Wenn man in Dossenheim, an den Hängen des Odenwaldes bergan strebend, dem Weg zum „Weißen Stein“ folgendend, ungefähr auf halbem Wege in einer scharfen Rechtskurve die selbige nicht kriegend, geradeaus weiter in das Tal hinein fahrend, einem Pfade folgend, der nirgendswo hinzuführen scheint, auf einem Parkplatz, der vielleicht vier, fünf Autos (bei gutem Willen) fassend, zum (Still-) Stande kommt, dann, ja dann ist man nicht mehr allzu weit davon entfernt, dem Bärenstein leibhaftig Auge in Auge gegenüber zu stehen.
Dieser liegt mitten in einem engen Tal, nahe bei einem Waldlehrpfad gelegen, und wird „umströmt“ von einem kleinen Bächlein, welches zu entsprechenden Zeiten, im Frühling zur Schneeschmelze oder im Herbst bei entsprechenden Niederschlägen, sicherlich eindrucksvoller gen Tale sprudelt. Meist allerdings rinnt recht harmlos ein wenig Wasser zu Tale und der Platz rund um den „Stein“ lädt zum Verweilen und Spielen ein.
Vor einigen Jahren sind wir hier zum ersten Mal (mit viel, viel weniger Kindern! :-) hängen geblieben und kommen seit dem in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal hierher.
Dies haben wir vorgestern als ganze Familie und heute in kleinerer Besetzung dann auch gemacht. Und damit man sieht, dass der Bärenstein doch recht eindrucksvoll ist, hier ein paar Bilder:
Hier kann man sehen, dass das nicht nur ein kleines Bröcklein ist, sondern doch ganz nett groß! (Und hinter den Kerlchen geht der Stein noch ein paar Meter weiter!)
Hier soll wohl dem (dieses Jahr leider darniederliegenden) Schilde nach vor Jahrzehnten der letzte Odenwälder Bär erlegt worden sein (wenn ich mich richtig erinnere). Daher auch der Name, gell?!
Auch sehr beeindruckend, aber nicht leicht einzufangen, sind die Licht- und Schattenspiele, die die Nachmittagssonne hier treibt!
Ach ja, wie meistens kann man die Blider anklicken, um sie größer anzuschauen.