Montag, 9. April 2007 14:10 Uhr Europe/Zurich

Quelle in Kambodscha

Tabea Schaller (click it!) lebt sich in Kambodscha ein.
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Das isch d Bousteu vo däm Geböide wo de d Krankestation ud d Optikabteilig drichöme. Es git es 2 stöckigs Huus. Es geit sicher no es Momäntli. Es het scho 2-3 Persone wo de mit mir wei mitcho weni uf d Tour ga für ga Brüue z mache. Woni chly mite Lüt hie ha gred hani gmerkt dass si würklech nid guet gsee. Di meischte gse id Nächi guet u so ab 2-3 Meter geng wie weniger scharf. Si sisech das gwönt u kenne nüt angers. I ha gse dases scho Optikergschäft het hie. Aber sone Brüue isch für di wenigschte erschwinglech. Es eh het viu nöi Gschäft gä hie it Houptstadt. Riisigi moderni Läde vo Nokia oder süsch grosse Firmene. Die si aber so ufgmacht dass si vou uf di Wisse usgrichtet si wo hie wohne, sehr tüür. Uf jede Fau heisech scho es paar aagmäudet fürne Brüue la z mache sobaud i mini Grät ha (ca. Ändi Februar). I fröiemi druf weni de cha aafa!

Seit ein paar Wochen ist Tabea in Phnom Penh und lebt sich für ihr langersehnten Brillenprojekt ein. Vor einigen Jahren sind wir als Quelle in diesem Land aktiv geworden und unterstützen seitdem die örtliche Bevölkerung mit allem was uns zur Verfügung steht. Wie begann alles?
Im Jahr 2000 traf ich in den USA ein Mann der mir über seine Pionierarbeit in Kambodscha, anhand eines Photoalbums, berichtete. Aufmerksam folgte ich seinen phantastischen Erzählungen. Erst drei Jahre später sprach Gott, in einem Seminar von Earl Pitt, zu mir. Der Referent betonte: Wenn du als Pastor, nach der Bibel, konsequent mit den Gemeindefinanzen umgehen willst, so kümmere dich um Witwen und Waisen. Ich ging nach Hause und fragte Gott im Gebet, wo denn die Witwen und Waisen sind um die ich mich kümmern sollte. Die Antwort kam postwendend. Ich wurde an den unscheinbaren Mann mit dem Photoalbum erinnert. So schrieb ich ihm über Umwegen ein Mail und fragte nach, ob und wie wir uns als Quelle in seiner Witwen- und Waisenarbeit engagieren könnten. Nach ein paar Emails hin und her, konnten wir im Herbst 2003 mit über 10 Leuten aus der Quelle den ersten praktischen Einsatz in einem Waisenheim durchführen. Seit dieser Zeit durfte Warm Blankets als Hilfswerk entstehen und noch viele weitere Einsatzteilnehmer konnten sich mit Herz und Hand in diesem Land engagieren. Ich freue mich besonders, dass Tabea nun mit Warm Blankets dieses Brillenprojekt durchführen kann. Tabea nur weiter so!!


Übrigens führt die Quelle auch diesen Herbst einen Arbeitseinsatz in Kambodscha durch. Für Fragen und Informationen wende dich doch an admin@quelleonline.ch, oder auch über diesen Blog an mich selbst.