Dienstag, 23. Januar 2007 RSS Logo

Besuche in Deutschland

Bei Hengers anschl. Hochzeit von Stefan und Damaris
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Wahrscheinlich bin ich einer der Ersten, der die neusten Hochzeitsbilder von Stefan und Damaris veröffentlicht. Doch von vorn.
Am Samstag heiratete Stefan Weigelt (Leiter des "Marchstei" in Kehrsatz) und Damaris Haas (jetzt Weigelt und Mitarbeiterin der "Muschle"). Beide gaben sich um am 20.1.07 auf dem Standesamt von Dettingen a. d. Erms um 11:30 Uhr das Jawort. Es war ein Vorrecht dabei zu sein, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Fritz Schaller begleitet mich auf einen Besuch, der uns zuerst nach Villingen/ Schwenningen führte. Dort trafen wir Hengers die uns mit offen Armen willkommen hiessen. Nach verschiedenen Gesprächen und einem gemütlichen Nachtessen mit unseren Gastgebern fuhren wir nach Dettingen, um der schon erwähnten Hochzeit dabei zu sein. Fritz und ich hatten eine super Zeit, in der wir viel voneinander lernen konnten. Ich habe ein paar Bilder mitgebracht die ich meiner Stammleserschaft nicht vorenthalten möchte.

Aufgeschnappt

Newstyle Restaurant Tanaka

Das vor ein paar Wochen neueröffnete Restaurant Tanaka, im Zentrum Rössli, erscheint im "Bernerbär". Da ich immer wieder persönlich gefragt werde was denn an diesem Restaurant so speziell sei, veröffentliche ich den Artikel in meinem Blog. Er gibt exakt das weiter, was ich immer wieder mit meinen Worten mühsam zu erklären versucht habe.
Bild anklicken und .....
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Familien Seilschaft

Die Familie als "prägendes" Erlebnis (Zusammenfassung der Predigt vom 14,2,07)

5. Mose 6,4 Hört, ihr Israeliten! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. 5 Ihr sollt ihn von ganzem Herzen lieben, mit ganzer Hingabe, mit all eurer Kraft. 6 Bewahrt die Worte im Herzen, die ich euch heute sage! 7 Prägt sie euren Kindern ein! Redet immer und überall davon, ob ihr zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch schlafen legt oder aufsteht. 8 Schreibt euch diese Worte zur Erinnerung auf ein Band, und bindet es um die Hand und die Stirn! 9 Ritzt sie ein in die Pfosten eurer Haustüren und Stadttore!
1. Was Gott uns Eltern sagt, sollen wir bewahren und den Kindern weitergeben
Das Leben ist nicht bloss ein - ein für sich behalten - sondern ein ständiges Weitergeben dessen, wovon wir geprägt werden. Manche von uns haben das bei den eigenen Eltern erlebt, andere wiederum nicht. Gott beschreibt diesen natürlichen Vorgang, den wir Familie nennen, in der Bibel. Es ist für uns als Quelle wichtig, gerade die nächste Generation auf diese Verantwortung aufmerksam zu machen.
Christine und ich haben uns bewusst, von den biblischen Werten, prägen lassen wollen. Von Anfang an war es uns klar, was für uns gut ist kann für die Kinder nicht schlecht sein. So fingen wir an, als wir Familie wurden, die selbsterfahrenen Wertprägungen unseren Kindern konsequent weiter zu geben. Es erforderte Geduld, Disziplin oder kurz gesagt all das was uns auf den ersten Moment nicht besonders einladend erscheint. Es lohnt sich aber, sich auf diesen Prozess einzulassen.
2. Nach dem "Prägen" kommt das Loslassen
Wenn wir unseren Erfahrungsschatz konsequent weitergeben, sind wir in der Lage die Kinder auch loszulassen. Mit 16 oder 18 Jahren ist ein junger Mensch bereit sich eigenverantwortlich ins Leben zu wagen. Seine erfahrene Wertprägung wird ihm helfen ein erfolgreiches Leben zu führen.
3. "Der Prägeprozess" erfordert einschneidende Massnahmen.
Eine Münze, die nicht durch die Prägemaschine geschickt wurde, wird ihre Bestimmung nie erfüllen. Ein blankes Stück Metall hat keinen Wert. So ist das nach der Bibel auch mit unseren Kindern. Das Elternhaus prägt unsere Kinder in positiver wie in negativer Weise. Wir alle die wir Kinder haben hoffen natürlich, dass die positiven Seiten überwiegen. Das -geprägt werden- ist ein schmerzhaftes Unterfangen. Ohne "Kraft" und "Druck" kommt man nicht ans Ziel. Vor diesem schmalen Grat fürchten sich viele Eltern und überlassen, aus Mangel an Mut, die Kinder den eigenen Wertvorstellungen. Die Eltern haben angst, dass eine konsequente Erziehung,die manchmal für die Kinder auch schmerzhaft ist, schädlich für ihre Sprösslinge sein kann. Für die meisten Familien führt dieser Weg früher oder später in eine Sackgasse.
4. Wer sich prägen lässt bekommt von Gott eine natürliche Autorität.
Das Prägen fängt aber nicht zuerst bei den Kindern an, sondern bei uns selbst. Gottes Gedanken über die Werte und Inhalte des menschlichen Lebens können noch in späteren Jahren nachgeholt werden, vorausgesetzt wir bejahen diesen Prozess. Moses, Paulus und andere wurden noch in relativ hohem Alter von Gott und seinem Geist auf meisterhafte Art und Weise geprägt und für das das Leben mit ihm tauglich gemacht. Dies weist darauf hin, dass das was auf natürlichem Weg nicht geschieht, Gott in der Regel durch ein gezieltes Wunder tun kann. Darum werden auch heute noch Menschen die diese Erfahrung machen möchten, von Gott durch seine "Prägemaschine" geschickt. Auf diese Weise wächst unsere natürliche Autorität als Eltern, damit wir diese gezielt gegenüber unserem Nachwuchs wirkungsvoll ausleben können.
Am 18.2, 11.3, und am 15.4.07 führen Christine und ich, jeweils nach dem Gottesdienst der Quelle, eine "Elterngesprächsgruppe" mit Lunch durch. An diesem Mittagstisch werden wir Fragen der Erziehung, der eigenen Prägung, etc. gezielt angehen. Wichtig: Es geht an diesen Treffen nicht um ein Seminar sondern um eine Gesprächsgruppe. Infos unter: 4kids@quelleonline.ch

Ehe als Seilschaft (mit Link zum Beziehungstest von SF1/Quer)

Zusammenfassung der Predigt von letztem Sonntag (7.1.07)
Ehe als Seilschaft
Ich weiss, dass dieses Thema endlos ist und doch möchte ich ein paar grundsätzliche Gedanken weitergeben. Alle anderen Beziehungsthemen werde ich bewusst nicht ansprechen weil es, wie schon gesagt, ins Uferlose führen würde. Darum sei an dieser Stelle, bezüglich Partnerschaft, nur gerade die Ehe erwähnt. Gottes Absicht ist:
1. Ehe schliessen

Markus 10, 6 Aber Gott hat die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen. Nach seinem Willen sollen sie ein Leben lang zusammen gehören. 7 Deshalb wird ein Mann seine Eltern verlassen, um sich für immer mit seiner Frau zu verbinden (anhängen). 8 Die beiden werden eins sein und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. 9 Was Gott zusammengefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden.»
Gottes Wille ist einem "Naturgesetz" gleich zu stellen (denn Steine fliegen nicht und Wasser fliesst in der Regel auch nicht nach oben etc.) Wie der Mensch auch darüber denken mag, es ist so wie es sein Wille für immer festgelegt hat: Mann und Frau sind geschaffen um für immer zueinander zu gehören. Jeder künstliche Eingriff ins dieses "Naturgesetz" hat Folgen, die oft unabsehbar und schmerzhaft sind. Genau so verhält es sich mit der Natur. Wenn wir trotz gutem Willen oder gut gemeinter Sympathie gewisse Dinge verändern, so kann sie schnell ausser Kontrolle geraten. Diverse Phänomene haben in letzter Zeit dies mehrmals deutlich gemacht.

2. Ehe leben
Epheser 5,28 Darum müssen auch die Männer ihre Frauen lieben wie sich selbst, weil sie als Ehepartner untrennbar zusammengehören. Wer nun seine Frau liebt, der hat sich selbst angenommen. 29 Niemand hasst doch seinen eigenen Leib. Vielmehr hegt und pflegt er ihn. So sorgt auch Christus für seine Gemeinde; 30 denn wir sind Glieder seines Leibes. 33 Deshalb sage ich noch einmal: Ein Mann soll seine Frau so lieben wie sich selbst. Und die Frau soll ihren Mann achten und ehren.
Es ist unsere Herausforderung in dieser Beziehung zu leben. Werte wie lieben, achten und ehren gehören zur Grundlage der ehelichen Dienstgemeinschaft. Die Frage ist nicht ob wir gleichberechtigt sind sondern oder nicht. Die Frage ist vielmehr die, ob wir bereit sind einander uneingeschränkt und uneigennützig zu dienen und zu unterstützen. In diesem Sinne geht es also weniger um "Recht", sondern um gegenseitige lebenslange Aufgabe oder gar Pflicht!

3. Ehe schützen
Sprüche 5,3 Die Frau eines anderen Mannes kann sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit schönen Worten betört. 4 Aber das Ende wird schmerzhaft sein und der Nachgeschmack bitter. 5 Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod. 11 Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft: 12 «Hätte ich doch die Ratschläge ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen die Ermahnung gewehrt? 13 Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört? 14 Fast hätte ich mich vor aller Augen (mitten in der Gemeinde) ins Unglück gestürzt!»
Wenn etwas auf natürliche Weise zusammen bleiben soll, muss man es schützen. Die Vergangenheit beweist, was nicht geschützt wird stirbt auf Grund menschlicher Eingriffe und Vernachlässigungen aus. Leider bemühen wir uns zur Zeit viel mehr die Wale oder den Wolf zu schützen und merken dabei nicht wie wir uns selber ausrotten. Es ist höchste Zeit, dass wir Ehe und Familie wieder neu als schützenswert erachten. Dazu brauchen wir, wie beim Umweltschutz Leute, die uns etwas zu sagen haben. Wir brauchen Lehrer und Mentoren auf die wir hören müssen. Genau so beschreibt dies der Text aus den Sprüchen. Der Beziehungstest aus der Sendung Quer von SF1 stellt Fragen, die vielleicht unserer Beziehung neuen Auftrieb geben könnte.

Ehe als Seilschaft /Vorankündigung

Vom Sonntag den 7. Januar 2007

Einmal mehr werden wir uns dem Thema "Seilschaften" widmen. Die Ehe ist eine der umstrittensten Seilschaften unsrer Gesellschaft geworden. Am Stammtisch hört man seit längerem unverfroren vom "20- jährigen Krieg" wenn es um die eigene Partnerschaft geht. Nicht selten täuschen aber auch vordergründig "heile Welten" uns vor der stressvollen Wirklichkeit.
Offenbar findet auch das Schweizer Fernsehen auch gefallen am Thema und bringt dieses am Freitag den 5. Januar um 20.30 auf SF 1 in "Quer". Die Redaktion veröffentlicht zudem einen recht interessanten Partnerschaftstest, der bestimmt zu heissen Diskussionen führen wird. Warum diesen nicht einmal zusammen ausfüllen und sich dabei inspirieren lassen?

Wichtige Meldung: Wegen zu grosser Nachfrage konnte der Test zeitweise nicht durchgeführt werden. Dies ist jetzt aber beschränkt wieder möglich.

Für uns als Quelle passt die Thematik exakt in die bestehende Predigtreihe über die verschiedenartigsten "Seilschaften". Übrigens bin ich der Meinung, dass vom Inhalt her diesen Sonntag nicht nur Ehepaare, sondern auch alle anderen Formen von Zivilständen und Partnerschaften angesprochen werden. Ich freue mich auf einen Interessanten und gehaltvollen Gottesdienst.

Das Spektakel des Jahres

Ich bin überwältigt!!

Seit Wochen eiferte ich der alljährlichen Weihnachtsfeier entgegen. Vor kurzem hatte ich ein eigenartiges Gefühl in der Magengegend, als ich dem Projekt "Weihnachtsreise 06" entgegensah. So viel musste aufeinander abgestimmt sein damit alles zum richtigen Zeitpunkt bereitstehen würde. Ich bemühte mich, je näher der Termin kam, um Ruhe und Frieden in meinem Herzen. Am 24.12, so gegen 16:00 Uhr, klappte alles wie am Schnürchen. Alle standen auf ihren Plätzen um die ersten neugierigen Gäste zu empfangen. Was dann während zwei Tagen geschah hat Frank Wedel, ein Gast und persönlicher Freund aus Berlin, in einem sehr guten Artikel zusammengefasst.
Bilder vom Event
Gäste wurden abgewiesen
:: Kehrsatz :: Am Heilig Abend abgewiesen zu werden, war eine ganz besondere Erfahrung für die etwa 600 Gäste des sinn-vollen Erlebnis-Parcours “Weihnachtsreise”, der vom 24. bis 25. Dezember im Kehrsatzer Rössli stattfand. Besonders authentisch empfand David Baumgartner, einer der “Reisebegleiter”, die Argumentationen der Gäste vor der Bethlehemer Herberge. “Die Besucher begannen plötzlich, ihre Rolle mitzuspielen und z.B. den Wirt zu überreden oder mit ihm regelrecht zu diskutieren.” IMG_1532.jpg
Der 4m grosse Leucht-Stern auf dem Dach markierte weithin sichtbar den Ort des Geschehens mit dem Bethlehemer Stadttor und berührbaren echten Schafen eines lokalen Bauern aus Belp gemischt mit dem Geruch von Heu und Stroh.
Es gab Teenies im Hirten-Look, die tatsächlich die Nacht im Schafstall zubrachten und die Besucher gern mit an ihr Feuer liessen, um mit ihnen wärmenden Tee zu teilen während über ihren Köpfen vom Gebäudedach plötzlich der Engel des Herrn aus dem künstlichen Nebel erschein, um die historische, frohe Weihnachtskunde zu übermitteln; das alles waren Eindrücke fernab vom klassischen Frontal-Krippenspiel.

Frank Wedel, Musiker aus Berlin, beschreibt seine Eindrücke so: “Besonders genial empfand ich die Sounds der einzelnen Räume, die Lorenz Schaller eingens für die Performance im Studio kreiert hatte. Der Stall roch eben nicht nur so, sondern er klang auch, wie ein Stall und der fernöstliche Markt, bei dem die Gäste verweilen konnten, um z.B. etwas Schach zu spielen war eingetaucht in Marktschreier, Menschengewühl und dem Geklapper der Händler. Cool war auch der -mit einem Ventilator unterstützte- Klang der Wüste oder auch der erschütternde Wortwechsel im Palast des Herodes, der mit dem narzistischen Tötungsbefehl für alle neugebohrenen potenziellen Konkurrenten endet.”

Nach einem Blick in die Sterne vom Dach des “Rössli” gelangte man dann schlussendlich ganz weihnachtlich wieder in heimatliche Räume und sass dann gemütlich inmitten von Weihnachtsbäumen, handgemachter Musik aus Band, Violine und Flöten bei Tee und Gebäck im Saal. Die 140 ehrenamtlichen Beteiligten wirkten zusammen mit den Gästen ihres 10-stündigen interaktiven “Krippen-Spiels” wie eine grosse Familie, die ihre Weihnachts-Stuben zusammengelegt hatten. Für sie scheint es mehr um echte Begegnungen und Beziehungen zu gehen, als um kunsumerfreundliches Frontalprogramm.

Kurt Kammermann, Organisator des Events: “So viele Menschen kennen kaum noch Geschichte und Inhalt von Weihnachten. Wir als Quelle haben mit unseren Räumlichkeiten eine tolle Möglichkeit, diese Geschichte auf originelle und eindrückliche Art und Weise zu präsentieren. Wir wollen mit Erlebbarem und Material nicht sparen, um diese wahre und einzigartige Geschichte plausibel darzustellen.”

Erst im November gab es unter dem Begriff “Rössli-Art” eine Ausstellung. Für Silvester kündigt sich bereits das nächste Event an: CASINO heisst die Silvester-Party für Leute von 14-30, die wieder direkt im “Rössli” um 19 Uhr beginnt.

Weitere Eindrücke und Bildergalerien von der Weihnachtsreise in Kehrsatz befinden sich auf der Seite Quelle Fotogalerie

Gemeinde und soziales Netz

Geordnete Beziehungen contra soziale Entwurzelung

Als Quelle haben wir das Anliegen, der sozialen und spirituellen Entwurzelung des Menschen, gezielt entgegen zu treten. Denn in einem gewissen Sinn sind wir alle auf der Suche nach Beziehungen, die unser Leben positiv beeinflussen könnten. Jeder Promi, angefangen von der Miss Schweiz bis hin zum Bundesrat beteuert in den Interviews, wie wichtig ihm bei seiner persönlichen Laufbahn das soziale und geistige Netzwerk von verschiedensten Beziehungen ist.
Die Bibel spricht die gleiche Sprache. Sie geht immer davon aus, das sich Menschen sozial und spirituell vernetzen wollen. Dieses Anliegen greifen wir als Quelle auf und versuchen in diesem Bereich eine geordnete "Entwicklungsarbeit" zu leisen.
Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch das Recht auf ein soziales Netz hat das ihm hilft, sich in allen Lebenssituationen besser zurecht zu finden. Dies ist auch eigentliche Urgedanke der Kirche. Kirche bedeutete nicht einfach ein Mitglied in einer Kartei zu sein, sondern sich mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen, sich an einem funktionierenden sozialen Netz zu beteiligen.
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Uns hilft der "Beziehungs- V" lediglich eine Sicht der Dinge zu entwickeln. Denn da wo Menschen sich begegnen, ist ein aufeinander abgestimmtes Miteinander enorm wichtig. Jede Art von "Beziehungsebene" bringt seine Vor- und Nachteile mit sich. So kann ich in einem Gottesdienst sicher nicht erwarten, dass meine persönlichsten Fragen beantwortet werden. Es braucht einen Kreis von Vertrauten bis hin zu engen Freunden denen ich mich öffnen kann.
Am wichtigsten ist und bleibt die Beziehung zu Gott selber (dort wo die Distanz der Beziehung gleich null ist). Aus diesem Verhältnis entspringt und wächst das Wesentlichste. Hier wird fest gemacht, was auf menschlicher Ebene besprochen und beraten wird. Da geschieht die eigentliche Vertiefung und Reife meiner Persönlichkeit und meinem spirituellen Leben. Von dort fliessen neue Werte, Verhaltensweisen und ausgereifte Lebenskonzepte als Vorbildfunktion in die Gesellschaft zurück.

Neu

Forum

Auf dem rechten Seitenbalken habe ich eine art Diskussionsforum eingerichtet. Alle Beiträge, zu den verschiedenen Artikeln, werden dort übersichtlich veröffentlicht. Das mühsame Suchen nach Kommentaren entfällt damit!

Viel Spass
Kurt Kammermann

Auszüge aus unserem neuen Handbuch

Geschichte und Handlungsgrundlagen

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Seit Ende August haben wir als Quelle ein Handbuch veröffentlicht das uns hilft, verschiedenste Fragen, die bezüglich des Vereins aufkommen, besser beantworten zu können. Ich möchte nun in diesem Blog ganz gezielt, und nur auszugsweise, unsere Glaubens- und Handlungsgrundlagen vermitteln. Vielleicht hilft es da und dort zum besserem Verständnis.
Ein gutes neues Jahr wünscht euch allen
Kurt Kammermann
Einleitung
Entstehung
Grundlagen unseres Handelns
Prozesslandkarte

Das Lebensgefühl der Schweizer

Verunsicherte und orientierungslose SchweizerInnen

Soeben habe ich einen Interessanten Artikel aus der NZZ erhalten. Für alle postmodern Interessierten sicher ein Leckerbissen.

NZZ Artikel "Verunsicherte und orientierungslose Schweizer"

Seilschaften fürs Leben

Teil 5/ Bilanz

Letzen Sonntag zogen wir Bilanz über das was wir Inhaltlich in den vergangenen Sonntagen besprochen haben.
Hier ein kurzer Rückblick:
- Gott will nicht, dass wir allein im Leben unterwegs sind, zusammen sind wir stärker.
- Nicht gefesselt. Sondern gebunden (Ehe), verbunden, eigenverantwortlich und frei gegenüber allen Mitmenschen
- Was mich von einer Seilschaft definitiv abhalten kann. Eine vernachlässigte und nicht eingeübte Streitkultur.
- Gott hält sich nicht an unsere Pläne. Es geht Schritt für Schritt vorwärts. Seilschaften sind keine Seilbahnen.

Hier nun Teil 5: In welcher Seilschaft wäre ich persönlich gerne dabei?
Ich versuchte in vier Punkten darzulegen, wie und aus welchen Gründen ich mich als Mensch in einer Gruppe von Mitmenschen am "wohlsten" fühlen würde.

1. Eine Vision und ein Ziel vor Augen

- Galater 6,2 Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.
- Matth.7,12 So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Das ist - kurz zusammengefasst - der Inhalt der ganzen Heiligen Schrift.»
Das wichtigste Gesetz, die Liebe kommt einmal mehr zum tragen. Ich bin gerne mit einer Gruppe von Menschen im Leben unterwegs, bei der die Vision und Zielsetzung übereinstimmt. Das Ziel, in allen Lebenssituation einander beizustehen und die Vision alle so zu behandeln wie man selber behandelt werden möchte, ist zwar ein hoher Anspruch aber in der Realität gesuchter denn je. In einer Welt, in der Beziehungen kalt und rücksichtslos geworden sind, darf diese Vision bzw. Zielsetzung umso mehr Platz haben.

2. Ein biblisch definierter Auftrag
- Jakobus 4,17 Im Übrigen gilt: Wer die Zeit und die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig. (GNB)
Ich möchte gerne in einer Gruppe von Menschen dabei sein, in der jeder seine "Schuldigkeit" einsieht. Es ist die eine unauslöschliche "Schuld" die bleibt: sich in den anderen liebevoll zu investieren. Da wo dies nicht geschieht, wird Schuld sichtbar. In letzter Zeit wird dies, ob wir wollen oder nicht, immer offensichtlicher. Beispiel: Dort wo Eltern sich nicht in Familien investieren, weil Geld und Erfolg wichtiger ist, wird diese Schuld in allen Formen (Gewalt, Hass, Vandalismus, etc.) sichtbar. Wer also Zeit und Mittel hat sich positiv in den Nächsten zu investieren und tut es nicht, muss sich nicht wundern wenn diese Schuldigkeit plötzlich sichtbar oder gar erfahrbar wird. Wenn dies aber Mittel und Zeit aus zwingenden Gründen nicht vorhanden sind, tut Gott oft Zeichen und Wunder die wir nicht begreifen können.

3. Im Ernstfall ein „abgeklärtes Verhalten“
- Galater 6,1 Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die vom Geist Gottes Geleiteten, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst Acht, dass nicht auch du versucht wirst.
Ich möchte gerne in einer Gruppe dabei sein, in der ich Fehler machen kann ohne gleich verurteil oder beurteilt zu werden. Wie sehr wünschen sich Menschen, die in einer sehr leistungsorientierten Gesellschaft leben, ein solches Umfeld. Ich möchte in einer Seilschaft unterwegs sein in der man aber nicht auf dem Helfertrip ist, sondern so hilft, indem man sich selber zuerst seiner Stärken und Schwächen bewusst wird. Das macht barmherzig und herzliche Anteilnahme sowie Verständnis stehen beim Helfen im Vordergrund.

4. Eine offene und ehrliche Selbstreflexion
- Gal. 6,3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst. 4 Darum soll jeder sein eigenes Leben sehr genau überprüfen. Dann wird er nämlich erkennen, wie unberechtigt es ist, sich über andere zu erheben. 5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!
Der vierte Punkt vertieft mein Anliegen. Ich möchte gerne mit Menschen unterwegs sein, die nicht in erster Linie über andere lautstark austauschen, sondern am allermeisten über sich selber reden. Denn dort weis ich, wenn ich einmal in der Gruppe nicht dabei bin, der Respekt gegenüber meiner Person immer noch gewahrt wird. In einer solchen Gruppe fühle ich mich sicher und geborgen. Dort kann ich auch vorbehaltlos Hilfe und Unterstützung annehmen.