Apple and IntelOder: Wie man sich neue Freunde
macht
In der aktuellen Ausgabe des
Geek-n-Gadget-Magazines Wired bezieht das Magazin Stellung in Apples
Rechtsstreit mit Thinksecret.com und Appleinsider.com. Auch die Tageszeitungen
LA Times und San Jose Mercury News stellten sich klar auf die Seite der
Internet-Sites. Damit bildet sich langsam eine Einheitsfront der Medien gegen
Apple und Apples Versuch, Gerüchte-Sites mit Schadensersatzklagen zum
Schweigen zu bringen.
Freund und Retter in der Not scheint ausgerechnet Intel zu sein. Nach einem Bericht der New York Times, stellt sich jedoch ausgerechnet der Chip-Hersteller Intel hinter Apple. Intel und das Unternehmen Genentech haben beide beim States Court in San Jose, Kalifornien, Dokumente eingereicht, die Apples Wunsch nach richterlicher Anhörung der Betreiber der Rumor-Sites unterstützen sollen. In der Anhörung geht es Apple darum, die undichte Stelle innerhalb des eigenen Unternehmens ausfindig zu machen, die Informationen über noch nicht offiziell angekündigte Produkte, insbesondere der Audio-Software GarageBand, weitergab. Während Genentech im Apple-Aufsichtsrat vertreten ist und möglicherweise deshalb aktiv geworden ist, dürfte bei Intel dieser Grund nicht gelten. Intel gehört neben Microsoft zum so genannten Wintel-Konglomerat, das den PC-Markt mit seiner Soft- und Hardware nahezu dominiert. Nach eigenen Aussagen geht es dem Chip-Hersteller um den Schutz von Handelsgeheimnissen. Denkbar ist jedoch auch, dass Intel diesen Schritt deshalb vollzog, um sich Apple anzunähern. Posted: Wed - April 27, 2005 at 08:41 PM | |
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