Reich an Erlebtem - Auf der Heimreise
Es war mega viel los!
Hallo Zäme
Endlich komme ich dazu ein paar Zeilen zu schreiben. Die Tage waren so ausgefüllt, dass uns manchmal fast der Atem still stand. Wir sind halt nicht mehr die Jüngsten. All die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten ist nicht einfach! Nun denn, wir geniessen hier, in der Nähe des San Francisco Airports, noch die letzten, endlich ruhigen Stunden bevor wir die Heimreise antreten.
Zuerst waren wir ja bei unserem geplanten Familienanlass in Aptos. Dort heiratete Kevin, unser jüngster Sohn, seine langersehnte "Prinzessin". Niemals hätten wir uns vor 16 Jahren, als wir als Familie ein Jahr in Aptos lebten, vorstellen können, dass eines unserer Kinder jemanden aus dieser Gegend heiraten würde. Umso grösser war die Überraschung, als Kevin vor einem Jahr mitteilte, er habe eine Frau aus Aptos (California) kennen gelernt. Die Hochzeit war für uns Eltern speziell, weil es wahrscheinlich unsere letzte ist, an der wir als Eltern bei einem unserer Kinder teilnehmen konnten. Jetzt heisst es warten bis die Enkelkinder dran sind:-)
Die Leitung der Gemeinde in Aptos CA fragte uns an, ob wir uns für Gespräche und Möglichkeiten zum Austausch für ihre Mitarbeiter zur Verfügung stellen würden. So waren wir ausser der Teilnahme an der Hochzeit immer wieder am Herz teilen und ermutigen. Es war super zu erleben, wie Christine und ich etwas von dem, was wir in all den Jahren unter der Leitung von Daniel Brown bekommen haben, auf diese Weise der Gemeinde zurückzugeben. Die jungen Pastoren waren froh und dankbar für den Dienst den wir auf diese Weise tun konnten. Hier ein Auszug aus einem Mail von Todd (Senior Pastor) an die Quelleleitung:
Hello dear friends in Switzerland! It was fabulous this past weekend enjoying the big wedding with Kurt & Christine, Cedric & Esther, Kevin Kammermann & your new Swiss Miss, Camille, and Thomas Zahnd. I wanted to take a moment to say how much I appreciate our family in Europe, to thank you for your prayers over this last year of transition, and to give you a little update on where things are at and how we’re doing. As Kurt and Christine were sharing their hearts and insights with some of our leaders from MD1 over the weekend, I became freshly grateful for the resource we have in each other.DCAT (Doing Church As a Team) Seminar auf Oahu
Anschliessend reisten wir, die Nähe nutzend, nach Hawaii um an einer Konferenz für Mitarbeiter und Pastoren dabei zu sein. Schon seit einigen Jahren haben wir versucht eine passende Möglichkeit zu finden, nun war sie gekommen. Welch ein Wunder, nahtlos passte sie in die familiäre Situation. Es war für uns eine eindrückliches Erlebnis. Wayne Cordeiro (Pastor von New Hope) kennen wir schon seit Jahren und haben auch schon viel von New Hope gehört. Doch einmal an Ort und Stelle alles zu erleben, dies ist halt schon noch eine andere Dimension. Wir wurden in vielem, was wir in der Quelle tun und leben, enorm bestätigt und neu herausgefordert dran zu bleiben. Ich habe noch selten eine Gemeinde erlebt (ausser der in Aptos), die mit ihrer Kultur uns genau mitten ins Herz getroffen hat. Es war ein Segen sich auf diese Weise neu inspirieren zu lassen. Alles Weitere werden wir nun tropfenweise zu Hause erzählen.
Von jugendlicher Frische bis zu folkloristischen Einlagen haben wir alles genossen was es zu hören und sehen gab. Die Seminarteile waren extrem wertvoll und gaben einen tiefen Einblick in das Herz von New Hope. Christine und ich sind sehr froh von Gemeinden, mit einer Kultur die uns nahe steht, soviel lernen zu dürfen. Das gibt uns Mut uns Freude zu Hause von ganzem Herzen weiter dran zu bleiben. Wie schade wäre es doch, wenn die Schweiz bezüglich Kirche das Mass aller Dinge wäre!!! Erneut wurde mir bewusst, ob ich nun in Kambodscha, China, oder auf den polynesischen Inseln bin, dass Gott nicht eine Kirche oder Religion ist, sondern eine Bewegung ist die sich "Reich Gottes" nennt.
Nebenbei haben wir auch die Insel Oahu genossen und die wunderbare Natur bestaunt, die Gott in seiner Grösse hier eingerichtet hat. Aber eben, es war halt mehr nebenbei! Um all das Schöne intensiver zu geniessen, müssten wir hier schon mal länger Zeit haben.
Nun sind wir auf der Heimreise und warten auf den Flug Richtung München um danach in Bern auf dem Flughafen zu landen. Wir freuen uns sehr wieder in unserer Heimat zu sein, in der eigenen Wohnung zu hausen und sich wieder einmal so richtig in Berndeutsch zu unterhalten.
Bis bald




