Wikiweisen
Vergammelt? Egal!
18/Jan/2009 21:10
Ich bin ja immer wieder erstaunt, was Wikipedia so
alles an Informationen hergibt. Als Freund des
gemeinhin als „unnötigen“ Wissens finde ich dort
immer wieder die ein oder andere Perle. Ich sollte
euch öfter mal dran teilhaben lassen.
Diesmal geht es um Essen, besser gesagt um „ekliges“ Essen.
Kopi Luwak und Surströmming war mir ja schon lange bekannt, auch von Balut habe ich schon mal gehört, aber letztens wies mich mein Freund auf eine ganz besondere sardische Spezialität hin (die eine sardischer Freund von ihm angeblich wirklich isst): Den Casu Marzu. Ein Auszug aus dem Wiki-Eintrag:
„Casu Marzu ist ein überreifer Schafskäse aus Sardinien, der so lange reift, bis er Maden enthält. [...] Casu marzu bedeutet verdorbener Käse in einem sardischen Dialekt.
Der Herstellungsprozess ist von jenem des Pecorino Sardo abgeleitet, jedoch legen Käsefliegen der Art Piophila casei bei der Herstellung ihre Eier auf dem Käse ab. Die Maden dringen in den Käse ein und wandeln ihn durch Verdauung um, so dass er eine cremige Konsistenz und ein kräftiges Aroma bekommt und eine Flüssigkeit absondert, die lagrima (Träne) genannt wird. Beim Verzehr befinden sich lebende Maden im Käse. Diese werden aber nicht von jedem mitgegessen.“
Wenn man sie mitisst, dann sollte man (laut Wikipedia) zumindest gut kauen, denn
„[...] die Larven dieser Art [sind] teilweise gegenüber Magensäure resistent, können über Nahrung in den menschlichen Verdauungstrakt gelangen und dort eine Myiasis verursachen.“
Lecker. (*würg*)
Ich frag mich immer, wer als erstes auf die Idee kam, sowas zu essen. Ich tippe auf die Betroffenen einer Hungersnot.
Weitere internationale Leckereien sind übrigens Milbenkäse, Svið, Hákarl, Tausendjährige Eier und Schwalbennester, als ein paar wenige Beispiele für seltsame Nahrung. Obwohl ich immer die Südostasiaten als Experten für seltsames Essen in Verdacht hatte, muss ich sagen, dass die Küche der Isländer und Färinger genauso seltsame Ernährungsgewohnheiten aufzeigt. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil da fast nichts wächst und man deshalb die kreative Zubereitung von allem, was lebt, über Jahre hinweg erprobt hat. Aber zweimal am Tag Fleisch und fast nie Gemüse... nee danke, das wär nichts für mich.
Diesmal geht es um Essen, besser gesagt um „ekliges“ Essen.
Kopi Luwak und Surströmming war mir ja schon lange bekannt, auch von Balut habe ich schon mal gehört, aber letztens wies mich mein Freund auf eine ganz besondere sardische Spezialität hin (die eine sardischer Freund von ihm angeblich wirklich isst): Den Casu Marzu. Ein Auszug aus dem Wiki-Eintrag:
„Casu Marzu ist ein überreifer Schafskäse aus Sardinien, der so lange reift, bis er Maden enthält. [...] Casu marzu bedeutet verdorbener Käse in einem sardischen Dialekt.
Der Herstellungsprozess ist von jenem des Pecorino Sardo abgeleitet, jedoch legen Käsefliegen der Art Piophila casei bei der Herstellung ihre Eier auf dem Käse ab. Die Maden dringen in den Käse ein und wandeln ihn durch Verdauung um, so dass er eine cremige Konsistenz und ein kräftiges Aroma bekommt und eine Flüssigkeit absondert, die lagrima (Träne) genannt wird. Beim Verzehr befinden sich lebende Maden im Käse. Diese werden aber nicht von jedem mitgegessen.“
Wenn man sie mitisst, dann sollte man (laut Wikipedia) zumindest gut kauen, denn
„[...] die Larven dieser Art [sind] teilweise gegenüber Magensäure resistent, können über Nahrung in den menschlichen Verdauungstrakt gelangen und dort eine Myiasis verursachen.“
Lecker. (*würg*)
Ich frag mich immer, wer als erstes auf die Idee kam, sowas zu essen. Ich tippe auf die Betroffenen einer Hungersnot.
Weitere internationale Leckereien sind übrigens Milbenkäse, Svið, Hákarl, Tausendjährige Eier und Schwalbennester, als ein paar wenige Beispiele für seltsame Nahrung. Obwohl ich immer die Südostasiaten als Experten für seltsames Essen in Verdacht hatte, muss ich sagen, dass die Küche der Isländer und Färinger genauso seltsame Ernährungsgewohnheiten aufzeigt. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil da fast nichts wächst und man deshalb die kreative Zubereitung von allem, was lebt, über Jahre hinweg erprobt hat. Aber zweimal am Tag Fleisch und fast nie Gemüse... nee danke, das wär nichts für mich.
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Vollmond
14/Nov/2008 00:03
Draußen ist Vollmond
(worauf mich mein Holder vorhin aufmerksam gemacht
hat), und ich muss an einem Referat arbeiten, statt
mir, wie sonst, in Sekundenschnelle ein Fell, fiese
Zähne und scharfe Krallen wachsen zu lassen und
draußen durch die Dunkelheit zu schleichen.
Übrigens spuckt mein Helfer in allen Lebenslagen WIKIPEDIA zum Thema Vollmond unter anderem folgende Information aus:
"Erntemond oder Ernting sind germanische Bezeichnungen für den Erntemonat August. 1927 wurde Erntemond vom Allgemeinen Deutschen Sprachverein als offizielle Bezeichnung für den Monat August vorgeschlagen. Dies konnte sich jedoch nicht durchsetzen."
Hamwa wieder was gelernt.
(Ähm... ja, ich lasse mich gerne vom Arbeiten ablenken... und ja, ich sollte mal besser schlafen gehen...)
Übrigens spuckt mein Helfer in allen Lebenslagen WIKIPEDIA zum Thema Vollmond unter anderem folgende Information aus:
"Erntemond oder Ernting sind germanische Bezeichnungen für den Erntemonat August. 1927 wurde Erntemond vom Allgemeinen Deutschen Sprachverein als offizielle Bezeichnung für den Monat August vorgeschlagen. Dies konnte sich jedoch nicht durchsetzen."
Hamwa wieder was gelernt.
(Ähm... ja, ich lasse mich gerne vom Arbeiten ablenken... und ja, ich sollte mal besser schlafen gehen...)


