kritisch

Tschackelihne oder Kehwien?

Letztens stehe ich nichts böses ahnend im Supermarkt am gerade mal wieder störrischen Leergutautomaten und sehe mich um, da entdecke ich ein interessantes Pärchen. ER wirkt etwas verpeilt und ungepflegt, soweit also nichts besonderes, SIE aber fällt etwas auf: Ihre billig wirkenden weißen Klamotten (weiße Klamotten unterschiedlichen Weißtons und Materials sehen zusammen irgendwie immer billig aus), das viele Make up und die zwei langen schwarzen (wahrscheinlich gefärbten) Pferdeschwänzen links und rechts lassen sie noch älter aussehen, als sie eh schon wirkt, wahrscheinlich unter anderem wegen fleißigen Sonnenbankkonsums. Auch dass hätte mich noch nicht umgehauen, aber dann ruft SIE nach ihrem Sohn (geschätzte 4 Jahre alt): "DUUUUNKIIIIN!!!"
(weiterlesen)
|

"Arsch Arsch!"

Kritiken sind was feines. Man muss sich nicht durch jedes Buch, jede CD und jeden Film quälen, um auch mal was gutes zu finden. Das machen andere. Natürlich darf man nicht jeden sowas machen lassen. Bei Buchempfehlungen verlasse ich mich u.a. auf Elke Heidenreich ("Lesen!").
Damit entgeht mir aber natürlich auch einiges, denn hin und wieder erweist sich ein runterkritisiertes oder verschwiegenes Werk als positive Überraschung, viel häufiger sind allerdings als "Meisterwerk" angekündigte Superdinger tatsächlich der allergrößte Mist (und manche Sachen schaue ich mir schon wegen des Titels nicht an... "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" - wollen dich mich verarschen???). Und manchmal bügelt penetrante Mundpropaganda mittelmäßige Kritiken aus. So geschehen bei "Keinohrhasen".
(weiterlesen)
|