PC der ZukunftMissratene Präsentation einer
Microsoft-PC-Studie namens Athens
Herrlich beschreibt die beste Zeitung der Welt die Vorstellung
eines Athens
genannten Prototyps eines Microsoft-PCs. Die guten Ideen haben sie von Apple
geklaut, die schlechten selbst eingebaut. Epochale Entwicklungen, wie ein
Blinklicht, das eingehende Mails anzeigt, wurden vorgestellt. Als wenn man heute
einen Mangel an eingehenden Mails hätte! Hier Auszüge des Artikels
der NZZ.
"Die Zukunft ist noch immer, was sie auch
schon war. Der PC des kommenden Jahres, den Microsoft am Dienstag in New
Orleans an der Windows Hardware Engineering Conference (Winhec)
präsentierte, kommt einem bekannt vor. Es gab Leute, die wollten in dem
Athens genannten Prototyp, den Hewlett-Packard (HP) im Auftrag von Microsoft
gebaut hatte und der durch durchsichtiges Plastic und rundliche Formen
auffällt, die Kopie eines Apple-Rechners erkennen."
Die erfolglosen Versuche Microsofts, Hardware und Software besser und funktioneller zu integrieren, werden mit einem Beispiel kommentiert: "Eine so banale Angelegenheit wie ein
Knopf auf der Tastatur, mit dem sich der Rechner ausschalten und wieder starten
lässt, ist in der Windows- Welt keine Selbstverständlichkeit, denn
diese simple Einrichtung setzt die Zusammenarbeit von Hardware- und
Software-Ingenieuren voraus. Bei Apple, die Hardware und Software aus einer
Hand anbieten kann, gibt es diesen Knopf seit 15 Jahren."
Wie oft in der Physik, so herrscht auch in der Computerindustrie ein Kräftegleichgewicht. Dem Moorschen Gesetz, das uns stetig schnellere Hardware verspricht, steht das Gates-Dogma entgegen: "...das althergebrachte Gesetz, wonach
die Software schneller langsamer wird als die Hardware schneller, soll wieder
in Kraft gesetzt werden."
Na denn gute Nacht. Posted: So - Mai 11, 2003 at 01:49 nachm. |
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