Donnerstag, 22. Februar 2007 22:21 Uhr Europe/Zurich

Gemeinde und soziales Netz

Geordnete Beziehungen contra soziale Entwurzelung

Als Quelle haben wir das Anliegen, der sozialen und spirituellen Entwurzelung des Menschen, gezielt entgegen zu treten. Denn in einem gewissen Sinn sind wir alle auf der Suche nach Beziehungen, die unser Leben positiv beeinflussen könnten. Jeder Promi, angefangen von der Miss Schweiz bis hin zum Bundesrat beteuert in den Interviews, wie wichtig ihm bei seiner persönlichen Laufbahn das soziale und geistige Netzwerk von verschiedensten Beziehungen ist.
Die Bibel spricht die gleiche Sprache. Sie geht immer davon aus, das sich Menschen sozial und spirituell vernetzen wollen. Dieses Anliegen greifen wir als Quelle auf und versuchen in diesem Bereich eine geordnete "Entwicklungsarbeit" zu leisen.
Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch das Recht auf ein soziales Netz hat das ihm hilft, sich in allen Lebenssituationen besser zurecht zu finden. Dies ist auch eigentliche Urgedanke der Kirche. Kirche bedeutete nicht einfach ein Mitglied in einer Kartei zu sein, sondern sich mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen, sich an einem funktionierenden sozialen Netz zu beteiligen.
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Uns hilft der "Beziehungs- V" lediglich eine Sicht der Dinge zu entwickeln. Denn da wo Menschen sich begegnen, ist ein aufeinander abgestimmtes Miteinander enorm wichtig. Jede Art von "Beziehungsebene" bringt seine Vor- und Nachteile mit sich. So kann ich in einem Gottesdienst sicher nicht erwarten, dass meine persönlichsten Fragen beantwortet werden. Es braucht einen Kreis von Vertrauten bis hin zu engen Freunden denen ich mich öffnen kann.
Am wichtigsten ist und bleibt die Beziehung zu Gott selber (dort wo die Distanz der Beziehung gleich null ist). Aus diesem Verhältnis entspringt und wächst das Wesentlichste. Hier wird fest gemacht, was auf menschlicher Ebene besprochen und beraten wird. Da geschieht die eigentliche Vertiefung und Reife meiner Persönlichkeit und meinem spirituellen Leben. Von dort fliessen neue Werte, Verhaltensweisen und ausgereifte Lebenskonzepte als Vorbildfunktion in die Gesellschaft zurück.