Diverses
studiVZ - Wirklich ein Stalking-Skandal?
25.November.2006 12:05
Wie ich bereits in diesem Blogbeitrag geschrieben habe, gab es in der Vergangenheit einige Vorgänge im Zusammenhang mit studiVZ, die sicherlich alles andere als korrekt waren. Auch wurden immer wieder Bedenken zum Datenschutz der Mitglieder laut.
Vorgestern deckte DonAlphonso in seinem Blog nun einen neuen vermeintlichen "Skandal" bei studiVZ auf, der daraufhin direkt von anderen großen Nachrichtenseiten aufgegriffen und zitiert wurde.
Was ist diesmal passiert?
700 männliche bei studiVZ registrierte Studenten waren Mitglied einer Gruppe mit dem Namen ***** innerhalb von studiVZ, deren Ziel es war, auf dieser Plattform die attraktivsten Studentinnen zu finden (z.T. incl. Name und Adresse) und unter diesen eine Art Schönheitswettbewerb abzuhalten – allerdings ohne die entsprechenden Damen davon vorher zu informieren. Anschließend sollte die Siegerin von möglichst vielen Gruppenmitgliedern "gegruschelt" werden (Zitat eines der Gruppenmitglieder hierzu: Wenn dann eine Siegerin gewählt ist, könnten wir die ALLE GLEICHZEITIG Gruscheln! Was meint ihr was die verdeppert kuckt, wenn die von 15 Typen innerhalb von 10 Minuten gegruschelt wird, vor allem, weil die nix von dem Voting weiß! Har har har!). Mindestens eine der derart überraschend und intensiv gegruschelten Studentinnen hat nach diesem Vorgang studiVZ verlassen.
Problematisch ist auch, dass sich jemand bei Mitarbeitern von studiVZ in der Vergangenheit über diese Gruppe beschwert hat – einer der Mitarbeiter reagierte mit einer E-Mail an den Gründer der Gruppe (Zitat: Zuerst, okay ich bin ein Mann – also erster Eindruck ... Ne, ernsthaft: die Inhalte in deiner Gruppe sind absolut okay – es geht ja quasi nur um einen Fotocontest und nicht um irgendwelche Beleidigungen, allerdings wirkt die Beschreibung der Gruppe [..] doch sehr danach aus). Die Beschwerde bezog sich offenbar auf gewisse Textpassagen in der Beschreibung der Gruppe, die laut E-Mail pornographische Elemente enthielt. Dieser Abschnitt der Gruppenbeschreibung wurde von besagtem studiVZ-Mitarbeiter dann auch gelöscht und er bat in der E-Mail darum ..die Beschreibung der Gruppe in diese Richtung des Fotocontests abzuändern.. Leider steht in eben dieser E-Mail auch, dass der Autor und einer der Gründer (von stuidVZ ?) gerne eine Einladung in die Gruppe hätten.
Einigen Gruppenmitgliedern war offenbar durchaus bewusst, dass ihr Handeln zweifelhaft ist, wie an dem folgenden Zitat erkennbar ist: So ihr lieben, ich schlag mal vor, dass wir hier in den Thread so alles reinhämmern, was wir so über unsere Gruppe loswerden wollen, z.B. wenn sich ein Maulwurf eingeschlichen hat und uns hier alle verpetzt kann man das hier posten.
Die Reaktionen der Blogosphere
Betrachtet man die Suchergebnisse der Blog-Suchmaschine technorati zum Suchbegriff "studiVZ" (und das sind nicht wenige!), so findet man meiner Ansicht nach nur wenige Blogeinträge, die sich wirklich kritisch mit diesem aktuellen Vorgang beschäftigen. Es gibt viele Reaktionen wie nun reichts mir auch ... habe mich bei dem laden abgemeldet, .. macht das Ding dicht.. usw.
Ist es nun ein Skandal?
Don Alphonso bezeichnet in seinem Weblog die 700 Gruppenmitglieder als Stalker. Laut wikipedia ist Stalking wie folgt definiert: Unter Stalking (deutsch: Nachstellung) wird hierzulande das willentliche und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person verstanden, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann.
Es steht sicherlich überhaupt nicht zur Diskussion, dass das Verhalten der 700 Gruppenmitglieder nicht korrekt war. Es war falsch und sexistisch! Folgt man allerdings obiger Definition von stalking, so ist doch zumindest fraglich, ob bei betreffenden Studentinnen die physische oder psychische Unversehrtheit durch jenen Vorgang gefährdet ist und ob somit die Bezeichnung "Stalker" hier ganz zutreffend ist. Zumal (und auch das sollte nicht verschwiegen werden) einige dieser jungen Damen offensichtlich sehr freizügige Fotos von sich in ihren Fotoalben veröffentlicht hatten.
Ich denke, man kann das Verhalten der Gruppenmitglieder als postpubertär, testosterongesteuert und sexistisch beurteilen, das zu einer Belästigung von Studentinnen geführt hat und absolut zu verurteilen ist.
Besagter Mitarbeiter von studiVZ hat aus meiner Sicht ein genau identisches Verhalten an den Tag gelegt, als er um Aufnahme in die Gruppe bat und (außer der Löschung diverser Textpassagen in der Gruppenbeschreibung) keine weiteren Konsequenzen zog. Er hätte die Gruppe auch einfach löschen (bzw. zensieren) können (Zitat der E-Mail des studiVZ-Mitarbeiters an den Gründer der Gruppe: Grundsätzlich wollen wir hier eigentlich keine Zensur betreiben..). Vielleicht wurde diese aber auch deshalb nicht getroffen, weil in der blogosphere negative Berichterstattung über studiVZ momentan eine Art Volkssport zu sein scheint und es erst kürzlich Zensurvorwürfe gab, zu denen die Plattform dann in ihrem Blog Stellung nahm.
Es bleibt auch zu berücksichtigen, dass studiVZ von Studenten gegründet wurde und dass die Mitglieder in der Regel ausschließlich Studenten sind. Es handelt sich um ein soziales Netzwerk, in dem sich somit auch die entsprechenden sozialen und intellektuellen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder wiederspiegeln. Gerade dies ist das interessante an solchen sozialen Netzwerken, führt aber zwangsläufig hin und wieder zu solchen negativen Auswüchsen. Diese müssen selbstverständlich vom Betreiber des Netzwerks unterbunden werden – aber gerade studiVZ ist in meinen Augen nicht unbedingt ein professionelles erfahrungsreiches IT-Unternehmen, das große Rechtsabteilung beschäftigt. Dies führt dazu, dass es seinen ganz eigenen Charme hat, aber das eben auch solche schwerwiegende Fehler passieren. Vielleicht sollte man studiVZ nicht immer nur mit riesiger Kritik überschütten, sondern auch hin und wieder über die positiven Seiten berichten und dem vergleichsweise jungen Unternehmen Zeit geben, Erfahrungen zu sammeln und zu wachsen. Und auch im Rahmen einer liberalen Gesellschaft nicht alles versuchen zu reglementieren, sondern auch ein wenig auf die Intelligenz der Nutzer zu vertrauen. Sicherlich sollte Datenschutz groß geschrieben werden, aber die Nutzer sollten auch klug genug sein, mit ihren Persönlichen Daten verantwortlich umzugehen und keine verfänglichen Fotos von sich hochzuladen oder Textpassagen zu veröffentlichen, die sie später einmal bereuen könnten.
Betrachtet man also Zielgruppe (Studenten) und den verantwortlichen Mitarbeiter von studiVZ, der die E-Mail an die Gruppe geschrieben hat (Student), so ist doch fraglich, ob es sich um einen riesigen stalking-Skandal handelt. Wäre dasselbe in einer seriösen Business-Community wie openBC passiert, dann wäre dies allerdings ein handfester Skandal.
Wie ich in dem "Soll&Haben" Blog herausgefunden habe, wurde nun innerhalb von studiVZ eine neue derartige Gruppe gebildet, diesmal allerdings von Studentinnen, die sich laut Gruppenbeschreibung zum Ziel gesetzt hat, entsprechende attraktive männliche Studenten herauszusuchen und mit Name und Adresse innerhalb der Gruppe zu veröffentlichen. Ein neuer Stalking-Skandal?
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studiVZ - Ein Überblick
19.November.2006 13:52
Wie ich im Laufe der letzten Woche durch Zufall
herausgefunden habe, ist ein Grossteil meines
Semesters (und nun auch ich) bei der
Web-2.0-Plattform studivz.net registriert. Es
handelt sich dabei um ein soziales Netzwerk, bei
dem laut Angaben von wikipedia mittlerweile
(Stand: November 2006) jeder 4. deutschsprachige
Student registriert ist. Eine gute Erklärung
über studivz und dessen
Kritikpunkte findet man in diesem Blogeintrag von Henning
Schürig.
Als Vorbild für studivz.net diente laut diversen Spekulationen das im amerikanischen Raum sehr verbreitete Studentenportal facebook. Der Name basiert auf den sogenannten "paper facebooks", die von amerikanischen Colleges veröffentlich werden, und Bilder sowie eine Kurzbeschreibung von allen Studenten eines neuen Jahrgangs enthalten. Sie sind sehr populär und dienen dazu, dass sich die Studenten untereinander besser kennen lernen. Im Februar 2004 setzte Mark Zuckerberg von der Harvard University dieses Konzept in der Form eines Internet-Portals um, und konnte damit einen riesigen Erfolg verzeichnen. Bereits im Dezember 2004 hatten sich über eine Million Studenten dort registriert. Zuckerberg verließ schließlich die Universität und widmete sich voll und ganz diesem Projekt, welches mittlerweile eine sehr große mediale Aufmerksamkeit erfuhr. Es gab immer wieder Verkaufsgerüchte, bei denen angeblich Beträge von bis zu 2 Millionen US-Dollar verlangt wurden. Heissester Übernahmekandidat soll angeblich yahoo sein. Laut Gerüchten werden mittlerweile von facebook pro Tag bis zu 1 Million Dollar mit Werbung umgesetzt, genauere Zahlen sind allerdings nicht verfügbar. Seit August 2006 bietet facebook seinen Service auch für deutsche Universitäten an, die Seite selber ist allerdings nur in Englisch verfügbar. Auch bei facebook gibt es immer wieder datenschutzrechtliche Bedenken der Nutzer, die erst vor kurzem eine Protestaktion gegen vom Betreiber neu eingeführte Features gestartet haben.
Seit November 2005 gibt es in Deutschland die Plattform studivz.net, bei der sowohl Funktionsumfang als auch Aussehen stark an facebook erinnern. Es gab deswegen immer wieder Plagiatsvorwürfe, zumal auch in dem Quelltext der Seite Dateien zu finden waren, die auf ein direktes Kopieren von facebook schließen ließen.
Die Firma StudiVZ Ltd. hat ihren Sitz in Berlin und wurde ebenfalls von Studenten gegründet (Ehssan Dariani und Dennis Bemmann). Finanziert wird die Plattform unter anderem von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe und den Gründern von Jamba. Trotz des großen Erfolges von studivz in Deutschland gerät es mittlerweile heftig in die Kritik, so ist z.B. die Erreichbarkeit der Server manchmal recht schwierig und Gründer Ehssan Dariani wurde durch einige zweifelhafte Eskapaden bekannt. So soll er im Internet den Film einer vermutlich betrunkenen Frau in einer öffentlichen Toilette veröffentlicht haben (Stichwort: "chick auf mitte party // WC") und sich u.a. die Domain voelkischerbeobachter.de gesichtert haben, die er mit dem Titelblatt einer Nazionalsozialistischen Zeitung versehen hatte. Dieses war allerdings derart verändert, dass es nach seinen Angaben lediglich als Scherz und Party-Einladung dienen sollte (mehr dazu in diesem Blog-Eintrag von DonAlphonso). Weitere interessante Hintergründe zu studivz findet man in folgenden Artikeln von spiegel-online: artikel1, artikel2.
Da man in studivz seine persönlichen Daten (i.d.R. sogar mit Foto) angibt, werden immer wieder Bedenken zur Wahrung der Privatsphäre laut. Andere Benutzer (und auch zukünftige potenzielle Arbeitgeber) könnten unter gewissen Voraussetzungen die peinlichen Fotos von der letzten Party sehen, die man noch nicht einmal selbst online gestellt haben muss - dies kann auch ein Kommilitone getan haben. Sie könnten ebenso sehen, wer wen kennt und was man an andere Nutzer in der Pinnwand geschrieben hat. Kombiniert man diese Daten mit anderen Veröffentlichungen (z.B. Fotos auf flickr, Videos auf youtube usw.) so entsteht ein ziemlich transparentes Bild einer Person (siehe auch: "Meine gläserne Generation", Artikel der Süddeutschen Zeitung).
Problematisch oder zumindest bedenklich ist v.a. die Tatsache, dass im Profil des Benutzers immer die Zahl der "Freunde", d.h. der Personen, mit denen man vernetzt ist (der Begriff "Freunde" ist hier vielleicht nicht immer passend) angezeigt wird. Deren Anzahl könnte eine Art Währung für Sozialkompetenz und Integration darstellen - wenn man über eine Person recherchiert, stellt sich automatisch die Frage, warum sie nur 5 Freunde in ihrem Profil hat. Ist sie Außenseiter, sozial schlecht integriert oder schwierig im Umgang?
Es bleibt weiterhin zu berücksichtigen, dass im Falle eines Verkauf von studivz die gespeicherten persönlichen Daten (Name, Anschrift, Hobbys, Fotos u.v.m.) mitverkauft werden.
Es macht Spass, studivz zu benutzen und es ist recht praktisch. Man hat die Adressen seiner "Freunde" immer zur Hand, kann sich untereinander einfach austauschen und erfährt über die jeweiligen Profile manchmal etwas Neues über die Person, die man vermeintlich gut kennt (z.B. über Hobbys, Musikgeschmack usw.). Es ist auch interessant zu sehen, wer wen kennt und wer in der eigenen Vorlesung sitzt. Solange man den Datenschutz bedenkt, und mit den Daten kein Missbrauch getrieben wird, ist studivz unterm Strich eine recht interessante Sache.
Der Anfang: facebook
Als Vorbild für studivz.net diente laut diversen Spekulationen das im amerikanischen Raum sehr verbreitete Studentenportal facebook. Der Name basiert auf den sogenannten "paper facebooks", die von amerikanischen Colleges veröffentlich werden, und Bilder sowie eine Kurzbeschreibung von allen Studenten eines neuen Jahrgangs enthalten. Sie sind sehr populär und dienen dazu, dass sich die Studenten untereinander besser kennen lernen. Im Februar 2004 setzte Mark Zuckerberg von der Harvard University dieses Konzept in der Form eines Internet-Portals um, und konnte damit einen riesigen Erfolg verzeichnen. Bereits im Dezember 2004 hatten sich über eine Million Studenten dort registriert. Zuckerberg verließ schließlich die Universität und widmete sich voll und ganz diesem Projekt, welches mittlerweile eine sehr große mediale Aufmerksamkeit erfuhr. Es gab immer wieder Verkaufsgerüchte, bei denen angeblich Beträge von bis zu 2 Millionen US-Dollar verlangt wurden. Heissester Übernahmekandidat soll angeblich yahoo sein. Laut Gerüchten werden mittlerweile von facebook pro Tag bis zu 1 Million Dollar mit Werbung umgesetzt, genauere Zahlen sind allerdings nicht verfügbar. Seit August 2006 bietet facebook seinen Service auch für deutsche Universitäten an, die Seite selber ist allerdings nur in Englisch verfügbar. Auch bei facebook gibt es immer wieder datenschutzrechtliche Bedenken der Nutzer, die erst vor kurzem eine Protestaktion gegen vom Betreiber neu eingeführte Features gestartet haben.
studivz.net
Seit November 2005 gibt es in Deutschland die Plattform studivz.net, bei der sowohl Funktionsumfang als auch Aussehen stark an facebook erinnern. Es gab deswegen immer wieder Plagiatsvorwürfe, zumal auch in dem Quelltext der Seite Dateien zu finden waren, die auf ein direktes Kopieren von facebook schließen ließen.
Die Firma StudiVZ Ltd. hat ihren Sitz in Berlin und wurde ebenfalls von Studenten gegründet (Ehssan Dariani und Dennis Bemmann). Finanziert wird die Plattform unter anderem von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe und den Gründern von Jamba. Trotz des großen Erfolges von studivz in Deutschland gerät es mittlerweile heftig in die Kritik, so ist z.B. die Erreichbarkeit der Server manchmal recht schwierig und Gründer Ehssan Dariani wurde durch einige zweifelhafte Eskapaden bekannt. So soll er im Internet den Film einer vermutlich betrunkenen Frau in einer öffentlichen Toilette veröffentlicht haben (Stichwort: "chick auf mitte party // WC") und sich u.a. die Domain voelkischerbeobachter.de gesichtert haben, die er mit dem Titelblatt einer Nazionalsozialistischen Zeitung versehen hatte. Dieses war allerdings derart verändert, dass es nach seinen Angaben lediglich als Scherz und Party-Einladung dienen sollte (mehr dazu in diesem Blog-Eintrag von DonAlphonso). Weitere interessante Hintergründe zu studivz findet man in folgenden Artikeln von spiegel-online: artikel1, artikel2.
Der Datenschutz
Da man in studivz seine persönlichen Daten (i.d.R. sogar mit Foto) angibt, werden immer wieder Bedenken zur Wahrung der Privatsphäre laut. Andere Benutzer (und auch zukünftige potenzielle Arbeitgeber) könnten unter gewissen Voraussetzungen die peinlichen Fotos von der letzten Party sehen, die man noch nicht einmal selbst online gestellt haben muss - dies kann auch ein Kommilitone getan haben. Sie könnten ebenso sehen, wer wen kennt und was man an andere Nutzer in der Pinnwand geschrieben hat. Kombiniert man diese Daten mit anderen Veröffentlichungen (z.B. Fotos auf flickr, Videos auf youtube usw.) so entsteht ein ziemlich transparentes Bild einer Person (siehe auch: "Meine gläserne Generation", Artikel der Süddeutschen Zeitung).
Problematisch oder zumindest bedenklich ist v.a. die Tatsache, dass im Profil des Benutzers immer die Zahl der "Freunde", d.h. der Personen, mit denen man vernetzt ist (der Begriff "Freunde" ist hier vielleicht nicht immer passend) angezeigt wird. Deren Anzahl könnte eine Art Währung für Sozialkompetenz und Integration darstellen - wenn man über eine Person recherchiert, stellt sich automatisch die Frage, warum sie nur 5 Freunde in ihrem Profil hat. Ist sie Außenseiter, sozial schlecht integriert oder schwierig im Umgang?
Es bleibt weiterhin zu berücksichtigen, dass im Falle eines Verkauf von studivz die gespeicherten persönlichen Daten (Name, Anschrift, Hobbys, Fotos u.v.m.) mitverkauft werden.
Fazit
Es macht Spass, studivz zu benutzen und es ist recht praktisch. Man hat die Adressen seiner "Freunde" immer zur Hand, kann sich untereinander einfach austauschen und erfährt über die jeweiligen Profile manchmal etwas Neues über die Person, die man vermeintlich gut kennt (z.B. über Hobbys, Musikgeschmack usw.). Es ist auch interessant zu sehen, wer wen kennt und wer in der eigenen Vorlesung sitzt. Solange man den Datenschutz bedenkt, und mit den Daten kein Missbrauch getrieben wird, ist studivz unterm Strich eine recht interessante Sache.