurabis (1728 – 1686 v.Chr.) stand ein solcher Turm in Babylon, nämlich Etemenanki oder der „Tempel des Fundaments von Himmel und Erde“, wie er offiziell genannt wurde. Doch dieser Turm gewann erst mehr als ein Jahrtausend später an Bedeutung.
Im Jahre 689 v.Chr. wurde Babylon völlig zerstört. Im Jahre 625 v.Chr. erkämpfte sich das wieder aufgebaute Babylon die Unabhängigkeit des Landes gegenüber Assyrien und begründete das sogenannte chaldäische Reich. Unter Nebukadnezar II. (605 – 562 v.Chr.) blühte Babylonien, nachdem es zuvor zerstört worden war, erneut auf. Nebukadnezar II. verstärkte die Mauern und erweiterte auch die acht Stadttore, besonders das sogenannte Ischtartor. Vor allem aber baute er den Turm Etemenanki aus. Dieser Tempelturm, ein siebenstöckiges Gebäude mit einem Hochtempel des Marduk (Stadtgott Babylons), gilt als das Vorbild zum Bericht vom Turmbau zu Babel im Alten Testament. Er hatte einen Grundriss von 190 x 190 m. Etemenanki war insgesamt sieben Stockwerke hoch, die nach oben hin flächenmässig immer kleiner wurden, im Prinzip war es also eine Stufenpyramide. Das erste Stockwerk hatte eine Höhe von 33 m, das zweite eine von 18m und die folgenden waren alle 6m hoch. Das letzte Stockwerk war der Tempel, das sogenannte Hochzeitshaus Gottes, mit einer Höhe von 15 m. In diesem soll ein grosses Bett und ein goldener Tisch gestanden haben. Gott sei manchmal in den Tempel gekommen und habe auf dem Bett geschlafen, heisst es. Zum Hochzeitstempel führte eine gewaltige Freitreppe, die aber nur für Gott gedacht war. Eine Wendeltreppe führte ebenfalls dorthin. Der gesamte Turm war mehr als 90 Meter hoch.
Hängende Gärten der Semiramis
Ebenfalls von Nebukadnezar II., errichtet wurden die Hängenden Gärten der Semiramis, das zweite der Sieben Weltwunder. Nebukadnezar II soll sie als Geschenk an seine Frau, eine persische Prinzessin, erbauen lassen. Ob ihr Name wirklich Semiramis war ist nicht bekannt, den Historikern ist nur eine weitaus ältere assyrische Königin mit Namen Semiramis bekannt.
Der König befahl, ihn der Nähe seines Palastes aus Steinen Anhöhen zu errichten, ihnen die Form von Bergen zu geben und sie mit allerlei Bäumen zu bepflanzen. Auf Wunsch seiner aus Persien (genauer: Medien) stammenden Frau legte er einen jener Gärten an, wie sie in der Heimat seiner Frau üblich waren.
Der Aufbau:
Bei den hängenden Gärten hat es sich nicht wirklich um aufgehängte Gärten gehandelt. Diese Bezeichnung beruht auf einem Übersetzungsfehler. Man glaubt, dass die Gärten von Babylon auf einem terrassenförmig ansteigenden Bauwerk, einer Art Dachgarten, den man künstlich bewässerte, blühten. Sie waren auf den Dächern des königlichen Palastes angelegt und erreichten eine Höhe von etwa 30 Metern. Auf einem Kellergewölbe, das 1898 entdeckt wurde, befand sich ein terrassenförmiger Zentralbau, jede Terrasse 5m über der darunter liegenden. Das Gewölbe war mit Steinbalken bedeckt, darauf folgte eine Lage Schilf mit Asphalt vermischt, dann eine doppelte Schicht gebrannter Ziegel, die Fugen wurden mit Gips vergossen. Schliesslich folgte eine Bleischicht, um das Durchdringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Oben war eine drei Meter hohe Humusschicht, worin auch Bäume wachsen konnten. Bei den hängenden Gärten handelte es sich für die damalige Zeit um die umfangreichste Pflanzensammlung der Welt, den ersten botanischen Garten. König Nebukadnezar II hatte seine Soldaten beauftragt, von ihren Feldzügen alle unbekannten Pflanzen in den Palast zu bringen.
Im Sommer, wenn die Temperaturen auf 50°C stiegen, waren ununterbrochen Sklaven damit beschäftigt, Wasser aus Brunnen zu fördern und in die vielen kleinen Kanäle zu Pumpen, die von der oberen Terrasse über die gesamte Anlage herunterflossen.
Der Grund für die Besonderheit der Hängenden Gärten liegt darin, das Babylon in einer sehr trockenen Ebene Mesopotamiens lag und es deshalb herausragend war, in dieser vegetationsarmen Gegend eine so grosse Zahl an Pflanzen zu haben.
Die Englische Königsfamilien
Die Bedeutendste Tudor war Elisabeth I (-1603), dessen Rivalin war Maria Stuart ( ermordet: 1558). Denn Maria Stuart war ein eheliches Kind(von einer Friedel), ganz im Gegensatz zu Elisabeth I, die ein Kegel, das heisst ein Kind einer Kepse (unehelichen Frau; Nebenfrau). Maria I hatte einen Sohn, welcher nach Spanien „abgehauen“ war. Und somit mit der Armada (1588) gegen die Engländer kämpfte. So wurde, da Elisabeth I keinen Sohn (nur Tochter) hatte, der Jakob VI von Schottland (später auch Jakob I von England genannt) König von England und Schottland vereint (Flagge: Union Jack). Das ganze Reich nennte sich dann Grossbritannien. Die Engländer mussten von den angelsächsischen fliehen. Sie flohen damals in die Bretagne (deshalb heisst das Reich auch Grossbritannien). Die Gallier in der Bretagne sprachen keltisch. Der Sohn von Jakob I von England war Karl I, dieser wird jedoch umgebracht. Die Magna Charta (1215 geschrieben) darin standen die meisten Gesetzte der Engländer. Wörtlich übersetzt heisst es grosses Papier. Diese Schrift ist sowohl staatlich als auch geistlich anerkannt. England ist anglikanisch, das ist wie katholisch aufgebaut, die Inhalte sind jedoch Protestantisch. Die englischen Stände sind die house of Parlament, sie mussten Jakob VI akzeptieren, denn er war ein Schotte(nach Elisabeth I). Die Papisten sind Katholiken, also Anhänger vom Papst.
Oliver Crouwell war der Lord Protector.
Die Entwicklung von England im 16Jh.
Tudor war die Königsfamilie in England. Sie erbten England. Der Mächtigste Tudor war Heinrich VIII, er war auch der letzte der Tudors. Er war christlich und bekam vom Papst den Titel defensor fidei. Verheiratet war er mit mehreren Frauen.
Heinrich VIII kam 1509 auf den Englischen Thron, darauf heiratete er Katharina, eine Spanierin. Im Jahre 1516 bekam sie eine Tochter Anna. Heinrich VIII musste jedoch einen Thronfolger haben. So lässt er sich scheiden. Doch damit er scheiden lassen konnte musste der Papst sein Einverständnis geben. Doch der verbiete ihm die Scheidung, darauf bestach Heinrich VIII die englischen Bischöfe, damit sie die Scheidung anerkennen und ihn zum Papst machen. Das machten sie schliesslich und Heinrich VIII liess sich scheiden. Das geschah 1534 und es wird das Supremat des englischen Königs über die Kirche genannt. Damit löste sich Heinrich VIII von der Kirche im Vatikan.
Heinrich VIII hatte viele Kampfrüstungen. Im 15Jh. War der Übergang vom Kampf zum Sport. Die Rüstungen wurden schwerer, da beim Lanzenkampf Gewicht auch von Vorteil war. Heinrich VIII war ein sehr grosser Mann. Nach der Frau Anne Boleyn (mit der er eine Tochter hatte) hatte er Jane Seymour zur Frau. (1066 Schlacht von Haisthings). Doch sie stirbt bei der Geburt eines Sohnes. Der Sohn überlebte. Danach suchte Heinrich VIII sich eine adelige Frau und heiratete schliesslich (per Post sozusagen; er kannte nur ihr Miniatur)Anna v. Cleve, doch als er sie in Wirklichkeit sah liess er sich wieder scheiden. Dann heiratete er Katharina Howard, welche dann wegen untreue Hungerichtet wurde. Darauf folgte Katharina Patt, sie überlebte ihn, und er starb vor ihr.
Überblick von Ende der Antike( ca. 500n.Chr) bis Heute
Die griechisch- römische Antike endet ca.500 n. Chr. Das Ende ist nicht genau definiert, man nimmt sogenannte Stichdaten:
• Der Untergang Westroms ca. 475 n. Chr.
• Der Benefikt gründete Mte. Cassino ca. 529 n. Chr.
• + weitere Daten
Das Mittelalter:
Wer Herrscher im Mittelalter war nannte man Kaiser; doch als Konkurenten der Kaise gab es auch Könige, Herzoge und Fürste. (Karl der Grosse)
Die Neuzeit:
Der Anfang der Neuzeit und zugleich das Ende des Mittelalters sind zum Beispiel die Stichdaten:
• Kolumbus entdeckte Amerika ca. 1492 n. Chr.
• Das endgültige Ende Osteuropas/ Das endgültige Ende von Konstantinopel (2tes Rom) ca. 1453 n. Chr.
Renaissance:
Die Renaissance ist das Zeitalter des Humanismus. Sie wird auch Frühzeit genannt.
In dieser Zeitepoche waren die Künstler Leonardo da Vinci, Erasmus von Rotterdamm und andere tätig. (→Bild)
Ein Vorläufer der Reformation war Jan Hus. Von Beruf war er Pfarrer. Er leitete die Reformation ein.
Die Reformation:
Die Reformation krempelte ganz Europa um. Der Gedanke der Reformation ist: „Das Leben selbst ist ein Gottesdienst.“ Die Reformatoren hiessen Martin Luther, Zwingli und Calvin.
Im Zeitalter der Reformation beginnt die moderne Denkensweise und Arbeit:
„Arbeiten→Geld sparen→anlegen→Häuser bauen.“
Herrschungsformen des 17 Jahrhunderts
Im Mittelalter: König oder ähnliches + Adel
In der frühen Neuzeit: Herrscher + Stände (darin enthalten: Adel/Kirchen/Städte)
Genf, Zürich, Basel waren alles Reichstädte die das Zeichen des Adlers auf dem Wappen tragen durften. Sie wurden direkt vom Kaiser regiert, also nicht noch von einem tieferen „Herrscher“. Uster und andere kleine Städte waren immer ohne Vertreter, da es erstens viel zu teuer war und zweitens gehörten sie zu einer grösseren Stadt (Bsp. Uster: Zürich).
Im 17 Jahrhundert herrschten viele der Könige absolutistisch, das heisst ohne Stände(auch Ludwig XIV in Frankreich). In England und den Niederlanden nicht. Dort herrschte eine Ständerherrschaft. In England war in dieser Zeit eine Republik unter O.Cromwell ( -1650 ). Diese Republik dauerte bis 1660 an.
Thomas Hobbes ( unterstützte den Stuart Absolutismus)
Staat ist eine Gemeinschaft von gezähmten Gewalttätern:
Denn: homo homini lupus! -> alleingänger
Aber: zoon politikon -> er muss zusammen leben CONTRAT SOCIAL (frz.)
Also: Frieden erzwingen durch Staat GESELLSCHAFTSVERTRAG (dt.)
Individuen geben ihre Gewalt ab.
John Locke
a) 1688 Glorreiche Revolution in England: Ende der Stuarts Herrschaft
Herrschaft des Parlaments; Beginn: Oranier ~ Anna
„Konstitutionelle Monarchie“
b) Volk = letzte Instanz, souverän
c)
Gesetz/Gesetzgeber --> Legislative: kontrolliert/setzt ein/setzt ab die Exekutive
Herrscher --> Exekutive
Zum Blatt Zeitalter der Vernunft/Siebenjähriger Krieg ( 1756-1763)
Der siebenjähriger Krieg ( 1756-1763)
Während des 7-jährigen Kriegs fand ein „Reversement de Qualitions“(Umkehrung der Situation) statt. Da verbündeten sich die Franzosen mit den Österreichern.
Senegambien ist ein Gebiet bei Senegal in Afrika.
Gibéron ist ein Gebiet im Norden von Frankreich
Kalkutta liegt am Ganges. Also in Asien.
Der 7-jährige Krieg in Europa:
Der 7-jährige Krieg war ein Weltkrieg, da er auf mehreren Kontinenten ausgetragen wurde. Und zwar auf den Folgenden: Europa, Nordamerika, Indien und auf den Wegen von Europa zu diesen Kontinenten, da England und Frankreich grosse Flotten hatten.
Der Krieg in Europa wurde hauptsächlich zwischen Preussen und Österreich ausgetragen. Danach verbündeten sich noch die Engländer mit den Preussen und die Franzosen mit den Österreichern(siehe oben). Er fand vorwiegend in Schlesien statt. Schlesien liegt zwischen Böhmen und Österreich am Oberlauf der Elbe oder der Oder. Der Herrscher von Böhmen war Maria Theresia (Herrscherin von Österreich), also war Böhmen ein Teil von Österreich. Schlesien gehörte zu Böhmen. Friedrich II (von Preussen) wollte als Alleinerbe von Preussen auch noch Schlesien haben, was dann zum Krieg führte.
Da Frankreich Geldmangel hatte, führten die Engländer den Krieg auch auf anderen Kontinenten als Europa aus. Da die französischen Kolonien kein Geld hatten, konnten die Engländer die Kriege fast widerstandslos siegen. Die Franzosen wollten vor allem ihr Heimatland Frankreich verteidigen. Die Engländer hatten dagegen fast keine Truppen in Europa.
Der 7-jährige Krieg in Nord-Amerika:
Die Englischen Kolonien lagen an der Ostküste, die französischen lagen an den grossen Seen. Viele Englische Kolonien waren von der Königin geschickt worden, doch einige sind auch Ausgestossene religiöse. Die Quäcker sind ein Beispiel für Ausgestossene. Sie fallen beim Beten in Trance, wobei sie sich schütteln. Sie wurden nach Amerika verdrängt. Das Schiff Mayflower ist ein Beispiel für die Königlichen Kolonien. Es legte in Massachusetts / Plymouth an. Eine andere Kolonie war Pennsylvania, deren Gründer ist William Pen). Auch die Kolonie Virginia wurde von Elisabeth I geschickt, auch Maryland und Anatolis.
Die Französischen Kolonien eroberten von den grossen Seen aus das ganze Ohio-Tal bis Orleans. Sie wollten dort überall Stützpunkte, zur Sicherung aufbauen doch das gelang ihnen nicht. Die Konflikte entstanden dort, wo die Siedler aufeinander trafen. Heute gibt es Krieg, wo Siedler miteinander auf fruchtbares Ackerland und Wasser stossen. Früher war das bei Rohstoffen so.
Der 7-jährige Krieg in Indien:
Zuerst konnten die Französischen Kolonien einen Anfangserfolg verzeichnen. Sie eroberten ganz Indien. Doch schon bald eroberte Robert Clive mit seiner Kompanie die wichtige Stadt Kalkutta. Bei der Schlacht von Kalkutta im Juni 1757 entschied sich der Kolonialkrieg in Indien. Die Französischen Indienpläne wurden vernichtet. Vor der Schlacht von Plassey kämpften die Inder, die Franzosen und die Engländer. Die Inder fochten die Schlacht alleine aus. Die Franzosen befahlen den Indern, was sie zu tun hatten. Doch die Inder waren Rivale, so verrieten sie sich selbst.
Robert Clive war einer der Ostindischen Kompanie, also war er ein Privatmann. Die Kompanie ist eine Gesellschaft. Diese Gesellschaft will eine Geschäftstätigkeit. Dazu benötigt die Gesellschaft Kapital. Für die Kolonialgeschäfte benutzte man risikofreudige Geschäfte. Also sind das Handelskompanien, sie handelten mit dem Heimatland. Riskant sind die Geschäfte, da viele Gefahren vorhanden waren. Dazu gehören Stürme, Kriege und andere Krisen. Die erfolgreichste Kompanie in Indien war die Ost-Indien-Kompanie. (Westindien ist Amerika) Gehandelt wurden Gewürze und Seide. Die Englische Ostkompanie hatte auch Staatlichen Hintergrund. Die Französischen Kolonien waren vollständig vom Staat geschickt worden.
Unterschied Krieg: Nordamerika und Indien
In Indien waren hoch entwickelte Kulturstaaten (besser als Europäer). Dazu waren grosse Reichtümer vorhanden.
In Amerika waren keine Infrastrukturen vorhanden, also war kein Handel möglich. Es war nur Wüste und Urwald vorhanden.
(Maharadscha—König der Könige in Indien)
Der 30 jährige Krieg
Der Johann Jakob Grimmelshausen beschrieb diesen Krieg in seinem Simplicius Simplicissimus. Er ist einer der literarischen Ereignisse dieses Krieges. Dazu berichteten Zeitungen und Flugblätter über diesen Krieg. Die Presse entschied aber nicht den Krieg, wie im Vietnam Krieg. Die Schweiz betraf dieser Krieg nicht. Obwohl danach Bauernkriege ausgetragen wurden, diese verschwanden danach aus der Schweizer Geschichte. Die Schweiz bekam diesen Krieg durch die Medien mit. Dadurch hatten sie Angst und so bauten die Zürcher zum Beispiel eine Festung, die aber nie gebraucht wurde. In Zürich sind diese Festungen zum Teil heute noch zusehen. Nach 1453 (Konstantinopel) wurden diese Festungen nicht mehr gebraucht, da grössere Artilleriegeschütze erfunden und eingesetzt worden sind. Bei dieser Festung in Zürich wollte man wie bei vielen anderen Beispielen, jeden Punkt der Festung mit den eigenen Waffen beschiessen können. Denn das ist nützlich um den Feind zu vernichten sofern er schon einen Teil der Festung erobert hat.
Grimmelshausen beschrieb das Kriegsschicksal eines Simplicimus also eines Normalverbrauchers.
Der Graf von Waldstein (= Wallenstein)
Er kam von Böhmen. Er ist eigentlich der literarische Bruder von Willhelm Tell. Denn beide wurden von Friedrich Schiller beschriebn.
Niederländischer Freiheitskampf
oder Achtzigjähriger Krieg (1568-1648), Unabhängigkeitskampf der Niederlande gegen die spanische Herrschaft.
König Philipp II. von Spanien hatte 1555 von seinem Vater Karl V. die Herrschaft in den 17 Provinzen der Niederlande (heute Belgien, Luxemburg, die Niederlande und Teile Nordfrankreichs) übernommen. 1559 ernannte er, sowohl um die Gegenreformation zu verschärfen als auch um die ständischen Freiheiten, die den Provinzen im Großen Privileg von 1477 zugestanden worden waren, zu unterdrücken, im Zuge einer kirchlichen Neuorganisation neue Bischöfe, die auch in den Generalstaaten (den Generalständen der Provinzen) vertreten sein sollten. Außerdem setzte er seine Halbschwester Margarete von Parma als Statthalterin in den Niederlanden ein und Kardinal Antoine de Granvelle, den Erzbischof von Mecheln, als ihren ersten Minister. Philipp selbst ging 1560 nach Spanien zurück und zog 1561 seine Truppen aus den Niederlanden ab.
Einige Mitglieder des niederländischen Staatsrates unter der Führung Wilhelms I. von Oranien und des Grafen von Egmont protestierten gegen diese Änderungen und erzwangen 1564 Granvelles Rücktritt. 1566 baten die Geusen, wie der niedere Adel abfällig bezeichnet wurde, Margarete von Parma im so genannten Adelskompromiss von Breda um die Beendigung der Inquisition und der Verfolgung der Protestanten sowie um die Wiederherstellung ihrer ständischen Freiheiten. Noch im selben Jahr erreichte der Protest gegen Spanien mit dem Bildersturm der Calvinisten gegen die katholischen Kirchen einen vorläufigen Höhepunkt. Philipp hob zwar die Inquisition auf, entsandte aber 1567 den Herzog von Alba als neuen Statthalter mit spanischen Truppen zu einer Strafexpedition in die Niederlande. Alba konnte den Aufstand zunächst unterdrücken; er richtete den so genannten „Blutsrat” oder „Rat der Unruhen” ein, der 1568 die Hinrichtung von über 6 000 Aufständischen, u. a. des Grafen von Egmont, anordnete. Im selben Jahr besiegte Alba die niederländischen Truppen unter Wilhelm I. von Oranien.
Mit seinen rücksichtslosen und willkürlichen Maßnahmen provozierte Alba jedoch neuerliche Aufstände der Niederländer. 1572 eroberten die Seegeusen – so genannt, weil sie vor allem von See aus operierten – die Provinzen Seeland und Holland; die Aufständischen wählten Wilhelm I. von Oranien zum Statthalter der Provinzen Holland, Seeland und Utrecht und übertrugen ihm damit de facto die Führung im Widerstand gegen Spanien. 1573 wurde Alba von Don Luis de Zuniga y Requesens abgelöst. Der neue Statthalter war anfangs erfolgreicher als sein Vorgänger; den Aufständischen gelang dennoch wieder ein großer Sieg, indem sie das Land fluteten, nach Leiden segelten und die Stadt von den spanischen Belagerern befreiten. 1576 formulierten alle 17 Provinzen gemeinsam die Genter Pazifikation, in der sie den Abzug der spanischen Truppen und religiöse Toleranz forderten und die von den Generalstaaten in Antwerpen ratifiziert wurde. Der neue spanische Statthalter, Philipps Halbbruder Don Juan de Austria, akzeptierte die Forderungen formal; dennoch gingen die Unruhen weiter. Die Genter Pazifikation war die letzte gemeinsame politische Handlung der 17 niederländischen Provinzen.
1579 zerbrach über konfessionellen Gegensätzen die in der Genter Pazifikation manifestierte Einheit der niederländischen Provinzen gegen Spanien: Am 6. Januar schlossen sich die zehn südlichen, vorwiegend katholischen Provinzen zur Union von Arras zusammen und erkannten im Mai im Frieden von Arras die spanische Herrschaft wieder an. Am 25. Januar vereinigten sich die sieben nördlichen, vorwiegend calvinistischen Provinzen (Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Friesland, Groningen und Overijssel) zur Utrechter Union gegen Spanien und für freie Religionsausübung. Am 24. Juli 1581 bildeten die Provinzen der Utrechter Union die Republik der Vereinigten Niederlande, sagten sich von Spanien los und ernannten Wilhelm zum Statthalter. Damit war die Trennung der Niederlande in die Generalstaaten und die Spanischen Niederlande besiegelt, und aus dem Aufstand der Niederlande, der im Süden begonnen hatte, wurde jetzt ein Kampf um die Unabhängigkeit der Generalstaaten.
In den südlichen Provinzen verlief die Unterwerfung durch die Spanier unter dem neuen Statthalter Alexander Farnese, dem Sohn Margaretes von Parma, erfolgreich; ebenso erfolgreich entwickelte sich der Unabhängigkeitskrieg im Norden. 1584 wurde Wilhelm von einem Katholiken ermordet, und 1585 ernannten Holland und Seeland Wilhelms Sohn Moritz von Nassau zum Statthalter, 1590 schlossen sich Geldern, Utrecht und Overijssel an. 1596 handelte der Ratspensionär von Holland, Johan von Oldenbarnevelt, eine Allianz der Generalstaaten mit Frankreich und England aus. Nach dem Tod Philipps II. 1598 erbten dessen Tochter Isabella und ihr Gatte Erzherzog Albrecht von Österreich die südlichen, die Spanischen Niederlande. 1600 eroberte Ambrosio Spinola, der Befehlshaber der spanischen Truppen, Ostende und verdrängte die Niederländer schließlich aus Flandern; 1609 einigten sich beide Seiten auf einen zwölfjährigen Waffenstillstand.
1621 brach der Krieg im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges erneut aus; er verlief zunächst ergebnislos, bis die Niederländer 1628 die gesamte spanische Silberflotte erbeuteten. Mit einem Teil der Beute finanzierte Friedrich Heinrich, Moritz’ Bruder und Nachfolger, die Eroberung von u. a. Herzogenbusch (1629) und Maastricht (1632). Eine Allianz mit Frankreich, 1635 zur Eroberung der Spanischen Niederlande eingegangen, führte zum Verlust von Venlo, Roermond und anderen Städten an die Spanier. Spanien suchte jetzt um Frieden nach, um seine Kräfte auf den Dreißigjährigen Krieg konzentrieren zu können. Nach dem Tod Friedrich Heinrichs 1647 setzte Holland die Verhandlungen mit Spanien und drei weiteren Provinzen gegen den Widerstand von Friedrich Heinrichs Sohn Wilhelm II. fort. 1648 wurde im Westfälischen Frieden, der zugleich den Dreißigjährigen und den Achtzigjährigen Krieg beendete, die Unabhängigkeit der Republik der Vereinigten Niederlande international anerkannt.
Die Machtverteilung in Europa während der Reformation
In Europa gab es 2. Herrscher. Der eine war Kaiser Karl V (Habsburg)und der andere war der König Valois (Frankreich). In Habsburg gab es aber auch noch Reichsfürsten, welche Karl V die Macht streitig machten. Deshalb musste Karl V mit ihnen über die Macht verhandeln. (Karl V musste mit den Reichsfürsten Politik betreiben. Die Reichsfürsten und Reformatoren nutzten die Reformation aus um dem Kaiser „eins auszuwischen“, um noch mehr Unabhängigkeit zu erlangen. So verbündeten sie sich mit dem König von Frankreich. Der König von Frankreich wiederum verbündete sich mit den Türken, um Sicherheit zu gewinnen. Und so wurde Karl V richtig „ eingekesselt“ und musste gezwungenermassen sein Amt aufgeben. Dies war im Jahre 1555 n. Chr..
Kampf bei Mailand
Die Beiden Mächte Frankreich und Habsburg wollten das Burgund(Reich). Doch da sie sich nicht einigen konnten wer dieses Reich erben soll, begann sie einen Krieg.
In Zeichnung:
Anhang: zum Thema Denken
Im 16 Jahrhundert begannen mehrere Menschen „vernünftig“ zu denken, sie fragten sich ob bis jetzt alles richtig war. Zum Beispiel Landesgrenzen: Es wurden Landesgrenzen nach natürlichem Dasein gesetzt.
denken: kommt von lat. ratio—Vernunft → frz. La raison
• Das 17 und 18 Jahrhundert ist das Zeitalter der Vernunft. Vor dieser Zeit kannte man nur irrationales/unvernünftiges denken.
• Zugleich wurden im 17 und 18 Jahrhundert sehr viele Hexen aus Europa vertrieben oder sogar verbrannt.
Der 1. Weltkrieg
Der Kosovo ist leer von Serben, weil sie in den Norden zogen, danach zogen die Albaner in den Kosovo.
1911 gab es in der Türkei eine Revolution, worin sich der Sultan den Bedingungen unterziehen (-- Verfassung) und er musste sich mit den Jungtürken revanchieren. Das war der erste Schritt zu einer modernen Türkei. Damals gab es in der Türkei noch zwei Kriege. Erstens wurde um Land gekämpft, so zum Beispiel wollte Bulgarien ans Meer. Später mussten oder wollten die Europäischen Mächte wieder eingreifen.
Der Monte Negro ist ein kleines selbständiges Fürstentum und blieb bei diesen Unruhen auch immer so, doch als man Serbien eine Sperre zum Meer erstellte musste Monte Negro auch Land abgeben.
1389 gab es in Serbien eine Schlacht. Die Serben verloren diese Schlacht, was das Ende des serbischen Sultans war. Diese Niederlage sitzt bis heute noch in den Köpfen der Serben fest, wie bei uns Moorgarten.
Die Österreicher schufen Albanien um den Serben den Meerzugang und um sie vollständig einzukesseln. So wurden die Serben wütend auf die Österreicher:
1914 wurde der Österreichische Kaisersohn, bei einem Staatsbesuch (in Bosnien Herzegowina) in Sarajevo, mit seiner Frau getötet. Später stellte sich heraus, dass es ein Serbe war, welcher die beiden mit einer Pistole erschossen hatte.
So erklärten die Österreicher den Serben den Krieg an. Dies war der Auslöser des Ersten Weltkrieges. Doch die Serben waren verbündet und dadurch geschützt mit dem Russischen Zar und sie wollten keinen Krieg. Doch dann brach der Krieg zwischen Österreich und Ungarn gegen die Serben und ihre Verbündeten doch noch aus. Als dann sich die USA auch nicht mehr daraus halten konnten war es ein Weltkrieg.
Die Mächte und ihre Feldzüge
Zwischen den Türken und Deutschen gab es ein enges Bündnis, da die Türken nicht russisch werden wollten. Alle Balkan- Staaten wollten einmal Grossstaaten werden. Der Gedanke von einem Grossserbien etc. war in den Köpfen des Volkes fest verankert. Diese Idee stammt zum Beispiel bei Griechenland von dem ehemaligen grossen Reich von Alexander dem Grossen. Bei Grossbulgarien war diese Idee von einem Grossreich deshalb vorhanden, weil die ehemaligen Zaren als grosse Konkurrenz gegen das oströmische Konstantinopel kämpften. Auch bei Serbien war es so.
Die Feldzüge der Mittel und Ententemächte:
Die Engländer versprachen Palästina und dem Irak einen eigenen Staat, so halfen diese den Engländern. Zur gleichen Zeit machte England mit Frankreich ab, dass Palästina und der Irak nachher den Engländern und Frankreich die Grenzgebiete gehören. Auch einen Staat versprachen die Engländer den Juden, damit diese auch für die Engländer kämpften.
Der damalige Völkerbund (=1. UNO) bestand aus reichen Ländern und versuchte den Krieg zu schlichten, so gaben sie England und Frankreich Palästina, den Irak und die Grenzgebiete.
Das Zeitalter der Vernunft/des Absolutismus
Im 16/17 Jahrhundert begannen erstmals Menschen über alltägliche Dinge nachzudenken.
„Warum oder weshalb passiert das und das, oder wie passiert das und das?“ Solche Fragen stellte man sich.→ Man begann vernünftig zu denken. Dies war neu und man machte dies sowohl in der Religion als auch in der Politik.
Doch das vernünftige Denken löste auch einige Konflikte aus, die zum Teil bis zu Kriegen heraufbeschwört wurden. In diesem Jahrhundert begann man den Staat vernünftig zu organisieren und man überlegte sich was überhaupt zu einem Staat gehört und was nicht:
Zu einem Staat gehört ein abgegrenztes Gebiet, Territorium genannt, eine Regierung und das Volk.
Die natürlichen Grenzen erkennt man nur auf Karten!!!!
Die Natürlichen Grenzen sind zum Beispiel Gewässer und Gebirge.
Situation in Frankreich:
Die Wasserscheide bei Gebirgen ist eine „heikle“ Grenze, da über diese Grenze oft Handel und Austausch statt gefunden hat (Auch heute noch). Dasselbe gilt auch für Gewässer – Grenzen.
Das vernünftige Denken im Staat
Im Mittelalter gab es Herrscher, derer schlimmste Bedrohung ihre Familie und der Hochadel, aber auch noch die Kirche war. Jeder versuchte damals zu überleben und seine Macht zu behalten. → Unpraktische Regelung, wenn überhaupt eine vorhanden war.
In der Neuzeit organisierte man die Nachfolge.
→ Die Regierung
Wegen dem Konflikt zwischen der Regierung und den Ständen gab es viele Kriege.
ZU den Ständen: Das Wort Stände kommt vom lateinischen Wort „status“ und bedeutet soviel wie Stand, Staat. Das Konkurenzwort dazu ist ordo statio, was soviel wie Ordnung bedeutet.
Ägypten
Altes Reich
Das Alte Reich (um 2755 bis 2255 v. Chr.) umfasste fünf Jahrhunderte, von der 3. bis zur 6. Dynastie. Die Hauptstadt war Memphis im Norden. Die Herrscher standen an der Spitze eines streng organisierten Beamtenstaates. Eine wichtige Rolle spielte die Religion, wie sie durch die ägyptische Mythologie überliefert ist. Staatsform war eine Theokratie, in der die Pharaonen, wie die Herrscher genannt wurden, sowohl absolute weltliche Herrscher waren als auch als Götter verehrt wurden.
Zwischenzeit
Mittleres Reich
2040 V. CHR. - 1784 V. CHR.
Mit der Wiedervereinigung der rivalisierenden Staaten entsteht das Mittlere Reich. Bedeutendster Herrscher dieser Epoche ist Mentuhotep II. Unter seiner Herrschaft beginnt die so genannte Klassische Periode.
Zwischenzeit
Neues Reich
Die Vereinigung des Landes und die Gründung der 18. Dynastie unter Amosis I. markiert den Beginn des Neuen Reiches (1570-1070 v. Chr.). Amosis stellte die Grenzen, Staatsziele und die Verwaltung des Mittleren Reiches wieder her und nahm das Landnahmeprogramm wieder auf. Mit Unterstützung der Streitkräfte, die entsprechend entlohnt wurden, sorgte er für ein Machtgleichgewicht zwischen den Nomarchen und der Zentralgewalt. Der Einfluss der Frauen im Neuen Reich zeigt sich an den hohen Titeln und Machtpositionen, die die Mütter und die Frauen der Könige innehatten.
Moses
UM 1270 V. CHR.
Zur Zeit der Herrschaft von Pharao Ramses II. verlassen die Israeliten unter der Führung von Moses Ägypten. Nach mehreren Jahrzehnten erreichen sie Kanaan.
Kleopatra
Kleopatra VII. wird nach dem Tod ihres Vaters Ptolemäus XII. im Jahr 51 v. Chr. Königin von Ägypten. Drei Jahre später wird sie von ihrem Bruder Ptolemäus XIII. vertrieben, besteigt aber mit Unterstützung von Gaius Julius Caesar 47 v. Chr. wieder den ägyptischen Thron.
Mesopotamien
Sumerer
Im 3. Jahrhundert wurde das Land reich und mächtig. Kunst, Architektur und Handwerk kamen zur Blüte, und die Hauptsprache des Landes wurde Sumerisch. Die Sumerer entwickelten eine eigene Schrift, die Keilschrift. Für etwa 2'000 Jahre wurde diese Schrift das Hauptmedium der schriftlichen Kommunikation in Westasien.
Akkader
Um 2350 v. Chr. wurde das Gebiet von den Akkadern, einem semitischen Volk aus dem mittleren Teil Mesopotamiens, erobert. Ihr König Sargon I. (Regierungszeit um 2335-2295 v. Chr.) gründete die Dynastie von Akkad. Damit begann auch die Zerstörung der Sumerischen Kultur, und die sumerische wurde durch die akkadische Sprache verdrängt.
GESCHICHTE
Der Süden Mesopotamiens wurde Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. besiedelt. Bis zum Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. entstand hier eine sumerische Hochkultur, deren Einfluss bis nach Nordsyrien reichte. Über die Frühgeschichte Babyloniens sind nur wenige gesicherte Fakten bekannt. Neben episch-mythischen Überlieferungen (Gilgamesch) und frühen Inschriften ist die Hauptquelle für die Herrscher der frühen Phase die sumerische Königsliste. Eine verhältnismäßig genaue Chronologie besteht für den Zeitraum, der mit der Dynastie von Akkad beginnt und mit der 1. Dynastie von Babylon um etwa 1530 v. Chr. endet.
Babylonien
Nachfolgeproblem nach Karl VI in Habsburg (Di; 2. März 04)
Karl VI hatte keinen Sohn, also war kein Nachfolger da als Kaiser Karl VI starb. Die spanischen – Habsburger waren ausgestorben, da Philipp von Frankreich dort Herrscher war, zuvor war der Spanische Erbfolgestreit (siehe Reinschrift vom 24.02.04). Deshalb konnte kein Spanischer- Habsburger der Nachfolger von Karl VI sein. Karl VI ernannte Maria Theresia zur Nachfolgerin. Doch das Problem war, dass eine Frau nicht oberste Richterin, oberste Heerführerin und nicht oberste Priesterin sein konnte. So musste sie heiraten. Sie heiratete Franz I, welcher dann diese drei Funktionen übernahm, doch Maria Theresia konnte trotzdem regieren. Böhmen gehörte Karl V, deshalb hatte Karl VI auch Anspruch darauf. Das führte 1740 zum Angriff. Friedrich II von Preussen (Hohenzollern), der Marktgraf von Brandenburg gegen Schlesien(gehörte seit 15 Jahrhundert zu Böhmen). Friedrich II begann den Schlesischen Krieg und gewann ihn auch. (Kaiser Willhelm starb am Ende des ersten Weltkriegs, er war der bekannteste Hohenzoller.) Das ganze in Skizzen-Form:
Jean d’Arc (Di; 2. März 04)
Jean d’Arc, sie wird auch Johanna von Orléans oder Jungfrau von Orléans genannt. Sie ist die Hauptfigur des 100 jährigen Kriegs. Dieser Krieg begann im Jahre 1337 und endete im Jahre 1453. Der 100 jährige Krieg ist ein moderner Krieg, da mehrere Söldnerheere (Banden) in Europa durch Bestechungen ihren Lebensunterhalt verdienten. Die Armaniaquen (Dorf in Frankreich) besiegten die Truppen bei St. Jakob (BL). Ausserhalb aller Städte war das Spital für ansteckende Krankheiten, wie Lepra (=Aussatz). Dazu gab es auch noch eine Kapelle, die meistens St. Jakob hiess. An dieser musste man bei Angriffen auf eine Stadt vorbei, deshalb fanden viele Schlachten bei St. Jakob statt. Der 100 jährige Krieg wurde auch in der Schweiz ausgetragen.
Kaiser und Herrscher
Ein Datum zu Alexander: 333v.Chr. also die Schlacht bei Issos. Das war in der Griechischen Antike, genauer in der Epoche des Helenismus.
Der Kaiser wurde immer durch den Papst bestimmt. Der Kaiser musste dafür den Papst beschützen. So zum Beispiel musste Karl der Grosse das Gebiet von Aachen bis Rom unter Kontrolle haben. Aachen ist den Heimatort und liegt zwischen Deutschland und Frankreich. Aachen war ein Badeort, wo Karl der Grosse den Gicht(Zipperlein) pflegte. Karl der Grosse war oberster Heeresführer, dazu noch hatte er die sakrale Würde, also Priester und er war auch noch oberster Richter. Er herrschte über die Franken. Die Franken waren ein freies Volk, also mussten sie keine Steuern bezahlen. Karl der Grosse lebte von seinen eigenen Höfen(Domänen), also von der Landwirtschaft. Die Güter konnten jedoch nicht zu Karl der Grosse hintransportiert werden, so musste eben Karl der Grosse zu Fuss oder zu Pferd von Hof zu Hof reisen. Die Güter konnte man nicht transportieren da die Hohlwege(kleiner Trampelpfad in kleinem Tal) zu wenig vernetzt und vor allem nicht gut unterhalten waren. Also reiste der Herrscher andauernd umher, von Hof zu Hof.
Ein guter Herrscher:
• Immer unterwegs
• Keine Hauptstadt
• Greift ein, wo es sein muss(brutal)
Ab der Renaissance begannen die Herrscher einen festen Wohnsitz zu haben. Der Herrscher sitzt also immer an dem selben Punkt, ausser wenn er auf Kriegszüge geht.
In Zeichnung:
Zu Blatt:
Allgemeine Anmerkungen:
• Der Staat der Juden ist Israel und Palästina.
• Heronisches Volk = siegreiches Volk:
Der berümte Dichter Homer schrieb die Epen die Odysse, die Ilas usw. Der Held der Odysse war Odysseus. Weitere Helden sind zum Beispiel Achiles und Diomedes.
Gesamte Zusammenfassung:
Die Zionistische Bewegung ist eine Bewegung, welche die Juden nach Palästina zieht. Das Wort Zion kommt aus dem Alten Testament der Bibel und ist die Bezeichnung für das gelobte Land. Das ist das Land wo sie vom Stammvater hingeführt wurden. Ihr Stammvater ist Abraham. Wenn die Juden die Idee der Zionistischen Bewegung verwirklichen möchten knüpfen sie an die Geschichte von Mohamed und Salomon an. Die Römer unter der Führung Titus haben das Judenreich zerstört.
Die Juden wurden kulturell usw. immer aktiver und somit aus deutscher Sicht auch gefährlicher. Dazu waren sie im 20 Jahrhundert auch in der Politik in der Führungsschicht öfter vertreten. Sie waren Sozialdemokraten mit marxistischen Glauben, also Kommunisten. Doch auch schon seit einigen Jahren liehen die Juden Geld aus und verlangten dafür Zinsen. So wurden sie oft verfolgt wegen ihren Geschäften. Doch sie standen unter direktem Schutz des Königs, jedoch wurden immer wieder Juden umgebracht.
Zusammenfassungen:
Teil 1. Judenfrage: Das ist eine Nationale Frage: Sind Juden ein Problem?
Juden haben kein eigenes Land; Ja, Juden sind ein Problem, da sie die einen fast nicht erkennbar sind und anderen sehr fest aus der Reihe tanzen. So ist der Orthodoxe Jude sehr rituell und gut erkennbar, wegen seinen Kopfbedeckungen, wo hingegen die nicht orthodoxen Juden fast nicht zu erkennen sind. Doch eines machen alle: sie haben den Sabbat, an welchem Tag sie nicht arbeiten.
Ende des 19 Jahrhundert gab es die Judenfrage; Was haben die Juden für ein Problem: Alle anderen sehen sie nicht als normale Menschen und sie selber fühlen sich wie Christen:
Doch auch sie hatten einmal ein Vaterland (Jüdische Könige: Goliath und Salomon usw.). Es gab einmal ein Staat Salomon, den wollten die Juden schon immer reaktivieren, doch es gelang ihnen nicht; Das gleiche wie bei den Arabern, sie wollten das Khalifenreich wieder reaktivieren.
1349 wurden in Zürich alle Juden verbrannt. Seit diesem Zeitpunkt an gab es in Zürich keine Juden mehr. Judenverfolgungen fanden in ganz Europa statt. Sogar im 19 Jahrhundert gab es sie noch in Polen und Russland, da dort die Juden sich weigerten sich an die Religionen der andern etwas anzupassen. Die Judenverfolgung nennt man: das Progrom. Da die Juden ausserordentlich waren, werden diese Sachen toleriert solange es gut geht, doch wenn es dann schlecht geht müssen sie als Sündenböcke herhalten – so gab es viele Konflikte, Hausbrände usw. und viele Juden mussten sterben.
Teil 2. Die Juden wollten wieder einen eigenen Staat, warum wäre das ausgerechnet Palästina und Israel gewesen? Da sie dort die Finanzen der Türkei regeln könnten und für Europa würde es einen Schutz gegen die Barbaren (die Palästinenser). Doch niemand ist stark und reich genug um die Palästinenser zu vertreiben und umzusiedeln, so war es nur ein Traum der Juden.
Teil3. Der Zentralverein beschreibt, was die Juden in Deutschland sind. Die von Nationalität Deutschen Juden fühlen sich wie eine Gemeinschaft von einer anderen Religion, doch sie haben keine Politische Kraft, wie zum Beispiel die Katholiken usw.. Dazu kommt noch, dass wenn eine Gruppe oder ein Jude ein Verbrechen begeht, wird gerade das ganze Judenvolk bestraft oder nur verachtet. Es werden also alle in den gleichen Topf geschmissen. Wie zum Beispiel bei uns die Ausländer. So sind es bei uns die Albaner, Serben oder Jugoslawen. Die Polen werden wegen Autoklauen beschuldigt und die Tamilen, welche meistens Flüchtlinge sind wegen ihrer Hautfarbe(dunkler) nicht in die Gemeinschaft aufgenommen. Die Tamilen kommen aus Sri-Lanka (früher Zaikon), sie flüchten, da dort schon seit einiger Zeit Krieg zwischen den Tamil-Tigers und den anderen Einwohner der Südspitze von Indien. Das Problem ist, dass wir „alle in den gleichen topf werfen.“
Teil 4. Hitler wollte die Juden vom Verstand her umbringen, jedoch hatte er noch etwas Mitleid. Der Verstand sagte ihm, dass die Juden zu mächtig würden, wenn man sie nicht „bremst“. Er sah die Juden nicht als Deutsche, sondern als ein anderes Volk. Hitler sah, dass die Juden immer mächtiger wurden im kulturellen Leben. Wie eine schwere Last. Die Juden erhielten Anerkennung, weshalb der Hitler sie dann eine Pestilen(=Pest) nannte. Die Juden wurden kulturschaffend, indem sie problemgemachte normale Leute waren und auch in den Theatern usw. nicht die heile Welt darstellten. Deshalb findet Hitler die Theater usw. „grässlich“.
Teil 5. Hitler wollte verhindern, dass sich die Juden mit den marxistischen Glaubenskenntnissen die Welt erobern, denn er sagte, dass dies den Untergang der Welt wäre. Er entdeckte die Juden in der Politik, als Führer der Sozialdemokratie mit dem marxistischen Glauben. Also waren die Juden Kommunisten. Folglich sind sie auf der linken Seite, genau auf der anderen Seite von Hitler und seiner Partei. Mit der Krone meinte Hitler den Sieges/Triumphkranz. Denn wenn die Juden siegen, bekämen sie den Triumphkranz. Der Sieg der Juden würde dazu führen, dass die Menschheit aussterben würde. Und die erde menschenleer durch den Äther ziehen. Mit dem Äther ist der Stoff des Lichts, welchen den ganzen Raum füllt gemeint.
Teil 6. Hitler sagt. Dass die Juden den Staat Palästina nicht als normales Land, um es zu bewohnen, sondern für eine Organisationszentrale ohne Zugriff anderer Staaten um ihre Weltgaunerei auszuführen. Diese Ansicht hatte nicht Hitler erfunden, diese Ansicht gab es schon viel vor Hitler. Mit betölpeln meinte Hitler übertölpeln, was soviel wie jemand zu einem ungeschickten Menschen machen. Denn ein Tölpel ist ein ungeschickter Mensch.
Teil 7. Die Arier waren die Muster-Menschen in früheren Zeiten. Sie kamen von Norden und wurden als Supermächte angesehen. Man sagte, dass nur die nord-indoeuropäischen Leute so weit entwickelt sind. Alle anderen seinen minderwärtig. Hitler brauchte für die Minderwärtigen das Wort Neger. Es stand für etwas sehr aussergewöhnliches. Die Deutschen hatten angst vor den Juden, denn sie wollten eine reine Rasse bleiben.
Als Hitler an die Macht kam, hat er die Juden in ganz Europa in Konzentrationslager zusammengetrieben. Viele Juden starben dort an Krankheiten oder an Hungertod. Danach kamen die Überlebenden in Vernichtungslager, wo sie eng zusammengepfercht in Gaskammern getötet wurden. Das als schlimmste bekannte Vernichtungslager war das in Auschwitz. Dieses Vernichtungslager war in Polen, jedoch gab es auch noch in anderen Ländern solche Lager.
Jesu Worte und die Reformation
Die Quelle, welche die Reformatoren benutzen ist das Neue Testament der Bibel. Da im Alten Testament Gott und erst im Neuen Jesus die „Hauptfigur“ war. Doch Jesus baute auf die Worte und Geschehnisse des Alten Testaments auf. Die Hauptgegner Jesu waren die Fundamentalisten, sie hielten fest an Büchern fest. Sie waren die Pharisäer(„Heuchler“).
Jesu Lehre zur Lebenseinstellung war die Nächstenliebe. Damit ist gemeint, liebe deinen Nächsten, sogar deine Feinde(wenigstens als Menschen achten). Das kommt von der Geschichte in der Bibel vom barmherzigen Samariter. Worin ein Samariter (Jude) einem verletzten Fremden hilft und ihn so gut versorgt wie er konnte. Jeder Mensch ist Bruder jedes anderen Menschen und alle müssen zusammenhalten, verkündeten Propheten. Denn alle Leute hatten Angst vor dem Tode und der damals herrschenden Wirtschaftskrise. Propheten sagten das ein Weltuntergang kommen werde und ein Gericht, wo alle in die Hölle verurteilt werden. So klammerten sich alle Leute an den Glauben und den „lieben Gott“. So konnte sich das Christentum mühelos in Europa verbreiten und entwickeln.
Die Humanisten fragten sich, ob alles mit dem Glauben und der Kirche stimmt. So befassten sie sich mit der griechisch-römischen Antike. Das waren zum Beispiel Schriften von Cicero oder Aristoteles. Ursprünglich waren das Texte, die vom Autor selbst an einen Sklaven diktiert wurden, doch diese Schriften sind nicht mehr erhalten geblieben. So schrieben Mönche diese Schriften immer wieder ab, doch dabei entstanden immer mehr Fehler. Die Humanisten mussten diese Fehler dann suchen und zu korrigieren versuchen. Von der Bibel gab es die lateinische Form die fast Fehlerfrei überliefert geworden ist, doch die Griechische Version enthielte viele Fehler, die überarbeitet werden mussten(durch Reformatoren).
Reformatorische Prinzipien
1. Gemeinde – Christliche Kirche: Christ = Bruder
2. Schrift – was geglaubt wird steht in der Bibel: Bibel = Glaubensquelle
3. Gnade – allein durch den Glauben wird man gerecht
Aus Punkt 3 folgen die ersten beiden Punkte.
Folgen:
1-2 - Kirchliche Hierarchie wird abgeschaft
- weltliche Macht der Kirche wird abgeschaft (wie ein Staat: USA mit Krieg usw.)
- weltlicher Reichtum abgeschaft
3 - Priester (als geweihte, geheiligte Menschen) braucht es nicht mehr.
- es braucht nicht mehr alle Sakramente (Taufe und Abendmahl noch)
Israel
Zusammenfassung:
1948: Entstehung des Staates Israel
1967: Nasser und Arabische Liga führen Krieg gegen Israel. Doch Israel schossen alle Flugzeuge ab und wehrten sich mit einem Gegenangriff. Sie eroberten die Golanhöhen(Hügel an Syrisch-Israelischen Grenze: von dort aus sieht man auf Israel), das Westjordanland, Sinai und besetzten den Gaza-Streifen.
1973: Yom-Kippur-Krieg: Die Israeli wurden von Nasser und der Arabischen Liga, an einem Israelischen Festtag(läuft nichts, auch Militär nicht), überrascht wodurch sie Sinai verloren. Diese Stadt eroberten sie dann mit einem Rückschlag wieder zurück und dazu noch weiteres Gebiet.
Ab 1990 Friedensverhandlungen zwischen Palästina und Israel, durch die damaligen Grossmächte: Sowjetunion, Briten und Amerika.
Was hat die Zeit des Humanismus mit der Reformation zu tun?
In der Zeit des Humanismus korrigierten und interpretierten die Humanisten die Urtexte neu. Das heisst die Humanisten betrieben Ementation und daraus wurden dann die rekonstruierten Urtexte. Da man zum Beispiel auch die Bibel korrigierte und neu interpretierte(vor allem Übersetzungen) entstanden neu aufgebaute und neu gegründete Religionen (Protestantismus). Das fand in der Zeit der Reformation statt.
Was machten Humanisten und wer überhaupt waren sie?
Das rekonstruieren der Urtexte konnten sich nur Adelige Leisten. Es war eine antike Freizeitgestaltung. Die Banausoi (normale Leute) hatten gar keine Zeit und vor allem kein Geld um dies zu betreiben(Broterwerb). Die Adeligen waren Grossgrundbesitzer und hatten viele Sklaven, welche auf den Feldern arbeiten mussten, während dem sich die Adeligen zu Kriegern ausbilden liessen. Sie trainierten Speerwerfen, Weitsprung, Laufen, ringen und Diskus. Viele dieser Kriegsvorbereitungen wurden dann zu Sportarten der moderneren Zeit. Sport betrieben die Adeligen immer (Gymnasios → Gymnasium) – also nackt. Diese Vorbereitungen tätigten sie in einem Stadion. Das Stadium war ein griechisches Längenmass, welches ca. 170-190Meter lang war und man als Laufbahn benutzte.
Dazu beschäftigten sich die Adeligen noch mit Kulturtechniken und Kunst. Die hatte Sport, Kulturtechnik, Kunst, Philosophie, Mathematik usw. beinhaltet.
Die Adeligen stellten die „7. artes liberales“ auf:
Daraus entstanden 3 Sprachliche Gebiete:
• Rhetorik Sprach und Publik-Relation Technik
• Grammatik allgemeine Sprachtheorie
• Dialektik Lehre vom Argumentieren (Logik)
Und 4 weitere Disziplinen:
• Arithmetik
• Musik
• Astronomie
• Geometrie
Wer sich mit der Humana befasst ist ein Humanist. Humanisten sind Wissenschafter, die sich hauptsächlich mit den Sprachwissenschaften befassen.
Nebenbei:
Der Kommandant sass auf einem Pferd aber er ritt nicht, sondern er wurde gezogen, in einem Streitwagen, welcher 1 Achse und 2 Räder hatte. Da Einachser beweglicher und wendiger sind als Vierachser. (Denn die Lenkung bei Vierachsern erfanden erst die Kelten). Im Mittelmeerraum gab es keine Leute die ritten, sondern nur ausserhalb des Mittelmeerraums. Und kämpfende Ritter gibt es erst seit dem Mittelalter.
Das Ende des 1. Weltkrieges und Anfang de 2. Wetlkrieg
Im 1. Weltkrieg standen sich die Mittel- und die Entente Mächte gegenüber.
Die Mittelmächte waren: Österreich, Deutschland, Ungarn, die Türken und Anfangs auch noch Italien, doch sie wechselten danach zu den Ententemächte. Zu den Ententemächte gehörten: England, Frankreich, die USA(erst später), Italien(auch erst später), und Russland.
Am Anfang des 1. Weltkrieges stiessen die Mittelmächte erfolgreich vor, doch dann blieben sie hängen: An der Grenze zu Frankreich. Hier die Erfolge und Misserfolge der Mittelmächte:
1917: Russlands Oktoberrevolution durch Lenin. Eigentlich fand diese Revolution im November statt, doch die Russen rechneten noch mit dem alten Kalender, so wurde es die Oktoberrevolution.
1918: 1. Die Kapitulation der beiden Mittelmächte Deutschland und Ungarn.
2. Die Revolution in Deutschland. Mit dem Russischen Vorbild, sie wollten einen sozialistischen Staat.
Diese Revolution ist von den Sozialdemokraten und der Reichswehr(Militär) ausgeführt worden. Dadurch entstand das neue Deutschland, welches Weimarer Republik hiess.
Der Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten:
Sozialdemokraten: Sie wollen die Revolution mit Stimmzetteln durchführen;
Kommunisten: Sie wollen die Revolution mit Gewalt durchführen.
So gewannen die Ententemächte den Krieg: Italien und Frankreich gehören zwar auch zu den Siegermächten, doch die eigentlichen Siegermächte sind England und die USA. Dies legte man in Verträgen am Schluss des Krieges fest. Man legte auch die Kriegsschuld fest, das heisst wer den Krieg ausgelöst hat muss auch zahlen. Diesen Vertrag nannte man den Versailles-Vertrag, da er in einem Eisenbahnwagon in Versailles von den Verlierern unterschrieben wurde. Deutschland zahlte, doch sie konnten nicht alles bezahlen(ca. 300Mia.).
Nach einem kurzen Hoch in den Börsen, stürzten 1921 die Börsen in den USA zusammen. So wollten alle Leute ihr Geld von der Bank ausgezahlt, doch Banken haben nie soviel Geld um es allen auszuzahlen. Dann gab es von 1929 bis 1932 eine Weltwirtschaftskrise. So ging es in den 30iger Jahren allen schlecht, obwohl die einen den Krieg gewonnen hatten.
In dieser Zeit probierten alle Länder neue Staatsformen aus, so entstanden viele neue Staatsformen: Zum Beispiel in Italien, mit dem Ministerpräsident Benito Mussolini. Auch ging im Jahre 1933 in Deutschland die Nazi-Zeit los. Als Adolf Hitler an die Macht der NsdAP (Nationalistische deutsche Arbeiter Partei) kam und dort unangefochten regieren konnte. Sie sagten, dass sie jetzt im 1000 Jährigen Reich seien, doch es ging nur von 1939 bis 1945 (2.Weltkrieg).
Im 2. Weltkrieg wurde Deutschland besetzt und aufgeteilt. Man hat ihnen verboten einen neuen Staat zu bilden. Die zwei Teile hiessen BRD und DDR
Bundes Republik Deutschland Deutsche Demokratische Republik
1 Früher Kolonialismus (1498 bis 18. Jahrhundert)
7.4.1.1 Portugiesen und Niederländer
Vor allem die Kontrolle der wichtigen Handelswege zwischen dem Mittelmeer und Indien durch die Muslime war es, was verschiedene europäische Mächte dazu bewog, eine neue Route nach Fernost zu suchen. In den Jahren 1497 und 1498 leitete Vasco da Gama im Auftrag der portugiesischen Krone eine entsprechende Expedition: Er umsegelte das Kap der Guten Hoffnung, durchquerte den Indischen Ozean und erreichte am 20. Mai 1498 den Hafen von Calicut (Kozhikode) an der westindischen Malabarküste. Nach Aufnahme freundlicher Beziehungen zum Fürsten von Dekkan sicherte da Gama für Portugal das Monopol für den indischen Seehandel, das ein Jahrhundert lang Bestand hatte.
Gebrochen wurde die portugiesische Monopolstellung zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch die niederländische Ostindische Kompanie, eine Vereinigung niederländischer Händler, die 1602 unter dem Schutz der niederländischen Regierung gegründet worden war. Zwei Jahre zuvor hatte die englische Königin Elisabeth I. die Gründung einer ähnlichen Handelsorganisation, der ersten englischen Ostindischen Kompanie, bestätigt und sie mit Privilegien versehen. Letzterer gestattete der Mogulherrscher Jahangir (1605-1627) die Gründung einer Handelsstation in Surat am Golf von Khambhat (1612). Die Portugiesen versuchten, das englische Vordringen mit Gewalt zu verhindern, unterlagen jedoch in der Seeschlacht im Golf von Khambhat (29. November 1612).
Weitere englische Siege in den folgenden Jahren brachen den portugiesischen Widerstand endgültig; die englische Ostindische Kompanie weitete nun im 17. Jahrhundert ihre Einflusssphäre systematisch aus. Sie errichtete einen Stützpunkt in Orissa (1633), gründete die Stadt Madras (1639), erhielt Handelsprivilegien in Bengalen (1651), erwarb Bombay von den Portugiesen (1661), schloss einen Handelsvertrag mit dem Marathenherrscher Shivaji Bhonsle (1674) und gründete die Stadt Kalkutta (1690).
Rivalitäten zwischen Briten und Franzosen
Im 17. Jahrhundert hatten sich außer Portugal, den Niederlanden und Großbritannien auch Dänemark (1616) und Frankreich (1664) in Indien festgesetzt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts suchte Frankreich seine Position in Konkurrenz zur britischen Ostindischen Kompanie auszubauen. Die Spannungen zwischen Frankreich und Großbritannien erreichten 1746 einen Höhepunkt, als eine französische Flotte Madras belagerte. Dieser Angriff, der sich zu dem gleichzeitig mit dem Österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748) ausgetragenen 1. Karnataka-Krieg ausweitete, sowie die nachfolgenden Kämpfe in Indien blieben letztlich ohne Sieger; 1748 gaben die Franzosen Madras an die Briten zurück.
Im Laufe des 3. Karnataka-Krieges (1756-1763) um die Vorherrschaft in Indien schalteten die Briten den Konkurrenten Frankreich schließlich aus. Das bedeutendste Ereignis des gesamten Krieges war der Sieg der britischen Truppen unter Robert Clive bei Plassey (1757). In dessen Folge übernahmen die Briten de facto die Herrschaft über Bengalen, die bevölkerungsreichste indische Provinz, indem sie sich vom Großmogul die Verwaltungshoheit übertragen ließen. Im Rahmen der Friedensregelungen nach dem Siebenjährigen Krieg wurde das französische Territorium in Indien auf einige Handelsstationen begrenzt. Militärisch spielte Frankreich auf dem Subkontinent keine Rolle mehr.
Britisch-Indien I (19. Jahrhundert)
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Britisch-Indien 1848
Die britische Ostindische Kompanie
Bei der Verfolgung ihrer Ziele in Indien stützten sich die Briten zwar vorwiegend auf ihr überlegenes militärisches Potenzial, doch daneben spielten auch Bestechung, Erpressung und politische Manipulation indischer Herrscher eine nicht unwesentliche Rolle. Die Uneinigkeit der verschiedenen indischen Königreiche und Fürstentümer erlaubte es den Briten schließlich, den gesamten Subkontinent sowie angrenzende Regionen wie Birma ihrer Herrschaft zu unterwerfen. Ihre Herrschaft übten sie entweder direkt aus oder indem sie die regierenden indischen Herrscher ihrer Kontrolle unterstellten. Zwar setzten immer wieder einzelne oder mehrere Staaten dem britischen Vordringen Widerstand entgegen, doch letztlich behielten die Briten stets die Oberhand. Zu den wichtigsten Trägern des bewaffneten Widerstands gegen die britische Herrschaft gehörten die Maratha-Konföderation, die 1818 nach mehreren Kriegen vernichtend geschlagen wurde, und der von Sikhs beherrschte Punjab, der nach einem dreijährigen, für beide Seiten verlustreichen Krieg 1848 kapitulierte.
Nach der Annexion des Punjab unterstellte der britische Generalgouverneur James Andrew Broun Ramsay, Marquess of Dalhousie, die von Nawabs (formal Stellvertreter des Großmoguls) geführten Fürstentümer Satara, Jaipur, Sambalpur, Jhansi, Nagpur und Oudh jeweils nach dem Tod ihrer Herrscher der direkten britischen Verwaltung durch die Ostindische Kompanie. Zugleich mit der Festigung ihrer Macht begannen die Briten mit der Einführung zahlreicher Reformen und Neuerungen. Es wurden Eisenbahnen, Brücken, Straßen und Bewässerungssysteme gebaut, Post- und Telegraphenwesen eingerichtet, überlieferte Traditionen, die den humanitären britischen Auffassungen entgegenstanden (wie vor allem Witwenverbrennung und Sklavenhandel), eingedämmt sowie Agrarreformen dekretiert, die mit den alten Strukturen und Wirtschaftsweisen auf dem Lande brachen. Diese Maßnahmen stießen bei der indischen Bevölkerung ebenso auf heftige Ablehnung wie die weitere Ausdehnung der britischen Herrschaft und die offene Verachtung, die Dalhousie der indischen Kultur entgegenbrachte.
7.4.2.2 Der Große Indische Aufstand von 1857/58
Die Unruhen eskalierten im Großen Indischen Aufstand, bekannt auch als Sepoy-Aufstand, der am 10. Mai 1857 in Meerut in der Nähe von Delhi begann und bald den ganzen Norden des Subkontinents erfasste. Träger der Erhebung war eine konspirative Bewegung unter den Sepoys, den von der britischen Ostindischen Kompanie aufgestellten indischen Truppen. Die Aufständischen sammelten sich unter dem Banner von Bahadur Shah II., dem nominellen Herrscher des Mogulreiches. Den Rebellen gelang es rasch, Delhi und weitere strategisch wichtige Zentren zu besetzen, wurden aber schließlich von loyalen britisch-indischen Sikhs-Truppen besiegt.
Dem Aufstand folgte eine Periode brutaler Unterdrückung durch britische Truppen, insbesondere in Delhi, wo Tausende ohne Gerichtsverhandlung hingerichtet wurden; der Großmogul Bahadur Shah II. wurde unter dem Vorwurf der Anstiftung zur Rebellion zu lebenslanger Haft verurteilt. Wichtigstes Ergebnis des Sepoy-Aufstands war die Verabschiedung des Act for Better Government in India durch das britische Parlament (1858). Durch dieses Gesetz wurde das Mogulreich formell aufgelöst und die Verwaltung Indiens ging von der Ostindischen Kompanie, die schon 1813 auf ihr Handelsmonopol für Indien und weitere Privilegien hatte verzichten müssen, ganz auf die britische Krone über. Der Generalgouverneur erhielt den Titel des Vizekönigs der Kronkolonie.
In der Folge modernisierte die britische Verwaltung der Kolonie Britisch-Indien nach britischem Muster umfassend das Finanz- und Steuerwesen, die Verwaltung, das Rechts- sowie das Bildungswesen. Der Ausbau der Infrastruktur wurde weiter vorangetrieben, ein großes Eisenbahnnetz aufgebaut. Schon in den dreißiger Jahren war Englisch als Amtssprache eingeführt worden.
1876 nahm Königin Viktoria den Titel der Kaiserin von Indien an. Die Proklamation des Kaiserreiches wurde mit großem Aufwand in Delhi zelebriert. Großbritannien unter Premierminister Benjamin Disraeli, der die Umwandlung Indiens in ein Kaiserreich betrieben hatte, unterstrich damit nicht nur den imperialen Anspruch des britischen Weltreiches, sondern mit der Wiederaufnahme der 1858 beendeten Herrschaftstradition des Großmoguls auch die Absicht, die Inder stärker in das Empire einzubinden.
Die Reformen, die im Wesentlichen den Interessen der Kolonialmacht dienten – z. B. wurde eine einheimische Industrie, die den Absatz britischer Waren hätte gefährden können, nicht gefördert –, ließen jedoch zahlreiche Probleme des Landes ungelöst. Große Teile der Bevölkerung waren wachsender Verarmung ausgesetzt, und mehrere verheerende Hungerkatastrophen – die Hungersnot in Orissa 1866 z. B. kostete etwa 1,5 Millionen Menschen das Leben – schürten zusätzlich die soziale und politische Unruhe.
Französisch-Indien, ehemaliges Überseeterritorium von Frankreich auf dem Indischen Subkontinent, bestehend aus vier Gebieten, die die offizielle Bezeichnung Établissements Français dans l’Inde trugen. Französisch-Indien umfasste Pondicherry, Karikal und Yanaon an der Ostküste, sowie Mahé an der Westküste. Indien erhielt diese Gebiete im Jahr 1956 von Frankreich zurück.
Der 7-jährige Krieg in Amerika
Für einen Krieg braucht man Geld. Die Kolonien in Amerika konnten erst im 19 Jahrhundert Wolle, Erz, Gold usw. exportieren. Doch im 18 Jahrhundert betrieben die Leute Landwirtschaft und in grösseren Städten gab es auch noch Handwerker, die ihre Waren verkauften. Doch die Haupterwerbszelle war die Landwirtschaft. Die Mayflower-Leute hatten einen Vertrag mit England, dass ihnen alle zwei Jahre Nachschub geschickt wurde.
Die Entstehung von Geld (in Amerika) – Gelder für den Krieg
Der Tauschhandel war ein Handel ohne Geld. Also nur mit Naturalien (-> Naturalienwirtschaft). Die Kolonien schickten Landwirtschaftsprodukte nach England und bekamen dafür Waffen.. Später entstanden die Münzen: Ein kleines Stück mit viel Wert wurde dazu verwendet: das waren die Goldmünzen. Das Gold hat Wert nach Gewicht, so wurden die Goldmünzen mit dem Wert bedruckt. Der Herrscher/die Autorität signierte auf dem Gold, dass es Gold ist und versichert auch mit diesem Stempel, dass es ein bestimmtes Gewicht aufweist. Wenn ein Herrscher zu wenig Gold hat und mehr Geld braucht, kann er entweder einen anderen Stoff zum Gold beimischen oder andere Stoffe in den Umlauf bringen. Also billigere Stoffe zu höherem Wert verbreiten. Doch hinter diesen Stoffen muss der Staat stehen. Wenn der Staat zuwenig Gold/Geld hat kann er weniger Gold zu mehr Wert machen als es eigentlich war, dies nennt man eine Inflation.
Vor dem 20 Jahrhundert konnte ein Staat soviel Geld produzieren wie er wollte. Im 20 Jahrhundert setzten sich die Staaten eigene Grenzen zur Produktion von Geld. Das Geld in Urform: Der Staat schreibt auf ein Papier wie viel Gold man für dieses Papier bekommt. Wenn an den Tauschstellen zuwenig Gold (allg. Rohstoffe) vorhanden waren, stellte man ein neues Papier her, das zum Beispiel drei Mal soviel Wert hatte wie ein altes.
Doch wie konnte man Fälschungen verhindern? Benjamin Franklin entwickelte die Blattdruck-Methode, wo ein Baumblatt als Schutz auf die Scheine gedruckt wurde. Vorher versuchte man möglichst komplizierte Ornamente aufzumalen und/oder man setzte einen Siegel drauf. Eine andere Methode war die „Indented Bill“: Das ist ein eingezahnter Schein. Diese Methode funktioniert folgendermassen: Man macht ein Muster, worein der Schein gehalten werden musste. Wenn die Scheine zusammenpassten konnte der Schein eingelöst werden.
Die Spanischen Silbergebiete lagen in Mexico und Chile, dort stellten die Spanier ihre Münzen her.
7-jähriger Krieg in Amerika und Unabhängigkeitskrieg der englischen Kolonien + Vorgeschichte der Kriege
Der 7-jährige Krieg brach ursprünglich in Europa aus:
1740 wurde die weibliche Nachfolge von Maria Theresia nicht akzeptiert und so brachen die Schlesischen Kriege aus. Dann, 1756 bricht der 7-jährige Krieg in Amerika aus, da sich England mit Preussen und Frankreich mit Österreich. So kriegten diese beiden Länder auch in Amerika gegeneinander: Die französischen Kolonien bauten in Amerika ein Militär auf, um sicher dort leben und handeln zu können. Die Englischen Kolonien bauten nur ein Handelsnetz auf und auch Wohngebiet. Als die Franzosen ihr Militär aufgebaut hatten begannen sie einen Krieg gegen die Englischen Kolonien um mehr Land zu gewinnen. Doch 1763 siegten erstaunlicherweise die Englischen Kolonien wodurch auch Kanada, soweit entdeckt, britisch:
Die Englischen Kolonien liehen Geld um den Krieg zu finanzieren, und dachten, sie kämen dann schon wieder Geld vom Mutterland. So bekamen sie immer mehr Schulden. Doch das Mutterland schickte anstelle von Geld noch mehr Steuern, welche die Kolonisten dem Mutterland bezahlen sollen. Darauf schrieben die 13 Englischen Kolonien im Jahre 1765 eine Unabhängigkeitserklärung. Als Grund gaben sie an: Die Menschenrechte in einer sauber aufgelisteten Tabelle (erste sauber dargestellte Tabelle). Darauf reagierten die Engländer mit einem Krieg gegen die Kolonien. Erstaunlicherweise besiegten die schlecht Organisierten Amerikanische Kolonien von England trotz der gut ausgebildeten Armee der Engländer. Sie schafften dies aber auch nur, da Frankreich den Kolonien Geld und Feldherren zur Verfügung stellte. Die Führung der Kolonien bestand aus mehr oder weniger Adeligen. Die bekannten Feldherren der Franzosen sind: Lafayette
Steuben
Georg Washington (Oberbefehlshaber der Kolonien, nicht militärisch aber er schaute, dass die Kolonie zusammenblieb)
1787 befreiten sich die Kolonien und schlossen sich den Staaten an: USA
Anhang: Die3 Unterteilung in Nord und Südamerika:
Nordamerika beinhaltet die englischen Kolonien, französische Kolonien: Kanada, Louisiana (waren französisch).
Südamerika bestand aus den spanischsprechenden Staaten Kalifornien, Nevada(beschneit), Mexiko, Colorado (gefärbter Fluss)und alle englischen Staaten: Kolonialstaaten (Maryland, Plymouth, Texas.
Humanismus und Renaissance
Erasmus von Rotterdam war ein bekannter Humanist und er war dazu noch ein Theologe und beschäftigte sich mit Literatur. Er beherrschte die Griechische Sprache und übersetzte die Bibel ins Griechische. Also war er ein Graecist. Er schrieb auch ein Buch über indem er die lateinischen Verhaltensregeln beschrieb. Leute die solche Bücher schreiben nennt man Prosaisten, weitere Prosaisten sind zum Beispiel Cicero und Caesar. In seinem Buch beschrieb Caesar die Helvetischen Kriege(bellum helveticum), wo auch zum ersten Male die Helvetier beschrieben wurden. Die Hauptschlacht der Helvetischen Kriege war die Schlacht bei Bibracte und sie fand 58v.Chr. statt. Dieses Buch wurde dann immer wieder abgeschrieben. Dabei entstanden natürlich Abschreibefehler. Die Humanisten begannen dann nach alten Texten zu suchen und korrigierten sie und fertigten sie für ein grösseres Publikum an. Gutenberg erfand eine Maschine, womit man Bleilettern giessen konnte. Doch man brauchte immer noch sehr lange um ein Buch zu ducken, es beschleunigte zwar jedoch war man nicht viel schneller. Erst als man begann einfacher zu drucken (mit weniger verschiedenen Zeichen usw.) kam man schneller voran.
Renaissance? Humanismus?
Literatur
Theologie
-griechische Sprache
-klassische Latein
-Hebräisch
Begriffe
Das Läubeln: Beim Läubeln (etwa September) wird das herumliegende Laub eingesammelt, damit möglichst viel Sonnenlicht an die Trauben kommt. Das Laub wird dann dem Vieh verfüttert.
Das Schneiden: Die Rebtriebe werden im März geschnitten. Dafür werden Rebmesser und Rebscheren benutzt.
Das Bögeln: Im Mai (oder je nach dem auch Juni) werden die Triebe der Reben zu Bögen zusammengebunden. Dies dient dazu, dass die Reben am Schluss eine Reihe bilden.
Das Karsten: Beim Karsten wird der steinige, harte Boden mit dem Karst, aufgerissen bzw. aufgelockert.
Das Scharren: Beim Scharren wird die Erde rund um die Reben mit dem Rechen nochmals aufgelockert.
Stickeln: Beim Stickeln werden die Stickel (Stecken) in den Boden gerammt. An diesen Stickel wachsen die Rebentriebe senkrecht empor, müssen allerdings angebunden werden.
Geräte für den Rebbau
Das Stickeleisen
Das Stickeleisen dient zum Stickeln. Es erleichtert einem das mühsame Einrammen der Stecken (Stickel) in den Boden. Es ist eine Art Haken, den man an den Stickel hängt. An diesem Stickeleisen ist ein Tritt befestigt, auf den man mit seinem gesamten Gewicht stehen und somit den Stickel in die Erde rammen kann. An den Stickeln wachsen die Reben empor.
Der Mistkorb
Der Mistkorb war ein aus Weiden geflochtener Korb, welcher eine über den Kopf reichende Rückwand hatte. Dieser hatte man auf der einen Seite zweidrittel der Wand genommen. Er wurde mit zwei Trägern getragen. Der auf dem Rücken des Trägers aufliegende Teil war dicht und bis auf Kopfhöhe gebogen. Auf den Seiten waren die Teile etwas nach rückwärtsumgebogen. Der Boden war ein Holzbrett und um dieses wurde ein ca. 50-40cm hohen Korb geflochten. Die Träger bestanden ursprünglich aus zusammengedrehten Weiden und später wurden sie durch Lederriemen ersetzt. Dieser Korb wurde gebraucht, wenn man die Reben mit Mist düngen wollte. Man lud im Bauernhof den Mist in die Körbe und trug ihn dann hinauf zu den Reben. Dort luden die Bauern den Mist ab und verteilten ihn.
Dieser Vorgang war einer, der sich jährlich wiederholte und den man für gewöhnlich im März ausführte.
Man brauchte den Mistkorb nicht nur für die Beförderung von Mist, sondern auch um die Erde, welche vom Niederschlag den Hang hinunter geschwemmt wurde, wieder hinauf zu tragen.
Der Tragtschopen
Der „Tragtschopen“ war eine Art Gilet, das unter dem Mistkorb getragen worden war. Es diente dazu den Rücken vor der kratzigen Weide zu schützen. Er bestand aus Leder.
Die Pumpe
Je nach dem Schädlingsbefall werden die Reben unterschiedlich oft gespritzt. Man verwendet dabei Insektiziden (gegen Insekten), Fungiziden (gegen Pilze) und auch häufig Kupfersulfat (gegen Viren).
Die Spatzenkanone
In den Reben wurden einzelne kleine Kanonen aufgestellt um die Reben vor Spatzen und weiteren Vögeln zu schützen. Es wurden in regelmässige Abständen Schüsse abgeschossen.
Rebschere, Rebmesser, Hippe
Das Schneiden der Trauben findet Ende September/Anfangs Oktober statt. Im März werden die Triebe geschnitten. Zum Schneiden verwendet man je nach Bedarf Rebmesser oder Rebscheren (auch Hippe).
Korb/ Henkelkorb/ Brente/ Tanse/ Tause/ Rückentragebütte/ Hotte
Mit den Geräten Korb und Henkelkorb werden bei der Wümmet (Weinlese), welche vom September bis Oktober andauert, die frisch abgelesenen Trauben in die grösseren Gefässe wie zum Beispiel der Brente, Tause, Tanse, Rückentragebütte oder auch Hotte gefüllt. Mit diesen Tragen transportieren die Arbeiter dann die Trauben vom Rebberg zum Wagen, welcher das Gut zum Weinkeller befördert.
Der Stampfbottich
Der Stampfbottich ist ein rundes Gefäss aus Fassdauben und ist so gross, dass mindestens ein Mensch darin hin- und herschreiten kann. Er dient zum groben zerstampfen der Trauben. Dazu steht jemand barfüssig in den mit Trauben gefüllten Stampfbottich und läuft auf den Trauben hin und her.
Die Traubenquetschmaschine
Direkt nach der Wümmet (Weinlese Sept.-Okt.) wird die Maische (Trauben und möglichst keine Blätter) in Quetschmaschinen zerquetscht.
Nach dem Quetschvorgang sind alle Traubenteile etwa gleich gross. Nun wird der Saft entweder mit der Maische bereits der Gärung überlassen oder das Ganze wird so schnell wie möglich gepresst (→Trotte) und somit der Saft von der Maische getrennt. Daraus entsteht der bei roten Trauben der Federweisse, denn je länger der Traubensaft der roten Trauben mit der Maische zusammenbleibt, desto mehr färbt er sich rot.
Die Presse/ Trotte/ Kelter
Nach dem Quetschen kommen die gequetschten Trauben in die Presse/ Trotte/ Kelter/ usw. (verschiedene Typen von Pressen).
Darin werden die schon gequetschten Trauben gepresst. Durch das Herabschrauben des Schraubstocks werden die Trauben gepresst. Auf den Seiten fliesst dann zwischen den Lättchen der Traubensaft heraus; und innen, zwischen den Lättchen bleibt der Trester zurück (das ist ein „Traubenschalengemisch“)
Die Schnapsbrennerei
Der Trester („Träsch“), der nach dem Pressen als „Abfall“ übrigbleibt und evtl. nochmals gegärt hat, kann zu Schnaps gebrannt werden. Dazu wird ihm Wasser zugefügt. Dann wird das Gemisch im „Hafen“ erhitzt. Der im Trester vorhandene Alkohol destilliert (wird dampfförmig) früher als das Wasser. Der Alkoholdampf zieht vom „Dampfdom“ ins Rohr ab, kühlt dort ab und wird schliesslich wieder flüssig.
Der fertige Schnaps tropft anschliessend ins Auffanggefäss. Leider gelangt auch ein grosser Anteil an Wasser dorthin. Ausserdem sind die ersten Tropfen Alkohol kein „Trink-Alkohol“ und daher sehr schädlich. Wenn nur noch Wasser ins Auffanggefäss tropft, wird der Trester ausgewechselt; der alte kommt das nächste Jahr (nach dem Trocknen und „Verstinken“) in den Heizofen unter dem „Hafen“ und dient dort als Brennmaterial.
(Träschstöckli auf dem Gestell)
Der Gärbottiche/ Die Weinfässer
Die Gärung und Aufbewahrung
1. Methode:
Das Gemisch von Most und zerstampften bzw. gepressten Trauben kommt direkt in den Gärbottich.
2. Methode:
Der Most wird zuerst von den Traubenresten (Trester) getrennt und kommt dann in den Gärbottich.
Bei beiden Methoden gärt das Gemisch bzw. der Traubensaft etwa 2 bis 15 Tage im Gärbottich. Bei der Methode 1 wird anschliessend mit Hacken oder Holzrechen der Trester aus dem Bottich geholt. Nach der Alkoholisierung wird der Wein je nach dem noch in Weinfässern im Keller gelagert oder zum Konsum freigegeben. Der Trester wird ausgepresst und zu Schnaps gebrannt.
Diverses zum Öl und zu den Walen: (Sa; 23.11.2002)
Die amerikanische Familie Rockefeller fand als erstes Erdöl. All das Öl wurde für alle Lampen der Welt gebraucht. Somit wurden die Wale indirekt gerettet, da man sie für die Ölherstellung nicht mehr gebraucht hatte. Als man sie noch dafür benötigte, wurde ihr Fleisch nur dann gegessen, wenn sie an der Küste gefangen wurden. Zuerst wurden sie getötet (zum Glück), danach schnitt man ihre dicke Fettschicht in langen Streifen ab. Nun musste diese abgekocht werden, was sehr stank, so dass es begreiflich war, dass man nicht auch noch ihr Fleisch essen wollte. Bei gewissen Walen hatte man nicht alles weggeworfen. Beim Potwal z.B. wurde eine Masse aus dem Schädel genommen, die dann zur Herstellung von Parfümen diente.
Begrifferklärung: (Sa;23.11.2002)
Eine Schwarte ist die Gewebeschicht zwischen der Haut und den Knochen. Sie ist fetthaltig und ca. ein paar Millimeter dick. Wenn man also auf den Kopf fällt, kann man einen Schwartenriss bekommen.
Unter einem Korsett versteht man ein Stoffstück, dass zur Stützung eingenähte Knochenstäbchen von Walen besitzt. In alten Zeiten trugen die Frauen solche Korsette, damit sie nicht abnehmen mussten. Sie waren die Frauen schön schlank und dies, abgesehen davon, dass sie manchmal in Ohmacht fielen, ohne grosse Mühe.
Zu den Regalien: (Sa; 23.11.2002)
Das Wort ‚Regalien’ ist mit dem lateinischen Wort ‚rex’ verwandt, hat also etwas mit dem König zu tun. Die Regalien sind die Rechte des Königs. Zu den königlichen Rechten gehörten die Zölle, das Geleit, welches für den Schutz vor Räubern dienen musste, das Münzrecht und das Bergrecht. Das Münzrecht war ein wenig eigenartig, da sowieso fast jede Stadt ihre eigenen Münzen herstellen durfte, wenn sie welche brauchte. Unter dem Bergrecht versteht man das Recht Bergbau zu betreiben, was damals aus folgendem Grund sehr wertvoll war: Der Bergbau war im 16./17. Jahrhundert die Industriegewinnung Europas. Die Regalien wurden übrigens oft an Juden abgegeben, da sie ja unter dem Schutz der Könige standen.
Zum Silber: (Sa; 23.11.2002)
In Amerika, im Tirol und in vielen anderen Regionen wurde Silber gefunden. Doch im 17. Jahrhundert gab es eine Silberinflation. Das Wort ‚Inflation’ stammt, wie könnte es auch anders sein, vom lateinischen Wort ‚inflare’ ab, was ‚aufblasen’ heisst. Es wurde immer mehr Geld in Umlauf gebracht, was eine Erhöhung der Preise bewirkte. Denn im 17.Jahrhundert konnte man dank einem technischen Riesenfortschritt auch unter dem Grundwasser auf Silbersuche gehen. Die Hüttenwerke wurden fortan mit Wasserkraft betrieben. Zu allem hin holten die Spanier ein Schiff ums andere mit Silber aus Amerika. Also hatte man soviel Silber, dass es fast nichts mehr Wert hatte. In den Gruben selbst gab es etwas, ohne welches wir heute nicht mehr auskämen: die Eisenbahn! Die Grubenhunde (=Wägelchen) wurden auf Holz- und an besonderen Stellen, z.B. Kurven, auch auf Eisenschienen herumgefahren. In den Gruben entstand so also die Eisenbahn.
Im Tiroler Joachimsthal wurden dann die ersten Silbermünzen, die gleichviel Wert hatten wie die Goldmünzen, hergestellt. Das Joachimsthal war somit das „Tal des Silbers“. Die Silbermünzen, die eben mit den Goldmünzen mithalten konnten, hiessen Thaler bzw. Taler. Nun stellten auf einmal alle mit Silbervorkommnissen solche Münzen her. Die Taler gibt es heute noch, einfach in Form von Dollars.
Die Amerikaner hatten immer zu wenig Geld, also kamen sie auf die Idee, Pesos eben zu drucken. Doch weil nun alle Geld druckten, gab es wieder eine Inflation. Dies geschah ziemlich oft, deshalb wurde auf das Geld geschrieben, dass diese Note z.B. 9-mal soviel Wert hätte, wie die alte. Eines Tages hatte Benjamin Franklin, der Erfinder des Blitzableiters den Einfall, Geld nur auf Blätter von Bäumen zu drucken, da die „Blätter- Noten“ drucksicher waren.
Das Jahr 1618: (Sa; 23.11.2002)
Das Jahr 1618 war ein sehr wichtiges Jahr, vor allem für die Böhmer. Denn die Böhmer warfen den König aus dem Fenster, was zum „Prager- Fenstersturz“ wurde. Der König hatte Glück im Unglück, denn er fiel nur in den Mist, ein Leidensgenosse war 200 Jahre vorher in die aufgestellten Lanzen geworfen worden. Fensterstürze hatten in dieser Gegend jedoch eine Tradition. Die Dynastie der Habsburger hatte ein Recht zu wählen und so wählten sie einen protestantischen Fürsten. Doch der König war mit den Habsburgern natürlich verbündet und nach kurzer Zeit wurde der Fürst von den Habsburgern abgedrängt. Der Fürst regierte nur einen Winter lang, also nannte man ihn den „Winterkönig“. Der Winterkönig flüchtete nun in den Norden, die Habsburger hinterher. Es gab einen Krieg in Böhmen und Westfalen. Der Krieg entwickelte sich zu einem brutalen, 30 Jahre dauernden Krieg, in den fast alle Staaten Europas verwickelt waren, also fast ein Weltkrieg. Auch in Graubünden gab es Krieg, vor allem unter Jürg Jenatsch.
1648 gab es dann den Westfälischen Frieden und dieser Krieg nützte den Schweizern später sehr viel, da diese nun offiziell vom Römischen Reich entlassen und als selbstständigen Staat galten.
Hier noch eine Skizze zu diesem Krieg:
Johanna d’Arque und der 100 jährige Krieg
Frankreich bestand aus Zentrum und verschiedenen Nebengebiete. Die Nebengebiete von Frankreich wurden auch von den französischen Herrscherfamilien regiert. Also waren die Nebengebiete die grössten Feinde von Frankreich. Das führte zum 100 jährigen Krieg. In diesen Krieg wurde England noch hineingezogen. Eine wichtige Frau in diesem Krieg war die heilige Jungfrau von Orleans(Johanna d’Arque). Sie habe Stimmen von Gott gehört etc.. Sie sollte den französischen König zurück nach Paris bringen (so sagte es ihr Maria). Die Wirkung von Johanna d’Arque: Der König von Frankreich ging als Sieger des 100 jährigen Krieges hervor. Doch nach dem Sieg wurde Johanna d’Arque verurteilt und umgebracht.
Gerichtsprotokoll:
• Mit 13 Jahren hörte sie Stimmen von Gott. Sie hatte Angst
• Sie müsse von Lothringen nach Frankreich gehen(im Geheimen). So ging sie zum Kommandant(Bodriger) des Militärs und bekam eine Truppe zugestellt. Das war ein Wunder, da sie eine arme, schwache Frau war. Nach der dritten Anfrage bekam sie ihre eigene Truppe. Es war die kleinste Einheit: Ein Helm genannt, und bestand aus einem Ritter, einem Knappen und vier Helfern. Damit ging sie 1429 zum König und sagte, dass sie den Krieg gegen England führen werde. Sie konnte mit ihrer Offenbarung und Predigten fast alles erreichen. Die Leute waren damals ganz gläubig geladen.
• Nach dem Sieg des Königs führte der König ein Rehabilitationsverfahren(einen Prozess nochmals führen) durch, worin man beschloss, dass Johanna d’Arque fälschlicherweise verurteilt wurde. Doch sie war schon umgebracht worden.
Der 1. Weltkrieg
• Die Sowjetunion war ein guter Ersatz für das vorherige Zarenreich.
• Das Österreichische Kaiserreich war eine Monarchie. Genannt wird sie, die Donau-Monarchie. Sie war auf einen Schlag verschwunden. So gibt es dort heute noch Auseinandersetzungen zwischen Serben, Albanern usw..
Der osmanische Herrscher(=Sultan) bestritt zusammen mit dem österreichischen Kaiser den ersten Weltkrieg. Während die Russen ihre Revolution durchführten räumten sie noch bei Makedonien und Rumänien auf. Diese Revolution war das Ende des Russischen Zarenreichs. Die Ententemächte im 1.WK waren: Russland, Frankreich, England und die USA. Lawrence of Arabia war ein Orientalist und sass in Kairo. Er wurde von England als Geheimmann und Vermittler zu den Arabischen Länder. Da er ein guter sogar sehr guter Vermittler war wurde er schliesslich Feldherr. Er marschierte nach dem Medinabahn-Feldzug in den Damaskus um dort Krieg zu führen. Die Mittelmächte hatten dann mitten im Krieg keine Menschliche-Mächte, keine Waffen und keine Rohstoffe mehr. Deshalb gaben sie dann auch auf. Darauf diktieren die Siegermächte den Frieden. Sie schlossen auch ein Vertrag ab: Im Vertrag von Sèvre wurde das ganze osmanische Reich auf ein Minimum verkleinert. Doch im laufe der Zeit drängten die Ententemächte die Osmanen noch weiter zurück in Richtung Osten von der Ägäis her. So gefährdeten sie die Autonomie (Staatliche Selbständigkeit). Darauf reagierte das Militär mit einem Aufstand. Welcher angeführt worden ist von Kemal Pascha (genannt ATATÜRK). Sie protestierten gegen den Druck der Ententemächte. 1920 setzte das Militär den Sultan ab und sie bildeten die moderne Türkei --- die türkische Republik. In dieser Zeit schmissen sie auch noch alle Ausländer, vor allem Griechen aus ihrem Land, weiter machten sie noch einen Feldzug gegen die Armänen --- grosser Völkermord. Der Völkerbund (damalige UNO) beschloss, dass Palästina und Südmesopotamien englisch und Syrien/Libanon und Mosul französisch werden sollte. Das hielten sie im Sykes-Picot-Vertrag fest. Dies geschah im Jahre 1916, unter der Leitung von Sykes Picot. Doch den Staat Mosul wollten alle haben, da dort sehr viel Erdöl vorkommt, welches ein technischer Rohstoff für Waffen usw. ist. Doch trotz Abkommen trat England den Staat Mosul nicht den Franzosen ab, sondern behielten ihn. Dann gab sich Frankreich mit Syrien zufrieden. Diese Verteilung der Länder an England und Frankreich hatten den Grund, dass sie die Länder unterstützen und sie wieder aufbauen nach dem Krieg, doch sie nahmen diese Länder als ihre Kolonien. Syrien/Libanon, Mosul und Palästina wurden ursprünglich wieder selbständige Staaten versprochen, doch diebekamen sie nicht.
Zur Zeit des 1.WK gab es in Arabien 2 Mächtige:
• Muffi: doch der hatte während des Krieges keine Macht mehr da er nach Österreich floh und sich dort so gut mit dem Kaiser verstanden hat, dass er gleich dort blieb.
• Doch der Huseini war der damalige Herrscher in Arabien. Er wurde dann auch zum ansprechpartner der Engländer. Huseini ist nicht verwandt mit Mohamed, also war er immer ein Konkurrent von Khaliv gewesen. Er setzte sich gegen ihn brutal durch.
Zu den Blättern ITALIEN – RENAISSANCE – PAPSTTUM
Allgemeines:
• Der Pfarrer spendet Sakramente(Taufe, Abendmahl: Eucharistie, Ehe, Beichten).
• Die Beschäftigungen der Adeligen waren „Krieg-führen“ und Landwirtschaft.
• Pecca forciter: Sündige tapfer
• Wenn man nichts über die Bibel weiss ist man ein Ketzer.
• Es geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr(kleine Personentür beim Stadttor), als ein Reicher in den Himmel.
Seite 1:
• Dogen: Das waren die Herzoge von Venedig
• Adelsrepublik: Das ist eine Republik, wo die Adeligen regieren (wie ein Parlament)
• Aragon hiess die Region im Norden der Iberischen Halbinsel. Die Leute dort expandierten auf die Balearen und auf Sizilien.
• Kardinäle: Das sind eigentlich aufgestiegene Bischöfe im Papsttum. Ihre Farbe ist Purpur(rot). Das sind die würdenträger des Papstes.
• Dominikaner: Das sind die Leute aus dem Orden des Dominikus. Dieser Orden kam im 12 Jahrhundert zu dem Benediktiner Orden dazu. Dominikaner waren Prediger, die Ärmsten Prediger waren die Kapuziner (früher Franziskaner)
Seite 2
• Hierarchie: Festgelegte Ordnung mit verschiedenen Stufen
• Pfründen: Auch ein Pfarrer oder Priester(Geistliche) brauchen Geld und etwas zu Essen. Man gab den Geistlichen Land/Erträge(Ernten usw.). Das nennt man Verschenkungen an die Geistlichen.
• Büchse: Das ist eine Flinte(genauer einen kleinen Mörser). Ein Büchsenmeister hat die Obhut über die Waffenkammer.
• Ablassprediger/Ablass: „Allein durch den Glauben werdet ihr gerettet“, sagte Paulus. Nur derjenige, der bereut kann seine Untat rückgängig machen. Ab dem 15 Jahrhundert musste man an Gott glauben und dazu noch eine sogenannte Bussübung machen. Eine Bussübung war zum Beispiel das „Vater Unser“ und „Maria“ zu beten(mit Perlen an Ketten). Eine weitere Bussübung war die Wahlfahrt/Pilgerreise (zum Jordan). Der Pilger trägt eine Pelerine. Da Jesus im Jordan getauft wurde ist das Wasser des Jordan heilig und viele nahmen es als Wahlfahrtsbeweis mit zurück. Das Wasser galt zudem als Heilmittel. Einige Jahre vor der Reformation musste man eine Geldbusse bezahlen damit man von den Strafen des Jenseits erlöst wurde. Als Quittung sozusagen bekam man einen Ablassbrief. Die Ablass-Zahlung war ein Zeichen der Reue. So zum Beispiel vor der Hölle. Oder man konnte mit mehr Geld die Zeit verkürzen, die man im Fegefeuer verbringen musste. Doch der Mensch kann nicht über das Jenseits bestimmen. „Der Glauben muss stimmen“, so lautete der Reformationsgrundsatz. Das wurde den Reformatoren langsam absurd, so griffen sie in die Handlungen der Kirchen ein und führten die Reformation durch. Früher als man kein Geld hatte musste man Beten oder bei grossen Sünden auf eine Wahlfahrt/Pilgerreise gehen.
• Pilger/Wahlfahrten: Der Jakobsweg im Aatal ist ein Pilgerweg. Er führt nach Sant lago di Compostella. Da dort der heilige Jakob begraben wurde. Jerusalem ist auch ein Pilgerort für Christen, doch nicht wegen der Klagemauer(für Muslime). Da dort die Grabkirche Jesu steht. Der Kreuzweg und die Golgota sind auch dort. Der Kreuzweg ist der Weg vom Palast des Pontius Pilatus zur Golgota, also zum Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde. Auch in den Katholischen Kirchen hat der Kreuzweg zwölf Stationen. Eine Station ist zum Beispiel die heilige Veronika, die Jesus mit einem Schweisstuch Schweiss abwischte, dieses habe danach die Gesichtszüge des Heilands angenommen. Auch der Dornenkranz und die Kreuzigung sind Stationen. Der „Konkurrent“ von Jesus bei der Kreuzigung war Barrabas.
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Die 4 Evangelisten
Matthäus Adler
Markus Löwe
Lukas Ochse
Johannes Engel (Mensch)
Der Grundsatz der Reformation → das Glaubenserlebnis: (Do; 28.8.2003)
Der Mensch selbst kann nicht über das Jenseits bestimmen. Ein Christ ist zu Lebzeiten selig und gerecht (also ein Kind Gottes), und zwar allein durch den Glauben an Gott. Diese direkte Verbundenheit mit Gott nennt man das Glaubenserlebnis. Dies ist auch der Grundsatz der Reformation.
Israel
Zusmamenfassung:
Burgundische und habsburgische Herrschaft
Im 15. Jahrhundert fassten die Herzöge von Burgund die niederländischen Provinzen, die sich nun zunehmend aus dem Reichsverband lösten, zu einem Herrschaftsbereich zusammen: Herzog Philipp III., der Gute, erwarb zwischen 1429 und 1433 Brabant, Limburg, Namur, Holland, Seeland und Hennegau; seinem Großvater Philipp II., dem Kühnen, waren 1384 auf dem Erbweg bereits Flandern und das Artois zugefallen. Philipps III. Sohn Karl der Kühne suchte Burgund und die Niederlande zu einem einheitlichen, unabhängigen Reich zusammenzufassen, scheiterte jedoch. 1477 fiel der größte Teil der burgundischen Besitzungen, also auch die Niederlande, über Karls Erbtochter Maria von Burgund an den späteren Kaiser Maximilian I. aus dem Hause Habsburg. Kurz vor ihrer Heirat hatte Maria den niederländischen Provinzen und Städten im Großen Privileg noch umfangreiche Rechte zugesichert.
Die Habsburger – zunächst Maximilian, Karl V. und die Statthalterin in den Niederlanden, Margarete von Österreich – verfolgten wie in allen ihren Erblanden so auch in den Niederlanden in erster Linie ihre Hausinteressen und förderten daher die Verselbständigungstendenzen der Niederlande gegenüber dem Reich. Maximilian fasste 1512 im Zuge einer Neuordnung der Reichskreise die meisten der niederländischen Provinzen zum „Burgundischen Kreis” zusammen; sein Nachfolger Karl V. erweiterte den habsburgischen Besitz und den Burgundischen Kreis zwischen 1524 und 1543 noch um Friesland, Utrecht, Overjissel, Groningen, Drenthe und zuletzt Geldern. 1555 übertrug Karl V. den niederländischen Besitz seinem Sohn Philipp II., ab 1556 König von Spanien, womit die Niederlande an den spanischen Zweig der Habsburger kamen.
Wirtschaftlich und kulturell hatten die Niederlande im 16. Jahrhundert eine einzigartige Blütezeit erreicht. Die Städte, vor allem die flandrischen und brabantischen, waren zu bedeutenden und reichen Handelszentren geworden; Antwerpen hatte sich dank des aufblühenden Handels im spanischen Weltreich (seit 1516 waren die Niederlande durch Karl V. mit Spanien verbunden) zu einem der wichtigsten Häfen und zum herausragenden Finanzplatz in Europa entwickelt. Das Selbstbewusstsein der wohlhabenden niederländischen Provinzen manifestierte sich auch in der „Verfassung” des Länderkomplexes: Basierend auf dem Großen Privileg (wenn es auch von den Nachfolgern Marias von Burgund nicht mehr anerkannt wurde) behaupteten die Provinzen ihre eigenen Ständevertretungen, waren jedoch einer Zentralverwaltung mit einem Generalstatthalter an der Spitze unterworfen. Diese habsburgische „Fremdherrschaft” einschließlich der Zentralisierungstendenzen bewirkte, dass sich die niederländischen Provinzen ungeachtet aller Gegensätzlichkeiten politisch immer enger zusammenschlossen.
Die Renaissance-Architektur
Das Amphitheater in Rom wird auch Kolosseum( -> Koloss) genannt. Es wurde unter der Leitung von Vespasian erbaut. Es wurde jedoch von Falviern erbauen, weshalb es auch Flamium genannt wird. Das Kolosseum wurde aus verschiedenen Arkaden (Bogenreihen) und dazu noch vorgeblendete Säulen:
Die vorgeblendeten Säulen sind ein Merkmal der Renaissancearchitektur, weitere sind zum Beispiel Verzierungen auf Mauern usw.. Dazu kommen noch die Dächer über den Fenstern, welche man einfach „anklebte“. Die Aedicula:
Ein Typisches Merkmal der Römischen Architektur ist: Was drinnen ist muss auch aussen auf der Fassade sichtbar sein. (Das ist jedoch erst gegen Ende der Renaissance)
ische Bauten waren aus Würfel und Würfel usw. dazu noch einige Kapitelle, jedoch wenig Verzierungen und schon gar keine vorgeblendeten Säulen. Diese Verzierungen (Bänder usw.) stammen aus der Antike, die auch in der Renaissance wieder aktuell wurden. So zumbeispiel klebte man oft waagrechte Bänder auf die Fassaden, welche man Friese nennt. (zum Beispiel Trigyphisches Fries)
Ein Renaissance Objekt:
Man erkennt Renaissance Bilder und Skulpturen an:
• Proportionen der Körper auf dem Bild/Objekt.
• Sehr naturgetreu.
• Eine verzierte Basis worauf die Personen stehen. Auf der Basis sind Amoretten (kleiner Amor, später wurden sie zu Putti/Hühnchen umbenannt) abgebildet, welche einen Lorbeerkranz halten(Ruhm, Ehre, Sieg).
• Vorgeblendete Säulen und Architrav usw..
Allgemeines:
Innenhöfe, welche mit Säulen ausgestattet sind, deuten auf Renaissancearchitektur hin. Doch meistens ist es schwierig zu unterscheiden was Renaissance und was Römische Architektur ist.
Situation in Indien von etwa 1500 – 1850:
Portugal:
Vor allem die Kontrolle der wichtigen Handelswege zwischen dem Mittelmeer und Indien durch die Muslime war es, was verschiedene europäische Mächte dazu bewog, eine neue Route nach Fernost zu suchen. In den Jahren 1497 und 1498 leitete Vasco da Gama im Auftrag der portugiesischen Krone eine entsprechende Expedition: Er umsegelte das Kap der Guten Hoffnung, durchquerte den Indischen Ozean und erreichte am 20. Mai 1498 den Hafen von Calicut an der westindischen Malabarküste. Nach Aufnahme freundlicher Beziehungen zum Fürsten sicherte da Gama für Portugal das Monopol für den indischen Seehandel, das ein Jahrhundert lang Bestand hatte.
Gebrochen wurde die portugiesische Monopolstellung zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch die niederländische Ostindische Kompanie, eine Vereinigung niederländischer Händler, die 1602 unter dem Schutz der niederländischen Regierung gegründet worden war. Zwei Jahre zuvor hatte die englische Königin Elisabeth I. die Gründung einer ähnlichen Handelsorganisation, der ersten englischen Ostindischen Kompanie, bestätigt und sie mit Privilegien versehen. Letzterer gestattete der Mogulherrscher die Gründung einer Handelsstation in Surat am Golf von Khambhat (1612). Die Portugiesen versuchten, das englische Vordringen mit Gewalt zu verhindern, unterlagen jedoch in der Seeschlacht im Golf von Khambhat (29. November 1612).
Weitere englische Siege in den folgenden Jahren brachen den portugiesischen Widerstand endgültig; die englische Ostindische Kompanie weitete nun im 17. Jahrhundert ihre Einflusssphäre systematisch aus. Sie errichtete einen Stützpunkt in Orissa (1633), gründete die Stadt Madras (1639), erhielt Handelsprivilegien in Bengalen (1651), erwarb Bombay von den Portugiesen (1661), schloss einen Handelsvertrag mit dem Marathenherrscher Shivaji Bhonsle (1674) und gründete die Stadt Kalkutta (1690).
Rivalitäten zwischen Briten und Franzosen:
Im 17. Jahrhundert hatten sich außer Portugal, den Niederlanden und Großbritannien auch Dänemark (1616) und Frankreich (1664) in Indien festgesetzt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts suchte Frankreich seine Position in Konkurrenz zur britischen Ostindischen Kompanie auszubauen. Die Spannungen zwischen Frankreich und Großbritannien erreichten 1746 einen Höhepunkt, als eine französische Flotte Madras belagerte. Dieser Angriff, der sich zu dem gleichzeitig mit dem Österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748) ausgetragenen 1. Karnataka-Krieg ausweitete, sowie die nachfolgenden Kämpfe in Indien blieben letztlich ohne Sieger; 1748 gaben die Franzosen Madras an die Briten zurück. → Siehe Karte dtv
Im Laufe des 3. Karnataka-Krieges (1756-1763) um die Vorherrschaft in Indien schalteten die Briten den Konkurrenten Frankreich schließlich aus. Das bedeutendste Ereignis des gesamten Krieges war der Sieg der britischen Truppen unter Robert Clive bei Plassey (1757). In dessen Folge übernahmen die Briten de facto die Herrschaft über Bengalen, die bevölkerungsreichste indische Provinz, indem sie sich vom Großmogul die Verwaltungshoheit übertragen ließen. Im Rahmen der Friedensregelungen nach dem Siebenjährigen Krieg wurde das französische Territorium in Indien auf einige Handelsstationen begrenzt. Militärisch spielte Frankreich auf dem Subkontinent keine Rolle mehr.
Britisch-Indien I (19. Jahrhundert): → Siehe Karte Encarta
Bei der Verfolgung ihrer Ziele in Indien stützten sich die Briten zwar vorwiegend auf ihr überlegenes militärisches Potenzial, doch daneben spielten auch Bestechung, Erpressung und politische Manipulation indischer Herrscher eine nicht unwesentliche Rolle. Die Uneinigkeit der verschiedenen indischen Königreiche und Fürstentümer erlaubte es den Briten schließlich, den gesamten Subkontinent sowie angrenzende Regionen wie Birma ihrer Herrschaft zu unterwerfen. Ihre Herrschaft übten sie entweder direkt aus oder indem sie die regierenden indischen Herrscher ihrer Kontrolle unterstellten. Zwar setzten immer wieder einzelne oder mehrere Staaten dem britischen Vordringen Widerstand entgegen, doch letztlich behielten die Briten stets die Oberhand. Zu den wichtigsten Trägern des bewaffneten Widerstands gegen die britische Herrschaft gehörten die Maratha-Konföderation, die 1818 nach mehreren Kriegen vernichtend geschlagen wurde, und der von Sikhs beherrschte Punjab, der nach einem dreijährigen, für beide Seiten verlustreichen Krieg 1848 kapitulierte.
Nach der Annexion des Punjab unterstellte der britische Generalgouverneur James Andrew Broun Ramsay, Marquess of Dalhousie, die von Nawabs (formal Stellvertreter des Großmoguls) geführten Fürstentümer Satara, Jaipur, Sambalpur, Jhansi, Nagpur und Oudh jeweils nach dem Tod ihrer Herrscher der direkten britischen Verwaltung durch die Ostindische Kompanie. Zugleich mit der Festigung ihrer Macht begannen die Briten mit der Einführung zahlreicher Reformen und Neuerungen. Es wurden Eisenbahnen, Brücken, Straßen und Bewässerungssysteme gebaut, Post- und Telegraphenwesen eingerichtet, überlieferte Traditionen, die den humanitären britischen Auffassungen entgegenstanden (wie vor allem Witwenverbrennung und Sklavenhandel), eingedämmt sowie Agrarreformen dekretiert, die mit den alten Strukturen und Wirtschaftsweisen auf dem Lande brachen. Diese Maßnahmen stießen bei der indischen Bevölkerung ebenso auf heftige Ablehnung wie die weitere Ausdehnung der britischen Herrschaft und die offene Verachtung, die Dalhousie der indischen Kultur entgegenbrachte.
Um 1857 gab es dann einen grossen Aufstand der Inder. Darauf folgte eine lange Unterdrückungszeit der Inder durch die Briten. Weiteres dazu siehe Encarta.
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Britisch-Indien 1848
Quellenangabe:
Encarta Enzyklopädie Professional 2003
dtv- Atlas zur Weltgeschichte Band 1
ISBN 3-423-03001-1
(siehe auch „Geschichte_Indien_Alles_vom_Encarta“)
Karte dtv Band 1 Seite 282
Zusammenfassung der Indischen Kolonialzeit:
● Indien war wegen Handelswegen zwischen Europa und Indien interessant, z.B.
Seidenstrasse (Gründung neuer Weg (über Kap der guten Hoffnung 1498))
● Portugal besass Teile Indiens bis Anfangs 17. Jh. wegen Interessen am Handel
● Englische und niederländische Ostindienkompanien verdrängten Portugal
● Ausweitung der englischen Ostindienkompanie im 17. Jh.
● Gründung Kalkuttas durch E 1690
● 1664 Festsetzung Frankreichs in Indien→Rivalitäten E und F
● In erster Hälfte des 18. Jh. wollte F gegen E ankämpfen, Ausbau der eigenen Kolonien
● 1746 Belagerung Madras durch französische Flotte
● Kein Sieger der Kämpfe zwischen E und F→F gibt Madras an E ab
● 1757 Plassey von E unter Clive eingenommen→Ausweitung des englischen Territoriums (Bengalen auch dazu)
● F hatte nichts mehr zu sagen, wegen Regelung des 7jährigen Krieg
● Bis Mitte 19. Jh. E grosse Macht in Indien (Teils mit Widerstand)→Befreiungskämpfe
Genaueres siehe Text vom 9.3.2004