Voilà!
14/Jan/2008 13:30 Kategorien: WG/Wohnheim
Maxence ist da.
Seitdem Chris im Dezember seine Sachen zwecks Auslandspraktikum gepackt hat, wird der Nachfolger mit Spannung erwartet (ja, so ist das in Wohnheimen, wo man selten weiß, was einen erwartet!). Von Chris kam bereits die Info, dass die Person Maxence heißen würde. Bei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt einigten sich die Jungs darauf, dass es sich bei Maxence um eine heiße Französin handelt und freuten sich wie blöd, denn aufgrund des akuten Frauenmangels wagte man sowas ja schon gar nicht mehr zu hoffen.
Seitdem Chris im Dezember seine Sachen zwecks Auslandspraktikum gepackt hat, wird der Nachfolger mit Spannung erwartet (ja, so ist das in Wohnheimen, wo man selten weiß, was einen erwartet!). Von Chris kam bereits die Info, dass die Person Maxence heißen würde. Bei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt einigten sich die Jungs darauf, dass es sich bei Maxence um eine heiße Französin handelt und freuten sich wie blöd, denn aufgrund des akuten Frauenmangels wagte man sowas ja schon gar nicht mehr zu hoffen.
Ja, die Welt ist
ungerecht. In der WG über uns wimmelt es von Mädels.
Die wenigen Jungs (meist nur Hans und Z.) sind dazu
auch noch wahnsinnig nett und attraktiv... Ich will
gar nicht wissen, was da oben so alles passiert. Wenn
Z. nach Hause kommt, flöten ihm die Mädels freudig
entgegen. Keine Herausforderung für einen Kerl wie
ihn.
Ich bin froh, dass ich da oben wohne. Zu viele Frauen, zu viel Zickenkrieg. Ich weiß es nicht, aber ich ahne es. Manch eine halte ich auch für eine ganz schöne Blödblinse. Aber unsere Jungs interessiert das ja nicht. Wenn die einigermaßen aussieht (und ich habe gelernt: Das Gesicht ist unwichtig), dann ist sie toll. Tagelang wird über die jeweils Neue da oben geredet, wer sie in ein Gespräch verwickelt, ist der Oberheld, und alles in allem erinnert mich das an einen Schulausflug in die Jugendherberge, bei dem man zufälligerweise auf eine fremde Gruppe Gleichaltriger trifft.
Ich verdrehe die Augen, belehre, weise auf charakterliche (Dummheit, Tussihaftigkeit, Nervensäge) und äußere (zu viel Make Up, blondiert, ständiger Schlafzimmerblick) Mängel hin, jedoch vergeblich. Inzwischen bleibe ich beim Augenverdrehen, denn ich beschäftige mich nur noch mit den Jungs von da oben, aber mit fast keinem Mädel.
Wenn ich die Wahl hätte - ich würde trotzdem hier bei den Jungs bleiben. Die lassen sich zwar gerne gehen, sind etwas unordentlich und die Küche sieht aus wie Sau, aber man erlebt was mit ihnen und sie haben Charakter. Und nerven nicht. Meistens.
Als ich hier einzog stand es 6:4. Außer mir gab es noch Nadine, Nina und Tina. Man freute sich über den weiblichen Zuwachs, mehr noch: Es eröffnete ein heimliches Wettbüro. Wer würde die Neue zuerst knacken? Ich bekam das nicht mit, war nur leicht verwundert über die mir entgegen gebrachte Freundlichkeit (naja, inzwischen hat sich das ja erledigt).
Im Winter zog Nina aus, im Sommer Nadine, beide mit männlichen Nachfolgern (einen davon "besorgte" ich, einen ehemaligen Mitschüler, was man mir krumm nahm, denn es war nicht die erhoffte blonde vollbusige Schwedin).
Nun bleiben noch Tina und ich. Die erste ist offensichtlich uninteressant, die zweite vergeben (immerhin an einen Mitbewohner).
Also, Maxence!
Schon vor ein paar Tagen dämpfte Seba die allgemeine Freude, denn der liebe Freund Google spuckte zu "Maxence" nur Männerfotos aus.
Und heute klappert es im Flur, und vor mir steht eindeutig DER Maxence. Immerhin, er ist Franzose. Aber das wird die Jungs nicht trösten
Ich bin froh, dass ich da oben wohne. Zu viele Frauen, zu viel Zickenkrieg. Ich weiß es nicht, aber ich ahne es. Manch eine halte ich auch für eine ganz schöne Blödblinse. Aber unsere Jungs interessiert das ja nicht. Wenn die einigermaßen aussieht (und ich habe gelernt: Das Gesicht ist unwichtig), dann ist sie toll. Tagelang wird über die jeweils Neue da oben geredet, wer sie in ein Gespräch verwickelt, ist der Oberheld, und alles in allem erinnert mich das an einen Schulausflug in die Jugendherberge, bei dem man zufälligerweise auf eine fremde Gruppe Gleichaltriger trifft.
Ich verdrehe die Augen, belehre, weise auf charakterliche (Dummheit, Tussihaftigkeit, Nervensäge) und äußere (zu viel Make Up, blondiert, ständiger Schlafzimmerblick) Mängel hin, jedoch vergeblich. Inzwischen bleibe ich beim Augenverdrehen, denn ich beschäftige mich nur noch mit den Jungs von da oben, aber mit fast keinem Mädel.
Wenn ich die Wahl hätte - ich würde trotzdem hier bei den Jungs bleiben. Die lassen sich zwar gerne gehen, sind etwas unordentlich und die Küche sieht aus wie Sau, aber man erlebt was mit ihnen und sie haben Charakter. Und nerven nicht. Meistens.
Als ich hier einzog stand es 6:4. Außer mir gab es noch Nadine, Nina und Tina. Man freute sich über den weiblichen Zuwachs, mehr noch: Es eröffnete ein heimliches Wettbüro. Wer würde die Neue zuerst knacken? Ich bekam das nicht mit, war nur leicht verwundert über die mir entgegen gebrachte Freundlichkeit (naja, inzwischen hat sich das ja erledigt).
Im Winter zog Nina aus, im Sommer Nadine, beide mit männlichen Nachfolgern (einen davon "besorgte" ich, einen ehemaligen Mitschüler, was man mir krumm nahm, denn es war nicht die erhoffte blonde vollbusige Schwedin).
Nun bleiben noch Tina und ich. Die erste ist offensichtlich uninteressant, die zweite vergeben (immerhin an einen Mitbewohner).
Also, Maxence!
Schon vor ein paar Tagen dämpfte Seba die allgemeine Freude, denn der liebe Freund Google spuckte zu "Maxence" nur Männerfotos aus.
Und heute klappert es im Flur, und vor mir steht eindeutig DER Maxence. Immerhin, er ist Franzose. Aber das wird die Jungs nicht trösten


