Die Erfindung der Spinalanästhesie

1898 führten zwei Männer, der berühmte Chirurg August Bier und sein Assistent Hildebrandt, vorsätzlich eine Spinalanästhesie mit Kokain bei sechs Patienten durch, die zu Erbrechen und schweren Kopfschmerzen führte. Um diesen unerwünschten Wirkungen auf den Grund zu gehen, beschloss Bier, an sich selbst eine Spinalanästhesie durchführen zu lassen.
Nachdem Hildebrandt die Spinalnadel in den lumbalen Subarachnoidalraum plaziert hatte und das Lokalanästhetikum injizieren wollte, musste er feststellen, dass Spritze und Kanüle nicht aufeinander passten. Hierdurch tropfte das gesamte Kokain und eine große Menge Liquor auf den Fußboden.
Um das Experiment zu retten, stellte Hildebrandt nunmehr sich selbst zur Verfügung. Es gelang Bier, mit nur 5mg Kokain etwa zwei Drittel von Hildebrandts Körper für 45min zu anästhesieren. Eine gründliche Überprüfung mit Hammerschlägen gegen das Schienbein, Quetschen der Hoden und Berühren der Haut mit einer brennenden Zigarre ergab eine vollständige Empfindungslosigkeit. Begeistert feierten die beiden Forscher ihren Erfolg mit Wein und Zigarren und legten sich zufrieden zu Bett. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Um 12 Uhr nachts traten bei Hildebrandt heftige Kopfschmerzen auf, die sich "allmählich zu einer unerträglichen Höhe steigerten". Um 1 Uhr stellte sich Erbrechen ein und am nächsten Tag Schmerzen in den Blutergüssen am Schienbein. Bier hingegen schlief gut und erwachte "frisch und gesund". Sehr bald traten jedoch auch bei ihm ein "heftiger Druck im Schädel" und leichter Schwindel auf, so dass er sich gegen Abend hinlegen und für 9 Tage das Bett hüten musste.
Bier war zunächst unzufrieden und äußerte sich zurückhaltend über die weitere Anwendung der Spinalanästhesie, insbesondere mit Kokain, am Menschen. Erst 1904, nach der Synthetisierung des Lokalanästhetikums Stovain, fühlte Bier sich berechtig, die Spinalanästhesie "nach vielen Enttäuschungen" zu empfehlen, bemerkte jedoch kritisch, dass sie noch erheblicher Verbesserungen bedürfe.

Gefunden und Gelesen in: Larsen, Anästhesie, 7.Auflage, S.506
Zum Weiterlesen: Artikel im Ärzteblatt

August Bier war weiterhin der erste Direktor der ersten deutschen Sporthochschule, die 1920 in Berlin als "Deutsche Hochschule für Leibesübungen" gegründet wurde. Er entwickelte außerdem den Stahlhelm, den deutsche Soldaten im Krieg trugen, und verhinderte so vermutlich zahlreiche schwere Kopfverletzungen. Nach seiner Emeritierung an Chirurgischen Fakultät der Charité tritt Ferdinand Sauerbruch (berühmter Thoraxchirurg) seine Nachfolge an.
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Block Orthopädie - Tag 5

Der heutige (letzte) Tag im Block Orthopädie begann ebenfalls um 9:00 Uhr, und wieder konnten wir uns aussuchen, in welche Funktionsbereiche wir gehen wollten. Ich wählte als einziger den OP, wo ich bei diversen Eingriffen zusah und mit einem Anästhesisten vereinbarte, dass ich einmal den kompletten Arbeitsablauf einer Allgemeinanästhesie (Vorbereitung, Verabreichung der Medikation, Intubation, Lagerung, intraoperatives Monitoring, Ausleitung, Extubation) verfolgen konnte. Nach meiner gerade erledigten Anästhesieprüfung war es relativ interessant, das Ganze mal in der Praxis zu sehen, und da das intraoperative Monitoring nicht immer so spannend für mich war, konnte ich währenddessen bei der OP zusehen. Insgesamt war es also ein klasse Vormittag.
Im Seminar übergaben wir Prof. Dr. König dann noch ein kleines Geschenk als Dankeschön für den wirklich tollen Kurs und die gute Betreuung, worüber er sich auch wirklich freute. Damit endete dann auch der Block Orthopädie; der nächste Abschnitt des Blockpraktikums beginnt am 8. Januar mit Chirurgie in Köln-Longerich und dauert 2 Wochen.

Mein Fazit zum Block Orthopädie:
Es gab sehr viel zu sehen, und das gesamte Klinikpersonal war (ohne Ausnahme) sehr freundlich. In der Ambulanz gab es (laut Aussagen der Anderen, die nicht im OP waren) auch die Möglichkeit, Patienten vorab zu untersuchen und anschließend die Verdachtsdiagnosen mit einem der Ärzte zu besprechen. Bisher war dieser Abschnitt des Blockpraktikums derjenige mit der meisten Praxis und somit ein Highlight.
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Block Orthopädie - Tag 4

Heute wurde wir in der Orthopädie wieder in Gruppen eingeteilt, so dass ein Teil von uns in die Ambulanz, in die orthopädische Werkstatt oder in den OP ging. Ich entschied mich kurzerhand für letzteres und begab mich mit den anderen erst in die Umkleide. Nach dem Umziehen wurden wir von einer freundlichen (!!!) OP-Schwester abgeholt, die uns wiederum in Dreiergruppen den einzelnen OP-Sälen zuteilte. Dort herrschte eine entspanntere Atmosphäre als in der Gynäkologie in Longerich - wir konnten (da wir nicht steril eingewaschen waren) jederzeit die Säle wechseln und bei verschiedenen Operationen zusehen. Es gab heute tatsächlich keine bissigen OP-Schwestern, und auch ein wenig Fachsimpelei mit netten Anästhesisten war möglich. Wir wechselten dann nach zwei Operationen, bei denen uns auch immer erklärt wurde, was gerade vor sich geht, zu den Anästhesisten und schauten bei Periduaralanästhesien und schmerztherapeutischen Eingriffen an der Wirbelsäule zu, wobei wiederum alles erklärt wurde. Das ganze war also richtig ergiebig und interessant.
Nachmittags fand dann ein Seminar über Kinderradiologie statt, anschließend bis 18:00 Uhr ein Kurs über allgemein- und gefäßchirurgische Notfälle. Mein Urteil von Vorgestern über die Notenvergabe in der Anästhesie muss ich übrigens revidieren, als ich nach Hause kam lag ein benoteter Schein über den bestandenen Kurs im Briefkasten - und die Note war gar nicht so schlecht.
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Block Orthopädie - Tag 3

Bild 2
Heute wurden wir während unserer üblichen kurzen Morgenbesprechung in der Bibliothek der Orthopädie zunächst von Prof. Dr. König in Gruppen eingeteilt und gingen in die Ambulanz und zum Gipsraum, wobei wir im Laufe des Vormittags zwischen diesen Bereichen rotieren sollten. Meine Gruppe ging zunächst in den Gipsraum, wo uns ein freundlicher älterer Herr begrüßte, der bei den Patienten Gipsverbände anlegte und diese z.T. auch fenestrierte, damit die zuständigen Orthopäden die darunterliegenden OP-Wunden begutachten konnten. Unter anderem wurde der Gips bei einem vier Monate alte Baby fenestriert, welches gerade eine Operation hinter sich hatte, um einen beidseitigen angeborenen Pes equino-varus-adductus (Klumpfuß ) zu therapieren. Später sahen wir dann noch ein entsprechendes Kind, dass sich vor der OP befand, und bekamen jede Menge zu diesem Thema erklärt.
Wir wechselten schließlich in die Ambulanz und nahmen an der Skoliose-Sprechstunde teil, dabei konnte wir einige Patienten, Korsette und Röntgenbilder sehen und bekamen anhand dieser gezeigt, wie man den Cobb-Winkel nun genau ausmißt, um den Grad der Skoliose zu ermitteln.
Gegen 11:00 Uhr gingen wir alle gemeinsam mit Prof. Dr. König in den Gipsraum, wobei er einem von uns exemplarisch einen Gipsverband anlegte und uns mit der entsprechenden Technik vertraut machte. Im Anschluss daran konnten wir dann alle an uns gegenseitig das Gipsen üben (siehe Fotos), was richtig Spass machte, wobei aber nicht jeder unserer Versuche dem kritischen Auge von Dr. König standhalten konnte. Nachdem wir uns die Verbände dann alle aufgesägt hatten (und ich meine ehemals schwarzen und nun weißen Schuhe notdürftig gereinigt hatte), gingen wir dann in die Mittagspause.
Es folgte ein Seminar in der Radiologie zum Thema "Thoraxaufnahmen", dass von einem jungen Radiologen gehalten wurde, der einen nicht-einschläfernden Vortragsstil hatte. Danach noch eine Vorlesung in Allgemeinmedizin (bis 18:00 Uhr), die zum Ende hin zwar zunehmend anstrengend wurde (Thema Schilddrüsendiagnostik), aber deshalb besonders gut war, weil der Dozent (Dr. Joist) recht viel zu den Abläufen und der finanziellen Situation in der Praxis erzählte und dabei (zumindest bei mir) einige Vorurteilte gegenüber der Allgemeinmedizin abbauen konnte.
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Block Orthopädie - Tag 2

Nachdem wir zur selben Zeit wie gestern kurz über pädiatrische Krankheitsbilder in der Orthopädie gesprochen hatten, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und gingen auf Station, um die Anamnese bei für uns ausgewählten Patienten zu erheben. Dabei wurde ein Mädchen mit rezidivierenden Patellaluxationen, ein Säugling mit Klumpfuss und ein Kind mit Hüftdysplasie und -luxation von uns untersucht. Diese Fälle wurden anschliessend in einem Seminar besprochen, wobei auch die entsprechenden radiologischen Befunde vorgeführt wurden.
In der Mittagspause absolvierte ich dann noch eine mündliche Nachprüfung in "Klinischer Anästhesiologie", die bei Dr. Sabatowski in Vierergruppen stattfand. Nach der unangemessen schweren Klausur im letzten Semester kamen glücklicherweise alle in meiner Gruppe durch, obwohl die Prüfung ein Ritt quer durch die Anästhesie war. Merkwürdig ist lediglich, dass die Noten von Prof. Lehmann vergeben werden sollen, obwohl dieser bei der Prüfung nicht anwesend war und laut Dr. Sabatowski nur eine E-Mail erhält, in der steht, dass wir alle bestanden haben. So viel zur Objektivität von Noten.
Anschließend folgte noch ein radiologisches Seminar, welches im Gegensatz zu gestern richtig gut war, da die Dozentin sich Mühe gab und das Ganze recht interessant gestaltete.
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Block Orthopädie - Tag 1

Wir trafen uns heute um 9:00 Uhr in der Bibliothek der Orthopädie (3.Stock). Dort bekamen wir von Prof. Dr. König, dem Chefarzt der Rheinischen Klinik für Orthopädie, der uns die ganze Woche über betreuen wird, zunächst den Tagesablauf erklärt. Thema des Tages war die körperliche Untersuchung, so dass wir bald darauf alle in einen Schulungsraum für Physiotherapeuten gingen, in dem zahlreiche Liegen standen. Es wurde an einem von uns jeder Teil der körperlichen Untersuchung von den Füßen aufwärts (Knie, Hüfte, Iliosakralgelenk, Rücken, Schulter, WS) vorgemacht, und wir übten dies anschließend in Zweiergruppen an uns selber. Da die Vorgehensweise recht ausführlich besprochen wurde, waren wir erst um 12:00 Uhr fertig, und konnten uns das Seminar sparen, in welchem den Blockpraktikanten des Modellstudiengangs ebenfalls die körperliche Untersuchung nähergebracht werden sollte.
Um 14:00 Uhr folgte ein ausgesprochen monoton vorgetragenes Seminar von einer Radiologin, in dem es um Erkrankungen des Verdauungstraktes ging.
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Block Innere - Hämatoonkologie - Tag 5

Heute morgen erhoben wir auf Station 13b zunächst die Anamnese bei einer gestern Abend notfallmäßig aufgenommenen Patientin und besprachen unsere Verdachtsdiagnose mit einer Assistenzärztin. Danach gab es auf Station für uns etwas Leerlauf, es folgten aber später am Vormittag zwei Knochenmarkspunktionen aus dem Beckenkamm, bei denen wir zusehen konnten. Die Betreuung war somit wieder richtig gut, wozu sicherlich auch die sehr freundliche Atmosphäre auf dieser Station beigetragen hat.
Nachmittags folgte ein Seminar bei Prof. Dr. Wolf über solide Tumoren, bei denen am Beispiel des Bronchialkarzinoms exemplarisch neuere Therapieverfahren vorgestellt wurden.

Mein Fazit zum Block "Innere - Hämatoonkologie":
Das Praktikum war sehr strukturiert und gut durchorganisiert. Auf den Stationen, denen ich zugeteilt war, wurde ich sehr gut integriert. Die Seminare war ebenfalls ziemlich gut, so dass dieser Block richtig Spass gemacht hat.
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Block Innere - Hämatoonkologie - Tag 4

Heute morgen gingen wir um 9:00 Uhr auf Station 13b, wo wir von einem richtig netten Team empfangen wurden. Eine der Assistenzärztinnen nahm sich richtig viel Zeit für Timon und mich und besprach einen aktuellen Notfall auf Station ("Ein Patient lag heute morgen nicht ansprechbar im Bett. Was tut ihr?"), während Falco bei einer Lumbalpunktion zusehen konnte. Anschließend ging es auf eine ausführliche Visite, wobei wir vor den Zimmern relativ lange über die Diagnosen sprachen, so bekamen wir z.B. die Laborwerte (und auch andere anamnestische Informationen) der uns unbekannten Patienten vorgelegt und sollten zunächst selber versuchen, zu einer Diagnose zu kommen, die dann incl. Therapie mit uns besprochen wurde. Es war also eine ungewöhnlich gute Betreuung.
Von 14:00 bis 15:30 Uhr folgte ein ebenfalls sehr gutes Seminar über HIV-Diagnostik und Therapie, bei dem rege diskutiert wurde. Danach folgte noch ein Kurs in Notfallmedizin 2, bei dem es um den Themenkomplex "Unfallchirurgie" ging; es wurden insbesondere Colles- und Weber-Frakturen incl. Therapie besprochen.
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Block Innere - Hämatoonkologie - Tag 3

Der Tagesablauf war weitgehend so wie gestern, Seminarthema am Nachmittag waren Lymphome. Als wir von den Aufzügen im Bettenhaus unterwegs zum Seminarraum waren, trafen wir auf eine sehr freundliche Ärztin, die uns direkt als Blockpraktikanten identifizierte und fragte, wer von uns morgen bei ihr auf Station 13b sein würde. Da dies auf Timon, Falco und mich zutraf, teilte sie uns dann schon mal den morgigen Tagesablauf mit. Demnach finden zwischen 9:00 und 10:00 Uhr Knochenmarkspunktionen statt, bei denen wir zugucken können, anschließend soll eine Visite folgen (bei der wohl auch einiges gefragt wird).
Nach dem Seminar wurde der Abend dann noch durch eine Vorlesung über Allgemeinmedizin abgerundet, die bis 18:00 Uhr dauerte.
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Block Innere - Hämatoonkologie - Tag 2

Dieser Tag begann um 10:00 Uhr in der Infektiologischen Ambulanz, wo Timon und ich direkt auf zwei Ärzte verteilt wurden. Ich setzte mich daraufhin mit in die Sprechstunde, wo hauptsächlich Verlaufskontrollen bei HIV-infizierten Patienten durchgeführt wurden und konnte viele Fragen stellen. Außerdem bekam ich eine übersichtliche Liste der in der HIV-Therapie eingesetzten Pharmaka ausgehändigt. Einer der Patienten kam schließlich wegen einer PEP (Postexpositionsprophylaxe nach Nadelstichverletzung), so dass ich mein diesbezügliches Wissen noch ein wenig auffrischen konnte.
Das Nachmittagsseminar hatte überraschenderweise "Akutes Nierenversagen" als Thema, war aber sehr gut gemacht und auch ziemlich interaktiv, wobei auch Leute, die im Verlauf des Seminars eher schweigsam waren, gezielt gefragt wurden.
Der Abend endete dann auf dem Weihnachtsmarkt mit Abstecher in eine nahegelegene Karaoke-Bar.
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Block Innere - Hämatoonkologie - Tag 1

Die erste Überraschung heute morgen war, dass nicht nur unsere Gruppe diesen Block in der Inneren belegt, sondern auch eine Gruppe aus dem Modellstudiengang (diese haben nicht alle Blockpraktika im 5. Semester, sondern verteilt über nahezu den gesamten klinischen Studienabschnitt). Wir waren somit ca. 20 Studenten, die gegen 9:20 Uhr im Kofnerenzraum von einer Frau Dr. Roberts begrüßt wurden. Nachdem Sie uns erklärt hatte, dass die Woche für uns zweigeteilt sein wird (3 Tage Station, 2 Tage Ambulanz oder umgekehrt), wies sie uns auch recht zügig Zweier- bzw. Dreiergruppen zu und verteilte uns auf die entsprechenden Bereiche. Leider hatten wir dabei nicht wirklich eine Auswahl, die Gruppenzuordnung erfolgte weitgehend in der Reihenfolge, in der wir am Tisch saßen. So wurde festgelegt, dass Timon und ich von Montag bis Mittwoch in die Infektiologische Ambulanz (Haus 16) und von Donnerstag bis Freitag auf Station 13b gehen sollen. Wir bekamen dann noch eine Liste mit Namen von Dozenten ausgehändigt, die wir anfunkten sollen, falls diese nicht zum Nachmittagsseminar erscheinen.
Nachdem die Veranstaltung vorbei war, gingen wir beide in die Infektiologische Ambulanz, wo uns ein freundlicher Arzt begrüßte und uns mitteilte, dass es leider heute sehr wenig für uns zu sehen gäbe und fragte, ob wir nicht diesen Tag auf eine andere Station gehen könnten. Wie wir in der Besprechung heute morgen erfahren hatten, waren die anderen Bereiche aber alle belegt (die max. Studentenzahl ist hier wohl recht limitiert), und so konnten wir an diesem Vormittag etwas früher gehen.
Um 14:15 Uhr fand dann bei einen Dr. Staib ein interaktives Seminar mit dem Thema "Akute Leukämien" statt. Es war recht anspruchsvoll, hat aber Spass gemacht, zumal der Dozent ziemlich engagiert wirkte und begeistert von seinem Fach zu sein schien.
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Der Tag vor dem Block "Innere Medizin"

Laut Skript zum Blockpraktikum verschlägt es meine Gruppe in der nächsten Woche erneut in die Innere Medizin - diesmal in die Abteilung für Hämatologie und Onkologie. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr im Konferenzraum auf Ebene 4 des Bettenhaus. Der praktische Teil findet von 9:00 - 13:00 Uhr statt, die Seminare folgen um 14:15 Uhr und dauern bis 15:45 Uhr. Thema für das Seminar am Montag sind akute Leukämien.
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Block Neurologie - Tag 5

Bild 7
Auch heute wurden Morgen- und Mittagsseminar auf unseren Wunsch hin direkt hintereinander abgehalten. Es ging um 10:00 Uhr mit einem Vortrag über Polyneuropathien los, der von Dr. Hilker anschließend noch mit verwandten Krankheitsbildern ergänzt wurde (z.B. Guillan Barre-Syndrom). Darauf folgte ein Referat über Kopfschmerzen (Foto von Timon). Man konnte wieder viele Fragen stellen und es blieb interessant, obwohl Freitag war.

Mein Fazit zum Block Neurologie:
Die Neurologen haben eindeutig gezeigt, dass Blockpraktika auch kurz sein können und man dabei mehr mitnimmt, als bei so manchem langen Praktikum, bei dem sich die Haupttätigkeit in herumsitzen auf Station erstreckt. Die Seminare waren klasse, der praktische Teil auf (unserer) Station eine Katastrophe. Sehr gut war auch, dass die Seminare die ganze Woche über von einer Person (Dr. Hilker) geleitet wurde, die sich entsprechend Zeit nahm und über didaktische Qualitäten verfügte (was keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint).
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