V wie Vendetta
James McTeigue
128 minutes
(#363)
Theatrical: 2006
Studio: Warner Home Video - DVD
Genre: <Name>Action & Thriller
Writer:
Date Added: 26 Jun 2007
V wie Vendetta
James McTeigue
128 minutes
(#363)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft, erzählt "V wie Vendetta" die Geschichte einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse namens Evey (NATALIE PORTMAN), die von einem maskierten Mann (HUGO WEAVING), der unter dem Pseudonym "V" bekannt ist, aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet wird. V, ein zugleich belesener, exzentrischer, empfindsamer und intellektueller Mensch, hat sein Leben der Befreiung seiner Mitbürger von jenen verschrieben, die sie bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit terrorisiert haben. Aber er ist auch ein verbitterter, rachsüchtiger, einsamer und brutaler Mensch, der von seiner persönlichen Vergeltungssucht getrieben wird. In seinem Bestreben, die englischen Bürger von der Korruption und Grausamkeit der
Regierung zu befreien, verdammt er die tyrannische Natur der Führungsriege und fordert seine Mitbürger auf, mit ihm am 5. November - dem traditionellen Guy Fawkes Day - vor das Parlament zu ziehen. An jenem Tag des Jahres 1605 entdeckte man Guy Fawkes und 36 Fässer Schießpulver in einem Tunnel unter dem Parlamentsgebäude. Er und seine Mitverschwörer hatten als Hochverräter den so genannten Gunpowder Plot als Reaktion auf die tyrannische Regierung unter James I. geplant. Fawkes und die übrigen Saboteure wurden gehängt, ausgeweidet und gevierteilt - ihre Umsturzpläne wurden nie ausgeführt.
Im Geiste dieser Rebellion, in Erinnerung an diesen Tag, schwört V, Fawkes' Plan durchzuführen, wie er für den 5. November 1605 vorgesehen war: Er will das Parlament in die Luft sprengen. Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit - und entwickelt sich zu einer unerwarteten Verbündeten bei seinem Ziel, Freiheit und Gerechtigkeit für eine durch Grausamkeit und Korruption unterdrückte Gesellschaft zurückzugewinnen. Der Film stützt sich auf den Comic-Roman V for Vendetta (V wie Vendetta): Er erschien erstmals 1981 in dem unabhängigen monatlichen Comic-Magazin Warrior, das schnell eine Kultgemeinde um sich scharte. Die Blattmacher Alan Moore und David Lloyd brachten 26 Ausgaben heraus, bis das Magazin eingestellt wurde - deshalb erfuhren die Fans nie den Schluss der Geschichte. Erst nach fünfjähriger Pause vollendeten Moore und Lloyd "V wie Vendetta" im Jahr 1989 unter dem Dach von DC - in diesem Verlag erschien die gesamte Geschichte als Comic-Roman.
Van Helsing
Stephen Sommers
(#364)
Theatrical: 2004
Studio: Universal/DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Van Helsing
Stephen Sommers
(#364)
Sound: Dolby
Summary: Wie eine Achterbahn, die kurz davor ist, aus den Gleisen zu fliegen, bewegt sich "Van Helsing" mit Höchstgeschwindigkeit voran, ohne jemals langsamer zu werden. Autor/Regisseur Stephen Sommers, der schon mit "Die Mumie" und "Die Mumie kehrt zurück" Erfolge an den Kinokassen feiern konnte, plündert erneut das Monsterkabinett der Universal-Filmstudios und drückt mit dieser gigantischen 148 Millionen Dollar teuren Action-Abenteuer-Horror-Komödie voll aufs Gas, die -- ohne Anfangstitel -- mit einem tollen Schwarzweiß-Vorspann beginnt, welcher den diesem Film zugrunde liegenden Horrorklassikern der Universal-Studios Tribut zollt.
Die Geschichte des Films zeigt den legendären Vampirjäger Van Helsing (Hugh Jackman) im Kampf gegen Dracula (der wunderbar überzogene Richad Roxburgh), dessen blutsaugende Bräute und den Werwolf (Will Kemp). Diese zweistündige Aneinanderreihung außergewöhnlicher Spezialeffekte (insgesamt 980) verwandelt Sommers' simple Handlung in ein Dankeschön an die Computeranimateure, die dafür sicher Unmengen an Überstunden machen durften. Van Helsing will -- zusammen mit einer transsylvanischen Prinzessin (Kate Beckinsale) und Frankensteins Monster (Shuler Hensley) -- Dracula daran hindern, seine fledermausflügeligen Nachkommen aufzuziehen, und es gibt dabei so viel humorvolle Action, dass man bis zum Beginn des zehnminütigen Abspanns garantiert zugleich begeistert und erschlagen sein wird.
Der Film ist laut, primitiv, angefüllt mit einer Neuauflage alter Horrorlegenden und ist für süchtige Computerspieler und Achtjährige angelegt, aber dieser kolossale Monstermix (bei dem -- nur so nebenbei -- auch noch Mr. Hyde mitspielt) wird niemals Langeweile aufkommen lassen. Das Ganze schreit nach einer Fortsetzung. "--Jeff Shannon"
Vanilla Sky
Cameron Crowe
(#365)
Theatrical: 2001
Studio: CIC Video/Paramount Home Ent.
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 02 Sep 2006
Vanilla Sky
Cameron Crowe
(#365)
Sound: Dolby
Summary: "Vanilla Sky" bringt Regisseur Cameron Crowe wieder mit Playboy Tom Cruise zusammen, fügt eine erotische Penélope Cruz und obendrein noch eine Cameron Diaz hinzu und liefert damit ein äußerst unterhaltsames Beispiel erotischer Science Fiction. Fast originalgetreu vom Liebesthriller "Open Your Eyes" des spanischen Filmemachers Alejandro Amenábar aus dem Jahre 1997 übernommen, verfolgt "Vanilla Sky" den Absturz von David Aames (Cruise) aus dem süßen New Yorker Leben -- mit ungeheurem Wohlstand, gutem Aussehen und seiner neuen Liebe Sofia (Cruz) -- in den Abgrund einer extremen Entstellung seines Gesichts aufgrund eines Autounfalls, der in Selbstmordabsicht durch seine Ex-Geliebte (Diaz) verursacht wurde.
Das anfangs als die übliche Allegorie der Erlösung durch wahre Liebe herüberkommt, wird einfach auf den Kopf gestellt, als David -- zum Tragen einer Latexmaske verurteilt und von seinen Freunden verschmäht -- seine Prinzessin erst dann wieder zurückgewinnt, als ein Wunder der plastischen Chirugie seine frühere Schönheit wieder herstellt. Es folgt eine Reihe von Wendungen, während sich das tägliche Leben, technische Fortschritte und Albträume in schwindelerregendem Tempo abwechseln, bis sich David schließlich mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert sieht. Trotz der etwas vagen Moral zum Schluss, besteht der Reiz des Films in der herrlich herzlosen Botschaft im übrigen Teil (nämlich: Geld plus äußere Schönheit ist gleich Glück), vermittelt durch unverfrorene Eitelkeit -- von Cruise und Cruz perfekt verkörpert. Ein herrlicher, dekadenter Leckerbissen! "--Fionn Meade"
Verliebt in eine Hexe
Nora Ephron
98 minutes
(#366)
Theatrical: 2005
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Kinder & Familie
Writer:
Date Added: 17 Mai 2007
Verliebt in eine Hexe
Nora Ephron
98 minutes
(#366)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch, Türkisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Als eine von vielen alten Fernsehserien, die neu aufgelegt und zu zeitgemäßem Hollywood-Produkt umfunktioniert werden, versucht "Verliebt in eine Hexe" schwer, sich von anderen zu unterscheiden. Dies gelingt auch auf mancherlei überraschende Art und Weise - was auch an den Stars Nicole Kidman und Will Ferrell liegt. Selbst wenn die beiden nicht jene Art von romantischer Chemie aufbauen können, die den ohnehin hohen Anspruch noch anhebt, wirken sie doch wie angenehmes Beiwerk - sich selbst und auch dem anderen gegenüber. "Verliebt in eine Hexe" soll eine Persiflage vor dem Hintergrund der Unterhaltungsbranche sein, wobei Ferrell Jack Wyatt spielt, einen Schauspieler, der in einer aktuellen Version der klassischen Fernsehserie die Hauptrolle spielt. Da er nicht in der Gunst der Großen in Hollywood steht und dringend einen Erfolg braucht, besteht er darauf, dass die Rolle von Samantha mit einer unbekannten Schauspielerin besetzt wird - denn er will, dass sich die Serie um ihn dreht, und falls ihm nicht bald der Ruhm winkt, würde er viele 'Neins' hören, trotz der vielen Ja-Sager um ihn herum. Während sich sein Agent (Jason Schwartzman als extrem lustiger Hollywood-Schleimer) um die "unbekannte Samantha" kümmert, läuft Jack seine eigene weibliche Hauptrolle über den Weg - die bezaubernde Isabel Bigalow (Kidman), die genau richtig mit der Nase wackeln kann (und nicht nur das). Aber als ob man es geahnt hätte: Isabel ist eine richtige Hexe, und zwar genau jene Art von "guter" Hexe, die versucht, sich weniger auf ihre magischen Kräfte zu verlassen, als dies Samantha Stevens in ihrer "realen" Welt tat. Anstelle einer nervigen Mutter wie Eudora hat Isabel einen vornehmen Vater namens Nigel (Michael Caine), der sich ständig in ihrer Nähe aufhält - als Erinnerung daran, dass sie nicht vorgeben kann, jemand anders zu sein (nämlich eine einfache Sterbliche), und dass sie auf keinen Fall die Hauptrolle in einer albernen Fernsehserie spielen kann. Im Laufe der Handlung, und während sich die auf sich selbst anspielenden Wendungen im Film häufen, verliebt sich Nigel in die Nicht-Hexe und Darstellerin der Eudora (Shirley MacLaine), und Jack und Isabel verlieben sich ineinander. Zwar geben die beiden keine wirklich homogene Verbindung ab, aber das forsche Auftreten von ihr (schließlich ist sie Nicole Kidman, oder?) und sein schräges Verhalten (Ferrell in einer Paraderolle für intelligenten Unsinn) sind mehr als genug, um aus der ganzen Sache eine schmackhafte Zwischenmahlzeit zu machen. Regisseurin Nora Ephron nimmt in dem Drehbuch, das sie zusammen mit ihrer Schwester Delia schrieb, ihre eigene Branche liebenswert aufs Korn, und ihr gutes Händchen für handwerkliches Können lässt den Film entsprechend glänzen. Selbst wenn man als Zuschauer noch auf das definitive Kino-Remake einer alten Fernsehserie warten muss, ist "Verliebt in eine Hexe" wesentlich mehr als nur ein Abklatsch - anders als viele Adaptionen zuvor und sicher auch noch einige danach. "--Ted Fry"
Verrückt nach Mary
Bobby Farrelly, Peter Farrelly
(#367)
Theatrical: 1998
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Verrückt nach Mary
Bobby Farrelly, Peter Farrelly
(#367)
Sound: Dolby
Summary: Seit ihm in der Schulzeit ein grausiger Unfall beim Wasserlassen das Date mit der ebenso schönen wie edelmütigen Mary (Cameron Diaz) versemmelte, ist Ted Stroehmann (Ben Stiller) unglücklich verliebt. Jetzt, dreizehn Jahre später, scheint der Moment gekommen, die Sache gerade zu biegen. Der frischgebackene Magazinautor beauftragt den Privatdetektiv Healy (Matt Dillon), die Frau seiner Träume für ihn aufzuspüren, um sie dann endgültig von seinen wahren Gefühlen in Kenntnis zu setzen. Dabei hat er die Rechnung ohne Marys ungebrochene Anziehungskraft gemacht, welcher auch Healy umgehend erliegt. Es entbrennt ein erbitterter Wettstreit zwischen Ted, seinem mit allen vorstellbaren und unvorstellbaren schmutzigen Tricks operierenden Rivalen sowie einem weiteren, dezent im Hintergrund Fäden ziehenden, dritten Balzhahn um die Gunst der von all diesem Treiben völlig ahnungslosen Mary.
Peter und Bobby Farrelly, Schöpfer der weithin unterschätzten Slapstick-Glanzlichter "Dumm und Dümmer" und "Kingpin", krönen ihre Erfolgsstrecke durch die 90er mit einer romantischen Beziehungskomödie um die immerwährende Kraft der Liebe, die mehr Anforderung an Nerven und Magen stellt als so mancher Horrorthriller. In einer turbulenten Mischung aus exzellent choreografierter Situationskomik, an Punk gemahnender Provokationsbereitschaft und kühl kalkulierter Unkorrektheit werden von der ersten Szene an alle greifbaren Tabus getreten und Geschmacksgrenzen verletzt, ohne dabei auch nur für einen Moment den Sinn für das edle Ganze zu verlieren und die frohe Liebesbotschaft als solche dem Gespött des Publikums preiszugeben. Rührselige Menschen können hier sogar weinen, wenn sie möchten. Untermalt und getragen wird der runde Spaß wie gewohnt von allerhand treffsicheren Popmusik-Zitaten sowie glanzvollen Leistungen der beteiligten Darsteller-Asse (Titelheldin Cameron Diaz und Matt Dillon fanden hier auch privat zueinander). Nichts für Schöngeister und Blümchenfreunde, der Gourmet bevorzugt zum vollendeten Genuss die englischsprachige Originalfassung. "--Thomas Abel"
Vertical Limit
Martin Campbell
(#368)
Theatrical:
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Vertical Limit
Martin Campbell
(#368)
Sound: Dolby
Summary: Endlich mal ein Film für all die Liebhaber des Bergsteigens, die Jon Krakauers "In eisige Höhen" und ähnliche Bücher (wie auch den IMAX-Film "Everest") verschlungen haben. "Vertical Limit" versucht das Mensch-gegen-Berg-Abenteuer in ein fesselndes -- wenn auch fiktives -- Drama umzusetzen. Wenn die Kletter-Action auch ganz schön atemberaubend ist, beim Schreiben des Drehbuchs ist die Klischee-Maschine wohl auf vollen Touren gelaufen. Zwei Geschwister (Chris O'Donnell und Robin Tunney) bekommen bei einem Kletterunfall einen psychischen Knacks, als ihr Vater sie rettet und dabei ums Leben kommt. Sie wird eine berühmte Bergsteigerin; er dagegen klettert nie wieder und wird Fotograf für National Geographic. Sie erklärt sich bereit, einen zwielichtigen Milliardär (Bill Paxton) bei einer Besteigung der eisigen Wand des K2, des zweithöchsten Bergs der Welt, zu begleiten -- er war "zufällig in der Nähe", als sie den Aufstieg starten wollte. Nach dem unvermeidlichen Streit macht sie sich auf den Weg, doch eine plötzliche Lawine schließt sie und den Milliardär in einer Art unterirdischer Höhle ein und schlechte Wetterverhältnisse lassen eine waghalsige Rettung nicht zu. Nun liegt es an ihrem entschlossenen Bruder sie wieder zurückzuholen -- zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Rettungsmannschaft, zu der auch eine unerfahrene Frankokanadierin, zwei australische Klugschwätzer und ein weiser und reizbarer Alter (Scott Glenn) gehören, der ein paar alte Rechnungen zu begleichen hat.
Es ist nicht schwer, ab hier den Rest der Handlung zu erraten (obwohl Sie bestimmt nicht mit dem fehlerhaften Nitroglyzerin gerechnet haben, oder?). Aber bei "Vertical Limit" geht es weniger um die abgedroschene Handlung als darum, die Charaktere in zunehmend gefährlichere Situationen zu bringen und sie über diversen schwindelerregenden Berghängen baumeln zu lassen. Für Regisseur Martin Campbell ("Goldeneye") spricht immerhin, dass die beeindruckende Action den Film an den an Absurdität grenzenden Wendungen vorbei manövriert. O'Donnell wirft zwar seine Mähne gefällig zur Seite, aber es ist dennoch entmutigend zu sehen, wie dieser einst so viel versprechende Schauspieler auf das Niveau des attraktiven Ersatzdarstellers abgestiegen ist. Nur Glenn gelingt es, die Vorhersehbarkeit seiner Figur zu überwinden. Bergsteiger-Freaks werden den weltberühmten Kletterer Ed Viesturs in einer Gastrolle erkennen, der als Schauspieler beweist, dass er -- nun ja -- zumindest ein sehr guter Bergsteiger ist. "--Mark Englehart"
Vidocq
Jean-Christophe "Pitof" Comar
(#369)
Theatrical: 2001
Studio: SUNFILM Entertainment
Genre: Produktionsländer
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Vidocq
Jean-Christophe "Pitof" Comar
(#369)
Sound: Dolby
Summary: Das Paris des Jahres 1830 hat Probleme genug. Politische Unruhen erschüttern die Metropole und nun treibt auch noch ein geheimnisvoller Killer sein Unwesen, dem bereits eine ganze Reihe von jungen Mädchen zum Opfer gefallen ist. Als sich ihm der bekannte Detektiv Vidocq (gespielt von einem großartig aufgelegten Gérard Depardieu) in den Weg stellt, ist das Ergebnis dieser Konfrontation ziemlich eindeutig, final und sehr unangenehm für Vidocq: Er segnet das Zeitliche. Der junge Journalist Boisset (nicht minder gut: Guillaume Canet) recherchiert über den Tod des Privatdetektivs und stößt dabei auf eine Kreatur, die scheinbar das Geheimnis des ewigen Lebens entdeckt hat -- und das Blut junger Frauen benötigt, um es anzuwenden.
Das Drehbuch von Jean-Christophe Grange ("Die purpurnen Flüsse") ist spannend, die Umsetzung von Regisseur Pitof visuell mitreißend, die darstellerische Leistung der Schauspieler intensiv -- kaum zu glauben, aber wahr: der französische Gruselfilm "Vidocq" schafft den Spagat zwischen dem, was Spötter wie Liebhaber einen "typisch französischen Film" nennen und dem Potenzial, auch die Massen begeistern zu können. Für Liebhaber des französischen Films geht Pitof vielleicht eine Spur zu viele Kompromisse ein und für Fans des Mainstream-Grusels ist "Vidocq" eventuell an eigenen Stellen etwas zu langatmig. Ingesamt ist die Mischung aus digitaler Verfremdung, beachtlichen Spezialeffekten und spannender Handlung jedoch durchaus gelungen. Lediglich das Ende hätte eine Spur tiefgründiger ausfallen können, vergällt jedoch nicht den Filmgenuss.
Auf den zwei DVDs befinden sich aufgeteilt der Film und diverses Bonus-Material von insgesamt 160 Minuten Länge. Der Film ist in Widescreen, der deutsche und französische Ton wahlweise in Dolby Digital 5.1 oder Dolby Surround 2.0. Ein spannender Filmabend ist garantiert, an dem der Zuschauer nicht zu erschöpft sein und mehr als die bloße Bereitschaft zur Eigenberieselung mitbringen sollte. "--Mike Hillenbrand"
The Village
M. Night Shyamalan
108 minutes
(#370)
Theatrical: 2004
Studio: Walt Disney
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer: M. Night Shyamalan
Date Added: 13 Nov 2005
The Village
M. Night Shyamalan
108 minutes
(#370)
Languages: English
Subtitles: Spanish, French
Sound: Dolby
Comments: Run. The truce is ending.
Summary: Selbst wenn er sein Markenzeichen, das unvorhersehbare Ende, wie in "The Village" bedenklich ausreizt, ist M. Night Shyamalan ein echter Showman, der weiß, wie man ein Gruselkabinett inszeniert. Dieses Mal verliert er durch eine ziemlich missglückte 'Überraschung' die Kontrolle diese ist fast eins-zu-eins von der 'Twilight Zone'-Folge 'A Hundred Yards Over the Rim' aus dem Jahre 1961 geklaut, in der Cliff Robertson die Hauptrolle spielte. Selbst wenn man diese Geschichte von Rod Serling nicht kennt, gelingt es einem vielleicht, die Überraschung zu erraten, die auf Shyamalans Schockometer weit unterhalb von "Sixth Sense" und "Signs Zeichen" rangiert. Dennoch muss man Shyamalans eindeutige Stärken bewundern: ein scharfer Blick für Angst erzeugende Bildkompositionen, ein grundsätzliches Gespür für unangenehme Situationen, einen feinfühligen Umgang mit guten Schauspielern (von denen jedoch die meisten hier verschwendet sind, bis auf Bryce Dallas Howard in ihrem viel versprechenden Debut) und einer vorsichtigen Enthüllung seiner Geheimnisse, die sich in diesem Fall um ein Dorf im neunzehnten Jahrhundert ranken, welches mit grausigen Kreaturen, die in den nahen verbotenen Wäldern hausen, eine angsterfüllte Abmachung getroffen haben. Ob dies irgend jemanden wirklich überraschen kann? Nicht wirklich, zumal der Kaiser Shyamalan in "The Village" eindeutig seine Kleider verloren hat, aber es ist nett, dass er uns hin und wieder Angst einjagen will selbst wenn ihm das nicht immer gelingt. "--Jeff Shannon"
Voll auf die Nüsse - DodgeBall
Rawson Marshall Thurber
89 minutes
(#371)
Theatrical: 2004
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 19 Apr 2008
Voll auf die Nüsse - DodgeBall
Rawson Marshall Thurber
89 minutes
(#371)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch, Türkisch
Sound: Dolby
Summary: Die Fakten sprechen für sich: "Voll auf die Nüsse" trat an seinem US-Startwochenende gegen Steven Spielbergs "Terminal" an, und der 29-jährige Regisseur und Autor Rawson Marshall Thurber stach den großen Spielberg mit einem Ergebnis von 30 zu 18,7 in Einspiel-Millionen aus. Gar keine schlechte Leistung für einen Neuling. Thurbers einfach gestricktes Skript und rasante Regie - zusammen mit einem herausragenden Ensemble an Kino-Komödianten - erwiesen sich als genau das passende Futter für den Appetit des Publikums: ein konsequent überdrehter, offensichtlich formelhafter Spaß um den klassischen Kampf eines Underdogs. Fitness-Studio-Besitzer Peter LaFleur (Vince Vaughn) braucht 50.000 Dollar, um seine glanzlose Durchschnittsbürger-Muckibude vor dem Ruin zu retten. Die Lösung: Ein Völkerball-Turnier, in dem Peter und seine unansehnliche Stammkundschaft gegen das Team des durchgestylten, widerlich selbstverliebten Besitzers (Ben Stiller) des Konkurrenz-Studios GloboGym antreten. Das war's auch schon an Story, da würde auch jeder Fünfjährige mitkommen. Aber Thurber, Vaughn, Stiller und ihre hervorragend besetzten Co-Stars tischen für 96 herrlich unsinnige Minuten einen grandiosen Gag nach dem anderen auf. Mit gelungenen Gastauftritten von Rad-Champion Lance Armstrong, David Hasselhoff, Hank Azaria, Chuck Norris und Captain Kirk" William Shatner sowie einer ungehobelten, saukomischen Schlussnote nach dem Abspann ist "Voll auf die Nüsse" zwar kein Meisterwerk, verdient sich aber soviel Popularität, dass auch Steven Spielberg nicht schlecht gestaunt haben dürfte. -- "Jeff Shannon"
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