Die Büchse der Pandora

...dann hab ich was eigenes - und ich bin unabhängig!

Memo an mich selbst:

"In Zukunft am besten alles selber machen."

Unsere Küchenparty ist noch nicht ganz im Gange, da bin ich schon total genervt. Irgendwie wollte bei den Vorbereitungen mal wieder niemand nach meiner Pfeife tanzen und auf manche kann man sich noch nicht mal verlassen.

Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und versuche runterzukommen sowie meinen Pennerlook abzustreifen.

Jetzt muss gleich erstmal eine Flasche Rotwein her.

Ach ja, eben gerade ist unser letzter neuer Mitbewohner eingezogen, ein Spanier namens Daniel. Seine Schlüssel hatte ich, denn Samstagabends steht der Hausmeister leider nicht mehr für Einzüge zur Verfügung. Deshalb kann sich Daniel auch erst am Montag über sein fehlendes Deckbett beschweren.
Bis dahin muss er mit dem auskommen, was ich noch im Schrank hatte.

Zeit für eine Bilanz des Bewohnerwechsels. Aber nicht heute. Morgen vielleicht.
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Apfelsüchtig?

41%How Addicted to Apple Are You?

Da ist ja gar nicht so schlimm, wie ich gedacht habe...

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Nächtlicher Besuch

Da sitzt man friedlich mitten in der Nacht auf dem Bett und will seinen Blog aktualisieren, da klingelt es. Und zwar ziemlich penetrant. Ich schleiche zur Wohnungstür und schaue durch den Spion. Alles dunkel.

Es klingelt weiter. Daniel scheint das nicht zu stören, der hat sich nicht gerührt.
Keine Chance, ich mache doch nicht mitten in der Nacht einem Fremden die Tür auf! Ich tippe auf Besoffene, die an den Klingeln unten rumspielen, oder an gelangweilte Bekannte, vielleicht auch beides in Personalunion (wär nicht das erst Mal).
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Shao oder Shau...

...oder so heißt unser neuer Mitbewohner, der Nachmieter Manuels.

Wir wussten, dass ein Chinese kommen würde, und hatten ein mulmiges Gefühl. Chinesische Studenten sind hier (und nicht nur in unserem Wohnheim) nicht gerade als angenehme Mitbewohner bekannt. Erstens sind sie meistens sehr verschlossen, Sie ziehen sich in ihr Zimmer zurück, interagieren fast nur mit anderen Chinesen und beteiligen sich kaum bis gar nicht am WG-Leben. Man hat mir erzählt, dass in unserer WG ein halbes Jahr lang mal einer gewohnt hat, den manche keine einziges Mal zu Gesicht bekommen haben. Das ging so weit, dass er nicht in die Küche gekommen ist, wenn jemand in der Küche war - selbst wenn grad sein Essen kochte.
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Alleine...

Es ist echt ein seltsames Gefühl, wenn Seba weg ist.
Ich hab mich so an seine ständige Anwesenheit gewöhnt, dass mich ein paar Tage Trennung sehr irritieren. Ich werde schon ein bisschen unruhig. Fast wie ein Tier, dass die Herde verloren hat.

Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal passiert. Früher war ich das krasse Gegenteil.

Gestern Abend konnte ich nur dank Fernsehberieselung einschlafen, und zwar auf dem alten Sperrmüllsofa in der Küche.
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Mein RSS-Feed...

...funktioniert noch nicht. Ich hoffe, das Monster kann mir da weiterhelfen, damit das in Zukunft läuft...
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...und wenn ich dann auch mal weg bin:

$4850.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth.

Ist das eigentlich viel oder wenig?

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So viele Tote...

144,342 People
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Überraschungsumzug

Tina ist heute überraschend ausgezogen. Im Ernst.

Heute morgen kam der Zivi und hat gefragt, ob in DEM Zimmer noch jemand wohnt. Ähm, ja, die Tina? Dann kam der Hausmeister. Nach einer längeren Diskussion mit Tina stellte sich heraus, dass sie damals per email um die Verlängerung des Mietvertrages gebeten (was eigentlich kein Problem ist), aber nie ein Antwort bekommen hat. Sie ist dann davon ausgegangen, dass alles in Ordnung wär, aber tatsächlich gab es dann gar keine Verlängerung (schließlich hätte sie dazu einen neuen Vertrag unterschreiben müssen) und ihr alter Vertrag war schon Ende Januar ausgelaufen.
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Aquaplaning

Im Moment ist bei uns ständig alles kaputt, vorzugsweise Zimmerbeleuchtung, außerdem kämpfen wir immernoch mit dem defekten Heizkörper in der Küche. Der ist schon lange undicht (bzw. die Wasserzufuhr), bestimmt schon bevor ich hier gewohnt habe, aber erst diese Woche wurde dem Hausmeister der Zusammenhang zwischen seinem monatlichem Nachfüllen des Wassers ins Heizungssystem und der monatlichen Küchenüberflutung in unserer WG bewusst.
In letzter Zeit ist er sehr fleißig geworden und füllt gefühlte dreimal am Tag Wasser nach, dafür dürfen wir jetzt dreimal am Tag die halbe Küche wischen. Ein Teufelskreis. Inzwischen bilden sich bereits riesige Kalkflecken auf unserem Küchenboden.
Immerhin hat er versprochen, jetzt doch mal eine Firma anzurufen (und, viel wichtiger: er hat es sich AUFGESCHRIEBEN).

Nein, unser Hausmeister ist ein ganz lieber Kerl. Er ist nur einfach furchtbar schusselig.
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Oh je...

Wenn Maxence Besuch bekommt, gibt es für die Glückliche Dosenravioli (sogar wenn seine Freundin aus Frankreich kommt). Sie muss die Dose dann aber selber öffnen, er selbst kann das nämlich immer noch nicht, dabei habe ich ihm das doch extra vorgeführt...

Die Ravioli kommen dann in einen Topf und dieser um ein Haar in die Mikrowelle.

Die Frauen finden ihn trotzdem gut. Er hat wohl andere Qualitäten...
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*Hicks*

88%DRUNKARD

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Küchenparty, unfreiwillig...

Das Leben in einer großen WG ist oft sehr lustig.
Manche Sachen nerven aber auch.

Zum Beispiel: Man kann nicht einfach nackig vom Schlafzimmer durch den Flur zum Klo laufen.
Naja, kann man schon, aber es empfiehlt sich nicht.
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"Ich hab alles im Griff!"

Ein Satz den ich hasse. Seba sagt das mit Vorliebe, und zwar dann, wenn er mal wieder irgendeine dumme Idee hat oder ein Problem auf unkonventionelle Weise lösen will oder auch einfach nur so, eigentlich bei jeder Gelegenheit, bei der ich irgendwelche Bedenken äußere und ihm kein Gegenargument einfällt.
"Pass auf, du wirfst gleich was um!" - "Ach was, ICH HAB ALLES IM GRIFF!"
"Sollten wir nicht lieber den Hausmeister fragen?" - "Keine Sorge, ICH HAB ALLES IM GRIFF!"
"Warte, ich helfe dir..." - "Nee, Franzi, ICH HAB ALLES IM GRIFF!"
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