Der Teufel ist los...
13/Mai/2008 10:51 Kategorien: WG/Wohnheim
| Mitmenschen
Ich glänze hier mal
wieder durch unregelmäßige/seltene Einträge, aber das
liegt daran, dass ich grad alles mögliche um die
Ohren habe. Das Wohnheimtutorenteam (zudem ich auch
gehöre) hat wahnsinnig viel zu tun. Veranstaltungen
organisieren, Neuanschaffungen (ohne finanzielle
Unterstützung des Studentenwerks natürlich) und
Renovierung der Gemeinschaftsräume, letzteres am
Wochenende durch einen neuen Anstrich. Was mal
dreckig weiß war, leuchtet nun in orangegelb,
bordeaux und maigrün.
Bei der Gelegenheit
haben wir auch die Decken noch mal weiß gestrichen,
da irgendein Bewohner des darüber liegenden
Stockwerks aus mir leider unbekannten Gründen wohl
nichts besseres im Sinn hatte, als am Abfluss der
Dusche rumzubasteln und uns damit einen schönen
großen Wasserfleck an der Decke zu bescheren. Leider
war kurz vorher erst der Maler dagewesen, und weil
der so viel zu tun hat und wir nicht noch 4 Wochen
warten wollten, haben wir das selbst gemacht. Gerächt
haben wir uns mit lauter musikalischer - Achtung,
Wortspiel: - Untermalung unserer Streichaktion, die
am Samstag von früh bis spät ging. Leider ist keiner
runtergekommen, um sich zu beschweren, dann hätte ich
denen nämlich mal ordentlich in den Arsch getreten.
Es ist auch wie immer im Leben: Manche hängen sich rein und manche machen keinen Finger krumm. Es gibt durchaus Tutoren, die ich dieses Semester noch keine einziges Mal gesehen habe.
Dazu kommt auch noch Unistress (Lernphase), Referatsvorbereitungen, Wohnungssuche und allerlei private Termine. Ach, und mein neuer Job, in den ich am Freitag geraten bin - aber zu dem Thema später mehr.
Und natürlich leidet darunter auch meine Beziehung. Er hat Stress, ich hab Stress, und dann schießen allerlei Konflikte aus dem Boden. Gepaart mit seiner flapsigen Neigung, Dinge zu tun, ohne vorher nachzudenken (sowie seiner typisch männlichen Unempfänglichkeit für unterschwellige Signale aller Art - Oh Männer! Warum muss man euch immer mit dem Zaunpfahl schlagen?) und meinem Hang zur Ungeduld und Überdramatisierung sorgt das für jede Menge Streit (aber natürlich mit Versöhnung und dem ewigen Versprechen, alles anders zu machen...). Ich schwanke derzeit praktisch täglich zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Das ist sehr anstrengend. Und unglücklicherweise ist es so, dass ich mich nicht auf Uni und sowas konzentrieren kann, wenn es privat drunter und drüber geht (im Gegensatz zu Leuten wie IHM, die sich dann erst recht reinstürzen).
Gerade erst irgendwo gelesen: Beziehungen, in denen Konflikte ausgetragen werden (anstatt sie zu unterdrücken), laufen besser. Na dann...
Es ist auch wie immer im Leben: Manche hängen sich rein und manche machen keinen Finger krumm. Es gibt durchaus Tutoren, die ich dieses Semester noch keine einziges Mal gesehen habe.
Dazu kommt auch noch Unistress (Lernphase), Referatsvorbereitungen, Wohnungssuche und allerlei private Termine. Ach, und mein neuer Job, in den ich am Freitag geraten bin - aber zu dem Thema später mehr.
Und natürlich leidet darunter auch meine Beziehung. Er hat Stress, ich hab Stress, und dann schießen allerlei Konflikte aus dem Boden. Gepaart mit seiner flapsigen Neigung, Dinge zu tun, ohne vorher nachzudenken (sowie seiner typisch männlichen Unempfänglichkeit für unterschwellige Signale aller Art - Oh Männer! Warum muss man euch immer mit dem Zaunpfahl schlagen?) und meinem Hang zur Ungeduld und Überdramatisierung sorgt das für jede Menge Streit (aber natürlich mit Versöhnung und dem ewigen Versprechen, alles anders zu machen...). Ich schwanke derzeit praktisch täglich zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Das ist sehr anstrengend. Und unglücklicherweise ist es so, dass ich mich nicht auf Uni und sowas konzentrieren kann, wenn es privat drunter und drüber geht (im Gegensatz zu Leuten wie IHM, die sich dann erst recht reinstürzen).
Gerade erst irgendwo gelesen: Beziehungen, in denen Konflikte ausgetragen werden (anstatt sie zu unterdrücken), laufen besser. Na dann...


