Sonntag, 18. Januar 2009 14:12 Uhr Europe/Zurich

Alle sind in Houston eingetroffen

Fulminanter Start!

FQ Huston.jpg Gestern Abend ging es so richtig zur Sache. Der Kongress wurde eröffnet und das mit vielen Emotionen und guter Musik: Wer gerne in den Photos herumwühlen möchte kann das auf der Fotogallerie tun. Der Bürgermeister von Houston (6.5 Mio. Einwohner) eröffnete die Konferenz und sprach uns Mut zu das Evangelium offen und ehrlich allen Menschen weiter zu sagen. Hier in Houston jedenfalls stehe uns nichts im Weg und er freue sich, so viele Pastoren in dieser Stadt willkommen zu heissen. Ich staune immer wieder, was für geniale Leute wir in dieser Bewegung haben. Die Musik war so etwas von einmalig, dass der "Musicstar Singsang" um den in der Schweiz soviel tamtam gemacht wird, daneben völlig verblasste.

Mittlerweile kenne ich viele Leute, mit denen ich bereits schon länger unterwegs bin. Es ist gewissermassen ein grosses Familientreffen. Ich konnte mit Sou und Ted reden, Freude von den Coastlands treffen, und heute morgen mit Philipp Ahone aus Burma frühstücken. Was er mir aus erster Hand erzählte ist schlicht und einfach nicht in Worte zu fassen. Am Donnerstag werden die Leiter von Asien, den USA und ein paar wenige von Europa zu einem Koordinationstreffen zusammen kommen. An diesem Meeting versuchen wir Wege zu finden, wie wir die Hilfe auf welchem Weg koordiniert nach Burma bringen können. Ich finde es super, dass Susann und Bernhard Eichenberger nun auch hier sind. Wir verstehen uns gut und haben eine tolle Zeit hier.

Heute morgen hörten wir einen Input über das "unerschüttert sein" im Glauben an Jesus Christus. Der Referent ging durch eine schwere Zeit als seine Frau Selbstmord beging. Unter Tränen erzählte er uns, was in seinem Leben alles abging und er darum kämpfte, seinen Glauben an Gott nicht über Bord zu werfen. Anschliessend kamen viele PastorInnen nach vorne zur Bühne um für sich beten zu lassen. Sie wurden aufgerufen unerschütterlich an der Zusage festzuhalten, dass Gott auch in schweren Seiten mit uns ist.

Ich persönlich kämpfe immer noch mit meiner Bauchspeicheldrüse. Es ist schwierig hier einigermassen etwas zu Essen zu finden, das meinem momentanen Gesundheitsstatus entspricht. Manchmal wird es mir übel und zeitweise habe ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Nach langem suchen habe ich heute doch einen Laden gefunden, indem ich lauter fettfreies Zeugs einkaufen konnte. Vielen Dank für alles Mittragen!

Ich freue mich trotzdem bald wieder zu Hause zu sein!