Fazit des Houston Convention 08
Alles Schöne geht wieder einmal zu Ende.
Ich habe so vieles erlebt, ich weiss gar nicht wo anfangen um zu einem Fazit zu kommen. Eines weiss ich aber mittlerweile, es ist gut, wenn Leute von der Quelle, wie zum Beispiel Eichenbergers, mit von der Partie sind. Ich habe so viel Gutes gehört, bin persönlich angesprochen und auch herausgefordert worden, habe Konsequenzen ziehen müssen und auch meine Meinung über die verschiedensten Dinge kam unter Druck, das ist gut so. Ich möchte an dieser Stelle ein paar Sätze aus meinem Notizbuch veröffentlichen, vielleicht kann sich der eine oder andere ein besseres Bild über meine Gedanken und Erlebnisse machen.
- Wir finden in der Bibel mehrmals das "Töpferhaus" oder den Töpfer. Es ist gut sich in die Nähe des Töpfer zu begeben. Es ist ein Platz an dem wir geformt werden.
- Die Zunge des Menschen kann Schmerzen verursachen, die wahrscheinlich am ehesten in der Hölle zu finden sind (Jak. 3,6).
- Sind wir so wichtig? Ganz ehrlich, was kannst Du für den Gott des Universums eigentlich tun?
- Es gibt in der Regel bei einer Brücke zwei Stellen auf der sie steht (Beispiel Goldengate Bridge USA). Unser Leben und Glauben beruht auf zwei Stützen. Liebe Gott von ganzem Herzen, mit aller Kraft, mit allem was du hast! Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
- Du kannst aus dir selber keine "Frucht" bringen aber du kannst "Frucht" tragen.
- Wenn du die Familie verlierst, verlierst du in der Regel alles!
- Der Gott dem ich diene ist grösser als mein Hirn.
- Der Ruhetag bringt uns weg von der Bindung zur Arbeit.
- Der Sabbath ist der Moment, wo Gott uns in unserer Freiheit wieder herstellen möchte.
- Nicht Arbeit macht frei, sondern "ruhen" in Gott macht frei zur Arbeit.
- Foursquare ist überdenominationell aber eine eigenständige Familie.
- Gehorsam gegenüber Gott sein heisst "sterben".
- Wie kann die Seele heilen wenn das Herz krank ist. Der Glaube an den Gott der Bibel ist das Herzstück eines jeden Menschen.
- etc.
Ich war noch an einem Treffen, an dem es um die Hilfe gegenüber Burma ging. Es war bewegend und zugleich ermutigend zu hören, wie viel Bereitschaft zur Hilfe für dieses Volk vorhanden ist. Wir hörten aktuelle Berichte, von Betroffenen aus den vergangenen Tagen. Es ist meiner Meinung noch noch viel schlimmer als die Medien im Moment berichten können. Augenzeugen vor Ort betätigen das. Wir wurden ermutigt, gerade als neutrale Schweizer sich der Sache anzunehmen. Auf Grund der politischen Position, sind viele Staaten kaum in der Lage entsprechende Hilfe zu leisten. Es ist geradezu bewundernswert, wie die Einheimischen sich gegenseitig unter die Arme greifen. Es entsteht im Moment eine grosse Solidarität unter den Betroffenen, das dürfen wir nicht vergessen. Alles andere möchte ich zu Hause ,mit denen die vorhaben nach Burma zu gehen, mündlich besprechen.
Alles in allem eine wirklich gelungene Konferenz. Ich durfte viele neue Beziehungen knüpfen. Die Welt liegt je länger je mehr im argen. Wir Schweizer leben meiner Meinung nach wirklich auf einer heilen Insel. Ich glaube, dass wir Menschen es je länger je mehr nötig haben einander zu helfen und zu unterstützen. Es gibt nicht nur dutzende von Katastrophen und Krisen, sondern auch dutzende verwaisten Notlagen, von denen die Medien nichts mehr schreiben und zeigen. Sie sind verwaist und trotzdem kämpfen die Menschen noch nach Jahren gegen ihre Folgen.
Ich freue mich wieder nach Hause zu kommen und mein Herz mit meiner Frau Christine und mit Freunden zu teilen. bis dahin. Bless you!




