meine Hobbys: |
Ist es nicht faszinierend beinahe schwerelos abzuheben und die Natur aus der Perspekive
eines Vogels zu genießen ?.
Diesen Traum habe ich mir erfüllt und ich möchte diese Erfahrung an jeden
Interessierten weitergeben.
Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten "abzuheben" um den Boden zu verlassen und "Airborne" zu sein.
Bei mir schlich sich dieser Bazillus bereits in der frühesten Jugend ein.
Ich baute vom Papierflieger bis zum frei- und gefesselt-fliegenden Modell alles
was möglich war. Als Pilot kontrollierte ich zwar den Flug stand aber dabei
immer auf dem Boden.
Um dieses Manko zu beheben versuchte ich immer wieder mit echten Fliegern in Kontakt zu kommem um selbst einmal zu fliegen. Es gab die unterschiedlichsten Versuche endlich einmal Airborne zu sein. Auf die Dauer aber waren meine finanziellen Möglichkeiten aber geringer als die notwendigen Mittel um endlich fliegen zu können.
Es dauerte dann bis zum Jahr 1982; die Drachenfliegerei hatte sich bis dahin
soweit entwickelt daß sie sicher war als ich mit der Ausbildung bei den
Hessischen Drachenfliegern
begann. Die Ausbildung begann mit dem Lernschein. Grundlagen der Aerodynamik,
Wetterkunde und weitere theoretische Themen wurden gelehrt.
Parallel dazu wurde die praktische Ausbilung durchgeführt was eine sehr
schweisstreibende Angelegenheit war. An den unterschiedlichsten Übungshängen
wurde der Drachen immer und immer wieder den Berg hinaufgetragen um anschließend,
mehr oder weniger erfolgreich, zu fliegen. Fliegen zu diesem Zeitpunkt meint;
für vielleicht 10 Sekunden den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Von einem kontrollierten Flug konnte zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht die
Rede sein. Trotz allem waren die ersten Sekunden die ich mich unter dem Drachen
in der Luft befand die unvergesslichsten Sekunden meines Lebens.
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