Unser Dienst entwickelt sich weiter
Allianz Bern.
Bevor wir zur Hochzeit von Kevin flogen, besuchte mich eine Delegation der Evangelischen Allianz Bern, um mit mir über eine Kandidatur als Präsident zu sprechen. Nach reiflicher Überlegung und nach einigen Gesprächen mit Leitern und Freunden habe ich mich entschlossen, diesem Begehren nachzukommen. Somit werde ich mich im März für das Präsidium zur Wahl stellen.
Warum tue ich das? Was stecken für Gedanken dahinter?
1. Mir war das übergemeindliche Wohl der Kirchen und Gemeinden im Raum Bern immer wieder ein grosses Anliegen. In den Jahren 1982 bis 1992 war ich sehr eng mit der Allianz in Bern verbunden. Als Leiter der Gruppe für Evangelisation war ich für verschiedene Grossveranstaltungen, die damals im Trend standen, verantwortlich. Somit ist mir die Situation im Raum Bern nicht fremd. In den letzten 3 Jahren durfte ich den Stammtisch ins leben rufen. Er ist heute eine interssante Informationsrunde ohne offiziellen Charakter.
2. Lange Jahre habe ich mich darauf beschränkt, der lokalen Arbeit (Quelle) die wichtigste Priorität zu geben. Ich denke aber, wir dürfen nicht nur unser eigenes Wohl sehen, sondern auch das der anderen vermehrt in den Fokus rücken.
2. Seit 3 Jahren lösen wir (Chrsitine und ich) uns mehr und mehr aus der direkten Leitung der Quelle heraus, indem wir uns auf unser "Seniorpastor dasein" einüben. Bilder von Pfeil und Bogen, die wir bis heute immer wieder als Anschauungsbeispiel brauchten, haben geholfen unsere Ziesetzungen für den zukünftigen Dienst neu zu definieren. Wir werden weiterhin die Hauptverantwortung für die Quelle behalten, uns aber stärker auf die Begabungen und Herzen unserer Pastoren verlassen. Damit das geschehen kann, sind wir alle gefragt uns im Vertrauen hinter sie zu stellen!
3. Durch vermehrte Anfragen von aussen, uns als Quelle besser kennen zu lernen und weil wir in der Öffentlichkeit offenbar ein positives Zeichen setzen, sehe ich den Auftrag als bestätigt unsere Arbeit weiter, und für unser Umfeld noch transparenter, zu machen.
4. Das Anforderungsprofil entspricht mir und ich sehe mich dadurch direkt angesprochen.
5. Ich bin mir bewusst, dass ich nicht einen einfachen Dienst übernehmen werde. Ich verlasse mich aber auf Jesus Christus der mir darin sicher entscheidend helfen wird. Ebenfalls bin ich überzeugt, dass die MitarbeiterInnen der Quelle 100% der Überzeugung sind, dass es nichts als recht und gut ist, etwas von dem schönen und wunderbaren was wir in all den Jahren bekommen haben, einfach auch anderen unterstützend weiter zu geben.
In fortlaufenden Blogbeiträgen werde ich über diesen Schritt und dessen weiteren Konsequenzen informieren.




