Die Büchse der Pandora

...dann hab ich was eigenes - und ich bin unabhängig!

Milch zum Totschlagen

Maxence macht manchmal einen etwas schusseligen Eindruck. Wie sagt man so schön? "Verpeilt". Das finde ich irgendwie witzig, sogar niedlich (ja, ich weiß, ich spinne), auch wenn es etwas irritierend ist, wenn man ihn anspricht und er einfach nicht reagiert. Aber okay, jeder hat seine Macken.

Deshalb hab ich mich auch nur ein bisschen gewundert, als ich gestern bemerkte, dass Max seine Tiefkühlfischstäbchen im Kühlschrank lagert. Na gut, ist ja sein Problem. Vielleicht lernt er draus.

Heute morgen wollten Seba und ich dann frühstücken. Aus dem Müsli wurde aber nichts, denn die Milch war eingefroren. Max war nämlich offensichtlich die Temperaturproblematik der Kombination aus Kühlschrank und Fischstäbchen doch bewusst und hatte die Kiste clevererweise auf volle Pulle hochgedreht. Ich muss zugeben, ich hab ihn unterschätzt.

Warum er die Packung nicht einfach in das Gefrierfach gelegt hat, bleibt mir ein Rätsel.
Ich bin nur froh, dass ich die zwei dutzend Freilandeier woanders verstaut hatte...
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Klapperklapper...

Okay, laute Absätze... hm... das sind nicht die Jungs... das kann ja nur... oh nein....
Oh doch. Tinas Schuhe stehen im Flur. Was macht die hier? Mit der hab ich frühestens in 3 Wochen gerechnet...
Das reicht. Der Tag ist versaut.

Und ich konnte nichtmal rechtzeitig Max warnen.
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Wozu Soap..

Wie werden die anderen auf Max reagieren? Wird es Eifersüchteleien geben? Und wird Tina versuchen, sich an ihn ranzuschmeißen? Wir werden es sehen...

Wozu Soap, ich habe WG!
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Hello?

Oh je... ich hab mich kaputt gelacht!

Edit: Gibt's auch bei YouTube, sogar mit alternativer Version.
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Darwin Awards 2007

Na endlich!

Zu finden
hier.

Wie, du weißt nicht,
was das ist?
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Voilà!

Maxence ist da.

Seitdem Chris im Dezember seine Sachen zwecks Auslandspraktikum gepackt hat, wird der Nachfolger mit Spannung erwartet (ja, so ist das in Wohnheimen, wo man selten weiß, was einen erwartet!). Von Chris kam bereits die Info, dass die Person Maxence heißen würde. Bei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt einigten sich die Jungs darauf, dass es sich bei Maxence um eine heiße Französin handelt und freuten sich wie blöd, denn aufgrund des akuten Frauenmangels wagte man sowas ja schon gar nicht mehr zu hoffen.
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Splitter auf der Straße

Eben hat es mal wieder geknallt. Direkt vor dem Wohnheim.
Ich weiß gar nicht, wieso. Vor dem Wohnheim verläuft die Hauptstraße. Direkt aufs Wohnheim zu, also im 90°-Winkel zur Hauptstraße, führt eine untergeordnete Straße, an dessen Ende der Fahrer sich entscheiden muss, ob er nach links oder nach rechts (in beiden natürlich auf die Hauptstraße) abbiegen will, allerdings nachdem er, wie es ein entsprechendes Schild verlangt, die Vorfahrt beachtet hat. Das ist eine klare, übersichtliche Stelle, ohne Bäume oder parkende Autos - und trotzdem passiert es immer wieder, dass jemand vor dem Abbiegen nach links die Glubscher nicht richtig aufmacht und ein von links kommendes Auto streift.
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Meine WG

Ich sollte mal was zu meiner Wohnsituation schreiben.
Also, ich wohne in einem Studentenwohnheim. Okay, inzwischen heißt es Studentenwohnhaus. Aber wie blöd klingt das? "heim", das klingt nach "heimelig", "daheim" und ein bisschen "heimlich". "haus" ist hart, kalt, unsympathisch. So ein Quatsch. Ich sag ja auch trotzdem noch "Studentenausweis" zum "Studierendenausweis" und "Minimal" zu "Rewe". Na und?

Egal, ich wohne also im Wohnheim, und zwar in einer 10er-WG. Das klingt jetzt schlimmer als es ist. Ja, es ist etwas chaotisch und nicht steril, aber dafür ist immer was los und meistens macht es Spaß.
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Hallo, Daten!

IP
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Back to WG

Wir sind zurück.

Auf der Zugfahrt habe ich schon die schlimmsten Befürchtungen gehabt. Die Küche wird total verwahrlost sein - dreckiges Geschirr, eingebrannte Reste auf dem Herd, Schimmel in den Töpfen - und ich werde sofort kr
ank werden.

Meine Stimmung verbessert sich nicht, als hinter mit zwei Kerle anfangen, ihren Laptop als mediales Unterhaltungszentrum zu nutzen und die Bahn in ihr Wohnzimmer zu verwandeln. Erst schauen sie "Bernie und Ert", dann läuft "South Park" (offenbar geht es in der Folge um die Geschlechtsumwandlung des Lehrers). Sie haben Spaß, und sie teilen ihn gern mit uns. Wie nett. Sie können ja nicht wissen, dass mich sowas auf die Palme bringt.
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Rückblick

Nachher geht es wieder zurück in die WG. Zwei schöne Wochen hatte ich jetzt bei meiner Familie. Weihnachten war mal wunderbar, ich hab die Mädels öfters als erwartet gesehen und sogar ein paar der Jungs getroffen. Wir haben Unmengen gekocht, viel gegessen, Silvester gefeiert und sind durch die winterliche Landschaft gezogen. Außerdem habe ich meiner Sippe im Norden besucht und die letzten Tage war sogar Seba bei mir (womit ich nicht gerechnet hatte). (weiterlesen)
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"Arsch Arsch!"

Kritiken sind was feines. Man muss sich nicht durch jedes Buch, jede CD und jeden Film quälen, um auch mal was gutes zu finden. Das machen andere. Natürlich darf man nicht jeden sowas machen lassen. Bei Buchempfehlungen verlasse ich mich u.a. auf Elke Heidenreich ("Lesen!").
Damit entgeht mir aber natürlich auch einiges, denn hin und wieder erweist sich ein runterkritisiertes oder verschwiegenes Werk als positive Überraschung, viel häufiger sind allerdings als "Meisterwerk" angekündigte Superdinger tatsächlich der allergrößte Mist (und manche Sachen schaue ich mir schon wegen des Titels nicht an... "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" - wollen dich mich verarschen???). Und manchmal bügelt penetrante Mundpropaganda mittelmäßige Kritiken aus. So geschehen bei "Keinohrhasen".
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Kochen mit Markus

Manche Sachen haben bei mir Tradition. Dazu gehört "Kochen mit Markus". Auch ihn sehe ich nicht oft, aber wenn wir uns dann doch mal verabreden, dann verbringen wir meistens Stunden mit Diskussionen "über Gott und die Welt" (wie man so schön sagt), was meistens mit der Erkenntnis "Früher war alles besser." endet, aber trotzdem immer sehr interessant und lustig ist. Viel wichtiger ist jedoch das traditionelle Kochen: Was vor Jahren mal mit "Experiment Nr. 1" begann, ist heute bereits Ritual und hat sich mit der Zeit weg vom Experimentellen (z.B. "Alles in den Wok") hin zu Orientierung an Rezepten entwickelt. Dennoch ist es immer wieder spaßig und lecker. Diesmal gab es: "Tagliatelle con salsa alle noci" (Nudeln mit Walnüssen), eine persönliche Empfehlung von Seba (der es zu meiner großen Freude übrigens noch immer bei mir aushält), dazu Gesprächsthemen wie die Gewichtsprobleme der Briten, Körperschmuck und verwirrte Dozenten.
Schön wars.
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Kaffeekranz

Heute war Mädelstreffen. Das heißt: Ich treffe mich mit 4 bis 8 Mädels aus meinem Abiturjahrgang zum gemütlichen Beisammensein. Meistens gehen wir essen oder es wird eine ausgewählte Küche durch eine Kochaktion beschlagnahmt und versaut (letzteres ist Ende Dezember bereits der Küche meiner Eltern widerfahren). Diesmal aber bleibt es beim Kaffekranz, der sich zugegebenermaßen bis in den Abend zieht. Ich backe haufenweise Waffeln und wie immer ist es viel zu viel für uns, aber ich lerne ja nie aus Fehlern...
Wir sehen uns nicht oft, vor allem, da die meisten von uns nicht mehr hier wohnen und manche sich jeglicher Kontaktaufnahme verweigern (wie kann man denn bitteschön wochenlang nicht nach seinen emails sehen?). Auch diesmal sind wir nicht vollzählig, aber eine, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, ist dabei und Gesprächsthemen gibt es eh immer... (und ich wollte doch nie so werden wie meine Mutter und die ganzen anderen erwachsenen Frauen!!!).

Und: Seba ist gekommen. Hat sich gestern abend kurzfristig angemeldet. Ich habe ihn echt vermisst und bin überglücklich!
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...und schon ist wieder Neujahr

Das ging mal wieder schnell. Ich hatte noch nicht den Champagner in der Hand, da setzte die freiwillige Feuerwehr nebenan bereits den ganzen Ort unter "Nebel". Was habe ich mir vorgenommen? Jaja, ich weiß, das meiste hält man höchstens 3 Tage durch, aber einen Versuch ist es ja wert... also: Viel mehr für die Uni machen, mehr Engagement in diversen Gruppen (was ich in letzter Zeit schleifen ließ ) , mehr alte Kontakte pflegen, mir noch einen Job suchen, rechtzeitig den für den Sommer anvisierten Umzug planen und vor allem mein Adressbuchchaos in den Griff bekommen.
"Weniger trinken" ist nicht dabei, denn mein Alkoholkonsum ist im letzten Jahr fast bis auf Null gesunken, rauchen tu ich sowieso nicht und irgendwie ist es so, dass mich neben meiner notorischen Unpünktlichkeit derzeit vor allem ein Laster stört: meine Faulheit.
So, jetzt gibt es noch ein Gläschen Sekt und dann sehen wir weiter.
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