Die Büchse der Pandora

...dann hab ich was eigenes - und ich bin unabhängig!

augenrollend

"Hilfe! Sie liebt mich!"

Okay, Leute, vergesst ALLES, was ich über Men's Health gesagt habe!

Wenn ihr mal richtig lachen, oder wenigstens gaaanz breit grinsen wollt, dann schaut mal bei
"Dr. MAXIM" rein. Das ist der oder die (ich schätze letzteres) Dr. Sommer für Erwachsene, auch wenn man bei manchen Fragen meinen könnte, sie stammten von Pubertierenden. Beispiele gefällig?
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Ha ha ha...

Eigentlich sind Klischees was lustiges. Vor allem, wenn man feststellt, dass sie passen, und ja, das kommt vor! Dass Latinos und Italiener (im privaten Bereich) schlecht... ähm... anders organisiert sind als Deutsche habe ich zum Beispiel schon öfters beobachtet. Dafür lässt sich über Deutsche aber auch so einiges sagen.
Natürlich sollte man sich davor hüten, generell alle Deutsche oder Italiener oder was auch immer in einen Topf zu werfen. Es gibt bestimmt auch Latinos mit To-Do-Listen. Aber solange es nicht an den Haaren herbeigezogen oder beleidigend wird, kann man das schon machen. Auch auf der Bühne.

Am meisten scheint da das Thema "Männer und Frauen" herzugeben. Da gibt es auf der einen Seite Leute wie Dieter Nuhr, die das in einer feinen Dosis und mit viel Witz und Selbstironie rüberbringen, und auf der anderen Seite Typen wie Mario Barth, die das weder feinsinnig noch zynisch noch ironisch rüberbringen, sondern einfach nur platt. Männer sind alle einfach gestrickt und wollen immer Bier, Sex und Fußball, und Frauen sind Nervensägen mit Putzfimmel und Shoppingsucht. Mit dieser ständigen Wiederholung dieser Erkenntnis füllt der Mario ganze Tourneen und sogar Bücher und wahrscheinlich kann er davon sogar leben. Wenn ich seine von ihm oft veralberte Freundin wäre, dann wär er mich längst los. Mario Barth ist der Held der bildungsfernen Schichten, der Komödiant derjenigen, die sich Lässigkeit und Humor und Kultur einreden wollen und eigentlich doch zum geistigen Prekariat gehören. Und nein, das tut mir jetzt gar nicht leid, das mein ich wirklich so.

Ein wunderbares Beispiel, wie man die Macken der Frauen sympathisch verarbeiten kann, gibt
Cathy Thorne ab (gefunden übrigens hier). Die schlicht und witzig gemachten Zeichnungen lassen mich schmunzeln. Stöbert mal ein bisschen im Archiv!

Ich hab sie jetzt in meine Rubrik "Lesenswertes woanders" aufgenommen, zusammen mit einigen anderen Seiten, die mir den Morgen versüßen.

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Aquaplaning

Im Moment ist bei uns ständig alles kaputt, vorzugsweise Zimmerbeleuchtung, außerdem kämpfen wir immernoch mit dem defekten Heizkörper in der Küche. Der ist schon lange undicht (bzw. die Wasserzufuhr), bestimmt schon bevor ich hier gewohnt habe, aber erst diese Woche wurde dem Hausmeister der Zusammenhang zwischen seinem monatlichem Nachfüllen des Wassers ins Heizungssystem und der monatlichen Küchenüberflutung in unserer WG bewusst.
In letzter Zeit ist er sehr fleißig geworden und füllt gefühlte dreimal am Tag Wasser nach, dafür dürfen wir jetzt dreimal am Tag die halbe Küche wischen. Ein Teufelskreis. Inzwischen bilden sich bereits riesige Kalkflecken auf unserem Küchenboden.
Immerhin hat er versprochen, jetzt doch mal eine Firma anzurufen (und, viel wichtiger: er hat es sich AUFGESCHRIEBEN).

Nein, unser Hausmeister ist ein ganz lieber Kerl. Er ist nur einfach furchtbar schusselig.
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Oh je...

Wenn Maxence Besuch bekommt, gibt es für die Glückliche Dosenravioli (sogar wenn seine Freundin aus Frankreich kommt). Sie muss die Dose dann aber selber öffnen, er selbst kann das nämlich immer noch nicht, dabei habe ich ihm das doch extra vorgeführt...

Die Ravioli kommen dann in einen Topf und dieser um ein Haar in die Mikrowelle.

Die Frauen finden ihn trotzdem gut. Er hat wohl andere Qualitäten...
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Milch zum Totschlagen

Maxence macht manchmal einen etwas schusseligen Eindruck. Wie sagt man so schön? "Verpeilt". Das finde ich irgendwie witzig, sogar niedlich (ja, ich weiß, ich spinne), auch wenn es etwas irritierend ist, wenn man ihn anspricht und er einfach nicht reagiert. Aber okay, jeder hat seine Macken.

Deshalb hab ich mich auch nur ein bisschen gewundert, als ich gestern bemerkte, dass Max seine Tiefkühlfischstäbchen im Kühlschrank lagert. Na gut, ist ja sein Problem. Vielleicht lernt er draus.

Heute morgen wollten Seba und ich dann frühstücken. Aus dem Müsli wurde aber nichts, denn die Milch war eingefroren. Max war nämlich offensichtlich die Temperaturproblematik der Kombination aus Kühlschrank und Fischstäbchen doch bewusst und hatte die Kiste clevererweise auf volle Pulle hochgedreht. Ich muss zugeben, ich hab ihn unterschätzt.

Warum er die Packung nicht einfach in das Gefrierfach gelegt hat, bleibt mir ein Rätsel.
Ich bin nur froh, dass ich die zwei dutzend Freilandeier woanders verstaut hatte...
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Klapperklapper...

Okay, laute Absätze... hm... das sind nicht die Jungs... das kann ja nur... oh nein....
Oh doch. Tinas Schuhe stehen im Flur. Was macht die hier? Mit der hab ich frühestens in 3 Wochen gerechnet...
Das reicht. Der Tag ist versaut.

Und ich konnte nichtmal rechtzeitig Max warnen.
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Splitter auf der Straße

Eben hat es mal wieder geknallt. Direkt vor dem Wohnheim.
Ich weiß gar nicht, wieso. Vor dem Wohnheim verläuft die Hauptstraße. Direkt aufs Wohnheim zu, also im 90°-Winkel zur Hauptstraße, führt eine untergeordnete Straße, an dessen Ende der Fahrer sich entscheiden muss, ob er nach links oder nach rechts (in beiden natürlich auf die Hauptstraße) abbiegen will, allerdings nachdem er, wie es ein entsprechendes Schild verlangt, die Vorfahrt beachtet hat. Das ist eine klare, übersichtliche Stelle, ohne Bäume oder parkende Autos - und trotzdem passiert es immer wieder, dass jemand vor dem Abbiegen nach links die Glubscher nicht richtig aufmacht und ein von links kommendes Auto streift.
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Back to WG

Wir sind zurück.

Auf der Zugfahrt habe ich schon die schlimmsten Befürchtungen gehabt. Die Küche wird total verwahrlost sein - dreckiges Geschirr, eingebrannte Reste auf dem Herd, Schimmel in den Töpfen - und ich werde sofort kr
ank werden.

Meine Stimmung verbessert sich nicht, als hinter mit zwei Kerle anfangen, ihren Laptop als mediales Unterhaltungszentrum zu nutzen und die Bahn in ihr Wohnzimmer zu verwandeln. Erst schauen sie "Bernie und Ert", dann läuft "South Park" (offenbar geht es in der Folge um die Geschlechtsumwandlung des Lehrers). Sie haben Spaß, und sie teilen ihn gern mit uns. Wie nett. Sie können ja nicht wissen, dass mich sowas auf die Palme bringt.
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