Mittwoch, 6. Dezember 2006 RSS Logo

Text des Liedes vom letzen GD

Through the Fire. Aus dem im 2005 erschienen Album "Glory Train" von Randy Travis
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So many times i've questioned certain circumstances
Or things I could not understand
Many times in trials, weakness blurs my vision
Then my frustration gets so out of hand
Its then I am reminded I've never been forsaken
I've never had to stand one test alone
As I look it all the victories
And the spirit rises up in me
Its through the fire my weakness is made strong

Chorus: He never promised that the cross would not get heavy
And the hill would not be hard to climb
He never offered victories without fighting
He said help would always come in time
Just remember when your standing in the valley of decision
And the adversary says give in
Just hold on, our Lord will show up
And He will take you through the fire again

Bridge: I know within myself that I would surely perish
If I trust the hand of God, He'll shield the flames again, again
Repeat Chorus

Deutsche Übersetzung von Nina Zaugg
Durchs Feuer
Schon so oft habe ich Umstände hinterfragt; oder Dinge die ich nicht verstehen konnte. In Versuchungen trübt die Schwachheit meine Sicht. Meine Frustration nimmt Überhand aber da realisiere ich, dass ich noch nie verlassen worden bin, noch nie eine Prüfung alleine durchstehen musste. Ich gedenke aller Siege und der Geist durchdringt mich neu: Nur durchs Feuer wird meine Schwachheit stark.

Refrain: Er hat nie versprochen, dass das Kreuz nicht schwer werden würde; der Berg nicht schwierig zu erklimmen. Er hat nie Siege geschenkt ohne Kampf. Doch Er versprach, die Hilfe würde immer rechtzeitig kommen. Denke daran, wenn du im Tal der Entscheidung stehst und der Widersacher dir zuflüstert: Gib auf! Halte fest, unser Herr wird kommen und Er wird dich durchs Feuer geleiten - immer wieder!

Übergang: Ich weiss, ich würde sicherlich zugrunde gehen. Wenn ich mich aber auf die Hand Gottes verlasse, wird Er mich vor den Flammen abschirmen, immer wieder.

Seilschaften fürs Leben

Teil 3: Was mich von einer Seilschaft abhalten kann.

1. Jeder der sich in eine Seilschaft begibt, bringt sein eigenes Konfliktpotential mit. Ein oft verbreitetes Streitpotential ist Besserwisserei und Selbstüberschätzung. Römer 12,16 Seid einmütig untereinander und streitet nicht. Versucht nicht immer wieder, hoch hinauszuwollen, sondern seid euch auch für geringe Dinge nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei. Es ist nicht so, dass wir Streitfrei durchs Leben kommen, doch es gibt einige biblische Werte die für uns Menschen hilfreich sind zu wissen. Oft sind es gerade die oben beschriebenen Gründe die uns zum "Niederschreien" des anderen motivieren. Hochmut ist immer noch weit mehr verbreitet als Demut.

2. Ein weiterer Grund, dass Menschen Seilschaften fürs Leben meiden, liegt in der Unfähigkeit vieler Mitmenschen einen Streit schlichten zu können. Ich würde nie verbindlich in eine Seilschaft einsteigen wenn ich nicht wüsste, wer uns im Streitfall beistehen könnte. 1. Korinther 6,1 Traurig, dass ich darüber reden muss! Gibt es denn in der ganzen Gemeinde keinen einzigen, der Streit zwischen euch schlichten kann? 6 Statt dessen zieht einer den andern vor Gericht und verklagt seinen Bruder vor den Ungläubigen. 7 Schlimm genug, dass ihr überhaupt Streit miteinander habt! Weshalb ertragt ihr nicht lieber Unrecht, und warum seid ihr nicht bereit, eher Nachteile in Kauf zu nehmen, anstatt auf euer Recht zu pochen? Es ist schon schwierig genug Streit zu haben, noch schlimmer ist es niemand zu finden der ihn schlichten kann. Wie oft scheitern gerade Ehen daran, weil Ehepaare explizit niemandem die Erlaubnis geben die kaum verhandelbaren und aussichtslosen Streitigkeiten erfolgreich zu schlichten.

3. Unversöhnt "einzuschlafen", weil jeder Versuch scheitert sich zu versöhnen ist eines, das andere ist sich einfach langsam daran zu gewöhnen, dass über das Vorgefallene noch immer Gras drüber gewachsen ist. Epheser 4, 26 Wenn ihr zornig seid, dann macht es nicht noch schlimmer, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr euch vergeben habt. 27 Gebt dem Teufel keine Chance, Unfrieden zu stiften. Eine solche Seilschaft ist ein Risiko. Wie kann ich sicher sein, dass in einer schwierigen Situation mein Seilpartner keine Sekunde zögert mir zu helfen oder beizustehen? Wie oft entstehen solche tiefgreifenden Verunsicherungen auf Grund der Gewohnheit, unversöhnt zur Tagesordnung überzugehen.

4. Das Konzept um einem Streit wirkungsvoll zu begegnen ist sehr anschaulich in der Bibel beschrieben. 2. Timotheus 2,23 Den törichten und nutzlosen Auseinandersetzungen gehe aus dem Weg. Du weißt ja, dass sie nur zu unsinnigem Streit führen, 24 und wer Gott dienen will, sollte sich nun wirklich nicht durch ein zänkisches Wesen auszeichnen. Er soll allen Menschen freundlich begegnen, ein geduldiger Lehrer sein, bereit, auch Böses zu ertragen. 25 Wer sich dir widersetzt, den versuche mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott ihn ja zur Einsicht, dass er zur Besinnung kommt, umkehrt und die Wahrheit erkennt. 26 Solche Menschen können frei werden von den Schlingen des Satans, in denen sie sich verfangen hatten und sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.
a) Gehe den törichten und nutzlosen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Sie sind deiner nicht würdig. Erwachsene die in ihrem Reifeprozess stehen geblieben sind leiden oft darunter, aus jedem Gigs und Gags einen Streit vom Zaun zu reissen.
b) Manchmal sind wir zum Zweck unserer Persönlichkeitsbildung eingeladen vermeidliches Unrecht zu ertragen ohne dazu etwas zu sagen. Der Heilige Geist hilft uns unsere mangelnde Grosszügigkeit und Zurückhaltung als positive Eigenschaft zu entwickeln.
c) Unser Ziel ist ja nicht der Streit oder gar unser zänkisches Wesen zu vertiefen, sondern frei vom inneren Drang zu werden den anderen "besiegen" zu wollen. Die Bibel geht davon aus, dass wir uns grundsätzlich zum gegenseitigen Dienst entschliessen, ohne die Absicht dahinter zu haben "Macht" über den Mitmenschen ausüben zu wollen. Dies schliesst nicht aus, dass wir einander immer und zuweilen auch deutlich und transparent unsere Meinung, ohne Rechthaberei, Besserwisserei und Machtanspruch zu sagen haben.

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Neues Restaurant im Zentrum Rössli Kehrsatz

Was ist das Newstyle Restaurant Tanaka? (click it)


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Was immer das bedeutet, wir lassen uns überraschen. Nach einer längeren Umbauphase freuen wir uns als Rösslibewohner, dass das Restaurant im EG seine Türen am 5. Dezember wieder neu öffnet. Wenn es früher nach Pizza und vor allem nach einer mediterranen Küche roch, wusste jeder im Haus, dass die Gäste nicht auf sich warten liessen. Umso mehr sind wir nun gespannt, welche Gerüche und natürlich welches Ambiente uns jetzt erwartet. Nebst dem Kulinarischen freue ich mich, wieder mehr Gäste im Haus zu haben. Ein Rössli ohne Restaurant ist einfach langweilig. Dem neuen Pächter, wünsche ich alles Gute und viel Erfolg zu diesem (offenbar in der Schweiz) einmaligen und spannenden Projekt.

Seilschaften fürs Leben

Teil 2: Gesinnung am Seil
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Philipper 2,4 ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der Anderen! 5 Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war!

Es gibt hilfreiche und weniger Hilfreiche Seilschaften. Davon möchte ich einige Gedankenanstösse weitergeben.

1. Gott möchte, dass wir weder unterjocht noch gefesselt werden. Zu oft werden Seilschaften als solches verstanden. Gerade Sekten und Religionen haben sich dieses Prinzip auf die Fahne geschrieben. Sie fesseln und unterjochen in der Regel die Menschen. Damit sind natürlich viele Problemfelder bereits ausgeschlossen, aber die Auswirkungen bezüglich des Persönlichkeitsverlustes der Betroffenen ist enorm. Eine Seilschaft funktioniert nur mit einer gemeinsam abgesprochenen Inhalts- und Zielvereinbarung. Sie verhindert auf diese Weise ein gegenseitiges unterjochen und fesseln. Auch die Apostel haben das früh erkannt und haben sich beim ersten Konzil in Jerusalem intensiv damit auseinandergesetzt. Apg. 15,10 Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? Paulus wird gegenüber den Korinthern noch deutlicher. 2. Kor. 6,14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit dem Christus fernstehenden! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Wenn jemand auf den Gurten will und der andere Seilpartner auf die Blümlisalp, so sind das zwei verschiedene Zielsetzungen, die sich an einer gemeinsamen Seilschaft gegenseitig nicht vertragen. Die Bibel warnt uns davor, sich gedankenlos und zu schnell zu verbinden.

2. Die nächste Seilschaft ist das, auf Grund der gemeinsamen Verantwortung, aneinander gebunden zu sein. Diese Seilschaft beschreibt die Bibel als eheliche Verbindung. Matthäus 19,5 und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und es werden die zwei ein Fleisch sein" 6 so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. Es ist das Anliegen eines Ehepaares die Ehe so zu pflegen, dass sie nicht bloss als lose Verbindung, sondern als Ehebund funktioniert.

3. Unterstützend in Liebe verbunden. Das betrifft vor allem Seilschaften mit x beliebigen Menschen, die in gegenseitigem Respekt miteinander verbunden sind. Auch hierfür wird die "Gesinnung von Christus" deutlich beschrieben. Römer 12,10 In herzlicher Liebe sollt ihr miteinander verbunden sein, und gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen. Kolosser 3,13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr! 14 Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist!

4. In allem: eigenverantwortlich und frei. Gerade in Seilschaften, in denen man gemeinsam etwas bewegen will, ist die gegenseitige Freiheit absolut wichtig. Wir als Quelle sind ein Verein, in dem man nur freiwillig und eigenverantwortlich mit dabei ist. Ansonsten geniesst man als Gast, ganz unverbindlich, das angebotene Programm. Dies ist ein wesentliches Merkmal das uns von den Sekten unterscheidet. Der Eingang ist und muss gleich gross sein wie der Ausgang, so lautet die Devise. Das Beispiel dazu hat Jesus selber gegeben. Nachdem er ein paar markante Lehrinhalte zum besten gab, waren viele verunsichert. Nicht wenige seiner Nachfolger verliessen daraufhin die Seilschaft mit Jesus. Das Bemerkenswerte ist, dass er ihnen anschliessend nicht die "Hölle heiss" machte und sie verfolgte. Er nahm sie, trotz traurigem Herzen, in ihrer Entscheidung ernst. Johannes 6,65 ...Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? 68 Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Die von Zeit zu Zeit gestellte Frage der LeiterInnen, wer sich denn gerne aus einer Seilschaft (Hauskreis, Dienstgruppe, etc.) lösen will, gehört bei uns zum respektvollen Umgang mit dem Mitmenschen.
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Seilschaften fürs Leben

Teil 1: Grundsätzliches

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Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Problematik von Seilschaften, die sich im alltäglichen Leben auf den Weg machen um etwas gemeinsam zu erreichen. Der Begriff hört man häufig im Umfeld von Bergsteigern oder aber neuerdings auch in den Wandelhallen politischer und wirtschaftlicher Institutionen. Was meint wohl der Anwender des Begriffs damit? Der Gedanke ist nahliegend. Es geht um ein Zusammenschliessen damit gemeinsam ein Ziel besser erreicht werden kann.
Nun den, das "Konzept" ist eigentlich steinalt und wurde von Gott selbst ins Leben gerufen. Es ist also keine neue menschliche Erfindung, sondern eben - Schöpfung im ureigensten Sinn. Was Gott sich dabei gedacht hat, werden wir in den nächsten Wochen anhand von verschiedensten Beispielen vertiefen. Zuerst einmal die Aufschlüsselung des Begriffs.

Eine Seilschaft ist eine Gruppe von Bergsteigern, welche durch ein Seil miteinander verbunden ist. Im allgemeineren Sinn wird eine Bergsteigergruppe, die gemeinsam unterwegs ist, immer als Seilschaft bezeichnet. Das Seil dient beim Bergsteigen zur Sicherung. Bei Gletscherwanderungen und auf leichten Bergtouren ist eine Seilschaft verbunden, damit eine angeseilte Person von den anderen aufgefangen werden kann, falls sie in eine Gletscherspalte fällt oder am Hang ausrutscht (so genanntes Gehen am Seil). Beim Klettern im steilen Gelände wird zusätzlich am Fels gesichert. Dabei ist immer eine Person in einem so genannten Stand fix mit dem Fels (oder allenfalls mit dem Eis) verbunden und passt die Länge des Seils, welches zur kletternden Person führt, laufend an. (Wikipedia)

Zu den einzelnen Punkten der ersten Predigt.
1. Gott will uns anseilen. Als der Mensch, bei Namen geben der Tiere sah, dass kein Lebewesen ihm ähnlich ist (inkl. Affen:-) beklagte er sich. Gott selber sah die "Unvollkommenheit" dieser Schöpfung und schuf Adam eine Frau. 1. Mose 2,18 Gott, der Herr, dachte sich: «Es ist nicht gut, daß der Mensch allein lebt. Er soll eine Gefährtin bekommen, die zu ihm paßt!» Da rief dieser: «Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht - wir gehören zusammen!» So entstand die erste Seilschaft.

2. Nicht lange danach entstanden die ersten Probleme. 1. Mose 3,12 «Ja», gestand Adam, «aber die Frau, die du mir gegeben hast, reichte mir eine Frucht - deswegen habe ich davon gegessen!» 13 «Warum hast du das getan?» wandte der Herr sich an die Frau. «Die Schlange hat mich dazu verführt!» verteidigte sie sich. Zu oft bestimmt der Mytos - Harmonie - die Menschen. Seilschaften sind und werden auch in Zukunft nicht unproblematisch und pflegeleicht sein. Sie sind anspruchsvoll und brauchen Zeit. Viele Menschen ziehen den Schluss, dass ein gemeinsames miteinander unvorteilhaft und problembeladen ist.

3. Das Resultat: Zu viele Frustrierte suchen sich keine Seilschaften fürs Leben mehr. Sie passen sich der Allgemeinheit an und verlieren die Perspektive. Die Bibel ermuntert uns aber, dass wir uns etwas ebenbürtiges für unsere Seilschaft aussuchen sollen. Spr. 27,17 Wie man Eisen durch Eisen schleift, so schleift ein Mensch den Charakter eines anderen.

4. Noch einmal bekräftigt die Bibel das Vorhaben von Gott. Sie unterstützt in keinem Fall die Kultur des einsamen Wolfs. Pred. 4,12 Und wenn einer den Einzelnen überwältigt, so werden doch die zwei ihm widerstehen; und eine dreifache Schnur wird nicht so schnell zerrissen.

Ich wünsche mir, dass durch die Serie in uns allen der Wunsch wieder grösser wird, sich neu in hilfreichen Seilschaften fürs Leben zu formieren.
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Weg vom authentischen Leben

Gedanken zu den erschienenen Presseartikel über Ted Haggard, Pastor der New Life Church in Colorado Springs USA

Immer wieder kommt es vor, dass Männer und Frauen, die Gott zum Bau seines Reiches braucht, einen geistlichen Supergau verursachen. Sie verstricken sich in Dinge von denen sie eigentlich selber überzeugt sind, dass sie falsch sind und einen lebenszerstörenden Einfluss auf sie selber und ihr Umfeld haben. Generell, wie oft weis der Mensch selbst ziemlich schnell, was taugt und was nicht? Wie oft aber sucht er in solchen Situationen zugleich einen Kompromiss der gegen seine eigenen Überzeugungen steht und stellt im Nachhinein fest, welch üble Auswirkungen ein nicht authentisches Leben haben kann. Wenn das Ganze noch auf dem Gebiet der Sexualität geschieht, gewinnt das Drama noch mehr an Brisanz. Doch In vielem, natürlich nicht so Brisantem, haben wir uns schon an ein widersprüchliches System gewöhnt. Hier ein paar Beispiele:
- Da gibt Handynutzer, die gegen jegliche Art von Antennen sind, obschon diese ein Telefonieren überhaupt erst möglich machen.
- Es gibt Politiker, die sehr eindrücklich vom Sparen reden und zugleich, ohne mit der Wimper zu zucken, sich fürs uneingeschränkte Schulden machen einsetzen.
- "Grün" sein und zugleich ein toleranter Umgang mit der Umwelt zu haben, liegt heutzutage durchaus drin und ist in sich kein Widerspruch mehr.
- Da gibt es immer mehr Eltern die aus tiefster Überzeugung gegen Gewalt und Jugendkriminalität sind und tatsächlich noch ruhig schlafen können, auch wenn ihre minderjährigen Sprösslinge erst morgens um 03:00 Uhr nach Hause kommen.
All das und mehr ist an der Tagesordnung und wird von der Gesellschaft als "normal" akzeptiert. Das Traurige an der Sache ist, dass sich diejenigen die sich am meisten über andere, nicht authentische Zeitgenossen, aufregen, ein identisch widersprüchliches Leben führen. Das Problem ist nicht neu. Hierzu eine passende Geschichte aus der Bibel:

Jesus vergibt der Ehebrecherin
Johannes 8,1 Jesus verließ die Stadt und ging zum Ölberg. 2 Aber schon am nächsten Morgen war er wieder im Tempel. Viele Menschen drängten sich um ihn. Er setzte sich und begann, sie zu unterrichten. 3 Da schleppten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau heran, die beim Ehebruch ertappt worden war, stießen sie in die Mitte, damit jeder sie sehen konnte, 4 und sagten zu Jesus: «Diese Frau wurde beim Ehebruch überrascht. 5 Wenn wir das Gesetz des Mose befolgen wollen, müssen wir sie steinigen. Was meinst du dazu?»1 6 Das war eine Fangfrage. Sie suchten nämlich nach einem Anlaß, um Jesus anklagen zu können. Aber Jesus schien gar nicht auf ihre Frage zu achten; er bückte sich und schrieb mit seinem Finger auf die Erde.2 7 Als sie hartnäckig nach einer Erklärung verlangten, richtete er sich auf und sagte: «Nun, dann steinigt sie! Aber den ersten Stein soll der werfen, der selbst noch nie gesündigt hat!»8 Dann bückte er sich wieder und schrieb weiter auf die Erde. 9 Als erstes gingen die Ankläger. Dann schlichen sich auch alle übrigen stillschweigend davon - einer nach dem andern. Schließlich war Jesus mit der Frau allein. 10 Da stand er auf und fragte sie: «Wo sind jetzt deine Ankläger? Hat dich denn keiner verurteilt?» 11 «Nein, Herr», antwortete sie. «Dann will ich dich auch nicht verurteilen», entgegnete ihr Jesus. «Geh, aber sündige nicht noch einmal!»(HFA)

Ted Haggard schreibt in seinem Brief an seine Gemeinde (in Englisch): Through the years, I’ve sought assistance in a variety of ways, with none of them proving to be effective in me. Then, because of pride, I began deceiving those I love the most because I didn’t want to hurt or disappoint them. (Brief in Deutsch - Quelle intern übersetzt) Was für ein Desaster kann daraus entstehen, wenn wir aufhören gezielt gegen das anzulaufen was unser Leben und das meiner Nächsten zerstört? Because of Pride... Offenbar begann Ted Haggard, wegen seines Stolzes, einen nicht authentischen Weg zu gehen. Für mich persönlich ist es von grosser Wichtigkeit, gegenüber Frau, Familie und Freunden ein transparentes und authentisches Leben zu führen. Gerade weil mein Leben nicht fehlerfrei ist, brauche ich ein Gegenüber das mir hilft meinen Stolz zu überwinden und mich ermutigt in meinen Schwächen nicht aufzugeben. Nun kommt das Wichtigste von allem. Ein solcher Prozess kann nicht und nirgendwo entstehen, wenn mein Umfeld (Gemeinde) nicht bereit ist Schuld und Sünde, ohne wenn und aber, zu vergeben.

Mäuse, Motten und Mercedes

"Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft."

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Earl Pitts; Kanada
Earl arbeitete 19 Jahre lang bei IBM, wo er zuletzt einen Produktionsbetrieb führte. Heute ist er Leiter bei Jugend mit einer Mission in Ontario, Kanada und ein weltweit gefragter Referent zum Thema Finanzen.

Wieder einmal ist Earl Pitts im Land. Er ist im Wesentlichen daran beteiligt, dass ich für die Idee der Kambotscha Arbeit der Quelle inspiriert wurde. Wer gerne einmal selbst bei ihm einen Kurs besuchen möchte, so ist dies nun für alle Interessierten möglich. Ihr könnt den Prospekt downloaden und euch selber bezüglich der Durchführungsorte der Seminare erkundigen. Am besten ist es, wenn ihr euch in Gruppen zusammenschliesst und gemeinsam einen Kurs besucht. Der anschliessende Austausch beim nach Hause fahren, hilft den Kurs zu vertiefen.

Earl ist sicher einer der kompetentesten Redner, den ich je, über das was die Bibel über Geld sagt, gehört habe. Seine Seminararbeit hat meine Überzeugungen bezüglich des Geldes sicher am eindrücklichsten verändert.

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Warum nicht einmal ein Jahresbudget über die eigenen Finanzen erstellen?

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Quellianer Brunch

Kurze Zusammenfassung

An was wir als Quelle festhalten

Nach einer intensiven Burn- Out Erfahrung haben sich Kurt und Christine Kammermann, im Jahr 1992-93, auf neue Inhalte im Gemeindeaufbau festgelegt, die ihrer Meinung noch noch heute ihre volle Gültigkeit haben.
1. Menschen in die konsequente Nachfolge, oder Gemeinschaft mit Gott zu leiten
Matth. 28,19 Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist!
2. Ziel der Nachfolge: Multiplizierende "Vorbilder" zu sein
1.Thess. 1,7 so dass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja zu Vorbildern geworden seid.
3. Lehre und Beziehung gehören zusammen
Es kann nicht sein, dass Leben und Glauben im Alltag auseinander klaffen. Die Bibel kennt diesbezüglich nur die Einheit zwischen dem was Gott sagt und dem wie wir dies im zwischenmenschlichen Miteinander ausleben.
1.Thess 2,8 Weil wir euch so liebgewonnen hatten, waren wir nicht nur dazu bereit, euch Gottes Botschaft zu verkünden, sondern auch uns selbst, unser ganzes Leben für euch einzusetzen.
4. Öffentlich, transparent, authentisch
Vorbilder sind öffentlich und "lesbar".
Phil. 3,17 Seid miteinander meine Nachahmer, Brüder, und seht auf die, welche so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt!

Informationen: (die wir weitergaben, oder aus Zeitgründen nicht mehr dazu kamen)
- Wir haben uns als Vorstand überlegt, ob wir die freiwerdenden Räume (ex. Veristet) für die Erweiterung unseres Betriebs mieten könnten. Da wir eine Büroauslastung von ca. 80% erreicht haben und wir für die Quelle- Kids dringend Platz brauchen, stand die berechtigte Frage nach neuen Räumen auf unserer Traktandenliste. Nach reiflicher Überlegung, möchten wir unsere Finanzen aber vorerst nicht in neue Räume investieren, sondern eher mehr Stellenprozente schaffen. Damit ist das zunehmende Raumproblem zwar nicht gelöst, aber wir haben den Eindruck mit diesem Schritt in die richtige Richtung zu gehen.
- Immer mehr MitarbeiterInnen haben eine reiche Lebenserfahrung auf die wir als Quelle im Alltag nicht verzichten können. Eine Spurgruppe wird sich bezüglich dem Thema treffen um über Möglichkeiten zu diskutieren, wie wir diese Erfahrungen für alle besser zugänglich machen könnten.
- Wenn irgend wie möglich wäre es gut, alle Informationen der Quelle vermehrt im "Flash" oder Internet zu veröffentlichen. Wenn eine Anmeldung für einen Event erforderlich ist, bitte gleich einen Anmeldetalon mitliefern. Dies und anderes mehr hilft uns den Info- Block im Gottesdienst so bescheiden wie möglich zu halten.
- Bei den Flyern und sonstigen Infos, die nicht im Flash erscheinen, bitte auf Folgendes achten: Ist das Quelle- Logo dabei und sind alle Adressdaten erfasst. Bitte keine privaten (Mail)Adressen oder Telefonnummern veröffentlichen (Persönlichkeitsschutz). - Es wäre super, wenn von den aktuellen Quelle- Anlässen Bilder bestehen, wir diese im Internet rasch veröffentlichen könnten. Mail an admin@quelleonline.ch
- Fritz und Vreni Schaller haben diesen Sommer/Herbst offiziell ihren Dienst als Betriebsleiter der Quelle niedergelegt. Ihr hervorragender, jahrelanger Dienst, wurde in einer kurzen Rede gewürdigt und mit einem Geschenk herzlich verdankt.
- Die Vorbereitungen, für die Weihnachtsreise 06, hatten einen grandiosen Start. Weitere Infos auf dem Weihnachtsblog
- Im Moment ist die Arbeit von work4work auf "Standby" gestellt. Es haben sich im laufe der letzten Monate keine weitere Kandidaten für das Programm gemeldet. Der Verein bleibt aber weiterhin bestehen und ist bezüglich dem Thema - Jugend und Arbeitsmarkt - offen weitere hilfreiche Akzente zu setzen.

Das wär's vorerst. Weitere Infos folgen auf diesem Blog.

Quellianer Brunch

Wir befinden uns als Quelle in einer spannenden und herausfordernden Zeit. Viele Veränderungen haben stattgefunden oder finden statt, und gerade in diesem Prozess ist es uns besonders wichtig, einmal mit allen Mitarbeitern und allen die sich zur Quelle zählen zusammen zu sein. Die momentane Predigtserie fordert uns ja geradezu auf, über uns als Quelle nachzudenken, zu prüfen und eventuell neu auszurichten. Ich und meine Frau Christine möchten gerne ein klareres Bild von der Vision der Quelle vermitteln und helfen, mit falschen Ansichten/Bildern/Einsichten aufzuräumen. Nicht von falschen Voraussetzungen ausgehen heisst auch Annahmen aus der Welt schaffen, die nichts mit unserer Vision zu tun haben. Wie denken wir über Gottesdienst, Lebensgruppen, Leiterschaft, etc. – dies sind Themen die an diesem Event sicherlich angesprochen werden.
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Quelle und Postmoderne

Seminar über Postmoderne/ April 2006

Beim letzten Kursblock durfte ich zum ersten mal über das Thema "Postmoderne" referieren. Schon vor Jahren hat mich das Thema brennend interessiert und auch gefesselt. Der entscheidende Anlass, mich definitiv damit auseinander zu setzen, hat ein guter Freund von mir gegeben. Reinhold Scharnowski hielt im Rahmen eines Erziehungsseminars einen brillanten Vortrag, der mich völlig faszinierte. Immer wieder nahm ich seine Folien hervor um darüber zu sinnieren. Es folgten Gespräche und Diskussionen mit den Mitarbeitern der Quelle, bis ich es wagte, zum ersten mal selber darüber zu sprechen.


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Zusätzlich las ich das Buch von Dan Kimball und es packte mich erneut das bei mir vorhandene Material zusammen zu stellen, um den Quelle- Mitarbeitern eine Vision von einer sich ständig verändernden Gesellschaft zu vermitteln. Ich bin mir bewusst, dass das gesammelte Material nicht einfach zu verstehen ist. Es beinhaltet aber hochbrisanten Stoff, um die sich ständig wandelnde Kultur besser zu verstehen.

Damit sich die Menschen etwas unter Gott und seinen Absichten vorstellen können, ist es besonders wichtig sich mit der Denk- und Handelsweise der postmodernen Kultur auseinander zu setzen. Ich bin überzeugt, dass es für Kirchen und Gemeinden höchste Zeit ist umzudenken. Die Menschen wenden sich nicht vom Evangelium ab weil die Message verstaubt und inhaltslos ist, sondern mehr darum, weil Gottes Bodenpersonal es offenbar noch nicht verstanden hat Inhalt und Werte, kulturangepasst zu kommunizieren. Es wäre schön über den Button - "Comments" - einige Reaktionen zu bekommen. Bis bald.

Folien download: Postmoderne

Emerging Church

Aufgeschnappt. Ein Artikel für postmodern sensible Gemeinden. Aus dem Livenet zum Nachdenken

Der Frosch im Labor und der Frosch im Teich: Postmodern mit der Bibel umgehen.

Das Time Magazine zählt ihn zu den 25 einflussreichsten Evangelikalen Amerikas, da er auf Konferenzen landesweit für ein neues Lesen der Bibel und ein anderes Gemeindeleben plädiert: Brian McLaren ist der führende Kopf der Emergent-Bewegung.

In der US-Zeitschrift ‚Conversations’ legt McLaren dar, weshalb er über die Grenzen und Gräben der gewachsenen religiösen Kultur hinaus schweift. Fundamentalismus und Liberalismus sieht er als zwei entgegengesetzte Pole des Christentums in der Moderne, die mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert einsetzte.

Jenseits der Pole Die Polarisierung will McLaren, Pastor einer Gemeinde in Spencerville nördlich von Washington, überwinden, indem er mit dem analytischen Ansatz bricht, der beiden Polen gemeinsam ist. „Die Moderne liebt die Analyse. Analyse meint, dass man etwas zu verstehen sucht, indem man es in Stücke aufbricht, ein komplexes Ganzes in einfache Teile oder Elemente zerlegt.“

Den Frosch sezieren.... So habe man die Bibel zerlegt, bis hin zu Wortbestandteilen. „Und dann meinen wir, wir hätten sie vollumfänglich verstanden – wie einen Frosch, den wir im Labor seziert haben. Aber der Laborfrosch ist viel weniger interessant als der Frosch im Teich, wo er mit Fliegen, Schlangen, Fischen, der Sonne, Wind und Regen, Trockenheit, Insekten und Umweltgiften zu tun hat.“ Wer den Frosch in seiner natürlichen Umgebung studiert, lernt unsagbar viel, was er im Labor nie mitbekommt. „Und vielleicht kommen Sie sogar so weit, dass Sie den Frosch mögen und sich um ihn sorgen, wenn Bulldozer auffahren oder Chemikalien in den Teich geleitet werden…“

Brian McLaren möchte dementsprechend mit der Bibel umgehen, mit ihr leben. „Wir sehen die Bibel als Teil einer grösseren Welt… als dynamischen, wesentlichen Player in der Geschichte des menschlichen Ökosystems.“ All die analytische Bibelkenntnis habe US-Christen nicht daran gehindert, Sklaven zu halten, die Umwelt mit Abfall zu überhäufen und Menschen wie die ‚native Americans’, die Indianer, zu erniedrigen.

…um Erkenntnis zu gewinnen? Der bekannte Buchautor unterstellt liberalen wie konservativen Theologen, dass sie die Bibel im Grunde ähnlich gebrauchen. Beide Lager seien vom Denken des französischen Philosophen René Descartes bestimmt – auch wenn die Konservativen dies nicht wahrhaben wollten. „Descartes lehrt uns, uns auf abstrakte Lehrsätze zu konzentrieren, die wir – wie Mineure ihre unterirdischen Schätze – aus den Bergen und Tälern der Schrift bergen sollen.“ Systematische Theologie vergleicht McLaren mit einer Fabrik, die Bodenschätze verarbeitet.

‚Wir verpassen die Hauptsache alle miteinander’ Zwar unterscheiden sich die Christen in den USA laut McLaren darin, dass die Liberalen die Aussagen der Bibel offen hinterfragen und relativieren, während die Konservativen sich darauf beschränken, die passenden unter ihnen zu einem System zusammenzufügen. Doch ein Mineur unter Tag nehme Entscheidendes vom Gesamten des Bergs nicht wahr – im Unterschied zum Biologen oder zum Künstler. McLaren vergröbert bewusst: „Unsere Kirchen rechnen sich entweder dem liberalen oder konservativen Pol zu – und das lässt mich denken, dass wir alle miteinander die Hauptsache verpassen.“

Prägen Christen – oder werden sie fremdgeprägt? Im weiteren Verlauf des Gesprächs spitzt der Ostküstenpastor seine Frage zu: „Werden unsere Leute nicht ins Bild von Christus verwandelt, sondern in das der Welt – und merken es nicht einmal? Formen uns das Evangelium und die Lehren der Bibel zu einer wahrhaft einzigartigen Gemeinschaft – oder sind wir ein religiöses Echo säkularer Bewegungen?“ Die westlichen Christen sieht der weitgereiste Theologe nicht am oberen Ende einer slippery slope (Rutschpiste), sondern bereits unten! So gehe es weniger darum, sich vor der aufziehenden Postmoderne in Acht zu nehmen. Vielmehr seien folgende Fragen zu stellen: „Wie sind wir Gefangene von Kolonialismus, Konsum-Mentalität und Moderne geworden? Wie weit sind wir auf ihrer Piste abgerutscht? Nun, ich denke, ziemlich weit – viel weiter, als irgendjemand von uns einsieht.“

Die Bibel neu lesen – und Hoffnung gewinnen McLaren, der sich bei diesem Urteil nicht ausnimmt, will die Bibel neu lesen. Die Geschichten von Jesus – was er erlebte und was er erzählte – sind für ihn das Eingangsportal; durch sie sieht er all die anderen Geschichten.

Der Pastor unterstreicht, dass Paulus in der berühmten Stelle von der göttlichen Inspiration der Schrift in 2. Timotheus 3 nicht eine christliche Weltanschauung im Sinn hatte, sondern gute Taten: „…dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt“ (Luther). Nicht Rechthaberei, sondern ‚good works’ und Hoffnung sollen aus dem Lesen der Bibel erwachsen.

‘Most of the Bible is art’ Dieses Lesen der Schrift muss ihr als Kunstwerk gerecht werden, fordert Brian McLaren. „Most of the Bible is art“ – ohne einen Sinn für Kunst würden Studenten das Buch der Bücher „wie Steuerbuchhalter“ lesen. Der Theologe fordert mehr Konversation in den theologischen Schulen. Und gemeinsame Lektüre der Schrift: „Ich würde die Leute zusammennehmen und sie ein rechtes Stück der Bibel gemeinsam laut lesen lassen. Dann würde ich sie zum Dialog anleiten über den Abschnitt, vielleicht 3-5 Kapitel.“ In seiner Cedar Ridge-Gemeinde habe dies die Leute elektrisiert, sagt McLaren.

Spannungsvoll wie das Leben Gegensätzliche Aussagen in der Bibel sind auszuhalten und abzuwägen: Esra verbot die Heirat mit nicht-israelitischen Frauen; Boas wurde bei der Heirat mit Ruth eben dafür gelobt. „Wir müssen ringen im Spannungsfeld von Identität und Offenheit, von Assimilation und Abschottung. Die Bibel mag uns keine simple Antwort auf diese Fragen geben (ausser man verwirft Boas und hält sich an Esra, was oft geschieht), aber ich denke, sie bewirkt etwas Besseres: Sie durchtränkt uns im Lauf des Ringens und macht uns empfänglich für die Stimme des Heiligen Geistes.“

Empfangen und wachsen lassen Brian McLaren hat Aufsehen erregt mit der Bemerkung, dass es nicht so sehr darauf ankommt, dass wir die Bibel lesen – sondern dass wir ihr erlauben, uns zu lesen. Er meint damit „aktive, aufmerkende, ‚durstige’ Empfänglichkeit statt aggressiver, zerstückelnder Analyse“. Er braucht das Bild vom Samen, der aufgenommen werden muss und sich dann entwickelt, bis etwas Neues aufwächst.

Hunger und Durst nach mehr McLaren will sich die Begeisterung für das Kommen von Gottes Herrschaft durch Christus nicht nehmen lassen. Dass so vieles offen bleibt, stört ihn nicht: „Die Bibel wirft so viele Fragen auf, wie sie beantwortet – vielleicht noch mehr. Und ich bin so weit, dass ich dies an der Bibel liebe. Denn ich denke, es ist die Haltung des Suchens und Fragens, der Neugier, des Hungers und Dursts, die uns weiter zur Erkenntnis des Herrn vorstossen lässt.“

Aus Livenet.ch http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/350/29822/

Zurück aus den Ferien

14 Tage USA

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Christine und ich hatten das Vorrecht, fast 2 Wochen mit unserer Tochter Carina und Schwiegersohn Philipp in den USA zu verbringen. Sie luden uns ein, zum Abschluss ihres längeren Auslandaufenthalts, zusammen im Südwesten der Vereinigten Staaten die Naturwunder zu bestaunen. Es war für uns ein eindrückliches Erlebnis und zugleich ein extravagantes Geburtstagsgeschenk für Christine. Schon seit längerem war es einer ihrer Herzenswünsche noch einmal in die Tiefen des Grand Canyons zu blicken

An dieser Stelle möchte ich Grossenbachers für ihre offenen Türen und ihre Bereitschaft danken, dass wir zusammen eine solch Interessante und erfrischende Zeit mit ihnen erleben durften.

Ferien Fotos USA 2006

Team der Quelle in Südosstasien

Soeben haben mich folgende Emails erreicht. Aus Rücksicht des Persönlichkeitsschutzes habe ich die Namen abgekürzt. Ebenfalls ist es mir wichtig, dass die Verantwortlichen in den Ländern weiterhin ungehindert ihren Dienst an den Menschen tun können.


Hallo ihr Lieben Ich schreibe euch aus Krabi, bzw aus Ao nang, einem schoenen Strand in Thailand. Da es Regenzeit ist, hat man alle Zeit mit euch zu kommunizieren. Ich wollte euch auch noch die konkreten Anliegen, Fakten und Zahlen der Pastoren vorlegen fuer die Projekte, die dringend Unterstuetzung brauchen und auch schon von uns finanzielle Hilfe bekommen haben. Es versteht sich von selbst, dass dies einfach zur Protokollierung der Einsaetze ist. Die verantwortlichen Leiter habe immer wieder betont, dass es ihnen nicht hauptsaechlich darum geht, Geld von der Schweiz zu bekommen, sondern zu sehen, ob Gott hier off ene Tueren schenkt. Es geht im folgenden primaer um den Dienst von zwei Leiterehepaaren: Pastor J.und S. in Thailand und Pastor P. und M. in M. Beide sind Vertreter der Foursquare Gemeinden fuer das jeweilige Land und haben natuerlich sehr viele Pfeile im Koecher, dh. Anliegen, die sie auf dem Herzen tragen. Von beiden habe ich Dankesschreiben fuer das erhaltene Geld von der Quelle in den Haenden. Pastor J. konnte ich 12000.- Bath uebegeben: Grob CHF400.-. Dieses Geld wird fuer den Umbau der Elpis School Busses gebraucht (siehe Blog). Pastor P. in M. konnte ich USD300.- uebergeben. Ich hatte gemeint, dass ich dort ebensoeinfach mit meiner Kreditkarte Geld abheben kann wie in Thailand. Dies ist jedoch unmoeglich. Alles Geld muss in bar ins Land gebracht (sprich "geschmuggelt") werden.
B.E.

Hallo everybody. Hier schreibt S.E. Mein Herz schlaegt besonders fuer die Gemeindearbeit in Myanmar. Ich moechte euch die Gemeindebauarbeit in diesem Land waermstens zur Unterstuetzen ans Herz legen. Die Menschen haben es nicht leicht in diesem Land. Die Regierung kuemmert sich um nichts. Weder um die medizinische Versorgung noch um die Versorgung von Elektrizitaet, die Strassen werden nicht unterhalten, die Gebaeude sind in einem schlechten Zustand; die Wirtschaft liegt am Boden, es gibt viele Arbeitslose. Depression, Hoffnungslosikeit und Trostlosikeit ist ueberall spuerbar. Umso ueberwaeltigender ist es die Menschen in der Gemeinde zu erleben. Ich bekomme Huehnerhaut wenn ich daran denke. Da sind Menschen, die miteinander teilen, sich gegenseitig tragen und fuereinander sorgen. Da spuehrt man eine unbeschreibliche Waerme, grosse Hoffnung und Freude. Wir wurden von diesen Menschen mit Grosszuegikeit und Waerme ueberschuettet, ausgerechnet von ihnen, die doch so arm sind. Mir wurde eins klar: dieses Volk braucht Jesus. P. ist ein ausgesprochen gesegneter Evangelist, Pionier und Gemeindebauer. Er hat schon sehr viele Gemeinden gegruendet und damit seinem Volk viel Segen gebracht. Er braucht unsere Gebete und finanzielle Unterstuetzung. Gott braucht diesen Mann auf unbeschreibliche Weise und wir koennen einen Teil davon werden. Meine Bitte an euch ist, dass an der Fourscuarekonferenz ein Opfer fuer seine Arbeit zusammengelegt werden koennte.
So, fuers erste haben wir genug geschrieben. Es gibt noch so viel zu erzaehlen. Da ist die Bibelschule, die dringend Buecher braucht, oder das Waisenheim, oder die Elpis Schule. Das kommt vielleicht zu einem spaeteren Zeitpunkt. Wir wunschen der Quelle alles Gute und sind sehr dankbar fuer das Vertrauen mit dem ihr uns hierhin geschickt habt.
be blessed
S.E