Mitarbeiterabend 2. Generation
Dran bleiben!
Gestern Abend hatten wir unseren 2. Mitarbeiterabend, zweiter Generation, in der Quelle. Dieses Jahr hatten wir uns als Leitung entschlossen, nicht einen einzigen grossen, sondern den gewachsenen Generationen entsprechende Mitarbeiterabende durchzuführen. Das Ziel der alljährlichen Treffen ist es, unseren Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön für ihren treuen Dienst auszusprechen.
Während einem gemütlichen Fondue schauten wir ab und zu auf die Bilder die an der Wand hinter der Bühne vorbeihuschten. Es waren Bilder aus alten und neuen Tagen. Ab und zu Gelächter, dann wiederum angeregte Diskussionen und Gespräche, austauschen von Erinnerungen oder ganz einfach - "Quellefamilienkultur" geniessen. Ich versuchte anschliessend einen Impuls für die weitere Zukunft weiter zugeben. An dieser Stelle ein kurze Zusammenfassung:
1. Bezugsnehmend auf den letzten Sonntag habe ich versucht anhand von
1. Chronik 16,8 Preist den HERRN, ruft seinen Namen an, macht unter den Völkern kund seine Taten! 9 Singt ihm, spielt ihm! Redet von allen seinen Wundern! 10 Rühmt euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! 11 Fragt nach dem HERRN und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!die Faszination über Gottes Wunderwerke in den Raum zu stellen. Ist es nicht fantastisch was wir in den Jahren, seit das Rössli unser Zuhause ist, erlebt haben? Ich bin Dankbar für all die Mitarbeiter die es gewagt haben sich mit ihren Gaben zu investieren und sich treu in ihrem Dienst am Mitmenschen bewiesen. Ich bin tief berührt über all die freiwilligen Stunden, über das Loslassen der persönlichen Finanzen, über die vielen Entscheidungen die gefällt wurden um in speziellen Situationen speziell viel hinzugeben. Vielen vielen herzlichen Dank!!!!!
2. Der Text hat aber noch eine andere Dimension. Er ruft uns auf, allezeit nach Gottes Angesicht zu suchen. Nicht nur in den vergangenen 8 Jahren! Wie leicht sind wir Menschen versucht, der Gewohnheit halber unser Glauben zu leben. Ich glaube fest, es ist nicht alles was wir bis jetzt bekommen haben. Nicht dass ich unzufrieden wäre, nein die Grösse und Allmacht Gottes lässt dies in mir aufkommen. Die Gefahr nach 8 Jahren "Rössli" ist gross, uns einfach genügen zu lassen und uns satt und zufrieden zurückzulehnen. Sicher haben wir Pausen verdient. Sicher wollen wir das was wir haben zur Ehre Gottes geniessen. Sicher ist es gut, gerade die neuen "Quellianer" nach vorne drängen zu lassen. Wir sind und bleiben aber diejenigen, die die Erfahrungen der "Quellekultur" in uns haben, um die Zukunft wesentlich mit zu prägen. Vergessen wir aber nicht, vermehrt auch auf die zu hören, die neue Ideen und ungewohnte Gedanken in unsere Mitte hineintragen. Vielen von ihnen sind in ihrem Herzen höchst sensibel und fragen sich, wie sie der Quellefamilie persönlich am besten diesnen könnten. Also, suchen wir weiter das was Gott auf seinem Herzen hat. Nicht wir, sondern er ist das Mass aller Dinge.
3. Paulus schreibt:
Phil. 3,12 Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, 14 und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.Dieser Text beschreibt seine innere Haltung. Ich habe es, das Ziel das von Gott bestimmt ist, noch nicht erreicht!!! Das ist die Sicht die ich vor allem in meinem Dienst und auch für die Zukunft der Quelle pflegen möchte. Es ist eine Sichtweise, die nicht auf der Basis von Unzufriedenheit über das bereits erreichte beruht, sondern sie beruht auf die Grösse und Liebe Gottes zu uns Menschen. Von dem wollen wir uns als Quelle wie eh und je bestimmen lassen. Weisen wir also mit aller Entschiedenheit Sattheit und falsche Zufriedenheit von uns und jagen nach dem was Gott uns Face to Face zu sagen hat.
P.S. Übrigens der erfahrene Jäger unter uns bestätigte mir, dass jagen nicht im Wesentlichen mit rennen gleichzusetzen ist. Jagen hat viel mehr mit Aufmerksamkeit und Alarmbereitschaft zu tun. Er sagte mir persönlich, nur die jungen Jäger rennen im Zeugs herum. Die Erfahrenen Jäger hingegen liegen alarmbereit auf der Lauer und erreichen oft mehr als die hochaktiven Jungs.




