Nov '07 |
|
Nikolaus Kopernikus
Allgemeines
Nikolaus Kopernikus wurde 1473 im deutschen Thorn an der Weichsel geboren. (Karte). Er studierte Rechtswissenschaft, alte Sprachen, Medizin und Astronomie. Er war ein berühmter polnischer Astronom, der das heliozentrische Weltsystem aufstellte. In dieser Theorie beschrieb er, dass sich die Sonne nahe dem Mittelpunkt des Weltalls in Ruhe befindet, während sich die Erde einmal am Tag um ihre eigene Achse dreht. Dazu kreist sie pro Jahr einmal um die Sonne. Auch alle anderen Planeten kreisen laut Kopernikus um die Sonne. Erst kurz vor seinem Tod veröffentlichten seine Freunde seine Theorie in einem Werk. Kopernikus wollte dies zuerst nicht, weil er heftigen Widerstand der Kirche befürchtete. 1543 starb Nikolaus Kopernikus in Frauenburg.
Kurz- Biografie
Wie schon gesagt, war Kopernikus 1473 in Thorn geboren. Zehn Jahre nach der Geburt Kopernikus starb sein Vater und sein Onkel übernahm die Erziehnug. Nach einer ganz normalen Schulzeit besuchte er ab 1491 die Universität Krakau. Sein Onkel, der Bischoff (von Ermland) war, eröffnet ihm dann die Möglichkeit, ein dreijähriges Studium im Domkapitel zu machen. Nach diesem Studium wurde er 1495 zum Domherren in Frauenburg gewählt. Sein Studium an der Uni von Krakau verlässt er ohne akademischen Abschluss. 1496 beginnt er sein juristisches Studium in Bologna. Um 1500 reist Kopernikus nach Rom, anschliessend nach Frauenburg, um dort nach Urlaub zu fragen, damit er in Italien ein Medizinstudium beginnen konnte. Ein solcher Urlaub wurde ihm dann auch bewilligt. Von Padua ging Kopernikus nach Ferrara, wo er den Doktortitel erhielt. Darauf ging er endgültig zu seinem Onkel zurück, um ihm als Leibarzt zu helfen. Bis 1510 wirkt er in der Medizin, der Wirtschaft und der Verwaltung. 1511 wird Kopernikus schliesslich Kanzler des Kapitels zu Frauenburg und 1514 wird er Stadthalter in Allenstein. Dieses Amt übte er mit Unterbrüchen bis 1521 aus. Um 1516 beginnen die ersten Arbeiten an seinem Hauptwerk "De Revolutionibus orbium caelestium". Dieses umfasst sechs Bücher und entstand in einer etwa 36- jährigen Arbeitszeit. Es beinhaltet seine Erkenntnisse über das Universum, die er sich mittels Erfahrungen, Beobachtungen und Messungen über all die Jahre geschaffen hatte. Um 1522 hilft Kopernikus auch bei der Verbesserung des preussischen Münzwesens mit. 1532 beendete er schliesslich sein Buch. 1533 trägt Kopernikus dem Papst seine Lehren vor. 1537 wird er von einem Freund als Bischoff vorgeschlagen, doch die Wahl fällt auf einen anderen. 1541 werden dann Auszüge aus seinem Werk unter einem anderen Titel veröffentlicht und ein Jahr später beginnt der Druck der "Revolutiones" in Deutschland. Am 24. Mai 1543 wurde dem sterbenden Kopernikus das erste Exemplar seines Hauptwerkes nach Frauenburg gebracht. Es heisst, dass er dieses noch mit der Hand berührte und dann friedlich starb.
Astronomie von Kopernikus
Nikolaus Kopernikus entwickelte die heliozentrische Theorie des Weltraums. Heliozentrisch bedeutet, dass die Sonne ungefähr in der Mitte des Himmelsystems steht und alle Planeten inklusive der Erde um sie herum in Ellipsen kreisen. Denn zuvor glaubte man, dass die Erde den Mittelpunkt des Systems bildet und alle Himmelskörper inklusive der Sonne um sie herum kreisen. Dieses geozentrische Weltbild wurde von Ptolemäus im 2. Jahrhundert nach Christus entworfen. Da Kopernikus wusste, dass er mit diesem Weltbild die Kirche wütend machte, wollte er sein Werk gar nie drucken lassen. Doch seine Freunde überzeugten ihn dann doch noch. Als Täuschungsmanöver fügte einer seiner Freunde eine Widmung an den Papst und ein Vorwort ein, in dem es hiess, das ganze sei nur eine Hypothese oder ein Gedankenspiel. So konnte er es verhindern, dass das Werk unmittelbar nach seiner Veröffentlichung auf die Liste der verbotenen Bücher genommen wurde, sondern erst 1616. Luther war von Anfang an gegen das kopernikanische System und sagte einmal, dass dieser Narr die ganze Kunst der Astronomiae verändern wolle. Während seinen Forschungen in der Astronomie machte er viele neue Entdeckungen, die heute noch gelten.
Copernicus ersetzte das alte, im Mittelalter verbreitete, aus der Antike übernommene geozentrische Weltbild des Ptolemäus durch sein heliozentrisches System, welches auf sieben Thesen basiert. (Folie)
Ein typischer Punkt der kopernikanischen Theorie besteht darin, dass man eine neue Reihenfolge der Planeten entsprechend ihrer Umlaufzeit aufstellen kann. In Kopernikus Weltall gilt im Gegensatz zum Ptolemäischen Weltbild: Je grösser der Radius einer Planetenbahn ist, umso länger dauert es, bis der Planet einmal um die Sonne gekreist ist. Aber die meisten des 16. Jahrhunderts, die Kopernikus’ Theorie verstanden, konnten das Konzept einer sich bewegenden Erde nur ungern annehmen; so wurden Teile seiner Theorie angenommen, während andere verworfen wurden.
Definitiv angenommen wurde das kopernikanische Weltbild erst nachdem sich Galileo Galilei und später Johannes Kepler für diese Theorie einsetzten. Galileo Galilei ist sogar eingesperrt, da er dieses Weltbild unterstützte.
Warum ist Bagdad kampflos gefallen?
Das kann man als ein Phänomen (Phänomina) bezeichnen, denn die Republikanische Garde ist einfach weg.
Das ist auf die Herrschaft von Saddam Hussein zurückzuführen. Er hat/hatte eigentlich eine Dressur. Damit ist gemeint dass er auf der einen Seite Zuckerbrote verteilte und anderseits mit der Peitsche arbeitet(e). Er hat in der Arabischen-Islamischen Reich Angst und Schrecken verbreitet. Diese Herrschaft entstand bei uns im Mittelalter und ist verschwunden, doch Saddam Hussein wendet dies immer noch erfolgreich an. In Europa verwendete man 500 Jahre bis die modernen Länder kamen. Im Irak geht es immer noch so weiter.
Bei einer solchen Regierung eines Landes sind zum Beispiel Invasionen von andern Länder oder Seuchen sehr gefährlich. Weil der Diktator dann seine Leute weder belohnen noch bestrafen kann, dann verkrümeln sich alle. Saddam Hussein hat sich jetzt nach Takrit zurückgezogen, wo er nur noch seine engsten Verbündete hat und eventuell noch so etwas wie einen Schlusskampf gegen die Amerikaner will.
Das Herrschaftsmittel ist der Fernseher, früher benutzte man dafür das Radio. So zum Beispiel Hitler. Durch diese Propagandamittel macht der Diktator sich mit dem Volk vertraut und sichert sich dadurch ab.
Nach der Übernahme der alleinigen Macht Saddam Husseins 1968(ausser noch Hassan al Bakr). Durch Bilder in der Öffentlichkeit und ihn privaten Wohnungen machte er sich dem Volk vertraut, später auch durch den Fernseher. Sie zeigen nicht nur Loyalität(Treue) sondern auch omnipräsenz (Allgegenwärtigkeit)des autokratischen Herrschers (Selbstherrscher, Diktator). Saddam Hussein stellte sich auf den Bildern in sehr verschiedenen Kleidungen usw. dar: Saddam Hussein setzt sich auf ein Pferd, weil Saddam Hussein zum Volk der Araber gehört, deshalb knüpft er an die Reitkrieger der Araber an. Man setzt sich auf ein Pferd, wenn man parodiert. Auf einem anderen Bild sitzt Saddam Hussein an einem Schreibtisch und symbolisiert somit den zivilen Herrscher. Auf anderen Bildern, auf denen er als Hirte oder Bäcker dargestellt wird, ist die Symbolik meistens schwer zu entziffern. Saddam Hussein kontrolliert seine Bilder selbst und auch manchmal Irakische Familien. Diesen Besuch wird dann vom einzigen erlaubten Fernsehen im Irak übertragen. Saddam Hussein schaut in den Kühlschrank um erstens zu zeigen, dass er mit dem Volk verbunden ist und zweitens, dass alle Familien und Menschen genug zu Essen haben. Sprichwörtlich: „Alle müssen ein Huhn im Topf haben“. Das gab es schon früher, wie der Khalif, der ihre Beschwerden annahm. Saddam Hussein werkelt dann auch an kaputten Gegenständen herum und flickt sie. Die Leute, welche das im Fernsehen dann schauen denken, dass Saddam Hussein sich um das Volk kümmert. Saddam Hussein scheint also omnipräsent zu sein, und er kümmert sich (scheinbar) ums Volk, er war also omnipräsent und zeigte sich auch religiös Präsent. Saddam Hussein scheint wie ein Deus ex machina (er ist immer für sein Volk da und macht alles für es), was auch eine omnipräsenz des Glaubens zeigt. Saddam Hussein macht eine ästetische (Lehre vom Schönen) Legitimation (gesetzlich Erlauben). Was soviel bedeutet wie, dass das mit der Diktatur gut kommt. Um das zu zeigen bauen sie auch ein grosses, schönes, oder anderswie besonderes Gebäude. Saddam Hussein liebt sein Volk doch die Politik kommt vorher.
Um den anderen Ländern zu zeigen, dass das Land etwas Wert ist baut es einGebäude(möglichst gross/schön/ grosstechnisch). Nasser-Staudamm; Pharaonen-Tempel+Pyramiden; Schweiz-das Bundeshaus.
Die Diktatoren haben immer Glück. So zum Beispiel Hitler, er erlitt bei einem Bombenanschlag nur leichte Armverletzungen. So auch Hussein, der bis heute überlebt hat. So viele Bomben auf Bagdad, doch Saddam Hussein nur leicht verletzt.