Google Maps mit GPS-Gitter

Wenn man beim Geocachen in einem Gebiet unterwegs ist, in dem man sich nicht auskennt, und einen Multi löst, bei dem öfters neue Zielkoordinaten errechnet werden müssen, dann ist es eventuell hilfreich eine Karte dabei zu haben, auf der ein GPS-Gitter eingezeichnet ist. In diesem Fall kann man sich besser orientieren und sieht auf Anhieb, ob die nächste Station in der Nähe eines Dorfes liegt (man möchte ja vielleicht mal was essen) oder ob man sich wieder dem Parkplatz nähert. Solche Karten sind zwar im Fachhandel zu haben, aber diese für jedes potenzielle Gebiet Deutschlands zu kaufen ist vielleicht etwas teuer - und auch die Auflösung des Gitters ist nicht immer so, wie man sie gerne hätte.
Aus diesem Grund habe ich mit Hilfe von Google Maps und Javascript eine Webseite erstellt, auf der man sich eine Karte vom Zielgebiet mit GPS-Gitter anzeigen lassen kann. Druckbar ist diese Karte bisher leider nur über einen Screenshot, da über die Drucken-Funktion des Browsers häufig die Linien nicht dargestellt werden.

Zur Karte

Getestet wurde die Karte mit Safari, Firefox und dem Internet Explorer - sie funktioniert mit allen diesen Browsern, am Besten ist die Darstellung jedoch im Firefox. Die Seite ist noch verbesserungsbedürftig und wird weiter überarbeitet.
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TomTom one als Hilfsmittel

Macht einem das Geocaching Spass, so kommt es doch häufiger vor, dass man sich in Gegenden begibt, die man nicht sonderlich gut kennt. So möchte man z.B. im Urlaub schnell mal einen Cache machen, oder einen besonders tollen Cache finden, der in einiger Entfernung vom Wohnort ist.
In diesen und anderen Fällen ist die Verwendung eines Autonavigationssystems sicherlich von großem Vorteil, um einen in die Nähe des Verstecks zu bringen, ohne das man sich lange und ausführlich mit Strassenkarten vorbereiten muss. Besonders hilfreich finde ich in diesem Zusammenhang das TomTom one, denn es bietet die direkte Möglichkeit der Koordinateneingabe. Entweder man gibt hier direkt die Cachekoordinaten ein, und das TomTom führt einen in die am Nächsten daran gelegene Strasse, oder man gibt direkt Parkplatzkoordinaten ein, die in vielen Cachebeschreibungen angegeben werden.

Navigieren zu.. Breitengrad/Längengrad Koordinateneingabe


Leider kann man die gewünschten Koordinaten nur in Dezimalgrad eingeben, während sie in den Cachebeschreibungen immer in Grad und Dezimalminuten angegeben werden. Mit diesem Javascript kann man die Koordinaten entsprechend für das TomTom umrechnen.

In diesem Kontext erweist es sich auch als recht praktisch, dass das TomTom über die Möglichkeit verfügt, OVIs (Orte von Interesse) auf der Karte anzuzeigen. Einige sind bereits vorinstalliert (Parkhäuser, Aussichtspunkte etc.), andere kann man kostenlos herunterladen - z.B. Geocaches. Man findet die entsprechenden OVIs auf dieser Seite.
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Wie kann man loslegen?

Hat man sich ein geeignetes GPS-Gerät gekauft und dieses in Betrieb genommen, so muss man zunächst geeignete Geocaches in der Nähe finden. Wie man dabei vorgeht, beschreibe ich im Folgenden anhand der Webseite www.geocaching.com, es gibt natürlich auch andere wie z.B. www.opencaching.de.
Um an die geeigneten Cacheinformation zu gelangen, sollte man sich bei geocaching.com kostenlos registrieren - nur dann bekommt man nämlich die Cachekoordinaten zu sehen. Nachdem man dies erledigt hat, wählt man aus dem Menu "Hide & Seek A Cache" und auf der Folgeseite "search with Google Maps". Gibt man nun seine Adresse ein, so bekommt man alle Caches in der Umgebung seines Wohnortes angezeigt und kann sich diese durch anklicken mit Koordinaten und Cachebeschreibung ansehen.



Hat man einen interessanten Cache gefunden, so druckt man diesen am Besten aus, gibt die entsprechenden Koordinaten als Wegpunkt in sein GPS-Gerät ein und fährt mit dem Fahrrad oder Auto möglichst nah an den entsprechenden Ort heran. Nun wählt man im GPS den eben eingegebenen Wegpunkt aus und aktiviert den Menüpunkt "Goto" (zumindest bei Garmin-Geräten). Ab diesem Punkt folgt man dem Richtungspfeil, der vom GPS-Gerät angegeben wird, und vergleicht den Weg den man gerade geht, mit eventuellen Hinweisen, die in der ausgedruckten Cachebeschreibung angegeben sind. Im Folgenden ein Einführungsvideo des NDR zum Thema Geocaching:



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Was muss man sich kaufen, um Geocacher zu werden?

Zwingend benötigt wird für die meisten Caches lediglich ein tragbares GPS-Gerät. Die Einfachsten kosten neu ca. 100 Euro, es folgen zahlreiche Mittel- und Luxusvarianten zu teils horrenden Preisen. Die bekanntesten Hersteller sind Garmin und Magellan, zwischen einigen Geocachern herrscht dabei ein stetiger Glaubenskrieg, welche Geräte wohl die Besten sind (nachzulesen in zahlreichen Foren), interessant und zur groben Orientierung geeignet ist aber sicherlich die Frage, welche Hersteller am häufigsten verwendet werden..
Meine Meinung zu der Frage, welches Gerät man sich als Neueinsteiger zum Geocachen zulegen sollte, ist die Folgende: Da man noch nicht weiß, ob man dieses Hobby in Zukunft exzessiv betreiben wird (oder nur hin- und wieder), reicht ein ganz einfaches niedrigpreisiges GPS-Gerät völlig aus!
Ich persönlich habe mich für ein Garmin etrex (ca. 100 Euro) entschieden, und bin bisher auch sehr zufrieden damit - in Kombination mit einer entsprechenden Halterung ist es außerdem hervorragend als Fahrradcomputer verwendbar.
In dieses Gerät kann man zum Geocachen die Zielkoordinaten eingeben (sehr wichtig!) - anschließend wird auf dem Display mit Hilfe eines Pfeils die Richtung, in die man gehen muss, um zu Cache zu gelangen, sowie die Entfernung (Luftlinie) angezeigt. Mehr Funktionalität braucht man erst mal nicht.
Cachekoordinaten eingeben.. und dem Richtungspfeil folgen.


Teurere Geräte verfügen darüber hinaus über ein Farbdisplay, über Höhenmesser und Kompass sowie über die Fähigkeit, Karten im Display anzuzeigen (die man aber in der Regel zusätzlich zum Kaufpreis des Gerätes für nicht wenig Geld erwerben muss).

An weiterer Ausrüstung sollte man einen Stift dabei haben (zum loggen), evtl. auch Handschuhe, Taschen- und oder Kopflampe, Digitalkamera, Kompass (braucht man nicht zwingend für alle Caches) usw. Eine interessante Diskusion zu dem Thema findet man hier und hier.
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Was ist der Reiz des Geocaching?

Geocaching macht einfach Spass! Der eher technophile Mensch hat große Freude daran, mit seinem GPS-Gerät durch die Gegend zu laufen und seine Caches vorher am Computer akribisch zu planen. Der Naturfreund freut sich darüber, viel an der frischen Luft zu sein und unbekannte Orte zu entdecken. Ein Abenteurer schätzt es, in Höhlen, Bunker oder auf Steilwände zu klettern. Ortsunkundigen kann diese Sportart dazu dienen, eine eher unbekannte Gegend sehr detailliert zu entdecken, da die Caches in der Regel von Leuten versteckt werden, die sich in der entsprechenden Region sehr gut auskennen. Dementsprechend wird man beim Cachen sehr häufig an so genannte "Lost Places" geführt; darunter versteht man etwas versteckte oder abseits gelegene Orte (oft sind diese historisch), die selbst normale ortsansässige nicht unbedingt kennen und die einen gewissen Reiz ausüben.
Für jede dieser Zielgruppen gibt es dabei sicherlich genügend interessante Caches zu finden, alleine in Deutschland sind zur Zeit über 32.000 Caches auf www.geocaching.com gelistet, weltweit sind es fast 400.000! Sehr erfreulich ist dabei auch die Tatsache, dass bei vielen davon ein gewisser Lerneffekt vorhanden ist. So gibt es Geocaches, die an historische Orte führen und in der Cachebeschreibung ausführlich darüber informieren, z.B. über historische Festungsanlagen in Köln oder über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt.
Altes Fort in Köln Rheinturm in Düsseldorf Historischer Friedhof

Sehr informativ sind dabei auch die sogenannten Earthcaches. Sie führen den Schatzsucher an geologisch interessante Stellen dieses Planeten und erklären die Bedeutung und Geschichte der gesehenen Struktur.
Je nach Art des Geocaches ist aber auch der sportliche Aspekt nicht zu unterschätzen - man ist (wenn man mehrere Caches an einem Tag erledigen möchte oder einen größeren Multi macht) mehrere Stunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Je nach Konstitution und Vorlieben gibt es auch Kletter-, Höhlen- und Tauchcaches von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Sogar das Bundesministerium für Gesundheit stellt auf seiner Webseite Geocaching als präventive Freizeitsportart vor.
Einen gewissen sozialen Aspekt kann man diesem Hobby ebenfalls nicht absprechen. Das Cachen in Gruppen macht sicherlich deutlich mehr Spass, als alleine loszuziehen. Regional werden in gewissen Abständen Geocaching-Events und Treffen angeboten, auf denen man Geocacher der unterschiedlichsten Altersklassen treffen kann. Eine gute Übersicht dazu bietet diese Webseite.
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Geocaching - Was ist das?

Geocaching läßt sich am Besten als "Schnitzeljagd für Erwachsene" beschreiben - aber auch Kinder sollen wohl ihre helle Freude daran haben. Die elementarste Form eines Geocaches sieht dabei so aus, dass jemand (der Cache owner) eine Kiste irgendwo im Wald versteckt, in dieser befinden sich ein Logbuch und kleine Tauschgegenstände. Mit Hilfe eines GPS-Geräts liest der Cache owner nun die Koordinaten (Breiten- und Längengrad) des Verstecks ab und veröffentlicht diese im Internet (z.B. auf www.geocaching.com, www.opencaching.de). Andere Geocacher werden früher oder später im Internet auf diese Cachebeschreibung stoßen, sich ihr GPS-Gerät schnappen und im Wald nach dem Cache (der versteckten Kiste) suchen. Sobald sie diesen gefunden haben, tragen sie sich in das Logbuch ein, tauschen evtl. den ein oder anderen Gegenstand und verstecken die Kiste wieder, damit der nächste Geocacher sie finden kann. Wieder zu Hause angekommen erfolgt auf der Internetseite des Caches noch ein zusätzlicher virtueller Logbucheintrag.
Von diesem beschriebenen "Prototypen" des Geocaches gibt es vielfältige Variationen - so findet man extrem große Cachebehälter, oder auch sehr Kleine (die sogenannten "Micros", häufig kleine Filmdosen).
Normaler Cachebehälter Schöner Cachebehälter Mikrocache in Filmdose
Aber auch von der Aufgabenstellung her gibt es durchaus unterschiedliche Cachetypen. Nicht immer erfährt man direkt die Koordinate des Verstecks (so etwas nennt man "Traditional Cache"), manchmal muss man sich diese auch erst durch das Lösen diverser Rätsel erarbeiten (= Multi Cache). So wird in der Cachebeschreibung z.B. die Koordinate eines Parkplatzes angegeben, auf dem eine Aufgabe zu bewältigen ist, mit deren Lösung man die Koordinate für die nächste Station berechnen kann. So wird man dann über mehrere Stationen hinweg zum Versteck geleitet. Ein solcher Multi kann in Länge und Schwierigkeitsgrad erheblich variieren, er kann wenige Minuten oder viele Stunden dauern.
Eine interessante Übersicht der verschiedenen Cachtypen findet man in diesem wikipedia-Artikel.
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