Die Heiler-Family
Was ist bei uns los? Wo ist nur die Zeit hin?
Welche kleinen und großen Katastrophen haben wir durchlebt?
Werden diese Themen wirklich in diesem Blog behandelt?
Findet es heraus!!!
Sonntag, 23. November 2008 00:41 
Zwei Premieren
Am heutigen Mehrfachfeiertag gab es zwei Premieren!
Am Vormittag ist unser Sonnchen zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad gefahren. Das klappte sogar schon ganz gut. Was vielleicht auch daran liegt, dass sie etwas später dran ist als die anderen Kids. Es war aber auch nicht so sonderlich viel früher drin, wettermaßig und so.
Zum alleine rumfahren braucht es noch einige Übung, aber das wird bestimmt auch noch.
Die zweite Sache ist die erste Anwerfung des (Holzkohle-) Grilles zum Zwecke der (Mittag-) Essensbereitung für dieses Jahr (Nein, wir haben nicht das Lafersche SWR3-Synchrongrillen mitgemacht!). Das Wetter hat einigermaßen mitgespielt und nur ganz wenige Regentropfen sind zur Grillzeit herab gefallen. Es hat unerwartet gut geklappt, sowohl das Anfeuern, als auch das Grillen der Steaks, Würstchen und Tschewapp Chevapchichi Hackfleischröllchen.
Von den Resten ist nun nach dem Abendessen nicht mehr viel übrig geblieben. Ein halbes Steak und zwei Cevapcici lagen noch auf einem Teller, falls die nicht auch inzwischen verschwunden sind …
Den Nachmittag haben wir mit den vier Kleinen bei Nachbarn im Hof verbracht, was ganz angenehm und entspannend war. Die Kinder konnten mit den beiden Nachbarskindern gefahrenfrei spielen und wir Großen saßen nahebei und hatten weitestgehend unsere Ruhe.
Hat auch mal was …
Verwandlung
Aus diesen unscheinbaren Kartons

„schlüpften“ die beiden

Nach einer kleinen „Entfaltungspause“ sah das dann schon so aus

wobei sie nicht lange allein blieben

und kurz darauf besetzt waren

Der Umzug der Mädchen!
Da bei unseren kleineren Nachgewächsen die Mädchen eindeutig in der Überzahl sind, haben wir, wie früher schon einmal, das Spielzimmer (diesmal statt Jungen-) zum Mädchenzimmer ernannt. Dazu musste allerdings das Etagenbett aus dem Kinderschlafzimmer herüber und das Gitterbett für das jeweils kleinste Nachgewächs hinüber wechseln.
Und damit der Wechsel ein wenig versüßt und ein lange gehegter Kinderwunsch erfüllt wird, wollten wir noch zwei „Betthöhlen“ anschaffen.
Wir hatten vor Jahren zwei nicht gerade billige, aber schöne und preiswerte Höhlen der Firma Flexa erstanden, die bis heute bei Thomas und Tobias ihren Dienst tun. Leider weiß ich den Preis nicht mehr sicher, aber ich meine, es wären 60 Euro je Höhle gewesen.
Die Nachfolgemodelle dieser Höhlen gibt es auch heute noch zu kaufen (mit zwei Gucklöchern im Dach und anderen, nicht mehr ganz so schönen Farben (Rosa bzw. Türkis statt Blau und Gelb)), ABER inzwischen soll man dafür 110 Euro das Stück berappen!!!
Das war uns dann doch etwas zu viel. Weswegen wir gestern dem gelb-blauen Möbelhaus einen Besuch abstatteten und dort für unter 40 Euronen zwei verschiedene Höhlenteile erstanden.
Der Nachteil ist, dass diese eigentlich für bestimmte Betten konstruiert und passend sind, während die Flexa-Teile universell und zur Not sogar ganz ohne Bett verwendbar sind.
Aber mit ein wenig Improvisation hat auch das geklappt und statt 220 Euro nur 40 Euro löhnen, war uns das wert.
Hier sieht man die stolze Höhlenbewohnerin Corinna mit dem von innen im Dunkeln wie ein Sternenhimmel aussehenden Ding.


Sonjas Teil ist eher ein Baldachin, was ihrer Freude aber keinen Abbruch tut! Und die kleine Schwester freut sich mit!

Und damit Tobias nicht ganz so alleine in seinem Zimmer bleiben muss, hat er sich gewünscht, dass Joy im Gitterbettchen neben seinem Hochbett schlafen soll. Das scheint ihr auch ganz recht zu sein!

Küchenveränderung
Unsere Eckbank hatten wir nun schon sehr viele Jahre. Ich glaube, wir haben sie angeschafft, als wir in unsere zweite gemeinsame Wohnung gezogen waren. Das muss 1990 gewesen sein.
Einmal hatten wir die Polster schon neu beziehen lassen, aber das ist nun auch schon Jahre her. Inzwischen mussten wir einen Stuhl entsorgen, nach dem die Lehne wiederholt aus dem Leim ging und schließlich ganz abbrach. Die ehemals schönen Farben der Ersatzbezüge waren kaum noch zu erkennen, die Kanten abgewetzt und auch der Tisch hat auch sein Fett, respektive Kratzer abbekommen!
Also war schon länger der Wunsch da, hier wieder Verschönerung zu erlangen.
Neue Bezüge wollten wir diesmal nicht. Die Bank war zwar noch sehr stabil (und es war schade sie zum Sperrmüll rauszutragen), aber es war damals schon recht teuer gewesen und außerdem hatten wir einige Tage bzw. Wochen nichts zum Sitzen in der Küche.
Ein Neukauf ist bei unserem Größenwunsch auch schlecht finanzierbar, wenn man überhaupt etwas findet.
Uta bekam den Tipp, die Online-Ausgabe der Sperrmüll-Zeitung wäre doch leicht nach Stichworten zu durchsuchen.
Nach einigen vergeblichen Telefonanrufen und einer erfolglosen Fahrt nach B.-Roxheim übern Rhein, sah ich, dass zwischenzeitlich ein Inserent auf dem Handy zurückgerufen hatte. Dank der modernen Technik haben wir von unterwegs ein Treffen vereinbart, welches dann auch erfreulich verlief.
So sind wir nun für 150 Euronen an eine zwei Meter lange Eckbank mit drei Stühlen gekommen. Ein paar Tage später war in unserer Straße Sperrmüll und die Reste der alten Eckbank flogen raus.
Wobei wir den Tisch nun doch noch behalten haben, um ausreichend Platz für Esser und Essen zu haben. So kann sogar noch ein Besuch dabei sitzen.

Vorher war allerdings noch etwas Reinigungsarbeit nötig, was aber mit begeisterten Helfern dann gut über die Bühne ging.









