Mad Love
Antonia Bird
(#232)
Theatrical: 1995
Studio: Touchstone
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Mad Love
Antonia Bird
(#232)
Sound: Dolby
Summary: Als die hübsche, quirlig-verrückte Casey Roberts (Drew Barrymore) in dem langweiligen 'Kaff' Seattle auftaucht, ist es für den zurückgezogenen Mat Lealand (Chris O'Donnell) Liebe auf den ersten Blick. Zwar sind Caseys häufige 'Herumalbereien' (Z.B.: die Schule mittendrin verlassen, den Feueralarm auslösen...) für das Pärchen anfangs noch erträglich, bis Casey von der Schule fliegt und auch aus anderen Gründen die Mat noch nicht so ganz klar sind, in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird. Klar, dass sie abhauen will und Mat, der sie nicht verlieren will, Casey aus der Klinik befreit und mit ihr abhaut. Die beiden beschließen nach Mexiko zu ziehen. Soweit kommt es allerdings nicht, denn auf der langen fahrt dorthin rastet Casey schließlich psychisch aus und mat merkt, dass casey doch nicht sooo gesund ist, wie sie vorgibt....
Gute Musik, nette Romanze mit einer ganz außergewöhnlichen Drew, die beweist dass nicht nur Komödien ihre Stärke sind.
Madagascar
Eric Darnell, Tom McGrath
(#233)
Theatrical:
Studio: Dreamworks
Genre: Enfants, Jeunesse et Famille
Writer:
Date Added: 22 Apr 2006
Madagascar
Eric Darnell, Tom McGrath
(#233)
Summary: trop sympathique
un bon dessin animé à voir en famille pour le plaisir de tous.
lx27;histoire nx27;est pas très explosive (des animaux enfermés dans un zoo veulent connaitre la vie sauvage) mais cx27;est plein de gags et de fraicheur : délicieux ...
Manhattan Love Story
Wayne Wang
(#234)
Theatrical: 2002
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 18 Apr 2006
Manhattan Love Story
Wayne Wang
(#234)
Sound: Dolby
Summary: In der spritzig-frechen "Manhattan Love Story" probiert Zimmermädchen Jennifer Lopez in einem First-Class-Hotel heimlich die Garderobe eines Gastes an. Just in diesem Moment betritt ein gut aussehender politischer Kandidat (Ralph Fiennes) den Raum. Zuerst völlig verblüfft, droht er mit Strafverfolgung, zeigt sich daraufhin aber spontan von ihrem großartigen Aussehen angezogen und lernt auch bald ihre Ehrlichkeit und ihren gesunden Menschenverstand zu schätzen. Da es sich versteht, dass sie ihn nicht wissen lassen darf, dass sie lediglich ein Zimmermädchen ist, wird hier endlose Situationskomik produziert.
Obgleich ziemlich formelhaft, verbergen sich unter der Oberfläche dieser auf Hochglanz polierten, aber etwas geistlosen Liebesgeschichte jedoch eine Menge schlauer Wendungen, geliefert von Natasha Richardson und Amy Sedaris als unreifen Upperclass-Küken, Bob Hoskins als hochnoblem Butler, Stanley Tucci, der Fiennes verzweifelten Wahlkampfmanager spielt, sowie zahlreichen weniger vertrauten Gesichtern. Sie alle erfüllen "Manhattan Love Story" mit Leben und geben dem Film Profil, was den Hauptdarstellern leider nicht so recht gelingt. "--Bret Fetzer"
Männer wie wir
Sherry Hormann
(#235)
Theatrical: 2004
Studio: Touchstone
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Männer wie wir
Sherry Hormann
(#235)
Sound: Dolby
Summary: Für mich ist das einer der besten Filme zum Thema Homosexualität. Er ist superwitzig und er spielt auf positive Weise mit Klischees und trägt damit meiner Meinung nach dazu bei sie abzubauen. Nach einigen schlechten Lesbenfilmen, die ich in letzter Zeit gesehen habe ein echtes Highlight! Meine Erwartung, dass er vollkommen oberflächlich sein würde und zum lachen über Schwule, nicht mit Schwulen einladen würde wurden keinesfalls bestätigt. Also auch für Lesben und überhaupt alle zu empfehlen.
Master & Commander - Bis ans Ende der Welt
Peter Weir
(#236)
Theatrical: 2003
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 21 Mai 2006
Master & Commander - Bis ans Ende der Welt
Peter Weir
(#236)
Sound: Dolby
Summary: In den begnadeten Händen von Regisseur Peter Weir ("Die Truman-Show", "Club der toten Dichter") erweist sich "Master & Commander. Bis ans Ende der Welt" als ein Seefahrer-Abenteuer, das seinesgleichen sucht: authentisch bis ins kleinste Detail, mit einer dynamischen Besetzung und genug Spannung, um jeden klassischen Leinwand-Säbelschwinger in die Flucht zu schlagen.
Weir und sein Koautor John Collee adaptierten hier gleich zwei Romane aus Patrick O'Brians immens erfolgreicher Serie über den englischen Marine-Helden Captain Jack Aubrey, verlagerten die Handlung aber vom Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 in den Britisch-Französischen Konflikt von 1805. So patrouilliert hier die HMS Surprise unter dem sicheren Kommando von Captain Aubrey durch den Süd-Atlantik auf der Suche nach der Acheron, einem französischen Kriegsschiff mit dem strategischen Vorteil von mehr Geschwindigkeit, Größe und Artillerie. Russell Crowe bietet eine hervorragende Vorstellung als Aubrey, konsequent und uneingeschränkt loyal, einzig mit seinem Ziel vor Augen, auch wenn das heißt, sich mit seinem besten Freund und Schiffschirurg anzulegen (gespielt von Paul Bettany, der schon in "A Beautiful Mind" an Crowes Seite glänzte).
Mit einer makellosen Kombination aus tatsächlichen Meeresaufnahmen, detailgetreuen Modellen, lebensgroßen Schiffen und geschickt eingesetzten CGI-Effekten legt Weir sehr hohen Wert auf die Einhaltung auch des kleinsten nautischen Details, während er zugleich eine sehr menschliche Geschichte um Ehre, Krieg und Überleben unter harschen Bedingungen erzählt. Wütende Stürme und markerschütternde Schlachten bieten aufregende Action, während ein kurzer Besuch der Galapagos-Inseln dem Zuschauer ein beinahe weltfremdes Staunen gestattet, und so der Vielschichtigkeit dieses prächtigen, epischen Abenteuers noch eine besondere Note hinzufügt. "--Jeff Shannon"
Matrix
Andy Wachowski, Larry Wachowski
(#237)
Theatrical: 1999
Studio: Warner Home Video - DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Matrix
Andy Wachowski, Larry Wachowski
(#237)
Sound: Dolby
Summary: Nach ihrem an den Kinokassen katastrophal gefloppten Debüt-Thriller "Bound" haben die Wachowski-Brüder Andy und Larry mit ihrem zweiten Film "Matrix" einen der ungewöhnlichsten, wegweisendsten, aber auch erfolgreichsten SciFi-Filme der 90er Jahre erschaffen.
Angesiedelt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einer gesichtslosen Großstadt, lernen wir einen jungen Mann namens Neo (Keanu Reeves) kennen. Am Tag Programmierer einer Software-Firma, verwandelt es sich des Nachts in einen Computer-Hacker, der stets alleine an seinem Monitor sitzt und auf ein Zeichen wartet, ein Signal, wie immer dieses auch aussehen und von wem auch immer es kommen mag. Er weiß nur, es wird kommen. Eines Nachts tritt schließlich die mysteriöse Trinity (Carrie-Anne Moss) in sein Leben und stellt ihm jenen Mann vor, auf den er, ohne es zu wissen, gewartet hat: Morpheus (Laurence Fishburne). Als eine Art Messias der Computerwelt konfrontiert Morpheus Neo mit der Wirklichkeit jener Welt, in der er lebt: Neo lebte bislang nur in einer Schein-Realität. Neo wird in ein Abenteuer verstrickt, das ihn ebenso erschreckt wie fasziniert. Die Welt, in der er bislang lebte, ist eine Realität, in der das Böse regiert und in der er, Neo, der Auserwählte ist, der dem Bösen den Kampf ansagen soll. Es liegt nun an Morpheus und seinen Leuten, Neo auf den alles entscheidenden Kampf vorzubereiten.
Mit irren, technisch innovativen Spezialeffekten und einem provokativen Drehbuch in der Tradition des Cyberpunks ist "Matrix" mehr als nur ein normaler Actionfilm. Es ist ein Ausflug in futuristische Welten und Traumlandschaften, der sowohl Fans des Action-, des SciFi- und des Kung Fu-Film zufriedenstellt und nebenher mit seinem intelligenten Drehbuch auch noch zum Mitdenken anregt.
Obwohl der Film von Keanu Reeves und Laurence Fishburne angetrieben wird, bleibt vor allem Carrie-Anne Moss im Gedächtnis, denn die Mixtur aus untadeligem Verhalten und Verletzlichkeit mit der sie Trinity spielt, verleiht ihrer Figur eine derart ungeheure Stärke, dass andere Heldinnen im Vergleich zu ihr scheu und zurückhaltend wirken. Und wenn wir einen Preis für den heimtückischsten Film-Bösewicht des Jahres 1999 vergeben müssten, ginge dieser an Hugo Weaving in der Rolle des psychotischen, aber geradlinig auftretenden, schneidigen Agenten Smith.
Inzwischen haben die Wachowski-Brüder verlauten lassen, daß "Matrix" nur das erste Kapitel einer Reihe von Folgefilmen sein soll. "--Jeremy Storey"
Mein Freund, der Wasserdrache
Jay Russell
107 minutes
(#238)
Theatrical: 2007
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action & Thriller
Writer:
Date Added: 30 Jun 2008
Mein Freund, der Wasserdrache
Jay Russell
107 minutes
(#238)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch, Türkisch
Sound: Dolby
Summary:
Nicht nur eine wahre Geschichte, sondern die wahre Geschichte des Ungeheuers von Loch Ness: Im Schottland von heute erblickt ein Touristenpärchen (Nathan Christopher Haase und Megan Katherine) in einer Kneipe die legendäre Fotografie von Nessie, dem Ungeheuer von Loch Ness. Ein älterer Herr spricht sie darauf an und weiss zu dem Bild wie zu dem Ungeheuer eben diese wahre Geschichte zu erzählen. Fasziniert folgen die beiden der zugleich dramatischen wie spannenden Story.
Die beginnt im Zweiten Weltkrieg, als Hitlers Truppen ganz Europa zu erobern suchen. Auch im schottischen Hochland ist man von den Auswirkungen des Krieges betroffen: Der kleine Angus (Alex Etel) wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seines Vaters Charlie MacMorrow (Craig Hall), der seit einem Einsatz mit der britischen Marine vermisst wird. Seine ersten Versuche, mit dem feuchten Element Freundschaft zu schließen, scheitern traumatisiert zunächst kläglich. So belässt er es bei der Suche nach Muscheln und sonstigen Kostbarkeiten in einem Gezeitentümpel, den ihm sein Vater schon als magischen Ort beschrieben hatte. Als er auf ein eiförmiges Etwas stößt, packt er dieses in einen Eimer und schleppt es nach Hause. Seine besorgte Mutter Anne (Emily Watson) betrachtet Angus' Verschlossenheit mit großer Sorge. Als Angus' Schwester Kirstie (Priyanka Xi) die Mutter nach der Rückkehr vom Strand fragt: Hatte Angus Spaß?, antwortet die nur: Angus? Spaß?.
Doch genau das ändert sich schlagartig, als Angus das rätselhafte Ei in der Werkstatt des Vaters untersucht und mit einem Messer öffnet. Eine leuchtend blaue, gallertartige Masse tritt hervor, doch just in diesem Moment ruft ihn die Mutter zum Essen ins Haus. Nachts blickt Angus aus dem Fenster und meint etwas in der Werkstatt zu sehen. Er läuft durch den Gewitterregen in den Schuppen, durch den ein merkwürdiges kleines Wesen tobt. Mit etwas Futter, das Angus aus der Küche organisiert, gewinnt er das Vertrauen des Tiers.
Am nächsten Morgen trifft unerwartet ein britisches Regiment auf dem Anwesen ein, das sich dort einquartiert um mögliche deutsche U-Boot-Angriffe abzuwehren. Captain Hamilton (David Morrissey) will mit einem versenkbaren Stahlzaun, der in Loch Ness verankert wird, in Schottlands tiefstem Gewässer den Feind in die Falle locken. Hamiltons Einheit und das Auftauchen des Handwerkers Lewis Mobray (Ben Chaplin) stürzen die junge Freundschaft zwischen Angus und Crusoe, wie er seinen Spielgefährten getauft hat, in Turbulenzen. Lewis macht sich auf Anweisung von Anne daran, die Werkstatt auszumisten, während die Soldaten das Haus mit Beschlag belegen. Crusoe verschwindet spurlos, taucht aber bald im Wohnhaus auf, das er mit seiner tapsigen Art erkundet. Und er trifft auf einen Feind: Churchill, die aggressive Bulldogge von Sergeant Strunk (Marshall Napier), die die Jagd auf Crusoe eröffnet. Schließlich landet Crusoe in der Wanne des Gästebadezimmers, wo er von Angus versteckt wird. Bald erscheint dort aber nicht nur Kirstie, sondern auch Lewis. Beide muss Angus nun in sein Geheimnis einweihen. Lewis weiß von einer Geschichte zu berichten, die ihm als Kind erzählt wurde: Crusoe scheint ein Wasserdrache mit magischen Kräften zu sein, von denen es immer nur einen auf der Welt gibt. Wenn er stirbt, dann legt er zuvor noch ein Ei, auf dass es wieder einen von seiner Species gebe.
Hamilton, der ein Auge auf Anne geworfen hat, gibt ihr zu Ehren ein Dinner. Dummerweise entwischt Crusoe genau an diesem Abend aus dem Badezimmer und stößt wieder einmal auf Churchill, der nach einer wilden Hetzjagd das Abendessen vor den Augen der Gäste mit einem Spurt über den festlich gedeckten Tisch ruiniert. Heimlich schaffen Angus und Lewis Crusoe zum Loch Ness, wo sie ihn, der inzwischen beträchtliche Ausmaße angenommen hat, in die vermeintliche Freiheit entlassen. Hamilton, der jetzt die Vaterrolle an sich gerissen hat, will Angus zu einem richtigen Soldaten ausbilden, aber der büchst aus und trifft sich nach langer Zeit mit seinem Wasserdrachen-Freund. Dieser nimmt ihn auf einen abenteuerlichen Ritt über wie unter Wasser mit. Die Freundschaft der beiden könnte nichts mehr trüben, wenn nicht Hamiltons Imponiergehabe wäre. Er nimmt Anne, Kirstie und Angus zu einem Ausflug auf den hochgelegenen Stützpunkt mit, wo er die dort auf Loch Ness gerichteten Kanonen abfeuern will. Angus weiß, was das bedeutet und protestiert so nachdrücklich, dass die Kugeln zwar abgefeuert werden, Anne aber auf der Stelle mit ihren Kindern nach Hause gebracht werden will. Crusoe bleibt unverletzt, aber der Angriff hat ihn schwer traumatisiert. Er ist nicht mehr derselbe. Und das beschwört ungeahntes Unheil herauf ...
Mel Gibson's Apocalypto
Mel Gibson
136 minutes
(#239)
Theatrical: 2006
Studio: Buena Vista Home Entertainment / Touchstone
Genre: Action & Adventure
Writer:
Date Added: 10 Jun 2007
Mel Gibson's Apocalypto
Mel Gibson
136 minutes
(#239)
Languages: English
Subtitles: English, French, Spanish
Summary: Forget any off-screen impressions you may have of Mel Gibson, and experience "Apocalypto" as the mad, bloody runaway train that it is. The story is set in the pre-Columbian Maya population: one village is brutally overrun, its residents either slaughtered or abducted, by a ruling tribe that needs slaves and human sacrifices. We focus on the capable warrior Jaguar Paw (Rudy Youngblood), although Gibson skillfully sketches a whole population of characters--many of whom don't survive the early reels. Most of the film is set in the dense jungle, but the middle section, in a grand Mayan city, is a dazzling triumph of design, costuming, and sheer decadent terror. The movie itself is a triumph of brutality, as Gibson lets loose his well-established fascination with bodily mortification in a litany of assaults including impalement, evisceration, snakebite, and bee stings. It's a dark, disgusted vision, but Gibson doesn't forget to apply some very canny moviemaking instincts to the violence--including the creation of a tremendous pair of villains (strikingly played by Raoul Trujillo and Rodolfo Palacias). The film is in a Maya dialect, subtitled in English, and shot on digital video (which occasionally betrays itself in some blurry quick pans). Amidst all the mayhem, nothing in the film is more devastating than a final wordless exchange of looks between captured villager Blunted (Jonathan Brewer) and his wife's mother (Maria Isabel Diaz), a superb change in tone from their early relationship. Yes, this is an obsessive, crazed movie, but Gibson knows what he's doing. "--Robert Horton"
Beyond "Apocalypto"
More films directed by Mel Gibson
"Apocalypto" soundtrack by James Horner Stills from "Mel Gibson's Apocalypto" (click for larger image)
Men in Black
Barry Sonnenfeld
(#240)
Theatrical: 1997
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Men in Black
Barry Sonnenfeld
(#240)
Sound: Dolby
Summary: Haben Sie schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht, ob Ihr Nachbar nicht möglicherweise ein Außerirdischer sein könnte? Vielleicht haben Sie ja recht, denn die Aliens sind unter uns und tragen solch illustre Namen wie Steven Spielberg und Sylvester Stallone. Das zumindest erzählt uns Barry Sonnenfeld in seiner Comicverfilmung Men In Black. Die Männer in Schwarz sind eine Art geheime Elitepolizei, die die zumeist harmlosen außerirdischen Besucher unter Beobachtung behalten und die Menschheit vor dem Abschaum des Universums beschützen.
Die Erde ist nämlich eine Art Niemandsland am Rande des zivilisierten Universums, und daher ein beliebtes Ziel aller außerirdischer Rassen. Diese Polizeieinheit ist so geheim, dass ihre Mitglieder geloben müssen, ihre gesamte Identität, ihr gesamtes Leben aufzugeben. So wie Agent J (Will Smith), der neu in die Truppe aufgenommen und Agent K (Tommy Lee Jones) zur Seite gestellt wird, der die schwierige Aufgabe übernimmt, J die Welt, in der er lebt, zu erklären. Und zwar die reale Welt, und nicht diejenige, von der wir nur glauben, sie sei real.
Men in Black ist ohne Zweifel einer der abgefahrensten Blockbuster der 90er Jahre. Sei es das 60er Jahre Design als Anspielung auf 60er Jahre SciFi-Serien wie Time Tunnel, sei es die Ernsthaftigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird oder der schräge Humor: Men in Black geht grundsätzlich einen Schritt weiter, als andere Filme gehen würden. Dabei wurde er mit viel Liebe zum Detail inszeniert, viele UFO-Theorien wurden aufgenommen, wobei der berühmte UFO-Absturz von Roswell nicht ein einziges Mal namentlich genannt wird. Wozu auch? Men in Black beweist ja: Alles, was wir schon immer geahnt haben, ist eh wahr. "--Christian Lukas"
Men in Black II
Barry Sonnenfeld
(#241)
Theatrical: 2002
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 06 Nov 2006
Men in Black II
Barry Sonnenfeld
(#241)
Sound: Dolby
Summary: zur Story: Lange vor Jay's Zeit beim MIB hat Kay einer Prinzessin von einem fernen Planeten geholfen das Licht von Zartha vor der bösartigen Seleen zu verstecken. Einige Jahre nachdem Kay in den Ruhestand getreten ist und Jay zu dem besten (und seiner Meinung nach auch dem coolsten) Agenten aufgestiegen ist und dafür berüchtigt ist seine Partner (die es mit ihm nie sehr lange durchhalten) einfach zu "Blitzdingsen", landet Seleen wieder auf der Erde und hinterlässt auf der Suche nach dem Licht eine Spur aus toter Aliens in New York. Kay wird prompt aus dem Ruhestand wieder in den aktiven Dienst geholt (er arbeitet gemeinsam mit ein paar Aliens bei der Post). Leider kann sich Kay obwohl sein Gedächtnis wieder hergestellt wird, nicht erinnern wo er das Licht versteckt hat. Aber er hat sich Hinweise gelegt und so beginnt eine rasante Schnitzeljagd ...
Während des Filmes begegnen wir immer wieder alten Bekannten, wie z.B dem sprechenden Hund, den vier kleinen Aliens vom Zoll die immer Marloboro Zigaretten klauen und dem Typen vom Empfangsschalter aus der Leichenhalle, der wie sich herausstellt ein großer Fan von einer MIB-Serie im Fernsehen ist.
Auch andere Begebenheiten kommen uns bekannt vor wie zum Beispiel das Jay es immer noch vorzieht den "Geblitzdingsten" eine schöne Erinnerung zu geben.
Allerdings ist der zweite Teil ganz anders gestaltet.Im Gegensatz zu seinem Vorgänger enthält er viel mehr Witz an den man sich allerdings erst gewöhnen muss. Aus diesem Grund war mein erster Eindruck des Films: "Wie kann man den zweiten Teil eines genialen Filmes nur so entstellen?!?!" Aber nach etwa einer viertel Stunde hat man sich daran gewöhnt und man beginnt diese neue Art der Alienjagd zu genießen.
Alles in allem halte ich MIB II durchaus für einen würdigen Nachfolger der auf jeden Fall sehenswert ist.
PS: Wenn sie die Freiheitsstatue ansehen, tragen sie IMMER eine Sonnenbrille - vielleicht wird ihr Leben dann um einiges interessanter!!
Menschen am Fluss
Mark Rydell
119 minutes
(#242)
Theatrical: 2001
Studio: Universal/DVD
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 26 Jun 2007
Menschen am Fluss
Mark Rydell
119 minutes
(#242)
Languages: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Norwegisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Bulgarisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary:
Mercury Rising
Harold Becker
(#243)
Theatrical:
Studio: Universal Pictures Video
Genre: Originalfassungen
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Mercury Rising
Harold Becker
(#243)
Summary: Geben Sie Ihr Gehirn ruhig an der Garderobe ab, denn beim Anschauen dieses herrlich blöden Thrillers von 1997 kommen Sie problemlos auch ohne zurecht. Bruce Willis spielt einen degradierten und desillusionierten FBI-Agenten, der einen autistischen Jungen beschützt, der ein potenziell tödliches Geheimnis mit sich herumträgt. Allem Anschein nach hat der 9-jährige Junge (Miko Hughes) beim Starren auf ein Puzzle-Magazin die Ordnung in einem versteckten Zahlensystem erkannt und damit zufällig einen ausgeklügelten Sicherheitsgeheimcode der Regierung geknackt. Damit wird er zur Zielscheibe des rücksichtslosen Bürokraten (Alec Baldwin in einer seiner lächerlichsten Rollen), und Willis kommt ihm zu Hilfe. Dieser Schema-F-Thriller baut diese Handlung sehr unterhaltsam mit viel Nachdruck auf. Man sollte aber über "Das Mercury-Puzzle" nicht allzu viel nachdenken, sonst bricht der ganze Film unter dem Gewicht seiner eigenen Unlogik zusammen.
Als Ausgleich dienen die hervorragende schauspielerische Leistungen von Willis, dem jungen Hughes und der Newcomerin Kim Dickens in der Rolle einer Frau, die sich bereit erklärt (vielleicht ein wenig zu leichtfertig, wie es scheint), Willis bei seinem Bestreben zu unterstützen, die Bösewichte auszumanövrieren. Verglichen mit anderen Schema-F-Thrillern ist "Das Mercury-Puzzle" keineswegs eine Zeitverschwendung. Sein Unterhaltungswert hängt allerdings davon ab, wie sehr man es genießt, schlauer als der Film zu sein. "--Jeff Shannon"
Mickey Blue Eyes
Kelly Makin
98 min minutes
(#244)
Theatrical:
Studio:
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Mickey Blue Eyes
Kelly Makin
98 min minutes
(#244)
Subtitles: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Kroatisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Michael Felgate (Hugh Grant) ist ein glücklicher Brite in New York. Er hat einen soliden Job als Auktionator und in seiner Freundin, die Lehrerin Gina Vitale (Jeanne Tripplehorn), die Frau fürs Leben gefunden. Das glaubt er zumindest. Doch als er seiner hübschen Angebeteten auf höchst originelle Weise einen Heiratsantrag macht, fällt sie ihrem Michael nicht um den Hals, sondern läuft weinend davon!Ginas Problem: Die Familie. Papa Frank Vitale (James Caan) und Onkel Vito (Burt Young) sind geachtete Mafiosis und Mitglieder des berühmt-berüchtigten Graziosi-Familienclans - eine ehrenwerte Gesellschaft.Als Gina Michael schweren Herzens über die Familienangelegenheiten aufklärt, muß er versprechen, sich auf keinen Fall von der Mafia-Verwandschaft in kriminelle Machenschaften ziehen zu lassen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Eine kleine Gefälligkeit hier, einen kleinen Deal dort und schon hat der britische Auktionator nicht nur das lästige FBI am Hals, sondern auch die Leiche eines Mafioso, die entsorgt werden muß... Völlig auf den Kopf gestellt wird Michaels Leben aber, als er sich für den berüchtigten Ganoven "Mickey Blue Eyes" ausgeben soll...
Million Dollar Baby
127 minutes
(#245)
Theatrical: 2004
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 22 Feb 2007
Million Dollar Baby
127 minutes
(#245)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Clint Eastwoods 25. Regiearbeit Million Dollar Baby reiht sich hinter "Erbarmungslos" und "Mystic River" nahtlos als weiterer Geniestreich ins Spätwerk dieses großen amerikanischen Filmemachers ein.
Im Zeitalter aufgeblasener Filmspektakel und computergenerierter Effekt-Feuerwerke verwandelte Eastwood das elegante Drehbuch von Paul Haggis (basierend auf dem Buch "Rope Burns: Stories From the Corner" von F.X. Toole, ein Pseudonym des langjährigen Box-Managers Jerry Boyd) in ein beeindruckendes Beispiel für klassisches, charakterbasiertes Filmemachen - tief menschlich, emotional mitreißend und brillant erzählt.
Als sein eigener Hauptdarsteller spielt Eastwood den gealterten, zögerlichen Boxtrainer Frankie Dunn, der sich mit Hilfe seines besten Freundes und Trainingshallen-Partners Eddie Dupris (Morgan Freeman) der mittellosen Kellnerin Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) annimmt, einem Naturtalent im Boxring.
Behutsam entwickelt der 74-jährige Regisseur die komplexen Beziehungen zwischen seinen Charakteren und führt seine hervorragende Besetzung zu wahrhaft brillanten Vorstellungen.
Die tief berührende Geschichte um Liebe, Verlust und den universellen Wunsch, etwas Besonderes im harten Alltag des Lebens zu finden, tauchte Ende 2004 wie aus dem Nichts auf amerikanischen Leinwänden auf und wandelte sich zu einem der meistgefeierten Filme des Jahres - gerade noch rechtzeitig, um eine Vielzahl hochverdienter Preise einzusammeln, und schließlich auch vier Oscars für den besten Film, die beste Regie sowie die zwei Darsteller Hilary Swank und Morgan Freeman."--Jeff Shannon"
Minotaurus
Jonathan English
88 minutes
(#246)
Theatrical: 2005
Studio: SUNFILM Entertainment
Genre: Sprachfassungen
Writer:
Date Added: 19 Apr 2008
Minotaurus
Jonathan English
88 minutes
(#246)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch
Sound: Dolby
Summary: Ein netter Action-Film mit einem sehr gruselig-eklig entworfenen Monster-Stier, der die Gruppe der in sein Labyrinth geworfenen Menschen-Opfer recht blutig und mit ekligen Soundeffekten untermalt hinwegmetzelt.
Sehr schön auch der durchgeknallte Hohepriester, der sich mit dubiosem Gas aus einem Kuhschädel die Kante gibt und eine etwas zu große Neigung für seine schöne Schwester hat, die natürlich, wie sollte es auch anders sein, eine recht intrigante Schlampe ist.
Der Film ist lustig und auch (manchmal) spannend, aber lediglich eine nette Abendunterhaltung. Hat mir gefallen, mich aber definitiv nicht mit einem Wow auf den Lippen vom Hocker gerissen.
Am meisten nervte der Hauptdarsteller, der anstatt heldenmäßig-cool den Stier abzumetzeln eine geschlagene halbe Stunde lang heulend und durchdrehend durch das Labyrinth irrt. Er geht dabei auch auf seine Kumpanen los und überdramatisiert die zarte, verletze Seele eines Liebenden der auf der Suche nach seiner im Vorjahr geopferten (und natürlich schon längst gefressenen) Geliebten ist, und dabei so viel Krach schlägt, dass der Stier sich entspannt zurücklehnen kann und einfach nur bequem den Geräuschen bis zum gedeckten Festmahl folgen muss. Glückwunsch!
Ich meine, wer glaubt denn schon einer alten Lepra-Kranken, die behauptet, die vor über einem Jahr geopferte Geliebte wäre noch am Leben und würde im Labyrinth schmachtend auf einen warten? Wo doch der Stier bekanntermaßen täglich so einiges an zartem Frischfleisch benötigt und vertilgt? Wie blöd kann man sein? Anscheinend sehr, na ja.
Ansonsten sind die Charaktere das Übliche; die hysterische Kuh, die durchdrehenderweise sehr schön kreischend hinwegstirbt, die schicksalhaft ergebene Jungfrau, die sich ehrvoll opfert und der coole Typ mit der Narbe im Gesicht, der als einziger vernünftig bleibt und sogar einen recht guten Ansatz zur Flucht aus dem Gefängnis hat.
Der Film endet, wie sollte es anders sein, mit den letzten paar Überlebenden vor einem kitschigen Sonnenuntergang, als sowohl böser Hohepriester als auch Labyrinth und Stiermonster mustergültig und absolut vorhersehbar zerstört worden sind.
Fazit: nette Abendunterhaltung, auch durchaus spannend, cooles Monster aber nichts Herausragendes oder gar Innovatives. Wer das nicht will oder erwartet: anschauen!
Miss Undercover
Donald M. Petrie
(#247)
Theatrical: 2000
Studio: Warner Home Video - DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Miss Undercover
Donald M. Petrie
(#247)
Sound: Dolby
Summary: Gut, dass Sandra Bullock ("Speed") genau ihre Stärken und Schwächen kennt. Denn ohne Bullock als Hauptdarstellerin und Produzentin wäre "Miss Undercover" völlig unbedeutend und kaum zu ertragen, handelt es sich hier doch um eine sehr seichte Komödie, die allein auf Bullocks etablierte Leinwandpersönlichkeit maßgeschneidert wurde. Nur hart gesottene Bullock-Fans können diesen Film wirklich mögen, aber selbst die werden sich wünschen, dass die durchaus ausgereifte Idee, die der Geschichte zugrunde liegt, etwas intelligenter ausgearbeitet worden wäre. Dennoch: "Miss Undercover" hat auch einige Highlights, die Bullocks verlässlichen Charme unterstützen. Sie spielt die plumpe, nervige FBI-Agentin Gracie Hart, die das furchtbare Pseudonym Gracie Lou Freebush erhält, als sie einen Schönheitswettbewerb infiltrieren soll um zu ermitteln, ob die eingegangenen Drohungen eines terroristischen Anschlags ernst zu nehmen sind. Sandra Bullock von einem Trampel in eine atemberaubende Schönheit zu verwandeln, ist ein Kinderspiel (auch wenn sie den Wettbewerbstrainer, Michael Caine, hart für sein Geld arbeiten lässt), weshalb die Grundidee des Films als trivial im besten Sinne bezeichnet werden kann. Amüsanter ist aber Gracies unverhohlene Verachtung, die sie für Schönheitswettbewerbe hegt sowie ihre Annahme, dass es sich bei den Teilnehmerinnen nur um ein Haufen hirnloser Püppchen handeln kann. Außerdem erlebt Gracie, dass ihre Verschönerung während der Wettbewerbsvorbereitungen ihr auch einen dringend benötigten Egoschub versetzt. Neben Caines ungezwungener Darstellung sorgen vor allem William Shatner ("Star Trek") als Veranstalter und Candice Bergen ("Gandhi") als Organisatorin für komödiantische Elemente, doch der Film bräuchte darüber hinaus eine glaubwürdige Basis um als gut gemachte Unterhaltung bezeichnet werden zu können. Bullocks Vorgesetzter (Benjamin Bratt, "Ein Freund zum Verlieben") ist ein vollkommen unglaubwürdiger Dummkopf und der Handlung gelingt es an keiner Stelle so clever amüsant voranzuschreiten, wie es beispielsweise bei "Beverly Hills Cop" der Fall ist. Das führt schließlich dazu, dass Sandra Bullock die Comedy-Last allein auf ihren Schultern trägt, was sich hier kaum zu ihren Gunsten auswirkt. "--Jeff Shannon"
Mission Impossible III
J.J. Abrams
125 minutes
(#248)
Theatrical: 2006
Studio: Paramount
Genre: Action & Adventure
Writer:
Date Added: 10 Jun 2007
Mission Impossible III
J.J. Abrams
125 minutes
(#248)
Languages: English, French
Sound: Dolby
Summary: At the time of its release, "Mission: Impossible III"'s box office was plagued by the publicity backlash against couch-jumping star Tom Cruise. It's too bad, because this third installment of the spy thriller franchise deserved a better reception than it got. First-time feature director J.J. Abrams (bigwig TV director/producer of "Lost", "Alias", & "Felicity") proves more than able-bodied in creating a "Mission: Impossible" that's leaner and less over-stylized than John Woo's sequel and less confusing than Brian De Palma's original. Plot is still a throwaway here (Cruise's Ethan Hunt rescues his kidnapped former trainee and works to steal a device that... well, we don't really know what it does, but it's something about mass destruction that costs $850 million), but the action sequences, particularly one where Ethan faces down a helicopter on a bridge and gets flung hard against the side of a car, are particularly impressive since Cruise, at 44, is still doing most of his own stunts and shows no hint of the weathered look that's struck his action-star peers. (Though no "Mission: Impossible" stunt will ever be quite as simultaneously nail-biting and funny as the first film's wire-dangling break-in of CIA headquarters.)
"Mission: Impossible III" boasts a pedigreed cast, particularly Oscar® winner Philip Seymour Hoffman ("Capote") as baddie arms dealer Owen Davian. Hoffman plays Owen all teeth-clenched and cool, especially when threatening to kill Ethan in front of his lovely new wife (Michelle Monaghan) who has no idea of his spy life. But in his first action-film lead role, Hoffman's almost too calm and collected to really make a memorable villain, especially when the rest of the cast--Ving Rhames (the only other cast member to return for all three films), Asian film star Maggie Q, and an underused Jonathan Rhys-Meyers--are a highlight as Ethan's IMF team. "Mission: Impossible" is still fun popcorn spy fare, and if Cruise chooses to end the franchise here, at least he goes out on a high note. "--Ellen A. Kim"
Mitten ins Herz - Ein Song für Dich
Marc Lawrence
100 minutes
(#249)
Theatrical: 2006
Studio:
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 11 Okt 2008
Mitten ins Herz - Ein Song für Dich
Marc Lawrence
100 minutes
(#249)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch
Sound: Dolby
Summary: Musik und Liedtexte sind schaumig und süß, so wie die Haube eines perfekten Cappucino, den man zu zweit genießt. Hugh Grant ist ein selbsternannter „glücklicher Ehemaliger“ in seiner leicht verwirrten, charmanten Charakterrolle, und seit "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" hat er sie nie deutlicher dargestellt. Als Alex, das ehemalige Mitglied einer Pop-Band aus den Achtzigern, die Jahre später in Erlebnisbädern und bei Ehemaligentreffen auftritt, hat er sich an ein Leben gewöhnt, in dem hohe Erwartungen keine Rolle mehr spielen. Die strahlende Drew Barrymore spielt Sophie, das entspannte Mädchen für Alles, die Alex’ Pflanzen gießt – oder eher ertränkt – und ihn aus diesem Alltagstrott herausreißt. Selbst wenn die Handlung ein wenig weit hergeholt erscheint, ist das jedoch nicht schlimm, denn die beiden Hauptdarsteller sind wirklich liebenswert – und machen gemeinsam wirklich schöne Musik. Ein extra Schmankerl: die Nebenrolle von Kristen Johnston als Rhonda, Sophies ältere Schwester (und seit langem Fan von Alex), deren witzige Darstellung den anderen fast die Schau stiehlt, sobald sie auf der Leinwand erscheint. (Als Besitzerin eines Unternehmens für Gewichtsabnahme schlägt Rhonda der angeschlagenen Sophie vor: „Lust auf ein wenig Stress-Essen?“) Außerdem spielt in dem Film zu ersten Mal Haley Bennett mit, die einen weiblichen Popstar in Richtung Britney/Cristina darstellt und hinter ihren versauten Outfits und den Riesen-Haarverlängerungen todernst wirkt. Als Alex und Sophie damit beginnen, musikalische Magie zu erzeugen, entwickelt sich plötzlich auch noch etwas Anderes. Für jene, die sich eine süße romantische Komödie anschauen wollen, trifft „Mitten ins Herz“ immer die richtigen Töne. "--A.T. Hurley"
Mona Lisas Lächeln
Mike Newell
104 minutes
(#250)
Theatrical: 2003
Studio: Columbia Tristar Home Video
Genre: Drama
Writer: Nina Companéez, Michel Deville
Date Added: 26 Jan 2006
Mona Lisas Lächeln
Mike Newell
104 minutes
(#250)
Sound: Dolby
Summary: Julia Roberts strahlt eine solch mühelose Leinwandpräsenz aus, dass der Zuschauer oft den Fehler begeht, dies für selbstverständlich zu halten -- was man jedoch nicht tun sollte.
"Mona Lisas Lächeln", ein Film über eine nonkonformistische Lehrerin an einer Privatschule, die ihre Schülerinnen dazu ermutigt, ihre Individualität zu entwickeln, ist ziemlich genau die weibliche Version von "Der Club der toten Dichter" und vermischt dabei die Mode der 50er- mit feministischem Gedankengut der 70er-Jahre.
Dieser etwas wenig originelle Ansatz vermindert allerdings nicht das enorme Talent, das hier präsent ist: Drehbuch und Regie sind geschliffen und gekonnt umgesetzt, die Darsteller -- eine hochkarätige Besetzung mit Namen wie Marcia Gay Harden, Kirsten Dunst, Maggie Gyllenhaal, Julia Stiles und Juliet Stevenson -- sind durch die Bank exzellent. Doch ohne jede Frage lastet "Mona Lisas Lächeln" allein auf den Schultern von Julia Roberts, und sie trägt das Gewicht mit Leichtigkeit. Sie ist wahrscheinlich die einzige Aktrice unserer Zeit, die einen Film einnehmen kann wie es früher Bette Davis, Jean Arthur oder Claudette Colbert getan haben, und zwar mit einer unnachahmlichen Mischung aus Ausstrahlung, Intelligenz, Schwung und Warmherzigkeit. "--Bret Fetzer"
Mondscheintarif
Ralf Huettner
(#251)
Theatrical: 2001
Studio: Universal/Polygram
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Mondscheintarif
Ralf Huettner
(#251)
Sound: Dolby
Summary: "Liebe ist das Schönste, was es gibt. Aber verliebt sein ist die Hölle", heißt es gleich zu Anfang von Ralf Huettners "Mondscheintarif". Diese eigentlich ziemlich deprimierende Erkenntnis trifft nicht nur den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf, sie umreißt auch auf wundervolle Weise die unentwegt zwischen Verzweiflung und Verzückung hin und her springende Stimmung dieser äußerst gelungenen Verfilmung von Ildikó von Kürthys gleichnamigen Bestseller.
Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist mit ihren Nerven so ziemlich am Ende. Am Mittwoch hat sie zum ersten Mal mit Daniel (Tim Bergmann) geschlafen. Da war sie sich ganz sicher, dass sie mit dem jungen Arzt nun endlich den Mann ihres Lebens gefunden hat. Nur ist es jetzt schon Samstagnachmittag, und er hat immer noch nicht angerufen. Und da alle ihre Freundinnen und Freunde Cora gesagt haben, dass er sich entweder innerhalb von drei Tagen oder gar nicht mehr bei ihr melden wird, starrt sie nun wie gebannt auf ihr Telefon. Als könnte ein mal flehentlicher, mal wütender und dann wieder verzweifelter Blick das ersehnte Klingeln erzwingen.
Anders als selbst die bisher besten deutschen Beziehungskomödien geht Huettners romantische Farce immer einen Schritt zu weit und trifft damit buchstäblich ins Schwarze. Wie "Ally McBeal" oder auch "Bridget Jones Schokolade zum Frühstück" begegnet "Mondscheintarif" den Irrungen und Wirrungen im Liebesleben großstädtischer Singles mit genau dem richtigen Maß an Absurdität. Er führt uns eindringlich vor, wie verrückt es im Grunde doch ist, wenn sich Menschen um die 30 plötzlich wieder wie vollkommen ratlose Teenager verhalten. Zugleich sind es aber gerade diese Verrücktheit und Unsicherheit, die Cora und Daniel so sympathisch und liebenswert machen. Außerdem hat Ralf Huettner für die Überdrehtheit seiner Heldin, die Gruschenka Stevens Raum für einige schauspielerische Kabinettstückchen gibt, einen geradezu grandiosen visuellen Stil gefunden. Immer wieder übersetzt er Coras Stimmungen und Sehnsüchte mithilfe digitaler Tricks ganz direkt in Bilder. So tut sich tatsächlich der Boden unter ihren Füßen auf, als Cora in einer peinlichen Situation vor Scham versinken möchte.
Huettners Ideenreichtum, der unter anderem ein Telefongespräch in ein Tennisspiel verwandelt, scheint hier fast grenzenlos zu sein. Immer wieder gelingt es ihm, uns mit einem Bild, einem Schnitt oder einem Trick zu überraschen. Einen Film wie "Mondscheintarif" gab es so im deutschen Kino noch nicht, und man kann nur hoffen, dass der seit Jahren übersehene und unterschätzte Huettner nun endlich die verdiente Anerkennung findet. "--Sascha Westphal"
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Francois Dupeyron
(#252)
Theatrical: 2003
Studio: Ufa/DVD
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 12 Okt 2006
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Francois Dupeyron
(#252)
Sound: Dolby
Summary: Ich bin von dem Film wirklich beeindruckt. Es ist einer dieser stillen Filme, die durch kleine Saetze und Kleinigkeiten wirken.
Moses, ein franzoesischer Junge, waechst mit seinem Vater, der sich wenig fuer Moses interessiert, in der Rue Bleue, irgendwo in Frankreich auf. Gegenueber, auf der anderen Strassenseite, befindet sich ein kleiner Laden, der vom Vater "Der Araber" genannt wird. Dort muss Moses immer fuer den Vater einkaufen. Eines Tages kommt er mit dem alten Ladenbesitzer, einem Perser, (Omar Sharif in einer fantastischen Rolle) ins Gespraech. Dieser wird dem Jungen langsam klarmachen, was wichtig im Leben ist, was Glueck bedeutet, und wie schoen ein Laecheln ist.
Ein erstaunlicher Film und Omar Sharif ist fuer die Rolle wie geschaffen.
Ein ruhiger, naechdenklicher, liebenswerter Film mit unvergesslichen Saetzen und Details. Ich bin wirklich beeindruckt und freue mich, diesen Film kennengelernt zu haben.
Monster
Patty Jenkins
(#253)
Theatrical: 2003
Studio: EMS GmbH
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Monster
Patty Jenkins
(#253)
Sound: Dolby
Summary: Die Kritiker waren sich einig mit ihren Lobesarien für Charlize Therons Vorstellung in "Monster", und in diesem Falle ist das überschwängliche Lob auch einmal wirklich verdient. Der attraktive Star aus "The Italian Job" und "Gottes Werk und Teufels Beitrag" verschwindet wortwörtlich in der Rolle der Aileen Wuornos, einer real-existierenden Prostituierten und Serienmörderin, die in den USA mindestens sieben Männer umgebracht hat. "Monster" zeichnet Aileens Beziehung zu einer jungen Frau namens Selby (Christina Ricci, "Der Eissturm", "Sleepy Hollow") nach, die eng mit ihrer Mordserie verflochten ist.
Dieser bemerkenswerte Film bringt einerseits Mitgefühl für Wuornos auf, verharmlost aber andererseits ihre brutalen Verbrechen in keinster Weise; Therons Darstellung porträtiert entsprechend die schreckliche Lebensgeschichte dieser Frau, ohne ihren Furcht einflößenden, starren Blick zu besänftigen. Das Resultat ist eine ebenso ergreifende wie erschütternde Schauspielleistung, deren physische wie psychische Transformation einzig mit der von Robert de Niro in "Wie ein wilder Stier" zu vergleichen ist. Die moralische und emotionale Komplexität des Films hätte es ohne diese denkwürdige Vorstellung schwer gehabt beim Publikum -- doch mit ihr wird "Monster" zu einem Film, der sich nachhaltig ins Gedächtnis brennt. --"Bret Fetzer"
Monster's Ball
Marc Forster
108 minutes
(#254)
Theatrical: 2002
Studio: Ufa/DVD
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 15 Jan 2007
Monster's Ball
Marc Forster
108 minutes
(#254)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Englisch, Deutsch
Sound: Dolby Digital 5.1
Summary: Der unerschrockene Realismus und die glänzenden Darbietungen in "Monster's Ball" sind in jeder Beziehung atemberaubend. Hank (Billy Bob Thornton) und Leticia (Halle Berry) leben in der krassen, unschönen Wirklichkeit des zeitgenössischen amerikanischen Südens -- er als Justizvollzugsbeamter und sie als künftige Witwe eines Todeskandidaten (Sean Combs), an dessen Hinrichtung er beteiligt ist. Nach der Exekution verlieren beide ihre Kinder durch tragische Unfälle und gehen danach eine ungewöhnliche Bindung ein.
In den Händen von geringeren Beteiligten hätte diese schicksalsschwere Handlung die Glaubwürdigkeit schwer strapazieren können und Tür und Tor für liberale Moralpredigten über die offensichtlichen Ungerechtigkeiten des amerikanischen Justizsystems geöffnet. Regisseur Marc Forster und Kameramann Roberto Schaefer halten jedoch die strittige Natur der Sujets des Films -- die Todesstrafe, offener wie auch unterschwelliger Rassismus, gemischtrassige Paare -- mit makelloser Aufmerksamkeit für Charakter- und optische Details auf eine Art und Weise im Gleichgewicht, die völlig überzeugt. Die moralische Unbestimmtheit beider Hauptfiguren kommt voll zum Ausdruck, während unser Mitgefühl anfangs widerwillig, später dafür umso resoluter geweckt wird. Thornton schöpft aus scheinbar unerschöpflichen Quellen, um wieder einmal eine ausgezeichnete Darbietung zu liefern. Die wahre Offenbarung ist jedoch Halle Berry, wie sie den ganzen Film hindurch den komplexen Tenor von erlebter Brutalität und nackter Courage aufrecht erhält. "--Fionn Meade"
Mord nach Plan
Barbet Schroeder
(#255)
Theatrical: 2002
Studio: Warner Home Video - DVD
Genre: Action, Thriller & Horror
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Mord nach Plan
Barbet Schroeder
(#255)
Sound: Dolby
Summary: "Mord nach Plan" erfindet den Leopold-und-Loeb-Fall für unser neues und unruhiges Jahrtausend neu und untersucht damit die beunruhigende Psychologie zweier jugendlicher Mörder und die Raffiniertheit ihres Verbrechens.
Wie schon in Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche" und anderen Filmen, die durch diesen Fall aus den 20er-Jahren inspiriert wurden, wird der Film immer intensiver, während er die unterdrückten (und unterschwellig homosexuellen) Spannungen zwischen den Highschool-Außenseitern Richard (Ryan Gosling) und Justin (Michael Pitt) untersucht. Die Schüler setzen eine amoralische Philosophie in die Tat um, indem sie eine wahllos ausgesuchte Frau umbringen, und führen die kluge Kommissarin (Sandra Bullock), die mit der Aufklärung des Falles beauftragt wurde, mit falschen Fährten an der Nase herum. Die Methoden der Kommissarin vertragen sich nur schwer mit der dogmatischen Vorgehensweise ihres Partners (Ben Chaplin), und Bullock liefert hier eine ihrer bis dato besten Darbietungen überhaupt in einer Rolle, die mit ganz eigenen psychologischen Hürden daherkommt. Ein vertrautes Terrain für Regisseur Barbet Schroeder, der seiner Besetzung Spitzenleistungen entlockt und beweist, dass es den perfekten Mord einfach nicht gibt. "--Jeff Shannon"
Mord und Margaritas
Richard Shepard
93 minutes
(#256)
Theatrical: 2005
Studio: Touchstone
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 25 Nov 2007
Mord und Margaritas
Richard Shepard
93 minutes
(#256)
Languages: Deutsch, Englisch
Subtitles: Deutsch, Englisch
Sound: Dolby
Summary: Was mich gewundert hat ist die FSK ab 12 Jahren. Ich behaupte einmal, dass auch die heute ach so aufgeweckten zwölfjährigen Kids diesen Plot nicht wirklich kapieren.
Ich kann mir vorstellen, dass Fans von Pierce Brosnan den Kopf schütteln und diejenigen, die ihn nicht abhaben können, sagen: Siehst Du, hab ich ja schon immer gewusst, der kann nix.
Alle irren und das gewaltig.
Ich denke, dass für Brosnan diese Krimisatire so etwas wie ein Befreiungsschlag war, um das Bond-Immage vergessen zu lassen. Er spielt diesen Hit-Man Julian in der Midlife-Crisis glaubhaft und engagiert.
Greg Kinnear gibt sehr gelungen den Gegenpart in der Person des naiven Danny Wright, der glücklich verheiratet am beruflichen Chaos entlangschlittert, als die beiden in einer Bar erstmals zusammen kommen. Beide haben nun auch nichts gemeinsam und irgendwie entwickelt sich dann doch so eine merkwürdige Beziehung, die letztendlich in eine eigenartige Freundschaft mündet, obgleich oder gerade weil Julian dem erfolglosen Danny seine berufliche Tätigkeit eingesteht. Und dann zieht das Eine das Andere nach.
Einige Ungereimtheiten im Plot sollte man allerdings großzügig übersehen. Schwarze Komödie wechselt mit Satire. Der auf Danny wirkende Reiz des Bösen wird nur unvollkommen ausgearbeitet.
Insgesamt aber ein sehr unterhaltsamer Film, den ich mir etwas SCHWÄRZER und BÖSARTIGER gewünscht hätte. HMcM
Moulin Rouge - Special Edition, 2 DVDs
Baz Luhrmann
(#257)
Theatrical: 2001
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Genre: Drama
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
Moulin Rouge - Special Edition, 2 DVDs
Baz Luhrmann
(#257)
Sound: Dolby
Comments: Special Edition
Summary: Baz Luhrmanns "Moulin Rouge" ist ein strahlend schöner, gelegentlich aber auch ein regelrecht verrückt machender Versuch, das Filmmusical mit aller Gewalt ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Trotz seines Titels hat er aber keinerlei Ähnlichkeit mit den vielen früheren Filmen, die in dem berühmten Pariser Nachtclub spielen. Mit seinen Cancan-Tänzerinnen, seinen schillernden Bohemiens wie Toulouse-Lautrec (John Leguizamo), seinen an allen Ecken stattfindenden zotigen Späßen und seinen an allen Enden verwandten ordinären Sprüchen wirkt die Welt von "Moulin Rouge" wie das Paris der Jahrhundertwende, doch in Wirklichkeit ist sie ein für Luhrmann typisches popkulturelles Wunderland.
Wie schon in "Strictly Ballroom" und in "William Shakespeare's Romeo & Julia", seinen beiden anderen vom Theater und seinem Pomp inspirierten filmischen Extravaganzen, ist auch diesmal alles und jeder angehalten, die Grenzen von Zeit und Struktur zu sprengen. Alles und jeder schaukelt in diesem schnell geschnittenen Strudel der Verzückung wild hin und her, um schließlich zu kollidieren. Dabei spielt es einfach keine Rolle, dass Elton Johns "Your Song" aus den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts stammt, obwohl die Handlung doch im Jahr 1899 angesiedelt ist.
Nichts in dieser kaleidoskopartig angelegten, von Absinth-Träumen inspirierten Liebestragödie ist neu -- die Worte, die Musik, alles hat man schon einmal gehört. Aber hat Luhrmann sie erst einmal durch den Filter seiner Liebe zu Popsongs und zu einem zeitlosen darstellerischen Bombast geschickt, verliert ein Begriff wie Originalität jede Bedeutung. Man wird vielmehr an die Macht des Kinos erinnert, das sich erneuern kann, indem es ausgiebig seiner Vergangenheit huldigt.
Ob Baz Luhrmanns Konzept nun im Großen und Ganzen aufgeht, darüber kann man sich äußerst heftig streiten. Außerdem kann man sich fragen, wie man die Choreografie des Films würdigen soll, da sie doch durch ein die menschliche Aufnahmefähigkeit sprengendes Schnitt-Tempo in winzige Bröckchen und Stücke zerhackt worden ist. Aber trotz allem besteht da ein ganz besonderes, aufrichtiges Band zwischen seinen beiden Stars Ewan McGregor und Nicole Kidman, die einen armen Poeten und das unerreichbare Objekt seiner Begierde verkörpern. Außerdem beeindrucken die beiden gerade durch ihre Gesangsnummern. Sie können stimmlich sogar mit Luhrmanns rasantem Stil mithalten und gehen nicht unter in dieser Orgie außergewöhnlicher Sets, strahlender Kostüme und digitaler Zauberei.
Was neu und aufregend an "Moulin Rouge" ist, mag im Verlauf des Films etwas verblassen, seine Hingabe an einen perfekt vermarktbaren Soundtrack mag etwas sehr oberflächlich erscheinen, aber Luhrmanns Einfallsreichtum bringt an Ekstase grenzende Momente hervor, in denen die Bilder wie die Töne einem dahinsiechenden Genre den Weg zu einem neuen, höchst willkommenen Leben weisen. "--Jeff Shannon"
Moulin Rouge - Special Edition, 2 DVDs
Baz Luhrmann
123 minutes
(#258)
Theatrical: 2001
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Genre: Musik-DVDs
Writer:
Date Added: 13 Feb 2008
Moulin Rouge - Special Edition, 2 DVDs
Baz Luhrmann
123 minutes
(#258)
Languages: Englisch, Französisch
Subtitles: Deutsch, Englisch
Sound: Dolby
Summary: Baz Luhrmanns "Moulin Rouge" ist ein strahlend schöner, gelegentlich aber auch ein regelrecht verrückt machender Versuch, das Filmmusical mit aller Gewalt ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Trotz seines Titels hat er aber keinerlei Ähnlichkeit mit den vielen früheren Filmen, die in dem berühmten Pariser Nachtclub spielen. Mit seinen Cancan-Tänzerinnen, seinen schillernden Bohemiens wie Toulouse-Lautrec (John Leguizamo), seinen an allen Ecken stattfindenden zotigen Späßen und seinen an allen Enden verwandten ordinären Sprüchen wirkt die Welt von "Moulin Rouge" wie das Paris der Jahrhundertwende, doch in Wirklichkeit ist sie ein für Luhrmann typisches popkulturelles Wunderland.
Wie schon in "Strictly Ballroom" und in "William Shakespeare's Romeo & Julia", seinen beiden anderen vom Theater und seinem Pomp inspirierten filmischen Extravaganzen, ist auch diesmal alles und jeder angehalten, die Grenzen von Zeit und Struktur zu sprengen. Alles und jeder schaukelt in diesem schnell geschnittenen Strudel der Verzückung wild hin und her, um schließlich zu kollidieren. Dabei spielt es einfach keine Rolle, dass Elton Johns "Your Song" aus den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts stammt, obwohl die Handlung doch im Jahr 1899 angesiedelt ist.
Nichts in dieser kaleidoskopartig angelegten, von Absinth-Träumen inspirierten Liebestragödie ist neu -- die Worte, die Musik, alles hat man schon einmal gehört. Aber hat Luhrmann sie erst einmal durch den Filter seiner Liebe zu Popsongs und zu einem zeitlosen darstellerischen Bombast geschickt, verliert ein Begriff wie Originalität jede Bedeutung. Man wird vielmehr an die Macht des Kinos erinnert, das sich erneuern kann, indem es ausgiebig seiner Vergangenheit huldigt.
Ob Baz Luhrmanns Konzept nun im Großen und Ganzen aufgeht, darüber kann man sich äußerst heftig streiten. Außerdem kann man sich fragen, wie man die Choreografie des Films würdigen soll, da sie doch durch ein die menschliche Aufnahmefähigkeit sprengendes Schnitt-Tempo in winzige Bröckchen und Stücke zerhackt worden ist. Aber trotz allem besteht da ein ganz besonderes, aufrichtiges Band zwischen seinen beiden Stars Ewan McGregor und Nicole Kidman, die einen armen Poeten und das unerreichbare Objekt seiner Begierde verkörpern. Außerdem beeindrucken die beiden gerade durch ihre Gesangsnummern. Sie können stimmlich sogar mit Luhrmanns rasantem Stil mithalten und gehen nicht unter in dieser Orgie außergewöhnlicher Sets, strahlender Kostüme und digitaler Zauberei.
Was neu und aufregend an "Moulin Rouge" ist, mag im Verlauf des Films etwas verblassen, seine Hingabe an einen perfekt vermarktbaren Soundtrack mag etwas sehr oberflächlich erscheinen, aber Luhrmanns Einfallsreichtum bringt an Ekstase grenzende Momente hervor, in denen die Bilder wie die Töne einem dahinsiechenden Genre den Weg zu einem neuen, höchst willkommenen Leben weisen. "--Jeff Shannon"
Mr And Mrs Smith
Doug Liman
120 minutes
(#259)
Theatrical: 2005
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Genre: Originalfassungen
Writer: Simon Kinberg
Date Added: 16 Jan 2006
Mr And Mrs Smith
Doug Liman
120 minutes
(#259)
Summary: Wer sich diesen Film kauft oder ansieht, muss sich darüber im Klaren sein, auf den Anspruch einer wirklich guten Story zu verzichten und darf es mit der Logik nicht immer so genau nehmen. Wollte man jeden Action-Streifen auf seine Logik hinterfragen, dann fielen wohl sehr viele äußerst geschätzte Filme durch, also ist es auch in diesem Falle ratsam, mal ein Auge zuzudrücken, denn an anderer Stelle kann Doug Limans (Regisseur der "Bourne Identität") Film wieder mächtig punkten.
Angelina Jolie und Brad Pitt, ob nun ein Paar oder nicht, ob nun zu Zwecken der Publicity als Paar stilisiert oder nicht, geben ein ausgesprochen gutes Duo ab: Es knistert zwischen beiden und die Chemie passt einfach hervorragend. Pitt zeigt sich dabei in einer seiner besten Rollen, Angelina Jolie ist gemessen an ihren Möglichkeiten unterfordert, füllt die Rolle der Jane Smith ebenso wie ihr Mann mit sehr viel trockenem Humor, spontanem Witz und einer gehörigen Portion Sex-Appeal aus.
Es ist dann auch in der Tat der trockene, bisweilen schwarze Humor, der einem das Grinsen und Lachen ins Gesicht treibt; es ist das das formidable Zusammenspiel der beiden, das dem Film bis zum Ende Schwung verleiht und ihn zu einer Action-Komödie von guter Qualität macht.
Der Action-Fan kommt nicht zu kurz, im Gegenteil, Liman tischt eventuell gegen Ende einen Tick zu viel davon auf. Besinnt man sich jedoch auf das Feuerwerk, das die beiden Stars entfachen, dann ist auch das letztlich kein Grund zu großer Kritik.
Fazit: Verheirateten wird womöglich mancher Alltagsstress bekannt vorkommen, die Diskussionen in der Eheberatung werden vielen von der Seele sprechen. Wer bereit ist, auf Anspruch wohlwollend zu verzichten, wird reichlich Unterhaltung und "Mords"-Spaß an diesem Film finden.
My Big Fat Greek Wedding
Joel Zwick
(#260)
Theatrical: 2002
Studio: Warner Vision Germany
Genre: Komödie
Writer:
Date Added: 14 Okt 2005
My Big Fat Greek Wedding
Joel Zwick
(#260)
Sound: Dolby
Summary: Diese "moderne" griechische Komödie bringt endlich mal wieder Freude und Romantik in die Herzen der Zuschauer. Natürlich sprühte der Film im Kino mehr Witz und Esprit aus, denn das ist ein Film für die ganze Familie. Deshalb schaut euch den Film mit all euren Freunden zusammen an, und macht anschließend eine Party, aber bitte auch was gutes vegetarisches kochen (es gibt auch gute vegetarische Gerichte der Griechen), denn Vegetarier zu sein, ist nun was etabliertes. Dem Bräutigam, ein gefestigter Vegetarier bietet man an, falls er kein Fleisch wolle, ihm doch dann einfach ein Lamm zu braten; oder? Lieber nicht, denn ich bin auch Vegetarier! Besonders hier, bei dieser Pointe habe ich herzhaft lachen können.
Auch zeigt der Film, heute kann man noch eine tiefe Familienbande pflegen, ohne von den Eltern untergebuttert zu werden. Man/frau merkt in dieser witzigen und kurzweiligen romantischen Komödie, dass es eine Freude für den Direktor, die Schauspieler und die Kameraleute war, hier mitgewirkt zu haben. Besonders die Mutter der Braut hat es in sich, sie ist schlau und sehr liebenswürdig; halt die Seele der Familie! Leider wurden einige Szenen rausgeschnitten, aber nichts desto trotz, bleibt nach dem Film ein gutes Gefühl; denn 1.) Das Drehbuch ist 1a.. 2.) Die Schauspieler sprühen vor Spielwitz. 3.) Die Musik passt und 4.) Der Film bringt es den Zuschauern auf lockere Weise rüber:
Liebe ist alles, was zählt, alles andere ist sekundär.....
Apropos, die Schwiegereltern der griechischen Braut können sich selbst nicht der Wärme einer griechische Feier entziehen, und müssen, angeregt durch den Uzzoo"/Anisschnaps, das Tanzbein schwingen, wie einst Zorbas. Ihre englisch unterkühlte Art verschwindet ganz von alleine.
Auch wissen wir nun, dass selbst die Worte: Kimono und Miller griechischen Ursprungs sind,
laut Wortdeutung des Vaters der Braut...
Frank W. Lotz
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