Donnerstag, 12. November 2009

Gottes Taten nicht vergessen

Der Werdegang einer geistlichen "Wirschaftskrise".
Werdegang einer geistlichen Wirtschaftskrise“

Lukas 8 Aber Jesus beauftragte ihn: 39 "Geh nach Hause und berichte, welch großes Wunder Gott an dir getan hat." Da ging der Mann und erzählte in der ganzen Stadt, was für ein Wunder Jesus an ihm getan hatte.
Psalm 75,2 Wir danken dir, o Gott, wir danken dir! Du bist uns nahe! Wir erzählen von deinen wunderbaren Taten.


Ich bin begeistert darüber, dass wir als Quelle immer öfter super Events veranstalten, qualitativ hochstehende Musik auf die Bühne bringen oder uns frei und locker durch die Kaffeepause trinken. Etwas lässt mich aber zunehmend nicht mehr los nämlich die Frage, ob wir in allem was wir tun Gott genügend Raum geben sein große Taten zu würdigen.

Sind wir ehrlich, Gottes Nähe zeigt sich nicht unbedingt in Form von hervorragenden Events und brillanten Predigten, sondern in den Geschichten und Liedern die als Kraftbeweise Gottes aus unseren Herzen kommen. Eine Gemeinschaft von Menschen, die keine Gottestaten mehr zu erzählen hat, versinkt langfristig in der Bedeutungslosigkeit. Sie fängt an ihre Programme, Termine und Lieder herunter zu haspeln, sitzt die Gottesdienste ab und erledigt ihre Pflicht mit Finanzen und Betriebsamkeit.
Zugleich fehlt es uns nicht an der Überzeugung, die Bibel sei deswegen so kraftvoll, weil sie das Wirken Gottes, in Form von Geschichten und Ereignissen, transparent und authentisch wiedergibt. Darum sei sie das Buch der Bücher, weil sie mit seinen Taten direkt ins Leben der Menschen spricht, vorausgesetzt man liest sie. Bewegt sich eine solche Gemeinschaft nicht auf einem schmalen Grat?

Wir müssen uns entschieden gegen einen solchen Spagat stemmen. Wenn wir uns begegnen, brauchen wir als Quelle permanent Ermutigungen, indem wir Gottes Taten allen öffentlich zugänglich machen (1. Kor.14,26 Was bedeutet das nun für euch, liebe Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, hat jeder etwas beizutragen: Einige singen ein Loblied, andere unterweisen die Gemeinde im Glauben. Einige geben weiter, was Gott ihnen offenbart hat, andere reden in unbekannten Sprachen, und wieder andere legen das Gesprochene für alle aus. Wichtig ist, dass alles die Gemeinde aufbaut). Mit anderen Worten wer nicht erbaut und ermutigt wird, kämpft mit der Zeit gegen Gleichgültigkeit oder wird gar religiös! Wir fangen an uns gegenseitig am Zeug herum zu flicken murren da, rebellieren dort oder konzentrieren uns nur noch auf das Negative und Frustrierende im Quelleleben. Als nächster Schritt bieten sich zudem Überlegungen an wie, warum noch Geld in eine Gemeinde geben, in der alles sowieso problemlos und wie geschmiert läuft. Zugegeben, den Nachsatz können wir uns meistens nicht verkneifen indem wir verschmitzt bekennen: "dass eigentlich trotzdem nicht alles Gold sei was glänzt“.

In einem solchen Moment wird uns bewusst, es geht weder vorwärts noch rückwärts. Sämtliche Investitionen werden eingefroren. Der Geist der Finanz- und Wirtschaftskrise hat unter solchen Umständen auch die Quelle erreicht. Die Folgen sind erheblich, denn wenn kein Wasser (Wirken Gottes) mehr aus dem Loch kommt verödet die Umgebung (Jak.2,17 Genauso ist es auch mit dem Glauben: Wenn er allein bleibt und aus ihm keine Taten (Gottes) hervorgehen, ist er tot).

Es ist einfach so, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Die Menschen investieren Zeit, Geld, Kraft und Gaben nur, wenn es tatsächlich auch „vorwärts“ geht und auch ersichtlich ist, dass Gott nahe und damit auch mit uns ist Der Psalmist bringt die Nähe Gottes ganz direkt mit seinem Wirken in Zusammenhang. Für uns als Quelle ist das überlebenswichtig! Mein Credo war und ist es bis heute geblieben: wer Gott und sein Wirken sucht wird leben (Amos 5,4 Denn so spricht der HERR zum Haus Israel: Sucht mich und lebt!).

Nochmals das Wichtigste in Kürze: In seinen Taten zeigt er seine Nähe - Keine Taten, keine Nähe! Darum ist es einer der größten Fehler den wir tun können, unser Erleben mit ihm zurückzuhalten und nicht 1:1 zu weiterzugeben. Sogar neue Lieder sollen wir schreiben sagt die Bibel (Ps.98,1 Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! Ihm half seine Rechte und sein heiliger Arm).
Was lernen wir daraus? Ganz einfach, wir erzählen das was Gott tut weiter, koste es was es wolle. Ob sich dies in einem persönlichen Rahmen abspielt, in der Lebensgruppe seinen Platz einnimmt, auf der Bühne seinen Ausdruck findet oder im Flash zu lesen ist. Hauptsache wir erzählen was Gott tut! Eine solche Gemeinde bewegt sich in dir richtige Richtung.