Abend mit dem Thema "Worship"
Gestern Abend im Mehrzwecksaal.
Es war ein herausforderndes Meeting. Ich möchte Lorenz und Sandra Schaller für ihr Engagement danken. Sie haben auf eine einfache aber wirkungsvolle Weise, bezüglich Anbetung und Musik in der Quelle, einen neuen Akzent gesetzt. Ihre Vision mit einer konsequenten Dienstgruppenarbeit trifft meiner Meinung nach ins Schwarze. Der Weg Menschen einen Platz zu bieten, damit an diesem Platz Gott ihr Leben verändern kann ist super und entspricht genau dem was wir als Quelle möchten. Zum Schluss habe ich ein paar Dinge beim Namen genannt die ich an dieser Stelle veröffentlichen möchte:
1. Ein zahlenmässig wachsendes Publikum bietet auf der Bühne Chancen und Gefahren.:
a) Chancen, dass immer mehr begabte Menschen mitmachen und den Worship prägen möchten.
b) Gefahren, indem es Menschen auf die Bühne zieht die das Herz der Anbetung nicht dort mit hinauf bringen. Die Bühne wird zur Versuchung sich zu profilieren, indem man darauf aus ist etwas zu bekommen statt etwas zu verlieren.
2. Die Bühne ist kein Spielplatz! Sie eignet sich nicht zum Plausch zu experimentieren, sondern nur um sich an andere zu "verschenken". Sie ist der Ort wo der Herzschlag der Quelle zu hören ist! Sie ist ein Platz zum einladen, damit Menschen Jesus und nicht Menschen nachfolgen sollen.
3. Das Unterfangen kostet einen hohen Preis an Aufwand, Energie, persönlichen Hingabe u.a.
4. Wir dürfen Herz und Qualität nicht voneinander trennen. Niemand kocht mit Herz etwas, was man schlussendlich nicht geniessen kann, sonst soll die Person bitte nicht kochen. Die Bibel sagt, dass alles was nach aussen dringt im Herzen beginnt.
Jeremia 12,2 Du hast sie eingepflanzt, und sie haben Wurzeln geschlagen; sie wachsen und bringen Frucht. Ständig führen sie deinen Namen im Mund, aber ihr Herz ist weit von dir entfernt.3 Herr, du kennst mich ganz genau, du siehst mich und weißt, dass mein Herz dir gehört. Lukas 6,45 Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in seinem Herzen ist. Ein Mensch mit einem bösen Herzen ist innerlich voller Gift, und alle merken es, wenn er redet. Denn wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!"Es ist der Ort, von dem etwas Exzellentes zu erwarten ist. Wer sich von Herzen freut, aber die Qualität der Freude von aussen nicht nicht sichtbar werden lässt (lachen, hüpfen, tränen, etc.) hat nicht begriffen, dass beides zusammengehört. Erst das Sicht- und Hörbare vollendet die Freude (ein Fussballspiel an dem sich alle nur im Herzen freuen ist eher eine traurige Sache!)
5. Wir dürfen als Quelle in einem Haus wohnen das genau das ausstrahlt was wir letztlich gegenüber dem Mitmenschen auf dem Herzen haben (Transparenz, Wärme, Freundlichkeit, Offenheit, etc.). Was hilft es, wenn wir im Besitz der besten Botschaft sind, unsere Herzen damit voll und nach aussen sieht alles knausrig und geizig aus? Haben wir keine andere Umgebung so ist das OK und das Herz genügt. Haben wir aber andere Möglichkeiten, so nutzen wir die Chance und verbinden beides zu seiner Ehre. Nochmals, Herz und Qualität gehören zusammen! Die beiden sind nicht voneinander zu trennen. Auf diese Weise wird das Ergebnis nicht in blosser Professionalität zu sehen sein, sondern in einer Form der Exzellenz! So geben wir das Beste, investieren das Äusserste, wagen das Grösste, damit das Exzellenteste für Gott und seine Herrlichkeit zur Verfügung steht. Das Ziel erreichen wir nur wenn wir verstanden haben, dass geben glücklicher macht als nehmen.
6. Ich habe zum Schluss einen Film gezeigt, den ich an dieser Stelle gerne veröffentlichen möchte. Der Film sagt eigentlich genau das aus, was wir an diesem Abend zusammen diskutiert haben. Leider habe ich nur die englischen Titel.
In diesem Sinn bin ich gespannt, was im Bereich Anbetung Neues entstehen wird.




