Mittwoch, 10. Januar 2007 RSS Logo

Gemeinde und soziales Netz

Geordnete Beziehungen contra soziale Entwurzelung

Als Quelle haben wir das Anliegen, der sozialen und spirituellen Entwurzelung des Menschen, gezielt entgegen zu treten. Denn in einem gewissen Sinn sind wir alle auf der Suche nach Beziehungen, die unser Leben positiv beeinflussen könnten. Jeder Promi, angefangen von der Miss Schweiz bis hin zum Bundesrat beteuert in den Interviews, wie wichtig ihm bei seiner persönlichen Laufbahn das soziale und geistige Netzwerk von verschiedensten Beziehungen ist.
Die Bibel spricht die gleiche Sprache. Sie geht immer davon aus, das sich Menschen sozial und spirituell vernetzen wollen. Dieses Anliegen greifen wir als Quelle auf und versuchen in diesem Bereich eine geordnete "Entwicklungsarbeit" zu leisen.
Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch das Recht auf ein soziales Netz hat das ihm hilft, sich in allen Lebenssituationen besser zurecht zu finden. Dies ist auch eigentliche Urgedanke der Kirche. Kirche bedeutete nicht einfach ein Mitglied in einer Kartei zu sein, sondern sich mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen, sich an einem funktionierenden sozialen Netz zu beteiligen.
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Uns hilft der "Beziehungs- V" lediglich eine Sicht der Dinge zu entwickeln. Denn da wo Menschen sich begegnen, ist ein aufeinander abgestimmtes Miteinander enorm wichtig. Jede Art von "Beziehungsebene" bringt seine Vor- und Nachteile mit sich. So kann ich in einem Gottesdienst sicher nicht erwarten, dass meine persönlichsten Fragen beantwortet werden. Es braucht einen Kreis von Vertrauten bis hin zu engen Freunden denen ich mich öffnen kann.
Am wichtigsten ist und bleibt die Beziehung zu Gott selber (dort wo die Distanz der Beziehung gleich null ist). Aus diesem Verhältnis entspringt und wächst das Wesentlichste. Hier wird fest gemacht, was auf menschlicher Ebene besprochen und beraten wird. Da geschieht die eigentliche Vertiefung und Reife meiner Persönlichkeit und meinem spirituellen Leben. Von dort fliessen neue Werte, Verhaltensweisen und ausgereifte Lebenskonzepte als Vorbildfunktion in die Gesellschaft zurück.

Neu

Forum

Auf dem rechten Seitenbalken habe ich eine art Diskussionsforum eingerichtet. Alle Beiträge, zu den verschiedenen Artikeln, werden dort übersichtlich veröffentlicht. Das mühsame Suchen nach Kommentaren entfällt damit!

Viel Spass
Kurt Kammermann

Ehe als Seilschaft

Vom Sonntag den 7. Januar 2007

Einmal mehr werden wir uns dem Thema "Seilschaften" widmen. Die Ehe ist eine der umstrittensten Seilschaften unsrer Gesellschaft geworden. Am Stammtisch hört man seit längerem unverfroren vom "20- jährigen Krieg" wenn es um die eigene Partnerschaft geht. Nicht selten täuschen aber auch vordergründig "heile Welten" uns vor der stressvollen Wirklichkeit.
Offenbar findet auch das Schweizer Fernsehen auch gefallen am Thema und bringt dieses am Freitag den 5. Januar um 20.30 auf SF 1 in "Quer". Die Redaktion veröffentlicht zudem einen recht interessanten Partnerschaftstest, der bestimmt zu heissen Diskussionen führen wird. Warum diesen nicht einmal zusammen ausfüllen und sich dabei inspirieren lassen?

Wichtige Meldung: Wegen zu grosser Nachfrage konnte der Test zeitweise nicht durchgeführt werden. Dies ist jetzt aber beschränkt wieder möglich.

Für uns als Quelle passt die Thematik exakt in die bestehende Predigtreihe über die verschiedenartigsten "Seilschaften". Übrigens bin ich der Meinung, dass vom Inhalt her diesen Sonntag nicht nur Ehepaare, sondern auch alle anderen Formen von Zivilständen und Partnerschaften angesprochen werden. Ich freue mich auf einen Interessanten und gehaltvollen Gottesdienst.

Auszüge aus unserem neuen Handbuch

Geschichte und Handlungsgrundlagen

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Seit Ende August haben wir als Quelle ein Handbuch veröffentlicht das uns hilft, verschiedenste Fragen, die bezüglich des Vereins aufkommen, besser beantworten zu können. Ich möchte nun in diesem Blog ganz gezielt, und nur auszugsweise, unsere Glaubens- und Handlungsgrundlagen vermitteln. Vielleicht hilft es da und dort zum besserem Verständnis.
Ein gutes neues Jahr wünscht euch allen
Kurt Kammermann
Einleitung
Entstehung
Grundlagen unseres Handelns
Prozesslandkarte

Das Spektakel des Jahres

Ich bin überwältigt!!

Seit Wochen eiferte ich der alljährlichen Weihnachtsfeier entgegen. Vor kurzem hatte ich ein eigenartiges Gefühl in der Magengegend, als ich dem Projekt "Weihnachtsreise 06" entgegensah. So viel musste aufeinander abgestimmt sein damit alles zum richtigen Zeitpunkt bereitstehen würde. Ich bemühte mich, je näher der Termin kam, um Ruhe und Frieden in meinem Herzen. Am 24.12, so gegen 16:00 Uhr, klappte alles wie am Schnürchen. Alle standen auf ihren Plätzen um die ersten neugierigen Gäste zu empfangen. Was dann während zwei Tagen geschah hat Frank Wedel, ein Gast und persönlicher Freund aus Berlin, in einem sehr guten Artikel zusammengefasst.
Bilder vom Event
Gäste wurden abgewiesen
:: Kehrsatz :: Am Heilig Abend abgewiesen zu werden, war eine ganz besondere Erfahrung für die etwa 600 Gäste des sinn-vollen Erlebnis-Parcours “Weihnachtsreise”, der vom 24. bis 25. Dezember im Kehrsatzer Rössli stattfand. Besonders authentisch empfand David Baumgartner, einer der “Reisebegleiter”, die Argumentationen der Gäste vor der Bethlehemer Herberge. “Die Besucher begannen plötzlich, ihre Rolle mitzuspielen und z.B. den Wirt zu überreden oder mit ihm regelrecht zu diskutieren.” IMG_1532.jpg
Der 4m grosse Leucht-Stern auf dem Dach markierte weithin sichtbar den Ort des Geschehens mit dem Bethlehemer Stadttor und berührbaren echten Schafen eines lokalen Bauern aus Belp gemischt mit dem Geruch von Heu und Stroh.
Es gab Teenies im Hirten-Look, die tatsächlich die Nacht im Schafstall zubrachten und die Besucher gern mit an ihr Feuer liessen, um mit ihnen wärmenden Tee zu teilen während über ihren Köpfen vom Gebäudedach plötzlich der Engel des Herrn aus dem künstlichen Nebel erschein, um die historische, frohe Weihnachtskunde zu übermitteln; das alles waren Eindrücke fernab vom klassischen Frontal-Krippenspiel.

Frank Wedel, Musiker aus Berlin, beschreibt seine Eindrücke so: “Besonders genial empfand ich die Sounds der einzelnen Räume, die Lorenz Schaller eingens für die Performance im Studio kreiert hatte. Der Stall roch eben nicht nur so, sondern er klang auch, wie ein Stall und der fernöstliche Markt, bei dem die Gäste verweilen konnten, um z.B. etwas Schach zu spielen war eingetaucht in Marktschreier, Menschengewühl und dem Geklapper der Händler. Cool war auch der -mit einem Ventilator unterstützte- Klang der Wüste oder auch der erschütternde Wortwechsel im Palast des Herodes, der mit dem narzistischen Tötungsbefehl für alle neugebohrenen potenziellen Konkurrenten endet.”

Nach einem Blick in die Sterne vom Dach des “Rössli” gelangte man dann schlussendlich ganz weihnachtlich wieder in heimatliche Räume und sass dann gemütlich inmitten von Weihnachtsbäumen, handgemachter Musik aus Band, Violine und Flöten bei Tee und Gebäck im Saal. Die 140 ehrenamtlichen Beteiligten wirkten zusammen mit den Gästen ihres 10-stündigen interaktiven “Krippen-Spiels” wie eine grosse Familie, die ihre Weihnachts-Stuben zusammengelegt hatten. Für sie scheint es mehr um echte Begegnungen und Beziehungen zu gehen, als um kunsumerfreundliches Frontalprogramm.

Kurt Kammermann, Organisator des Events: “So viele Menschen kennen kaum noch Geschichte und Inhalt von Weihnachten. Wir als Quelle haben mit unseren Räumlichkeiten eine tolle Möglichkeit, diese Geschichte auf originelle und eindrückliche Art und Weise zu präsentieren. Wir wollen mit Erlebbarem und Material nicht sparen, um diese wahre und einzigartige Geschichte plausibel darzustellen.”

Erst im November gab es unter dem Begriff “Rössli-Art” eine Ausstellung. Für Silvester kündigt sich bereits das nächste Event an: CASINO heisst die Silvester-Party für Leute von 14-30, die wieder direkt im “Rössli” um 19 Uhr beginnt.

Weitere Eindrücke und Bildergalerien von der Weihnachtsreise in Kehrsatz befinden sich auf der Seite Quelle Fotogalerie

Das Lebensgefühl der Schweizer

Verunsicherte und orientierungslose SchweizerInnen

Soeben habe ich einen Interessanten Artikel aus der NZZ erhalten. Für alle postmodern Interessierten sicher ein Leckerbissen.

NZZ Artikel "Verunsicherte und orientierungslose Schweizer"

Seilschaften fürs Leben

Teil 5/ Bilanz

Letzen Sonntag zogen wir Bilanz über das was wir Inhaltlich in den vergangenen Sonntagen besprochen haben.
Hier ein kurzer Rückblick:
- Gott will nicht, dass wir allein im Leben unterwegs sind, zusammen sind wir stärker.
- Nicht gefesselt. Sondern gebunden (Ehe), verbunden, eigenverantwortlich und frei gegenüber allen Mitmenschen
- Was mich von einer Seilschaft definitiv abhalten kann. Eine vernachlässigte und nicht eingeübte Streitkultur.
- Gott hält sich nicht an unsere Pläne. Es geht Schritt für Schritt vorwärts. Seilschaften sind keine Seilbahnen.

Hier nun Teil 5: In welcher Seilschaft wäre ich persönlich gerne dabei?
Ich versuchte in vier Punkten darzulegen, wie und aus welchen Gründen ich mich als Mensch in einer Gruppe von Mitmenschen am "wohlsten" fühlen würde.

1. Eine Vision und ein Ziel vor Augen

- Galater 6,2 Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.
- Matth.7,12 So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Das ist - kurz zusammengefasst - der Inhalt der ganzen Heiligen Schrift.»
Das wichtigste Gesetz, die Liebe kommt einmal mehr zum tragen. Ich bin gerne mit einer Gruppe von Menschen im Leben unterwegs, bei der die Vision und Zielsetzung übereinstimmt. Das Ziel, in allen Lebenssituation einander beizustehen und die Vision alle so zu behandeln wie man selber behandelt werden möchte, ist zwar ein hoher Anspruch aber in der Realität gesuchter denn je. In einer Welt, in der Beziehungen kalt und rücksichtslos geworden sind, darf diese Vision bzw. Zielsetzung umso mehr Platz haben.

2. Ein biblisch definierter Auftrag
- Jakobus 4,17 Im Übrigen gilt: Wer die Zeit und die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig. (GNB)
Ich möchte gerne in einer Gruppe von Menschen dabei sein, in der jeder seine "Schuldigkeit" einsieht. Es ist die eine unauslöschliche "Schuld" die bleibt: sich in den anderen liebevoll zu investieren. Da wo dies nicht geschieht, wird Schuld sichtbar. In letzter Zeit wird dies, ob wir wollen oder nicht, immer offensichtlicher. Beispiel: Dort wo Eltern sich nicht in Familien investieren, weil Geld und Erfolg wichtiger ist, wird diese Schuld in allen Formen (Gewalt, Hass, Vandalismus, etc.) sichtbar. Wer also Zeit und Mittel hat sich positiv in den Nächsten zu investieren und tut es nicht, muss sich nicht wundern wenn diese Schuldigkeit plötzlich sichtbar oder gar erfahrbar wird. Wenn dies aber Mittel und Zeit aus zwingenden Gründen nicht vorhanden sind, tut Gott oft Zeichen und Wunder die wir nicht begreifen können.

3. Im Ernstfall ein „abgeklärtes Verhalten“
- Galater 6,1 Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die vom Geist Gottes Geleiteten, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst Acht, dass nicht auch du versucht wirst.
Ich möchte gerne in einer Gruppe dabei sein, in der ich Fehler machen kann ohne gleich verurteil oder beurteilt zu werden. Wie sehr wünschen sich Menschen, die in einer sehr leistungsorientierten Gesellschaft leben, ein solches Umfeld. Ich möchte in einer Seilschaft unterwegs sein in der man aber nicht auf dem Helfertrip ist, sondern so hilft, indem man sich selber zuerst seiner Stärken und Schwächen bewusst wird. Das macht barmherzig und herzliche Anteilnahme sowie Verständnis stehen beim Helfen im Vordergrund.

4. Eine offene und ehrliche Selbstreflexion
- Gal. 6,3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst. 4 Darum soll jeder sein eigenes Leben sehr genau überprüfen. Dann wird er nämlich erkennen, wie unberechtigt es ist, sich über andere zu erheben. 5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!
Der vierte Punkt vertieft mein Anliegen. Ich möchte gerne mit Menschen unterwegs sein, die nicht in erster Linie über andere lautstark austauschen, sondern am allermeisten über sich selber reden. Denn dort weis ich, wenn ich einmal in der Gruppe nicht dabei bin, der Respekt gegenüber meiner Person immer noch gewahrt wird. In einer solchen Gruppe fühle ich mich sicher und geborgen. Dort kann ich auch vorbehaltlos Hilfe und Unterstützung annehmen.

Text des Liedes vom letzen GD

Through the Fire. Aus dem im 2005 erschienen Album "Glory Train" von Randy Travis
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So many times i've questioned certain circumstances
Or things I could not understand
Many times in trials, weakness blurs my vision
Then my frustration gets so out of hand
Its then I am reminded I've never been forsaken
I've never had to stand one test alone
As I look it all the victories
And the spirit rises up in me
Its through the fire my weakness is made strong

Chorus: He never promised that the cross would not get heavy
And the hill would not be hard to climb
He never offered victories without fighting
He said help would always come in time
Just remember when your standing in the valley of decision
And the adversary says give in
Just hold on, our Lord will show up
And He will take you through the fire again

Bridge: I know within myself that I would surely perish
If I trust the hand of God, He'll shield the flames again, again
Repeat Chorus

Deutsche Übersetzung von Nina Zaugg
Durchs Feuer
Schon so oft habe ich Umstände hinterfragt; oder Dinge die ich nicht verstehen konnte. In Versuchungen trübt die Schwachheit meine Sicht. Meine Frustration nimmt Überhand aber da realisiere ich, dass ich noch nie verlassen worden bin, noch nie eine Prüfung alleine durchstehen musste. Ich gedenke aller Siege und der Geist durchdringt mich neu: Nur durchs Feuer wird meine Schwachheit stark.

Refrain: Er hat nie versprochen, dass das Kreuz nicht schwer werden würde; der Berg nicht schwierig zu erklimmen. Er hat nie Siege geschenkt ohne Kampf. Doch Er versprach, die Hilfe würde immer rechtzeitig kommen. Denke daran, wenn du im Tal der Entscheidung stehst und der Widersacher dir zuflüstert: Gib auf! Halte fest, unser Herr wird kommen und Er wird dich durchs Feuer geleiten - immer wieder!

Übergang: Ich weiss, ich würde sicherlich zugrunde gehen. Wenn ich mich aber auf die Hand Gottes verlasse, wird Er mich vor den Flammen abschirmen, immer wieder.

Seilschaften fürs Leben

Teil 3: Was mich von einer Seilschaft abhalten kann.

1. Jeder der sich in eine Seilschaft begibt, bringt sein eigenes Konfliktpotential mit. Ein oft verbreitetes Streitpotential ist Besserwisserei und Selbstüberschätzung. Römer 12,16 Seid einmütig untereinander und streitet nicht. Versucht nicht immer wieder, hoch hinauszuwollen, sondern seid euch auch für geringe Dinge nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei. Es ist nicht so, dass wir Streitfrei durchs Leben kommen, doch es gibt einige biblische Werte die für uns Menschen hilfreich sind zu wissen. Oft sind es gerade die oben beschriebenen Gründe die uns zum "Niederschreien" des anderen motivieren. Hochmut ist immer noch weit mehr verbreitet als Demut.

2. Ein weiterer Grund, dass Menschen Seilschaften fürs Leben meiden, liegt in der Unfähigkeit vieler Mitmenschen einen Streit schlichten zu können. Ich würde nie verbindlich in eine Seilschaft einsteigen wenn ich nicht wüsste, wer uns im Streitfall beistehen könnte. 1. Korinther 6,1 Traurig, dass ich darüber reden muss! Gibt es denn in der ganzen Gemeinde keinen einzigen, der Streit zwischen euch schlichten kann? 6 Statt dessen zieht einer den andern vor Gericht und verklagt seinen Bruder vor den Ungläubigen. 7 Schlimm genug, dass ihr überhaupt Streit miteinander habt! Weshalb ertragt ihr nicht lieber Unrecht, und warum seid ihr nicht bereit, eher Nachteile in Kauf zu nehmen, anstatt auf euer Recht zu pochen? Es ist schon schwierig genug Streit zu haben, noch schlimmer ist es niemand zu finden der ihn schlichten kann. Wie oft scheitern gerade Ehen daran, weil Ehepaare explizit niemandem die Erlaubnis geben die kaum verhandelbaren und aussichtslosen Streitigkeiten erfolgreich zu schlichten.

3. Unversöhnt "einzuschlafen", weil jeder Versuch scheitert sich zu versöhnen ist eines, das andere ist sich einfach langsam daran zu gewöhnen, dass über das Vorgefallene noch immer Gras drüber gewachsen ist. Epheser 4, 26 Wenn ihr zornig seid, dann macht es nicht noch schlimmer, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr euch vergeben habt. 27 Gebt dem Teufel keine Chance, Unfrieden zu stiften. Eine solche Seilschaft ist ein Risiko. Wie kann ich sicher sein, dass in einer schwierigen Situation mein Seilpartner keine Sekunde zögert mir zu helfen oder beizustehen? Wie oft entstehen solche tiefgreifenden Verunsicherungen auf Grund der Gewohnheit, unversöhnt zur Tagesordnung überzugehen.

4. Das Konzept um einem Streit wirkungsvoll zu begegnen ist sehr anschaulich in der Bibel beschrieben. 2. Timotheus 2,23 Den törichten und nutzlosen Auseinandersetzungen gehe aus dem Weg. Du weißt ja, dass sie nur zu unsinnigem Streit führen, 24 und wer Gott dienen will, sollte sich nun wirklich nicht durch ein zänkisches Wesen auszeichnen. Er soll allen Menschen freundlich begegnen, ein geduldiger Lehrer sein, bereit, auch Böses zu ertragen. 25 Wer sich dir widersetzt, den versuche mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott ihn ja zur Einsicht, dass er zur Besinnung kommt, umkehrt und die Wahrheit erkennt. 26 Solche Menschen können frei werden von den Schlingen des Satans, in denen sie sich verfangen hatten und sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.
a) Gehe den törichten und nutzlosen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Sie sind deiner nicht würdig. Erwachsene die in ihrem Reifeprozess stehen geblieben sind leiden oft darunter, aus jedem Gigs und Gags einen Streit vom Zaun zu reissen.
b) Manchmal sind wir zum Zweck unserer Persönlichkeitsbildung eingeladen vermeidliches Unrecht zu ertragen ohne dazu etwas zu sagen. Der Heilige Geist hilft uns unsere mangelnde Grosszügigkeit und Zurückhaltung als positive Eigenschaft zu entwickeln.
c) Unser Ziel ist ja nicht der Streit oder gar unser zänkisches Wesen zu vertiefen, sondern frei vom inneren Drang zu werden den anderen "besiegen" zu wollen. Die Bibel geht davon aus, dass wir uns grundsätzlich zum gegenseitigen Dienst entschliessen, ohne die Absicht dahinter zu haben "Macht" über den Mitmenschen ausüben zu wollen. Dies schliesst nicht aus, dass wir einander immer und zuweilen auch deutlich und transparent unsere Meinung, ohne Rechthaberei, Besserwisserei und Machtanspruch zu sagen haben.

Folien download

Neues Restaurant im Zentrum Rössli Kehrsatz

Was ist das Newstyle Restaurant Tanaka? (click it)


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Was immer das bedeutet, wir lassen uns überraschen. Nach einer längeren Umbauphase freuen wir uns als Rösslibewohner, dass das Restaurant im EG seine Türen am 5. Dezember wieder neu öffnet. Wenn es früher nach Pizza und vor allem nach einer mediterranen Küche roch, wusste jeder im Haus, dass die Gäste nicht auf sich warten liessen. Umso mehr sind wir nun gespannt, welche Gerüche und natürlich welches Ambiente uns jetzt erwartet. Nebst dem Kulinarischen freue ich mich, wieder mehr Gäste im Haus zu haben. Ein Rössli ohne Restaurant ist einfach langweilig. Dem neuen Pächter, wünsche ich alles Gute und viel Erfolg zu diesem (offenbar in der Schweiz) einmaligen und spannenden Projekt.