Donnerstag, 22. Februar 2007 22:21 Uhr Europe/Zurich

Ehe als Seilschaft (mit Link zum Beziehungstest von SF1/Quer)

Zusammenfassung der Predigt von letztem Sonntag (7.1.07)
Ehe als Seilschaft
Ich weiss, dass dieses Thema endlos ist und doch möchte ich ein paar grundsätzliche Gedanken weitergeben. Alle anderen Beziehungsthemen werde ich bewusst nicht ansprechen weil es, wie schon gesagt, ins Uferlose führen würde. Darum sei an dieser Stelle, bezüglich Partnerschaft, nur gerade die Ehe erwähnt. Gottes Absicht ist:
1. Ehe schliessen

Markus 10, 6 Aber Gott hat die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen. Nach seinem Willen sollen sie ein Leben lang zusammen gehören. 7 Deshalb wird ein Mann seine Eltern verlassen, um sich für immer mit seiner Frau zu verbinden (anhängen). 8 Die beiden werden eins sein und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. 9 Was Gott zusammengefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden.»
Gottes Wille ist einem "Naturgesetz" gleich zu stellen (denn Steine fliegen nicht und Wasser fliesst in der Regel auch nicht nach oben etc.) Wie der Mensch auch darüber denken mag, es ist so wie es sein Wille für immer festgelegt hat: Mann und Frau sind geschaffen um für immer zueinander zu gehören. Jeder künstliche Eingriff ins dieses "Naturgesetz" hat Folgen, die oft unabsehbar und schmerzhaft sind. Genau so verhält es sich mit der Natur. Wenn wir trotz gutem Willen oder gut gemeinter Sympathie gewisse Dinge verändern, so kann sie schnell ausser Kontrolle geraten. Diverse Phänomene haben in letzter Zeit dies mehrmals deutlich gemacht.

2. Ehe leben
Epheser 5,28 Darum müssen auch die Männer ihre Frauen lieben wie sich selbst, weil sie als Ehepartner untrennbar zusammengehören. Wer nun seine Frau liebt, der hat sich selbst angenommen. 29 Niemand hasst doch seinen eigenen Leib. Vielmehr hegt und pflegt er ihn. So sorgt auch Christus für seine Gemeinde; 30 denn wir sind Glieder seines Leibes. 33 Deshalb sage ich noch einmal: Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst. Und die Frau soll ihren Mann achten und ehren.
Es ist unsere Herausforderung in dieser Beziehung zu leben. Werte wie lieben, achten und ehren gehören zur Grundlage der ehelichen Dienstgemeinschaft. Die Frage ist nicht ob wir gleichberechtigt sind sondern oder nicht. Die Frage ist vielmehr die, ob wir bereit sind einander uneingeschränkt und uneigennützig zu dienen und zu unterstützen. In diesem Sinne geht es also weniger um "Recht", sondern um gegenseitige lebenslange Aufgabe oder gar Pflicht!

3. Ehe schützen
Sprüche 5,3 Die Frau eines anderen Mannes kann sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit schönen Worten betört. 4 Aber das Ende wird schmerzhaft sein und der Nachgeschmack bitter. 5 Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod. 11 Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft: 12 «Hätte ich doch die Ratschläge ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen die Ermahnung gewehrt? 13 Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört? 14 Fast hätte ich mich vor aller Augen (mitten in der Gemeinde) ins Unglück gestürzt!»
Wenn etwas auf natürliche Weise zusammen bleiben soll, muss man es schützen. Die Vergangenheit beweist, was nicht geschützt wird stirbt auf Grund menschlicher Eingriffe und Vernachlässigungen aus. Leider bemühen wir uns zur Zeit viel mehr die Wale oder den Wolf zu schützen und merken dabei nicht wie wir uns selber ausrotten. Es ist höchste Zeit, dass wir Ehe und Familie wieder neu als schützenswert erachten. Dazu brauchen wir, wie beim Umweltschutz Leute, die uns etwas zu sagen haben. Wir brauchen Lehrer und Mentoren auf die wir hören müssen. Genau so beschreibt dies der Text aus den Sprüchen. Der Beziehungstest aus der Sendung Quer von SF1 stellt Fragen, die vielleicht unserer Beziehung neuen Auftrieb geben könnte.