Zweiter Tag in Linz
Eindrücke und Dankbarkeit
Gestern Abend lockte das Schlemmerbuffet im Hotel. So verbrachten wir von 19:00 Uhr bis gegen 23:00 Uhr unsere Zeit mit essen und austauschen. Immer wieder dachte ich, wie nahe wir uns in vielem stehen. Das Anliegen für die Kinder ist mir besonders aufgefallen. So dachten die Cornerstone- Leute, wenn der Alphakurs für Erwachsene gut ist, kann dieser für die Kinder sicher nicht schlecht sein. Sie adaptierten den Kurs auf das Jungvolk zwischen 8 und 12 Jahren. So ergab sich das eine oder andere Thema von selbst über welche wir uns rege unterhielten.
Am Sonntag Morgen besuchten wir das Frühstücksbuffet kurz aber heftig. Anschliessend machten wir uns auf um den Gottesdienst der Gemeinde zu besuchen. Nach einer 15 min. Fahrt erreichten wir das Gebäude, worin sich die Gemeinde seit einigen Jahren regelmässig trifft.
Im vorderen Bereich des Saales standen jede Menge Musikgeräte herum was darauf schliessen liess, dass die Gemeinde ein aktives Musik- und Anbetungsleben praktiziert. So war es auch. Ein mitreissender Sound, motivierte selbst mich Lieder in österreichischer Mundart zu singen. Anschliessend durfte Robby Henger, der mich auf dieser Reise begleitete, die Predigt halten. Nach einem eindrücklichen Schluss, der die Pastorin Mathilde Runck hielt, beendeten wir das sonntägliche Beisammensein. Nach einem köstlichen Mittagessen bei den Leitern zu Hause, machten wir uns wieder auf den Weg zurück in die hiesigen Gefilde.
Das Treffen mit den Leitenden Pastoren der Gemeinde war für mich eine echte Ermutigung. Es gibt sie also doch noch, die lebendige Gemeinde in Österreich! Als ich in jungen Jahren hier zu Besuch war, gab es in dieser Ecke kaum etwas Vergleichliches. Nun aber kommen in Österreich immer mehr Initiativen auf die versuchen, den christlichen Glauben in seinen Werten praktisch weiterzugeben und auszuleben. Was mir zurückbleibt ist der Wunsch, gerade in eher "christlich dünnbesiedelten" Gebieten ein aktiver Austausch von bestehenden Ressourcen zu betreiben. Wir verabschiedeten uns mit dem Gedanken, diesen Austausch weiterhin im Auge zu behalten und nach Möglichkeiten zu pflegen. Ich von meiner Seite lud die Linzer ein, baldmöglichst die Quelle zu besuchen. Wir würden uns freuen, sie als Gäste in unserer Mitte begrüssen zu dürfen
Der Heimweg war eher wieder mühsam, weil zeitweise Schnee fiel. Auf einem Autobahnteilstück standen, oder lagen die Autos kreuz und quer durcheinander. Die Fahrbahn war voller Schnee und ich träumte davon, Winterreifen unter meinem fahrbaren Untersatz zu haben. Stattdessen fuhren wir, mit doch eher abgefahrenen Sommerreifen, durch den winterlichen "Pflotsch". Im Moment sitze ich hier in Villingen-Schwenningen in einem Hotelzimmer, weil es mittlerweile für eine Weiterfahrt zu schwierig wurde. So werde ich morgen hoffentlich eine schneefreie Fahrbahn antreffen, damit ich gegen Mittag (mit einem Tag Verspätung) wieder zu Hause sein kann.
Müde, aber zufrieden schliesse ich Dankbar meinen Lap-top. Nochmals vielen Dank dafür, dass wir Eure Gäste sein durften.
Familie Runck
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