Pakt der Druiden
Doug Headline
90 minutes
(#274)
Theatrical: 2003
Studio: Universal/DVD
Genre: <Name>Action & Thriller
Writer:
Date Added: 17 Mai 2007
Pakt der Druiden
Doug Headline
90 minutes
(#274)
Languages: Deutsch, Französisch
Subtitles: Deutsch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Ich ärgere mich über jeden einzelnen Cent den ich für Diesen Schund ausgegeben habe. Langweilig, schlecht gespielt, miserable Effekte, undurchsichtige Handlung,...! Naja wenigstens die Grundidee war gut, hätte was draus werden können. Kurzum spart euch euer Geld und kauft euch was Anständiges!
Pakt der Wölfe
Christophe Gans
(#275)
Theatrical: 2001
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Pakt der Wölfe
Christophe Gans
(#275)
Sound: Dolby
Summary: Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von "Der Pakt der Wölfe" nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.
Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac -- gespielt von Samuel Le Bihan -- und dessen indianischen Freund Mani -- gespielt von Mark Dacascos -- mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.
Mit "Der Pakt der Wölfe" ist Christophe Gans -- den Genrefans allein aufgrund von "Crying Freeman" kein Unbekannter mehr -- ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün -- sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons "Sleepy Hollow" und Michael Manns "Der letzte Mohikaner" mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den "Pakt der Wölfe" zu einem echten Genuss! "--Constanze Quanz"
Pan's Labyrinth
Guillermo del Toro
119 minutes
(#276)
Theatrical: 2006
Studio: New Line Home Video
Genre: Art House & International
Writer:
Date Added: 21 Mrz 2008
Pan's Labyrinth
Guillermo del Toro
119 minutes
(#276)
Languages: Spanish
Subtitles: English, Spanish
Sound: AC-3
Summary: Inspired by the Brothers Grimm, Jorge Luis Borges, and Guillermo del Toro's own unlimited imagination, "Pan's Labyrinth" is a fairytale for adults. Ofelia (Ivana Baquero) may only be 12, but the worlds she inhabits, both above and below ground, are dark as anything del Toro has conjured. Set in rural Spain, circa 1944, Ofelia and her widowed mother, Carmen (Ariadna Gil, "Belle Epoque"), have just moved into an abandoned mill with Carmen's new husband, Captain Vidal (Sergi López, "With a Friend like Harry"). Carmen is pregnant with his son. Other than her sickly mother and kindly housekeeper Mercedes (Maribel Verdú, "Y Tu Mamá También"), the dreamy Ofelia is on her own. Vidal, an exceedingly cruel man, couldn't be bothered. He has informers to torture. Ofelia soon finds that an entire universe exists below the mill. Her guide is the persuasive Faun (Doug Jones, "Mimic"). As her mother grows weaker, Ofelia spends more and more time in the satyr's labyrinth. He offers to help her out of her predicament if she'll complete three treacherous tasks. Ofelia is willing to try, but does this alternate reality really exist or is it all in her head? Del Toro leaves that up to the viewer to decide in a beautiful, yet brutal twin to "The Devil's Backbone", which was also haunted by the ghost of Franco. Though it lacks the humor of "Hellboy", "Pan's Labyrinth" represents Guillermo Del Toro at the top of his considerable game. "--Kathleen C. Fennessy"
Panic Room
David Fincher
(#277)
Theatrical: 2002
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Panic Room
David Fincher
(#277)
Sound: Dolby
Summary: "Panic Room" ist eine wirkungsvolle Übung in "beengtem Kino" und ein geschickt konstruierter Thriller, der sich letztendlich über seine magere Grundidee erhebt. Das Drehbuch von David Koepp ist im Grunde eine mit Steroiden voll gepumpte Version von "Warte bis es dunkel wird", was Regisseur David Fincher ("Seven", "The Game") mit CGI-unterstützten Kamerafahrten und einer aufgepeppten Optik wettmacht.
Eine geschiedene New Yorker Mutter (Jodie Foster) und deren Tochter (Kristen Stewart) kämpfen in ihrem neuen Stadthaus in Manhattan gegen ein Trio hartnäckiger Einbrecher (Jared Leto, Forest Whitaker, Dwight Yoakam) um ihr Leben. Sie befinden sich in Sicherheit in einem spezialangefertigten, uneinnehmbaren "Panikraum". Die Einbrecher sind jedoch hinter dem her, was sich im Safe des Panikraums befindet, und so müssen Mutter und Tochter (und natürlich auch Koepp und Fincher) clevere Wege finden, den Spieß umzudrehen und durchzuhalten.
Spannung und Intelligenz werden auf bewundernswerte Weise aufrechterhalten, während Foster (die die Rolle der damals verletzten Nicole Kidman übernahm) ihre Findigkeit aus "Das Schweigen der Lämmer" erneut zum Einsatz bringt. Das nervös-aufregende Gefühl im Bauch will sich nicht ganz so einstellen wie bei Finchers bisherigen Thrillern, aber "Panic Room" wird Sie dennoch fesseln. "--Jeff Shannon"
Paperback Hero
Antony Bowman
(#278)
Theatrical: 1998
Studio: Universal/DVD
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Paperback Hero
Antony Bowman
(#278)
Sound: Dolby
Summary: Auf diesen Film wird man wohl eigentlich nur aufmerksam, wenn man sich für die Arbeit von Hugh Jackman interessiert. Leider! Denn auch für Nicht-Fans des so unglaublich wandlungsfähigen Schauspielers bietet dieser Film eine nette Story mit viel Wärme und liebenswerten Charakteren. Etwas was so richtig das Herz erwärmt. Es macht Freude den beiden Hauptdarstellern zuzuschauen und auch wenn das Ende sehr vorhersehbar ist, wirken sie sehr autentisch und mit Liebe gespielt.
Nicht so gelungen finde ich teilweise die deutsche Synchronisation, also unbedingt im Original ansehen!
Paradise Now
Hany Abu-Assad
88 minutes
(#279)
Theatrical: 2005
Studio: Highlight
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 21 Mrz 2008
Paradise Now
Hany Abu-Assad
88 minutes
(#279)
Languages: Deutsch, Arabisch
Sound: Dolby
Summary:
2004 drehte der palästinensisch-niederländischen Regisseurs Hany Abu-Assad im Westjordanland diesen besonderen, teilweise heftig kritisierten Film, der etliche Filmpreise gewann und für den Oscar und Golden Globe je 1x nominiert wurde.
"Moralisch, aber nicht moralisierend, berührend, aber nicht sentimental". Mit allein der Darstellung der das Paradies suchenden Selbstmordattentäter als solche und der Vermeidung offensichtlicher Bewertungen bietet Abu-Assad dem Zuschauer an, ohne belehrend zu sein bzw. zu wirken und vor allem ohne plakative Schuldzuweisungen, sich mit der zugrunde liegenden komplexen Thematik sowie den Folgen einer Verheißung auseinander zu setzen und selbst eine Interpretation und Wertung des Gesehenen zu finden.
...ein zugleich kunstvolles und erschütterndes Dokument einer erschütternden Realität von außer Kontrolle geratenen Ritualen
Paris je t'aime
Joel Coen, Ethan Coen, Tom Tykwer, Sylvain Chomet, Alfonso Cuarón
115 minutes
(#280)
Theatrical: 2006
Studio: Ufa/DVD
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 08 Aug 2007
Paris je t'aime
Joel Coen, Ethan Coen, Tom Tykwer, Sylvain Chomet, Alfonso Cuarón
115 minutes
(#280)
Languages: Deutsch, Englisch, Französisch
Subtitles: Deutsch, Französisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary:
Natürlich sind die Erwartungen sehr hoch, wenn ein Film "Paris, je t'aime" heißt und eine derart große Auswahl an Regisseuren und Schauspielern aus der Riege der Weltstars mitwirken. Meine persönlichen Erwartungen wurden noch übertroffen, will sagen, ich bin völlig begeistert!
"Paris je t'aime" besteht aus 18 Kurzfilmen von verschiedenen Regisseuren (darunter so renommierte wie die Brüder Coen, Gérard Depardieu oder Tom Tykwer), die aber alle zwei Dinge gemeinsam haben: Sie spielen in Paris (jeder Kurzfilm in einem anderen Arrondissement) und handeln von der Liebe. Den Reiz dabei machen sowohl die besondere Ausstrahlung der Schauplätze (das Paris der Pariser) als auch die vielen unterschiedlichen Menschen mit ihren komplexen Beziehungen zueinander aus. Da gibt es eine Amerikanerin, die zwei Jahre lang spart, um sich eine Woche Urlaub in Paris leisten zu können und die dann dort einen Moment der Liebe zu der Stadt erlebt, den vielleicht viele Leute bei ihrem ersten Besuch in dieser unbeschreibliche Stadt am eigenen Leib erfahren. Dann die Mutter, deren Sohn gestorben ist und die dadurch ihren Glauben in Gott verloren hat. Die Frau, die ihr eigenes Baby abgeben muss, um für Geld das einer Reichen zu behüten. Der Mann, der die Liebe zu seiner Frau erst wiederfindet, als sie tödlich erkrankt. Der Mann, der schwer verletzt in der Rettungshelferin das Mädchen wiedererkennt, in das er seit langer Zeit verliebt ist. Der Junge, der seine große Liebe in einer amerikanischen Schauspielerin findet. Und vieles mehr.
Natürlich, es gibt Kurzfilme, die mir besser, andere, die mir schlechter gefallen, aber alles in allem ergibt dieser Film ein charmantes Panorama an Eindrücken und es sind gerade die (zu) verrückten, wie die Vampirpersiflage oder die Pantomimengeschichte, die dieses Filmerlebnis zu etwas besonderem machen. Es ist wahr, dass die Episoden teilweise auch irgendwo anders spielen könnten, aber in ihrer Gesamtheit, Vielfalt, Originalität kann ich mir keine andere Kulisse als Paris vorstellen.
Wie gesagt sind manche der Episoden einzeln betrachtet weniger gut, dafür rühren andere zu Tränen und strahlen im besonderen Maße den Zauber aus, der charakteristisch ist für den französischen Film. Was eigentlich erstaunlich ist bei den vielen ausländischen Regisseuren und Schauspielern. Aber genau das bewirkt diese Stadt& Ein Streifen, den ich zwei Mal im Kino gesehen habe und der mich bis jetzt bewegt. Am liebsten würde ich gleich meine Koffer packen und selbst mal wieder nach Paris fahren. Natürlich mit den Menschen, die ich liebe...
Noch ein Wort zur Musik: Auch diese ist wunderschön und lässt Paris-Stimmung aufkommen. Sie unterstützt aber nicht nur die Wirkung der Kulisse, sondern natürlich auch die Emotionen der Figuren auf kongeniale Art und Weise.
Da ich so begeistert von dem Film bin gebe ich 5 Sterne, obwohl mich die DVD nicht gerade überzeugt hat. Zunächst ein Lob für ein sehr informatives Making of und unveröffentlichte Filmszenen. Diese sind aber bis auf einen Trailer die einzigen nennenswerten Extras. Sehr stört mich, dass der Ton des Making of nicht synchron mit dem Bild läuft, sondern die beiden Spuren etwas verschoben sind. Außerdem fehlen die vollständigen (französischen) Untertitel des Originals, was mich besonders deswegen ärgert, weil ich die DVD insbesondere gekauft habe, um sie Französischschülern zu zeigen, denen die frz. Untertitel zusätzlich zur Original-Tonspur bestimmt geholfen hätten. Der dritte Kritikpunkt ist die Verpackung, die leider nicht aus einer Plastikhülle besteht, so wie man das kennt, sondern aus einem wenig robusten Pappumschlag. All das zuletzt genannte weist auf eine eilig, billig und lieblos gemachte DVD-Ausgabe hin, die erstens diesem fantastischen Kunstwerk nicht gerecht wird und zweitens zu diesem Preis einfach unverschämt ist.
Dennoch: Unbedingt sehenswert!! "Paris, je t'aime", je t'aime!!!
Passwort: Swordfish
Dominic Sena
(#281)
Theatrical: 2001
Studio: Warner Home Video - DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 02 Sep 2006
Passwort: Swordfish
Dominic Sena
(#281)
Sound: Dolby
Summary: "Passwort: Swordfish" gehört zu der Sorte Actionthriller, für die der Begriff "Überholspur" hätte erfunden werden können. John Travolta spielt die Hauptrolle des Gabriel Shear, eines geheimnisvollen Gauners, der genauso bewundert wie gefürchtet wird. Mit seiner sexy Handlangerin Ginger (Halle Berry) als Köder, drängt er Stanley Jobson (Hugh Jackman), den größten Computerhacker aller Zeiten, ihm dabei zu helfen, den internationalen Bankenapparat um einige Milliarden Dollar zu erleichtern, um schließlich seine eigenen Unternehmungen zu finanzieren. Jackman willigt ein, unter der Bedingung, dass Shear ihm dabei hilft, das Sorgerecht für seine Tochter wiederzubekommen.
Die zahlreichen Explosionen und hochkalibrigen Schusswechsel neigen gelegentlich dazu, Löcher in das erzählerische Gefüge von "Passwort: Swordfisch" zu reißen, einem Film, der letztendlich durch seine Extravaganz dennoch fesselt. Vinnie Jones ist in seiner Rolle als Furcht einflößender Aufpasser völlig unterrepräsentiert, eine Nahaufnahme von Halle Berrys Brüsten ist für die Handlung nicht wirklich von entscheidender Bedeutung, und Travolta gefällt sich als gediegener Moderator dieser Orgie aus Technochaos -- besonders in solchen Szenen wie der, in der er ein ihn verfolgendes Killerpaar mit unglaublicher Gelassenheit wegbläst. Am Ende zeigt er auf eine Weise sein wahres Gesicht, die dem Film eine Art Vorahnung auf die Ereignisse vom 11. September 2001 verleiht. "--David Stubbs"
Paycheck - Die Abrechnung
John Woo
(#282)
Theatrical: 2003
Studio: Universal/DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 16 Okt 2005
Paycheck - Die Abrechnung
John Woo
(#282)
Sound: Dolby
Summary: Die clevere, paranoide Science-Fiction des Schriftstellers Philip K. Dick inspirierte schon einen visionären Klassiker ("Blade Runner") und zwei überdurchschnittliche Actionfilme ("Total Recall" und "Minority Report"). "Paycheck" will nun in deren Fußstapfen treten: Ein Ingenieur (Ben Affleck, "Chasing Amy") erklärt sich routinemäßig bereit, sich nach jedem Auftrag das Gedächtnis löschen zu lassen, damit er nicht mehr weiß, was er getan hat. Aber nach dem größten Auftrag seines Lebens muss er feststellen, dass er nicht nur die Annahme eines Gehaltsschecks über 90 Millionen Dollar verweigert, sondern auch einen Umschlag voller Gegenstände an sich selbst geschickt hat, von denen er keinen einzigen wiedererkennt -- und zudem erinnert er sich an nichts von alledem. Als er der Geschichte auf die Spur kommt, stellt er fest, dass er sich auch noch in Uma Thurman ("Kill Bill") verliebt und einen gefährlichen Apparat für seinen ehemaligen Boss (Aaron Eckhart, "Erin Brockovich") erfunden hat. Affleck wirkt ausdruckslos, das Drehbuch wird der spannenden Idee nicht wirklich gerecht und die Regie -- von dem normalerweise dynamischen John Woo ("Face/Off") -- erscheint irgendwie uninspiriert und beinahe gelangweilt. "--Bret Fetzer"
Pearl Harbor
Michael Bay
(#283)
Theatrical:
Studio: Touchstone
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Pearl Harbor
Michael Bay
(#283)
Sound: Dolby
Summary: Es wäre untertrieben zu behaupten, "Pearl Harbor" wäre eine Rückkehr zum traditionellen Kriegsfilm. Diese monumentale filmische Auseinandersetzung mit dem Bombenangriff der Japaner, der die USA in den Zweiten Weltkrieg hineinzog, hat sämtliche Situationen und Klischees übernommen, die Sie je in einem Kriegsfilm gesehen haben, und überzieht sie mit einem Hochglanz, bis der gesamte Film regelrecht strahlt. Flugzeuge funkeln, das Wasser glitzert, Bäume wiegen sich; und Bays Inszenierung des Bombenangriffs selbst -- eine 30-minütige, straff choreografierte und auf erstaunliche Weise fotografierte Sequenz, rückt die Grenze des Machbaren auf der Actionfilm-Skala ein gutes Stück nach oben.
Als Tribut an den klassischen Kriegsfilm verwendeten Bay und Drehbuchautor Randall Wallace ("Braveheart") die gute, alte Kriegsfilm-Nebenhandlung -- die Dreiecksbeziehung. Diesmal geht es um zwei Piloten (Ben Affleck und Josh Hartnett) und eine Krankenschwester (Kate Beckinsale), die sich am 7. Dezember 1941 auf einem -- ihrem Empfinden nach -- hübschen, sonnigen Diensteinsatz auf der Insel befinden. Bis ihnen die Geschichte in die Quere kommt.
In den ersten 90 Minuten entwickelt sich ein angenehmes, ansprechendes Zusammenwirken zwischen Affleck und Beckinsale, das seine Stärken als Filmstar und ihre als seriöse Schauspielerin herausstreicht -- er verleiht ihr Glamour, während ihr Intellekt wiederum auf ihn abfärbt. Dank ihres Charmes kommt ihre zu kurz gekommene Liebe gut rüber -- deren Anfang in Rückblenden erzählt wird, damit wir rasch an den Punkt kommen, an dem er sie verlassen muss, um nach England zu gehen. Sie sind zwar nicht Kate Winslet und Leo DiCaprio aus "Titanic", aber auf ihre ganz eigene Art nicht minder reizend.
Hartnett, als der nicht ganz unwillkommene Dritte in der Runde, blickt wohl mutig in die Ferne, drückt dem Film jedoch nur einen ganz leichten Stempel auf. Alle anderen Mitwirkenden in "Pearl Harbor" sind lediglich bessere Statisten, die angesichts der Pyrotechnik und der Actionsequenzen, die diesen dreistündigen Film fast ununterbrochen in Gang halten, zur Zweitrangigkeit verurteilt sind. Wenn diese Action jedoch richtig in Schwung kommt, ist "Pearl Harbor" eine äußerst aufregende Achterbahnfahrt. "--Mark Englehart"
Per Anhalter durch die Galaxis
Garth Jennings
104 minutes
(#284)
Theatrical: 2005
Studio: Touchstone
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 25 Nov 2007
Per Anhalter durch die Galaxis
Garth Jennings
104 minutes
(#284)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Französisch
Sound: Dolby
Summary: Keine Panik! Nach zwanzig Jahren Entwicklungszeit (einem winzigen Augenblick - verglichen damit, wie lange es dauert, um die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest zu finden) wurde "Per Anhalter duch die Galaxis" nun endlich verfilmt. Nach dem Hörspiel, der Fernsehserie, dem Gedenk-Handtuch und den Büchern basiert diese neueste Errungenschaft der Science-Fiction-Reihe auf einem Drehbuch und detaillierten Notizen von Douglas Adams. Für jene, die die Handlung nicht kennen: der Durchschnittstyp Arthur Dent (Martin Freeman) wacht eines Morgens auf und stellt fest, dass sein Haus abgerissen und einer Umleitung weichen soll. Noch ahnt er nichts davon, dass auch die Erde zerstört werden soll, um eine interplanetarische Umleitung zu ermöglichen. Die Planer dieser Aktion sind die Vogonen, eine bösartige und bürokratische Rasse von Aliens, welche im Film von Jim Hensons Creature Shop dargestellt werden. Dent wird von seinem besten Freund, einem verkleideten Alien namens Ford Prefect (Mos Def), von der Erde gerettet und reist auf durchgeknallte Art und Weise durchs All, wobei er dessen zuverlässigen Reiseführer zu Hilfe nimmt, der aussieht wie ein wirklich edler Handheld-Computer. Der Reiseführer liefert auch einige der lustigsten Szenen des Films, indem er kleine Kurzfilme über die verrückten Lebensformen und außerirdischen Phänomena zeigt, denen unsere Helden begegnen. Auf der Reise macht Arthur die Bekanntschaft des zweiköpfigen Partylöwen und Präsidenten der Galaxis Zaphod Beeblebrox (Sam Rockwell) und entwickelt eine unerwiderte Zuneigung zu der Erdlingsfrau Trillian (Zooey Deschanel). Die fremden Wesen und Bauten sind sehr einfallsreich gestaltet und liefern dem Science-Fiction-Fan viele coole Sachen, die das Auge erfreuen. Der Film hat seine Probleme mit der Geschichte: ebenso wie bei den Büchern geht es bei "Per Anhalter durch die Galaxis" hauptsächlich um durchgeknallte und clevere Ideen, die sich um Fragen bezüglich unseren Platzes im Universum drehen und einen so zum Lachen bringen. Im Film ist es jedoch allein schon problematisch genug, wie die Charaktere von einem fantastischen Ort zum nächsten gelangen, wobei Adams' lustigste Konzepte dabei oftmals auf der Strecke bleiben. Es wird zwar deutlich, wie sehr sich die Macher des Films Adams' Vermächtnis gegenüber verpflichtet fühlen, aber man fragt sich doch, was man hätte erwarten können, wenn der Schöpfer dieses Science-Fiction-Universums noch am Leben wäre, um es mit eigenen Augen zu sehen. "--Ryan Boudinot"
Phenomenon
Jon Turteltaub
(#285)
Theatrical: 1996
Studio: Touchstone
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Phenomenon
Jon Turteltaub
(#285)
Sound: Dolby
Summary: George Malley is part of a close knit rural community. He is celebrating his birthday. On his way home he sees a bright light. After that his world changes. He finds he can think clearer and do extraordinary things.
Now we see if this is a gift or a curse. How will his friends and others deal with his "Phenomenon?"
The concept of the movie is not new. However it is the execution of the story and the interaction of the characters that make this a top notch film. You could also tell that John Travolta has a great time making this film. Many of the other actors fit the parts so well hat you forgot they were acting.
If you like this film, the film "Resurrection" (1980) with Ellen Burstyn is similar but more serious.
Phone Booth
Joel Schumacher
(#286)
Theatrical:
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Genre:
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Phone Booth
Joel Schumacher
(#286)
Summary: Für einen Film, der sich im Wesentlichen auf nur einen einzigen winzigen Drehort beschränkt, hat sich bei "Phone Booth. Nicht auflegen!" hinter den Kulissen so einiges getan. Der Hauptdarsteller Will Smith wurde von Jim Carrey abgelöst und der dann schließlich von Colin Ferrell, verschiedene Regisseure wurden eingeschaltet, und letztendlich wurde das Ganze wegen der Washingtoner Heckenschützen-Angriffe erst einmal vertagt -- und das alles bevor der Film überhaupt veröffentlicht wurde. Dennoch, Larry Cohens straffes 80-Minuten-Skript kommt nun endlich auf die Leinwand und ist ein ziemlich packender Stoff geworden.
Colin Ferrell spielt den gewieften und unausstehlichen PR-Mann Stu Shepard, der bei einem klingelnden Münzfernsprecher den Hörer abnimmt und von einem mysteriösen Heckenschützen (Kiefer Sutherland) mitgeteilt bekommt, dass ein Gewehr auf ihn gerichtet sei. Was Stu anfänglich für einen schlechten Witz hält, stellt sich bald als Racheakt des Schützen heraus, der mit den Liebeleien des verheirateten Stu nicht einverstanden ist. Es dauert nicht lange, und die Belagerung wird schnell zur Top-Fernsehunterhaltung.
Joel Schumachers energische Regiearbeit, bei der er einige zackige Schnitte und eine clevere Split-Screen-Technik einsetzt, lenkt den Zuschauer von der ungleichmäßigen und oft vorhersehbare Handlung ab. Es fällt dem Zuschauer nicht schwer, sich ein Dutzend Lösungen zur Abwendung dieser Krise auszudenken, aber durch die Erhöhung des Spannungseinsatzes sorgt Schumacher dafür, dass der Film niemals langweilig wird.
Colin Farrell liefert hier eine bezwingende Darbietung, die die ganze Skala der Gefühle von Wut über Angst bis hin zur Qual durchläuft, und bringt sogar noch eine billige Vergebungsszene zu Stande. Kiefer Sutherlands heisere Bösewichtstimme ist zwar nicht gerade der Stoff, aus dem Albträume sind, aber -- wie auch beim Rest des Films -- es könnte schlimmer sein. Als reiner Popcorn-Thriller trifft "Phone Booth. Nicht auflegen!" genau ins Schwarze. "--Laura Bushell"
Plötzlich Prinzessin
Garry Marshall
(#287)
Theatrical: 2001
Studio: Walt Disney
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Plötzlich Prinzessin
Garry Marshall
(#287)
Sound: Dolby
Summary: "Plötzlich Prinzessin" ist ein durch und durch mitreißendes Märchen, das familienfreundlich daherkommt, ohne herablassend zu wirken. Es handelt sich dabei um die altbekannte Aschenputtel-Formel, die dank einer energischen Besetzung und einem Drehbuch, das zu Gunsten einer zarten, effektiven Komik auf Schmalz verzichtet, eine erfrischende, liebevolle Wendung bietet.
Mia Thermopolis (Anne Hathaway) ist ein kraushaariges, bebrilltes 15-jähriges Mädchen, dessen zwei größte Ambitionen darin bestehen, sich möglichst klein und unsichtbar zu machen und ein paar Küsschen vom geschniegelt-attraktiven Klassenschwarm zu bekommen. Mia kann es nicht ausstehen, im Mittelpunkt zu stehen -- und zwar so sehr, dass sie sich im Debattierunterricht regelmäßig übergeben muss. Umso sprachloser und entsetzter ist sie, als ihre Großmutter aus Europa (Julie Andrews) auftaucht und ihr mitteilt, dass sie -- Mia -- die Kronprinzessin des Herzogtums Genovia ist. Ehe sie sich versieht, muss Mia bei ihrer fürstlichen Großmutter "Prinzessin-Unterricht" nehmen, und schließlich blüht sie zu einem selbstsicheren, strahlenden Mädchen auf -- trotz der Sorgen und der Last, die ihr der neue Status aufbürden.
Regisseur Garry Marshalls Ansatz ist völlig arglos und frei von Ironie -- und das sorgt dafür, dass "Plötzlich Prinzessin" auch funktioniert. Im Gegensatz zu den meisten miesepetrigen, ultra-hippen Teenagerkomödien ist dieser Film erfrischend und angenehm altmodisch und darauf aus, den Zuschauer mit Charme allein zu gewinnen, und nicht mit jeder Menge schlauer Tricks. Hathaway ist ein charismatisches, ansprechendes Vorbild mit einem scharfen Sinn für komödiantisches Timing. Andrews -- die in "My Fair Lady" selbst als Objekt einer erstklassigen Verwandlung auf dem Broadway zum Star geworden war -- ist in absoluter Bestform, ob sie nun Mia das korrekte königliche Winken beibringt oder selbst lernt, wie man in Amerika einen Corn-Dog isst. Die zwei Hauptdarstellerinnen werden von einer fein abgestimmten Besetzung ergänzt, darunter Hector Elizondo in der Rolle des Sicherheitschefs des Fürstentums (und Andrews' romantisches Pendant), Heather Matarazzo als Mias beste Freundin sowie Robert Schwartzman als der anständige Kerl, der schließlich Mias Herz gewinnt. Alles in allem ein königliches Vergnügen! "--Mark Englehart"
Possession
Neil Labute
(#288)
Theatrical:
Studio: Warner Home Video
Genre:
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Possession
Neil Labute
(#288)
Summary: Die literarische Vorlage zum Film lieferte A.S.Byatt mit ihrem Roman "Possession" (deutsch: "Bessessen"), für den sie im Jahr 1990 zurecht den Booker Prize gewonnen hat. Das Buch enthält eine Fülle von literarischen Anlehnungen an die viktorianische Zeit als auch viele Bezüge zur postmodernen Literaturdiskussion. Byatt macht in ihrem Roman zwei sehr unterschiedliche Menschen (Rowland und Maud) zu literarischen Detektiven, die gemeinsam eine Liebesaffäre Mitte des 19. Jahrhunderts aufklären wollen. Dabei ist das Beweismaterial, die Liebesbriefe und Gedichte, von faszinierender Schönheit. Man glaubt wirklich, dass ein viktorianischer Dichter sie geschrieben haben muß und nicht die Autorin dieses Romans (die allerdings Literaturprofessorin ist). Nunja, jedenfalls ein Buch, das mehr als lesenswert ist.
Zum Film: Ich glaube, "Possession" ist eine der schlechtesten Literaturverfilmungen, die ich je gesehen habe. Das liegt vielleicht zum Teil am Umfang der Romanhandlung, die man unmöglich in einen Film pressen kann. Man hat es trotzdem versucht und dafür allerlei Inkonsistenzen und Brüche in Kauf genommen. Meine Freundin (die das Buch nicht gelesen hatte) wußte zum Teil gar nicht mehr, wo jetzt gerade wer ist. Ein weiteres Problem war, dass man unbedingt eine Hollywood-Produktion haben wollte und das führte dazu, dass Rowland plötzlich ein Ami ist und dass Maud von Gwyneth - Zuckerschnütchen - Paltrow gespielt wird. Das ist in diesem Film leider die totale Fehlbesetzung, denn Maud ist eine toughe Literaturdozentin, eine klar strukturierte Frau, die lediglich mit ihrer Sexualität Probleme hat. Gwyneth Paltrow dagegen tut immer nur süß und ist so tough und sexuell wie eine Flachwasserflunder.
Aber ich will mal nicht alles schlecht machen. Die Rückblenden ins neunzehnte Jahrhundert wurden mit zwei absoluten Könnern besetzt, nämlich mit Jennifer Ehle und Jeremy Northam, die beide ihre Sache ausgesprochen gut machen und eine wunderschöne Romanze liefern. Zudem gefiel mir auch die Schnitttechnik, mit der gegenwärtiger und in der Vergangenheit liegender Handlungsstrang beinahe nahtlos miteinander verknüpft wurden. Deshalb will ich von diesem Film auch nicht völlig abraten. Wer die BBC-Verfilmung von "Pride und Prejudice" und all die anderen wunderbaren Filme dieser Art schon auswendig kennt und mal für einen Abend was Neues sucht, der mag sich diesen Film gern ansehen, so er (oder besser sie) nicht allzu viel erwartet.
The Prestige
Christopher Nolan
130 minutes
(#289)
Theatrical: 2006
Studio: Buena Vista Home Entertainment / Touchstone
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 10 Jun 2007
The Prestige
Christopher Nolan
130 minutes
(#289)
Languages: English, French, Spanish
Subtitles: French, Spanish
Sound: AC-3
Summary: "The Prestige" attempts a hat trick by combining a ridiculously good-looking cast, a highly regarded new director, and more than one sleight of hand. Does it pull it off? Sort of. Christian Bale and Hugh Jackman play rival magicians who were once friends before an on-stage tragedy drove a wedge between them. While Bale's Alfred Borden is a more skilled illusionist, Jackman's Rufus Angier is the better showman; much of the film's interesting first half is their attempts to sabotage--and simultaneously, top--each other's tricks. Even with the help of a prop inventor (Michael Caine) and a comely assistant (Scarlett Johansson), Angier can't match Borden's ultimate illusion: The Transporting Man. Angier's obsession with learning Borden's trick leads him to an encounter with an eccentric inventor (David Bowie) in a second half that gets bogged down in plot loops and theatrics. Director Christopher Nolan, reuniting with his "Batman Begins" star Bale, demonstrates the same dark touch that hued that film, but some plot elements--without giving anything away--seem out of place with the rest of the movie. It's better to sit back and let the sometimes-clunky turns steer themselves than try to draw back the black curtain. That said, "The Prestige" still manages to entertain long after the magician has left the stage--a feat in itself. --"Ellen A. Kim"
Pride & Prejudice
Joe Wright (IV)
(#290)
Theatrical: 2005
Studio: Universal Studios
Genre: Comedy
Writer:
Date Added: 13 Mai 2006
Pride & Prejudice
Joe Wright (IV)
(#290)
Sound: Dolby
Summary: Literary adaptations just don't get any better than director Joe Wright's 2005 version of Jane Austen's "Pride & Prejudice". The key word here is "adaptation", because Wright and gifted screenwriter Deborah Moggach have taken liberties with Austen's classic novel that purists may find objectionable, but in this exquisite film their artistic decisions are entirely justified and exceptionally well executed. It's a more rural England that we see here, circa 1790 (as opposed to Austen's early 19th century), in which Elizabeth Bennet (Keira Knightley) is one of several sisters primed for marriage, with an anxious mother (Brenda Blethyn) only too desperate to see her daughters paired off with the finest, richest husbands available. Elizabeth is strong-willed and opinionated, but her head (not to mention her pride and prejudice) lead her heart astray when she meets the wealthy Mr. Darcy (Matthew Macfadyen), whose own sense of decency and discretion (not to mention "his" pride and prejudice) prevent him from expressing his mutual affection. They're clearly meant for each other, and as Knightley's performance lights up the screen (still young enough to be girlishly impertinent, yet wise beyond her 20 years), Austen's timeless romance yields yet another timeless adaptation, easily on par with the beloved BBC miniseries that has been embraced by millions since originally broadcast in 1995. Individual tastes will vary as to which version should be considered "definitive," but with a stellar supporting cast including Judi Dench and Donald Sutherland, this impeccable production achieves its own kind of perfection. "--Jeff Shannon"
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